Christus und die Menschenseele

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Gebet: Herr Jesus Christus, wir bitten dich, das, was in den nächsten Stunden hier erklingen wird, als einen Hilferuf aufzunehmen, damit die Menschheit die bevorstehenden unermesslichen Katastrophen meistern kann Amen!
Wir fangen das neue Jahr mit dem Thema „Christus und die Menschenseele“ an. Um den 12. oder 13. jeden Monats taucht das Thema wie aus dem Nichts auf und entfaltet sich nach und nach. Das Thema ist eine spezifische Fortsetzung unserer vier Treffen seit Ende September 2014. Sie sehen, wie die Qualität des hier Erörterten steigt und ich bitte Sie, sich in höchstem Maße zu konzentrieren, damit es keine Zerstreuung gibt und damit das, was ich vorhin an Christus gesendet habe, Wirkung zeigt. Man sieht nämlich mit bloßem Auge, dass ein Zusammenprall der Zivilisationen bevorsteht – Islam, Christentum usw. Europa hat keine Möglichkeit, dem Bevorstehenden entgegenzutreten. Wir alle sehen, wie das in einer verrückten Zeitung Veröffentlichte innerhalb von 24 Stunden zum Weltereignis werden und den Gang der Geschichte ändern kann (die Rede ist von den Karikaturen in „Charlie Hebdo“, Anm. des Übersetzers). Russland ist in einem desolaten Zustand eines ausweglosen orthodoxen Fundamentalismus und Nationalismus.

Wir können andererseits feststellen, dass Westeuropa weltlich ist, dort gibt es kein Christentum. Weder in der einen noch in der anderen Richtung gibt es einen Ausweg aus dem Bevorstehenden, und das Bevorstehende ist offensichtlich. Also müssen wir etwas unternehmen, einen Aufruf an die Götter richten, damit sie sich einmischen können. Zudem ist es möglich, durch gewisse Personen, die bestimmte Posten innehaben kompensatorische Mechanismen in Gang zu setzen. Deshalb müssen wir das hier Besprochene außerordentlich ernsthaft behandeln.

Die Frage nach der Menschenseele und der Einstellung Christi zu ihr bzw. der Einstellung der Seele zu Ihm ist sehr umfangreich. Wir wollen auch in der Zukunft sie aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachten. Damit wir sie zum ersten Mal verallgemeinernd ausarbeiten, müssen wir ganz oben beginnen. Wir werden versuchen, ein monumentales Bild zu malen, auf dem jeder Dinge sieht, die ihn auf seiner gegenwärtigen Bewusstseinsstufe bewegen, damit er sich Fragen stellen kann, die wir hier zusammen zu beantworten versuchen. Das Geheimnis der Welt steckt nämlich im Geheimnis der Menschenseele. Der Ausweg ist in der Menschenseele und in ihrer Einstellung zu Christus.
Wo beginnt der Ursprung von allem? Ich möchte mich vorher bei Wanko und Wenzi aus unserer Gruppe bedanken für ihren Beitrag zum Neuen, was hier mitgeteilt werden wird. Oben ist das Absolute, das nicht dreifach ist. Es gibt etwas, was außerhalb des menschlichen Begreifens ist und es ist absolut sinnlos darüber zu sprechen und wir werden weder in diesem Leben noch im folgenden oder in diesem Äon darüber sprechen. Das ist das Absolute. Darunter, egal wie schwachsinnig das klingen mag, ist das, was wir ‚Gott’ nennen oder die einheitliche Grundlage der Welt. Er ist dreifach und manifestiert sich als Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist. Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist gehen aus dem Vater hervor. Folglich ist das Erkennbare für uns vom Standpunkt des Sohnes – „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Joh. 14:9) und wir können nun begreifen, was der Heilige Geist ist und von nun an ist diese Dreifachheit für uns Gott. Gott ist also dreifach und kommt so zur Geltung und das Absolute ist nicht dreifach. Beinsa Douno sagte: „Wer es versucht hat, über das Absolutе nachzudenken, hat seinen Verstand verloren“, d.h. sein Bewusstsein ist erloschen. Auf einer der Frühlingskonferenzen der „Weißen Bruderschaft“ in Rousse gab es einen Vortragenden, ein Universitätsdozent aus Plovdiv, der der Bruderschaft nahestand. Er behauptete, der Bote des Absoluten zu sein und veranschaulichte dies mit Zeichnungen. Es stimmt wirklich, dass derjenige, der es wagt, überhaupt über das Absolute nachzudenken, seinen Verstand verliert. Solche Versuche sind gefährlich, denn man kommt aus seinem Bewusstsein auf eine absolut unrechtmäßige Art heraus.

Wie kommt diese Trinität in der phänomenalen Welt, in der sich Gott manifestiert hat, zur Geltung? Steiner und die Anthroposophie sprechen nicht darüber, was vor dem alten Saturn war und was nach dem Vulkan sein wird. Ich habe mir schon seit langem die Fragen gestellt: Können wir etwas über die Zeit vor dem Saturn sagen und etwas darüber, was nach dem Vulkan kommen wird? Als Rudolf Steiner mit seinem höheren intuitiven Bewusstsein über den alten Mond und die alte Sonne zum Saturn reiste, sagte er, dass es dort unangenehm wird, denn man kommt zur wirklichen Genese der Entstandenen Zeit. Wir leben aber in der räumlich-zeitlichen Welt und man beginnt, sein Bewusstsein zu ändern, man geht zu einem anderen Bewusstsein über und auf einmal scheint alles mit Brettern vernagelt zu sein und zurück nach hinten gibt es nichts. Können wir sagen, was hinten war, was wir noch vorne übertragen werden in die Zeit nach dem Vulkan, wenn es einen neuen Tierkreis geben wird? Wir können sagen, dass die Zahl 19 alles umfasst. In ihr enthalten sind die sieben Äonen vor dem Saturn, die sieben Äonen vom Saturn bis zum Vulkan und fünf Bewusstseinsstufen oder fünf Äonen, bedingte Äonen, die noch folgen werden. Zu ihnen schaute Steiner vom höheren intuitiven Bewusstsein aus und sagte, dass dort alles wie im Nebel ist. Wir haben also sieben vorher, unsere sieben und fünf danach, zusammen 19. Die Zahl 19 ist auch für unseren Saturn-Vulkan-Zyklus von grundlegender Bedeutung, denn in ihr sind die Zwölf (der Raum) und die Sieben (die Zeit) enthalten. Wir evolvieren in der räumlich-zeitlichen Welt, für die unsere Leiber geschaffen sind. Der Zyklus vor dem alten Saturn ist der Zyklus des Vaters. Der Saturn-Vulkan-Zyklus ist der Zyklus des Sohnes und der Zyklus aus fünf Äonen, der danach folgen wird, wird der Zyklus des Heiligen Geistes sein. Mit meinem jetzigen Bewusstseinsniveau vermute ich, dass das die vollständige Manifestation des dreifachen Gottes ist, die einmal war und sein wird. Der dreifache Gott wird sich mit seinen drei Hypostasen als drei große Zyklen manifestiert haben. Erst dann wird das kommen, was das Absolute ist, über das wir nichts sagen können. Ich bin auf meiner jetzigen Bewusstseinsstufe der Meinung, dass wir über das Absolute erst nach dem Vulkan sprechen werden, erst nach dem neuen Zyklus aus fünf Äonen und erst dann, wenn der ganze einheitliche Gott sich dreifach in drei gigantischen Zyklen manifestiert haben wird.
Was wurde im Zyklus vor dem Saturn ausgearbeitet? Was kam an der Schwelle unseres Zyklus, die der alte Saturn ist? Das war die Materie. Die Idee kommt immer von dem Vater. Diese Idee, die in diesem vorherigen Zyklus herauskam, über den die Anthroposophie nichts sagt, begann vom Heiligen Geist verwirklicht zu werden. Das Zentrale, was dort geschah, war die Herausbildung des Stoffes, der Materie.
Das Zentrale in unserem Zyklus ist die Ausarbeitung des Ich der freien Wahl und das ist der Zyklus der Sonne. Es wird auf dem Vulkan seine Emanation haben und danach im neuen Zyklus nach dem Vulkan, im Zyklus des Heiligen Geistes, aber es wird im Schoß des Sohnes in unserem Zyklus geboren. Und das, was bei uns als die freie Wahl geboren wurde, wurde im Zyklus im Schoß des Vaters früher geboren. Von dort kam die Materie, wobei auch vorgesehen war, dass unsere freie Wahl existiert und durch den Sohn entstehen soll. Der neue Zyklus nach dem Vulkan wird eine doppelte Grundlage haben. Unser Zyklus entwickelte sich auf einer Grundlage – der Materie, jener Zyklus wird auf einer doppelten Grundlage beginnen. Die eine Grundlage wird die Materie sein, denn nichts geht verloren, und die zweite wird die freie Wahl sein. Was das Zentrale in jenem abschließenden Zyklus des Heiligen Geistes sein wird, was dort ausgearbeitet sein wird, wissen wir bisher nicht. Jedenfalls keimt es schon jetzt in unserem Zyklus, im Schoß des Sohnes.

Auf dem alten Saturn begann unsere Manifestation, unsere Erschaffung zunächst als physischer Leib, als Monade, als das Niedrigste, was es gab, denn unsere ganze Existenz ist im Saturn-Vulkan-Zyklus. Wir haben keinen Bezug zum vorhergehenden Zyklus, wir werden erst zum nächsten Zyklus einen Bezug haben. Am Anfang des alten Saturns nahm der Heilige Geist die vom Vater stammende Idee und begann an ihrer Verwirklichung zu arbeiten. In diesem Sinne geht der Heilige Geist vom Vater hervor. Aber in unserem Saturn-Vulkan-Zyklus, in dem der zukünftige Zyklus als Keim entsteht, wird das Neue geboren und der Heilige Geist beginnt, das Neue zu erfüllen. In diesem Sinne geht der Heilige Geist vom Sohn hervor. Folglich hängt die Antwort der Filioque-Frage, der Frage, woher der Heilige Geist kommt, die seit dem 8. Kirchenkonzil die Katholiken und Orthodoxen trennt, vom Standpunkt ab. Je höher man sich als Bewusstsein erhebt, desto verschiedener können die Antworten sein, in Abhängigkeit von den verschiedenen Situationen und verschiedenen Äonen. Der Hauptausführer dessen, was Schöpfung ist, ist der Heiligen Geist. Er führt alles aus. Jeder Äon besteht aus sieben Lebenszuständen, dann gibt es sieben Formzustände, dann gibt es Wurzelrassen und am Ende Kulturepochen. Aber das existiert im Erdenäon. Wir reden etwa von der ‚zukünftigen slawischen sechsten Kulturepoche’, diese gehört zum Erdenäon. Im alten Saturn gab es das nicht. Dort gibt es einen Äon als Bewusstseinszustand, einen Saturn-Äon, sieben Globen (oder durch sieben teilbar) und ob es sieben Formzustände in jedem Globus gegeben hat – das existierte fast nicht. Es ist äußerst wichtig, ob wir vom Standpunkt des Erdenäons aus die Wesenheiten und dasjenige betrachten, was ich gleich erwähnen werde, oder vom Standpunkt des alten Saturns, der alten Sonne oder des alten Mondes. Und dann hängt es davon ab, ob wir vom Standpunkt des Jupiters, der Venus oder des Vulkans betrachten. Seit 15 Jahren rede ich darüber und erst im letzten Monat habe ich meine Anschauung hinsichtlich der Hierarchien geändert. Als ich das Kapitel über den alten Saturn aus GA 13 „Die Geheimwissenschaft im Umriss“ und GA 110 „Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt“ über die geistigen Hierarchien wieder las, bemerkte ich, dass Steiner etwas anderes sagt. Doch jeder Anthroposoph muss in jedem Augenblick bereit sein, „seine Meinung und Ansicht an einer neuen zu prüfen und zu berichtigen“, sagte Steiner auch. Diese Änderung meiner Ansicht führt dazu, dass sie mein Bewusstsein auf eine andere Stufe erhebt. Das ist der Sinn der Änderung meiner Anschauung. Das ändert keineswegs alles, was ich bisher behauptet habe, sondern stellt es nur an seinen Platz. Alles ist sehr kompliziert und je weiter man fortschreitet, desto komplizierter wird es. Auf dem alten Saturn war der Mensch nur ein physischer Körper mit astraler Existenz, denn der alte Saturn ist das Astralische. Weiter tauchten neue Elemente auf und die Metamorphosen begannen. Der Leib, die Seele metamorphosieren und der Geist nicht. Wie hat sich alles entwickelt, das müssen wir wissen, um folgende Fragen zu beantworten: Wie mischt sich Christus in unsere dreifache Seele ein, was ist die Seele, wie ist sie entstanden, wie hat sie sich entwickelt und in welchen Etappen, welche Einflüsse hat sie erfahren usw. Ausdrücke wie „mein Geist“, „meine Seele“ sind nur leeres Geschwätz. Sie müssen mit Substanz gesättigt werden, mit einem Gedanken, der buchstäblich zur Persönlichkeit wird – wir werden darüber reden.

Der alte Saturn ist siebenteilig. Der erste Teil ist eine Stufe, deshalb heißen die Teile ‚Lebensstufen’. Die erste ist die Wiederholung des alten Zyklus des Vaters, der vor dem Saturn existierte. Dort brachten die Throne ein Opfer dar. Die Resignation oder Ablehnung durch die Cherubim und Seraphim war nicht im Äon des alten Saturns. Die Throne, die sich opferten, sind die Geister des Willens, sie sind Wille, Mut und sie strahlen eine solche Substanz aus. Es erscheint die Wärme, der Wärmeäther. Es erscheint auch unser Phantom und in ihm wird am Ende dieses Äons, in seinem siebten Teil, der Geistesmensch abgebildet, was eigentlich das Ich der Throne ist. Um welche Throne geht es aber, das ist die wesentliche Frage. Dort begann die Änderung dieser Anschauung, die ich nun in ihrer Hierarchisierung erläutere. Wenn wir vom heutigen Standpunkt aus über die Throne, Cherubim und Seraphim sagen, dass sie das erste makrokosmische Prinzip des physischen Leibes haben, die Cherubim – das zweite, die Seraphim – das dritte und Christus das vierte Ich-Prinzip ist, so können wir beim alten Saturn nicht über makrokosmische Prinzipien sprechen. Die Bezeichnungen dieser Geister sind damals und jetzt die gleichen, aber sie unterlagen drei Äonen lang einer Evolution und befinden sich nun im vierten Äon. Folglich besaßen diese Götter beim Anfang unseres Saturn-Vulkan-Zyklus eine viel kleinere Macht als jetzt. Sie unterliegen nämlich auch einer Evolution. Heute haben die Wesenheiten von den Herrschaften aufwärts makrokosmische Prinzipien. Die Herrschaften haben keine makrokosmischen Prinzipien. Christus und die erste Götterdrei haben makrokosmische Prinzipien, die weit größer sind als jedes mikrokosmische Prinzip – unser Geistselbst, das wir künftig entwickeln werden. Es gibt also einen Sprung, der in einem bestimmten Äon stattfindet und er wird durch etwas hervorgerufen. Was sind die Throne auf dem alten Saturn? Sie sind dort Elohim. Das, was ein Sonnenelohim in seiner ganzen Macht heute darstellt, das waren die Throne damals. Sie stammen vom vorherigen Zyklus des Vaters und haben die Stufe erreicht, auf der sie sich aufopfern können. Ich stelle fest, dass hier ein Streifen freigelegt wird, in dem man sehen kann, dass immer eine Wesenheit aus der Kategorie der Elohim sich auf die genaueste Art in alle wichtigen Momente der menschlichen Evolution in all diesen Äonen einmischt. Die heutigen Elohim, Mächte und Herrschaften leben auf der Sonne, sie sind die Sonnenwesen, die ein Opfer aufbringen können. Wir wissen auch, dass die heutigen Elohim das Opfer des Ich machten, das in unserem Erdenäon geschah. Welches Wesen ist in der Lage, ein Opfer darzubringen, sich selbst zu opfern? Es muss ein Wesen auf der Stufe der Elohim oder aufwärts sein, d.h. es muss sich in ein Sonnendasein verwandeln. Wen man aufmerksam das Kapitel über den alten Saturn aus der „Einführung in die Geheimwissenschaft“ liest, kommt man eventuell zu der Ansicht, die ich früher vertrat, dass es dort Throne mit makrokosmischem Prinzip gegeben hat und dass es nun Throne gibt, die anders sind als jene mit makrokosmischem Prinzip. Nein, es geht darum, dass alle diese Wesen, die wir heute als Engel, Erzengel, Archai usw. kennen, dort zwar anwesend waren, aber weit weniger Kraft hatten. Bis zum Erdenäon haben sie eine Evolution erfahren und sind zu dem geworden, was wir heute kennen. Die heutigen Archai waren damals Menschen, die heutigen Sonnenelohim waren auf dem alten Saturn Engel, sie waren wie die Engel für die heutigen Archai, die Menschen waren. Die heutigen Mächte waren vom heutigen Standpunkt dort Erzengel und die heutigen Herrschaften – Archai. Die heutigen Throne hatten das Potenzial der Elohim. Sie konnten sich aufopfern und machten das. Sie opferten ihre Substanz, eigentlich ihr Ich. Das sind die mutigen Geister des Willens. Das, was sie opferten, ist der Stoff, der uns heute bekannt ist, aus dem unser Sonnensystem gebaut ist, der dermaßen einer Involution unterlag, dass wir ihn heute als unsere Planeten kennen. Das ist das Ich der Throne, unsere heutige Materie, unsere heutige Nahrung und alles, was bis heute hierhin gekommen ist. Ich möchte auf die im November mitgeteilte Offenbarung über das Böse zurückkommen, als wir über Sorat, Asura, den Anführer der Asuras, Luzifer und Ahriman sprachen. Wir stellten fest, dass Sorat aus dem vorherigen Zyklus kommt und ein Thron ist. Damals hatte er eigentlich das Potenzial eines heutigen Elohim. Er ist gleichwertig mit jenen Thronen, die sich damals selbst ergossen haben. Wenn wir also über Sorat reden, müssen wir präzisieren, dass er vom heutigen Standpunkt aus betrachtet ein Thron ist, aber mit dem entgegengesetzten Zeichen, da er der Hauptfeind dessen ist, was jene Throne ausstrahlten. Diese Materie müssen wir als Geistesmensch auf dem Vulkan zurück dem Schöpfer geben. Die Hauptaufgabe Sorats besteht darin, diese ganze Materie vom Schöpfer zu trennen, damit sich der Schöpfer und die Schöpfung niemals wieder vereinigen können. Darin besteht Sorats Widerstand als der Hauptanführer des ganzen Heeres dunkler Wesenheiten, die sich in den nächsten Äonen entfaltet hat, das sich der Vorsehung Gottes widersetzt, dass es eine Schöpfung gibt, die zu Ihm zurückkehrt, nachdem sie persönlich durch jeden Menschen, jede Fliege usw. gegangen ist.
Als die Throne auftauchten und dieses Opfer darbrachten, erschien sofort der ihnen gleichrangige Sorat, der zu einem sog. Gegenthron wurde. Er unterlag einer Evolution in den drei weiteren Äonen bis zum Erdenäon, um zum heutigen Sorat zu gelangen, dem Tier aus dem Abgrund, dessen Hauch aus dem Abgrund der Erste und Zweite Weltkrieg, der Nationalsozialismus und Bolschewismus waren. Dagegen ist das, was mit der Begegnung mit Ahriman bevorsteht, wirklich ein übler Geruch. In den zukünftigen Kulturepochen, Wurzelrassen usw. werden wir mit diesem Tier aus dem Abgrund kämpfen müssen, das inzwischen eine gigantische Macht angesammelt haben wird. All das ist keine Theorie, es muss in uns aufleben, Alles, was hier gesagt wird, muss möglichst tief begriffen werden, denn wir können niemals über den Jupiter, die Venus und den Vulkan zum Ende der Schöpfung gehen, ohne uns nach unten zu begeben, denn wenn wir zum Jupiterbewusstsein eindringen, kehren wir eigentlich zum Mondenbewusstsein zurück und transformieren dieses. Wenn wir zur Venus gehen, kehren wir zur alten Sonne zurück und auf dem Vulkan – zum alten Saturn und beide kommen zusammen. Der Fortgang vorwärts ist ein Fortgang rückwärts, deshalb ist die historische Aufdeckung der Völkermissionen von grundlegender Wichtigkeit. Jegliches Fantasieren darüber führt zu einem endlosen Chaos der inneren Beziehungen zwischen Leib, Seele und Geist. Wenn die Russen über ihre Geschichte fantasieren, geraten sie in das vollendete innere Chaos der Beziehungen zwischen Leib, Seele und Geist. Die westlichen Völker, die Deutschen etwa, die ihre Geschichte nicht kennen, haben auch ein Chaos in sich, die Griechen ebenso. Das ist von grundlegender Wichtigkeit und es wird klar, wenn wir die Ereignisse weiter verfolgen. Wenn man also über historische Themen spricht und jemand sich erlaubt, das als Nationalismus o.ä. zu verurteilen, har er kein Verständnis der wahren lebendigen Anthroposophie. Ein Volk kann nicht vorwärtsgehen, wenn es nicht weiß, was früher war, und zwar vom geistigen Standpunkt aus betrachtet. Die historischen Ereignisse sind nur die empirischen Anhäufungen.

Als die Throne das Opfer darbrachten, gab es noch keine Trennung zwischen Sein und Bewusstsein, d.h. das Sein hatte sich vom Schöpfer noch nicht so getrennt, dass es zu einem anderen Sein wird und nicht das ursprünglich substanzielle. D.h. Sein und Bewusstsein waren noch zusammen. Dann mischten sich die Herrschaften ein, die vom heutigen Standpunkt Archai sind, das Potenzial der Archai hatten. Sie gaben eine Widerspiegelung, dann mischten sich die Mächte ein und zuletzt – die heutigen Elohim, die damals Engel waren, das Engelspotenzial hatten. Genau in der vierten Stufe des Lebens mischten sie sich ein und trieben das Sein, die von den Thronen ausgestrahlte Substanz nach unten. Unter ihnen waren die heutigen Archai, die damaligen Menschen, deren niedrigster Leib astral ist und das bestimmte Eigenschaften eines Ich besaß, das sie ergossen. Das wird in unserer Monade reflektiert, wo wir am tiefsten standen – dort gab es noch keine Tiere, die heutigen Engel waren Pflanzen und wir nahmen den Platz der heutigen Mineralien ein. Wenn all diese Hierarchien etwas taten, hallte es unten wie auf dem Boden eines Brunnens. Alles reflektierte auf uns. Der ganze Sinn des Saturn-Vulkan-Zyklus besteht in der Menschwerdung. Alle Wesen machten das, ohne diejenigen, die die Menschenstufe im Zyklus des Vaters erreicht hatten. Die ersten, die dort Menschen wurden, sind die heutigen Archai. Dann wurden die Erzengel, Engel zu Menschen, nun sind wir Menschen. Künftig wird es noch zwei Kategorien geben, die Menschen werden sollen, die heutigen Gruppenseelen der Tiere und Pflanzen. Die Mineralien müssen die Menschenstufe auf dem zukünftigen Vulkan erreichen, aber sie werden keine Hierarchie bilden.

Es gibt einen Unterschied dabei, wir werden ihn nachher klären. Die Menschenstufe zu erreichen ist das eine, ein Hierarchiewesen zu werden ist das andere. Genau dort, wo die heutigen Elohim sind, die damals Engel waren, mit diesem Potential, in der vierten Stufe des Lebens auf der Bewusstseinsstufe des Saturns, erfolgt die Ausrichtung des Daseins nach unten und die Trennung des abwärtsströmenden Daseins von dem Bewusstsein oben. Seit Beginn der Schöpfung unseres Zyklus hat sich folglich immer etwas als Elohim oder Elohimpotenzial maßgeblich in die ganze Entwicklung eingemischt. Die heutigen Elohim, die damals Engel waren, haben ihre Menschenstufe am Ende des vorherigen Zyklus durchlaufen, deshalb sind sie diejenigen, die in unseren Zyklus angelangt, eine solche Hauptrolle spielten und an allen weiteren Opfern teilnahmen, die wir gleich erörtern werden. Das Mineralreich, das seine Menschenstufe am Ende des Vulkans durchlaufen wird, wird in den nächsten Äon des Heiligen Geistes hinüberwechseln mit dem, was hier als die freie Wahl ausgearbeitet wurde. Auf dieser doppelten Grundlage werden die fünf Bewusstseinsstufen oder fünf Äonen basieren, die die ganze Schöpfung der Trinität abschließen werden. Der dreifache Gott wird sich vollständig als drei Hypostasen manifestiert haben.

Nun will ich etwas vom konkreten Thema abschweifen: was ist der Kosmos, den wir sehen? Wir sprechen über unser Sonnensystem, das in Evolution begriffen ist und in den es hinter Saturn nichts gibt. Und andererseits sprechen wir über unser Sonnensystem, das am Ende zum Vulkan gelangen wird. Schaut man auf den Sternenhimmel, sieht man sehr viele Galaxien, es gibt Milliarden von Galaxien mit Milliarden von Sonnensystemen in ihnen. Gibt es dort eine Evolution, was geschieht dort, woher kommt es? Warum stellen wir uns ins Zentrum des ganzen Kosmos? All das, was wir im tiefsten Kosmos sehen, ist das Vergangene aus dem vorherigen Zyklus des Vaters. Das ist die Manifestation dessen, was in das Produkt hineingelegt worden ist, die Hauptidee jenes Zyklus – die Erschaffung der Materie. Die Materie kann auf allen Daseinsstufen unter den verschiedensten Formen existieren. Sie kann eine astralische Brühe sein, alles, was sie will. Wenn man auf den ganzen Kosmos schaut, sieht man das, was vor dem alten Saturn war, das Steiner wie mit Brettern vernagelt erschien. Das ist es, die Entfaltung des Potenzials, das jener Materie zugrunde gelegt worden war. Aber nirgendwo in diesem ganzen Kosmos gibt es den Keim von etwas Neuem, das nach dem Vulkan eine neue Schöpfung ermöglichen wird. Das Keimen des Neuen geschieht hier auf Erden und die Hauptrolle dabei spielt der Mensch. Wenn wir diesen Samen nicht säen, aus dem der neue Zyklus nach dem Vulkan geboren werden kann, wäre alles auf dem Vulkan zu Ende gewesen und der Heilige Geist hätte keine Manifestation im Dasein als Zyklus erhalten, wir hätten eine unvollendete Trinität gehabt. Eine grauenhafte Aussicht!

So betrachtet, steht der Mensch im Zentrum des ganzen Seins überhaupt. Wenn man sich das ins Bewusstsein kommen lässt, wird man begreifen, dass dieser Kosmos Vergangenheit ist, aus der nichts Neues zu erwarten ist, die schwebt und zum Vorschein kommt. Aber sie enthält nicht den Keim des Neuen, es gibt kein Wachstum, alles ist wie im Herbst im Verblühen begriffen. Es ist kein Keim vorhanden, damit im Frühling eine neue Pflanze wächst. Der Mensch macht den Frühling und das Aufkeimen des Samens aus. Das große Drama des Menschen, der Kampf zwischen Geist und Materie, spielt sich auf dem Feld der Menschenseele ab. Wir müssen sehr gut die Genese und den Bau dieser Menschenseele kennen, um zu wissen, wie wir beide, die Seele und den Geist auf die richtige Weise zusammenführen können, so dass ein Frühling kommen und das hervorbringen kann, was nur wir in der Lage sind zu geben.

Erst am Ende des alten Saturns wurde durch die Throne unserem Phantom der Keim dessen hineingelegt, was man ‚Geistesmensch‘ nennt. Nur als Keim, denn damals gab es in der Substanz, die die Throne ausstrahlten, noch nicht dieses Daseinshafte, das die Mineralisierung hat, damit wir sie nicht als ‚Keim‘, sondern als etwas Reiferes bezeichnen können. Was machten also die Throne, die damals die Kraft von Elohim hatten, am Anfang unseres Zyklus auf dem alten Saturn für uns? Erstens gaben sie uns die ganze Substanz, damit unser Sonnensystem existieren konnte. Zweitens schenkten sie uns das Phantom dieser Substanz des physischen Leibes. Drittens legten sie in uns den Geistesmenschen hinein. Sie haben also viel geleistet und sich dabei mit gigantischem Karma beladen, denn sie gingen in die allmähliche Trennung der Materie vom Geist ein. Das zieht unvermeidlich Karma mit sich, das erst Christus auf Golgatha zurückzahlen, wiederherstellen und eliminieren konnte. Das geschah, als das Phantom und der physische Leib vollkommen in den Geistesmenschen verwandelt wurde und Christus auferstand. Dann wurde das Karma der Throne zurückgezahlt. Das konnte keiner machen als Christus Selbst.

Es gibt noch etwas: eine andere wichtige Individualität erschien auf dem alten Saturn – Asura, der Anführer der furchtbarsten Wesenheiten, die heutzutage hinter allen sexuellen Bacchanalien und den größten Gräueltaten stecken, die wir im Islamischen Staat und seinesgleichen Bildungen beobachten – dieses phänomenale Böse wird zukünftig zu Schwindel erregenden Höhen anwachsen.

Das kommt alles von den Asuras, die seit der dreifachen Jährung der Zahl 666 im Jahre 1998 immer sichtbarer in unserem Dasein zur Geltung kommen. Asura ist der Anführer derjenigen, die heute Archai sind und damals ihre Menschenstufe durchliefen. Von unserem Standpunkt aus betrachtet ist er ein Elohim, vom damaligen Standpunkt – ein Engel. Die heutigen Archai waren damals also Menschen, und ihr Anführer, der eine Stufe höher steht, ist dieser Asura, der damals ein Elohim war, aber die Kraft eines Engels hatte. Auf dem alten Saturn erschien folglich die Materie und es begann unverzüglich ihre Trennung vom Geist, denn Gott ist in Seinem Dasein ein Geist. Am Anfang war alles Geist und wurde allmählich verhärtet, bis das heute härteste Element entstand- die Steine. Alles ist eine Frage der Verhärtung. Dort tauchten die Throne auf, die unsere Väter sind, dort tauchte Sorat auf – der wichtigste Widersacher Christi. Christus kam, damit die ganze vom Vater ausgestrahlte Materie aus dem vorherigen Zyklus vergeistigt werden und sich zurückziehen kann. Dagegen wollen die Asuras und der Anführer Sorat diese ganze Materie vom Geist trennen, damit sie sich niemals zurückziehen und mit dem Geist wieder vereinigen kann, d.h. sie wollen, dass es zwei verschiedene Reiche gibt. Auf diese Weise würde der Plan des einheitlichen Gottes, der durch die Trinität manifestiert wird, für immer scheitern. Danach wird alles ins Pralaya übergehen.

Es gibt unter anderem auch Zwischenpralayas. Der alte Saturn hat sieben Lebenszustände mit Pralayas zwischen ihnen. In einem gewissen Sinne gibt es auch Pralayas auf jeder Formstufe. In der „Apokalypse des Johannes“ spricht Steiner von Kulturepochen. Es gibt Bewusstseinsstufen – die Äonen, danach gibt es Globen oder Lebenszustände, danach Formzustände, Wurzelrassen und am Ende Kulturepochen – 7x7x7. Man kann natürlich nicht über Wurzelrassen und Kulturepoche auf dem alten Saturn sprechen, höchstens über Lebenszustände und eventuell bis zu einem gewissen Grade, über Formzustände. Es gibt also auch Zwischenpralayas. Was ist das Pralaya? Plötzlich zieht sich alles, was bis nach unten zur Geltung gekommen ist, in den Schöpfer zurück, ins Transzendentale. Dort wirken die Gesetze und in diesem Produkt wird das abgebildet, das später, wenn es wieder als Manifestation aufkommt, sich entfalten wird. Im Pralaya-Zustand wirken also die Gesetze. Bei uns unten kommen diese Gesetze in der phänomenalen Welt zur Geltung, ohne dass wir einen Einfluss darauf hätten. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen – sowohl eine satanische als auch eine Göttliche. Nehmen wir das Gravitationsgesetz, das wirkt, wenn man einen Gegenstand wirft, der nach unten fällt. Dieses Gesetz ist jedem Körper und jedem Phänomen auf der Erde immanent. Das Gesetz der Erdanziehung kann man nicht ändern. Wir können nicht fliegen. Aber Sorat und sein Heer versuchen das zu ändern. Was bedeutet es etwa, wenn der angehende Astronaut im Zustand der Schwerelosigkeit trainiert? Der Mensch möchte dieses Gesetz umgehen, das im Pralaya vom Schöpfer hineingelegt wurde und als Gesetz der Erdanziehung bei der manifestierten Materie wirkt. In der Schwerelosigkeitskammer kann man fliegen und man freut sich, dass die Erdanziehung nicht wirkt! Was bedeutet das? Alles, was mit Astronautik zu tun hat, ist keine Erhebung des Menschenbewusstseins, geschweige denn eine Erhebung auf dem seelisch-geistigen Plan. Seit den letzten sechs bis sieben Jahrhunderten der Materialismusvorherrschaft haben die luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesenheiten mit Sorat an der Spitze sehr stark an Macht gewonnen. Die Logen, die eine Beziehung zu den Toten herstellen wollen, haben schon solche Möglichkeiten, dass sie ein Gegenpralaya, d.h. ein unterphysisches Pralaya erzeugen. Nicht das Pralaya, das das höhere Devachan ist und das Gebiet jenseits. Unter Pralaya verstehen wir, dass alles, was als Materielles, Ätherisches, niedriges Astrales oben einheitlich wird im höchsten Astralen, im Schöpfer. Stattdessen wird ein unterphysisches Pralaya erzeugt. So wie die Kernenergie etwas Unterphysisches ist, das zerdrückte höhere Devachan, so ist die in den Schwerelosigkeitskammern überwundene Gravitation ein Gegenpralaya. Hier versuchen also die satanischen Mächte, die Gesetze zu ändern, die der Materie zugrunde liegen und nach denen sie im Dasein richtig funktioniert, damit wir nach der Vorsehung Gottes richtig funktionieren können. Besonders in den letzten Jahrzehnten versuchen die Widersachermächte, uns in die unterphysischen virtuellen Welten hineinzuzwängen. Ahriman unternimmt intensive Versuche in diese Richtung. Neulich wurde ein Entwickler in der Schweiz dafür gelobt, dass er eine Möglichkeit gefunden hat, wie man mit einem Smartphone sein Bewusstsein ändern kann. Dank einer Virtual-Reality-Brille tritt man in andere Welten ein, wo man bestimmte Empfindungen hat. All das ist ein Gegenpralaya, eine Änderung der Gesetze Gottes im Funktionieren unseres Daseins, das räumlich-zeitlich und dreidimensional ist. Warum ist unser Dasein dreidimensional: weil wir den Vater, Sohn und den Heiligen Geist haben und Sie Sich dreifach manifestieren und deshalb wir drei Leiber haben. Deswegen arbeiten wir im dreidimensionalen Raum, der aber dem Gesetz der Zwölf (dem Tierkreis) und der Sieben (der Zeit) unterliegt. Auf dem Vulkan wird es keine Zeit und keinen Raum geben. Was danach folgen wird, wissen wir nicht. Nach den geistigen Gesetzen besteht die Gefahr, dass etwas, was von Gott abgefallen ist und immer tiefer abstürzt, ein solches Maß an Ausgesondertheit vom Gott annimmt, dass es nie wieder ins Pralaya zurückkommen kann. Das, was sich in der Menschheit heute und in den nächsten Jahren entfalten wird – der Absturz der Menschheit in diese virtuellen unterphysischen Welten, in das satanische Gegenpralaya -, wird solche gigantischen Ausmaße annehmen, dass es unseren Aufstieg verhindern kann. Bzw. wird unser Aufstieg durch solche gigantischen Kataklysmen begleitet, dass aus sieben Milliarden Erdenbewohner nur zwei Millionen bleiben und alle anderen sofort nach oben zurückgeholt werden. Warum? Bald wird es deutlich, in was für einem einmaligen Augenblick alles geschieht.

Die alte Sonne ging auf, die erste Runde war die Wiederholung des alten Saturns – die Throne opferten sich wieder, aber diesmal hatte das Opfer eine etwas andere Qualität. Ein Teil der Cherubim und Seraphim resignierte, sie wollten dieses Opfer nicht annehmen und es begann die Entwicklung abwärts. Dann gaben die Herrschaften ihr Leben und die Substanz wurde gesättigt – unser Zyklus bekam ein eigenes Leben. Dann kam das Licht auf und am Ende dieses Äons machten die Herrschaften einen Abdruck unseres Ätherleibes, denn unser Ätherleib ist das Produkt dieses Opfers von ihnen. Sie opferten ihr Ich und das wurde das Material für unseren Ätherleib. Dann kam der Lichtäther auf. Am Ende prägten sie auch den Lebensgeist unserem Ätherleib ein. Diese Herrschaften waren auf dem alten Saturn Archai, sie sind Herrschaften vom heutigen Standpunkt. Auf der alten Sonne waren sie Elohim. Es sind immer Wesenheiten auf der Elohimstufe, die sich opfern. Die Herrschaften hatten auf der alten Sonne das Potenzial der Elohim. Das Gleiche gilt für die Mächte, die in der dritten Runde, auf dem alten Mond, die Elohimstufe hatten und sich opferten. Und unsere Elohim, die am Ende uns unser Ich schenkten, damit wir drei Leiber und ein Ich haben, waren auf dem alten Saturn Engel. Die Elohim spielen immer die Hauptrolle im Opfern und in der Bildung unserer drei Leiber und unseres Ich und im Zusammenstellen unserer Seele.

Abhängig vom Standpunkt gibt es zwei Evolutionsströmungen. Auf dem alten Saturn, der alten Sonne und dem alten Mond erhielten wir drei Leiber. Die Hierarchien evolvierten und gaben uns die Leiber und wir waren in der Involution begriffen, denn wir erhielten etwas. Immer befindet sich der Nehmende in der Involution und der Gebende, der sich Aufopfernde – in der Evolution. Das ist das Prinzip im Dasein. Wir werden sehen, was auf der Erde sein wird. In den nächsten Äonen, Jupiter, Venus und Vulkan, werden die Hierarchiewesenheiten zur Involution übergehen, da sie erwarten, dass wir die von ihnen erhaltenen Gaben der drei Leiber mit der Christus-Kraft vergeistigen und ihnen zurückgeben werden.

Wie sieht das Ende der alten Mondenzeit aus: es gibt bereits drei frühere Äonen und drei ausgefertigte Leiber, in der Zukunft liegen noch drei Äonen und der Erdenäon befindet sich in der Mitte. Es musste einen Übergang geben – wir befanden uns in der Involution, aber am Ende des alten Mondes mussten wir durch etwas aktiviert werden, damit wir im Erdenäon aktiv werden und auf Evolution umschalten konnten. Die Hierarchien befanden sich in der Evolution und mussten allmählich zur Involution übergehen.

Andererseits gibt es verschiedene Strömungen – von der Vergangenheit zur Zukunft, von der Zukunft zur Vergangenheit und eine Strömung von unten nach oben der Senkrechten entlang. Letztere ist die wichtigste im Erdenäon, die wir meistern sollen. Einerseits haben wir eine Evolutionszeit, die von der Vergangenheit zur Zukunft verläuft und eine substantiale Zeit, die von der Zukunft zur Vergangenheit verläuft, wobei sich beide überschneiden. Das bekannte Déjà-vu-Erlebnis ist das Ergebnis dieser Überschneidung. Und es gibt etwas, was der Senkrechten entlang von oben verläuft. Diese Strömungen – die ätherische von der Vergangenheit zur Zukunft und die substantiale Strömung von der Zukunft zur Vergangenheit führen nicht dazu, dass die Menschenseele von unten nach oben der Senkrechten entlang geht, egal wie oft sie sich überschneiden. Sie schaffen nur die Voraussetzungen, dass die Menschenseele existiert.

Nun wollen wir uns dem großen Rätsel der Menschenseele zuwenden. Beinsa Douno spricht von der Seele, nicht von der dreifachen Seele, deshalb müssen wir uns auf die Anthroposophie richten, um die Frage zu klären. Für mich ist diese Frage auf dieser Bewusstseinsstufe auch nicht genug beleuchtet. Unsere Seele ist wie unser Leib und unser Geist dreifach. Sogar unser Ich ist dreifach. Welche Teile besitzt es? Unsere drei Leiber finden ihre Emanation in einem Leib, der der Seelen- oder Sinnesleib heißt. Wer aufmerksam die „Theosophie“ Steiners gelesen hat, wird sich daran erinnern, dass er dort neben dem physischen, ätherischen und astralen Leib auch über einen Seelen- bzw. Sinnesleib spricht. Dieser Leib ist äußerst wichtig, denn er entstand auf einer bestimmten Evolutionsstufe, und zwar genau in der Wiege unserer Evolution und dieser Leib wird mit uns bis zum Vulkan sein. Er ist der Hauptleib, von dem es abhängt, ob unsere drei Leiber vergeistigt werden und ob wir die Gaben den Göttern als drei Leiber zurückgeben werden, die in Geist verwandelt sind.
Wir sprechen immer von These, Antithese und Synthese. Um eine Klammer aufzumachen, können wir Beinsa Douno als die These bezeichnen, Rudolf Steiner als die Antithese und die Synthese der beiden Impulse ist das, worüber ich seit 15 Jahren spreche. Oder andersherum: Steiner ist die These, Beinsa Douno die Antithese und es muss eine Synthese geben zwischen beiden. Beide geistigen Gemeinschaften (Die Anthroposophische Gesellschaft und die „Weiße Bruderschaft“ können den Weg zueinander nicht finden, denn bei ihnen funktioniert die Dialektik nicht. Das ist eine Frage des philosophischen Denkens, damit man dazu kommen kann, braucht man philosophisches Denken, das in vorherigen Inkarnationen ausgearbeitet worden ist. Sonst kann man nicht begreifen, dass es immer „drei“ gibt. Wenn man bei der „Eins“ bleibt, bleibt man immer alttestamentlich, und beginnt zu faulen. Entweder geht man nach oben oder nach unten, es gibt keinen Stillstand, das ist die Tatsache! Der Zustand der Gesellschaften, der Menschheit, der Zustand von allem ist tragisch.

Unsere drei Leiber finden ihre Synthese in dem, was der Seelenleib heißt. Wir werden etwas über ihn sagen. Unsere dreifache Seele findet die Synthese im Ich von den Elohim, das uns im Erdenäon gegeben wurde, und der dreifache Geist, der dem heutigen Menschen völlig unbekannt ist, findet die Synthese in diesem makrokosmischen Ich, das mit Christus am Jordanfluss vor 2000 Jahren in den Menschen Jesus eintrat. Jedes unserer dreifachen Elemente hat also etwas, worin es sich als eine höhere Synthese vereinigt. Deshalb ist es wichtig es ist, dass es eine Synthese der Synthesen gibt – des Seelenleibes, des Ich von den Elohim und des Christus-Ich. Wie soll das geschehen, wenn man keine Vorstellung davon hat, was unsere dreifache Seele ist, geschweige denn ihre Emanationen oder die Synthese der Synthesen kennt. Auf der alten Sonne gaben die Herrschaften sich selbst, d.h. das Leben. Sie sind die Geister der Weisheit und die Weisheit fließt dort wie eine Wohltat, die eigentlich das Leben ist. Unser Zyklus erhielt sein Leben, und alles entwickelte sich und metamorphosierte abwärts. Das Hauptprinzip unserer Entwicklung in diesem Zyklus war die Metamorphose – unsere Leiber, unsere Seele metamorphosierten, nur unser Geist nicht. Je weiter wir fortschreiten, desto komplizierter werden diese Metamorphosen. Wenn man etwas von einem bestimmten Standpunkt als das Wahre betrachtet und es verfechtet, ist das so, als ob man den Fernseher auf Standbild schaltet und dieses Bild für das einzig wahre hält… Unser Körper ist zwölffach, von Fische zu Widder, vom Kopf bis zu den Zehen. Unsere Seele ist zwölffach, da wir zwölf Sinne haben. Unser Geist ist auch zwölffach, weil wir zwölf Anschauungen haben. Zwölf Ansichten, zwölf Sinne und zwölffach gebaut. Jeder erhebt den Anspruch, dass seine Ansicht die richtige ist. Um eine richtige Einschätzung dessen zu geben, was etwa der Islamische Staat ist, worin das Karikaturenproblem Frankreichs besteht, was in Moskau passiert usw., muss man eine sehr globale Anschauung haben. Eine Anschauung im Geist. Der Geist muss durch einen wirken, sonst kann man nie eine richtige, genaue, objektive, unparteiische Einschätzung geben. Nur wenn man eine solche Anschauung ausbaut, kann man die Götter dazu aufrufen, sich einzumischen, denn niemand der heutigen Neunmalklugen weiß, wie man mit dem verfahren soll, was uns bevorsteht. Sie sehen aus, wie jene Karikatur der Trinität aus (die Karikatur der Zeitschrift „Charlie Hebdo“ über die Homo-Ehe). Das ist ihre Karikatur, denn sie haben alle keine Ahnung! Sowohl die ermordeten, als auch die Mörder beim Pariser Attentat sind die gleichen, allerdings von einem anderen Standpunkt betrachtet. Alle sind nun in der Hölle und betrachten das, was sie angestellt haben. Sie sehen, wie alles auf die Sexualität zurückgeführt wird. Dahinter stehen die Asuras. Es soll nichts Heiliges geben, nur Weltliches! Seit der Französischen Revolution gab es nur Weltliches in Frankreich und das ist nun das Ergebnis. Deshalb geschieht das dort. Frankreich ist der atheistischste Staat überhaupt, deshalb geschieht das dort. Für England gilt das auch. Diese Länder sollten die Verstandes- und Bewusstseinsseele entwickeln. Aber sie machten das so, dass der einströmende Geist nicht durch ihre Bewusstseinsseele kommen wird, sie verstehen überhaupt nicht, was die Bewusstseinsseele ist, sondern durch die Verstandes- und Empfindungsseele. Auf diese Weise ziehen diese Länder die Kräfte der Vernichtung an. In der Zukunft werden sie noch sehen, was für zerstörerische Kräfte ihnen entgegentreten werden. Wir werden sehen, welches Instrument dabei in den Gebrauch kommen wird.

Der Äon der alten Sonne ging zu Ende, als dort zwei sehr wichtige Wesenheiten, die Vertreter des Bösen sind, auftauchten – Luzifer und Ahriman. Im Unterschied von Asura und Sorat, die auf dem alten Saturn bildhaft ausgedrückt „falsch“ waren – ein falscher Elohim und ein falscher Thron, war Luzifer vom heutigen Standpunkt aus ein tatsächlicher Erzengel auf der alten Sonne. Ahriman, sein Karma, das immer mit ihm auftaucht, war auf der alten Sonne ein tatsächlicher Archai. Was waren die beiden auf dem alten Saturn?

Luzifer war ein tatsächlicher Engel, so wie de heutigen Elohim, deshalb war er im Garten Eden der Feind unserer Elohim, also Jehovas Feind. Ahriman, ein tatsächlicher Archai auf der alten Sonne, war auf dem alten Saturn ein tatsächlicher Erzengel. Heute gehört er zu der Hierarchie der Mächte. Deshalb will er die Umlaufbahnen unserer Planeten ändern. Ahriman hat vor, mit den Kometen die Weltenordnung in unserem Sonnensystem zu attackieren. Am Ende seines Lebens sprach Steiner vor der Christlichen Gemeinschaft darüber, dass Ahriman die Umlaufbahnen der Planeten des Sonnensystems ändern will. Das kann eine Wesenheit aus der Hierarchie der Mächte tun, der zurückgebliebenen Mächte, denn genau bei den Kometen kommt die Verbindung zwischen der Sternenwirkung und der Planetenwirkung zustande.

Wir wollen uns kurz daran erinnern, welche Wesen was leiten: jeder Mensch wird von einem Engel geleitet – nun sind alle unseren Engel hier und jeder schaut auf seinen Zögling unten, auf das, was in seinem Bewusstsein vorgeht. Ein Erzengel leitet ein Volk. Das bulgarische Volk steht unter der Leitung Raphaels. Die Kulturepochen werden von Archai geleitet. Die Elohim leiten Wurzelrassen. Die Mächte (vom heutigen Standpunkt aus betrachtet, da alles vollendet ist) leiten genau den Übergang zwischen dem Sternenhaften und Planetarischen, das, was ‚Formstufen‘ genannt wird. Danach kommen die Herrschaften, die die Runden oder Lebensstufen leiten. Über allen stehen die Throne, die die Äonen leiten. Deshalb erscheinen die Throne am Anfang des alten Saturns und ein Thron leitet den Äon und treibt ihn an, obwohl die heutigen Throne damals die Kraft der Elohim hatten, aber sie waren zu einem Opfer bereit.

Was machen die Cherubim und Seraphim? Sie kümmern sich darum, alles, was diesen Hierarchien entlang bis nach unten geschieht, zu harmonisieren, damit es ausgearbeitet wird. Auch stellen sie die Beziehung zwischen dem, was ausgearbeitet wird und dem Schöpfer her, von dem alles hervorgeht. Sie pflegen also die Beziehung unseres Sonnensystems mit den benachbarten Sonnensystemen, Galaxien u.dgl. Was waren die Cherubim und Seraphim, als der alte Saturn aufging? Wenn die Throne das Potenzial von Elohim hatten, was war das Potenzial der Cherubim? Sie waren Mächte und die Seraphim waren Herrschaften. Genau die Elohim, Mächte und Herrschaften als Potenzial sind Wesenheiten, die eine Sonne leiten können. Sie sind opferbereit. Das ist der Übergang vom Planetarischen zum Sonnenhaften. Folglich sind es
Wesenheiten, die im vorherigen Zyklus des Vaters bis zur Sonnenkraft herangewachsen sind. Deshalb setzten sie den Anfang des Saturns. Er fing zwar mit einer Finsternis an, doch für uns ging in dieser Dunkelheit eine neue Sonne, ein neuer Zyklus auf, in dem wir heutigen Menschen aus dem Nichtdasein erschienen und uns entwickelten.

Was wir werden sollen, ist etwas ganz anderes, denn im Moment befindet sich die Menschheit in einem kläglichen Zustand. Was passierte auf dem alten Mond? Die alte Sonne war zu Ende, Luzifer und Ahriman tauchten auf und begannen ihre Wirkung, danach folgte ein Pralaya. Dann legten die heutigen Herrschaften, die damals die Kraft von Elohim besaßen, im Pralaya Weisheit in die Gesetze hinein, die sich danach als Weisheit im Ätherleib usw. manifestiert. Es fing der alte Mond an und in der dritten Runde (die erste und die zweite Runde waren ja eine Wiederholung jeweils der vorherigen Bewusstseinsstufen Saturn und Sonne) brachten die Mächte dieses Astralopfer dar. Damals hatten sie die Kraft von Elohim und wir bekamen unseren Astralleib, dem sie das Geistselbst hineinlegten. In diesem Äon gab es auch eine Sonnentrennung, aber wir werden nun nicht eingehend darauf eingehen, obwohl man diese Fragen ausgezeichnet kennen muss, um die ganze Göttliche Vorsehung zu verfolgen. Wenn jemand möchte, kann er das in der einschlägigen Literatur nachlesen.

Wir müssen erläutern, was man meint, wenn man über den ‚Geist‘ spricht. Ich meine das Weltengeistselbst. Wenn man über den Geist spricht, ist es meistens sehr allgemein, besonders im Osten wird nicht verstanden, was der Geist ist. Als der alte Saturn aufging und der neue Zyklus begann, nahm der Heilige Geist – der Geist der Trinität die Idee auf, die vom Vater im vorherigen Zyklus geboren wurde, und begann sie auszuführen. So wurde auf dem alten Saturn der Geist formiert – denjenigen, den wir den ‚Geistesmenschen‘ nennen, Sie müssen ihn als den Welten-Geistesmenschen begreifen. Auf der alten Sonne wurde der Kosmische Lebensgeist ausgebildet und auf dem alten Mond – das Kosmische Geistselbst. Das sind also drei Manifestationen des Heiligen Geistes aus der Trinität, die sich im Laufe von drei Äonen ausgebildet haben. Das sind drei gigantische Geister, die soz. im manifestierten Dasein sind. Sie müssen noch künftig in uns Zuflucht, finden, individualisiert werden und zu unserem Besitz werden. So ist es auch bei der Seele. Unsere dreifache Seele war außerhalb von uns. Wir bekamen die Leiber als Gaben der Götter und sie evolvierten entwickelten sich, unsere Seele kam von außen und wurde uns eingeprägt. Das ist etwas ganz anderes. Den Leib erhalten wir und entwickeln uns und die Seele kommt von außen. Diejenigen Geister, die uns auf dem alten Mond den Astralleib schenkten, prägten diesem das ein, was wir die ‚Empfindungs-‚ und die ‚Verstandesseele‘ nennen. Aber Sie müssen begreifen, das das nicht diese Empfindungs- und Verstandesseele ist, die wir jetzt haben, denn unter einer Empfindungsseele versteht man heutzutage die Vergnügen des Leibes, unter einer Verstandesseele – das Nachdenken, Rechte haben usw. Und eine Bewusstseinsseele liegt vor, wenn die große Vorsehung, das Göttliche Gesetz in unserem Ich lebendig zu werden beginnt.

Aber auf dem alten Mond hatten wir noch kein Ich. Unsere Leiber waren ausgebildet, aber der physische Leib war noch nicht dermaßen mineralisch geworden, wie wir ihn im Erdenäon kennen – alles war noch sehr astral. Dort gab es drei Reiche – ein Menschenreich, ein Tierreich und ein Pflanzenreich. Was wird eigentlich dort eingeprägt, was sind diese Empfindungs- und Verstandesseele, die dort abgebildet werden, so dass die Empfindungsseele den Weg zu unserem Astralleib findet und die Verstandesseele – den Weg zu unserem Ätherleib. Diese Seelen kommen von außen, sie sind ein Produkt Gottes, sie sind eigentlich ein Abdruck des Geistes. Unsere Bewusstseinsseele sollte uns erst im Erdenäon eingeprägt werden. Unsere dreifache Seele, die von außen kam und unseren Leibern eingeprägt wurde, ist ein Abdruck des dreifachen Geistes. Es musste der dreifache Geist geschaffen werden, der ganze Kosmos, den wir sehen, damit aus ihm die dreifache Seele emanieren und sie zum Menschen kommen konnte. Das war ein gigantischer Prozess, denn diese Seele sollte danach in uns verinnerlicht werden und zu unserem Besitz werden. Heute sagen wir sehr vage „meine Seele“, ohne sie als eine dreifache Bildung zu verstehen. Ohne diese verinnerlichte Seele, von der wir Besitz ergriffen haben, kann der dreifache Geist nicht den Weg zu unseren Leibern finden, so dass er sie nach und nach in den nächsten Äonen vergeistigt und zu den Göttern zurückschickt, die sie uns gegeben haben. Unsere Leiber sind nämlich nicht unser Besitz. Sie gehören den Göttern, wir verwalten sie nur. Nachdem uns alles geschenkt worden ist, müssen wir es transformieren und mit den jeweiligen Evolutionsergebnissen zurückgeben, so dass dann alles zusammen siebenfach wird. Im Erdenäon ist der entscheidende Moment der großen Begegnung zwischen Leib und Geist, Materie und Geist, die auf dem Feld unserer dreifachen Seele stattfindet. Diese Seele wird in einem riesengroßen Zeitabschnitt ausgebaut. Die Aktivierung unseres Astralleibes zu einer gewissen Selbständigkeit gegen Ende des alten Mondes (wir hatten dann schon drei Leiber), erfolgte damit, dass ihm die Empfindungs- und Verstandesseele eingeprägt wurden, die aus dem Geistselbst des Kosmos kamen, d.h. vom Prinzip des Heiligen Geistes im Kosmos, nicht vom Vater- oder Sohnprinzip. Allerdings wirkt der Geist so, dass er gleichzeitig unterschiedliche Wirkung hat. Sie wissen, dass der Pfingstgeist ein viel unterschiedliches Verständnis des Geistes ist als das Verständnis der alten Zeiten. Wen wir den Begriff ‚Heiliger Geist‘ benutzen, so müssen wir wissen, dass er in den verschiedenen Zeiten eine unterschiedliche Wirkung hat. Der Pfingstgeist nach Golgatha hat eine ganz andere Wirkung. Stellen Sie sich ein Glas vor – auf der einen Seite in absteigender Reihenfolge – Saturn, Sonne, Mond, Erdenäon ganz unten, danach in aufsteigender Reihenfolge – Jupiter, Venus, Vulkan. Aus der Zukunft stieg seitlich der Weltengeist hinunter, um unsere Seele zu bringen, sie unseren Leibern einzuprägen. Dagegen kommt der Heilige Geist der Senkrechten entlang. Er hat eine ganz andere Wirkung. Er trägt alle drei Geister mit und kommt als Liebe, Weisheit und Wahrheit gleichzeitig. Er trägt die drei Prinzipien im Dasein. Jenes Geistselbst, das die Empfindungs- und Verstandesseele gegen Ende des alten Mondes mitbrachte, brachte zu unserem Astralleib auch die Verstandesseele, d.h. auch das Prinzip des Sohnes. Typisch für das Geistselbt ist es, dass es in sich die beiden anderen Geister enthält. Wenn es kommt, bringt es auch die anderen zwei mit. Eine andere Frage ist es, wie bereit der heutige Mensch ist, einen der drei Geister oder die drei gleichzeitig aufzunehmen. Die größten Führer der Menschheit wie Zarathustra, Meister Jesus, Skythianos u.a. leben schon mit dem verinnerlichten Geistselbst und dem Welten-Geistselbst, das individualisiert worden ist. Sie leben also schon im Zustand des zukünftigen Jupiters und die Fortgeschrittensten leben sogar im Venus-Zustand. Aber das sind die fortgeschrittensten Menschen, die im Menschengeschlecht dermaßen evolviert sind, dass sie den dreifachen Weltengeist oder zumindest sein erstes Element, das Prinzip des Heiligen Geistes verinnerlichen können. Unser Astralleib lebte auf mit der Einprägung dieser Empfindungsseele und unser Ätherleib lebte auf mit der Einprägung der Verstandesseele, denn er findet immer eine Anziehung zu ihr, danach folgt ein Pralaya, dann ging der Erdenäon auf. Wieder gab es die Wiederholung der ersten drei Äonen, damit in der atlantischen Zeit unser Ich kommen und uns eingeprägt werden konnte. Wann tauchte dieser Seelenleib bzw. Sinnesleib auf, der der Höhepunkt der Begegnung des Leibes mit der Seele ist? Dieser Sinnesleib ist gleich einem verfeinerten Leib, der die Hülle unserer drei Leiber darstellt. Diese finden ihre höhere Synthese in ihm. Er ist gleichzeitig den Leibern und der Empfindungsseele oben zugewandt, d.h. er stellt die Verbindung zwischen den Leibern und der Seele in ihrem niedrigsten Teil her. Die Empfindungsseele ist etwas viel Größeres und Entwickelteres als der Sinnesleib, aber ohne den Sinnesleib geht es nicht. Er tauchte bereits am Ende des alten Mondes auf, als unser Astralleib durch das Welten-Geistselbst aktiviert und die Empfindungs- und Verstandesseele eingeprägt wurden. Er erschien und dann zog sich alles ins Pralaya zurück. Damals wurde der Übergang in unsere Involution hineingelegt, unser Stimulus, zur seelisch-geistigen Metamorphose überzugehen. Das Ich war jedoch noch nicht da, das war nur der Anfang. Es folgte ein Pralaya, der Erdenäon ging auf, wieder gab es drei Wiederholungen, drei Runden, und in der vierten Runde erschien das Ich. Aber vorher erschien der Seelenleib, obwohl beides fast gleichzeitig geschah. Dann tauchte auch die Bewusstseinsseele auf, die den Weg zu unserem physischen Leib fand, der so stark mineralisiert wurde, dass er das heutige Aussehen erhielt. Das Geistselbst wiederholte also die Mächte. Die Mächte, die Geister der Bewegung wiederholten im Erdenäon den Eingriff in unseren Astralleib zwecks seiner Aktivierung mit der Einprägung der Empfindungs- und der Verstandesseele. Durch diesen Akt wurde die Ankunft unseres Ich in Bewegung gesetzt. Dieser Akt bewirkte, dass sich die Bewusstseinsseele vom Astralleib trennte, denn dort gab es sie schon. So konnten wir die dreifache Seele ausbilden – die Empfindungs-, Verstandes- und Bewusstseinsseele, mit der das Ich von nun an arbeiten konnte. Die Einprägung der dreifachen Seele verlief in drei Etappen und wir befinden uns nun in der dritten Etappe. Die erste Etappe umfasste die Zeit vom Ende des alten Mondes bis zur Aufnahme unseres Ich, bis zur Ausbildung der Bewusstseinsseele und der Ankunft und des ersten Opfers Christi durch die nathanische Seele. Die zweite Etappe umfasste die drei Opfer Christi durch die nathanische Seele bis zu den ersten nachatlantischen Zeiten und sie dauerte bis zum Golgatha an. Diese Etappe charakterisiert sich durch ein Abfließen und eine Entwicklung.

Die dritte Etappe der Aneignung oder Individualisierung unserer dreifachen Seele in uns, damit sie zu unserem Besitz werden kann, begann nach dem Golgatha-Mysterium und sie dauert noch an. Wie wir wissen, ist die fünfte Kulturepoche die Zeit der Bewusstseinsseele, die noch 1500 Jahre dauern wird. Wir müssen diese Seelen verinnerlichen, damit sie zu unserem Besitz werden. Ich möchte nur zusammenfassen, was Christus machte. Im Augenblick, als der Seelenleib erschien und wir nach unten zu der Materie steuerten, wurde er von den luziferischen Wesenheiten angegriffen und dadurch auch unser Astralleib. Bis dahin wirkten die Götter eher übersinnlich und sie mussten sich allmählich von uns zurückziehen, damit wir individualisiert werden konnten in der lemurischen, atlantischen und nachatlantischen Zeit bis in unsere Tage hinein und die Götter mit uns als bewussten Ich-Wesenheiten und nicht als Marionetten arbeiten.

Deshalb mussten sich die Götter zurückziehen. Aber dieser freigewordene Raum konnte nicht leer bleiben und er rief die Einmischung der luziferischen Wesenheiten hervor. Sie griffen unseren Seelenleib an, was sich auf den Astraleib übertrug. Wir begannen, uns nach irdischen Eindrücken zu sehnen. Damals, in den lemurischen Zeiten verlief der Prozess der Verinnerlichung unserer zwölf Sinne und des Stoffwechsels. Genau dann begann in uns die Verinnerlichung unserer drei Seelen, die nichts zu tun mit unseren Seelen jetzt haben, denn jene waren eher eine Gabe, als wir uns in der Involution befanden. Diese Gabe muss künftig verinnerlicht werden, so dass wenn man ‚Verstandesseele‘ sagt, wissen kann, was sie in der verdichteten substantialen Form darstellt.

Es liegt eine Verstandesseele vor, wenn ich z.B. Bücher lese, gebildet bin und eine kritische Meinung habe, etwa „Das ist so und das ist anders“. In Lemurien war unser Ich gerade hinuntergestiegen, wir sahen ganz anders aus als heute, so dass man nicht von einer Verstandesseele reden kann. Aber sie mussten uns eingeprägt werden, sie waren außerhalb von uns, aber sie hatten eine Einstellung zu unseren Leibern und mussten nach und nach verinnerlicht werden. Es folgte der Prozess des Herausholens unserer Sinne, damit wir sehen, hören, riechen konnten. Die luziferischen Wesenheiten holten praktisch unsere Sinne aus unserem Leib heraus. Dazu führte das Streben nach einem äußeren Dasein, nach dem uns Umgebenden, das führte dazu, dass wir zu sehen und zu hören begannen. Folglich wurden unsere Sinne luziferisiert. Das hätte zu einem schrecklichen Zustand geführt – beim Anblick der roten Farbe hätten man einen starken Schmerz empfunden, beim Anblick der blauen Farbe – ebenfalls etwas Extremes. Damit unsere Sinne richtig funktionieren konnten, musste Christus sich opfern. Nun will Ahriman, dass diese Sinne nicht richtig funktionieren und zwingt uns in virtuelle Welten, was die Menschen für einen Fortschritt halten – dumme Menschheit, besonders die jungen Menschen! Sie sehen, wie die Spanier die Stiere mit einem roten Tuch reizen, sie wissen nicht, was sie tun, das ist Atavismus! Damals rettete Christus durch die nathanische Seele diese Sinne.

Für diejenigen, die das vielleicht zum ersten Mal hören: die einheitliche Seele der Menschheit, das ist Adam, wir wollen ihn ‚Adam’ nennen. Er war androgyn. Die weibliche Hypostase ist Eva und die männliche Hypostase – Adam, aber der Mensch war am Anfang eine Adam-Eva oder ein Eva-Adam, er war eins. Die Versuchung im Garten Eden galt Eva, d.h. der weiblichen Hypostase im einheitlichen Menschen, denn die weibliche Hypostase ist grundsätzlich an die geistige Welt „gekoppelt“. Und wir waren damals noch stark mit der geistigen Welt verbunden. Das ist die Rehabilitation jeder Frau, die zuerst „Sünderin“ war. Der Mensch war einfach eins – Mann und Frau. Er hatte keine Geschlechtsorgane, sondern war ein übersinnliches Wesen. Christus machte also sein erstes Opfer bei der Rettung unserer Sinne: im höheren Devachan, d.h. im Pralaya verband er sich mit der nathanischen Seele. Das ist ein enorm wichtiges Wesen, eines der bedeutendsten Wesen für jeden Menschen und jeder muss eine Einstellung zu ihm haben. Die nathansche Seele ist der Teil der gemeinsamen Menschenseele von Adam, die oben unverführt geblieben ist. Sie wurde auf der Sonne in der Mutterloge unter der Leitung Manus, (später Noah, Melchisedek) und dort erwartete darauf, dass sich Christus mit ihr verbindet. Sie erhob sich zum höheren Devachan, denn dort, wo sie war, ist das niedere Devachan und dort, im Pralaya, hat sich Christus mit ihr vereinigt. Das beeinflusste unsere Empfindungsseele, unseren physischen Leib auch, denn die Empfindungsseele hatte eine Einstellung zum physischen Leib und harmonisierte unsere Sinne, damit sie richtig funktionieren. Was tat Christus? Das erste Opfer war etwas Einmaliges. Christus war im Pralaya. Er verkleinerte sich auf dem Weg von der Trinität zum Jordanfluss, um in Jesus einzutreten. Beinsa Douno sagte, dass er sich 78 Millionen Mal verkleinerte. Er ging durch die Hierarchien. Diese Verkleinerung ist Seine Einschränkung, jegliches Verbinden mit jeglichem Wesen ist für Ihn eine Einschränkung. Auf der alten Sonne ging Christus durch die Herrschaften, die damals Elohim waren, dann haben Ihn Elohim getragen im Erdenäon, immer waren es Elohim. Die Erhebung in makrokosmische Prinzipien erfolgt durch Christus. Die Seraphim erhielten das erste makrokosmische Prinzip auf der alten Sonne, die Cherubim haben ihr erstes makrokosmisches Prinzip auf dem alten Mond und das zweite – im Erdenäon. Die Throne erhielten ihr erstes makrokosmisches Prinzip erst als Christus sie auf Golgatha erlöste, im Erdenäon.

Wenn wir über makrokosmische Prinzipien reden, müssen wir wissen, dass der Sprung von mikrokosmischen zu makrokosmischen Prinzipien dann erfolgt, wenn man eine Einstellung zu Christus hat. Die Cherubim und Seraphim erhielten makrokosmische Prinzipien, denn als Christus herabstieg und vom Jenseits des Tierkreises in den Tierkreis überwechselte, ging Er durch das Mystische Lamm, wo die Cherubum und Seraphim wirken. Die Herrschaften waren solche, als Er in unseren Zyklus eintrat. Damals waren sie Elohim, nun sind sie schon Throne. Es herrscht keine Klarheit über die Frage. wann und wie diese Erhebung zustande kam. Das ist sehr wichtig. Ich habe mir immer die Frage gestellt, was das ist, das bewirkt, dass eine Wesenheit, eine tatsächliche Herrschaft heute plötzlich zum Thron mit einem makrokosmischen Prinzip wird. Es hängt immer mit Christus-Opfern zusammen. Wer Christus in sich hereinlässt, lebt schon im Zyklus, der nach dem Vulkan kommen wird. Es wird das geboren, was nach dem Vulkan sein wird. All diese Opfer der Hierarchischen Wesenheiten und des Christus haben das Ziel, dass wir die freie Wahl haben und den Keim für den nächsten Äon geben, den nächsten Zyklus des Heiligen Geistes, damit wir auch dort wahre Schöpfer sein können. Das wird zum ersten Mal überhaupt besprochen. Mit Seinem ersten Opfer rettete Christus unsere Sinne. De nathanische Seele blieb zwar oben, aber sie war schon immer mit der Seele Adams verbunden, die mit dem Ich hinunterstieg, um Gut und Böse zu erkennen und eine Wahl zwischen ihnen treffen zu lernen. Deshalb trennten die Götter die nathanische Seele von der gemeinsamen Seele der Menschheit vor der Verführung der luziferischen Wesenheiten, damit Christus durch sie wirken konnte, denn sie ist ein reines, unverführtes Wesen und hat gleichzeitig eine Beziehung zu seiner Hälfte unten. Bis zur Inkarnierung dieser Seele in Jesus aus dem Lukasevangelium war die Hälfte der Menschenseele oben und die andere Hälfte – unten. Also war die Existenz des Menschen in der ganzen Zeit bis zur Zeitenwende mehr oder weniger illusorisch, soz. keine Menschenexistenz, denn der Mensch – das ist seine Seele. Und die Hälfte unserer Seele fehlte, sie war oben. Derjenige, der diese Seele in der Zeitenwende empfangen sollte, war Johannes der Täufer, der im Leib seiner Mutter hüpfte, als Maria mit Jesus im Leib zu seiner Mutter Elisabeth ging. In diesem bedeutenden Augenblick sollten die beiden geboren werden, zusammenkommen, und miteinander umgehen, d.h. in ihnen sollte die Menschheit ihre vereinigte Seele finden. Danach war die nathanische Seele oben an den Christus-Opfern beteiligt und unten ging die Evolution Johannes‘ des Täufers weiter. Im 20. Jahrhundert inkarnierte er als Djado Wlajtscho, der große bulgarische Hellseher aus dem Dorf Konjowo der dem größten Böse auf Erden bei den Kommunisten begegnete. Und diese Seele, unsere Seele, den wir sind auch Adam, wir sind Johannes der Täufer, strebt immer zu der nathanischen Seele oben.

Die Rettung unserer Sinne fand in der lemurischen Zeit statt. Danach entstand ein großes Chaos bei den Lebensprozessen, bei unseren sieben Lebenstätigkeiten, da sich die dunklen Wesenheiten und Ahriman einzumischen begannen. Wir hätten z.B. beim Ein- und Ausatmen statt Sympathie und Antipathie wilden Hass oder Boshaftigkeit, Furcht usw. empfunden. Das Atmen selbst hätte bei uns furchtbare Gefühle verursacht und wir hätten keine normale Fähigkeit gehabt, Sympathie und Antipathie zu empfinden. Daher verband sich Christus in der Sonnensphäre, im niederen Devachan wieder mit der nathanischen Seele und es gelang Ihm, sich einzumischen und diese sieben Lebensprozesse in uns zu harmonisieren, damit unser Stoffwechsel richtig funktionieren konnte. Beim ersten Opfer und der Verbindung mit der nathanischen Seele fand Christus durch sie einen Zugang zu unserem physischen Leib und unserer Empfindungsseele. Beim zweiten Opfer fand er den Zugang zum Ätherleib und der Verstandesseele. Mit dem dritten Opfer, das am Ende der atlantischen Zeit stattfand, glich Er die Beziehungen zwischen Denken, Fühlen und Willen aus. Dann hatten wir schon Anfänge des Denkens zu haben, das mit dem heutigen Denken nichts zu tun hatte. Zwischen Denken, Fühlen und Willen unserer drei seelischen Eigenschaften war ein Chaos eingetreten und der Mensch brauchte eine bestimme Harmonie zwischen ihnen, sonst wären wir entweder Menschen des Gedankens, oder nur des Gefühls bzw. des Willens. Der Mensch braucht aber die drei Eigenschaften – einen Verstand, reiches Gefühlsleben und einen unbeugsamen Willen, damit er arbeiten und etwas bewerkstelligen kann. Christus rettete sie, obwohl es dort auch eine Rettung der Sprache gab. Was machte Christus bei diesen Opfern? Unsere Sinne unten im Dasein mussten richtig funktionieren, damit wir sprechen und richtig sehen konnten. Also führte Christus in die unten wirkenden Gesetze ein Gesetz aus dem Pralaya ein. Nie vorher wurde in das Dasein ein Impuls in das Manvantara eingeführt. Der Äon des alten Saturns stellt ein großes Manvantara mit sieben kleinen Manvantaras dar. Das ist die Manifestation des Daseins. Pralaya ist der Rückzug von allem nach oben und dort werden durch die höchste Aktivität der höchsten Geister Neues eingeprägt, das dann im neuen Manvantara entwickelt werden sollte. Was geschah in Lemurien? Wir waren fast in der Mitte des Erdenäons in unserem Manvantara, die Phänomene entfalteten sich, die Reiche bildeten sich aus. Die Gesetze dürfen von oben, vom Pralaya aus nicht geändert werden, wenn sie schon in diese Welt eingeführt worden sind. Sie sollen so wirken, wie sie hineingelegt worden sind, Aber es gab die luziferische Versuchung. Und diese hätte zum fehlerhaften Funktionieren unserer Sinne geführt, danach zum Versagen unserer Lebenstätigkeiten und am Ende zum Ungleichgewicht unserer seelischen Eigenschaften. Was für Menschen wären wir geworden mit dem Ich und dem Chaos im Körper! Wie konnte ein solcher Mensch den Geist in sich individualisieren, die Leiber vergeistigen? Christus musste etwas tun! Und er machte etwas sehr Ungewöhnliches. Christus stieg herab. Die Gesetze, die im Pralaya funktionierten, holte Er über die nathanische Seele in den Menschen herunter, in diese Gesetze, die damals dem Menschen immanent funktionierten. Er änderte die im Menscheninnern funktionierenden Gesetze! Niemand darf diese Gesetze ändern. Nur diejenigen, die etwa die Gravitation ändern wollen, machen so etwas – Wissenschaftler, Astronauten usw. aber das ist satanisches Werk! Christus machte es dreimal mit unterschiedlicher Intensität, denn Er sollte Verschiedenes in verschiedenen Zeiten retten, damit wir richtig funktionieren konnten.

In den nachatlantischen Zeiten ging die Entwicklung nach unten weiter. Das Geistselbst wirkte noch von oben in Gruppenform, dann begann die Herausbildung der Völker. Wir erreichten die Zeitenwende und kamen zum vierten Opfer Christi durch die nathanische Seele. Damals bearbeitete einer der größten Eingeweihten – Zarathustra -, dreifach den Leib Jesu zwischen dem 12. und 13. Jahr. Als einer der reifsten Ichs der Menschheit, der die Verinnerlichung der Empfindungs-, Verstandes- und Bewusstseinsseele erreicht hatte, besaß Zarathustra nicht einfach die abgedrückten drei Seelen, sondern eine verinnerlichte dreifache Seele. Gerade dieses Ich mit dieser Seele war in der Lage, eine Verbindung zur nathanischen Seele in den drei Leibern Jesu herzustellen und sie vorzubereiten, damit in sie das makrokosmische Ich eintreten konnte. Was für ein Ich trat dort hinein? Dieses Christus-Ich ist eigentlich die Widerspiegelung des Ich der ganzen Trinität. Das ist nicht nur das Prinzip des Sohnes. Der Vater ist auch ein Ich, das uranfängliche Ich, von Dem alles hervorgeht – der Sohn, der Heilige Geist und alles andere. Als Christus in Jesus herabstieg und das Zarathustra-Ich den Leib Jesu verließ, war das der erste Mensch, der sein Ich opferte. Vorher hatte er seinen Äther- und Astralleib geopfert, nun opferte er auch seinen physischen Leib, in den Christus eintrat. So konnte Christus am Golgatha den physischen Leib in den Geistesmenschen verwandeln und mit dem auferstandenen Phantom, in dem der Geistesmensch war, den Samen für den Vulkan hineinlegen. In jedem Menschen, der nach Pfingsten das makrokosmische Christus-Ich als Impuls in sein Ich von den Elohim hereinlässt, wirkt der Samen des Vulkans.

Was ist der Vulkan? Am Anfang war der alte Saturn eine Sphäre, im Zentrum war die Erde und die Peripherie reichte bis zum Saturn. Das waren die Ausmaße des alten Saturns. Die alte Sonne umfasste ungefähr die Sphäre bis zum Jupiter, danach umfasste der alte Mond die Sphäre bis zum Mars. Der Erdenäon ist eine bis zur Sonne reichende Sphäre, der Jupiter wird bis zur Venus reichen und das, was der Vulkan sein wird, wird eine Sphäre zwischen der Erde und dem Mond sein. Der zukünftige Vulkan ist da, die zukünftige Venus, der zukünftige Jupiter sind da, nur sind sie in den einzelnen Sphären auf übersinnliche Weise vorhanden. Unsere Erhebung zum imaginativen Bewusstsein, dem Bewusstsein Jupiters, ist gleichzeitig eine Besichtigung des Jupiters und ein Eindringen in den alten Mond. Denn der dreifache Geist kommt uns entgegen und nach Pfingsten kommt er von oben und es verbindet sich der Jupiter mit dem Mond, die Venus mit der alten Sonne, der Vulkan mit dem alten Saturn. Die Evolution von der Vergangenheit und die Evolution von der Zukunft zur Vergangenheit werden eins. Das Vordringen bis zum Jupiter führt auf imaginative Weise auch zum Eindringen in die Geheimnisse des alten Mondes. Das Inspirative führt uns gleichzeitig zu beiden. Deshalb sagen wir, dass wir das Alte erkennen müssen. Wir können nicht zum zukünftigen Jupiter streben, ohne zu wissen, dass wir dabei auch zum alten Mond gehen. Folglich müssen wir im Voraus wissen, was dort geschehen war, damit wir, wenn wir auf dem alten Mond mit unserem imaginativen Bewusstsein sind, nicht schwindlig und bewusstlos werden, sondern etwas anderes tun. Was sollen wir tun? Jeder Mensch, der Christus in sich hereinlassen möchte, wobei der dreifache Geist der Senkrechten entlang in ihn hereinströmt, kann Ihn nur nach der Methode „Nicht ich, sondern Christus in mir“ anziehen. Dann gehen wir gleichzeitig dorthin und hierher und sind außerhalb der Zeit. Es ist äußerst wichtig, das zu wissen, dass die Zeit zu einer Persönlichkeit wird. Was heißt das? Wir sind nun im Strom der Evolutionszeit, die von der Vergangenheit in die Zukunft führt. Es gibt eine andere Zeit, die Astralzeit, die substanziell ist, sie geht von der Zukunft zur Vergangenheit. Aber es gibt eine Zeit, die der Senkrechten entlang läuft, d.h. die Zeit wird eliminiert. Das kann einzig nach der Formel „Nicht ich, sondern Christus in mir“ geschehen, dann wird die Zeit zur Persönlichkeit. Wenn man seine Seele in eine richtig entwickelte Bewusstseinsseele verwandelt, kann das Geistselbst von Pfingsten durch sie hereinkommen. Es geht durch den Astralleib, durch den Ätherleib, eventuell durch den physischen Leib und zieht durch den Astralleib zum alten Mond, durch den Ätherleib – zur alten Sonne und durch den physischen Leib – zum alten Saturn. Das ist die faktische Durchdringung durch den dreifachen Geist. Wenn nur der dreifache Geist als Heiliger Geist eindringt, führt er uns zum Hellsehen, das bis zum alten Mond reicht. Wenn er den Lebensgeist und den Geistesmenschen mitträgt, kann man bis zum alten Saturn hellsehen. Aber etwas anderes ist wichtiger. In diesem Fall ist man, wie Christus sagt, „nicht von dieser Welt“: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“. Das bedeutet, dass man schon im anderen Zyklus außerhalb vom Vulkan ist. Das bedeutet, dass man die Zeit verpersönlicht hat. Die Zeit in uns ist zur Persönlichkeit geworden. Was bedeutet das? Heutzutage wirkt der große Eingeweihte Skythianos in Bulgarien und ich weiß nicht, was für grandiose Aufgaben er noch zu erfüllen hat. Aber er hat seine dreifache Seele dermaßen entwickelt, dermaßen ist er durch den Geist durchzogen, dass er nicht mehr in unserer Zeit ist, im Jahr 2015, sondern in der Zeit Jupiters. Manche sind in der Zeit der künftigen Venus, d.h. die Zeit wird verinnerlicht und man unterliegt nicht der Zeit. Die Zeit in uns wird zu unserer Persönlichkeit. Wenn wir vor uns Skythianos sehen könnten, werden wir feststellen, dass er kein irdischer Mensch ist, sondern ein Mensch vom zukünftigen geistigen Jupiter. Denn er hat die Zeit verinnerlicht. Er wandert und erfüllt seine Aufgaben, aber er ist nicht von dieser Zeit. Lewski hatte diese Problematik gestreift, die in seinem berühmten Satz „Die Zeit ist in uns und wir sind in der Zeit“ zum Ausdruck kommt (Vassil Levski, 1837-1873, führender Revolutionär und Ideologe des Kampfes gegen die türkische Herrschaft, Anm. des Übersetzers). Es ist wichtig, dass man die Zeit umkehrt und sie verpersönlicht. Dann geht man vom planetarischen zum Sternendasein über, d.h. man wächst nach der Sonnenevolution und nicht nach der planetarischen. Dann ist das Gesetz der Sonnenevolution anders, denn 100 Erdenjahre sind ein Sonnenjahr. Wir wissen, wie die Wesenheit Anthropos-Sophia erschaffen wurde im Laufe von 4000 Jahren und heute geht sie auf ihr Geistselbst zu. Wir müssen eine absolute Verbindung zu ihr haben. Die Anthroposophie muss man Tag und Nacht studieren, das ganze Leben lang, denn das macht die Verbindung zu Anthropos-Sophia aus, ohne die man auf keine Weise die richtige Beziehung zur geistigen Welt herstellen kann. Auf keine Weise! Man kann auf alle möglichen Arten irregeführt werden. Christus machte Sein viertes Opfer und säte den Samen des Vulkans und der Zukunft, aber das müssen wir schon mit Seiner kraft tun. Die dritte Etappe der wahren Verinnerlichung der Seele hat bereits begonnen, sie soll zu unserer eigenen Seele werden – zu unserer Empfindungs-, Verstandes-, und Bewusstseinsseele.
Unsere verinnerlichte Seele und nicht eine unseren Leibern eingeprägte. Wenn man „meine Seele“ sagt, soll die Bewusstseinsseele hallen, die bereits imaginativ wird. In dieser dritten Etappe verflechten sich zwei Hauptentwicklungsrichtungen. Die erste Richtung ist die Fortsetzung der Strömung von der Vergangenheit in die Zukunft durch die seelisch-geistige Transformation in uns, so dass wir von der Involution zur Evolution übergehen, zur Transformation unserer Leiber in drei Geister vorwärts. Andererseits gibt es auch eine Transformation unserer Seele, bei der die Bewusstseinsseele imaginativ werden soll, die Verstandesseele soll inspirativ werden und die Empfindungsseele, die uns als erste eingeprägt wurde, soll als letzte in die höchste verwandelt werden, in eine intuitive. Es sind immer komplizierte Metamorphosen im Gang. Wenn wir die Metamorphosierung jeder Seele verfolgen, die Frage erforschen, wie und wann sich der Geist auf dem alten Mond, in Lemurien, in der Atlantis, in den nachatlantischen Zeiten, zur Pfingstzeit und in der heutigen Zeit des Christentums des Heiligen Geistes manifestiert, kommen wir zu einer nach Erkenntnis durstenden Form der Liebe. Diese Liebe sehnt sich nach wahrer geistiger Erkenntnis, die im Menschen lebendig wird und ihn umwandelt. Christus, Der den Samen des zukünftigen Vulkans und des Zyklus des Heiligen Geistes nach dem Vulkan einsäte, sagte:
„Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. (Math.5:17). Gibt es hier keinen Widerspruch? Einerseits pflanzte Er das Neue für den zukünftigen Zyklus ein und andererseits kam Er, um das Gesetz nicht zu verletzen. Die Menschen denken, dass das jüdische Gesetz gemeint ist, aber das ist eine viel niedrigere Verständnisstufe. Das Grundgesetz des Erdenäons besteht darin, das denkende selbständige Selbstbewusstsein des Menschen zu entwickeln, damit er mit der Christus-Kraft in seinem Ich seine drei Leiber und drei Seelen in das transformieren kann, was wir eben erwähnten. Unsere Seelen sollen hellsehend werden. Dieses Gesetz verletzt Christus keineswegs und der Mensch soll es im Erdenäon erfüllen, denn das Gesetz ist durch das große Pralaya zwischen dem alten Mond und der Erde eingeprägt worden. Wir haben das große Privileg, heute in dieser Inkarnation von uns zu leben, die die erste seit dem Beginn der dritten Form des Christentums ist – des Christentum des Heiligen Geistes. Es gab Christen, noch bevor Christus da war, die ersten christlichen Väter sprachen noch von Plato und von anderen als Christen, als Christus noch nicht herabgestiegen war. Ja, sie waren Christen, denn sie suchten nach der Verbindung zum Christus, Der zur Erde strömte. Das war das Christentum des Vaters, das vorbereitende Christentum mit all seinen Kirchen, Ritualen usw. Nun kommt das Christentum der Freiheit, das ist das Christentum des Heiligen Geistes. Für den Menschen ist es absolut verpflichtend, dass er selbst den Christus auf die richtige Weise über seine Bewusstseinsseele sucht. Zuerst muss seine Verstandesseele die Christologie studieren, das ist äußerst wichtig, merken Sie sich das! Man muss einen „Riesendurst“ nach der Kenntnis der Bibel, des Christus, der Menschheitsevolution haben. Dann muss diese gigantische Erkenntnismasse, die eine äußere Erkenntnis ist, aus der Verstandesseele in die Bewusstseinsseele metamorphosieren und zur Sophienweisheit werden. Unsere Verstandesseele muss von der Christus-Kenntnis erfüllt und unsere Bewusstseinsseele – zu einer Sophia werden. Aus der Ehe der beiden, der Verstandesseele (das Prinzip des Sohnes) und der Bewusstseinsseele (das Prinzip des Vaters) d.h. der Weisheit und Liebe, muss der Heilige Geist hervorgehen (die Wahrheit). Das macht die Liebe zur Erkenntnis, zur Wahrheit. Die heutige Menschheit will wegen ihrer Schwächen, Überlegungen u.dgl. nicht der Wahrheit ins Gesicht sehen, egal wie spirituell sie sich gibt. Hat man aber keine klare Vorstellung von den eigenen Schwächen, wird man bei den anderen nach Schwächen suchen und die eigenen Schwächen in ihnen sehen, ohne diese als die eigenen wiederzuerkennen. Dann wird man keine Chance haben, seine Seele so zu verchristlichen, dass man zur Sophienseele übergehen kann und zum Geist, der durch einen der Senkrechten entlang wirkt. Dann kann man die Zeit nicht verinnerlichen, so dass sie zu einer Persönlichkeit in einem wird. Dann kann man nicht von dieser Welt sein und trotzdem voll in ihr sein, denn man erfüllt den Willen Gottes für diese Zeit und sogar für den zukünftigen Vulkan.

Jeder ist so groß wie seine Anschauung und von dieser Anschauung, die alle Anschauungen mit einschließt, kann man die Zukunft errichten. Diese Zukunft wurde von Rudolf Steiner auf eine glänzende Art hineingelegt, wofür ihm das Menschentum immer dankbar sein wird. Er bahnte den Weg zwischen Denken und Dasein so, dass unser abstraktes Denken heute geopfert werden kann. Worin besteht unser Opfer heute: wir müssen dieses abstrakte Denken, die heutige halluzinierende Anschauung, die eine völlige Illusion der Wirklichkeit ist, opfern, so wie die Götter ihr Ich opferten. Die Throne opferten ihr Ich, damit es Materie gibt. Die Herrschaften opferten ihr Ich, damit es Leben gibt. Die Geister der Bewegung opferten ihr Ich, damit wir ein Bewusstsein, einen Astralleib haben. Die Geister der Form opferten ihr Ich als Form, als Schale, die sich mit Inhalt füllte. Aber der heutige Mensch hat sein Ich, diese Schale, mit abstrakter Erkenntnis gefüllt. Diese Erkenntnis muss entwickelt werden. Selbstverständlich muss man wissen, was Physik oder Quantenphysik sind, worin die Leistung Newtons besteht, wer Francis Bacon, Roger Bacon waren, was Lobatschewski gemacht hat. Man muss die Chemie kennen, die ganze menschliche Erkenntnis, die Dialektik Aristoteles‘, die Hegelsche Dialektik und ihre Vulgarisierung durch Marx, der alles Idealistische, Geistige, Göttliche aus herausnahm und eine materialistische Dialektik zur Erklärung der gesellschaftlichen Prozesse schuf. Mithilfe der dialektischen Methode wollte Karl Marx alles durch die Materie erklären. Das geht nicht! Niemand kann die gesellschaftlichen Prozesse erklären oder die Frage beantworten, warum es den Islamischen Staat und ähnliche Organisationen gibt, ohne das Göttliche und die hierarchische Ordnung zu berücksichtigen. Das kann man hier unten mit der abstrakten Erkenntnis der heutigen Historiker nicht verstehen. Sie sind nämlich Menschen, die mit totem Wissen vollgestopft sind. Ihr Wissen ist zwar wertvoll und wichtig, aber es reicht nicht. Ohne seine Grundlage geht es nicht, aber es muss noch etwas getan werden. Das Wichtigste für uns ist es, ein denkendes Bewusstsein zu entwickeln, dieses dann mit der großen Masse der notwendigen Information füllen, die auch die Frucht des Geistes ist, alles ist die Frucht des materialisierten Geistes. Dann müssen wir dieses abstrakte Bewusstsein opfern und es mit dem Leben Christi, mit dem Lebensgeist des Christus, der mit Seinem Ich kam und in dem das Phantom auferstand. Dann opfern wir dieses abstrakte Bewusstsein und vergeistigen es. Es geht nicht verloren, sondern wird in das kontemplative Denken transformiert, das den Weg von der Materie zum Geist bahnt. Dann geschieht das, worüber Beinsa Douno äußerte, dass „Die Größe Gottes in der Erhebung des Menschen“ besteht. Gemeint ist die richtige Erhebung von der Materie zum Geist. Das ist das Wichtigste im ganzen Kosmos. Solche grandiosen Sätze hat uns Beinsa Douno hinterlassen, die in der Anthroposophie in dieser Weise nicht anzutreffen sind. Deshalb ist die Synthese zwischen beiden notwendig, damit man das begreifen kann. Keiner aus der ‚Weißen Bruderschaft“ ist in der Lage, das folgende Zitat von Beinsa Douno zu verstehen: „Es ist kein Problem für Gott, Universen zu erzeugen, das kann Er in einem Augenblick schaffen. Die Größe Gottes (des dreifachen Gottes) liegt in der Erhebung des Menschen“. Welche Erhebung ist hiermit gemeint? In der „Weißen Bruderschaft“ ist man der Meinung, dass man sich erhebt, wenn man gesund lebt, betet, Paneurhythmie spielt. Das sind zwar wichtige Sachen, aber sie sind für die Seelen, die noch nicht für das Christentum des Heiligen Geistes geeignet sind. Es gibt Etappen. Beinsa Douno sah zur sechsten Kulturepoche und zum Christentum des Heiligen Geistes, das in diesem Leben von uns beginnt. Deshalb sagte er nur zu Bojan Boev, dass all das Übungen sind, die mikroskopisch kleine Ergebnisse haben“. Um mit Riesenschritten vorwärtszuschreiten, muss man eine persönliche Einstellung zum Christus haben. Sie wissen, wer Bojan Boev war – der Apostel Petrus, zu dem das gesagt wurde.

Nun ist der Augenblick in unserem Leben da, wo wir diesen Riesenschritt machen müssen. Bisher haben die Götter das Notwendige getan, nun erwarten sie von uns, dass wir diesen Schritt machen. Das ist die Individualisierung des Christus-Impulses durch den Heiligen Geist, damit jeder persönlich diesen Schritt machen kann. Erst jetzt können die Menschen zu wahren Persönlichkeiten werden. Bisher gab es nur die Vorbereitung darauf. Die Menschheit hat noch 1500 Jahre, um die Bewusstseinsseele richtig auszubauen, damit der Geist in ihr wirken kann.
Es gibt viele Lehrer der Menschheit, in denen der Geist seit langem wirkt und die den anderen voraus sind. Das sind die unsichtbaren Führer, nicht die „Papageien“, die wir im Fernsehen sehen oder die hohe Posten innehaben. Hier unten müssen wir uns mit einem immer stärkeren Verständnis der Dinge erfüllen und mit ihrer Erhebung, damit uns die Götter auch bei den bevorstehenden harten Prüfungen helfen können.

Frage aus dem Publikum im Zusammenhang mit dem früher Erörterten: Wie ist die Levitation der Prepodobna Stojna (‚Hochehrwürdige’ Stojna, bulgarische blinde Hellseherin und Heilerin, 1883-1933, Anm. des Übersetzers) zu erklären, bei der es auch eine Überwindung der Gravitation gibt?

Antwort: Bei Prepodobna Stojna lag eine rechtmäßige Überwindung der Gravitation vor, keine Überwindung durch ahrimanische Mittel. Das geschah in der Kirche „Hl. Georgi“ im Dorf Zlatolist. Menschen wie Prepodobna Stojna können uns wegen der karmischen Vorbestimmung vorführen, wie die irdischen Gesetze rechtmäßig überwunden werden können, d.h. wir richten unseren Blick auf den zukünftigen Jupiter. Bei Stojna spielt sich alles auf einer ganz anderen Stufe ab. „In Bulgarien gibt es viele Hellseher“, sagte Beinsa Douno, „also arbeitet der Geist gut hier“. Es gibt in der Tat viele Hellseher, aber sie müssen richtig verstanden und eingeschätzt werden. Unsere Einschätzung Wangas (Wangelija Guschterova, 1911-1996, bulgarische blinde Hellseherin, Anm. des Übersetzers) fällt anders aus als die Einschätzung Stojnas, noch unterschiedlicher sind die Einschätzung Djado Wlajtschos und Slava Sevrjukovas (1902-1991, bulgarische Hellseherin). Letztere begann am Ende ihres Lebens, Fleisch zu essen und dann sprach sie über den Atombau. Für viele gelten die diesbezüglichen Aussagen als eine Höchstleistung gilt, aber das war eigentlich der Fall Sevrjukovas. Um eine genaue Einschätzung der Sachverhalte abzugeben, braucht man eine ausgebaute michaelische Weltanschauung, was ohne umfangreiches Wissen unmöglich ist. Wenn wir hier darüber vortragen müssten, wie die zwölf menschlichen Sinne ausgebildet wurden, welche Metamorphosen sie in den Äonen erfahren haben, müssten wir ganze Bände schreiben. Der Sinn des ganzen Zyklus des Sohnes vom Saturn bis zum Vulkan bestand darin, den Menschen als die Krönung der Schöpfung zu schaffen, der eine Zukunft ermöglichen wird. In welchem Zustand ist der Mensch heute, wissen wir …

Vom Standpunkt dessen, was ich hier die letzten zwei Stunden vortrug und dessen, was Sie nachher vom Fernsehen usw. erfahren werden, werden sie feststellen, dass beides miteinander nicht vergleichbar ist. Deshalb heißt unsere Gruppe „der Geist der Wahrheit“ und hier müssen wir diese Botschaften an die geistige Welt richten, die unsere Begegnung mit dem Antichristen zumindest nicht so furchtbar gestalten können, wie sie eigentlich vorbereitet wird. Ein großer Teil der Menschheit wird nämlich in 15 Jahren nicht da sein, daran habe ich keinen Zweifel. Ganze Kontinente werden umgestaltet werden und Staaten werden verschwinden, daran besteht kein Zweifel. Aber was wird es danach geben? Wer wird überleben, um den dreifachen sozialen Organismus aufzubauen, der die einzige Rettung ist? Mit welchem Bewusstsein wird dieser aufgebaut werden?

Mit großer Hoffnung hatten wir die anthroposophische Konferenz im August 2014 erwartet und was hat sie gebracht? Ich wage es zu behaupten, dass ohne meinen Vortrag dort diese Konferenz völlig sinnlos gewesen wäre, völlig sinnlos! Der Sinn der Konferenz bestand darin, zu sehen, was die heutige Anthroposophische Gesellschaft darstellt. Ahriman und Luzifer treiben dort ihr Werk. Eine große Schuld an der Lage Bulgariens trägt die bulgarische Anthroposophische Gesellschaft, die eine große unverzeihliche Sünde gegenüber Beinsa Douno hat. Was bedeutet das? Man kann es verschiedenartig deuten, dass die Sünde gegenüber dem Sohn versühnt und vergeben werden kann. Aber die Sünde gegenüber dem Heiligen Geist ist unverzeihbar! Das steht in den Evangelien („Und jeder, der ein Wort sagen wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; dem aber, der gegen den Heiligen Geist lästert, wird nicht vergeben werden“ (Lu, 12:10).

Wir wollen im makrokosmischen Licht des bisher Erörterten das begreifen. Die Sünde gegenüber dem Sohn im Saturn-Vulkan-Zyklus, für den die Idee im vorherigen Zyklus hineingelegt worden war (unseren freien Willen hier zu entwickeln) kann vergeben werden, weil die Idee der freien Wahl bereits im vorherigen Zyklus durch den Vater hineingelegt worden war und hier vom Sohn verwirklicht wird. Uns wurde so oder so die freie Wahl gegeben, der Zyklus des Sohnes wird verwirklicht und wir werden den Vulkan erreichen. Selbst wenn Christus nicht gekommen wäre, wäre dieser Zyklus zustande gekommen. Die Verführung wurde von Luzifer hineingelegt. Egal, was wir durchgemacht hätten, wir hätten den Vulkan auf irgendeine Weise erreicht. Die Vergeistigung der Leiber wäre zustande gekommen, aber nach dem Gesetz der Notwendigkeit und nicht nach dem freien Willen, denn wir hätten uns wie die Esel nach hinten gestemmt und keine Chance gehabt. Wer versteht schon das Christentum im heutigen Frankreich? Wer versteht das Christentum in Europa? Wer versteht es in der Welt? Niemand, mit Ausnahme der unsichtbar wirkenden Meister. Wenn wir Bondarev und Prokofieff nicht dazu zählen, die beiden Russen, die im Westen lebten, versteht keiner das Christentum. Prokofieff ging von uns, Bondarev ist 78, Gott möge ihm noch Leben und Gesundheit schenken. Aber keiner hörte auf die beiden. Bondarev gilt als der Hauptfeind der Anthroposophischen Gesellschaft, Prokofieff war in ihr, aber keiner hörte auf ihn und er geriet dort unter die Attacke des Luziferischen und Ahrimanischen. Die heutige Anthroposophische Gesellschaft hat weder juristisch noch als Form etwas mit der Weihnachtstagung zu tun. Absolut nichts! Also trägt auch keiner der heutigen Anthroposophen überhaupt das Karma der Anthroposophischen Gesellschaft. Und die Anthroposophen denken, dass sie sich mit Karma beladen haben und halten sich für Leidtragende! Sie zahlen ihr persönliches Karma ab und auch in dieser Gesellschaft, die ein rein ahrimanisches Produkt ist, das 2003 gegründet wurde, zahlen sie wie jeder, der einer Partei beitritt. Dort gibt es auch einen Egregor und man zahlt sein Karma ab, indem man sich mit diesem Egregor verbindet. Heutzutage gibt es Doppelgänger von Seelen, Völkern, Parteien und von allem Möglichen. Ich hoffe, dass hier kein ahrimanischer Doppelgänger unserer Gruppe entstehen wird. Deshalb habe ich mich immer bemüht, dass wir nicht in Banalitäten versinken, sondern uns nach oben erheben, sonst wird sofort ein Doppelgänger angezogen. In dem Moment, in dem die geeignete Grundlage geschaffen ist, wird er hier hineinströmen. Wir erheben jedoch den Anspruch, etwas wie eine Leuchte zu sein, der nächste einzig rettende Impuls aus Bulgarien und wir sind das Antlitz dieses Impulses.

Die Sünde gegenüber dem Heiligen Geist hängt mit dem zusammen, was für den nächsten Zyklus des Heiligen Geistes reift und aus unserem freien Willen mit Christus in unserem Ich du unserer Seele geboren wird. Wir bereiten den zukünftigen Zyklus des Heiligen Geistes vor. Wenn wir ihn nicht vorbereiten, wird es keinen zukünftigen Zyklus geben. Dieser Fehler kann nie vergeben werden aus dem einfachen Grund, dass ohne den zukünftigen Zyklus eine Hypostase der Trinität keinen Zyklus haben würde! Es würde keine Vollendung geben ohne einen neuen Zyklus nach dem Vulkan. Der Heilige Geist hat gearbeitet! Er hat im vorherigen Zyklus hart gearbeitet, er macht es in diesem Zyklus, er muss einen eigenen Zyklus haben. Wie kann das Wirken dagegen vergeben werden?! Jeder, der sich gegen die Synthese der Anthroposophie und des Impulses Beinsa Dounos stellt, begeht eine unverzeihliche Sünde gegenüber dem Heiligen Geist! Jeder, der in mir nicht das Antlitz dieser Synthese sieht, sondern sich auf meine persönlichen Schwächen konzentriert, von denen es zweifellos viele gibt, begeht eine Sünde gegenüber dem Heiligen Geist. Apostel Paulus sagte, dass es einen „Stachel“ in ihm gibt, den er in den nächsten Inkarnationen abarbeiten sollte. Er war derjenige, der als erster den Auferstandenen Christus traf, derjenige, der sagte: „Nicht ich, sondern Christus in mir“. All diese Persönlichkeiten existieren irgendwo im 20. Jahrhundert, sie gravitieren immer um diese beiden Impulse und sie sind auch jetzt in der Synthese. Natürlich sind diese Persönlichkeiten da, wer würde das sonst tun, wenn nicht diejenigen, damals in der Zeitenwende da waren. Dort hat jeder auf seine Weise dieses makrokosmische Ich der ganzen Trinität berührt, das Urbild des Menschen vom Saturn bis zum Vulkan und im zukünftigen Zyklus – Jesus Christus – beide zusammen.

Frage: Wie sieht Ihrer Meinung nach der Mensch aus, der in der heutigen Zeit oder in der Zukunft diese Synthese der beiden Impulse in sich trägt? Ich bin überzeugt, dass es solche Menschen gibt, die nicht sichtbar sind, zumindest treten sie nicht in Erscheinung. Wie sieht so ein Mensch aus und wie wird er das in die neue Zeit übertragen?

Antwort: In meiner Person wird der Träger eines solchen Impulses nicht anerkannt, obwohl ich zuerst über diese Dinge zu sprechen begann. Aber wenn man meine Ausdrucksweise sieht, denkt man: „Der hat doch einen Defekt, kann also nicht der Träger von so etwas sein“. Man denkt grundsätzlich, dass jemand, durch den ein solcher Impuls wirkt, einen Bart tragen müsste, einen weichen, netten Charakter haben, langsam reden müsste usw. Die Menschen sind unterschiedlich. Das Christentum des Heiligen Geistes ist sehr unterschiedlich vom Christentum des Sohnes und des Vaters. Deshalb gehen wir schon zu einer grundsätzlich neuen Etappe über. Beinsa Douno sagte treffend: „Der Geist duldet kein Unwissen im Verstand, keine Unreinheit im Herzen und keine Schwäche im Willen“. Wenn man mit dem Verstand nicht begreifen kann, kann der Geist durch einen nicht wirken. Zuerst macht der Geist nämlich dort Halt und sein Hereinströmen kann großen luziferischen Stolz verursachen. Stolz auf das Geistige ist allerdings viel gefährlicher als Stolz auf das Materielle. Das kann dazu führen, dass man Schwachsinniges tut und denkt, dass der Geist das verlangt. Man muss also dreifach richtig entwickelt sein. Beinsa Douno sagt, dass „der Geist mit den Sonnen spricht“. In die Sprache der Anthroposophie übersetzt heißt das, dass sich der Mensch zur Sonne erheben muss, d.h. von der planetarischen Evolution, in der jeder sich nach der Methode der Sieben (der Zeit) bewegt, zu einer Sonnenevolution. Auf der Sonne ist die Mutterloge der Menschheitsführung unter der Leitung Manus, dort ist die nathanische Seele. Man muss sich als Bewusstsein erheben, man muss sich für solche Dinge begeistern, solche kosmischen Gefühle empfinden, solche kosmischen Gedanken haben, damit auch die Taten kosmisch werden. Christus wird von jedem Menschen individuell erlebt. Die Vertreter des Christentums des Heiligen Geistes, diejenigen, die die Avantgarde der Menschheit sein werden, und die hier und da zu treffen sind (die Rede ist nicht von den Lehrern der Menschheit, die nicht öffentlich auftreten), müssen sich zum Verständnis der Göttlichen Vorsehung erheben und diese befolgen. Das heißt, sie müssen eine völlig klare Vorstellung davon haben, was hier passiert, sie müssen ihr Denken vergeistigen, damit der Göttliche Wille auf die richtige Weise durch sie hinuntersteigen und hier verdinglicht werden kann – als Botschaft, als Taten usw. Das heißt, man muss zu einer senkrechten Evolution übergehen, statt der waagerechten. Nicht von der Vergangenheit zur Zukunft, sondern senkrecht. Das bedeutet „sonnenhaft“. Damit der Geist durch einen sprechen kann, muss man einen unverwüstlichen Durst nach christlicher Erkenntnis haben. Diese Erkenntnis ist keine nackte Information. Sie denken hoffentlich nicht, dass ich in den 15 Jahren, in denen ich Vorlesungen halte, vorher nicht gelesen und recherchiert habe, um immer Neues vorzutragen. Das ist praktisch unmöglich. Am Wichtigsten ist die Vergeistigung des Denkens. Alle anderen spirituellen Gesellschaften meiden das Denken und verlassen sich mehr auf das Fühlen, das Gespür für diese Dinge. Deshalb kam die Anthroposophie als eine Gabe der Himmlischen Sophia im 20. Jahrhundert, um an das Denken des Menschen zu appellieren, damit dieses Denken vom abstrakten zum kontemplativen und meditativen Denken übergehen kann. Was ist der Unterschied? Bevor wir hierher kamen, sagte ich zu meiner Frau – ich bearbeite sie seit Jahren – „Wenn ich spreche, hör mir aufmerksam zu und folge dem Faden der Logik von A bis Z, selbst wenn ich fünf Stunden lang sprechen sollte“. Das führt zum konzentrierten Nachdenken über geistige Themen, in denen alle praktischen Themen ihre Erklärung finden können. Dieses konzentrierte Denken, diese Aufmerksamkeit führt zu einer inneren Kontemplation der Seele. D.h. es erfolgt ein Übergang vom physischen Gehirn, durch das das bekannte abstrakte Denken zustande kommt, zum ätherischen Gehirn, zu einem anderen Denken, was in einem bestimmten Moment, wenn der Geist durch dich spricht, zur Meditation wird. Wie sieht ein der Vertreter der Synthese aus? Hier sind einige Menschen anwesend, die die Vertreter der Synthese sind, jeder auf seine Weise und auf seiner Bewusstseinsstufe. Wenzi, der jetzt etwas über 30 ist, wird mit 50 Jahren ein anderer Vertreter der Synthese sein, der 20 Jahre weiter gegangen ist. Das ist der Christus-Impuls, der sich zeitangemessen manifestiert. Die Frage aller Fragen in allen Epochen ist: Wie kann sich der Christus-Impuls zeitangemessen manifestieren? Welche Geistigkeit kann heute zur Überwindung dessen beitragen, was uns bald bevorsteht? Seit 15 Jahren sage ich: das ist die Synthese dieser beiden Impulse im Ich. Warum im Ich? Denn Christus trat in unser Ich an Pfingsten ein, in dieses Produkt der Menschenevolution, in dem es eine Art Füllung gab – die Hauptfüllung ist in der Seele, aber sie emaniert auch ins Ich. Das Gruppen-Ich, das in den Völkern gewirkt hatte, die noch auf der Gruppenstufe waren, zog sich zurück. Das Gruppenhafte unserer Seele wurde zum größten Teil vom Welten-Geistselbst herausgezogen, das als Gruppen-Ich der Völker gewirkt hat, und es hat sich differenziert. So blieb unser Ich mehr oder weniger leer. Diese Leere müssen wir mit dem Christus-Impuls besetzen und das geschah in den früheren Epochen auf eine jeweils andere Art. Es kam die Zeit des 20. Jahrhunderts, es erschien Beinsa Douno, der wahre Vertreter des Christentums des Heiligen Geiste. Als Bodhisattva ist er auch der Vertreter der Leiblichkeit des Heiligen Geistes in der Bodhisattva-Loge. Wlad Paschov stand neben ihm – auch ein Vertreter des Christentums des Heiligen Geistes. Er kannte die Anthroposophie und schrieb die Bände über die „Geschichte der Weißen Bruderschaft in Wandel der Jahrhunderte“. Einige dieser Bände sind rein anthroposophisch. Bojan Boev war ein anderer Vertreter des Christentums des Heiligen Geistes. Steiner, der von der anderen Seite kam, ist auch ein Vertreter des Christentums des Heiligen Geistes. Über Beinsa Douno lief der Christus-Impuls, über Steiner – die Anthroposophie der Himmlischen Sophia. Die Himmlische Sophia strebt zur Bewusstseinsseele, die eine Sophienseele werden muss. Beinsa Douno gab die Paneurhythmie, die eigentlich den Ätherleib rhythmisiert und die Menschen aus der „Weißen Bruderschaft“ verchristlicht hat, als sie beim lebendigen Meister waren. Sie konnte ihre Verstandesseelen verchristlichen, denn wer hatte schon eine Bewusstseinsseele damals? Das ist die Art, wie beide Impulse kommen. Diese Impulse müssen in das Menschen-Ich eingeführt werden, in diese Schale, in der der Christus-Impuls ist. Wenn der Reichtum dieser beiden Impulse dort hineingelegt wird, macht Christus die Alchemie, die bei dem einen durch das Votragen solcher Vorlesungen zur Geltung kommt, bei dem anderen – auf eine andere Weise. Die Anthroposophen, mit denen ich früher im Kontakt stand, stellten sich die Frage, warum das über Dimitar Mangurov geht, der manchmal raubeinig ist. Dann haben sie gemeint: „Eigentlich muss das so sein, das muss wie ein Baseballschläger wirken, mit dem man auf die Köpfe haut.“ Heutzutage schreiben alle möglichen Schwachsinnigen alles Mögliche. Also muss ihnen etwas entgegentreten, was wirkt wie der Johannes der Täufer in der Zeitenwende, der den Menschen sagte, ihr Denken zu ändern, denn „das Himmelreich ist nah herbeigekommen“ Christus stieg herab, der Sohn kam, die Menschen mussten ihre Ansichten ändern.

Wie ist es jetzt? Es ist das Gleiche auf einer neuen Stufe. Ändert euer Denken, denn es beginnt das Christentum des Heiligen Geistes! Dieses ist anders als das Christentum des Sohnes. Ihr wisst nicht, was das Christentum des Sohnes ist, geschweige denn das Christentum des Heiligen Geistes! Schaut nach vorn zur sechsten Kulturepoche, zu den beiden Vertretern der sechsten Kulturepoche, die auf Erden waren! Studiert diese Impulse, belebt sie in eurem Innern, in euer Ich und erlaubt Christus, indem ihr euer Ego opfert, das Neue hervorzubringen, das der Samen für die Zukunft nach dem Vulkan werden kann, damit wir den Zyklus des Heiligen Geistes verwirklichen! Wer sich dem entgegenstellt, stellt sich nicht Dimitar Mangurov entgegen, er stellt sich dem Heiligen Geist entgegen!

Varna, den 25.01.2015

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Ein Gedanke zu „Christus und die Menschenseele

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