Offenbarung

 

Pentagramm

„Das Pentagramm“, Bild von Franz Schlambora, das

von Beinsa Douno in Auftrag gegeben und von der

„Weißen Bruderschaft“ verwendet wurde

 

 

„Das Pentagramm“ – ein Buch über die Bedeutung und Verwendung des Pentagramms

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 12.09.2010 in Varna

 

„Und ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh. 8:32)

„Was ist die Wahrheit?“ – diese schicksalsträchtige Frage, die Pilatus zur Zeitenwende als der Repäsentant des Menschengeschlechtes an den vor ihm stehenden Gott richtete, Der sich selbst aufopfernd zum Menschen geworden war, klingt heute außergewöhnlich stark und mächtig, weil sie von der Menschheit selbst gestellt wird, die im Netz der lange gesonnenen luziferisch-ahrimanischen Illusionen gefangen genommen wurde. Es sind fast 2000 Jahre vergangen, seit das Versprechen des Erlösers wahr geworden ist, dass der Geist der Wahrheit uns zur Seite stehen wird, aber die Zahl derjenigen, die ihn zu ihrer Seele hindurchlassen wollen oder können und die Methode kennen, nach der das geschehen kann, wird immer geringer. Und gerade dadurch kann die neue Christus-Offenbarung empfangen werden, die zu unserer retenden Waffe gegen das mit schwindelerregendem Tempo anwachsende Böse werden soll. 

Die Götterhierarchien von den Engeln bis zu den Seraphim haben die Erde buchstäblich umkreist und warten darauf, von uns auf die für die michaelische Zeit richtige Art aufgerufen zu werden, damit sie durch den Pfingstgeist aktiviert werden und wir ihre Anwesenheit als die wahre Wirklichkeit spüren, die auf uns viel stärker wirkt als jede sinnliche Wahrnehmung der äußeren Natur. Der Aufruf heißt „Befragung“ – die Stellung von Fragen mit kosmischer Bedeutung durch unsere Bewusstseinsseele, welche im Lichte des Heiligen Impulses formuliert werden, der von Bulgarien aus an der Schwelle zum dritten Jahrtausend ausgestrahlt wurde. Die ständige Wiederholung dessen, was Rudolf Steiner und Beinsa Douno vorgetragen haben, kann die unvermeidliche Austrocknung des geistigen Lebens unter den qualitativ unterschiedlichen Bedingungen des 21. Jahrhunderts nicht verhindern, wenn wir nicht mit unserem wachen Bewusstsein die Grenze zu den übersinnlichen Welten „durchdringen“ und die Stimme Christi hören.

Mit der vorliegenden Vorlesung wird ein Prozess in Gang gesetzt, dessen Dauer momentan nicht bekannt ist, aber mit Hinblick auf die verdichtete Zeit mit Sicherheit nicht lang sein wird. Der Inhalt dieses Prozesses ist auch unklar, aber wenn man nach dem schlagkräftigen Anfang urteilen kann, auf den in der Vorlesung eingegangen wird, können wir ehrfurchtsvoll seiner Fortsetzung entgegenzittern. Mit dem bewussten Spielen der 28 Übungen aus der Paneurhythmie in Form eines individuellen Ich-Akts, das sieben Jahre in Anspruch genommen hat, wurde die Grundlage zum Finden des Erlösers unter den neuen Bedingungen gelegt. Nun fängt die Ausführung der „Sonnenstrahlen“ an, wozu eine geistige Gemeinschaft von Seelen notwendig ist, die völlig zielbewusst den sich ständig wandelnden Christus suchen.

Die Übung „Sonnenstraheln“ aus der Paneurhythmie

Vor 2000 Jahren ist der Erlöser in einen physischen Leib herabgestiegen und hat sich im ‚Golgatha’ genannten ätherischen Zentrum der Erde für die Menschen geopfert. Heute müssen wir Ihn in der Astralwelt finden, wo Er sich uns in einem ätherischen Leib zeigen wird, damit wir später nach oben über die Devachane zur Loge der zwölf Bodhisattvas der Welt weiter aufsteigen und Sein wahres Wesen erleben. Die Etappe der 28 Übungen symbolisiert den Weg des Schülers vom Tag des Erzengels Michael bis zum Fest der Geburt Gottes. Mit den „Sonnenstrahlen“ werden wir versuchen, den in uns geborenen „Jesus“ von zwölf verschiedenen Standpunkten (Kräften) aus in zwölf verschiedenen Anschauungen als die zwölffache Widerspiegelung der durch den Tierkreis reisenden Sonne zu betrachten und zu erleben. Auf diese Weise erleben wir die Christus-Sonne in unserem eigenen Ich. Ohne sie wären wir absolut nicht in der Lage, die uns in diesem Leben bevorstehenden kolossalen Prüfungen zu meistern. Die zwölf „heiligen Nächte“ sind die geistigen „Sonnenstrahlen“ und sie führen von unserem mikrokosmischen höheren Ich zur Aufdeckung unseres makrokosmischen wahren Ich an „Epiphanie“. Die Geburt des Ersteren erfordert die Begegnung mit dem kleinen Hüter der Schwelle, der auf die Vergangenheit des mikrokosmischen Menschen hinweist; die Geburt der Christus-Sonne geht obligatorisch über den großen Hüter der Schwelle, der den Schlüssel für das Gedächtnis des Makrokosmos und die Zukunft des Göttlichen Werkes aufbewahrt, die um den vor 2000 Jahren ausgestrahlten rettenden Impuls aufgebaut wird. Die Paneurhythmie endet mit der „Pentagramm“-Übung, die von Epiphanie bis Ostern getanzt wird. Mit ihr endet der Weg des Schülers, der sein karmisches Kreuz auf seinem „Rücken“ bis zum Golgatha getragen hat, wo er mit seinen geistigen Augen den gekreuzigten Erlöser kontempliert und die ganze Bedeutung des Großen Opfers für die Welt begreift.

Die Übung „Pentagramm“ aus der Paneurhythmie

Bis hierher hat der Schüler die fünf Strahlen des Pentagramms dem Christus dienend zurückgelegt, nun steigt er zum „Lehrer der Menschheit“ auf und geht zu den inneren Stufen des Pentagramms über, um mit der Nachahmung Christi und der Aufopferung all desjenigen, was in den Leibern während der Schülerzeit aufgehäuft war, zu beginnen. Das ist der Weg, zu dem uns der große Hüter der Schwelle aufruft! Was sagt uns der große Hüter heute?

Am Mittag des 05.09.2010 wurde in einer vierhundert Jahre alten Kirche in Varna das Sakrament ‚Taufe‘ an einem kleinen Mädchen vollzogen. Die in die Erde eingegrabene Kirche, das Ritual und die routinemäßige Formalität des Ereignisses riefen die spürbare Empfindung eines vergangenen, nicht der heutigen Zeit angemessenen Ereignisses hervor, das kein Zukunftspotenzial besitzt. Der Meister Beinsa Douno hat darauf hingewiesen, dass „aus all dem nichts übrig bleiben wird“. Das Neue musste einige Stunden später geschehen und die „Taufe“ war der Übergang zu ihm.

Um drei Uhr Nachmittags war ich mit einem unbekannten Mann aus einer anderen Stadt verabredet. Einige Tage früher hatte er mir eine Email mit der Bitte geschickt, dass wir uns treffen, denn er wollte einem von der „Weißen Bruderschaft“ organisierten Forum beiwohnen. Am meisten beschäftigte ihn die Frage, warum in der „Bruderschaft“ das Leben fehlte. Wir trafen uns im Stadtzentrum vor der Oper und setzten uns in ein Cafe im Freien. Es war ein Mann von etwa 35 bis 36 Jahren, d.h. er stand am Anfang der Periode, die mit der Ausbildung der Bewusstseinsseele zusammenhängt. Der Mann kam mit seiner 29jährigen Freundin, der das Überwinden des Problems der Verstandesseele bevorstand. Am Treffen nahmen auch meine Frau und ein sich schnell entwickelnder 30jähriger Bekannter teil. Wir bestellten uns Tee und kamen ins Gespräch, d.h. ich begann auf die Art zu reden, die für mich seit Jahren schon üblich ist: „durch die Worte zu einem inneren Erleben des Geistes zu kommen, denn das ist das Geheimnis der gegenwärtigen Einweihung“. Ich habe sofort erklärt, warum kein Leben in der „Bruderschaft“ zustande kommen konnte. Anschließend kommentierten wir andere geistige Themen. Nach etwa einer Stunde wurde die Schwelle der Geduld bei der jungen Frau bereits überschritten. Ihr Schutzengel „nahm“ sie an die Hand und sie wurde unter dem formellen Vorwand, „sich einen Snack zu kaufen“ aus der im Namen Christi versammelten Gruppe
herausgeführt. Die anderen konnten viele Stunden lang die ihnen angebotene harte geistige Nahrung annehmen. Der Pfingstgeist hat besondere „Affinität“ zu einer solchen Atmosphäre, um seine Göttliche Kraft zu zeigen.

Nach einigen Stunden des intensiven und konzentrierten Sprechens, was eigentlich eine wache Meditation darstellt, begann ich, innerlich zu spüren, dass etwas wirklich Großes auf mich zukommt. Seit mindestens zehn Jahren weiß ich, wie das Erfüllen „mit dem Geist von innen“ erfolgt, aber das, was gerade geschah, war anders, es war immens, und ich hatte keine Ahnung, ob ich dem standhalten konnte! Ich konnte nur hervorbringen: „Mir ist nach Weinen zumute!“ und der Geist der Wahrheit drang durch das Ich in die Seele ein, strömte weiter zu meinem Astralleib und prägte sich in den Ätherleib ein, um stürmische, lang andauernde, aber stumme Schluchzen des physischen Leibes zu bewirken. Dort – in Varnas Zentrum -, wurde meine Seele mit der höchsten Wohltat belohnt, Rudolf Steiners Behauptung zu erleben, dass nach dem Golgatha-Mysterium und dem nachfolgenden Pfingstereignis „das Verhältnis zwishen Sohn und Vater in der Heiligen Trinität sich gewandelt hat, denn der Sohn hat sich freiwillig mit der Menschheit verbunden. Die Evolution unseres Bewusstseins ist nur möglich, wenn es diese Tatsache begreift“.

Aus der Bibel wissen wir, das der Sohn „die ganze Macht auf Himmel und Erden besitzt“. Seit einigen Monaten wusste ich durch eine Offenbarung auch, dass nach Golgatha das Ende der Schöpfung das Gleiche bleiben wird, wie es der Vatergott schon vor dem Urbeginn vorbestimmt hat, aber der Weg zu diesem Ziel ein anderer sein wird als der im Voraus Geplante. Worin aber das Wesen der Wandlung im Verhältnis zwischen Vater und Sohn besteht, entging mir. Ich dachte auch nicht daran, dass ich sie persönlich erleben würde!

Eigentlich kommt das wahre, reale Verständnis immer nach dem Erlebnis und in diesem Fall hatte sich die kosmische Liebe auf meine Seele als „das Prinzip im Geist“ gerichtet, d.h. als Wahrheit, um mit dem letzten Schluchzen zum klaren Verständnis zu führen: „Vor dem Golgatha „atmete“ und lebte jedes Wesen im Kosmos in der Liebe des Vatergotts und nach dem Golgatha „atmen“ und leben die Wesen der ganzen Schöpfung Gottes in der Liebe des Sohnes, die anders ist als die Liebe des Vaters, denn sie wurden „auf dem Boden“ der Welten unter den Bedingungen der freien Wahl im Fleisch erreicht! Vor dieser Liebe muss unsere Seele Buße tun und von Ihr die Kraft schöpfen – während von der Wahl im Garten Gethsemane abhing, ob es eine Änderung des Weges zum Ziel geben würde, so hing es von der Wahl der Erdenmenschheit ab, wie wir diesen Weg zurücklegen würden – ob mit dem Bewusstsein eines Lebens in der Christus-Liebe oder mit dem Wahnsinn ihrer Ablehnung und Verwandlung in auf uns gerichteten „Zorn“. Die Warnung Beinsa Dounos „Entweder bist du mit Christus oder gegen Ihn“ gilt gerade dem heutigen Augenblick der Evolution. Warum? Weil die zwei folgenden außerordentlichen Offenbarungen unmissverständlich die Einmaligkeit und Bedeutung der ersten Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts für das ganze zukünftige Schicksal des Makrokosmos zeigten.

Unmittelbar nach dem Sonntagsgeschenk kam in der Nacht auf Montag „von oben“ die Erläuterung: „Das war die Einweihung mit dem Eisen und Brot für den Ruhm Christi“! Es war schon davon die Rede, dass im gestrigen Eindringen des Geistes etwas Abweichendes im Vergleich zu früher gab, zumindst wegen der Macht, mit der er zum Vorschein kam. Die Erläuterung, die ich erhielt, schien eine Fortsetzung anzudeuten. Aber was für eine? Am nächsten Sonntag, dem 12.09., stand die Präsentation meines neuen Buches „Der Code der Schöpfung“ bevor. Ich hatte mich entschieden, statt einer Buchpräsentation zu machen, eine ganze Vorlesung zu halten, in der die neue Offenbarung enthalten sein würde, aber ich wusste noch nicht, worüber ich sprechen sollte. Ich konzentrierte mich auf die Deutung des „Eisens und Brotes“. Beim ersten Versuch begriff ich, das „das Eisen“ auf Michael deutete und „das Brot“ – auf Christus. Nicht zufällig erwähnte der Mann, der um das Treffen bat, ein paar Mal die ihn erfasste Aufregung, als er im Buch „Der Weg zum Ich“ die Worte Beinsa Dounos las: „Euer Weg führt über Erzengel Michael und Christus zum Vatergott“. Wir kennen die alttestamentliche Einweihung Abrahams durch Melchisedek mit dem „Wein und Brot“, welche auch der Erlöser vorführte, aber in einem ganz anderen Sinne – beim Geheimen Abendmahl. Wir kennen die Wassertaufe im Jordanfluss und den Übergang zu der neuen Einweihung durch den Hierophantenruf Christi „Lazarus, komm heraus!“ Wir kennen auch die Taufe mit dem „Geist und Feuer“, d.h. mit dem in ein rein Seelisches verwandelten Pfingstgeist und dem Feuer des Christus-Ich. Über die Einweihung mit „dem Eisen und Brot“ hatte ich aber noch nichts gehört.

Den Astronomen ist bekannt, dass die Sonne dunkle Flecken hat. Die Anthroposophie besagt, dass die Wesen, die die Sonne von innen regieren, durch diese Flecken Sonnensubstanz herauswerfen, die wir äußerlich als einen Sternenfall wahrnehmen. Das ist das kosmische Eisen. In den alten Zeiten spielte es eher für das Sternensystem eine Rolle, und heute werden seine Impulse für die Menschen besonders wichtig. Mit dem jährlichen Sternenfall am Ende des Sommers und Anfang des Herbstes holt Michael die Weltgedanken der Götter herunter, denen sich die Menschengedanken nähern müssen. Auf diese Weise wird der Zeitgeist zum Vermittler zwischen dem Kosmos und dem Menschen. Wenn wir unser Denken mit den kosmischen Gedanken beleben und es zu unserem „vernünftigen“ ätherischen Herzen durchlassen, damit es sich dort in ein kosmisches Gefühl verwandelt, kann Michael sogar unseren Willen erreichen, der Liebe schafft und uns zu seinen Helfern machen, indem er durch uns in das irdische Dasein eindringt, das Ahriman fast vollständig kontrolliert. Die Meteoriten fallen äußerlich herunter, aber das strahlende Eisen verbindet sich seelisch-geistig mit unserem Blut und bringt eine gewaltige heilende Macht mit sich, die den Menschen von der Angst, dem Kleinmut und dem Hass befreit. Das Eisen in unserem Blut ist unsere innere Beziehung zum Weltall, die nicht nur auf unseren Astralleib, sondern auch auf den Ätherleib vergeistigend wirkt, wo der wahre Kampf Michaels mit Ahriman stattfindet und wo wir den ätherischen Christus finden müssen. Ja, 1879 siegte Michael im Äußerlich-Geistigen, indem er die astralische Welt von den dunklen ahrimanischen Geistern reinigte. Das, was Ahriman durch die menschliche Entwicklung erreichen wollte, wird nicht erreicht werden, aber nun sind wir an der Reihe, freiwillig den Entschluss zu fassen, am in der übersinnlichen Welt Stattfindenden teilzunehmen, um die Kraft Michaels zu benutzen und dem auf dem physischen Plan inkarnierten Ahriman entgegenzutreten. Ohne die Teilnahme des Menschen kann der Zeitgeist auf dem irdischen Plan nicht siegen und der Ätherische Christus wird unerreichbar für uns bleiben, denn das Prinzip lautet: Je mehr Böses wir in Gutes transformieren, desto größer wird sich uns der Erlöser im Ätherischen, d.h. als „Brot“ zeigen. Wenn „das Eisen“ die Weisheit (Manas) der Götter ist, die über Michael herabströmt und unseren Astralleib erleuchtet, so braucht unser Ätherleib als „Lebensleib“ die Kraft, die das Leben trägt. Diese Kraft ist die Christus-Liebe, die „Buddhi“ heißt. Sie ist „das Brot“, ohne das unser Ätherleib als „Lebensleib“ dem Austrocknen und Mumifizieren geweiht ist. Ahriman will gerade das erreichen!

Wie sollen wir ihm entgegenwirken? Wenn „das Eisen“ umd „das Brot“ sich begegnen, indem sie im Ätherleib „heiraten“, kommt die Wahrheit auf den physischen Plan und dann wird Ahrimans Ansinnen nicht erfolgreich sein, weder im Ätherlieb noch im physischen Leib. Welches ist das Werkzeug für die Begegnung des „Eisens“ mit dem „Brot“, das das Erleben (Berühren) des Erlösers als Weltliebe und Wahrheit ermöglichte? Am 30.01.2005 sprach ich in der Vorlesung “ Der Tempel“ über das Geheimnis der dreifachen Sonne als Quelle des Lichts, Lebens und der Liebe. Wir wollen uns an einen Teil des Gesagten erinnern. Die Sonne ist das Betätigungsfeld der Wesen der zweiten Hierarchie: Herrschaften, Mächte, Urgewalten. Sie alle haben einen langen Evolutionsweg zurückgelegt, um die Sonne von der planetarischen Stufe auf die Stufe des Sternendaseins zu erheben. Auf der alten Sonne wurde das Licht geboren, die geistigen Charakter hat, auf dem alten Mond wurde das selbständige Sonnenleben geboren und im Erdenäon wurde nach dem wiederholten Abtrennen der Sonne von der Erde in der hyperboräischen Zeit allmählich das Prinzip der Liebe als Gegensatz der Kräfte des Todes geboren, die in die irdische Welt infolge deren Verdichtung bis zum mineralischen und physischen Zustand eingedrungen sind. Die von der Sonne ausgestrahlte Liebe wurde die Offenbarung ihrer damals entstandenen innersten geistigen Hülle, mit der sie sich zum Fixstern erhoben hat. Seitdem wirkt sie in unserem Kosmos als ein Wesen mit drei Hüllen, die von der Himmlischen Sophia erschaffen worden sind: einem Lichtkörper, der mit Lichtströmen das ganze Weltall erfüllt; einer Sonnenseele, die in sich das kosmische Urbild des Lebens aufbewahrt und einem Sonnengeist, der die Kräfte der den Tod besiegenden Liebe trägt. Alle drei Hüllen dienten später als Himmelshüllen des makrokosmischen Ich der Sonne (und des Kosmos) Christus bei Seiner Inkarnation in den drei Leibern Jesu. Das Geheimnis der dreifachen Sonne wurde im Altertum durch das Palladium symbolisiert, das als das höchste Geschenk am Anfang der dritten nachatlantischen Kulturepoche von oben heruntergesandt wurde. Dieses heiligste Geheimnis wurde durch die Leiter der Mysterien von Troja verschleiert und nach außen zu den damals im Herausbilden begriffenen Völkern in Form von kulturellen und künstlerischen Impulsen abgegeben. Diese Leiter waren Bulgaren, denn die Bulgaren sind jene Anführer der Menschheit, die nicht nur am Anfang aller Epochen stehen und das geistige Licht (die Weisheit) als den Entwicklungsantrieb geben, sondern auch die richtige Beziehung der Menschen zu den Göttern gewährleisten, die die Erfüllung des Göttlichen Plans sichern. Als die Menschen die Beziehung entstellten, kam es zum Verfall des jeweiligen Volkes, das allmählichen in Vergessenheit geriet. Die Geschichte der Welt – das ist die Geschichte der Bulgaren, so wie die Geschichte der Bulgaren die Geschichte der Welt ist! Diese Wahrheit wird noch der Menschheit nach und nach enthüllt werden, damit sie auf den Mittelpunkt der Balkanhalbinsel schaut, die Vergangenheit begreift und Licht, Leben und Liebe für die Zukunft sucht. Klingt das zu prätentiös? Oder sogar verschroben? Wir wollen auf die Tatsachen schauen und versuchen, die Vorsehung Gottes zu entziffern!

Das Wissen über das Geheimnis der dreifachen Sonne als das Sophiengewand des kosmischen Christus ist schon längst erloschen und wurde im 20. Jahrhundert durch die Anthroposophie und den Meister Beinsa Douno wieder belebt, der nicht zufällig seine Mission in Bulgarien erfüllte. Von Bulgarien aus nahm auch der vorhergesagte Heilige Impuls seinen Anfang, der der modernen Menschheit die richtige Beziehung zu den Göttern und hauptsächlich zum Ätherischen Christus garantiert. Eine weitere Vorhersage lautet, dass das Palladium nach seinem zweifachen Durchgang durch die Sonne auf dem Weg von Troja nach Rom und von Rom nach Konstantinopel aus der lähmenden Finsternis Konstantinopels herausgetragen werden wird. Danach wird es zum dritten Mal durch die Sonne gehen und im Osten in einer slawischen Stadt triumphieren. Seine geistige Rettung, d.h. sein Begreifen wird jedoch aus dem Westen kommen. Im Altertum wurde das Palladium im Osten, in Troja von Bulgaren empfangen, aber nun sind der islamische und hinduistisch-buddhistische Osten (Asien) der Dekadenz verfallen und das Licht für die Entwicklung und das geistige Verständnis können nicht von dort kommen. Im Augenblick, in dem das „östliche“ Troja vom „Westen“ aus in Brand gesetzt wurde, wurde ein bestimmter Anteil des geistigen Lichtes „westlich“, denn das Evolutionszentrum musste in den Westen zu der vierten nachatlantischen Kulturepoche hin, verlegt werden. Aber zu der Zeit des Trojanischen Krieges gab es im 13. bzw. 12. Jahrhundert vor Christi im Westen (auf der Balkanhalbinsel) weder Griechen noch Römer, die Troja in Brandt hätten setzen können. Wer sorgte dann für den Übergang zum Neuen? Das waren die Thraker, d.h. „die sanftmütigen“ Bulgaren, die die geistige Weisheit in den Westen „verlegten“. Mit dem Akt der Brandstiftung haben sie nicht nur den Weg zur vierten Kulturepoche gebahnt,  sondern sie schauten auch in die zukünftige Zeit hinein, in der die Entwicklung wieder vom Westen nach Osten verlaufen und das geistige Licht in ein einheitliches und unzertrennliches „östlich-westliches“ verwandelt werden musste. Es ist vorbestimmt, dass in der sechsten Kulturepoche der slawische Osten, den der Westen rettet, mit neuer Kraft zu leuchten beginnen wird, damit das Palladium in seiner Größe und Macht vor aller Augen im Licht des Geistes als Wahrheit erstrahlen kann. Und wenn uns das Herz auf den wahren Weg der kosmischen und irdischen Evolution führt, können wir dem Palladium den brennenden, unerschütterlichen Enthusiasmus entnehmen, der allen Begegnungen mit dem Bösen zu widerstehen vermag. Aber nun steht die wichtigste dieser Begegnungen bevor – der Zusammenprall mit Ahriman. Wo ist das Palladium, das uns helfen kann? Müssen wir bis zur slawischen Epoche warten, die erst in 1500 Jahren beginnen soll? Die Vorbereitung auf jede nächste Epoche fängt doch schon lange vor ihrem Einzug an! In Troja war das Palladium in den Mysterien verborgen, in Rom war es unter einer Porphyr-Säule begraben und nur die in die tiefsten Geheimnisse des Römischen Reiches Eingeweihten wussten darüber Bescheid. In Konstantinopel war es wieder unter derselben Säule versteckt, die aus Rom hinübergetragen worden war. Auf dieser hatte Apollos Statue gestanden, die Christi Widerspiegelung vor Seinem Hinunterstieg von der Sonne zu den Menschen symbolisiert. Und obwohl Reste des Golgatha-Kreuzes die Statue umrahmten und aus den Nägeln, die die Hände und Füße des Gottessohnes durchbohrt hatten, die Strahlen des Kranzes um Appolos Kopf hergestellt waren, haben weder die Säule und die Statue noch das östliche Römische Reich die Prüfung des in die Welt einziehenden Christus-Impulses bestanden. Wo ist heute dieser „von dunklem fluoreszierenden Glanz umgebene“ Leib, der „von allen gesehen werden soll“? Wurde das Palladium nach dem Golgatha-Mysterium einer Metamorphose unterzogen? Wie sollen wir es unter den neuen Bedingungen suchen?

Als Christus die Sonne verließ und auf die Erde niederstieg, ließ Er auf der Sonne Seinen Geistesmenschen und Michael als Stellvertreter zurück. Aber Michael war noch nicht zu einem Archen aufgestiegen und hatte dementsprechend keine Beziehung zum dagelassenen “Christus-Erbe“. Er stand vor der Aufgabe, einerseits die Sonne anzuführen und andererseits eine Möglichkeit zu finden, sich mit der Menschheit zu verbinden, um sie auf die neue Zeit vorzubereiten, in der er zum Zeitgeist werden sollte. Gegen das achte Jahrhundert nach dem Golgatha-Mysterium folgte Michael dem Erlöser und stieg in Richtung der Erde hinunter. Nach dem Kampf gegen Ahriman im 19. Jahrhundert stieg Michael zum Sonnen-Urengel auf, stellte eine „vollwertige“ Verbindung zum Geistesmenschen Christi her und wurde zu seinem vollberechtigten Stellvertreter und zum Anführer aller Sonnenwesen. Seinem inneren Wesen nach bleibt Michael mit der Sonne verbunden, denn er erlebte seine „Menschenstufe“ auf der alten Sonne, während Sich Christus durch den Golgatha- und Pfingstimpuls vollständig mit der Erdenmenschheit verband und zu ihrem Gruppen-Ich wurde. Diese „Distanz“ zwischen uns und den Sonnenwesen, die die Himmlische Sophia repräsentieren, musste von jemandem „ausgefüllt“ werden. Und das tat der Urengel Michael, der durch den Kampf im 19. Jahrhundert bis zu den menschlichen Ätherleibern heruntersteigen konnte und schon allen Taten Christi auf Erden vorausgeht, die die geistige Erhebung der Menschheit zur zukünftigen Verbindung mit den Sonnenwesen – d.h. mit der Himmlischen Sophia selbst – zum Ziel haben. Die Transformation des Palladiums folgte vollständig den oben erwähnten Prozessen. Im Altertum symbolisierte es die dreifache Sonne und deren Beziehung zum  makrokosmischen Christus-Ich. Für den Perser der zweiten nachatlantischen Epoche war die Sonne die Göttliche Quelle des Lichtes und heutzutage erweckt das Palladiumlicht neues geistiges Bewusstsein in uns. Für die alten Ägypter und Chaldäer war die Sonne die Göttliche Quelle des Lebens selbst und heutzutage erfüllt das Leben des Palladiums unsere Gefühle mit geistigem Inhalt. Für die alten Griechen war die Sonne Eros – die Göttliche Quelle der Liebe und heutzutage durchdringt die geistige Liebe des Palladiums mit aufopfernden Kräften unseren Willen. Auf diese Weise wurde das Palladium in unserer Zeit zu einer realen Verbindung zwischen dem auf der Sonne herrschenden Michael und der in uns verborgenen dreifachen Christus-Sonne, die die Quelle des Lichtes für unseren Astralleib, die Quelle des Lebens für unseren Ätherleib und die Quelle der Liebe als Wahrheit für unseren physischen Leib darstellt.

Damit aber Christus „in Bewegung gesetzt“ wird und wir Ihn auf dem Erdenplan als physischen Willensakt äußern können, ist unsere Beziehung zum Zeitgeist obligatorisch, der von der Sonne aus wirkt. D.h. das Palladium muss zum dritten Mal geistig durch die Sonne gehen. Wie ist das zu erreichen? Durch die Synthese zwischen dem „östlichen“ Licht des Bodhisattva Beinsa Douno und dem „westlichen“ Licht der Anthroposophie, die durch Michael auf der Sonne in jener geistigen Schule zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert vorbereitet wurde. Wo ist die erwähnte Synthese zum ersten Mal verwirklicht worden? In einer slawischen Stadt mit dem Namen Varna, der „Anfang“ bedeutet! Das „östliche“ und das „westliche“ Licht haben sich schon in Varna getroffen, wo „steckt“ dann das Palladium, das noch nicht „aufgeht“?

Als ich an der Vorlesung „Den Tempel“ arbeitete, wurde ich in die Nähe der „Heiligen Sophia“ in Konstantinopel „verlegt“, um unter ihr Fundament das versteckte Palladium zu suchen. Aber ich habe mich selbst überzeugt, dass sich das Palladium nicht dort befindet. Wo ist das Palladium dann? Ich hatte vorhergesagt, dass es von Bulgarien aus aufleuchten wird! In den seit diesem Augenblick vergangenen Jahren beschäftigte mich die „Wann“-Frage ständig, obwohl sie wegen der vielen weiteren Werken, die ich im Namen Christi unternahm, im Hintergrund geblieben war. So ging es bis zum 12.09.2010! Um neun Uhr vormittags wusste ich immer noch nicht, was ich den Anwesenden bei der Buchpräsentation erzählen sollte. Ich setzte mich mit einem Blatt und einem Kugelschreiber hin, um ein paar Ideen niederzuschreiben. Es waren keine zehn Minuten vergangen und das Gefühl, dass die Tränen wieder fließen würden – diesmal aber nicht so stark wie am vorigen Sonntag -, drängte sich in den Vordergrund und wurde zur Wirklichkeit. Und die Tränen flossen im Augenblick, in dem ich mir bewusst wurde: „Vor der Oper hatte ich die Christus-Liebe als Wahrheit durch das Palladium gestreift, das am 05.09.2010 zurückgekehrt war!!! Die alte Prophezeiung war in Erfüllung gegangen, was den heutigen Menschen ermöglicht, die neue Beziehung von Michael und Christus zu erleben. Die Einweihung mit „dem Eisen und Brot“ für die Ankunft des Ätherischen Christus wird möglich sein. Auf diese Weise kam es wegen der vom Herbst des Jahres 2000 bis zum Herbst des Jahres 2010 vollzogenen Synthese des Bodhisattva-Impulses mit der Anthroposophie zur Rückkehr des Palladiums und der erwähnten Einweihung als Kommunion. Ihrem Wesen nach ist sie ein Erleben des Weltkultes der Brüderlichkeit im Namen Christi von der Sphäre der zwölf Bodhisattvas aus, den Michael und Christus in den Kult der ‚Weltmittag’ genannten Kommunion auf dem physischen Plan verwandelt hatte. Steiner schrieb, dass „das Gewahrwerden der Idee in der Wirklichkeit“ „die wahre Kommunion des Menschen“ ist. Das ist die Art und Weise, wie sich der gegenwärtige geistige Pilger mit Michael verbindet, der von außen die Sonnenstrahlen auf unsere Leiber richtet und mit Christus, der von innen als die Sonne der Weltliebe selbst durch uns allmählich beginnt, alle Welten zu vergeistigen. Während Christus in den Astralleib des Menschen eingeht, erobert Er für Sich die ganze Mondensphäre; während Er unseren Ätherleib durchdringt, erobert Er die planetarischen Sphären zusammen mit der Sonne selbst; während Er in unseren physischen Leib eintritt, erhalten wir den Zugang zu der Welt der Fixsterne und zu dem Großen Sternenkollegium der zwölf Bodhisattvas, die die Sphäre der Vorsehung „bewohnen“, wo der Erlöser sich als das Gottes-Ich zeigt, das ewig Licht, Leben und Liebe ausstrahlt. Das Palladium führt uns also nicht nur zu einer Verbindung mit den Kräften der Himmlischen Sophia, von der es aus vor Tausenden von Jahren heruntergelassen wurde, sondern die Weisheit Gottes selbst als „Die Seele der Welt“ erhält durch den Christus-Impuls in uns die Möglichkeit, sich zu ihren höheren makrokosmischen geistigen Gliedern zu erheben, die durch die Throne, Cherubim und Seraphim repräsentiert werden, zu denen sie in Ehrfurcht strebt. Die Verbindung der Himmlischen Sophia mit den höchsten Göttern bedeutet, dass die Menschheit ihrerseits von diesen bisher undenkbaren Höhen aus die ihr für den Kampf gegen das Böse notwendigen Offenbarungen erhalten wird. Beinsa Douno und Rudolf Steiner versicherten uns auch, dass wir beim Folgen des rechten und zeitgemäßen Einweihungswegs, der unerlässlich mit dem neuen Gebot des Erlösers zum „Einspannen des Bösen zur Arbeit für das Gute“ verbunden ist, Weltgeheimnisse erfahren dürfen, die in den vergangenen Entwicklungsetappen selbst den größten Anführern der Menschheit unerreichbar waren! Durch die physischen Augen der sieben heiligen Rishas der ersten nachatlantischen Kulturepoche hat in bestimmten Momenten das wunderbare geistige Licht der Himmlischen Sophia aufgeleuchtet, das in den nächsten Epochen immer unerreichbar für die Menschheit wurde, die auf das Kennenlernen der physischen Welt gerichtet war. Heutzutage hat der Mensch aber die Möglichkeit und das Recht, durch die bewusste Transformierung des Bösen in Gutes mit der Kraft der dreifachen Christus-Sonne, von den Wesen der Himmlischen Sophia den Zugang zu den Thronen, Cherubim und Seraphim selbst zu suchen, die direkt aus seiner Seele „antworten“, ohne sein Ich-Bewusstsein zu vernichten!!! Und zwar ohne dass der Mensch die Stufe der „Unsterblichkeit“ erreicht hat, die den tatsächlichen Eintritt in die übersinnlichen Welten bedeutet. Nie bisher hatte der physisch inkarnierte Erdenmensch diese Möglichkeit, denn nie bisher haben wir vor der realen Gefahr gestanden, dass Teile unserer Bewusstseinsseele und unseres Ich von den Asuras geraubt werden und unwiderruflich für uns verloren gehen. Ja, der Angriff Sorats auf unseren physischen Leib durch die Asuras und die richtige Bewältigung des Problems sind jene „Zugangsstelle“, die uns zu den Offenbarungen der Höheren Götter aus dem makrokosmischen Menschen durchlässt! Die Offenbarungen werden bei ihrem Hinabstieg zur menschlichen Seele bis zum Bewusstsein des Schutzengels und des Wesens Anthropos-Sophia transformiert, aber wichtiger ist die Frage, woher sie kommen! Was ich vor der Oper erlebte, war von den Seraphim hinuntergestiegen – den Geistern der Weltliebe – und die Botschaft vom Palladium kam
von den Geistern der Weisheit, die die Himmlische Sophia anführen. Die Seraphim „sagten“, dass sie nach dem Golgatha in der Christus-Liebe „leben und atmen“ und die Herrschaften „erklärten“, dass von nun an das Palladium von dem Inneren des Menschen heraus aufgehen wird, der sich in einen Tempel verwandeln soll, in dem er Christi Stimme von allen Stufen des Daseins hören und sie auf dem Erdenplan befolgen soll. Früher stieg das Palladium in Troja in dem Augenblick herunter, als die damaligen Menschen dabei waren, ihr ätherisches Hellsehen zu verlieren. Seine heutige Rückkehr fällt mit dem Anfang der Periode zusammen, in der wir bewusst auf die richtige Weise unsere verlorengegangene geistige Fähigkeit zurückerlangen und die Begegnung mit dem Ätherischen Christus in der Astralwelt verwirklichen müssen, damit wir Seine zukünftigen, immer höheren Offenbarungen in den Devachan vorbereiten können.

Aber ist das die einzige Ursache für die Rückkehr des Palladiums genau in diesem Augenblick und aus welchem Grund brauchen wir die Hilfe dieser hohen Bewusstseinsstufen? Will der Erlöser – der zweifellos „die Erlaubnis“ zu der Rückkehr gab, – uns vor einer bevorstehenden Prüfung schützen, die keine Entsprechung in den bisher zurückgelegten Etappen der Weltentwicklung hat? Nachdem ich die Bedeutung des Eisens und Brotes begriffen hatte, ließ ich den Kugelschreiber liegen und ging zu meiner Lebensgefährtin, die in der Küche das Frühstück zubereitete. Ich sagte zu ihr: „Es kam die Erklärung des Ereignisses vom vergangenen Sonntag, aber ich werde sie vor dir geheimhalten, denn sie braucht eine ausführliche Argumentation. Du wirst sie während der Vorlesung hören. So wird sie auch für dich eine Überraschung sein“. Sie war einverstanden. In diesem Augenblick kam über sie die dritte Offenbarung: „Ahriman ist bereits inkarniert – das geschah am 11.08.1999 während der Sonnenfinsternis“. Und etwas später folgte der Zusatz: „Er ist in einer jüdischen Familie geboren“. Das geschah selbstverständlich irgendwo im Westen und nicht in Israel. Steiner hat nicht ausdrücklich auf die Vereinigten Staaten hingewiesen, sondern auf den „englischsprachigen Westen“, was natürlich auch England mit einschließt. Beinsa Douno werden die Worte aus dem Jahr 1911 zugeschrieben: „Als Christus auf Erden war, war der Satan im Astralischen. Nun ist es umgekehrt – der Satan ist hier auf Erden und Christus wirkt auf dem Astralplan. Der Satan wird hier in Europa, in einem herrschenden Haus inkarnieren, er wird alle negativen Elemente nach sich ziehen, schließlich wird er gekreuzigt“.

Heutzutage wird der Ausdruck „herrschendes Haus“  als eine Andeutung auf das Sternzeichen Löwe begriffen, unter dem der Antichrist geboren wurde, aber Steiner weist unmissverständlich darauf hin, dass der Antichrist nach seiner Geburt im örtlichen Register mit dem Beispielnamen John William Smith gemeldet sein wird und die Menschen ihn als einen gewöhnlichen Bürger ansehen werden, der den anderen gleicht. Das bedeutet, dass das Ereignis seiner Geburt verschlafen wird. Sowohl der Beispielname als auch viele andere Umstände, etwa die amerikanische okkulte Geografie, deuten darauf hin, dass die Inkarnation in Amerika sein wird. Die große bulgarische Hellseherin Slava Sevrjukova bestätigte dies ohne Wenn und Aber: „Das Böse wird aus Amerika kommen“. Als man den Meister Beinsa Douno fragte, wo der Satan ist, antwortete er : „Auf der Wallstreet!“ Der zweihundert Jahre alte Staat im Übersee gilt als protestantisch, aber in Wirklichkeit wurde er von Freimaurern gegründet und schon immer von ihnen regiert, d.h. er besteht weiterhin in den Ruinen des zerstörten Tempels Salomos aus dem alten Testament. Christus wurde von den alttestamentlichen Hebräern gekreuzigt und logischerweise wird der Antichrist unter „den seinen“ geboren. Steiner sagte die Ankunft Ahrimans im dritten Jarhtausend vorher, ohne zu konkretisieren, wieviele Jahre nach Beginn des Jahres 2000 das geschehen wird. Es wird behauptet, dass er in einem Privatgespräch besorgt erwähnt haben soll: „So wie die Dinge geschehen, besteht die Möglichkeit, dass er bis zum Ende des 20. Jahrhunderts da sein wird.“ Es ist klar, dass nicht alles genau bestimmt ist und immer ein „Wenn“ entsprechend der menschlichen Teilnahme an der Entwicklung existiert. Ob in Amerika oder England – das wird in der nahen Zukunft bekannt werden. Wichtig ist die Offenbarung, dass Ahriman auf Erden im Leib inkarniert ist. Von uns hängt es ab, wie wir ihn empfangen! Luzifers Inkarnation im Fernen Osten vor etwa 5000 Jahren wurde nur dank der prophetischen Kraft der bulgarischen Priester in den Mysterien begriffen. Die Inkarnation Christi im Nahen Osten verlief größtenteils unbewusst für die Menschen, aber die Inkarnation Ahrimans im Westen muss von der Menschheit bewusst wahrgenommen werden, und zwar unter den Bedingungen der nacheinander folgenden Schockschläge auf dem ätherischen und physischen
Plan.

In der ätherischen Welt wird ein anderes ahrimanisches Wesen mit einer enormen Kraft wirken und unten wird der Satan selbst in Fleisch herrschen, der durch seine Inkarnation alle vorhandenen „dunklen“ Wesenheiten aktivieren wird, damit „sogar die Auserwählten verführt werden“. Im Unterschied zu Luzifer und Christus wird Ahriman auf die Erde losziehen und dabei über die ganze Macht der menschlichen Intelligenz verfügen, die er nicht für göttliche Ziele, sondern für seine eigenen Zwecke verwenden wird. Sind sich die Menschen im Klaren, was sie erwartet?! Jeder vernünftige Mensch, der jenen Kopf aus der Plastik „Der Menschheitsrepäsentant“ kennt, welcher lähmende Kälte, Überintelligenz und Verachtung ausstrahlt gegenüber allem, was rein und hell ist, wird sich fragen, was seine eigene Rolle bei dieser Vorführung ist.

Zuerst muss Ahriman mithilfe der Anthroposophie wiedererkannt und verstanden werden. Wer die Sonnengabe des „Tagesgeistes“ Michael nicht nutzen will, wird in seiner „nächtlichen“ Offenbarung aus dem Alten Testament verbleiben und sich automatisch auf die Seite des Bösen stellen, ohne Rücksicht darauf, wie groß die Kreuze sind, die er um den Hals trägt und welche infantilen Worte über „Licht und Liebe“ er ausspricht. Der Augenblick verlangt nicht einfach, dass wir Glauben, sondern bewussten Glauben haben, der zu einer richtigen Handlung fähig ist. Da das individuelle menschliche Ich selbst einer Gefahr unterzogen ist, besteht die Wahl einzig dazwischen, endgültig unter die Herrschaft des Bösen zu geraten oder sich bewusst zum Ätherischen Christus hinzuwenden, in Dem wir das höhere Urbild unseres Ich entdecken und zu Siegern in der bevostehenden großen Prüfung werden. Die Offenbarung über die Inkarnation Ahrimans kam vom Urengel Michael, und sie klingt wie ein Kampfsignal, das denjenigen gilt, die sich unter Michaels Feuerflagge stellen werden in diesem entscheidenden Kampf der Menschengeschichte – der sog. „kleinen Apokalypse“. Von ihrem Ausgang hängt es ab, wie alle unseren folgenden Begegnungen mit dem Bösen verlaufen werden, das die „große Apokalypse“ der Zahl 666 verkörpert. 1998 hat sich diese Zahl zum dritten Mal gejährt, aber die Begegnungen mit dem „Tier aus dem Abgrund“ werden auch in den weiter entfernten Epochen stattfinden. Während der slawischen Kulturepoche wird der Zusammenstoß mit der ersten „Sechs“ stattfinden, im „Zeitalter der Posaunen“ die Begegnung mit der „66“ und in der sehr weiten Zukunft in den Devachanen werden wir der „666“ gegenüberstehen, um „den neuen Himmel und die neue Erde“ der Freiheit und Liebe vorzubereiten.

Die Erdenmenschheit ist „die Sicherung“ des kosmischen „Systems“, deshalb liegt die Entscheidung, wie dieses System nach dem Zusammenstoß mit dem Antichristen funktionieren wird, in den Händen der Menschen. Vom Menschen hängt es ab, ob das nach den Absichten des Tieres Sorat und des in seiner Vormundschaft stehenden Ahriman geschieht oder nach dem von Michael und Christus entworfenen Plan. Natürlich will niemand suggerieren, dass der Satan aufzufinden und „rechtzeitig“ zu töten ist, damit wir dieser Prüfung entgehen können. Das ist unmöglich! Es wird einen „Frontalzusammenprall“ geben, aber sind wir darauf vorbereitet?!

Wir wollen zumindest einen Teil der Logik erfassen, nach der Ahriman handelt. Seine Empfängnis geschah wahrscheinlich am 11.12.1998, d.h. am Ende der zweiten Adventswoche, wenn die Erzengel sich vom Menschen zurückziehen. Wir wissen, dass die Erzengel im Ätherleib wirken, wo jetzt ein Kampf tobt. Mit seiner Empfängnis an dem erwähnten Datum versucht Ahriman wohl, unseren Kontakt zum Volkserzengel zu unterbrechen und die Verbindung zum Urengel Michael zu verhindern, welche obligatorisch über den Volksgeist erfolgt. Wie wir wissen, werden in der slawischen Kulturepoche die Erzengel die Engel bei der Führung der Menschheit ersetzen und diese Zukunft muss schon jetzt vorbereitet werden. Das Schicksal des neuen gotterwählten Volkes – des bulgarischen – hängt in vollem Umfang von der richtigen Beziehung zum Erzengel Raphael ab, der nicht nur für „das älteste Volk der Erde“ verantwortlich ist, sondern auch für das wichtigste Fest im Kosmos – das Osterfest -, nach dem in der Substanz der Christus-Liebe die Merkurhälfte des irdischen Äons begonnen hat. Raphael ist für die planetarische Intelligenz Merkurs verantwortlich, die heute zusammen mit den restlichen planetarischen Intelligenzen aus unserem Sonnensystem in Opposition zu der Sonnenintelligenz Michaels steht, was zu einem Chaos in den karmischen Beziehungen des ganzen Kosmos führt. Wer wird die Intelligenzen wieder miteinander verbinden und dem Herrn des Karmas Christus helfen? Der Meister Beinsa Douno wies klar auf die Göttliche Aufgabe hin, die den Bulgaren zufällt: „Von Bulgarien wird die Liebe (als Wahrheit) ausgehen und die Welt harmonisieren“! Das Palladium ist auch deswegen zurückgekommen, aber wird es dann weiten durch „die Bulgaren“, d.h. „die Menschen des Geistes“ entsprechend seiner Bestimmung verwendet?! Vor 2000 Jahren verfügten wir Menschen nicht auf das ganze Instrumentarium für die reale Ausübung der freien Wahl und die Nichterkennung der Christus-Inkarnation im Fleisch könnte uns bis zu einem gewissen Grade verziehen werden. Allerdings sind wir nach dem Zweiten Golgatha und den Opfern Beinsa Dounos und Rudolf Steiners völlig frei, deswegen kann nichts die Blindheit und Faulheit unseres geistigen Lebens von der Schuld befreien. Wir sind verpflichtet, die Stimme als Wahrheit zu hören und diese Ahriman entgegenzusetzen! Von Beinsa Douno haben wir die Worte gehört: „Die Wahrheit spricht mit den Sonnen. Ihre Ziele sind weit und erhaben“. Wenn wir die Synthese zwischen der Anthroposophie und dem Bodhisattva vornehmen, erheben wir uns zu diesen Zielen, erleben die Beziehung Michael-Christus und „bewaffnen“ uns mit der Kraft der Wahrheit, um „das Böse zum Arbeiten für das Gute einzuspannen“. Gegen Ahriman können wir nicht mit den bisher bekannten äußeren Mitteln kämpfen, sondern das Mittel soll der Mensch selbst sein, der zum Vermittler der Wahrheit geworden ist, die den Antichristen zum Christus wenden kann! Ob so etwas überhaupt möglich ist? – Ja, denn Ahriman wird zum ersten Mal nicht nach dem völligen Willen Gottes handeln, sondern er wird das Recht auf die freie Wahl im Fleisch haben und wir sind verpflichtet, diese Tatsache zu nutzen! Laut Beinsa Douno macht der freie Wille 25% aus, der Einfluss der Gesellschaft beträgt 25 % und 50% bleiben für den Willen Gottes, der den weiteren Evolutionsverlauf gewährleistet. Ahriman selbst spürt bereits seit elf Jahren auf seinem eigenen Rücken den Einfluss seiner Umgebung, die er selbst durch sein Heer geschaffen hat. Die tote Bildung, die tötende Kultur, die lebensvernichtenden Informationstechnologien und Kernenergien, die vergiftende genmodifizierte Nahrung – diese und viele andere Erscheinungsformen des Todes durchdringen seine Leiber, um die enorme dunkle Kraft seines Geistes zu tragen. Diese Kraft resultiert aus Luzifers Aufbruch zur Verdichtung der Zeit während des vierten Kreislaufs des Äons „Alte Sonne“, der dem elften „Ältesten“ entspricht. Zu der gleichen Zeit „verlief“ Christus durch den Erhabensten aller Geistern der Weisheit, um sich in die Entwicklung unseres Sonnensystems einzumischen, aber Er nahm einen weiteren Weg, der sich vom luziferischen Weg unterschied. Luzifer begann, einen Teil des Göttlichen Lichtes für sich selbst zu behalten und bahnte auf diese Weise den Weg zur freien Wahl und zum Egoismus. „Der Lichtträger“ entfernte sich vom Gott, indem er etwas schuw, was vom Göttlichen abweicht, aber er tat das nach dem Willen Gottes. So etwas führt zur Entstehung kosmischen Karmas, das jemand abbezahlen muss. Und es kam Ahriman, um das von Luzifer Erarbeitete zu zerstören. Ahriman wurde zum Karma Luzifers – das ist keine beneidenswerte Rolle, aber sie muss ebenfalls nach der Vorsehung Gottes erfüllt werden. Und seit der Mitte der atlantischen Zeit verband sich Ahrimans Karma mit dem Karma der Erdenmenschheit, denn damals erschien der erste Schimmer unseres individuellen Ich-Bewusstseins. Wir wurden unverzüglich in unserem Ätherleib durch das Heer des Antichristen angegriffen. 15 000 Jahre lang schwankten wir dauernd zwischen dem Teufel und dem Satan und Ende des 20. Jahrhunderts kamen die Asuras hinzu, die auf eine noch nie gekannte Art „das Spielfeld“ für Ahrimans Pläne vorbereiten. Am 11.08.1999 begann einerseits „offiziell“ der „achte Tag“ der Schöpfung und der Aufgang Christi als dreifache Sonne aus der menschlichen Seele, andererseits inkarnierte der Antichrist, der versucht, beide einsetzenden Ereignisse für unser Bewusstsein zu überschatten. Elf Jahre später kam durch Michael die Botschaft über die Inkarnation, inzwischen wurde am 11.09.2001 unter Ahrimans Diktat aus Amerika der Freimaurer der Anfang zum Dritten Weltkrieges gemacht, der „Krieg gegen den Terrorismus“ genannt wird und ebenfalls zum Ziel hat, die Aufmerksamkeit der Menschen von den in Gang gesetzten übersinnlichen Prozessen abzulenken. Die Sonnenaktivität hat auch einen elfjährige Zyklus, 3×3 ist 33 – das Alter, in dem der Erlöser gekreuzigt wurde. Die Zahl 11 wird wahrscheinlich vom Christus benutzt, der die volle Macht über die hellen und dunklen Wesen hat, um uns zu sagen, dass wir Ahrimans „Dunkelsein“ begreifen und sein Opfer würdigen sollen, ihn deswegen zu lieben beginnen und ihm jetzt helfen sollen. Wie wir ihm helfen sollen? – Indem wir uns auch opfern! Das Praktizieren der Synthese zwischen der Anthroposophie und dem Bodhisattva bedeutet, dass wir nach und nach den kleinen Hüter der Schwelle in ein leuchtendes Wesen transformieren und uns dem Augenblick nähern, in dem wir dem Großen Hüter der Schwelle gegenübertreten werden, der die Wahrheit selbst ist, die Ahriman zu helfen vermag. Die direkte Erlösung des Satans können nur die Meister vornehmen, die die sechste Stufe der gegenwärtigen christlichen Einweihung erreicht haben. Und da wir solche Menschen noch nicht sehen, wird die Aufgabe wohl den freien Ich-Menschen übertragen, die die Synthese leben und in Gruppen um Christus vereint sind. Solche Gruppen können zwar Ahriman nicht erlösen, aber sie können ihn durch die Wahrheit Christi in sich selbt auf das Gute richten. „Die Sonnenstrahlen“ werden wegen der Erlösung des Antichristen „getanzt“ werden und er wird selbst entscheiden, ob er mit Christus oder gegen Ihn sein wird. Am 11.08.1999 begann der Countdown bis zum Zusammenstoß, und die Zeit zur Vorbereitung wird uns immer mehr bedrängen. Deswegen wäre es gut, in die nahe Zukunft zu schauen, um zu sehen, was uns erwartet.

Slava Sevrjukova sagte vorher, dass das äußere Leben in Bulgarien wegen des Egoismus der Volksführer nicht gut verlaufen werde, bis eine Frau an die Spitze tritt. Erst dann werden die guten Tage für die Bulgaren anfangen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass alles auf dem Hintergrund des immer stärker werdenden Ahrimans und seiner Schockschläge erfolgen wird. In der Periode 2025-2032 wird die Welt durch Naturkatastrophen, Religionskriege und allerlei nie bisher gekannte Unglücksfälle erschüttert werden, denn der Antichrist wird „toben“ und verkünden, dass er der zurückgekehrte Christus wäre. Viele Staaten werden von der Landkarte verschwinden, Milliarden von Seelen werden schnell ins Kamaloka gelangen, aber für die Bulgaren wird es dann ruhiger werden, denn das Karma, das wegen der Verfolgung der Bogomilen geschaffen wurde, wird dann abbezaht sein. Bulgarien wird zur „Oase“ der Welt werden, auf die mit Bewunderung und Hoffnung geschaut werden wird.

So sah Slava Sevrjukova die Zukunft und die andere Hellseherin Wanga versicherte, dass „alles, was Slava gesagt hat, in Erfüllung geht“. Können wir den beiden Glauben schenken? Ob die Ereignisse auf diese Weise verlaufen werden? Wenn wir das gegenwärtige geistige Leben auf der Welt durch den Blick des rettenden Impulses analysieren, der von Bulgarien ausgestrahlt wurde, können wir feststellen, dass sie auf keiner anderen Weise geschehen können. Die Wahrheit bahnt ihren Weg zur Erde hinunter und ohne einen gigantischen Kataklysmus können die Menschen mit der verzweifelnden materialistischen Anschauung oder die in luziferisch-ahrimanischer Selbstzufriedenheit versunkenen religiösen Gemeinschaften nicht zeitgerecht erwachen.

Am 03.04.2033 jährt sich der Karfreitag zum 2000. Mal und es werden 33 Jahre seit der Inkarnation des Antichristen vergangen sein, die wahrscheinlich zu dieser Zeit zu Ende sein wird, damit die am Leben gebliebene und zahlenmäßig reduzierte Menschheit sich von der nie gekannten Prüfung erholen und endlich auf den richtigen Weg kommen kann, auf dem sie Demjenigen folgt, Der “der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist. Was aus Ahriman werden wird, ob er „gekreuzigt“ oder gerettet sein wird, weiß vorläufig nur Christus. Vor 2000 Jahren sah Er auf dem Kreuz die ganze Zukunft bis zum Vulkan, foglich wird es „einen neuen Himmel und eine neue Erde“ mit Sicherheit geben, aber Ahriman wird kein zweites Mal in Fleisch heruntersteigen. Jeder Mensch muss seine Wahl treffen, egal welche Spiritualität er bekennt. Wenn er Christus auf Seinem Weg zum Vulkan nicht folgt, verurteilt er seine nächsten Inkarnationen dazu, eine Qual für ihn zu sein und er wird in seiner Entwicklung unwiderruflich zurückbleiben. Der Bodhisattva sprach klare Worte: „Jetzt gibt es keine Neutralität“. Der Erlöser warnte uns, wach zu sein, denn wir leben in einer Zeit der Offenbarung. Der ganze Himmel schaut auf uns herunter, so wie er zur Zeitenwende auf den Garten Gethsemane schaute. Damals traf der Menschensohn selbst den Entschluss, sich zu opfern und die Vorsehung Gottes über die Vergangenheit wurde Ihm eröffnet. Mit dem „Tanzen“ der „Sonnenstrahlen“ werden wir Menschen auch die Vergangenheit vom Göttlichen Standpunkt aus begreifen und die Geschichte unserer Erdenentwicklung im historischen, mystischen und kosmischen Aspekt schreiben, die eigentlich eine Widerspiegelung der Ich-Entwicklung ist. Das Wort „Bulgare“ bedeutet „Ich“, deshalb ist die Weltgeschichte die Geschichte der Bulgaren – des ältesten Volkes der Erde. Wenn wir die Vergangenheit kennen, werden wir die Vorsehung Gottes für die Menschheit entdecken, erst danach werden wir in der Lage sein, auch das „Pentagramm“ zu tanzen, d.h. die Begegnung mit dem Antichristen zu erleben, bei der uns Christus die Zukunft eröffnen wird. Vor 2000 Jahren hat Er die Aufgabe gemeistert. Nun sind wir an der Reihe. Werden wir das Gleiche schaffen?!

 

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Ein Gedanke zu „Offenbarung

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