Die Bodhisattvas – 4. Teil

 izvora ryce, koito davat

                          Die Quelle „Hände, die geben“ im Rilagebirge

In der Sonnensphäre schuf Erzengel Michael die Schule des Kosmischen Christentums und unten erwiderte Ahriman das durch die Gründung seiner unterirdischen Schule, aus der jegliche materialistische Impulse ausgingen. Das Bogomilentum schien auf dem äußeren Plan verschwunden zu sein, aber es existierte esoterisch weiter über das Rosenkreuzertum bis zum Anfang des 20. Jh. Es kamen die Reformation, die Aufklärung und die industrielle Revolution auf, und die Bulgaren schienen wegen ihrer Sünde gegenüber den Bogomilen seitens der Herrscher und Kirchenführer aus der Evolution ausgeschlossen worden zu sein. Bulgarien hörte auf zu existieren am Anfang des Zeitalters der Bewusstseinsseele. Ein Jahr, bevor das Zeitalter des Erzengels Michael begann, ist das Land wieder aus dem Nichts auferstanden und die Ich-Führung der Menschheit übernommen, denn der Bodhisattva war hier! Das bulgarische Volk hatte das Elohim-Gebot erfüllt und das Gefäß für den Hauptboten Christi auf Erden vorbereitet. Und es taucht gleich die Frage auf, welches Ich sich im Körper Peter Danovs verbarg. Es war der inkarnierte Boris I.! Im Jahre 1897 begann sich mit dem von diesem Ich bewohnten Leib auch das Ich des Bodhisattva zu verbinden und ein Jahr später wandte sich der Elohim wiederholt an das bulgarische Volk in Varna über die Seele, die ihm 1000 Jahre früher zugehört hatte, aber nun zusammen mit dem Ich des zukünftigen Buddha Maitreya zuhörte. Auf die Frage, wie es möglich war, dass das bulgarische Volk nicht von der Weltbühne während der fünf Jahrhunderte dauernden geistigen Finsternis unter der osmanischen Herrschaft verschwand und das geistige Gespräch im Jahre 1898 in Varna stattfand, antwortete der Elohim selbst: “ Bei allen Leiden und Prüfungen habe ich euch mit meiner Hand unterstützt und euch Kraft und Geistesstärke verliehen, damit ihr nicht den Mut verliert und im Sumpf des Lebens und der Verzweiflung völlig untergeht. Und am Ende eurer lange dauernden Prüfung, als der Himmel entschieden hatte, nach dem Ermessen der Vorsehung Gottes euch von der schweren Sklaverei zu befreien, war ich der erste, der kam, um für euch einzutreten, euch zu befreien, wobei ich vermutete, dass ihr die geschenkte Wohltat nutzen werdet, um die Vergangenheit wieder gutzumachen“. Trotz des Missbrauchs der „Gaben der Freiheit“ durch die Bulgaren nach der Befreiung vom türkischen Joch sprach der Elohim wieder. 1000 Jahre vorher hatte er Boris gegenüber den Plan zur Schaffung der Slawischen Gemeinschaft und konkreter des “ Christus-Volks“ entworfen. Nun hörte dasselbe Ich, jedoch nicht über die Empfindungsseele, sondern über die Bewusstseinsseele der Fortsetzung des Plans zu, den der Elohim in seiner Eigenschaft als führender Geist der bereits entstandenen slawischen Familie aussprach. Über Russland sagte dieser, dass Gott ihm „eine große Zukunft vorbestimmt hat, damit sie seinen Willen zu eurem Ruhm (der Bulgaren) und zum Ruhm seines Reichs erfüllt. Ihr werdet von Russland Tribut  empfangen wie Melchisedek von Abraham“. Und in den Worten, die an die Gemeinschaft des Wortes gerichtet waren, wurde der Menschheit zum ersten Mal der bevorstehende Beginn der zweiten Ankunft Christi verkündet:

„Begreift die unabänderliche Wahrheit, dass die Erhebung des slawischen Geschlechts eine für alle notwendige Erhebung ist, die Gott selbst für seinen Auserwählten tut, den Führer der Erlösung, der bald unter euch in seinem vollen Ruhm und seiner vollen Macht erscheinen wird, um das ewige Reich des Friedens, das Reich Gottes auf Erden wieder herzustellen.

Elf Jahre später begann Rudolf Steiner, durch den Bodhisattva inspiriert, den Ätherischen Christus zu verkünden, denn vor dem „Gespräch“ in Varna war er zum ersten Menschen geworden, der sich auf sein eigenes Ich stützend bei vollem Bewusstsein durch das Denken den richtigen Weg zur Verbindung mit den geistigen Welten in der fünften Kulturepoche bahnte, so wie wir ihn aus der „Philosophie der Freiheit“ kennen. Dank dieser Leistung erhielt die Erdenmenschheit die Geisteswissenschaft, ohne die ihre weitere Entwicklung unmöglich ist. Das war die dritte Offenbarung, die Christus den Menschen gegeben hat. Die erste war in der dritten Kulturepoche über den Mondelohim Jehowa, sein „Mondgesicht“ Erzengel Michael und Moses in der Form der „Zehn Gebote“ vom Berg (im geistigen Sinne) Sinai, bei der zweiten Offenbarung (in der vierten Kulturepoche) stieg Christus in Jesus hinunter durch die sechs Sonnenelohim, erlebte das Golgatha-Mysterium und bezeugte sein irdisches Dasein durch die Niederschrift der Evangelien, während Michael in dieser Zeit auf der Sonne weilte. Die dritte Offenbarung – die Geisteswissenschaft – folgte dem zweiten (übersinnlichen) Golgatha, dem Hinunterstieg Erzengel Michaels in die der Erde nächsten geistigen Welt und seiner Erhebung in die Archai-Stufe, sowie der Übernahme der neuen Rolle der Elohim in der fünften Kulturepoche. Während der ersten Offenbarung regierten sie über die Gedanken-Kräfte des Kosmos. Vier Jahrhunderte vor der zweiten Offenbarung begann die Übernahme dieser Regierung durch die Archai wegen der bevorstehenden Individualisierung des menschlichen Denkens nach der Ankunft des Erlösers. Der Prozess dauerte fast bis zum Anfang des 15. Jh., aber sein spezifischer Höhepunkt war im vierten Jh.n.Chr., als das Konzil der vier großen Meister stattfand. Inzwischen verzichtete Michael auf die Kontrolle über die von ihm regierte Kosmische Intelligenz. Die beiden Prozesse wurden unten im Konzil widerspiegelt, der den Plan zur Reaktion der Menschheit unter den neuen Bedingungen entwarf. Und bei der dritten Offenbarung hatten die Elohim bereits ihre Rechte den Archai delegiert und bereiten sich seit diesem Zeitpunkt darauf, sich in Geister der Bewegung zu verwandeln.

Hier ist es angebracht, eine nicht allzu ausführliche Erläuterung der „Gedanken-Kräfte des Kosmos“ und der „Kosmischen Intelligenz“ zu geben. Die Quelle der Erkenntnis über die Wesenheiten in der ganzen Schöpfung Gottes ist der heilige Geist aus der Heiligen Dreifaltigkeit. Dieser beinhaltet die „Gedanken-Kräfte des Kosmos“ und wird äußerlich für uns über die dritte Götterhierarchie widerspiegelt – Archai, Erzengel und Engel, und ihre inneren „Widerspiegelungen“ in der zweiten Hierarchie (die die äußere Widerspiegelung des Logos ist) sind die Elohim. In den vorchristlichen Zeiten waren die Elohim die „Gedanken-Kräfte“, die auf eine automatische (unfreie) Weise visionäre Imaginationen  im Menschenbewusstsein hervorriefen. Die Einwirkung erfolgte von außen, auf natürliche Weise, denn sie sind so mächtig, dass sie beim direkten Eintritt in das Gemütsleben des Menschen sein Ich-Bewusstsein geradezu löschen könnten. Wir können nur rätseln, was Boris empfunden haben mag, als der Elohim direkt in sein individuelles Bewusstsein eingedrungen ist, aber seine nachfolgenden Taten sprechen Bände! Das „Werkzeug“ für dieses Eindringen ist die Kosmische Intelligenz, die das „Produkt“ der Himmlischen Sophia ist. Die Himmlische (Kosmische) Sophia selbst ist ein Gruppenwesen, das im Laufe der Entwicklung unseres Sonnensystems formiert wurde. Ob andere „Sophien“ im Kosmos existieren, ist bisher nicht bekannt, aber mit Sicherheit wäre ohne das von ihr geschaffene „Werkzeug“ die Möglichkeit zur Herstellung einer bewussten Verbindung zwischen dem Menschen und den Gedanken-Kräften des Kosmos nie eingetreten. Bildhaft ausgedrückt, „kondensiert“ die Himmlische Sophia den Heiligen Geist bis zu einer gedanklichen Substanz, die ihr herausragendster Sohn Michael im Laufe von Äonen bewachte und sie uns während der eingetretenen christlichen Entwicklung überbrachte als einen dem Christus-Vorbild folgenden Aufopferungsakt seinerseits.

Mit der Übernahme der Kontrolle über die Gedanken-Kräfte des Kosmos durch die Archai und der Verwandlung der Kosmischen Intelligenz in irdische Intelligenz befürchteten die Götter berechtigterweise, ob wenigstens ein Mensch auf Erden zu finden sein würde, der fähig sein könnte, auf eine den neuen geistigen Gegebenheiten entsprechende Weise den Kontakt zu ihnen zu suchen. Während das in der alten Zeit durch die Elohim im Menschenleib hervorgerufene Hellsehertum eine Frage der Physiologie war, wurde es nun zu einer Frage der Pathologie. Die Imaginationen mussten persönlich vom Ich von innen erlangt und nicht von außen hervorgebracht werden. Das Ich wurde zur „Gottheit“, die durch die reinen Gedanken die Imaginationen schafft und sie den Archai bietet, damit die Verbindung mit den Gedanken-Kräften des Kosmos rechtmäßig hergestellt werden kann, d.h. der Heilige Geist muss als Offenbarung ins Ich, in die Seele und den Menschenleib eintreten, ohne dass das individuelle Wachbewusstsein des Menschen erlischt. Wenn der Geist spricht, so kommt er zum Vorschein entweder als eine Imagination begleitet durch die Intuition oder als eine Inspiration begleitet durch die Intuition oder als die drei gleichzeitig. Aber die Intuition muss obligatorisch da sein und die Richtigkeit der empfangenen Offenbarung bezeugen. Von den Vertretern des Heiligen Geistes in der dritten Götterhierarchie besitzen nur die Archai ein entwickeltes intuitives Bewusstsein und sie sind es, die die Wahrhaftigkeit jeder wahren Offenbarung „bezeugen“, die der Suchende empfängt, begreift und in Begriffe einkleidet, um sie der Menschheit „mitzuteilen“. Da wir gegenwärtig im Zeitalter Michaels leben, der schon zu den Archai gestiegen ist, können wir den neuen Weg zum Himmel berechtigterweise den „Michaelsweg“ nennen. Der Erste Mensch, der ihn praktisch benutzt hat, ist Rudolf Steiner, der dadurch die Dritte Offenbarung Christi an die Menschen ermöglichte.

Es taucht die Frage auf, welche Rolle die Bodhisattvas in den drei Offenbarungen Christi spielen, wobei für uns mit Rücksicht auf die bevorstehende Begegnung mit Ahriman die Tätigkeit des siebten Bodhisattva im 20. Jh. besonders wichtig ist. Das Erscheinen der Ersten Offenbarung fällt mit Orpheus’ Zeit zusammen, als der Bodhisattva sich über sein irdisches Gefäß erhob. Moses stieg auf den „Berg“, um mit seinem „Mondbewusstsein“ die Gebote des Mondelohim Jahwe über den „mondischen“ Erzengel Michael zu empfangen. Michael ist nicht nur der Mitarbeiter Christi, sondern gehört auch zur Himmlischen Sophia, über die der Logos zur Erde hinunterstieg. Bis zur Zeitenwende widerspiegelten die Bodhisattvas auch 2mondisch“ die Weisheit Gottes über die dritte „modische“ Götterhierarchie, zu der Michael gehört. Da der Gotteswille in der Erdensphäre bekannterweise durch die Bodhisattvas erfüllt wird, müsste der fünfte von ihnen (der zukünftige Orpheus) geistig bei der Dekalogübergabe da gewesen sein.

Seine zweite Offenbarung machte Christus auf dem physischen Plan, indem er sie durch den Tod und die Auferstehung versiegelte und sich anschließend für immer mit der Erde und der Menschheit verband. Nach Christus verließ Michael die Sonne (erstarb für sie) und folgte der Kosmischen Intelligenz, um in die der Erde nächstgelegene geistige Welt hinunterzusteigen, wo er wieder Ahriman besiegte, als Archai „auferstand“  und zum „Sonnenbild“ Christi wurde. Nach dem Verpflanzen der Kosmischen Intelligenz in den Menschen im 15. Jh. durch die erste Götterhierarchie, wurde das „Gewand“ der Himmlischen Sophia in der nachfolgenden materialistischen Entwicklung ahrimanisiert, sie „erstarb“ für uns und wartet auf ihre „Auferstehung“. Der siebte Bodhisattva (die Tochter des Jaïrus) war ebenfalls in der Zeitenwende physisch tot, aber er wurde durch Christus auferweckt, um sich mit seiner Kraft im Ich auf die Dritte Offenbarung und die zukünftige „Auferstehung“ der Sophia vorzubereiten. Trotz seines Hinunterstiegs in allen Jahrhunderten blieb er scheinbar unbemerkt. Er nahm an allem geistig  Bedeutenden teil, ohne in den Vordergrund zu treten. Wie der Christus-Impuls, der sich in den unbewussten Tiefen der Menschenseelen „verbarg“, wirkte er dort, bewegte die Evolution in der Erwartung des Zeitalters, in dem er in unserem Wachbewusstsein auftauchen und uns zum dritten Mal nach dem Erleben des neuen Golgatha zeigen konnte.

Gegen Ende des 19. Jh. „saugte“ Christus die dunkle Sphäre materialistischer Gedanken „auf“, die die Erde umgab, verarbeitete sie auf eine manichäische Weise und strahlte geistiges Licht aus, wobei sein Astralbewusstsein in der nathanischen Seele (wo es sich nach der Zeitenwende befand) erlosch. Es folgte eine Auferstehung wieder in der nathanischen Seele, aber diesmal als Ätherbewusstsein im Lichtäther. Die nathanische Seele vollbrachte ihr fünftes Opfer und der Christus im Ätherischen wird in den nächsten 3000 Jahren immer sichtbarer für den geistigen Menschenblick werden. Ihn hat zum ersten Mal der Elohim dem Bodhisattva 1898 verkündet, der ihn dann Rudolf Steiner verkündete. Steiner sagte unmissverständlich, dass er die Ausdrücke benutzt, die er den Inspirationen des Bodhisattva selbst entnimmt, die zeigen, wie die zukünftige Ankunft Christi sein wird. 2000 Jahre vorher hatte Jeschua ben Pandira die physische Ankunft des Erlösers verkündet, nun sprach Beinsa Douno über die Ankunft Christi „über die Herzen und Seelen“ der Menschen, die ein hohes Ideal besaßen. Wenn die „Tochter des Jaïrus“ in der Seele des heutigen Menschen erweckt wird, bringt die Geisteswissenschaft den Astralleib in Bewegung, der Mensch geht vom Denken mit dem physischen zum Denken mit dem Äthergehirn über (später mit dem ganzen Ätherleib), damit ihm der Bodhisattva-Schlüssel enthüllt wird, der das Tor zum ätherischen Christus aufschließt. Rudolf Steiner benutzt denselben Schlüssel! Die Anthroposophie liefert das Wissen, ohne das man nicht frei im Denken wird, sich als individuelles, spezifisches Geistselbst erkennen kann. Die richtige „Benutzung“ der Geisteswissenschaft verwandelt unser Astralleib in das Geistselbst. Der Bodhisattva-Impuls wirkt an der Transformierung des Ätherleibes in den Lebensgeist und treibt die Seelen unvermeidlich zur Bildung einer Bruderschaft um den „Thron des Lammes“, in dem sie sich auch äußerlich zu ähneln scheinen. Es scheint, als ob sie gleich sind („nicht ich, sondern der Christus in mir“), denn alle tragen „weiße Gewänder“ und erkennen sich gegenseitig wegen der Treue zum „Lamm“. Die Anthroposophie, das sind der Heilige Geist und die Freiheit und der Bodhisattva ist das „Wort“ und die Liebe. Die Liebe ist ohne Freiheit nicht möglich. Wir können überzeugt sagen, dass die Hauptaufgabe der Anthroposophie darin besteht, uns zum siebten Bodhisattva zu führen, durch  den wir uns mit dem ätherischen Christus verbinden, um nicht nur dem inkarnierten Ahriman entgegentreten, sondern auch den Anfang der eigentlichen „Auferstehung“ der Himmlischen Sophia setzen zu können. Diese wird sich dann mit den Göttern der ersten Hierarchie verbinden und der Kosmos wird zum einheitlichen Organismus mit dem Christus als Zentrum, der die Erdenmenschheit als zehnte Hierarchie der Freiheit und Liebe mit einschließt.  Dann werden wir auch das Vater-Prinzip erreichen, in dem jeder wieder eine Chrisus-durchdrungene Individualität sein wird, denn „niemand kommt zum Vater außer durch mich“. Zum ersten bewussten „Spatenstich“ für diesen grandiosen Bau waren die Opfer von Rudolf Steiner und Beinsa Douno notwendig. Welche Opfer machten sie und worin unterschieden sich diese?

Gegen Ende des 19.Jh. hatte Rudolf Steiner sein Ich dermaßen mit dem Christus-Impuls durchleuchtet, dass er sich das Recht auf eine persönliche Begegnung mit Christus erlangte. Nach dieser Begegnung „erlaubte“ er den Göttern während drei siebenjährigen Perioden von 1902 bis zur Weihnachtstagung, jeweils durch seinen Astral-, Äther und physischen Leib zu wirken, damit die Menschheit die Geisteswissenschaft erhalten konnte. Auf der Weihnachtstagung selbst „holte“ er aus der geistigen Welt den Gral „herunter“ und tauchte ihn in die Seelen und Herzen der anwesenden Anthroposophen als ein „dodekaedrisches imaginatives Liebesgebilde“. Dieser Michaelische Gral ist der Grundstein der Anthroposophischen Gesellschaft, dessen Kraft zur Gegenwirkung gegen den verkörperten Ahriman ausreichen sollte. „Von oben“ wird aber „behauptet“, dass der Grundstein nicht ausreicht, um dem Ahriman entgegenzutreten! Warum? Denn neben der Weihnachtstagung fand im 20. Jh. auf der Erde noch ein herausragendes geistiges Ereignis statt, das die Menschheit völlig außer Acht gelassen und nicht begriffen hat. Ohne das Ergebnis dieses Opfers kann niemand Ahriman widerstehen. Worum geht es?

Am 04.05. 1936 waren der Bodhisattva Beinsa Douno und zwei seiner Nachfolger im Salon des Zentrums „Izgreva“ und musizierten. Es war ein Montag – der Tag des Mondes. Mit verdunkeltem Mondbewusstsein sprang ein Mitglied der Partei „Demokratische Eintracht“ Alexander Zankovs über den Zaun, zerschlug die Fensterscheibe zum Empfangsraum und verprügelte um 15:25 den Meister, der auf der linken Kopfseite (Luzifer) Schläge bekam, aber partiell rechtsseitig gelähmt wurde (Ahriman ist Luzifers Karma). Am 12.07., am Petrustag war der Meister in Sofia, sagte aber überraschend: „ Wir fahren ins Rilagebirge!“. Die Gruppe der Weißen Bruderschaft ging am 16.07. um 5:30 los. Einen Monat lang schrieb Beinsa Douno ins Heft der Stenografin Savka Keremidtschiewa eigenhändig mit seiner gelähmten rechten Hand Strich für Strich, jeden Tag einen Strich, den Satz „Gott ist Liebe“. Es sind elf Buchstaben („Богь е Любовь“). Ahriman benutzt die Zahl elf besonders intensiv im 20. und Anfang des 21. Jh. für seine Höllenpläne. Der niedergeschriebene Satz hatte aber die entgegensetzte Wirkung. Nach dem letzten Strich wurde der Meister auf wundersame Weise wieder gesund und sprach die geheimnisvollen Worte „Hier war mehr als Golgatha“ aus. Die Brüder und Schwestern waren begeistert, sie sangen ein Lied und gingen von seinem Zelt zur Quelle „Hände, die geben“. Der Liedtext ist vielsagend:„Von Gott gesegnet du, Meister der Liebe.Willkommen, willkommen, Meister der Weisheit!“

Für das Fest am 19.08. waren alle in Sofia versammelt, wo Beinsa Douno die inspirierende Rede „Um ihnen Leben zu geben“ hielt. Dass der siebte Bodhisattva der Meister der Liebe und Weisheit ist, d.h. der Wahrheit, steht außer Zweifel, aber wie ist es möglich, dass das Geschehene „mehr als Golgatha“ ist? Was geschah eigentlich?

Wie bereits erwähnt, ist die nathanische Seele (Jesus von Nazaret) das einzige Wesen, dessen drei Leiber schon durch das Christus-Ich vollkommen durchdrungen und vergeistigt wurden. Nach Pfingsten verband sich das Christus-Ich als Impuls über den Heiligen Geist mit dem Ich jedes Menschen und wartete darauf, dass die Seele ihn „entdeckt“, damit sie zusammen die menschlichen Leiber zu vergeistigen beginnen. Erst im 20. Jh. ist das frei erreichbar und Steiner führte es uns mustergültig vor. In den vergangenen Jahrhunderten seit dem Golgatha-Mysterium wurden in die Astral- und Ätherleibern bestimmter Menschen als „Platzhalter“ die in der geistigen Welt aufbewahrten Widerspiegelungen des Astral- und Ätherleibes des Christus Jesus eingeprägt, was diese Menschen zu Heiligen machte. Seit dem Beginn des michaelischen Zeitalters wurde dem Menschen möglich, in sein Ich die in der geistigen Welt aufbewahrten Widerspiegelungen des Abbilds des Christus-Ich in den Hüllen Jesu zu empfangen, wenn er in seinen früheren Leben ein inniges Verhältnis zum Gralsmysterium hatte oder zumindest intensiv an das Golgatha-Mysterium dachte. Das Christentum begann zum Ich-Christentum zu werden. In gewisser Weise erhielt als erster der Lieblingsschüler Christi unter dem Golgatha-Kreuz dieses Abbild. Im zehnten Jh. spürten die erhabensten Bogomilen auch seine Kraft, die später in Arbanassi die Leiber des wieder inkarnierten Johannes intensiv durchzog (s. auch die Vorlesung „Die große Schlacht auf Erden“). Aber die wahre Ich-Wirkung des Abbilds konnte erst nach dem Einzug des michaelischen Zeitalters zur Geltung kommen, als Steiner ihn bei vollem Bewusstsein erhielt, nachdem er aus eigener Kraft über das Denken den Weg zur geistigen Welt für die Menschheit abgesteckt hatte. Der siebte Bodhisattva hatte zweifellos eine tiefste Verbindung zum Mysterium des Göttlichen Blutes bei allen seinen Hinabkünften seit der Zeitenwende. Aber die Frage ist, wie diese Verbindung zur Geltung kam, so dass er diesen mysteriösen Satz 1936 ausgesprochen hat? War das nur die Erhaltung des Abbilds oder steckte noch etwas anderes dahinter?

Wir erwähnten bereits das zweite manichäische Golgatha Christi am Ende des 19. Jh., das in der uns nächsten geistigen Sphäre stattfand und neues geistiges Licht im Menschenbewusstsein hervorbrachte. Von dem Anthroposophen Jesaiah Ben-Aharon sind uns seine Erfahrungen bekannt, die die Fortsetzung des zweiten Golgatha Christi während der Zeitspanne 1933-1945 beweisen. Schon nach 1909 sprach Steiner über den Ätherischen Christus und darüber, dass er seit Anfang der 30er Jahre des 20.Jh. für bestimmte Menschen mit neuen übersinnlichen Fähigkeiten sichtbar sein wird, die in den nächsten 2500 Jahren auch bei den restlichen Menschen als eine natürliche Begabung entfaltet werden. Diese Fähigkeiten mussten durch die anthroposophische Anschauung beherrscht werden, denn andernfalls wäre das Tor für das Böse geöffnet worden. Die Menschheit war nicht vorbereitet, die dritte Offenbarung Christi zu empfangen, auf de Erde taten sich die Tore zur Hölle auf und das „Tier“ zeigte sich aus dem „Abgrund“. Aber nur in diesem Zustand völliger Verzweiflung konnte von unten nach oben die brennende Frage nach der Natur und Zukunft des Menschen ausgestrahlt werden. Aus eigener okkulter Erfahrung kann ich die Existenz dieser Frage bestätigen. Der Ätherische Christus hat sie gehört. Von hohem Mitgefühl bewegt, beschloss er, sich aufopfernd für immer mit dem Tier im Menschen zu verbinden und dieses künftig in Gutes zu transformieren, wenn das menschliche Ich es zulässt. Christus brauchte aber eine Brücke, über die er hinuntersteigen konnte. Die kleine Gemeinschaft menschlicher Iche, die Michael treu sind, befand sich in der geistigen Welt und sah mit tiefster Sorge auf das Bacchanal des Bösen und die Millionen Opfer. Diese Gruppe von Michaeliten formulierte und sprach diese Frage aus. Danach öffnete sie, von moralischer Kraft erfüllt, ihre Herzen für die Ströme aus dem ätherisierten Blut der Opfer, verband sich mit ihm und errichteten eine Ätherbrücke, über die der Ätherische Christus in den Drachen des Tieres hineinstieg, damit neue Kräfte im menschlichen Ich zur Bekämpfung des Bösen aufkommen konnten. Außerdem wurde die Sonne als eine neue Sonne im ätherischen Kosmos geboren. Welche Rolle spielte der Bodhisattva bei diesem Mysterium?

Die Michaeliten beobachteten mit ihrem geistigen Blick den Hinunterstieg des Ätherischen Christus über die von ihnen geschaffene Ätherbrücke, aber es war notwendig, dass jemand eine physische Brücke zu den Leibern der Erdenmenschheit baute. Das tat der Meister Beinsa Douno. Vor dem ersten Golgatha war das Makrokosmische Christus-Ich hinuntergestiegen und hatte  den Astral-, Äther- und physischen Leib der nathanischen Seele jeweils in Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch verwandelt. Die nathanische Seele wurde zum Urbild des Christus-Trägers, wobei sie bei dem Hinunterstieg an Epiphanie außerhalb des Leibes war. Nun stieg der Ätherische Christus über das Ich des Bodhisattva hinunter, ging durch den Astral- und Ätherleib und erreichte die übersinnlichen Teile seines physischen Leibes, um sich dort – im Willen – mit der bösen Natur der Erdenmenschheit zu verbinden. Das Christus-Bewusstsein in der nathanischen Seele stieg aus dem Lichtäther in den Wärmeäther (die niedrigstmögliche Stufe für den Abstieg der Götter), der schon seit dem alten Saturn in Verbindung mit dem Willen und dem physischen Menschenleib steht. Die nathanische Seele vollbrachte ihr sechstes Opfer und Beinsa Douno verwandelte sich ins Urbild eines Menschenwesens, das auf dem physischen Plan mit Wachbewusstsein zum Christus-Träger und freiwilligen Mitwirkenden bei der Erfüllung der Opfertat wurde. Die Leiber des Bodhisattva waren nicht wie diese der nathanischen Seele vergeistigt während der drei Jahre, aber immerhin in einem ausreichenden Maß durchdrungen, so dass aus dieser Zusammenarbeit entstanden die neue Erden-Menschen-Sonne im ätherischen Kosmos (Wärmekosmos) und die bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannten Kräfte im menschlichen Willen, dem Bösen zu widerstehen. Mit den ersten Bluttropfen auf dem Golgatha-Hügel leuchtete die Erde wie die zukünftige Astralsonne auf, und nun wurde sie als Äthersonne geboren dank der Michaeliten oben und vor allem dem Bodhisattva unten. „Das war mehr“, d.h. etwas Verschiedenes von dem physischen ersten Golgatha und dem zweiten übersinnlichen Golgatha. Letzteres kann man „makrokosmisch“ nennen, denn es geschah in der die Erde umgebenden Sphäre, und das Mysterium von 1936 hatte zweifellos einen mikrokosmischen Charakter wegen der Teilnahme des Bodhisattva als eines Wesens mit menschlicher Evolution. In dieser Eigenschaft ist er von außerordentlicher Bedeutung für die geistige Welt, denn über ihn erfahren die Götter die Geheimnisse der physischen Welt. Die ausgeübte Gewalt  und die nachfolgende Lähmung waren eine Widerspiegelung des Tieres aus dem Abgrund. Das Durchgehen des Willens von Beinsa Douno durch Christus kam im Aufschreiben des Satzes „Gott ist Liebe“ zum Ausdruck. Die Geburt der neuen Äthersonne belebte seinen Ätherleib wieder und die physische Lähmung verschwand auf wundersame Art.

Erst jetzt können wir mit mehr Sicherheit im Lichte dieser Ereignisse die Antwort der Frage suchen, warum „von oben“ die Warnung kommt, dass der durch die Anthroposophie formierte michaelische Gral nicht ausreicht, um dem verkörperten Ahriman zu widerstehen. Hier wird ein ungewöhnliches Herangehen an das Thema durch die Paneurhythmie angewendet. Bekannterweise besteht die Paneurhythmie aus drei Stufen: die 28 Übungen, die Sonnenstrahlen und das Pentagramm.

 Die Paneurhythmie im Rilagebirge

Stellen wir uns den Gral wie ein Weinglas vor, mit Kuppa (Kelch), Stiel und Fuß, aber mit dem Kelch nach unten stehend. Das Erste, was jeder Graleingeweihter tun muss, ist das Glas mit der Substanz der menschlichen Liebe zu füllen als Ergebnis der im Ich neugeborenen Weisheit. Das ist nicht die Liebe zum Urvater (Vatergott) aus dem Alten Testament oder die Liebe zum Nächsten (dem Sohn) aus dem Neuen Testament, sondern die Liebe zur Wahrheit (dem Heiligen Geist).

Die Wahrheit ist der höchste Berg der Liebe, und von nun an wird sie überzeugend über passende Gefäße sprechen, die durch eigene Kräfte erlangte Klarheit des Bewusstseins, Reinheit des Herzens und Stärke des Willens besitzen. Sie werden die tatsächlichen Nachfolger Christi auf Erden sein, die in ihrem Ich die Weisheit der Geisteswissenschaft und des Bodhisattva-Impulses im 20. Jh. von Neuem hervorbringen und jede neue, durch persönliche okkulte Erfahrung erreichte Weisheit in Liebe-Wahrheit verwandeln werden.

Das oben beschriebene Mysterium von 1936 war beim Grundstein verständlicherweise nicht dabei – Steiner verließ die Erde physisch im Jahre 1925. Ohne die Kräfte dieses Mysteriums aber besitzt die Substanz im Gralskelch nicht die nötige „Qualität“, um jenem kolossalen Bösen entgegenzutreten, das der verkörperte Antichrist „auslösen“ wird. Wäre der Grundstein völlig ausreichend gewesen, hätte der Archai Michael selbst nicht durch Steiner die Ausstrahlung eines neuen, für das geistige und andere Leben einzig rettenden Impulses am Ende des 20. und Anfang des 21. Jh. vorhergesagt. Wir behaupten, dass die freie Ich-Synthese zwischen der Anthroposophie (Michael) und dem Impuls Beinsa Dounos (Christus) eine qualitativ neue Art von individueller Liebe-Wahrheit (vom Heiligen Geist) hervorbringen kann, die der heutigen Menschheit völlig unbekannt (und unverständlich) ist und deshalb unter dem umgedrehten Gralskelch verborgen bleibt. Sie ist verborgen, denn sie entsteht im Willen beim „warmen“ Ätherischen Christus. Wer eine solche Substanz für seinen Gral schafft, kann die Verwandtschaft mit der Substanz im Gral eines anderen Menschen wiedererkennen, wobei auf diese Weise eine Bruderschaft von Individualitäten mit „weißen Gewändern“ entsteht. Die Kraft zur Vergeistigung des Astralleibes und seiner Verwandlung in Licht kommt vom Heiligen Geist, wohingegen die Kraft zur Verwandlung des Ätherleibes in ein „weißes Gewand“ bzw. „Kleid“ und in Leben von Christus kommt. Zum ersten Mal wird der Ausdruck „weißes Kleid“ in der Apokalypse Johannes‘ verwendet beim Brief des „Menschensohn mit dem spitzen Schwert im Mund“ an die Gemeinde in Sardes, d.h. an die Menschheit des fünften nachatlantischen Zeitalters, die „den Namen“ hat, dass sie lebet, und „tot“ ist. Aber es gab etliche, die „ihre Kleider nicht besudelt hatten“, „und sie werden mit mir wandeln, in weißen Kleidern, denn sie sind’s wert.““ Wer überwindet, soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“ Deutlicher könnte man es nicht sagen! Wer sein niedriges Ich besiegt, wird seinen ewigen Namen erhalten (das Geistselbst), wird zum Teil der Christus-Bruderschaft „mit weißen Gewändern“ (der Lebensgeist) werden, aber nur, wenn er empfohlen („bekannt“) durch Christus ist.

Zum zweien Mal werden “ die weißen Kleider“ im Brief an die Gemeinde in Laodizes erwähnt, d.h. an die Menschheit des siebten nachatlantischen Zeitalters, die „weder kalt noch warm“ sein wird, sondern lau: “ Ich rate dir, daß du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutet ist, daß du reich werdest, und weiße Kleider, daß du dich antust und nicht offenbart werde die Schand deiner Blöße.“ Der Mensch wird im Krieg aller gegen alle dringend die Weisheit (das Gold) brauchen, die aber durch das Feuer des verchristlichten Ichs durchgegangen ist, um sich in Liebe zu verwandeln und das Böse (die Nacktheit) in Gutes zu transformieren.

Zum dritten Mal tauchen die „weißen Kleider“ in der „Epoche der Siegel“ (der sechsten Wurzelrasse) auf. Bei der Öffnung des fünften Siegels sieht Johannes „unter dem Altar die Seelen derer, die erwürgt waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten“. Mit „großer Stimme“ fragten sie den Herrn den „Heiligen und Wahrhaftigen“, wann er richtet und rächt ihr Blut „an denen, die auf der Erde wohnen.“ Und ihnen wurde gegeben einem jeglichen ein weißes Kleid, und ward zu ihnen gesagt, daß sie ruhten noch eine kleine Zeit, bis daß vollends dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch sollten noch getötet werden gleich wie sie“.

In der Bibel wird der Vatergott „Gott“ genannt, das Wort ist „Gott“ und der Heilige Geist ist „Herr“. Die wegen des Wortes „Erwürgten“ fragen den Heiligen Geist, wann er richtet, denn die Fragen an den, der die „weißen Kleider“ verteilt, obligatorisch der „Billigung“ des Heiligen Geistes bedürfen.

Als das sechste Siegel geöffnet wird, beginnt die Vergeltung, aber die „Beschädigung“ der Erde, des Meeres und der Bäume wird verzogen, bis die Knechte unseres Gottes „an ihren Stirnen versiegelt werden“. Johannes hört die Zahl derer, die versiegelt wurden: „hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren von allen Geschlechtern der Kinder Israel: je 12000 von allen Stämmen Israels“, danach sieht er „ eine große Schar, welche niemand zählen konnte, aus allen Heiden und Völkern und Sprachen, vor dem Stuhl stehend und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und Palmen in ihren Händen, schrieen mit großer Stimme und sprachen: Heil sei dem, der auf dem Stuhl sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!“ Die „weiße Kleider“ Tragenden sind diejenigen, die gekommen sind aus großer Trübsal.“ Sie „ haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes“, das wie ein Hirt sie leiten wird zu Gott, damit er „ alle Tränen von ihren Augen“ abwischen wird. Nachdem sich das siebente Siegel aufgetan hatte, „ ward eine Stille in dem Himmel bei einer halben Stunde“ und es begann die“ Epoche der Posaunen“ (die siebte Wurzelrasse), begleitet durch den Gotteszorn und den Abschluss der physischen Erdenentwicklung.

Im Moment können wir kein tieferes Verständnis dieser Ereignisse aufbringen, die in 15-20000 Jahren stattfinden werden, aber aus den angeführten Zitaten über die Apokalypse wird deutlich, dass „das Anziehen der weißen Kleider“ durch einzelne geistig Suchende schon heute mit dem Aufbauen des persönlichen Grals beginnt. Wenn das Ich vollkommen bewusst die Synthese der Geisteswissenschaft (Michael) und des Impulses des Bodhisattva (Christus) vornimmt, so führt der Mensch eigentlich die 28 Übungen der Paneurhythmie, schafft seine Substanz als Liebe für den Gral und kleidet sich in „weiße Kleider“, wobei das „Zähmen des Tieres“ im Astralleib weitergeht. Ohne die moralische Kraft, die vom Bodhisattva kommt, können die „Anthroposophen“ ihr niedriges Ich nicht besiegen. Ohne die Anthroposophie bleiben die Nachfolger Beinsa Dounos ohne „Treibstoff“ für ihr Ich und die 28 Übungen führen sie nicht zum eigentlichen „Anziehen des weißen Gewandes“. Praktisch bleiben dann beide Impulse getrennt. Das Schicksal der Menschheit heute liegt in den Händen „einiger Menschen aus Sardes“, die ihre „Kleider nicht besudelt haben“.

Nur sie werden in der Lage sein, im Gral (in ihrem Ich) ihre mikrokosmische Liebessubstanz mit der Makrokosmischen Weltliebe zu vereinigen, die als eine mächtige kosmische Strömung nach der Zeitenwende durch unsere Welt hindurchfließt. Und in diesem neu entstandenen „Trank“, auf den die Götter so lange schon warten, ist das „Produkt“ des Jahres 1936 enthalten. Dann kann die Bewusstseinsseele tatsächlich den Christus-Impuls (das Abbild des Christus-Ichs) in sich aufnehmen und sich in eine imaginative Seele verwandeln. In diesem Prozess des Aufbaus des Kelchfußes sind die Bodhisattvas auch unersetzlich. Warum?

Die Anthroposophie berichtet, dass die Herausbildung unserer Sinnesorgane, des Nervensystems und des Gehirns aus dem „Festhalten“ in unserem Inneren geistiger Kraftströmungen resultiert, die jeweils aus der Astralwelt, dem niederen Devachan und höheren Devachan herrühren. „Dieses „Festhalten“ ist eine natürliche Fähigkeit, die die Götter im Menschen entwickelt haben, und die folglich nicht unser Verdienst ist. Die Ausarbeitung der Imaginationen in unserer Bewusstseinsseele ist aber unsere persönliche Tat, die erst im Zeitalter Michaels ermöglicht wurde, als in unserem intellektuellen Bewusstsein die Imaginationskraft eindrang. Diese geistige Kraft steigt aus der Bodhisattva-Loge hinunter. Sie muss „festgehalten“ werden, d.h. durch die Bewusstseinsseele bewusst gemacht werden, was in ihr zur Herausbildung eines „Kelchs“ führt für die durch das Ich strömende Welt-menschliche Liebe. Danach erhebt die Christuskraft, die aus dem Golgatha-Mysterium geboren wurde, den imaginativen menschlichen Kelch mit dem „Götternektar“ zu den Göttern und druckt sie in den kosmischen Imaginationen ab, wo er zu einem Teil des Weltinhalts wird. Und dann kommt das „verschwundene“ Palladium, das von der Bodhisattva-Loge zur Bewusstseinsseele des Menschen hinunterkommt, damit er den „Trank“ in sich als die wahre geistige Sonne erlebt. Die Rückkehr des Palladiums ist das Kennzeichen dafür, dass das Ich die zwölf Übungen der Paneurhythmie macht, die „Sonnenstrahlen“ heißen. Als Beinsa Douno unten auf der Erde die „Sonnenstrahlen“ vorspielte, imaginierte die ganze Loge der Bodhisattvas den Makrokosmischen Ich-Christus als die Liebe, in der nach dem Golgatha-Mysterium alle Lebewesen im Gotteswerk leben.  Durch Musik, Gesang und Tanz übte diese Liebe einen magnetischen Einfluss auf die Ätherleiber der Anwesenden aus. Aber sie muss verstanden werden! Ein Gespräch, das der junge Dimo Daskalov (bulgarischer Anthroposoph, 1907-1989, der während des Sozialismus zahlreiche Vorlesungen Rudolf Steiners unter Geheimhaltung übersetzt und verbreitet hat, Anm. des Übersetzers) mit Beinsa Douno im Rilagebrige führte, ist sehr aufschlussreich. Daskalov stellte die Frage: „Meister, warum werden Sie von Ihren Nachfolgern für Christus gehalten?“ Die Antwort lautete: „Wenn du an ihrer Stelle wärst, hättest du das gleiche gedacht!“. Die platonisch gestimmten Seelen um den Bodhisattva suchten durch die Paneurhythmie eher das „komische Erleben“ der „Sonnenstrahlen“, während der „Aristoteliker“ Dimo Daskalov sie zu begreifen suchte. Trotzdem hing bis zu seinem Tod ein Porträt Beinsa Dounos im Zimmer, in dem er die Werke Rudolf Steiners übersetzte und den Weg für die Anthroposophie in Bulgarien einebnete. Ein Porträt Steiners fehlte. Nur er weiß, was seine Seele erlebte, während er die Synthese der beiden unternahm, die richtig zur Geltung erst nach der Enthüllung des Bodhisattva im Jahre 2000 kommen konnte. Seitdem wurde es möglich, den erneuerten Gral aufzubauen und auch die Vorhersage Michaels über einen neuen Impuls am Ende des Jahrhunderts trat ein. Hier wird behauptet, dass der Impuls bis zum Jahr 2007 ausgestrahlt wurde, denn durch die 28 Übungen-Vorlesungen, die verbindlich von einem gemischten Paar aus einem Mann und einer Frau zu machen sind, die neue Art und Weise gezeigt wurde, den menschlichen Teil der „Ambrosia“ im erneuerten Gral zu formieren, die bis zur vollständigen Herausbildung verborgen und für die Menschen unverständlich bleibt. Um die „Sonnenstrahlen“ zu spielen ist die Bruderschaft um den Christus notwendig. Das „Pentagramm“ der Paneurhythmie ist der Abschluss des Werkes, das durch ein persönliches Opfer nach dem Bodhisattva-Vorbild versiegelt wird. In diesem Augenblick wird der Kelch umgedreht und das waagerecht liegende „Pentagramm“ wird zum Fuß, und die „Ambrosia“, die von einer himmlischen Lichthülle umgeben ist, wird für alle sichtbar. Die Himmelshülle ist die erlöste Kosmische Intelligenz, in der die menschlichen und Weltgedanken eine solche unzertrennliche Einheit bilden, dass der Archai Michael ruhig in ihr wirken kann. Die Erlösung wurde möglich, weil sie aus der Befolgung der unerlässlichen Bedingung kam, die selbst Michael stellte, dass die Anthroposophie mit „anderen Strömungen vereint wird“. Diese Strömung ist fraglos die geistige Strömung der Bodhisattvas, die im 20. Jh. uns die Paneurhythmie als ein imaginatives Bild des neuen Grals gegeben hat.

Hier können wir eine Imagination zur Veranschaulichung des Unterschieds zwischen dem Grundstein und der Paneurhythmie darstellen. Der niederländische Anthroposoph Bernard Lievegoed unterscheidet vier Mysterienströmungen, die in die Weihnachtsversammlung münden und eine Art waagerechtes Erdenkreuz bilden: Michaelsströmung im Norden, Rosenkreuzerstrom im Süden, Artusstrom im Westen und Gralsströmung im Osten. Aus ihnen wurde der Stein der Liebe gebildet und in die Seelen der Anthroposophen eingelegt, aber er muss zur Wahrheit erhoben werden. Wenn wir gedanklich eine senkrechte Linie von den vier Spitzen des Kreuzes in die Himmelsrichtung ziehen, entsteht eine Pyramide, deren Spitze in der Bodhisattva-Loge liegt. In der Pyramide sehen wir das Bild eines Menschenkopfs, der die erlöste Kosmische Intelligenz darstellt. Ohne die Meschenteilnahme kann Michael seine erlöste Gabe vom Erdenmenschen nicht erhalten!

Hier endet der Weg des Schülers und beginnt der Weg des Gralseingeweihten. Der Erste, der zur „Umdrehung des Kelches“ kommt, wird zu seinem neuen Hüter. Er wird Bulgare sein! Nach ihm werden es auch andere tun, damit sie sich den Seelen in Sardes anschließen „die ihre Kleider nicht besudelt haben“ und dem Antichristen in der bevorstehenden Großen Schlacht auf Erden gegenübertreten können. Auf sie werden sich die Götter verlassen, alle anderen werden in einem gewissen Maße „verführt“ werden. Aber die Aussicht ist nur äußerlich schlecht, denn den „Seelen aus Sardes“ werden sich „die Meister der Weisheit und der Harmonie der Empfindungen“ anschließen. Manes, Skythianos, Zarathustra (Jesus), Christian Rosenkreuz und die anderen sind eine enorme Macht. Ganz zu schweigen vom Bodhisattva, der nach dem Opfer von 1936 eine andere Stelle in der geistigen Welt innehat, die ihm ermöglicht, sogar an den Werken der Himmlischen Sophia direkt mitzuwirken! Als Beinsa Douno unter dem bulgarischen Volk weilte, weihte er uns ins Geheimnis ein, dass einmal jährlich im Himalaya und auf der Sonne Konzilien stattfinden. Er erwähnte nicht, welche Wesenheiten daran teilnehmen. Heute können wir sagen, dass hinter dem Himalaya das ätherische Shamballa steckt, das ist die irdisch-menschliche Sonne, die in der der Erde nächsten Ätherwelt liegt. Das Konzil findet dort zwischen dem 19. und 21. August statt. Das Konzil auf der Sonne findet an Pfingsten in der „Mutterloge“ statt, die in der niederen Sonnensphäre (dem niederen Devachan) liegt. Aber es gibt noch ein Konzil! Es findet im höheren Devachan (der höheren Sphäre der Himmlischen Sophia) während des Osterfestes statt. Dieses Konzil trifft die wichtigsten Entscheidungen, die das Schicksal unseres Sonnensystems und konkreter der Erde betreffen. Diese Entscheidungen werden dann den anderen zwei Konzilien zur Ausführung weitergereicht. An diesem dritten Konzil nehmen nur Wesenheiten mit einem „Sternendasein“ teil. Solche sind die höheren Wesensglieder der Himmlischen Sophia in der Person der Geister der Weisheit (das Gebiet der „Jungfrau“) und der Geister der Bewegung (das Gebiet der „Waage“), sowie die Götter aus der ersten Hierarchie. Die Elohim und die Wesenheiten unter ihnen haben nur ein „Planetendasein“. Sie tagen an Pfingsten in der „Mutterloge“ der Menschenführung, die die Tätigkeit der Sophia  in der ganzen Erdenentwicklung lenkt. Der Leiter dieser Loge ist der übermenschliche Avatar Manu bzw. Noah, der als Dhyani-Buddha den Übergang von der atlantischen zur nachatlantischen Wurzelrasse leitete. Am Konzil im ätherischen Shamballa im August nehmen die Meister der menschlichen Evolution teil.

An welcher Stelle in diesem Panorama müssen wir die Bodhisattvas, Buddhas und Dhyani-Buddhas suchen, die jeweils an der Verwandlung ihres Astralleibes in das Geistselbst, des Ätherleibes in Lebensgeist und des physischen Leibes in den Geistesmensch wirken? In seinem Buch „Die zwölf Heiligen Nächte und die geistigen Hierarchien“ schreibt Sergej Prokofieff, dass der Bodhisattva den „Tempel“, der die „Mutterloge“ genannt wird nicht betreten darf, Buddha betritt sein Heiligstes und der Dhyani-Buddha aus diesem Heiligsten aus als Leiter wirkt. Vor etwa zehn Jahren bekam eine Frau an Pfingsten während meines Vortrags „Das Risiko des Gottes“ in der Gegend „Reiter von Madara“  bei Schumen die klare Imagination, dass in demselben Augenblick auf der Sonne ein Konzil stattfindet, an dem geflügelte Wesenheiten teilnehmen und Beinsa Douno in „weißem Gewand“ zwischen diesen als Leiter herumgeht. Nach dem Mysterium von 1936, als der Bodhisattva vom Ätherischen Christus bis zu seinem physischen Leib durchdrungen wurde, verdiente er das Recht, in der „Mutterloge“ wie „Manu“ zu wirken, lange bevor er die Buddhas-Stufe erreicht hat, das in etwa 2500 Jahren passieren wird. Das ist der Sprung in der Evolution, zu dem die physische Begegnung mit der Ich-Kraft des Christus führen kann!

Die Bodhisattvas sind bekannterweise Wesenheiten aus der menschlichen Evolution. In den vorchristlichen Zeiten gehörte der Mensch vollständig der planetarischen Evolution an und die höchste Stufe, die ein irdischer Eingeweihter erreichen konnte, war die Buddha-Stufe. Sie erlaubt ihm, die Gegend der Waage bewusst zu erleben, wo die Planeteneinflüsse die Sterneneinflüsse streifen. Deshalb erhielten die Bodhisattvas bei ihrem Hinunterstieg in das irdische Gefäß Inspirationen von den Wesensgliedern der Himmlischen Sophia, die bis zu den Geistern der Bewegung reichten. Bis zur höheren Sphäre der Himmlischen Sophia in der Jungfrau, wo die geistige Ehe der Braut (Sophia) mit dem Lamm (dem Kosmischen Christus) stattfindet, konnten sich bewusst nur übermenschliche Wesenheiten wie Manu erheben. Nach dem Golgatha-Mysterium und besonders seitdem die bewusste Verbindung mit dem Christus-Impuls bereits auf der Erde möglich wurde, stand der Weg einiger Menschen zum Erreichen der Manu-Stufe offen. Von besonderer Bedeutung dabei ist die Arbeit am Erreichen einer bewussten Beziehung zum Auferstehungsleib (dem Phantom des physischen Leibes), der in der Zeitenwende aus dem Grab auf Golgatha sich erhoben hat und seitdem in den geistigen Substanzen der Erde durch die Kräfte wirkt, die mit dem höchsten Wesensglied des Menschenwesens verwandt sind – seinem Geistesmenschen. Der Bodhisattva des 20. Jh. wurde zum Urbild dieser realisierten Möglichkeit, mit der er nicht nur das Recht erlangte, als “Manu“ zu wirken, sondern auch den Prozess der Auferweckung der „getöteten“ Himmlischen Sophia  und die zukünftige Verbindung mit der ersten Götterhierarchie antrieb, zu der sie hoffnungsvoll sieht, wie der Mensch hoffnungsvoll zur dritten Götterhierarchie aufsieht, wo seine höheren Wesensglieder sind. Natürlich wird der gegenwärtige Bodhisattva nicht jener menschliche Manu sein, der nach Ende der siebten Kulturepoche den Übergang zur sechsten Wurzelrasse vollziehen wird, denn nach seiner Verwandlung in Buddha-Maitreya wird er nicht mehr auf die Erde hinuntersteigen. Welcher Mensch das tun wird, ist es noch zu früh zu sagen. Wichtig ist, die Werke der Bodhisattvas mit Verständnis zu betrachten und sie nachzuahmen, denn sie sind die Werke Christi!

Ein solches Werk war die Rettung der bulgarischen Juden im Jahre 1943. Viele Seiten wurden darüber vollgeschrieben, aber die Wahrheit kam auf okkulte Weise erst 2013 zu Tage, als sich dieses „Wunder“ zum 60. Mal jährte. Die Insider wissen, dass weder die Kirche noch Abgeordnete oder der König die Nachkommen jenes Volkes retten konnten, das den Erlöser vor 2000 Jahren kreuzigte. Das machte Beinsa Douno, der über Lubomir Lultschev den König Boris III. zwang, den Deportationsbefehl zu zerreißen und einen neuen zu schreiben. Aber das ist auch der äußere Grund für den günstigen Ausgang, während die Motive, die das „Zerreißen“  antrieben, erst 2013 enthüllt wurden. Als der Hauptvertreter Christi auf Erden begriff der Bodhisattva, dass die Juden ein Opfer darbrachten und sich ein enormes Karma aufluden, indem sie den Logos kreuzigten, wofür ihnen die Menschheit dankbar sein muss. Die einzige Möglichkeit zu büßen ist die Erscheinungen der Christus-Liebe in den „Andersgläubigen“ wiederzuerkennen. Diese Andersgläubigen waren die Bulgaren. Christus hat durch Beinsa Douno und die Bulgaren der Welt das Urbild der zukünftigen verständnisvollen Menschheit vorgeführt, die zu den Juden eine solche Liebe ausstrahlen wird, dass sie „bitterlich weinen, ihr Haupt mit Asche bestreuen“ und den Erlöser mit ihrer Seele aufnehmen werden. 1943 begriff nur Beinsa Douno, was vorging, während bei allen anderen am Mysterium Beteiligten Christus verborgen in ihren Willensimpulsen wirkte, wo er seit 1936 weilt. Trotzdem wurde unser Volk wider zum Urbild der zukünftigen Erdenmenschheit.

Leider hörten die äußeren Leiter Bulgariens die Warnung des Elohim vom Jahre 1898 nicht, erkannten das Licht des Bodhisattva nicht und es kam die Geißel Gottes zum Gebrauch – der Bolschewismus.  Diese 45 Jahre lang wirkende „Geißel“, die fünfhundertjährige Finsternis während der osmanischen Herrschaft und das Eindringen des Materialismus nach 1989 in der Form der „westlichen Demokratie“ üben eine zerstörende Wirkung auf das Volk aus, aber trotzdem gelang es ihm, seine Aufgabe zu erfüllen. Aus auf okkulte Weise empfangener Information wissen wir, dass jedes Mal, wenn eine Person eine Synthese geistiger Strömungen unternimmt, das der Ausdruck eines mächtigen geistigen Impulses oder bevorstehender Prüfungen der Menschheit oder beides zusammen bedeutet. Die Synthese aus dem Anfang des 21. Jh. bedeutet beides!

Die eingeweihten Bogomilen mit dem inkarnierten Bojan Maga an der Spitze sind wieder in Bulgarien, um die Evolution in die richtige Richtung zu treiben. Ob sie verstanden und befolgt werden, hängt von der Reife der anderen Menschen ab. Heute, 1150 Jahre nach dem „Gespräch“ zwischen dem Elohim und Boris I., sind das „Christus-Volk“ und das „Slawentum“ zwei physisch realisierte Bildungen. Die germanische Gemeinschaft existiert auch, aber sowohl sie als auch die „Gemeinschaft des Wortes“ kennen den Ausweg aus der bald unvermeidlichen Ausweglosigkeit nicht. Nur die neue bulgarische „Häresie“ ist in der Lage, dien Weg zu zeigen. Aber zu diesem Ziel muss der Mensch zuerst in einem notwendigen Maß seinen persönlichen Egoismus im Astralleib überwinden, danach den viel schwierigeren Nationalismus im Ätherleib und den Rassismus im physischen Leib. Viele „geistig orientierte“ Menschen halten die Überwindung des Nationalismus und Rassismus für eine nicht so schwierigere Aufgabe. Sie leben die Verbindung zum Volkserzengel mit Sicherheit nicht wahrhaftig und ohne diese wird der Übergang zum Archai Michael du die tatsächliche Überwindung des Rassismus unmöglich. Die Wahrheit über die Größe der Bulgaren in der Menschenentwicklung wird das „Slawentum“ und das „Germanentum“  sowie andere verblüffen, die sich unverdient vergangene Größe auf Kosten des ursprünglich von Gott auserwählten Volkes zugeschrieben haben. Mit geistiger Sicherheit behaupten wir, dass die Fälschung der Wahrheit über die Bulgaren Gottesbekämpfung darstellt, die zum Erhöhen der persönlichen und nationalen Karma führt. Deshalb sind heute manche „großen Gottesbekämpfer“ aus der Vergangenheit unter den Bewohnern des „irdischen Paradieses“ zwischen der Donau und dem Rhodopagebirge inkarniert, d.h. in Bulgarien. Diesen Bewohnern steht noch viel aus der Vorsehung Gottes bevor, das dem erwähnten Plan von über 5500 Jahren entspricht. In den nächsten 1500 Jahren müssen die Bulgaren die Menschheit bis zum Anfang der slawischen Kulturepoche „hinüberziehen“. Erst dann – 7000 Jahre nach dem Beginn dieses Plans – wird der große Plan über die Formierung und das Verschwinden einzelner Völker beendet werden und das jeweilige Ich-Produkt hervorgebracht werden. Das „Christus-Volk“ ist etwa verpflichtet, das Wesen des Grals auszuarbeiten als kulturelles Ferment für das zukünftige wahre esoterische Christentum. Mit diesem Christentum werden wir in die sechste Kulturepoche eingehen, dann wird es keine Völker mehr geben, sondern Rassen: die Rasse der „Guten“ und die Rasse der „Bösen“. Durch die magische Transformation des Bösen in ihrem Ich wird der siebte Bodhisattva in den Buddha des Guten werden und durch das Wort wird er uns die wahre Kraft des Buddhi-Prinzips vorführen, die die neuen „Feuermenschen“ aussprechen wird. Der heutige inkarnierte Mensch ist das ausgesprochene Wort der Götter. In dem Zeitalter des Wassermanns wird das Fleisch zu Wort und das Wort wird den Menschen aussprechen durch diejenigen, die aus eigener Kraft den Übergang zur zehnten Hierarchie der Freiheit und Liebe verwirklicht haben werden! Bulgare bedeutet „Mensch des Geistes“. Die zehnte Götterhierarchie wird aus unsterblichen Menschen bestehen, die vom Geist, von den Bulgaren geschaffen werden sein!

Gibt es heute Kandidaten. Bulgaren zu werden?

Dimitar Mangurov

Varna, den 26.01.2014

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Ein Gedanke zu „Die Bodhisattvas – 4. Teil

  1. Pingback: Die Geheimnisse von Golgatha | erzengelmichaelblog

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