Hervorgehobener Beitrag

Vorlesungen des „28 Übungen“-Zyklus:

  • Beinsa Douno und Rudolf Steiner – Teil des Christus-Impulses – 21.10.2001
  • Der Mensch als Kind des Kosmos – 12.02.2002
  • Die Bulgaren und die sechste Kultur – 22.03.2002
  • Der wahre Christus – 22.06.2002
  • Der Jahreskreislauf als Einweihungsweg – 16.10.2002
  • Der vielgliedrige Mensch und Beinsa Douno als Wahrheitsgeist – 30.10.2002
  • Die Himmlische Sophia und die Mission der Bulgaren – 24.01.2003
  • Erzengel Michael und das Geheimnis des 25. Greises – 27.02.2003
  • Die Auferstehung und das Schicksal des Menschen– 20.04.2003
  • Das Ich Gottes – 22.06.2003
  • Das zweite Golgatha und Beinsa Dounos Opfer – 25.09.2003
  • Luzifer und der heilige Gral – 21.12.2003
  • Der Achte – 01.02.2004
  • Gottes Risiko – 04.04.2004
  • Die Letzten werden die Ersten sein– 20.06.2004
  • Der Weg – 26.09.2004
  • Der Tempel – 30.01.2005
  • Gottes Unterschrift – 13.03.2005
  • Der Weg des Opfers – 03.04.2005
  • Das Mysterium des Heiligen Geistes – 15.05.2005
  • Die drei Steine – 19.06.2005
  • Die Freiheit – 02.10.2005
  • Der Hüter – 18.12.2005
  • Der Übergang – 16.04.2006
  • Das Zeichen – 08.10.2006
  • Das Feuer – 17.12.2006
  • Der Vertreter – 01.04.2007
  • Der Ausweg – 11.11.2007

Neuere Vorlesungen:

Die Freiheit

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 02.10.2005

„Nur der freie Mensch kann ein rechter Christ werden“

Mit diesen Worten schließt Rudolf Steiners seinen Vortrag „Die Liebe und ihre Bedeutung in der Welt“ am 17.12.1912 in Zürich ab und die Entschiedenheit dieser Aussage stellt uns heute vor die Frage, wie wir frei werden können. Mit inspirierenden Worten wies der Meister Beinsa Douno auf die Antwort hin: „Die Freiheit besteht in der Beseitigung aller Barrieren, Einschränkungen und Hindernisse, die die göttliche Natur des Menschen daran hindern, sich in der Welt mit ihrer ganzen Schönheit, mit ihrem Glanz und Schwung zu manifestieren. Die Freiheit lässt alle Fesseln, enge Auffassungen und Irrtümer fallen und führt in die endlosen Weiten und Möglichkeiten, die der menschliche Geist in sich birgt. Die wahre Freiheit ist die Freiheit des Geistes. Sie kommt von innen“. Dies bestätigte auch Steiner mit seinen Worten, dass der Heilige Geist der Geist der Freiheit ist. In ihm können wir uns selbst als Geist finden und wiedererkennen. Aber der Weg zu ihm ist lang und beschwerlich, da die Erhebung des Menschen, die die wahre „Größe Gottes“ ist, kein leichter und bequemer Prozess sein kann. Es ist eine apokalyptische
Einstimmung zum Leben und zur vollen Hingabe an den Pfingstgeist erforderlich, der uns auf dem „allertiefsten Boden“ Christus selbst zeigen wird. Wo ist dieser Boden? Laut Steiner berichtet der Tageskreislauf der Sonne dem nahen Kosmos über die Qualität unserer Gedanken und der Jahreskreislauf der Sonne trägt unsere Gefühle in die grenzenlosen Weiten des Kosmos hinein. Der Tages- und Jahreskreislauf der Sonne haben eine Dauer von jeweils 24 Stunden und 365 Tagen. Daneben gibt es auch den Willen, in dem es keinen Rhythmus und keine Anordnung gibt – er obliegt der Menschheit. Beinsa Douno sagte, dass „die Freiheit im Willen des Menschen“ ist. Die ganze Vorlesung im PDF-Format

Der Weg

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 26.09.2004 in Varna

„Niemand kommt zum Vater denn durch mich“(Joh.14:6)

Heutzutage stellen diese Schlüsselworte des Erlösers die größte Hürde vor jedem Menschen dar, der zu seiner ursprünglichen Göttlichkeit zurückkehrt. Es sind viele Wege zu Gott bekannt: der heilige Berg Kailash für Hinduisten und Buddhisten, der Jakobsweg (Camino) zum Grab des Apostels Jakobus in Nordspanien, Mekka für die Moslems usw. Die Christen aus der ganzen Welt schauen auf das Grab von Jesus Christus in Jerusalem, wo das Zentralereignis der Schöpfung stattfand. Jahrhundertelang haben Millionen von Wallfahrern und spirituellen Suchern äußere und innere Hindernisse in ihrem Streben nach Vollkommenheit und Seelenerlösung überwunden. Aber wie weit sind sie gekommen und war ihr Weg wirklich der Weg zu Gott?! Beinsa Douno sagte einmal: „Am schönsten ist es, wenn das Menschenleben einer Idee geweiht ist. Christus ist die innere heilige Idee, die in den Tiefen der menschlichen Seele verborgen ist. Nur Gott kann diese Idee in den Menschen hineinlegen. In der Liebe zu Gott und Christus ist die Lösung aller Fragen – für euch, für die europäischen Völker und für die ganze Menschheit“.Die ganze Vorlesung im PDF-Format

Die Letzten werden die Ersten sein

„Die Welt ist das Rätsel, der Mensch ist die Lösung“ – diese Worte des großen Rudolf Steiners eröffnen uns den Sinn und Schlüssel der Schöpfung, das Ideal und das Ziel der Götter – der Mensch. Die göttlich-geistigen Wesen widerstehen einander im Kosmos und der sichtbare Ausdruck dieser Gegenüberstellung ist das Aussehen des Sternenhimmels, der wegen uns geschaffen wurde, und wegen der Abstimmung des Karmas auf seine Manifestation. Aber in einem waren sie sich einig und an einer Sache nahmen sie alle teil – an der Erschaffung des Erdenmenschen nach Gottes Ebenbild und der Mensch wurde zum Höhepunkt ihres Schöpfertums. Der Meister Beinsa Douno sagte: „Es kamen die Götter zur Beratung unter der Leitung des Gottes Jesus Christus, um den Menschen zu erschaffen… Der ganze Kosmos ist nach des Menschen Ebenbild geschaffen“. Das ist der große makrokosmische Mensch, der unsere Form hat. An anderer Stelle erklärt Beinsa Douno entschieden: „Christus ist das Oberhaupt der Großen Weißen Weltbruderschaft, die Zweige im ganzen Universum hat“. Dieser Christus wurde zum Bürgen der Menschheit vor Gott“, eröffnete uns der Meister.Die Vorlesung als PDF

Der Niedergang des exoterischen Christentums

Die ganze Vorlesung als PDF

Link zum Vorlesungs-Video

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 26.06.2016 in Varna
vom Autor nicht durchgesehene Textfassung der Videodatei

Gebet: Herr Gott Jesus Christus, wir bitten Dich zu verhindern, dass die Nachfolger des exoterischen Christentums dem verkörperten Antichristen folgen. Amen!

Willkommen zur letzten Zusammenkunft der Gruppe „Der Geist der Wahrheit“ in diesem geistigen Jahr. Wir kommen in der Johannizeit zusammen und nächstes Mal sehen wir uns in etwa drei Monaten in der Michaelizeit. Unser heutiges Thema ist „Der Niedergang des exoterischen Christentums“. Wie Sie sich vielleicht denken können, ist der Anlass ein sehr wichtiges Ereignis, das diese Woche stattgefunden hat – das Heilige und große Panorthodoxe Konzil auf der Insel Kreta. Parallel zu diesem Ereignis, das seit mindestens 60 Jahren vorbereitet wird, und das 1229 Jahren nach dem siebten Weltkonzil im Jahre 787 stattfindet, wurde in Großbritannien das Referendum zur Mitgliedschaft in der Europäischen Union durchgeführt, in dem die Brexit-Anhänger die Mehrheit der Stimmen bekamen. Das Referendum war attraktiver vom Standpunkt des Journalismus aus und stellte das andere Ereignis in den Schatten. So wie im dreigliedrigen sozialen Organismus die staatlich-rechtliche und Wirtschaftssphäre gewöhnlich sichtbarer sind, hat auch hier das Ereignis aus der staatlich-rechtlichen Sphäre, das aber ernsthafte Folgen in der Wirtschaftssphäre und in der geistigen Sphäre haben wird, das geistige Ereignis in den Schatten gestellt, das eigentlich eine Widerspiegelung in den anderen zwei Sphären finden sollte. Heute werden wir auf das geistige Ereignis eingehen und zwar nicht vom äußeren, exoterischen Standpunkt aus, sondern durch den Blick des esoterischen Christentums, so wie wir bei allen anderen Themen gemacht haben. Das werden wir am Ende der Vorlesung machen und damit wir die Frage beantworten können, was auf der Insel Kreta geschah, und was aus dem Referendum vom geistigen Standpunkterfolgen wird, müssen wir uns sehr eingehend mit der Geschichte der Entstehung des Christentums und der Kirche bekannt machen. Das wird nicht durch die Aufzählung der Kirchenkonzile oder durch die Nacherzählung dessen, was in Internetseiten der Kirchen steht, sondern wir werden die Frage vom esoterischen Standpunkt aus beleuchten. Weiterlesen

Die drei Steine

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 19.06.2005 in Varna

 

„Dann kam Jesus heraus. Er trug die Dornenkrone und das Purpurgewand. Und Pilatus sagte: „Hier ist er, der Mensch!“ (Joh. 19:5)

Es sind fast 2000 Jahre seit dem Augenblick vergangen, in dem diese unsterblichen Worte erklangen, aber heute hallt ihre absolute Bestimmtheit mit einer nie dagewesenen Kraft nach. Ob wir sie aber hören und verstehen? Warum hat Rudolf Steiner so viele Jahre nach dem Golgatha-Mysterium erklärt, dass wir uns am Beginn der christlichen Entwicklung befinden. 1942 sagte Beinsa Douno seinerseits in einer Vorlesung an den sieben Seen im Rilagebirge: „Die Menschheit geht erst jetzt zur kosmischen Liebe über, sie tritt erst jetzt in das wirkliche Leben ein – in das Leben der großen kosmischen Liebe“. Was ist die kosmische Liebe und was hindert uns daran, in sie einzutreten? Die ganze Vorlesung im PDF-Format lesen Weiterlesen

Das Mysterium des Heiligen Geistes

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 15.05.2005 in Varna

„Es gibt Einen, Der Sich als Liebe, Weisheit und Wahrheit manifestiert. Und die ganze lebendige Natur spricht über diesen großen Einen“. Mit diesen bewegenden Worten zeigte uns der Bodhisattva Beinsa Douno auf eine überzeugende Art die drei erhabenen Antlitze Gottes. Das Erste ist die Liebe, die sich im Leben manifestiert. Das Zweite ist die Weisheit, die sich im Licht der Erkenntnis manifestiert und das Dritte ist die Wahrheit, die sich in der Freiheit manifestiert. Wenn der Mensch mit der Liebe als einer großen und mächtigen Kraft alles beginnt, erwachen seine Seele und sein Geist und er tritt in eine tatsächliche Beziehung zur physischen, geistigen und Göttlichen Welt, denn die Liebe enthält alle Bedingungen, Methoden und Möglichkeiten für seine vollständige Entwicklung. Sie ist das Medium, in dem die Wesenheiten der endlosen Schöpfung leben und sie alle wissen, dass Gott Liebe ist, aus der das Leben hervorgeht.Weiterlesen im PDF-Format

Der Weg des Opfers

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 03.04. 2005 in Varna

„Es gibt kein erhabeneres Bild als das auf Golgatha errichtete Kreuz“.
Mit diesen Worten lenkte der große Christus-Gesandter Rudolf Steiner unseren Blick zum höchsten Punkt der Schöpfung – dem Opfer des Logos. An anderer Stelle erläutert er: „Christus hätte Seine Entwicklung erreicht, auch wenn er einen Weg weit von der Menschheit gegangen wäre. Er tat etwas, was Er selbst nicht brauchte. Das war eine Tat aus göttlicher Liebe! Wir müssen begreifen, dass kein menschliches Herz noch in der Lage ist, diese Intensität der Liebe zu spüren, die Gott notwendig war, um den für Ihn unnötigen Entschluss zu fassen und auf die Erde tatkräftig in einem Menschenleib zu treten.“ Weiterlesen