Der Heilige Impuls und Amerikas Mission – Teil 1

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 27.12.2015 in Varna
vom Autor nicht durchgesehene Textfassung der Videodatei

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Gebet: Herr Gott Jesus Christus, wir danken Dir, dass Du unsere Gebete gehört und Bulgarien beschützt hast und wir bitten Dich, unser Land auch künftig wegen der Menschheit zu beschützen. Amen!
Ich heiße Sie willkommen in der Zeit der zwölf heiligen Nächte, einer der wichtigsten Perioden des Jahres, wenn wir möglichst introvertiert und konzentriert sein sollten, um das nächste Jahr vorzubereiten. Zum ersten Mal werde ich diese Vorlesung in einer anderen Art beginnen, denn gestern Vormittag wurde uns etwas offengelegt, was Ihnen unbedingt mitgeteilt werden soll, da es sehr aktuell ist und jeden von uns betrifft. Deshalb werden wir auf unser heutiges Thema „Der Heilige Impuls und Amerikas Mission“ etwas später eingehen, nun werde ich versuchen, Ihnen im historischen, poliologischen und esoterischen Aspekt argumentiert das darzulegen, was als Offenbarung kam. Ich werde versuchen, mich kurz zu fassen, da auch der nächste Stoff sehr umfangreich und wichtig ist – an Amerika führt heutzutage kein Weg auf der Erde vorbei.

Es geht um die Ereignisse in der Partei DPS (Partei der türkischstämmigen Minderheit in Bulgarien), die in letzter Zeit eingetreten sind. Jeder von Ihnen hat wahrscheinlich etwas mitbekommen von dem, was darüber gesagt worden ist. Die Dinge sind wirklich außerordentlich wichtig. Vom Meister Beinsa Douno wissen wir, dass das Osmanische Reich in unser Land kam, um uns wegen der Einstellung unserer Kirche und der weltlichen Macht zu den Bogomilen zu bestrafen. Das, was heute als Bulgarische Orthodoxe Kirche gilt, ist als Wortverbindung jeglicher Bedeutung entleert. Wir wissen, dass die Apostel Andreas und Paulus die ersten christlichen Gemeinden und Kirchen in unseren Gebieten unter den thrakischen Bulgaren gründeten. Wir haben mehrmals von verschiedenen Gesichtspunkten das betrachtet, was diese beiden Apostel für das Christentum darstellen.
Das Christentum in unseren Gebieten ist das authentische, ursprüngliche Christentum, das direkt von Christus durch diese beiden Vertreter von Ihm kam. Das, was heute als Orthodoxie gilt, ist das byzantinische Christentum, das in unsere Kirche vor allem einzog, nachdem der bulgarische Staat unter byzantinische Macht geriet. Deshalb ist die Wortverbindung Bulgarische Orthodoxe Kirche sinnentleert, denn die Kirche ist entweder bulgarisch oder orthodox. Wegen der Entstellung des ursprünglichen Christentums kam es zu den Bogomilenverfolgungen, wobei hierfür die Kirche die Hauptschuld trägt. Wir wurden mit einer 500 Jahre dauernden Unterwerfung unter das Joch derjenigen bestraft, die aus dem Osten kamen und die erst im 18.-19. Jahrhundert, aber hauptsächlich erst durch Kemal Atatürk ein Selbstbewusstsein als Türken erlangten. Soviel ich weiß – ich entschuldige mich im Voraus, falls dies nicht aus einer glaubwürdigen Quelle stammt -, bedeutete der Begriff „Türke“ bis zum 18. Jahrhundert etwas Beleidigendes – ein „niederträchtiges Wesen“. Deshalb wollte keiner als Türke bezeichnet werden. Erst im 18. bis zum 19. Jahrhundert erfüllte sich das Wort „Türke“ mit ethnischem Selbstbewusstsein. 1923 begründete Kemal Atatürk die weltliche Türkei. Trotz der Streitigkeiten um die Benennung bestand die türkische Herrschaft unumstritten. Vorgestern hörte ich ein Interview mit dem Verfasser des Romans „Zeit der Trennung“ Anton Dontschev . Er gehört zu den denkenden Freimaurern, nicht zu den engstirnigen Geschäftsleuten, die sich den Logen wegen Geschäftsinteressen anschließen. Über seinen Roman sagt er, dass er ihn nicht geschrieben, sondern gesungen hat, und er hat vorher gewusst, wie viele Seiten er umfassen würde, auf welcher Seite was er sagen würde usw. Am Ende hat sich herausgestellt, dass er sich nur um eine Seite verrechnet hat. Ich weiß, was es bedeutet, ein Buch zu singen, denn auch mein Buch „Der Weg zum Ich“ wurde auf diese Weise geschrieben. Anton Dontschev äußerte sich zu den Formulierungsstreiten, ob die 500 Jahre eine „Fremdherrschaft“ oder „Fremdanwesenheit“ darstellten. Dontschev sagte: „Wenn man die angelsächsischen und deutschen Quellen kennt, die über die ersten drei Jahrhunderte der osmanischen Herschafft existieren, wird man feststellen, dass das im Roman „Zeit der Trennung“ Beschriebene ein Liebeslied ist im Vergleich zu den Qualen und Grausamkeiten, denen das bulgarische Volk unterworfen wurde.“ Er sagte auch, dass er auf die Bitte seines Vaters hin manche der Folter erspart hat, die im Roman beschrieben werden, da es den Lesern zu viel geworden wäre. Das bedeutet, dass unser Volk durch die Kirche und die weltliche Macht ein so riesiges Verbrechen begangen hatte, dass es buchstäblich zermürbt werden sollte und 500 Jahre später durch ein absolutes Wunder wiederauferstand. Die osmanischen Türken waren die Geißel in den Händen Gottes, mit der Er uns bestraft hat. Als Beinsa Douno kam, hat die besagte sog. Bulgarische Orthodoxe Kirche seine Lehre mit dem Bannfluch belegt. Es folgte die zweite Geißel in den Händen Gottes – der Kommunismus. Die Bolschewiken führten den Göttlichen Willen aus. Die 45 Jahre Sozialismus, in denen wir diese neue Sünde abbezahlt haben, kennen wir besser. Gegen Ende dieser Periode beschloss die Räuberbande vom Politbüro, die Namen derjenigen zu ändern, die sich in Bulgarien als Türken selbst bestimmen. Eine andere Frage ist es, ob es in Bulgarien überhaupt Türken gibt. Die Bulgaro-Mohammedaner oder Pomaken können nicht mal Türkisch, und die ethnische Herkunft der anderen, die es können, ist sehr umstritten. Aber das spielt keine Rolle, da sie ein türkisches Selbstbewusstsein haben, müssen wir das respektieren. Keiner hat das Recht, den Namen eines Menschen zu ändern. Das war ein großes Verbrechen gegenüber diesen Menschen, das nicht im 14., 15. oder 16. Jahrhundert begangen wurde, sondern am Ende des 20. Jahrhunderts. Gerade hatten wir unser Karma aus dem, was die Kirche gegenüber Beinsa Douno tat, abbezahlt, und wieder stürzte neues Karma über uns herein. Das bulgarische Volk sollte schnellstens anfangen, dieses Karma abzutragen. Warum war das notwendig? Wie konnte es sein, dass die westeuropäischen Völker jahrzehntelang das Karma des Materialismus aufhäufen durften und dann stürzte dieses Karma über das russische Volk herein? Als ein Volk mit immensen geistigen Kräften hat es dieses Karma in seinem größten Teil übernommen, aber nicht vollständig. Nun kommt auch für die westlichen Völker die Vergeltung. Ist ein Karma entstanden, muss es nach den großen Karmagesetzen von jemandem abbezahlt werden. Warum war eine schnelle Abbezahlung des Karmas des bulgarischen Volkes für das letzte Verbrechen notwendig? Weil, wie wir mehrmals darüber gesprochen haben, die Bulgaren das Volk der Erde sind, das für die Ich-Evolution der Menschheit verantwortlich ist und weil dem bulgarischen Volk eine glänzende Zukunft bevorsteht, wie alle bulgarischen Propheten des 20. Jahrhunderts vorhersagen. Deshalb wurde die Partei DPS gegründet. Die Art ihrer Gründung und die teilnehmenden Personen sind nebensächlich. Diese Partei war die Geißel in den Händen Gottes, damit das bulgarische Volk durch Zermürbung, Erniedrigung und Raub im Laufe von 25 Jahren durch diese Partei, die unter anderem auch für die türkischen Interessen arbeitete, sein Karma abtragen konnte.
Nachdem sich letztes Jahr die Gründung dieser Partei zum 25. Mal jährte, erklärte ich, dass wir unser Karma für jenes Verbrechen bereits abbezahlt haben. Etwas hatte zu geschehen, damit sich unser Volk vorwärts bewegen konnte. Die Partei DPS wurde wohl überflüssig, nachdem sie ihre Aufgabe erfüllt hatte und etwas hatte mit dieser Partei zu geschehen. Nun ist es geschehen – vor dem Anfang der zwölf heiligen Nächte in einem außerordentlich wichtigen Moment der europäischen Geschichte, als ein Angriff auf Bulgarien geplant war. Ich habe dreimal die Rede des Ehrenvorsitzenden der DPS Ahmed Dogans gelesen, die er vor den aktiven Mitgliedern der DPS am 17.12.2015 gehalten hat und die wirklich bemerkenswert ist. Ich bitte Sie, von Ihrer Einstellung zu Dogan zu abstrahieren, der in moralischer Hinsicht außerordentlich tadelig ist, und die Logik der Ereignisse zu verfolgen. Die Rede Dogans ist dreigegliedert und zeugt von einer hervorragenden philosophischen Vorbereitung und Informiertheit. Es gibt wohl keinen anderen in Bulgarien, der besser informiert ist, mit Ausnahme des Ministerpräsidenten Bojko Borissov. Wenn es jemanden gibt, der in Bulgarien „Politiker“ genannt werden kann, dann sind das Bojko Borissov und Ahmed Dogan, aber sie sind wie zwei Pole. Bojko Borissov ist im Sonnenteil und Ahmed Dogan – im Mondenteil. Bojko Borissov lernt „on-th-job“ und er ist ein Mensch mit einer Mission, er weiß darüber Bescheid und versucht, seine Mission zu erfüllen. Lassen wir von allem abstrahieren, was über seine Vergangenheit geredet wird – es spielt keine Rolle, wichtig ist, was er jetzt macht. Wenn man in Kontakt mit dem Bösen kommt, müssen sich alle Sympathien und Antipathien zurückziehen und dann kann man in das Wesen der Dinge eindringen. Alle anderen aus der sog. politischen Elite Bulgariens außer „Bruder Bojko“, wie der Ministerpräsident genannt wird und Ahmed Dogan besitzen mit ganz wenigen Ausnahmen nicht die notwendigen politischen Fähigkeiten, deshalb befindet sich unser Land in dieser Situation.
Wie hat Dogan seine Rede strukturiert? Er beginnt mit dem Wirtschaftsleben und der Finanzkrise als den Ursachen des Zusammenbruchs. Dann geht er zu der staatlich-rechtlichen Sphäre über und der entstandenen totalen politischen Krise, die die ganze Welt erfasst. Er erklärt, dass die Europäische Union eine Organisation ohne Motivation zur Entwicklung ist und keine Zukunft hat – ich versichere Ihnen, dass es sich lohnt, die Rede zu lesen. Es gibt keinen anderen Politiker in Bulgarien mit einem solchen tiefen Verständnis der Prozesse, obwohl er in moralischer Hinsicht nicht makellos ist und die Geißel in den Händen Gottes war, die er über uns 25 Jahre lang erhob, jedoch – wir wollen das unterstreichen -, nach dem Willen Gottes. Im dritten Teil seiner Rede geht Dogan zur geistigen Stufe über, indem er bereits am Anfang der Rede über „Pulsationen der Zeit“ spricht und später über den „kollektiven Leib“. Die kurzsichtigeren Leser werden in diesem „kollektiven Leib“ nur die Partei DPS erblicken. Er benutzt den Begriff „morphische Resonanz“ aus der Ethnologie, um zu veranschaulichen, wie er die innere Pulsation der Gemeinschaft empfindet. Er erlebt sich selbst als Visionär und Betrachter, der seine nächsten Züge vorhersehen will, im Unterschied zu den anderen Politikern, dessen Horizont bis zur Spitze ihrer Nase reicht. Eine Ausnahme hiervon bildet nur Bojko Borissov, der der richtige Mann ist, der momentan den Staat führen kann bis die von den Propheten versprochene Frau erscheint. Dogan spricht über die Durchsetzung Russlands wie über einen unumkehrbaren Prozess, der selbst unter Gewaltanwendung eintreten wird; er spricht über die Türkei, die ihren neuen Platz in der Weltordnung sucht und der Hauptspieler ist in dem, was wir gleich besprechen werden. Er spricht über die telepathische Informationsübertragung auf der Ebene des Unterbewusstseins und behauptet, ein offenes Portal für diese Information zu besitzen. Um die Ernsthaftigkeit seiner Worte zu unterstreichen, benutzt er den Ausdruck „ich will niemanden verarschen“. Wenn er über die Zukunft seiner Partei spricht, sagt er, dass diese nicht neu gegründet oder ersetzt werden könne, selbst mit der Hilfe benachbarter Länder nicht. Die einzige Möglichkeit, die vor der DPS stehe, sei die Verteidigung der bulgarischen Nationalinteressen auch in Bulgarien, die Unabhängigkeit von den äußeren Interessen und die Verfechtung der Sicherheit. Mit seinen Worten versuchte Dogan, der dringend in seinen „Serail“ bestellten Parteispitze einzuflößen, die sich wie das ganze Volk auf üppige Festtafeln vorbereitete, dass etwas in Gang ist, was das größte Drama in Bulgarien der letzten 25 Jahre darstellt. Als Vertreter des Sternzeichens Widder reagiert Dogan und greift ein, um eine Riesengefahr für das bulgarische Volk und dadurch für die ganze Menschheit abzuwenden. Verstehen Sie, was für eine Umkehr in demjenigen eingetreten ist, der 25 Jahre lang die Partei leitete, die gegen die bulgarischen Interessen arbeitet. Dogan erklärte, dass er nicht zulassen wolle, dass die Wählerschaft der DPS zur Fünften oder Sechsten Kolonne werde und dazu missbraucht werde, die Balkanländer in Brand zu setzen. Bei einem eventuellen Konflikt zwischen Russland und der Türkei würden wir nämlich in die Reichweite der Militärhandlungen geraten. Für uns sei nun am wichtigsten, dass es Stabilität gibt. Ich habe keinen bulgarischen Politiker so etwas sagen hören. Es gibt auch Worte Dogans, die sich an Lütfi Mestan richten, der als Vorsitzender der DPS in einer offiziellen Erklärung sich auf die Seite der Türkei stellte im Streit über den abgeschossenen russischen Kampfjet. Offiziell wurden diese Worte als Teil der Rede nicht veröffentlicht. Sie lauten: „Selbst wenn ich tot wäre, hätte ich dir nicht erlaubt, das zu tun, was du vorhast“. Die Rede Dogans blieb einige Tage lang im Verborgenen, am 22.12. wurde sie auf einer Internetseite veröffentlicht und nahm von dort den Weg zur Nachricht Nr.1. Am Heiligabend wurde die Spitze der DPS wieder versammelt, man hat Mestan seines Vorsitzendenpostens enthoben und anschließend aus der Partei ausgeschlossen. Sie werden die folgenden Ereignisse sicher kennen. Borissov sagte selbst, was für einen Druck Ahmet Davutoğlu auf ihn ausgeübt hat mit dem Ziel, dass er als Ministerpräsident für Mestan Partei ergreift. Unsere Geheimdienste haben die Vorbereitung von etwas sehr Großem verschlafen. Sie wissen, dass jedes Jahr Tausende zur Erinnerungsdemo am Türkian-Brunnen zusammenkommen, wo am 26.12.1984 einige Menschen im Laufe der gewaltsamen Änderung der Namen der Moslems in Bulgarien getötet wurden. Mestan sollte eine Rede halten, bei der der türkische Außenminister und die türkischen Konsuln in Bulgarien anwesend sein sollten. Die unsichtbare Regie der Ereignisse wollte ein Problem provozieren, so dass die Türkei sich als „Retterin“ einmischen und die bulgarischen Rhodopen militärisch besetzen würde. Ich werde etwas sagen, was eine Offenbarung der geistigen Welt darstellt. Sie betrifft die schreckliche Prophezeiung Slava Sevrjukovas aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts, dass aus dem lebendigen Fleisch Bulgariens ein großes Stück Land im südöstlichen Teil abgerissen werden solle und das überraschte Europa grübeln werde, was es für unser verwaistes Land unternehmen könne. Doch selbst das schwerste Karma lässt sich erweichen oder transformieren, wenn man zu einem Verständnis kommt und die entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden. Denken Sie an die Gebete, mit denen wir jedes Mal unsere Vorlesungen beginnen und wie wir uns letzten Monat an Christus gewendet haben, durch die Schutzengel auf die Führer der europäischen Völker einzuwirken, damit sie den richtigen Weg finden. Was für ein Wunder geschah, dass derjenige, der die Verkörperung des kriminellen Übergangs zur Demokratie in Bulgarien durch die guten Mächte für ein gutes Werk eingespannt wurde! Nur Christus ist in der Lage, so etwas zu tun! Was genau mit Dogan geschah, damit er auf diese Weise aktiv wurde, sind Details, die nur er selbst kennt. Aber er hat sehr wohl gewusst, was bevorstand und wie alles in Brand gesetzt werden konnte. Deshalb ist er so kategorisch in seiner Rede, was viele aus der Wählerschaft der DPS dazu bewegt hat, die früher immer die „Mutter Türkei“ kannten, nun über die „Mutter Bulgarien“ zu sprechen. Selbst die Troika, die nun an der Spitze der DPS steht, redet unentwegt über die bulgarischen Nationalinteressen. Was wird wohl in den Seelen dieser Menschen vorgehen? Der rausgeworfene Mestan wird wahrscheinlich eine protürkische Partei gründen , aber die Umkehr ist bereits vollzogen, liebe bulgarischen Brüder und Schwestern! Das ist ein herausragender Ausdruck des Christentums des Heiligen Geistes, der das Böse zur Arbeit für das Gute einspannt. Nur Christus ist in der Lage, die mächtigen seelisch-geistige Kräfte im Menschen zur Transformation des Bösen in Gang zu setzen, und das liegt am Mysterium von 1936, das zusammen mit dem Meister Beinsa Douno vollzogen wurde. Mit dieser Tat kann Dogan, der in den letzten 25 Jahre einen riesigen karmischen Berg aufgehäuft hat, falls er vom bulgarischen Volk richtig verstanden wird, seine Schuld abtragen. Warum? Ohne Judas hätte es keinen Tod und keine Auferstehung gegeben, aber Judas lud auch ein großes Karma auf sich. Dieses Karma wird unvermeidlich von ihm bezahlt werden. In diesem Fall ist Dogan das Opfer. Nicht wir sind seine Opfer, sondern er ist das wahre Opfer. Das ist das wahre Verständnis des Bösen. Die Handlung wurde von demjenigen ausgeführt, der im Schatten bleibt, subversiv, im Mondischen. Aber in ca. 5000 Jahren wird sich die Erde wieder mit dem Mond vereinigen und wir müssen darauf vorbereitet sein. Das Prinzip der Sonne, Bojko Borissov, hat in dieser Situation gut gehandelt. Er spielte die Rolle des Friedensstifters, der den „großen Nachbar“ nicht reizen will. Der „große Nachbar“ ist im Moment nicht ruhig zu stellen, weder Europa, noch die Nato können ihn aufhalten. Die türkische Armee könnte ganz Europa platt machen. Nur Amerika kann sich dem widersetzen, aber Amerika wird sich niemals gegen die Türkei stellen. Wir sind das Tor der Welt zwischen dem Osten und dem Westen. Seinerzeit rettete Khan Tervel Europa vor dem Islam, aber heute können wir uns nicht mit Gewalt widersetzen. Momentan führt Borissov trotz seines widerlichen Umfeldes eine außerordentlich ausgeglichene Politik. Die Zeit bringt ihre Persönlichkeiten hervor und zu Weihnachten geschehen Wunder. Ein solches Wunder war die Nichterfüllung der Prophezeiung der großen Slava Sevrjukova. Es wurde die Gelegenheit in einem Moment benutzt, in dem wir aus keiner Richtung Hilfe hätten bekommen können, trotz der Illusionen unserer kleinen Politiker, unserer Grünschnäbel, dass wir uns unter dem sicheren Fittich der NATO befinden. Sie sollten auf Nordzypern nachfragen, ob jemand aus der NATO ihnen geholfen hat, als sie 1975 von der Türkei besetzt wurden. Momentan erpresst Erdogan die Europäische Union mit den Flüchtlingen und wenn er ein Stück von Bulgarien abgebissen hätte, hätte sich keiner aus der EU dem widersetzt. Nur die geistige Welt konnte ihn aufhalten, indem sie Menschen dazu nutzte, die die jeweiligen Posten der öffentlichen Macht beziehen. Ich erhebe nicht den Anspruch, dass nur wir mit unseren Gebeten die guten Mächte aufgerufen haben, um dieses Problem zu lösen. Viele Menschen in Bulgarien richten Gebete an Gott, es gibt viele Christen, es gibt Menschen aus der „Weißen Bruderschaft“, die bestimmte geistige Praktiken ausführen. All das wirkt, aber es gibt ein Aber. Beinsa Douno sagte einmal: „Gott hat alles erfüllt, was ich von Ihm wollte, aber was Gott von mir verlangte, habe ich auch erfüllt“. Die Bewusstseinsstufe, die jemand besitzt, ist der Faktor, der oben resoniert bei Gebeten an die geistige Welt. Jedes Gebet schwingt auf einer bestimmten Stufe. Das Gebet Christi im Garten Gethsemane ist das eine, darin geht es um das Schicksal der Schöpfung und es endet mit den Worten „Dein Wille geschehe“. Etwas anderes ist das Gebet Beinsa Dounos und etwas wiederum anderes – das Gebet, das hier ausgesprochen wird. Wieder ganz anders ist das Gebet einer Oma in der Kirche. Je mächtiger das Bewusstsein und je reiner das Herz ist, aus denen das Gebet als der sakralste Akt im geistigen Leben des Menschen gerichtet wird, desto größer ist die Wirkung dieses Gebetes. Deshalb wollen wir Jesus Christus danken, dass Er Bulgarien gerettet hat.
Nun wollen wir zu unserem Hauptthema übergehen, das sehr umfangreich ist, damit wir in das wahre Mysterium Amerikas eindringen können. Vor ca. 16000 Jahren, gegen Mitte der atlantischen Zeit, ging Christus zum ersten Mal als das Welten-Ich auf der Sonne auf, als der Träger des makrokosmischen Ich-Prinzips. Damals leuchtete auch zum ersten Mal in der Menschengeschichte vor dem Blick der Eingeweihten in den atlantischen Orakeln das erhabene Bild aus den okkulten apokalyptischen Siegeln der in Sonne gekleideten Jungfrau, die ein Kind hält, das sie gebären muss, und den Tierkreis über sich und den Mond unter ihren Füßen hat. In der Atlantis war damals vom großen Geist die Rede und das war die wichtigste Form der Religiosität. Der große Geist – das waren eigentlich die sechs Elohim, die das makrokosmische Christus-Ich auf Seinem Weg von der Trinität zur Sonne trugen. Das machten sie weiter bis zu Seinem Eintritt in Jesus in der Zeitenwende. Von der Mitte der atlantischen Zeit an begann unser großer Feldzug und das große Problem der Götter mit der Ausbildung eines Ich-Selbstbewusstseins beim Menschen, welches erst vom vierten bis zum fünften Jahrhundert v.Chr. durch die griechischen Philosophen den Weg vom Homo erectus zum Homo sapiens bahnte. Der Mensch sollte allmählich das Golgatha-Mysterium annehmen und bewusst erleben. In der Mitte der atlantischen Zeit holte auch der Erzengel Michael zum ersten Mal die ahrimanischen Kräfte auf eine niedrigere Stufe. Dann begann laut Steiner als eine Folge davon auch die allmähliche Verhärtung der Erde. Deshalb habe ich mehrmals gesagt, dass die Dinosaurier zu der Zeit nach der Mitte der Atlantis gehören, denn diese gigantischen, schweren Tiere sollten auf feste Erde treten. Neben dem großen Feldzug zum Ich führte das Herunterholen der ahrimanischen Mächte auch zum großen Missbrauch und zur Anwendung schwarzmagischer Praktiken der Wachstumskräfte in den Orakeln, was den Krach der Atlantis beschleunigte. Nach ihrem allmählichen Versinken führte Manu die Überlebenden in den Osten, wo die ersten nachatlantischen Kulturepochen von der arischen Rasse geschaffen werden sollten. In die entgegengesetze Richtung begaben sich zu den in Ausbildung begriffenen amerikanischen Kontinenten andere Menschenmassen, die nicht den Evolutionsweg des weißen Menschen bestiegen, sondern ihr erstarrtes atlantisches Äußere behielten und ihren Kult zum Großen Geist bis zur letzten uns bekannten Entdeckung Amerikas fortsetzten. Im Osten war von Thao oder Dao die Rede. Das war die luziferische Variante des Großen Geistes. Im Westen war von Taotl die Rede, einem ahrimanischen Wesen. Deshalb wurden im Westen ahrimanische Mysterien entwickelt und im Osten – luziferische. Die Welt war noch nicht dreifach gegliedert als Osten, Mittlerer Teil und Westen. Ein langer Weg der Ich-Bewusstwerdung sollte beschritten werden und viele Ereignisse waren eingetreten, bevor sich diese große Dreifachheit ausbilden konnte, die wir heute kennen. Europa war auch noch nicht dreifach und musste zuerst dreifach aufgebaut werden, damit später auch die Dreifachheit der Welt aufgebaut werden konnte, in der wir leben und die wir als die Träger des Ich-Prinzips der Erde bedenken müssen.

Was kennzeichnete die Mysterien, deren Hauptvertreter die Maya waren? Es werden Ur-Maya (ca. 1500-2000 Jahre v.Chr.), eine eigentliche Maya-Periode (2.-3. Jahrhundert v.Chr. – 13.-14. Jahrhundert n.Chr.) und heute bestehende Reste auseinandergehalten. Wir kennen auch die Tolteken in Zentralamerika sowie die Azteken in Mexiko, aber für unser Thema sind die Maya-Mysterien am wichtigsten. Die Maya haben schreckliche Mysterien praktiziert. In ihnen haben sie durch Mord an Menschen versucht, sich mit den Kräften des Todes zu verbinden. Aus den erhaltenen Bildern in ihren Tempeln ist ersichtlich, dass sie in den Menschen durch die Magengegend eingedrungen sind. Im oberen Teil des Menschen sind die Gedanken, in der Mitte ist das rhythmische System und in den Gliedmaßen ist der Wille. Der Stoffwechsel ist in der Magengegend konzentriert. Die Eindringung erfolgte durch einen Schnitt in der Magengegend. Die Magier haben diesen Schnitt nicht selbst gemacht, aber sie haben versucht, durch diesen Schnitt einzudringen, um durch den Schreck, der die Opfer erlebten und den Hinaufstieg ihrer Seelen zu den kosmischen Kräften des Todes zu gelangen. Ich möchte etwas präzisieren – egal, ob es sich um weiße oder schwarze Mysterien handelt, dort kann man zu großen Offenbarungen der guten Götter kommen. Diese Offenbarungen können zu den beiden Mysterienarten herunterströmen. Der Unterschied besteht in der Ausrichtung, dem Zweck ihrer Nutzung. In den von Mord erfüllten Mysterien der Maya erlangten die Schwarzmagier große Macht. Laut Steiner soll es dort einen Schwarzmagier gegeben haben, der im Jahre 30 n.Chr., in der Zeit, als Christus in Jesus eintrat, außerordentlich starke Macht erlangt hat. Er wurde bereits in seinen früheren Leben schwarzmagisch vorbereitet und kam zu einem wichtigen Entschluss. Dieser Magier wollte durch fortschreitende Initiationen zu einer solchen Verbindung mit den Todeskräften kommen, dass ihm die Hauptvorsehung der geistigen Welt über die Evolution der Menschheit eröffnet werden konnte. Diese Evolution sollte in der vierten und fünften Kulturepoche zu den Zwecken der ahrimanischen Kräfte in solche Richtung angetrieben werden, dass eine Finsternis das bewusste Menschenleben ergreift. Auf diese Weise sollte die ganze Menschenentwicklung die von Ahriman vorgegebene Richtung nehmen. Dieser Magier hat seine Initiationen durch eine immer höhere werdende Zahl ermordeter Menschen weiter verstärkt. Seine Macht ist dermaßen gewachsen, dass er laut Steiner zum mächtigsten Schwarzmagier der Erde wurde. Die Gefahr, dass die Menschheit den falschen Entwicklungsweg nimmt, war real. Deshalb wurde von der Sonne im ersten Jahr n.Chr. ein großer Sonneneingeweihter geschickt. Steiner erwähnt nichts über ihn, nur seinen Namen, der schwer auszusprechen ist und wie Vitzliputzli klingt. Vitzliputzli gehörte zum Heer Michaels, der in der Zeitenwende auf der Sonne war, er wurde „Sonneneingeweihter“ genannt. Die Legende besagt, dass er von einer Jungfrau geboren wurde, die unbefleckt von einem von oben herabgestiegenen geflügelten Wesen empfangen hatte. Das entspricht 1:1 der Empfängnis Mariä vom Heiligen Geist. Als er 30 wurde, begann der Kampf des weißen gegen den schwarzen Magiers, der auch mit 30 Jahren den vorhin besprochenen Beschluss fasste. Nach einem dreijährigen Kampf gewann der Weißmagier und nagelte den Schwarzmagier ans Kreuz.

Im Römischen Reich geschah das Gegenteil mit der Kreuzigung Christi. Steiner präzisiert nicht, wann genau der Schwarzmagier gekreuzigt wurde, doch wir können folgende Überlegungen anstellen. In dieser Zeit ereignete sich in Palästina doch das größte Wunder im Kosmos, der Christus-Impuls nahm seinen Anfang und änderte die Verhältnisse zwischen Vater und Sohn in der Trinität. Warum war dann in Übersee ein anderes Mysterium notwendig, an dem ein Sonneneingeweihter teilnahm? Konnte der ausgestrahlte Christus-Impuls nicht die Macht des Schwarzmagiers drüben eliminieren?

Christus lebte zwei Jahre und einige Monate in den Leibern Jesu und das Golgatha-Mysterium fand am 03.04.33 statt, als mit dem Einströmen des Blutes in die Erde der Christus-Impuls zu wirken begann. Der Sonneneingeweihte nahm von Christus die Kräfte, um mit dem Schwarzmagier fertig zu werden. Der Sieg selbst und die Kreuzigung des Schwarzmagiers haben sich wahrscheinlich nach Pfingsten zugetragen, als der Christus-Impuls durch den Heiligen Geist kam und nicht nur durch die Jünger, sondern auch durch diesen Eingeweihten empfangen wurde. Dieses Drama war zu Ende, aber der vom Schwarzmagier ausgestrahlte Impuls und die von ihm praktizierten Mysterien drangen tief in den amerikanischen Kontinent ein. Dort wirken außergewöhnliche magnetische und elektrische Kräfte, auf die wir gleich eingehen werden. Trotz des Sieges des Weißmagiers und der Einführung des Christus-Impulses durch diesen Sieg in die Geografie des amerikanischen Kontinentes, der als Keim für die Zukunft Amerikas existiert, ist das Ahrimanische dort in einem solchen Ausmaß vorhanden, dass es dort für Ahriman am bequemsten ist, zu inkarnieren. Das Römische Reich, in dem sich das größte Mysterium ereignete, wurde nicht durch Ahriman geschaffen, aber die ahrimanischen Kräfte wollten durch die Struktur des Reiches und des Rechtes das ganze Menschenleben reglementieren und mechanisieren. Durch die Alleinherrschaft der Zäsaren wurde alles Individuelle im Menschen vernichtet. Auf diese Weise sollte Ahrimans Ziel erreicht werden – den Übergang zu Menschen einer niedrigeren Entwicklungsstufe mit einem unterdrückten Ich, mit halbtierischem Dasein und einer Gruppenseele. Die ahrimanischen Kräfte haben enorme Anstrengungen unternommen, durch das Römische Reich diese Aufgabe zu erfüllen. Hätten sie es geschafft, wäre der Schaden für die ganze Menschheit unermesslich. Dank des natürlichen Egoismus der Römer, den wir als das Streben nach einer freien Individualität bezeichnen können, die in den Versuchen der Durchsetzung einer republikanischen Regierungsform in Erscheinung tritt, und dank der aus dem Osten einströmenden Völker bei der Großen Völkerwanderung konnten die ahrimanischen Mächte nicht das Geplante umsetzen.

Ich werde eine Klammer öffnen, um zu sagen, dass eine Große Völkerwanderung nicht existiert. Steiner selbst sagt, dass er die Frage nach der Großen Völkerwanderung ernsthafter untersuchen will. Diejenigen, die das Römische Reich zerstört haben, waren keine asiatisch aussehenden Tataro-Mongolen, die aus dem tiefen Asien kamen. Sie gehörten vielmehr den verschiedenen Kreationen der Bulgaren an – Thrakern, Ostgoten, Westgoten, Hunnen. Der rothaarige blauäugige Attila gehörte zum Stamm Dulo. Die Germanen nördlich des Römischen Reiches, gegen die das Reich in früheren Zeiten kämpfte, existierten und nahmen auch an der Zerschlagung Roms teil, aber die Hauptkraft, die es zerstörte, waren die Bulgaren.

Jenseits des Ozeans verfolgten die ahrimanischen Mächte ein ähnliches Ziel wie im Römischen Reich und wollten dieses durch das Reich der Maya erreichen, das auf den Gebieten des heutige Südmexikos, Guatemalas, Belizes und in Teilen Honduras‘ und Salvadors bestand. Dort sollten auch die Individuen zu einer ichlosen Existenz geführt werden. Das Hauptziel Ahrimans ist es, die Existenz in der Materie zu verewigen, damit es keinen zukünftigen geistigen Jupiter gibt. Seine Versuche in diese Richtung werden ständig wiederbelebt. Gegen das achte bis neunte Jahrhundert wurde von der katholischen Kirche als der mächtigsten Institution nach und nach verboten, über die Kontinente jenseits des Atlantischen Ozeans zu sprechen. Bereits seit dem Altertum wurden nämlich Reisen zu diesen Kontinenten unternommen. Wenn heute davon die Rede ist, dass die Wikinger diese Reisen unternommen haben, ist es gut zu wissen, dass in die Gebiete der späteren Wikinger die bulgarischen Kymmerer gezogen sind, die einen Teil der zahlreichen thrakischen Stämme bildeten. Sie waren diejenigen, die dort Zivilisationen begründet haben und keine Völker aus dem Germanentum, die sich zwar als Iche entwickelten, aber keine äußere Kultur hatten, im Unterschied zu den östlichen Völkern, die eine gigantische äußere Kultur hatten, aber auf der Stufe der Empfindungsseele blieben. Das Germanentum entwickelte das Ich, weshalb heute in Mitteleuropa die Träger des Ich leben. Es gibt zahlreiche Beweise, dass die Thraker Reisen nach Amerika unternommen haben, die neben ihrer zivilisatorischen Mission auch die Wirkung der elektrischen und magnetischen Kräfte erforschten, die dort wie nirgendwo anders wirken und mit den verschiedenen Krankheiten zusammenhängen. Bemerkenswert ist es, dass dort die indianischen Stämme Kykonen und Peonen existieren, die die Namen zweier der 150 thrakischen Stämme tragen. In der Kultur der indianischen Stämme gibt es viele Elemente der thrakischen Kultur.
Europa sollte sich dreifach entwickeln und von sehr komplizierten ätherischen Strömungen umgeben werden, über die Steiner sehr eingehend gesprochen hat. Danach stand die dreifache Ausbildung der ganzen Welt bevor. Allmählich sollte die Existenz der Kontinente in Übersee vergessen werden, denn der Christus-Impuls ist zwar für die ganze Menschheit, aber er musste wahrhaftig unter der europäischen Bevölkerung kultiviert werden. Die Ich-Entwicklung sollte in Ruhe vor sich gehen und nicht durch den östlichen luziferisierten Okkultismus und den ahrimanisierten Überseeokkultismus gestört werden. Als gegen Mitte der atlantischen Zeit Christus herabströmte, ging dieser Weg zu den menschlichen Leibern zuerst über die nathanische Seele. Als in der Zeitenwende der Christus-Impuls ausgestrahlt wurde, begann der Weg Christi zu der Menschenseele. Nun sind wir in der Periode, wenn sich die Bewusstseinsseele mit dem Geist verbinden soll – das macht das Christentum des Heiligen Geistes aus. Es fällt jedoch dem heutigen Menschen äußerst schwer überhaupt zu verstehen, was vor sich geht, geschweige denn das Richtige zu tun. Die Existenz Amerikas geriet langsam in Vergessenheit. Zu einer bestimmten Zeit erschien in den östlichen Mysterien ein sehr mächtiger luziferisierter Eingeweihter, der mit zurückgebliebenen luziferischen Wesenheiten zusammenarbeitete, die auf dem alten Mond von Archai zu Elohim aufsteigen sollten. Dieser Eingeweihte sah in der Person des jungen Dschingis Khan, dass dieser losziehen und Europa zerdrücken würde. Angestrebt wurde eine Luziferisierung der europäischen Bevölkerung bereits im 12.-13. Jahrhundert, mit dem Ziel, dass die Menschen das Interesse am Irdischen verlieren, ohne das die fünfte Kulturepoche des Ich unmöglich ist, und die von ihnen bewohnten Gebiete verlassen, die aufgrund der okkulten Geografie für ihre künftige Entwicklung geeignet waren. Diese Seelen sollten eine solche Entfremdung vom Irdischen entwickeln, dass sie sich in den nächsten Inkarnationen überhaupt nicht mit Europa und dem Christentum verbinden wollten und von der richtigen Menschenevolution weggeworfen werden, die zur Ich-Entwicklung führt. Wir haben über die Invasion Tschingis Khans gesprochen und darüber, dass die Bulgaren die einzigen waren, die ihn 1223 besieht haben im sog. „Schafskampf“. Trotzdem erreichte er Liegnitz an der polnisch-deutschen Grenze, nachdem er über 30 Millionen km2 fremde Gebiete erobert hatte. In Liegnitz stellten sich die Sonnenelohim auf dem übersinnlichen Plan gegen die Invasoren und trieben sie in die Flucht, was die Geschichte nicht erklären kann. Obwohl sie sich aus Europa zurückzogen, blieb ein bestimmter Einfluss des Luziferismus. Der Kontinent Europa selbst wurde von der Himmlischen Sophia als eine dreifache Bildung geplant und nach diesem Modell sollte auch die restliche Welt aufgebaut werden. Es ist ein Privileg, auf diesem Kontinent zu leben.

Wir wurde diese Dreifachheit geschaffen? Durch Boris I. den Täufer. Vor ihm war von keinem Slawentum die Rede, so ein Begriff existierte nicht. Die Märchen, die wir im Geschichtsunterricht zu lernen hatten, dass die Bulgaren aus Asien gekommen seien und sich im Meer der zahlreichen slawischen Stämme aufgelöst hätten, sind Hirngespinste, die weder eine historische, noch eine okkulte Grundlage haben. In der Vorlesung über die Bodhisattvas habe ich erläutert, was mit Boris I. begann. Ihm erschien einer der Sonnenelohim und teilte ihm eine der großen Aufgaben mit – das Slawentum zu bilden. Dieselbe Wesenheit erschien später, im Jahr 1897 in Varna dem Meister Beinsa Douno und sagte ihm, dass Boris I. „der Vater des Slawenstammes“ ist. So wie Abraham der Stammvater aller Juden, Moslems und weiterer Völker ist, die aus den zwölf Stämmen Jakobs entstanden, so ist auch Boris, wenn auch nicht im geschlechtlichen Sinne, der Vater aller Slawen. Früher war das Stammesmerkmal führend, nun reden wir von der geistigen Kategorie „Slawentum“. Das Slawentum oder der „Osten“ Europas wurde im 9.-10. Jahrhundert aus dem Auftrag heraus begründet, den Boris I. von einem der sechs Sonnenelohim erhielt, die das Christus-Ich in der Zeitenwende trugen. Die Herausbildung des Slawentums begann aus Völkern, die auch hinter dem Ural wohnten und hierher kamen und sich mit den gethischen Thrak¬ern vermischten, die damals umfangreiche Territorien oberhalb Bulgariens bis zur Ukraine bewohnten. Nach und nach begann die Herausbildung jenes Volkes, das Steiner „das Christus-Volk“ nennt – nicht im Sinne, dass Christus nur in diesem Volk ist, sondern dass in ihm der unbesiegbare Gralsgeist lebt. Weltweit ist im Osten das Spirituelle führend, aber es ist luziferisiert. In Europa ist das in einem geringeren Ausmaß der Fall, aber im wahren christlichen Sinne ist das Spirituelle im Slawentum vertreten. Langsam wurde auch Mitteleuropa ausgebildet und die Anfänge Westeuropas. Aber Westeuropa ist sowieso mit der europäischen Entwicklung verbunden und kann den Westen als Prinzip repräsentieren. Es sollte sich das amerikanische Volk herausbilden, damit die dreifache Ausbauung der ganzen Welt endgültig erreicht wird. Welche waren die Seelen, die die amerikanische Nation formierten? Dorthin strömten Seelen aus der ganzen Welt. Die Ersten waren natürlich die Vertreter der Seefahrernationen – Engländer, Spanier, Portugiesen, Franzosen und Niederländer. Diese Menschen hatten die Aufgabe, in Übersee ein neues, junges Volk zu formieren, das eine besondere Mission hatte. In der Geschichte heißt es, dass die ersten Siedler Menschen waren, die vor etwas in der Alten Welt auf der Flucht waren – Sucher religiöser Freiheit, Sucher eines besseren Lebens, Verbrecher, Abenteurer usw. Welche waren eigentlich die Seelen, die sich in diese Körper einkleideten und sich diesen Kontinent als Wohnort aussuchten? Das waren Seelen, die während der Golgatha-Ereignisse und danach im Osten, in Asien lebten. Sie alle waren die Träger der mehr oder weniger luziferisierten östlichen Spiritualität. Da sie die luziferischen Impulse aus dieser Spiritualität aufgenommen haben, bleiben solche Seelen länger in der geistigen Welt zwischen den Inkarnationen, im Unterschied zu Seelen, die ahrimanischen Einflüssen ausgesetzt waren. Slava Sevrjukova erzählte Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts z.B., dass Stalin, der als Menschentyp viel elementarer war im Vergleich zu Hitler und der typische Vertreter einer ahrimanisierten Seele ist, in einem Land der dritten Welt inkarniert ist, wo er als Lastträger arbeitet und tief unglücklich ist. Über Hitler hat sie gesagt, dass er noch sehr lange in der geistigen Welt bleiben soll, und das ist verständlich, da er in der luziferischen Geistigkeit brannte. Aber für ihn werden auch Inkarnationen vorbereitet, in denen das Unglück sein ständiger Begleiter sein wird. Das habe ich als die gegenwärtige Bestätigung der Worte Steiners darüber erwähnt, wie lange die Vertreter der verschiedenen Geistigkeitstypen in der geistigen Welt verbringen.

Die Seelen, über die wir sprachen, inkarnierten sich während der erneuten Entdeckung Amerikas und danach in Europa. Mit ihrer luziferischen Empfindsamkeit in europäischen Leibern inkarniert, fühlten sie sich in einem christlichen Umfeld, das bereits einen langen Entwicklungsweg zurückgelegt hatte, fehl am Platz. Der Wille kam bei Ihnen als Instinkt zur Geltung und sie gingen buchstäblich wie eine Herde los, um Amerika zu erobern.

In der Weltendreifachheit vertritt Amerika das Prinzip des Vaters, Europa – das Prinzips des Sohnes und der Osten – das Prinzip des Heiligen Geistes. Wir müssen darauf schauen, wie diese Dreifachheit in Europa präsent ist, denn dort befindet sich die Antwort auf die Frage, was künftig zu tun ist und wo der Ausweg für die ganze Menschheit liegt. Die Naturphänomene in Amerika als dem Repräsentanten des Vaterprinzips sind außergewöhnlich. Früher habe ich Bücher darüber gelesen, wie es dort ausgesehen hat, als die Natur noch unberührt war. Millionen von Vögeln haben den Himmel verdunkelt, unzählige Bisonherden bewohnten die Ebenen, es gab Wälder aus gigantischen Sequoias (Riesenmammutbäumen) und andere imposante Phänomene. All das wurde von der Menschenherde zerstört, die von den Willensinstinkten und den Impulsen der Naturwissenschaft Francis Bacons angeführt, vorwärts zog. Das führte dazu, dass viele der dortigen Tier- und Pflanzenarten heutzutage in das Rote Buch der bedrohten Arten eingetragen wurden.

Zusammen mit den Menschen bewegte sich in Richtung Amerikas auch ein übersinnliches Wesen mit – der Geist, der sich einen Leib aus diesen Menschen ausbilden wollte. Wie Steiner auch sagt, dürfen die Amerikaner nicht so stolz auf ihre Vorfahren sein, da diese ziemlich wild waren. Aber gerade sie sollten nach Amerika ziehen und den Anfang zu diesem Konglomerat geben, das ein Bewusstsein als amerikanisches Volk erlangte. 2016 wird sich die Unterschreibung der Unabhängigkeitserklärung der USA zum 240. Mal jähren. Der Staat wurde von Freimaurern gegründet, die selbst Sklavenhalter waren, aber in ihre Erklärung hineinschrieben, dass die Menschen mit den gleichen unabänderlichen Rechten geschaffen wurden. Sie schauten zurück und bauten viele Tempel und öffentliche Gebäude nach römischem Muster. So nahm die Staatlichkeit Amerikas unter der Führung der ersetzten Freimaurerei ihren Anfang. Was für eine übersinnliche Wesenheit zog zusammen mit den von den Instinkten des Willens geführten Menschensen immer weiter in den Westen, die alles auf ihrem Weg zertrampelten und nur in einer materialistischen Art nutzten?

Gegen Ende seines Lebens sprach Steiner vor der Christengemeinschaft über Wesenheiten, die auf dem alten Mond zu Elohim aufsteigen sollten, und sagte, dass der Satan oder Ahriman eine solche Wesenheit ist. Als wir im letzten Winter darüber sprachen, woher Ahriman kam und wie weit er bereits in seiner Entwicklung ist, stellten wir fest, dass er bereits das Potenzial einer unrechtmäßig entwickelten Wesenheit der Hierarchie der Mächte (Dynamis) hat. Der Zusammenprall mit ihm steht uns bald bevor. Eine solche zurückgebliebene Wesenheit, die aus der Hierarchie der Archai sich auf dem alten Mond zu den Elohim erheben sollte, ist der Gruppengeist des amerikanischen Volkes, der gegen die Interessen der Menschheit wirkt. Dieses Volk wurde als eine gigantische Balance gebildet, die den aus dem Osten kommenden Luziferismus auszugleichen hatte. Eine Ich-Entwicklung des europäischen Menschen kann nicht existieren, wenn diese zwei Pole nicht bestehen, die sich gegenseitig ausgleichen. Amerika ist für die Menschheit unbedingt notwendig. Steiner sagte, dass die Menschen, die dorthin gingen, Menschen des Willens sind. Wenn wir über die östlichen Menschen sagen können, dass sie Menschen der Vernunft sind, und über die Europäer, dass sie Menschen des Herzens sind, dann befinden sich die Menschen des Willens in Amerika. Das sind die drei seelischen Eigenschaften des Menschen, die generell auf der Welt verteilt sind. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder Mensch nicht jede dieser Eigenschaften besitzen kann. Um den Amerikaner zu verstehen, müssen wir uns an seinen Platz stellen. Was bedeutet es, ein Mensch des Willens zu sein? In der letzten Saison haben wir in drei Vorlesungen die Transformation des Denkens im Menschen behandelt und dessen allmähliche Verwandlung vom Homo sapiens zum Homo magneticus, was die große Herausforderung der Zukunft ist. Es steht unsere Verwandlung in einen ganz anderen Menschentyp bevor. Letztes Jahr richteten wir unsere Aufmerksamkeit hauptsächlich auf die Transformation des Denkens, da dort der Anfang ist. Nun wollen wir über den Willen sprechen und darüber, wie er im Menschen funktioniert.

Was ist der Wille? Ich werde das auf die möglichst einfache Art veranschaulichen. Man nimmt eine kleine Menge Speise, legt sie in den Mund, kaut, sondert Speichel ab und schluckt sie herunter. Bis zum Durchgang durch den Kehlkopf haben wir ein Bewusstsein über den Prozess und können ihn steuern. Nachdem die Nahrung in die Speiseröhre geraten ist, haben wir kein Bewusstsein mehr über den Prozess und dort mischt sich der Weltenwille ein. Dieser wirkt im weiteren Verlauf dessen, was mit der heruntergeschluckten Nahrung passiert. Im menschlichen Willen wirkt der Weltenwille. Wenn wir einschlafen und das Ich und der Astralleib hinaufsteigen, strömen in den Menschenleib die Wesenheiten des Weltenwillens herein und arbeiten dort. Stirbt der Mensch, so steigt er hinauf, wo Bewusstsein, Leben und Wille eine Einheit bilden. Nun wollen wir erläutern, was der Wille darstellt. Ganz oben über der ganzen Schöpfung steht das „Ich-bin“-Prinzip. Aus diesem Prinzip erscheint ursprünglich durch ein Opfer der Weltenwille. Der Wille ist aufopfernd, das ist das Vater-Prinzip, das sind die Throne, die den Anfang zum alten Saturn gaben als die ausgestrahlte Substanz unseres physischen Leibes, der über Äonen der Evolution das wurde, was wir heute auf der Erde sehen. Am Anfang des ganzen Zyklus des Sohnes steht der aufopfernde Wille. Dieser bringt als Liebe danach das Leben und das Bewusstsein in den nächsten zwei Äonen hervor.

Oben haben wir eine gigantische Dreifachheit aus Bewusstsein, Leben und Wille. Hier auf der Erde besitzen wir ein Bewusstsein, das nicht das ursprüngliche lebendige Bewusstsein ist, sondern ein abstraktes Bewusstsein. Über das Leben haben wir nur eine neblige Vorstellung, und über den Willen, in dem die wahre Sittlichkeit ist und dessen Substanz selbst Liebe ist, wissen wir gar nichts. Jeden Abend, wenn der Mensch einschläft, strömt er mit seinem Willen zum Weltenwillen und dort findet eine unbewusste Veredelung in der gigantischen Sittlichkeit des Weltenwillens statt. Will der Mensch die ersten Schritte zur Enträtselung des Willens in sich machen, soll er sich an das Gewissen in sich wenden, das sich von innen meldet. Das ist eigentlich Christus. Wenn der Mensch stirbt, gerät er in diesen Weltenwillen. Sein ätherischer Leib fällt in den nächsten Tagen ab und sein Astralleib und sein Ich werden vom Geistselbt oder das Manas eingekleidet. So erlebt er im Laufe eines Drittels seines Erdenlebens in der Sphäre zwischen der Erde und dem Mond in umgekehrter Reihenfolge sein ganzes Leben, und zwar vom Standpunkt aller Menschen, die er in irgendeiner Art verletzt hat. Erst wenn die Bewusstmachung des letzten Lebens abgeschlossen ist und der Übergang zur Sonnensphäre bevorsteht, kleidet sich der Mensch in das Prinzips des Lebensgeistes oder Buddhi ein und der Astralleib fällt ab. Schon während wir unser Karma in der Mondensphäre erleben, ist der Lebensgeist mit uns, aber wir haben kein Gespür dafür, da wir dann hauptsächlich das Geistselbst spüren und der Astralleib sich wegen unserer Fehler in Qualen windet. Nach dem Abfall des persönlichen Elementes und unserer Einkleidung in den Lebensgeist beginnen wir, uns selbst als die ganze Menschheit zu erleben. Wenn wir den höchsten Punkt unserer Erhebung erreichen, die sog. Weltenmitternacht, wo wir eins mit allen Wesen der ganze Schöpfung sind und das Weltenkarma sehen, dann halten wir uns im Weltenwillen oder im Lebensäther auf. Nach unten absteigend und sich der nächsten Inkarnation durch den Herunterstieg durch die Sphären annährend, erlischt das Bewusstsein, je mehr wir den Weltenwillen in unseren Leib konzentrieren, der aus dem Weltenwillen der ganzen Schöpfung geprägt ist. Es gibt eine direkte Beziehung zwischen Wille und Bewusstsein. Im Augenblick unseres Erscheinens auf der Welt haben wir kein Bewusstsein über die geistige Welt, aber der Wille beginnt stark in Erscheinung zu treten, und zwar in der Form der Wachstumskräfte.

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Ein Gedanke zu „Der Heilige Impuls und Amerikas Mission – Teil 1

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