Die Geheimnisse des Willens und das Siegel des Menschen – Teil 1

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 25.09.2016 in Varna
vom Autor nicht durchgesehene Textfassung der Videodatei

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Formel Beinsa Dounos: „In der Erfüllung des Willens Gottes liegt die Kraft der Menschenseele“ (3mal) Amen!

Willkommen zur dritten Saison der Treffen der Gruppe „Geist der Wahrheit“, die sich der Schlüsselkonferenz vom Ende August 2014 anschließt. Die Entwicklung des geistigen Lebens, das durch uns geht, begann im Herbst 2000 und ging zwar nicht zufällig, jedoch ohne die absichtliche Suche nach einer Symbolik, mit der letzten Vorlesung „Der Ausweg“ am 11.11.2007 zu Ende. In genau sieben Jahren und 28 Vorlesungen wurde der Heilige Impuls ausgestrahlt, den der Erzengel Michael über Rudolf Steiner für die Zeit zwischen den zwei Jahrtausenden versprochen hatte. Im Laufe weiterer sieben Jahre bis zur besagten Konferenz in St. Konstantin und Elena bei Varna bewegte sich der Impuls weiterhin im Rhythmus der Zeit.
Warum messe ich dieser Konferenz eine so große Bedeutung bei, obwohl sie äußerlich betrachtet, ziemlich langatmig und oberflächlich bezüglich der geistigen Erkenntnis war? – Auf diese Frage bin ich bereits eingegangen und nach der Konferenz habe ich an Michaeli die Vorlesung „Die Geheimnisse von Golgatha“ gehalten, die inzwischen auch als Textdatei auf mangurov.dir.bg sowie in deutscher Übersetzung auf erzengelmichaelblog.wordpress.com erschienen ist. Dort habe ich mitgeteilt, dass unmittelbar nach der Konferenz wir eine Offenbarung erhalten haben, die lautete, dass die Konferenz in Varna für die geistige Welt eine größere Bedeutung habe als die Weihnachtstagung von 1923 selbst. Ich sagte auch, dass diese Behauptung womöglich absurd klingen und von jedem Anthroposophen abgelehnt sein würde. Die Zeit sollte zeigen, ob sie wahr ist. In diesen zwei Jahren seit der Konferenz wurden neben dem Konferenzvortrag über Skythianos 20 weitere Vorlesungen gehalten. Nach der Weihnachtstagung wurden Steiner als eine Gabe und Antwort auf sein dargebrachtes Opfer die karmischen Zusammenhänge eröffnet, die den sechs Bänden der „Esoterischen Betrachtung karmischer Zusammenhänge“ zugrunde liegen. In diesen Vorträgen wurden die Inkarnationsketten wichtiger Persönlichkeiten der Menschengeschichte enthüllt und es wurden u.a. die Erkenntnisse über die Karmagesetze in der Anthroposophischen Gesellschaft und über die Schule Michaels gegeben. Rudolf Steiner erhielt eine neue Art von Offenbarungen. In diesen Bänden wurde keine Inkarnation von Persönlichkeiten der Zeitenwende aufgedeckt. Lange vor der Weihnachtstagung hatte Steiner die Individualitäten von Johannes dem Täufer und dem Apostel Johannes enthüllt, wobei die Enthüllung der Individualität des Täufers bereits 1905 bei einem Vortrag im engen Kreis begonnen hatte. Die Tatsache der Aufdeckung der Inkarnationsketten in den Vorlesungen, die ich mit Skythianos beginnend, in diesen zwei Jahren gehalten habe, müsste die Aufmerksamkeit jedes unvoreingenommenen Menschen wecken und ihm sagen, dass hier etwas vor sich geht, was nicht einfach geleugnet werden sollte. Es wurde viel anderes enthüllt, etwa die Existenz dreier großer Zyklen – der Zyklen jeweils des Vaters, Sohnes und des Heiligen Geistes. Vom Winter 2014 bis zum Frühling 2015 sind wir in einem engen Kreis bei intensiven Diskussionen auf okkulte Weise zur Existenz dieser drei Zyklen gekommen. Als ich an der vorliegenden Vorlesung arbeitete, habe ich mit Erstaunen festgestellt, dass Gennadij Bondarew – einer der beiden Forscher neben Sergej Prokofieff – Es seien Friede und Licht in seiner Seele! -, die mit ihrem mächtigen geistigen Potenzial die Anthroposophie bearbeitet haben – vor etwa 25 Jahren zur gleichen Idee gekommen war. Wir haben soz. das warme Wasser erfunden. Das Wertvolle jedoch ist, dass wir auf unserem individuellen Weg und als Gruppe zu dieser Idee gelangt sind. Das sage ich für diejenigen, in denen die Verstandesseele herrscht und die Wert auf das Zitieren von Autoritäten legen. Bondarew ist zweifellos eine Autorität und wer seiner zweibändigen Enzyklopädie der Geisteswissenschaft mit dem Gedanken gegenübergestanden hat, dass alles dort Enthaltene durch das Bewusstsein dieses Menschen gegangen ist, wer sich danach seine restlichen dicken Bücher ansieht, die die Frucht der 60jährigen intensiven Beschäftigung mit der Anthroposophie sind, kann ihn als eine Autorität betrachten und ihm gegenüber Dankbarkeit empfinden. Ich folge keinen Autoritäten, sondern den Hinweisen Steiners und Beinsa Dounos, alles zu überprüfen. Den Menschen der Verstandesseele möchte ich jedoch sagen, dass sie Bondarew konsultieren mögen, wenn sie mit dem von mir Vorgetragenen nicht einverstanden sind. Am besten ist es jedoch die tiefen Ebenen der Anthroposophie selbst zu konsultieren, die die Erkenntnisse über die Christologie und die geistigen Hierarchien als die wertvollste Frucht des Wegs Steiners enthält, den er durch die siebenstufige Metamorphose des logischen Denkens zur geistigen Welt gebahnt hat. Gerade die wertvollste Frucht erwies sich für die Leitung in Dornach als die am schwersten verdauliche. Nicht von ungefähr gab Sergej Prokofieff mit Bitterkeit zu, dass seine Bücher nie dort besprochen worden sind. Das zeigt das volle geistige Fiasko der Leitung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Aber damit sage ich nichts Neues.

Was macht die Konferenz von 2014 zu etwas Bedeutenderem als die Weihnachtstagung? Unmittelbar nach der Konferenz tauchte ein Impuls in Personen auf, die der „Weißen Bruderschaft“ nahe stehen, etwa den hier anwesenden Stela Ruskova und Dimitar Kalev, so dass im Herbst 2015 eine weitere Konferenz in Varna stattfand – „Beinsa Douno im kulturellen Raum Bulgariens“. In der Osterzeit 2016 wurde ein Runder Tisch mit dem Titel „Die geistige Führung der Menschheit“ durchgeführt. Für mich war er noch bedeutsamer als die Konferenz von 2015, da damals zum ersten Mal in der Welt eine Begegnung von Vertretern der Anthroposophischen Gesellschaft und der „Weißen Bruderschaft“ stattfand. In diesem Monat fand auch die zweite nationale Jahreskonferenz „Der Meister Petar Danov im kulturellen Raum Bulgariens“ statt, die drei Tage dauerte und die ersten zwei Konferenzen vereinigte. Es ist erfreulich, dass die Referenten diesmal besser vorbereitet waren als auf der ersten Konferenz, mit Ausnahme des letzten Vortragenden, bei dem es hitzig wurde und man von weitem sehen konnte, wie Ahriman durch ihn in seinem typischen Stil der Verachtung gegenüber jeglicher michaelischen Tätigkeit, die der Liebe zur Wahrheit entstammt, die Anwesenden auf einen Haufen warf und sie als Dilettanten, Trickser usw. bezeichnete. Als wir darauf reagierten, ist er völlig entgleist. Ahriman wird immer rasend, wenn er als dumm bezeichnet wird, da er die höchstmögliche Intelligenz besitzt, die dem abstrakten Verstand des heutigen Menschen angeboten werden kann. Wenn jemand, der auf einen hohen Posten, insbesondere in den wissenschaftlichen Kreisen, steht und in eine Situation gerät, in der er als dumm erscheint, hat das eine tragische Wirkung auf sein niederes Ich, auf sein Ego. Deshalb reagierte der Vortragende, der in jenem Moment als Vermittler Ahrimans wirkte, durch üble Beschimpfungen. Nach der Konferenz gingen wir in einer Gruppe hinaus, um Konferenzeindrücke auszutauschen. Der Vorsitzende der Anthroposophischen Gesellschaft in Bulgarien Trajtscho Frangov kam hinzu und sagte etwas, was sofort von der geistigen Welt bestätigt wurde, da es wahr ist. Er erwähnte auch, dass in den spirituellen Gesellschaften immer jemand da ist, der Schatten wirft. Der besagte Referent erfüllte genau diese Rolle.

Worin besteht also der Wert der internationalen Konferenz, was nach Trajtscho Frangovs Worten durch die geistige Welt bestätigt wurde? Frangov ist jemand, der viel herumgereist ist und der viele der sog. namhaften Anthroposophen in Europa persönlich kennt. Man kann sagen, dass er der Einzige ist, der versucht, die Rhythmen der Zeit zu erfassen und Beziehungen zwischen Daten und Zeitspannen herzustellen. Neben dem fundamentalen 33jährigen Rhythmus nach Golgatha gibt es eine Reihe anderer Rhythmen, in denen das Menschenbewusstsein, die Menschenseele und der Menschenleib leben. Frangov sagte, dass die Zeit von der Konferenz 2014 bis zum Jahr 2033, wenn unser Frontalzusammenprall mit Ahriman zu Ende sein wird, einen Mondknoten umfasst. Laut Steiners Formulierung ist ein Mondknoten 18 Jahre 7 Monate und 9 Tage lang. Das Ende August 2014 hängt direkt mit der Begegnung mit dem Antichristen nach einem vollen Mondknoten zusammen. Das wurde unverzüglich von der geistigen Welt bestätigt. Mit Rücksicht auf die Vorbereitung dieser Vorlesung flog dann mein Bewusstsein jenseits dieser Kulturepoche, Wurzelrasse und jenseits des Erdenäons, ja sogar jenseits Vulkans hinüber zum Zyklus des Heiligen Geistes. Das mag irreal klingen, aber es wurde etwas bestätigt, was ich geahnt hatte – die bevorstehende Begegnung mit dem Antichristen wird für die weitere Entwicklung der Menschheit von Bedeutung sein. Die Offenbarung lautete, dass die Begegnung mit den ahrimanischen Wesen und Ahriman selbst auch im nächsten Zyklus des Heiligen Geistes fortgeführt werden wird, da sie dort ihren Platz haben wird. Der Impuls der Anthroposophie und der Impuls Beinsa Dounos spielen ihre jeweiligen Rolle und haben sich noch gar nicht in ihrer wahren Tiefe entfaltet, da eine relativ geringe Zahl von Menschen ihre Bedeutung streifen kann. Die Synthese beider Impulse wurde anhand der Vorlesung über Skythianos vorgeführt, in der die Früchte der Synthese als die Aufdeckung der Inkarnationen von Persönlichkeiten der Zeitenwende vorgetragen wurden. Diese Inkarnationsketten sind am festesten verschlossen. Die Synthese wurde verkündet und ihre Früchte auf der Konferenz von 2014 vorgetragen. Aus diesem Grund besitzt sie eine größere Bedeutung als die Weihnachtstagung. Ich habe schon vorher erklärt, dass die Weihnachtstagung allein nicht in der Lage ist, uns die geistige Kraft, das geistige Potenzial zu geben, damit wir dem Antichristen entgegentreten können. Der Impuls, der mit Beinsa Douno kam, ist allein auch nicht ausreichend für unsere Konfrontation mit Ahriman. Die Synthese beider Impulse im menschlichen Ich, das von Christus kommt, macht es möglich, dass die Menschen mit der möglichst starken Perspektive, die vor das Bewusstsein herantreten kann, jenseits vom Vulkan schauen und die Kenntnis haben können, dass von der Art und Weise, wie wir dem Antichristen entgegentreten werden, die Zukunft des nächsten Zyklus abhängt. Meine Argumentation dieser Behauptung werde ich in einer umfangreichen Vorlesung vortragen, die diese Behauptung hoffentlich begreiflich machen wird. Ich wollte schon lange eine Vorlesung über den Willen halten. Die heutige Vorlesung trägt den Titel „Die Geheimnisse des Willens und das Siegel des Menschen“. Unter „Geheimnisse des Willens“ versteht jeder das eine oder andere und über den Willen ist viel gesprochen worden, doch was ist „das Siegel des Menschen“? Im Frühling 2015, als wir als Gruppe „das warme Wasser“ erfanden, erhielt eine Person, die heute nicht anwesend ist, zwei bis drei Monate lang Offenbarungen der geistigen Welt. Diese Offenbarungen sollten uns in unseren Anstrengungen bekräftigen und sie bewiesen die Richtigkeit unserer Arbeitsmethode – die Methodologie der Anthroposophie bzw. die siebenstufige Metamorphose des Denkens. Laut Steiner ist das der Königsweg zur geistigen Welt. Die besagte Person berichtete damals, dass ihr aufgetragen worden ist, alle von ihr erhaltenen Offenbarungen mir mitzuteilen, damit sie später in den Vorlesungen verkündet werden. Diese Offenbarungen wurden mir in der Tat mitgeteilt und mit dem Verständnis ihrer Bedeutung habe ich sie in einigen der Vorlesungen vorgetragen. Es hat sich herausgestellt, dass diese Person eine der Offenbarungen verschwiegen hat. Nach unserem letzten Treffen in der Johannizeit 2016, als ich über die Beziehung der Geister der Persönlichkeit zum Menschen sprach und darüber, wie sie die Richtigkeit der Offenbarungen versiegeln, kam diese Person zu mir und sagte aufgeregt: „Das, was du erzählst, stimmt“. Später habe ich sie angerufen und konkretisierende Fragen gestellt, die die Gegend des rechten Seitenteils des Brustkorbs betrafen. Von meinen Fragen angeregt, stöberte sie in ihren Aufzeichnungen herum und sagte dann zu mir: „Weißt du, was ich als Offenbarung damals erhalten habe – „das Siegel ist das Ganze“. Ich spürte sofort, in welche Richtung sich die Sache neigte und wie sie meinem Wunsch entsprach, eine Vorlesung über den Willen zu halten. Ich fragte die Person, warum sie mir die Offenbarung nicht sofort mitgeteilt hat, als sie erhalten wurde, worauf sie erwiderte, dass sie keine Erklärung habe. Ich begriff, dass ich damals für diese Offenbarung nicht bereit war, denn diese Worte enthalten die ganze Offenbarung in sich. Die echten Offenbarungen der geistigen Welt sind kurz, im Unterschied zu den vielbändigen Reihen, die heutzutage in großer Zahl erscheinen und angeblich von oben inspiriert worden sind. Die geistige Welt spricht nie lange und das, was sie mitteilt, muss auf einen reichen Boden herunterfallen damit wir in der Offenbarung eintauchen und sie in der Tiefe verstehen können: Die Perlen werden nicht vor die Säue geworfen. Diese Offenbarung verlangte, dass ich mich darin vertiefe, um sie zu beleuchten. So werden wir zum Schluss zu schwindelerregenden Schlüssen kommen. Ich tauchte in die Offenbarung ein und verband die Themen über den Willen und das Siegel in eine Einheit.

Wir haben bereits darüber gesprochen, dass über allem Einer steht, Den wir „Absolut“ nennen. Er ist es, Den wir den Wahren nennen, Er ist ewig und nicht manifestiert, der Beginn und das Ende sind in Ihm. In Ihm ist die Eins, in Ihm ist das „Ich-bin“ und das klingt in allen Daseinsstufen abwärts. Er manifestiert Sich in drei Gestalten, in drei großen Hypostasen – als Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist, Die ihre Einheit im Vater finden. Hinter all dem steht das nicht manifestierte Absolute – die einzige Wirklichkeit, die existiert und die als die drei Hypostasen manifestiert, auch die absolute Wirklichkeit darstellt. Das sind keine verschiedenen Wirklichkeiten, sondern immer eine. Aber in der Trinität existieren bereits Relationen zwischen drei Hypostasen. Daraus folgen die Manifestationen in der Form dreier gigantischer Zyklen. Vor dem alten Saturn war der Zyklus des Vaters, nun sind wir im Zyklus des Sohnes, der die Zustände vom alten Saturn bis zum künftigen Vulkan umfasst. Nach dem großen Pralaya, das dem Vulkan folgen wird, wird der Zyklus des Heiligen Geistes anfangen. Nun habe ich erfahren, dass auch Bondarew gesagt hat, dass jener Zyklus wahrscheinlich der Zyklus des Heiligen Geistes heißen werde. Das habe ich Anfang 2015 fest erklärt, da es etwas ist, was auf okkulte Weise bestätigt worden ist. Wir wissen nichts über den vorherigen Zyklus. Nur in GA 110 „Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt“ deutete Steiner darauf hin, dass es dort auch Raum gegeben hat. Diesen Raum, der mit unserem dreidimensionalen Raum nichts zu tun hat, haben die Götter bewohnt. Welche Götter? – Vor zwei Jahren kamen wir zum Schluss, was ebenfalls okkult bestätigt wurde, dass die heutigen Hierarchien des alten Saturns die gleichen Hierarchien sind, aber mit drei Stufen Rückstand in ihrer Evolution. Das ist eine fundamentale Ansicht, ohne die nichts in der Christologie und der Lehre über die geistigen Hierarchien verstanden werden kann. Die heutigen Elohim etwa – die Formgeister – sind diejenigen, die ein Geistselbst als ihr höheres Wesensglied besitzen. Dabei müssen wir zwischen Name und Funktion der Hierarchien unterscheiden. Die Cherubim heißen auch ‚Geister der Weisheit‘. Das Erste ist ihr Name, das Zweite bezeichnet die Funktion, die sie erfüllen. Die Ich-Evolution erfordert, dass der Mensch durch eine Ich-Bewusstwerdung geht, d.h. das „Ich-bin“-Prinzip erwirbt. Ein Wesen erhebt sich von der Substanz zu einer hierarchischen Stufe, wenn es die Ich-Stufe seiner Evolution durchgemacht hat, die Menschwerdung genannt wird. In den verschiedenen Äonen verlief das bei den verschiedenen Hierarchien in einer jeweils spezifischen Art. Es ist wichtig, welche Hierarchien aus dem Zyklus des Vaters in unseren Zyklus kommen, die durch die Menschwerdung gegangen sind und am Anfang des Zyklus des Sohnes stehen, um alles Weitere zu schaffen. Das sind die sechs Hierarchien von den Elohim bis zu den Seraphim. Auf dem alten Saturn sollten die heutigen Archai ihre Ich-Stufe erleben, in den nächsten zwei Äonen unseres Zyklus sollten auch die unter ihnen stehenden Erzengel und Archai dies tun. Die heutige dritte Hierarchie kam aus dem Zyklus des Vaters als eine Substanz, jedoch ohne das Ich-Bewusstsein. Sie sind eine Art Rest des Vaterzyklus. Am Anfang unseres Zyklus gab es sechs Hierarchien, die als „Menschen“ kamen, welche in einer jeweils anderen Stufe einen aufsteigenden Weg zurückgelegt haben. Hinzu kommen sechs Typen von Wesenheiten, die im Zyklus des Sohnes ihre Menschenstufe erreichen werden und sich zu einer Hierarchie erheben werden. Das sind die Archai, Erzengel, Engel und Menschen, künftig werden auch das Tier- und das Pflanzenreich ihre Menschenstufe durchmachen. Das Mineralreich wird auf dem Vulkan seine Menschenstufe erreichen, aber es wird keine Hierarchie werden – die Ursachen werden wir zum Schluss der Vorlesung verstehen. Im Zyklus des Sohnes wird es also wieder sechs Hierarchien geben, die die Menschenstufe durchlebt haben werden. Im vorherigen Zyklus hat sich das Leben, wie es dort existiert hat, in einem Zustand höchsten geistigen Raumes entwickelt. Wenn wir heute vom Raum sprechen, in dem wir als dreidimensionale Körper existieren, müssen wir wissen, dass wir den dreidimensionalen Raum weder anschauen noch sehen können, da er eine Manifestation vom absoluten Ich bis zum Raum ganz unten ist. Wenn wir den dreidimensionalen Raum kontemplieren könnten, würde das bedeuten, dass wir direkt die Trinität anschauen würden. Die Einzigen, die das unmittelbar tun können, sind die Geister der ersten Drei – Throne, Cherubim und Seraphim. Es ist eine Illusion, dass wir den dreidimensionalen Raum anschauen können. Wenn von den Stufen des Raums die Rede ist, die weiter oben bestehen und wenn völlig oberflächliche und windige Äußerungen gemach werden, dass wir etwa von der dritten in die vierte Dimension aufsteigen würden, müssen wir wissen, dass alles, was in der Astralwelt existiert, sich in einer Ebene entwickelt, also in einem zweidimensionalen Raum. Alles, was im niederen Devachan oder in der Sphäre der Sonne existiert, entwickelt sich in einem eindimensionalen Raum, was wir hier mit einer Geraden vergleichen können. Alles, was im höheren Devachan existiert, wo das Manvantara endet und das Pralaya beginnt, stellt einen Punkt dar. Je höher wir aufsteigen, desto mehr wird alles in einen Punkt zentriert, wir gelangen also nicht in einen Raum mit mehr Dimensionen. Das ist auch der Sinn der Pralayas zwischen den einzelnen Zyklen, zwischen den Runden, zwischen den Bewusstseinsstufen, Lebensstufen und Formstufen. Dabei bestehen die kleinsten Pralayas zwischen den Formstufen und den Lebensstufen und die größten – zwischen den einzelnen Zyklen. Eine Schöpfung kann sich nicht endlos entwickeln, da die Gefahr besteht, dass eine Grenze überschritten wird, jenseits der sie nicht mehr zu ihrem Schöpfer zurückkehren kann. Wenn die Schöpfung beginnt, sich zu ihrem Schöpfer zurückzuziehen, beginnt der umgekehrte Prozess einer Auflösung, Vergeistigung und eines Rückzugs ins Pralaya. Dieser Prozess durchläuft die Stufen der Astralwelt, des niederen und höheren Devachan bis hin zum Pralaya. Dort löst sich das ganze Produkt der Schöpfung auf, die bisher wirkenden Gesetze erfahren eine Änderung, neue Gesetzmäßigkeiten werden dem Produkt eingeprägt, so dass wenn die neue Schöpfung anbricht, alles, was ins Pralaya abgedruckt worden ist, als immanente Gesetze der Schöpfung in Erscheinung tritt. Die heutigen fundamentalen Naturgesetze wurden ins Pralaya abgedruckt und treten nun als der Schöpfung immanente Kräfte in Erscheinung.

Was war im vorherigern Zyklus? Das ist die Ausgangssituation, bis zu der das Menschenbewusstsein überhaupt heranreichen kann. Woran liegt das? – Da unsere Schöpfung in unserem Zyklus beginnt und wir über kein Instrument verfügen – weder über ein leibliches in unserem dreifachen Leib, noch über ein seelisches in unserer dreifachen Seele oder über ein geistiges in unserem dreifachen Geist -, mit dem wir jenseits des alten Saturns eindringen können. Wir können lediglich Dinge kennen, die seitdem geschehen sind. Laut Steiner war der Zyklus des Vaters mehr verinnerlicht, im Unterschied zu unserem Zyklus, der bereits auf dem alten Saturn begann, sich nach außen zu entwickeln. Wir werden verfolgen, wie dies geschah, sonst könnten wir die anfangs erwähnte Offenbarung nicht verstehen und hinter die Geheimnisse des Willens kommen.
Im Vater-Zyklus wurde die Basissubstanz ausgearbeitet, auf der unser ganzer Zyklus vom Saturn bis zum Vulkan aufgebaut werden sollte. Sie wurde in einem Zustand der Einheit im Vater ausgearbeitet. Wir sagten, dass die Trinität ihre Einheit im Vater findet, und dass hinter dieser Einheit das Absolute steht. Immer wenn ein Rückzug zum Vater geschieht, ist es ein Rückzug ins Nichts. Das Pralaya ist das große Nichts, in dem das Transzendente wirkt, das sich danach als immanent entfaltet. Die sechs Hierarchien haben soz. die Substanz erzeugt, die auf dem alten Saturn den Anfang zu unserem Zyklus machte. Dieser Anfang ist der Endpunkt, den wir im höheren intuitiven Bewusstsein erreichen können. Laut Steiner ist alles jenseits dieses Anfangs wie fest vernagelt, da dort das Nichts ist. Haben wir trotzdem ein Instrument in uns, mit dem wir in das Nichts eindringen können, wenn wir alle in diesem Nichts erzeugt worden sind? Wir haben in der Tat ein solches Instrument.
Unser Zyklus begann mit einem Opfer. Zuerst übernahmen die Seraphim den Plan des gesamten Zyklus von der Trinität und dieser Zyklus wird im Zeichen der Liebe stehen, denn die Seraphim sind die Geister der Liebe. Sie übergaben den Plan den Cherubim – den Geistern der Harmonie -, die im christlichen Okkultismus auch als die ‚Vollheit der Sophia’ bekannt sind.

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Alle geistigen Hierarchien haben auch andere Bezeichnungen, die ihr Amt und ihre Funktionen im Weltall charakterisieren, aber es gibt einen Hauptnamen. Die Cherubim arbeiteten den Plan aus und leiteten ihn dann zu den Thronen hinunter, die sich als Geister des Willens opferten. Was ist das Grundlegende, das bei diesem Opfer stattfand und die Weiterentwicklung des ganzen Zyklus vorbestimmte? Wir alle wissen, dass als Ergebnis ihres Opfers die ursprüngliche Wärme entstanden ist. Aber vor der Wärme gab es auch eine intensive Entwicklung. Sie strahlten das ursprüngliche Astralfeuer aus. Dieses Feuer ist die Substanz, welche die sechs Hierarchiewesen im vorherigen Zyklus ausarbeiteten und das ist der fundamentale und allbestimmende Wille des Vaters, der sich ausstrahlt und sich an den Anfang des alten Saturns stellt. Doch in der Substanz, die das Astralfeuer darstellte, gab es auch etwas anderes. Dort war auch das Prinzip des Physischen, das Vater-Prinzip, präsent. Wir wollen Beides gut auseinanderhalten, da wir sonst den Rest nicht verstehen würden. Das Eine ist das physische Prinzip als das Vater-Prinzip und das Andere ist die Substanz, die im Zyklus des Vaters von den sechs Hierarchien geschaffen wurde. Als sich die Throne, die Geister des Willens demütig vor den Cherubim opferten, strahlten sie etwas, was zweierlei enthielt. Diese Kombination zweier Dinge in Einem wird bis zum Vulkan weiterbestehen und gigantische Metamorphosen durchlaufen. Die ausgestrahlte reine Astralsubstanz ist von höchster Qualität. Ich werde die höheren Welten erläutern, so wie ich den Raum erläutert habe. Manche behaupten, dass das Astrale höher als das Ätherische steht und halten sich für kompetent. Wenn vom Astralischen und Ätherischen die Rede ist, werden Stufen der Manifestation der Substanzen und die Eigenschaft, mit denen sie sich manifestieren gemeint. Wenn wir etwa über das Ätherische sprechen, das im Tierkreis unter den Cherubim und Seraphim zu finden ist, so steht dieses Ätherische viel höher als das Astrale des planetarischen Aspektes. Das Astrale im planetarischen Aspekt steht viel höher als das Astrale in der Erdensphäre oder unser Astralleib. Wenn also davon die Rede ist, was höher steht, müssen wir sehen, auf welcher Daseinsstufe das Astrale und Ätherische sind – ob auf der Erde, in der Astralwelt, in niederen oder höheren Devachan. Das, was als das ursprüngliche Feuer am Anfang des alten Saturns entstand, ist Astralität der höchstmöglichen Ordnung. Die ursprüngliche Substanz ist diese höchste Astralität mit dem hineinverwobenen physischen Prinzip des Vaters. Das Vater-Prinzip hatte das Potenzial, sich vom Geistesmenschen zum Mineralzustand der Form zu entfalten und es bewirkte, dass wir diese höchste Astralität auch als Gestein sehen. Alles um uns herum ist eine Erscheinung der ursprünglichen Substanz. Selbst das Ich, das die Menschheit als Gruppen-Ich von den Elohim erhielt, ist auch eine solche Substanz. Die Schöpfung begann sich abwärts zu entfalten. Die Substanz enthielt als der reine Wille des Vaters die ganze künftige Entwicklung bis zum Vulkan in sich, allerdings ohne Eigenschaften. Es musste etwas erscheinen, was Eigenschaften in diesem reinen Willen ausbildete. Die erste Eigenschaft kam von den Herrschaften, die sich selbst zurückspiegeln und sie brachten Leben in diesen reinen, qualitätslosen astralen Willen. Diese Zurückspiegelung von ihnen kam auf sie zurück und dabei haben sie eine große Seligkeit empfunden. Es entstand die erste Eigenschaft аls eine Relation zwischen Wille und Leben. Dieses Leben war nicht das Leben des nächsten Äons (der alten Sonne), sondern ein Leben, das die Substanz soz. modelliert hat. Es ist etwas anderes, ein Ding nur zu modellieren und dieses Ding zu beleben, sodass es zu wirken beginnt. Ein sehr ungenauer Vergleich wäre etwa das Konstruieren und das Zusammenbauen einer Maschine und das anschließende Funktionieren dieser Maschine entsprechend ihrem Zweck. Zum ersten Mal erhielt der Wille ein Dasein, denn das Leben verleiht ein Dasein. Wo ist hier das Ich des Absoluten? Als Fichte mit seinem Bewusstsein arbeitete, formulierte er die Philosophie vom Ich und Nicht-Ich. Der Begriff des Nicht-Ich geht nicht jenseits des alten Saturns in den Zyklus des Vaters, sondern ist genau der Augenblick der Ausstrahlung der Substanz des ursprünglichen Astralfeuers von den Thronen. Das Ich und Nicht-Ich Fichtes sind genau im Opfer der Throne enthalten. Dort ist der Anfang des Übergangs der Transzendenz aus dem Pralaya zu etwas anderem, was soviel anders werden sollte, dass wir heute darauf treten und unsere Leiber aus ihm gewebt sind. Wenn vom Nicht-Ich des Absoluten die Rede ist, so ist das die ursprüngliche Astralsubstanz. Dort begann eine gewisse Gegenüberstellung auf der höchstmöglichen Ebene, die wir uns vorstellen können. Das ist der Ursprung des Widerspruches. Natürlich hat er mit unserem heutigen Verständnis von einem Widerspruch nichts zu tun und ist mit keinen zurückgebliebenen Wesenheiten verbunden, so wie dies die luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesen sind. Wir reden hier von einem Widerspruch, der im Inneren jener Wirklichkeit ist.

Das ist eine Art Selbstverleugnung des Vaters. Sowohl die Substanz als auch das physische Prinzip gehören Ihm und sie geraten in Widerspruch zueinander. Der Vater verursachte Selbst den Zyklus des Sohnes, in dem die freie Wahl als Produkt dieses Zyklus entstehen und seine höchste Erscheinung durch den Menschen finden sollte. Zu diesem Zweck verleugnete der Vater Sich Selbst und dies trat im Opfer der Throne in Erscheinung. Der ganze Zyklus begann mit einem Opfer und in diesem Zeichen entwickelte sich die gesamte Schöpfung weiter, sonst wäre der Rückweg zum Schöpfer unmöglich. Jeder, der sich zur geistigen Welt erheben will, muss diesen Weg besteigen. Von diesem Anfangsmoment nahm die Entwicklung in zwei Richtungen ihren Lauf. Wenn wir uns die Entwicklung des Zyklus des Sohnes wie eine Ellipse vorstellen, an deren zwei Enden der alte Saturn und der zukünftige Vulkan stehen und ganz unten die Erde, so schoss der Heilige Geist bereits bei dem ersten Opfer zum Vulkan empor, denn der Vulkan existierte sofort, der ganze Zyklus ist im Absoluten enthalten und der Vater stellte Sich auf den Saturn. Der Heilige Geist kommt aus der Zukunft in die Vergangenheit in der Astralität, der Vater bewegt sich von der Vergangenheit zur Zukunft im Ätherischen, das als Leben durch die Herrschaften in der zweiten Saturnrunde ausgestrahlt wurde. Neben den Vorwärts- Rückwärts- und Rückwärts-Vorwärtsbewegungen gibt es auch eine Bewegung des Ich-Prinzips, die von unten aufwärts der Senkrechten entlang durch die einzelnen Welten zum Pralaya geht. Die von den Thronen ausgestrahlte Substanz begann sich als der siebenstufige Zyklus des Sohnes zu entwickeln – wir wollen sagen, der Waagerechten entlang in der empirischen Zeit, mit der ganzen Bedingtheit dieses Begriffes, denn diese Zeit verläuft in beiden Richtungen. Das physische Prinzip, das Ich-Prinzip, das in der Substanz wirkt, wirkt in der Senkrechten. Es gibt keine Erhebung ohne die Bewegung der Senkrechten entlang, ohne die Entwicklung des Persönlichen. Deshalb habe ich den Verstandesseelen Bondarew als Autorität empfohlen, aber den Ich-Seelen biete ich etwas ganz anderes an.

Nach der Ausbildung einer Relation, einer Eigenschaft im Willen musste er sich weiterbewegen. Dann mischten sich die Geister der Bewegung ein, die das Symbol der Astralität sind und sie verursachten Bewegung in dem, was als eine Relation entstanden ist. In dem, was als eine Relation entstanden ist, ging das Dasein bei seinem Herabströmen in ein Nichtdasein über. Es entstand der Körper des alten Saturns als ein beseeltes Wesen aus der Bewegung der Substanz, des Lebens und der Astralität. Die Bewegung hat die Fähigkeit, Empfindungen im Astralleib Saturns hervorzurufen, um den herum die Weltgeistigkeit ist. Bekanntlich hat der Zyklus des Vaters eine dermaßen gewaltige Entwicklung durchgemacht, dass er im neuen Zyklus als der Tierkreis erscheint. Dieser bildete den Raum auf der alten Sonne, aber er existierte keimhaft bereits am Anfang des alten Saturns und umgab das, was abwärts mit den Thronen, Herrschaften und Mächten geschah. Nach der Erzeugung des beseelten Astralkörpers Saturn entstand gleichsam die dreifache Entwicklung, die Trinität kam zur Geltung und es hätte auch keine Weiterentwicklung gegeben. Hier ist das Urbild der uns bekannten Hegelschen Triade: These – Antithese – Synthese. Das Urbild all dessen, was sich in uns auf der Stufe des Bewusstseins entwickelt, liegt in diesen drei Kategorien von Wesen in den ersten drei Saturnrunden. Die These ist das Ausstrahlen der Substanz, die Antithese ist das Leben und die Entstehung einer Relation durch seine Zurückspiegelung und die Synthese ist das Hervorrufen von Bewegung drinnen und das Beseelen. Der Wille, der in der zweiten Runde nicht zu sich selbst zurückgespiegelt wurde – dies geschah nur mit dem Leben -, wurde nun zurückgespiegelt – es begann also seine Verinnerlichung. Nachdem der ursprüngliche Wille zu sich selbst zurückgekehrt war, hätte sich alles hier in den Vater zurückziehen können. Deshalb kam der glänzende Philosoph Hegel zu der Idee der Triade, aber er konnte sie nicht als eine Vier entfalten. Dazu ist die Beteiligung von etwas anderem notwendig, sonst wäre alles innerhalb dieses Zyklus verschlossen geblieben und der Vater hätte einen neuen Zyklus schaffen sollen, während der Zyklus des Sohnes sinnentleert geblieben wäre. Die Hegelsche Triade wird oft von den klugen Köpfen der Menschheit benutzt, aber damit erreichen sie nur das abstrakte Denken, obwohl Hegel selbst die Triade zum reinen Denken verwendet hat, bei dem die Gedanken nacheinander folgen, ohne eine Beziehung zur sinnlichen Wirklichkeit zu haben. Mit dieser Triade bleibt Hegel nur in den Grenzen des Bewusstseins eingesperrt, ohne den Übergang zum Dasein schaffen zu können. Die Triade wirkt in unserem Bewusstsein. Wie kann sie den Weg zum Dasein finden? – Dieser Übergang ist die siebenstufige Metamorphose des Denkens. Bisher folgt unsere Erörterung den Stufen dieser siebenstufigen Metamorphose des Denkens. Die These ist das Opfer der Throne. die Antithese – die Zurückspiegelung der Herrschaften und die Synthese – die Einmischung der Geister der Bewegung. Damit nicht alles hier zu Ende kommt, muss es einen Übergang geben zu der sog. anschauenden Logik. Die Philosophie hat sehr weitläufig die Gnoseologie – die Wissenschaft von der Erkenntnis – entwickelt. Vor Rudolf Steiner hat sie aber nicht die wahren Quellen der Triade berührt, die immer in unserem Bewusstsein wirkt. Im Unterschied zur Gnoseologie war die Ontologie des Daseins den christlichen Theologen überlassen. Sie konnten auch nicht die Quellen der Schöpfung, die Triade im Dasein streifen, um sie im siebenstufigen Zyklus auszubreiten. Die Dinge entwickeln sich von der Eins – der Einheit – zur Drei und zur Metamorphose zu der Sieben, die sich in der Zeit entwickelt. Bleibt man in der Drei und unternimmt keinen Schritt zur Vier, wird man die siebenstufige Metamorphose nie entwickeln können. Da wird der Vulkan eine Möglichkeit sein, in der die freie Wahl fehlt, was die ganze Entwicklung und die Opfer der Götter im Namen dieser Entwicklung des Sinnes beraubt. Steiner verband den Begriff mit der Wahrnehmung des Objektes in der anschauenden Vorstellung und schlug eine Brücke zum Bewusstsein, die nach drüben, in die geistige Welt reicht, wo das Wesen des Daseins als Idee, als Gedankenwesen ergriffen wird. Danach wird die Idee, die unser verfügbares Ich gewahr wird, durch dieses in die sinnliche Welt hergebracht und den Menschen als das wahre Wesen dieses Objektes dargebracht. Auf diese Weise erhielt die Ontologie auch sieben Stufen, so dass es in der Ontologie und der Gnoseologie eine Siebenfachheit besteht. Das ist der große Beitrag Rudolf Steiners zur Entwicklung der Menschheit. Er bereitete den Weg zu beiden, so dass die siebenstufige Entwicklung in der Zeit auf der Stufe des Bewusstseins und auf der Stufe des Objekts bestehen, obwohl die Triade im Bewusstsein sich außerhalb des Daseins entwickelt und daher außerhalb von Zeit und Raum ist. Dagegen entwickelt sich das Dasein in Zeit und Raum. Steiner stellte eine Beziehung her zwischen dem Außerzeitlichen und Außerräumlichen und dem, was in Zeit und Raum ist. Nur so kann das, was innerhalb von Zeit und Raum ist, dorthin verlagert werden, wo Zeit und Raum fehlen. Das ist die Aufgabe des Menschen, der auf seinem Weg die drei von ihm abgefallenen Naturreiche mitnehmen und in die geistige Welt hineinbringen soll.
Als die Geister der Bewegung mit ihrer Astralität die Substanz und das in ihr enthaltene Leben durchzogen, verursachten sie Empfindungen – die Schöpfung erhielt ein Subjekt. Es gibt einen Unterschied zwischen diesem Subjekt und Dem Einzigen. Der Einzige ist allein in Sich Selbst, Er ist der Wahre und das, was in der dritten Runde des Saturn geschah, hat das Subjekt hervorgebracht. Wenn wir von einem Subjekt in der Schöpfung reden, so erschien dieses in jener Zeit. Dieses Subjekt – ein saturnischer Astralleib mit Empfindungen drinnen und in der Triade eingesperrt, ist wie ein Luftballon geplatzt. Dazu haben die Geister der Form beigetragen, die ein entwickeltes Geistselbst besaßen. Die Elohim durchdrangen diese Astralität mit sich selbst und sie platzte in der Form der Urgestalten aller Dinge, die wir heute als Gedankenwesen kennen. Der Wille hatte durch das Leben von den Herrschaften eine Eigenschaft und eine Relation erhalten mit dem, was die Geister der Bewegung hineingetragen hatten; Nun ging er zur Kategorie der Quantität oder Vielzahl über. Das Subjekt sollte als eine Vielzahl erlebt werden. Die Elohim stehen an der Grenze zwischen dem, was sich im ursprünglichen Willen des Vaters entwickelt und dem, was sich abwärts in der Hierarchie entfalten sollte, die wir heute als die dritte Hierarchie der Engel, Erzengel und Archai kennen. Das ist ein gigantischer Übergang, denn die Substanzialität der Wesen, auf der sie ihr Ich-Bewusstsein bauen und die Menschenstufe durchleben sollten, kam aus dem vorherigen Zyklus. Die Dinge erfahren im Pralaya immer eine Metamorphose und die Substanz aus dem vorherigen Zyklus erschien auf dem alten Saturn als das ursprüngliche Feuer. Das ist nicht einfach die Fortsetzung der Manifestation jener Substanz aus dem Zyklus des Vaters, sondern etwas Metamorhosiertes und Neues. Steiner empfahl, die Methode der Analogie nie auf die geistige Forschung anzuwenden, da die abstrakte Vernunft die Gewohnheit hat, die Dinge anzupassen, was die erzielten Schlüsse hohl und inhaltslos macht. Das ist jedoch die Arbeitsweise vieler heutiger Wissenschaften.
Nach der Entstehung der Vielzahl nahmen alle ursprünglichen Gedankenwesen eine auf den ursprünglichen Willen orientierte Stellung ein, damit sie durch ihn eine gewisse persönliche Entwicklung erfahren konnten, was der Sinn der Entwicklung im Zyklus des Sohnes ist – jedes Wesen soll die Ich-Bewusstwerdung erleben, die Menschen sollen auch die freie Wahl erleben. Die fünfte Entwicklungsstufe des Lebens auf dem alten Saturn oder die fünfte Runde entspricht heute der fünften Stufe der Metamorphose des Denkens. Wir wollen uns daran erinnern, worin diese Stufe besteht. Nachdem die Synthese in der Triade in uns vollzogen ist, darf sie uns nicht zur Eins zurückbringen, sondern sie muss sterben und auferstehen. Das Sterben geschieht im anschauenden Denken, in der vierten Stufe oder der Vielzahl, die die Geister der Form auf dem alten Saturn geschaffen haben. Das bedeutet, dass wir bei der Transformation, die bei der siebenstufigen Metamorphose des Denkens eintritt, mit Liebe auf jeden Gegenstand schauen sollen, egal ob das ein Mensch, eine Fliege, ein Baum oder ein Mineral ist. Im Gestein etwa ist die ganze Evolution enthalten, wie Beinsa Douno zu seinen Schülern bei den Unterweisungen im Rilagebirge zu sagen pflegte. Man muss mit Weisheit und Liebe jedes Objekt betrachten, denn in der ursprünglichen Substanz wirkt die Weisheit des Heiligen Geistes und bei der Ausstrahlung des Lebens durch die Herrschaften trat in sie auch die Liebe ein. Die Weisheit und die Liebe erfuhren in der dritten Runde eine Synthese, die nicht zum Einheitlichen zurückkehrte, sondern zu einer Vielzahl wurde, in der die Synthese der Weisheit und Liebe weiterbesteht. Deshalb kann man nur durch einen Blick, der voller Weisheit – Erkenntnis- und Liebe zum Objekt ist, sein wahres Wesen erreichen und über die Brücke von der fünften Stufe der Metamorphose des Denkens gehen. Der Mensch geht über diese Brücke mit seinem Ich und gelangt in die übersinnliche Welt, wo ihm die Idee oder das wahre Wesen des Objektes eröffnet wird, dann überträgt er sie in die sinnliche Welt und begreift die wahre Bestimmung des Objektes. Das geschieht bei uns vereinzelt in der Form von Offenbarungen und wenn ich sage, dass wir das seit 16 Jahren praktizieren, will ich nicht behaupten, dass ich immer über die Brücke ins Jenseits gelangen kann. Es ist langes Praktizieren notwendig und das geschieht willentlich erst nach der Einweihung, wenn der Mensch neu geboren wird.
Doch besteht auch dann der Augenblick der Offenbarung, da selbst Steiner große Anstrengungen unternehmen musste, damit ihm etwas offenbart wird, Manches konnte auch er nicht erreichen. Die fünfte Stufe bedeutet, dass wenn man in die geistige Welt gerät und einem das Objekt gezeigt wird, dies für den geistigen Forscher individuell geschieht. In die Individualisierung mischen sich die Geister der Persönlichkeit ein, die auch Geister der Zeit oder Archai genannt werden. In der fünften Saturn-Runde durchliefen sie ihr Ich-Bewusstsein.

Wir wollen gut begreifen, woher die Zeit kommt und was sie darstellt. Die Geister der Persönlichkeit wurden als Ich durch eine Astralität erlebt, die sie von den Thronen erhielten. Sie erlebten diese Astralität als ein Ich-Bewusstsein, aber damit etwas Persönliches entstehen konnte, war ein Nährboden notwendig. Dieser Nährboden waren die Erzengel, die sich auf der Tierstufe befanden, die Engel befanden sich auf der Pflanzenstufe und die Menschheit erhielt den Keim ihres physischen Leibes in der fünften Runde. Im Ich der Geister der Persönlichkeit kommt der Wille des absoluten Ich oder des Prinzips des Vaters der Manifestation zur Geltung. Was bedeutet die Zeit? Für die heutigen Menschen ist sie zu etwas völlig Abstraktem geworden. Als das Göttliche beschloss, sich zu manifestieren, schuf es Wesen. Wenn wir über die verschiedenen geistigen Welten sprechen, so sind das Wesen und nichts anderes; sie bringen den Willen des Vaters, sich in der Schöpfung zu manifestieren, zum Ausdruck. In den Archai sollte die von den Thronen ausgestrahlte Substanz etwas Persönliches erhalten. Sie sollten dies als Erste in unserem Zyklus zustande bringen. Während die höheren Geister in dem zurückgespiegelt wurden, was höher als sie war (die Herrschaften haben etwa das Leben in der Substanz der Throne zurückgespiegelt), wendeten sich die Geister der Persönlichkeit nach unten und spiegelten sich in diesem „Unten“ zurück, ohne sich mit ihm zu verbinden. Was war dieses „Unten“? Aus dem persönlichen Erleben der Geister der Persönlichkeit begann in der astralischen Bildung Saturns ein Prozess der Verhärtung. Immer, wenn Beziehungen entstehen, gibt es einen Prozess der Verhärtung, besonders wenn dies Beziehungen der Gegenüberstellung sind. Die eskalierenden Konflikte auf dem Erdenplan machen die Menschen zu Pflastersteinen, die statt hinaufzuschauen immer tiefer versinken. Jeder, der auf seine Position beharrt und keinen Schritt zurückweicht, sollte dies bedenken. Indem sich die Archai abwärts zurückspiegelten, verhärteten sie laut Steiner die Substanz zu feiner Stofflichkeit – das ist die Wärme (vgl. GA 13:108). Vorher stellte die astrale Feuersubstanz reine seelisch-geistige Wärme dar. Oben bei den Thronen ist sie geistige Wärme, in den Geistern der Bewegung wird sie zu seelischer Wärme und als das Wärmeelement, als eine Art ursprüngliche Stofflichkeit entstand sie erst durch das Ich-Bewusstsein der Geister der Persönlichkeit, das in dieser Astralsubstanz wirkt. Wir wissen, dass die Wärme das höchste Element im Vergleich zu den anderen (Erde, Luft, Wasser und Feuer/Wärme) ist. Sie befindet sich diesseits der sinnlichen Welt. Das erste Element diesseits ist der Wärmeäther, es folgen der Licht-, Ton- und Lebensäther. Der Wärmeäther erschien als ein Kontrapunkt aus der Tätigkeit der Geister der Persönlichkeit zusammen mit der Entstehung der Wärme. Warum war dies notwendig? Die dort erzeugte Wärme ist viel unterschiedlicher als die Wärme im Erdenäon, die hiesige Wärme hat viele Metamorphosen erfahren. Der damalige reine Wärmeäther unterscheidet sich auch wesentlich vom Wärmeäther in unserem Äon. Der heutige Wärmeäther ist wie ein Schweizer Käse von der menschlichen abstrakten Denktätigkeit durchlöchert und wird von Ahriman beherrscht, der nun nach dem Lichtäther langt. In diesen durchlöcherten Wärmether stieg Christus 1936 mit der Hilfe des Bodhisattva opfernd hinab – zum Boden der übersinnlichen Welten. Seitdem hält Er Sich in dieser Gegend auf, die am unangenehmsten von allen übersinnlichen Welten ist.

Die Geister der Persönlichkeit sind wie ein Organ, durch das die Götter erlebt werden. Wenn die Götter sich in der Schöpfung in einem gegebenen Aspekt erleben wollen, schaffen sie ein Organ, ein bestimmtes geistiges Organ. Wir haben etwa ein Auge, das vom Licht erschaffen ist und der Wahrnehmung des Lichtes dient. Das Auge stirbt außerhalb des Menschen, da es kein selbständiges Leben führen kann. Um die sinnliche Welt wahrzunehmen, verfügen wir über Organe, die dazu geschaffen sind, damit wir die Welt erleben können. So wie das Auge ein geistiges Wesen ist und unser Tastsinn ein geistiges Wesen ist, schaffen sich auch die Götter geistige Wesen. Im Weltall ist alles voller geistiger Wesen. Wenn wir über die Zeit reden, sind die Fünf und die Sieben die bestimmenden Zahlen. Das, was wir in der Zeit sich entwickeln sehen, ist dem Zyklus der Sieben unterordnet. Deshalb verläuft alles in diesem Rhythmus – von den sieben Äonen in unserem Zyklus zu den sieben nachatlantischen Kulturepochen. Die Fünf wirkt im Pralaya. In der Vorlesung „Die Auferstehung im Denken“ vom April 2015 haben wir über das Pentagramm im Pralaya gesprochen. Wenn wir im höchsten Sinne reden, haben wir die Zwölf, die aus der Sieben und der Fünf besteht mit einer Wechselbeziehung zwischen beiden Zahlen. Bei 6 zu 6 verläuft die Schöpfung nur in der Zeit auf der Waagerechten und die Senkrechte fehlt. Damit die Senkrechte existiert, damit die Beziehung zwischen dem Pralaya und der Schöpfung nicht reißt, entwickelt sich die Schöpfung in der Sieben und das Pralaya – in der Fünf. Wir reden von sieben Äonen und fünf Pralayas dazwischen und nicht sechs, wie sie auf den ersten Blick aufgezählt werden. Das letzte Pralaya zwischen den zukünftigen Venus und Vulkan ist oktavisch. Deshalb sprechen wir von den Zahlen sieben und fünf. Das Manvantara und das Pralaya finden auch im Alltäglichen ihren Ausdruck. Wenn wir schlafen, sind wir gleichsam im Pralaya, wenn wir wach sind, ist das das Manvantara für uns. Deshalb ist vom Okkultismus von Weltentagen und Weltennächten die Rede. Ein Äon ist etwa ein Weltentag und das Pralaya ist die Weltennacht, in diesem Sinne haben wir sieben Weltentage und fünf Weltennächte. Es tauchten auch Wesen auf, die Geister der Zyklen der Zeit oder der Zeitalter waren. Das war notwendig, da die Archai Zeit reinster astraler Ausprägung darstellen. Als sich die Schöpfung aber weiter abwärts entfaltete, konnte sie nicht mehr auf die alte Art durch die Götter geleitet werden. Es mussten neue Wesen erschaffen werden, die sich um die Zeit kümmerten, die der Waagerechten entlang verläuft. Die Archai sind diese Wesen, die die Zeitbeziehung zum Pralaya der Senkrechten entlang unterhalten. Das Durchlaufen ihrer Ich-Stufe ist das Urbild der fünften Stufe der Metamorphose des Denkens und genau diese Geister versiegeln die Richtigkeit der Offenbarungen, die wir erhalten.
Etwas anderes sind die Geister der Persönlichkeit als reine Zeit, die vom absoluten Ich geschaffen wurden zum Zweck der Unterhaltung der Beziehung zwischen der Schöpfung und dem Pralaya der Senkrechten entlang durch den Menschen. Die Geister der Zyklen der Zeit, die die Zeit in der Schöpfung auf der Waagerechten leiten und von der ersten Götterdrei geschaffen sind, sind wiederum ganz anders. Das sind die 24 Greise aus der „Apokalypse des Johannes“. In jedem der vergangenen Äonen wurden jeweils sieben Greise geschaffen und drei entstanden im Erdenäon. Beinsa Douno sagte, dass jetzt der 25. Greis entsteht, da wir uns in der 25. Runde der Entwicklung unseres ganzen Zyklus befinden.
Etwas anderes, was mit unseren schaffenden Vätern unter dem Aspekt der Individualität, den Geistern der Persönlichkeit, geschah, ist die Schaffung der Wärmemonade. Zum ersten Mal wurde der Mensch in der fünften Runde geschaffen. Wir wollen verfolgen, was er darstellte und was aus ihm wurde, um auch die Fortsetzung zu verstehen. Aus der feinen Stofflichkeit, zu der die Wärme infolge der Tätigkeit der Geister der Persönlichkeit wurde, nahm die Sphärenform Gestalt an – die erste Form des physischen Leibes des Menschen. Das physische Prinzip, das in der Opfersubstanz der Geister des Willens fließt, hat diese Monade geformt, die das Urbild unseres physischen Leibes bzw. sein Phantom ist. Im Phantom findet die Ich-Tätigkeit der Geister der Persönlichkeit ihren Niederschlag, die, wie gesagt, nicht nach oben wie bei den höheren Geistern zurückgespiegelt wird, sondern nach unten. Für sie waren wir soz. die Objekte, durch die sie ihr gegenständliches Ich-Selbstbewusstsein erreichen konnten, jedoch nicht im Sinne, den wir auf der Erde verstehen. Die Menschheit ist sehr eng mit den Archai verbunden, denn zu der Zeit, als sie „Menschen“ wurden, traten sie auf uns, wie wir heute auf die Steine treten. Heute sind wir Menschen dank der Steine, auf die wir treten und damals waren wir zusammen mit den Engeln und Erzengeln diese „Steine“ für die Archai. Die Engel und Erzengel kamen allerdings als Substanz aus dem vorigen Zyklus. Wir waren die Ersten, die in diesem Zyklus Wärme infolge des Opfers der Geister des Willens darstellten. Deshalb waren wir der wahre Nährboden zum Ausbau des Selbstbewusstseins in unserem Zyklus, da nur in ihm das Ich-Prinzip in dieser Art zur Geltung kommt. Das Paar Mensch – Geister der Persönlichkeit in der fünften Runde ist überhaupt das Urbild für den ganzen Zyklus. Deshalb ist die Beziehung zu den Geistern der Persönlichkeit von herausragender Bedeutung. Während die Archai in der Wärmemonade arbeiteten, haben sie dort eine Art Verpersönlichung hervorgerufen. Die ersten Impulse der Verpersönlichung wurden uns von den Archai angelegt, weshalb sie ‚ Geister der Persönlichkeit‘ genannt werden.
Was ist in uns noch hineingelegt worden? Die Geister des Willens haben in uns bereits am Ende des Saturnäons ihr Ich als Geistesmenschen hineingelegt. Wir wollen die Wärmemonade als Form und Urbild des menschlichen physischen Leibes und das geistige Ich-Element, welches in diese Form hineingelegt worden ist, auseinanderhalten. Der Geistesmensch, den die Throne, die das Wesensglied Geistesmensch besaßen, uns angelegt haben, führte zur Entstehung des Trancebewusstseins in der Monade. Das war zwar das möglichst niedere Bewusstsein, doch bildete es das Unterpfand der ganzen Schöpfung bis zum Vulkan. Ich werde der Reihenfolge der Ausführungen zuvorkommen und sagen, dass das das Siegel des Menschen ist. Es wurde am Ende der siebten Runde aufgeprägt und muss einen gigantischen Weg vom Trancebewusstsein bis zum von uns individualisierten Allbewusstsein auf dem Vulkan zurücklegen. Dann werden die Worte der Offenbarung „Das Siegel ist das Ganze“ ihren Sinn erhalten. Das ist der tatsächliche Sinn der Offenbarung.
Die Monaden, die wir am Ende des Saturn darstellten, kamen im Wärmeäther in Bewegung und wiesen ein gewisses Trancebewusstsein auf. Das ist das Ergebnis der Tätigkeit der Throne zum Hineinlegen des Geistesmenschen, zur Aufprägung dieses Siegels, das den Leib, die Seele und den Geist in sich enthält. Vorher griffen in der sechsten Runde unserer Entwicklung die Seraphim ein und legten uns durch die Erzengel die ersten Keime der Sinnesorgane an, mit denen wir heute die sinnliche Welt wahrnehmen. Zum Schluss setzten die Cherubim durch die Engel den Anfang zu unserem Stoffwechsel. Damals hatten die Engel und Erzengel noch nicht die hierarchische Stufe erreicht, weshalb durch sie viel mächtigere Wesen wirkten, die uns die Keime der Sinne und Organe zwecks unserer zukünftigen Individualisierung gaben.

Zum Schluss wurde mit der Aufprägung des Siegels, des höchsten Ich-Prinzips, mit dem wir auf dem Vulkan das Allbewusstsein/die intuitive Bewusstseinsstufe erreichen werden, die eine trancehafte Sinnlichkeit in den Wärmemonaden bewirkt. Das war ein rein mechanischer Wille, da er von draußen durch die Geister des Willens reguliert wurde. Das geschah auf dem äußeren Plan auf dem alten Saturn, in seinen Tiefen entsprechen diesem dumpfen menschlichen Willen bestimmte Handlungen, die in der heutigen Menschensprache als ‚den Duft in der Schöpfung’ bestimmt werden können. Der Duft ist das Produkt des Vater-Prinzips. Von der menschlichen Monade wurde zum ersten Mal auch ein Ton vernommen. Das Wort, das im Urbeginn war und die Schöpfung als einen Gedanken ausgestrahlt hat, hat zum ersten Mal in der Menschenmonade erklungen. Der Duft, der die Wesen umströmte, war außerordentlich rein. Mit der fortschreitenden Individualisierung des Menschen und dem Auftreten der sich widersetzenden Götter und der zurückbleibenden Wesen zerfiel der Duft in verschiedene Gerüche. Die Verhärtung hat ein enormes Ausmaß angenommen, wie Beinsa Douno sagte, so dass die dunklen Geister widerlich riechen und die rechtmäßigen Engel nach „Nux“ duften. Über den Schüler sagte der Meister, dass er so rein sein muss, dass er nach Nux, dem Engelsduft, riechen soll. Und dieser Wohlgeruch soll sich nicht ändern, sondern in der ganzen Ewigkeit stärker werden wie bei einer Blume im Garten Gottes. Unser Geruchssinn hat eine höhere Quelle – er kommt aus dem Weltenwillen selbst. Der Geruchssinn ist sehr wichtig! Wenn der Mensch seinen Geruchssinn verliert, ist das ein fundamentaler Verlust. Wir müssen danach streben, ohne Parfüm zu duften, denn Steiner hat gesehen, was für zerstörerische Geister in den Menschen bei der Einatmung gewisser Düfte eingehen.
Der menschlichen Monade stand ein langer Entwicklungsweg bevor, weshalb sie ins Pralaya zurückgezogen wurde. Wenn in einem gegebenen Äon, einer Runde oder Formstufe die Schöpfung sich weit genug vom Schöpfer entfernt hat, muss es durch Auflösung und Vergeistigung zurückgezogen werden. Andernfalls könnte sie in einem bestimmten Augenblick unwiderruflich vom Schöpfer abfallen und einen völlig unbekannten Entwicklungsweg nehmen.

Unsere Monade, der die Saturn-Quintessenz als das Urbild des physischen Leibes und als Geistesmenschen eingeprägt worden waren, wurde zurück in die geistige Welt eingezogen. Hier taucht eine sehr wichtige Frage auf, nämlich, ob der Geistesmensch auch vielfach ist wie der physische Leib. Ich habe mich oft gefragt, woher die Unterschiede in der Entwicklung der einzelnen Menschen kommen. Gibt es eine uranfängliche Vorbestimmtheit, die so stark prägt, dass die Menschen dermaßen unterschiedlich als Bewusstseinsstufe sind? Das ist eine grundlegende Frage, die mich seit Jahren beschäftigt und die mir auch andere Menschen gestellt haben. Ob Gott diesen Unterschieden zugrunde liegt oder der Mensch sich selbst zu diesem Zustand gebracht hat? Es gibt in der Tat eine Vorbestimmtheit. Die geschaffene Monade war für jeden anders. Die Form war jeweils anders, damit sich der Vater durch jeden in einer anderen Form der Liebe erleben kann. Er schuf die Monaden in ihren verschiedenen Formen. Mit dem ihnen eingeprägten Geistesmenschen kam von den Geistern des Willens das individualisierende Prinzip, um der Monade ihre Individualität zu verleihen. Damals erlebten wir dieses Individuelle im Trancebewusstsein, was vom heutigen Standpunkt aus ein Bewusstsein im Nichts ist. Aber in diesem Nichts, in diesem Siegel, in diesem Trancezustand ist die ganze weitere Schöpfung bis zum Allbewusstsein auf dem Vulkan enthalten. Die weitere Schöpfung diente der Ausbildung der Elemente des vielgliedrigen Menschen und mit diesem Instrument zum Allbewusstsein zu kommen. Das auf dem Saturn aufgeprägte Siegel sollte also zum Ganzen bzw. zu unserem individuellen Allbewusstsein werden. In den Worten „das Siegel ist das Ganze“ ist die ganze Schöpfung enthalten. Stellen Sie sich vor, was für eine Dimension diese Offenbarung hat! Unser langer Weg zum Allbewusstsein begann in der Monade auf dem alten Saturn mit dem Siegel, das uns auf den tiefsten Boden, der im Bewusstsein möglich ist – im Trancebewusstsein – aufgeprägt worden ist. Aber die Monade enthielt alles vom Wort geschaffene in sich und dazu das Siegel, das das individualisierende Ich-Prinzip auf der Senkrechten aufwärts zum Absoluten ist. Die als Ergebnis des Opfers der Throne entstandene Astralität gab den Leib in der Form von Wärme, in dieser Wärme waren das absolute Ich und der Geistesmensch, die sich als Trancebewusstsein manifestierten. Das ganze Entwicklungspotenzial, alles war in uns drin. Die Götter erhoben es ins Pralaya und prägten dort im Nichts die Gesetze der Weiterentwicklung ein.
Die nächsten Äonen der alten Sonne und des alten Mondes werden wir nicht so ausführlich betrachten, da das Wichtigste, was diesmal erörtert werden musste, der alte Saturn war. Wir werden auch zu etwas sehr Wichtigem kommen, was Christus betrifft.

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Ein Gedanke zu „Die Geheimnisse des Willens und das Siegel des Menschen – Teil 1

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