Archiv für den Monat Dezember 2016

Die großen michaelischen Fragen des Karmas

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 27.09.2015 in Varna
vom Autor nicht revidierte Textfassung der Videodatei

Link zum Vorlesungsvideo

Gebet: Herr Gott Jesus Christus, wir bitten Dich aus der Tiefe unserer Herzen und Seelen, die politischen Führer der europäischen Völker zur Vernunft zu bringen, damit sie ins Einvernehmen in Deinem Namen, im Namen des Herrn des Karmas, kommen! Amen!
Willkommen im neuen geistigen Jahr! Es ist Michaeli-Zeit und wir müssen mit etwas außerordentlich Aktuellem anfangen. Als die letzte Vorlesung in der Johanni-Zeit zu Ende war und der Sommer begann, stellte ich mir sofort die Frage – es gibt für mich keine Ferien mehr seit Oktober 2000 -, womit wir das neue geistige Jahr beginnen werden. Von der Art, in der das Jahr beginnt, hängt es nämlich ab, wie es sich bis zum Johannitag im Zyklus dieser sieben großen christlichen Feste entwickeln wird, in denen die Menschenseele nach Golgatha lebt. Die bewusste Befolgung dieser Feste ermöglicht der Seele, äußerst stark zu wachsen, deshalb müssen wir gleichzeitig im Allgemeinen und im Individuellen weilen. Wir sehen, dass wir in einer Zeit leben, in der die Welt, genauer gesagt Europa, vor großen Fragen steht. Alle spüren die Spannung in der Luft und wissen, dass etwas geschehen wird. Viele melden sich und kommentieren die Ereignisse in Europa und das, was noch kommen wird. Das weiß keiner, wir werden hier versuchen, in Anlehnung an die Geisteswissenschaft, an das wahre Wissen, bestimmte Schlussfolgerungen zu formulieren. Ich will in Ihnen Überlegungen provozieren, die darauf antworten, was tatsächlich auf der Erde passiert und welche die möglichen Auswege für die Zukunft sind. Damit wir eine Antwort erhalten können, wollen wir uns zuerst mit allgemeineren Karma-Fragen beschäftigen, um uns anschließend in die karmischen Strömungen der Seelen vertiefen. Danach werden wir zu einzelnen Inkarnationen äußerst wichtiger Persönlichkeiten und Individualitäten der Menschengeschichte kommen, wobei einige neue okkulte Tatsachen mitgeteilt werden. Weiterlesen

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Erwecker und Apostel

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 01.11.2015 in Varna
vom Autor nicht redigierte Textfassung der Vorlesung

Link zum Original-Video der Vorlesung

Gebet: Herr Gott Jesus Christus, wir danken Dir, dass es in allen nachatlantischen Kulturepochen Erwecker gegeben hat und wir bitten Dich, so viele Erwecker wie möglich in den Zeiten des Antichristen auf die Erde zu schicken. Amen!
Ich wünsche Ihnen alles Gute zum Tag der Erwecker . Unser heutiges Thema „Erwecker und Apostel“ entstand vor 20 Tagen. Eines Morgens wachte ich gegen fünf Uhr auf und richtete an die geistige Welt die Frage, was am Monatsende vorzutragen sein wird. Fünf Minuten später kam dieses Thema als Antwort. Das Thema entfaltete sich bis zum heutigen Morgen, damit ein aufregendes Geheimnis hier gelüftet werden kann. Ein weiteres Geheimnis wird nächsten Monat mitgeteilt werden, wenn das geeignete Thema vorgetragen wird. Die Rechtmäßigkeit der Reihenfolge der heutigen Darlegungen wurde zum wiederholten Mal von der geistigen Welt besiegelt.
Wenn wir über Erwecker und Apostel sprechen, müssen wir wissen, was diese Begriffe bedeuten. Dann können wir versuchen aufzuzeigen, wie ihr Wesen in den verschiedenen Epochen zur Geltung kommt, was in der Zeitenwende geschah. Wir müssen aus dem Globalen herauskommend, uns in die Details vertiefen, zu unserer Zeit kommen, um zu verstehen, was es bedeutet, die Bewusstseinsseele zu entwickeln und die sechste Kulturepoche vorzubereiten. Wir müssen all das umreißen, der Stoff ist sehr umfangreich und ich bitte Sie um konzentrierte Aufmerksamkeit. Ein Erwecker (auf bulg. будител aus dem Verb будя „wecken, erwecken“) bedeutet einen Menschen, der wach, erleuchtet für die geistige Welt ist. Das Wort selbst ist auf das arische Verb. bōdháyati und altbulg. бѹдити, бѹждѫ zurückzuführen. Apostel stammt aus griechisch „Bote Gesandter“. Ich habe noch keine Antwort auf die Frage, woher das Wort ursprünglich kommt. In der atlantischen Zeit sprachen wir alle die gleiche Sprache. Das Rassenprinzip war wichtig damals, und dieses Prinzip hängt mit dem physischen Leib zusammen. Deshalb wurde in meiner Untersuchung „Die Bodhisattvas“ diese Frage sehr eingehend behandelt. Dort habe ich mir erlaubt zu schreiben, dass die ersten zwei der zwölf Bodhisattvas, die die ganze Menschenevolution und die geistige Entwicklung der Menschheit antreiben, in der atlantischen Zeit am physischen Leib gewirkt haben, da dieser damals der Faktor der menschlichen Entwicklung darstellte. Weiterlesen

Das Aufleuchten des Geistes

          vorgetragen von Dimitar Mangurov am 28.06.2015 in Varna

Gebet: Herr Jesus Christus, wir danken Dir, dass Du uns mit Deinem Heiligen Geist auf Deinen wunderbaren Pfaden führst. Wir bitten Dich, auch in der Zukunft dies zu tun, damit wir den Willen unseres gemeinsamen Vaters erfüllen. Amen!

Wir haben heute das Ende des Vorlesungszyklus erreicht, mit dem wir am Michaelistag 2014 begonnen haben. Diejenigen, die bei allen neun Vorlesungen anwesend waren, werden bemerkt haben, dass dieser Zyklus anders ist als alle bisherigen, die ich seit etwa 15 Jahren vorgetragen habe. Was die Form betrifft, wurden die ersten Vorlesungen im Audioformat verbreitet und nun werden sie ab der siebten Vorlesung im Videoformat ins Internet gestellt. Am Michaelistag leiteten wir diesen Zyklus mit dem Golgatha-Mysterium ein, um dann auf die Geheimnisse Johannes des Täufers und der Jungfrau Sophia einzugehen. Es folgten drei Vorlesungen über das Böse und im März, April und Mai kamen die Vorlesungen über die Metamorphose des Denkens hinzu. Warum hatten die Vorlesungen diesen Rhythmus, was geht eigentlich vor?

Normalerweise gewinne ich die beste Vorstellung, warum etwas in einer bestimmten Art verlaufen ist, erst nachdem es zu Ende gegangen ist. So muss es auch sein. Am Anfang muss die gute Absicht stehen und ich habe niemals vorher gewusst, welche Vorlesung folgen würde. Vor zwei Wochen kannte ich auch nicht das Thema der heutigen Vorlesung. Etwas musste passieren, damit Sie die vorliegende Vorlesung hören konnten. Als die erste Vorlesung über die Metamorphose des Denkens im März zu Ende war, sagte mir eine Frau, dass ihr erst dann klar wurde, warum ich all das in den vorherigen Vorlesungen gesagt habe. So konnte sie sich das nach der März-Vorlesung erklären, als wir zum ersten Mal die siebenstufige Metamorphose des Denkens als den neuen und einzig richtigen Weg in die geistige Welt behandelten. Danach hatte sie einige bedeutsame Erfahrungen. Die Vorlesungen über das Denken gingen auch im April und Mai weiter und nun wird dieser Zyklus abgerundet. Ich wollte eine Vorlesung halten, die dem Abschluss dieses Zyklus würdig ist, der mit dem ersten Jahr der dritten siebenjährigen Periode zusammenfällt, seit im Herbst 2000 die Ausstrahlung des Heiligen Impulses begann. Bis 2007 wurden die ersten 28 Vorlesungen gehalten. In den nächsten sieben Jahren passierte das alles, was mit der Gründung des Bildungszentrums „Natschalo“ zusammenhängt – die Artikel in der Zeitung „Narodno delo“, der Tugendenkreis im Weinberg der „Weißen Bruderschaft“ bei Varna. Das war eine eher ätherische siebenjährige Periode, die mit der Anthroposophischen Konferenz in Varna im August 2014 zu Ende ging.

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