Archiv für den Monat April 2017

Der Kubus Jahve und der dreigliedrige soziale Organismus – Teil 2

 

Die ganze Vorlesung im PDF-Format

Das geistige Leben des Menschen, der von unten versucht, eine Beziehung zu seinem höheren Ich aufzubauen und die Ideen zu ergreifen, und das Wirtschaftsleben gehen ineinander über. Die Beziehung zwischen dem geistigen und dem Wirtschaftsleben verläuft im mittleren Teil durch die Legislative und Exekutive, welche in der vierten Kulturepoche gebildet wurden. Ich habe den Eindruck, dass die Anthroposophen die staatlich-rechtliche Sphäre außer Acht lassen, jedoch ist diese äußerst wichtig, denn dort muss eines der bedeutsamsten Probleme gelöst werden – die Frage nach dem Eigentum. Weiterlesen

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Der Kubus Jahve und der dreigliedrige soziale Organismus – Teil 1

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 26.02.2017 in Varna

Link zum Vorlesungsvideo

Gebet: Herr Gott Jesus Christus, wir bitten Dich, richte so viele Menschen wie möglich zum Weg, der zum dreigliedrigen sozialen Organismus und zum Ausweg aus dem Kubus Jahve führt. Amen!

Als ich letzten Februar die Vorlesung „Der soziale Organismus und der Pfingstgeist“ vorbereitete, die ich mit der großen Wandlung im Heiligen Geist in Verbindung setzte, die zwischen der alttestamentlichen und neutestamentlichen Zeit eingetreten ist, konnte ich nicht ahnen, dass ich genau ein Jahr später eine neue Vorlesung über die gleiche Frage halten würde. Vor einer Woche habe ich in meine Notizen aus dem Jahr 2016 hineingeschaut und festgestellt, dass diese Vorlesung genau vor einem Jahr stattgefunden hat. Heute werden wir aber diese Frage aus einem völlig anderen Winkel beleuchten – es ist das erste Thema nach der Konferenz in Varna 2014, das wir zum zweiten Mal erörtern werden.

Der Titel selbst deutet auf einen anderen Standpunkt, da er etwas enthält. was in der Anthroposophie nicht so bekannt ist. Warum müssen wir zu diesem Thema zurückkehren? – Mit dem Absterben der Zivilisation, auf das wir letztes Mal eingegangen sind, wird die Frage nach der sozialen Dreigliederung immer aktueller. Entweder wird die Menschheit nach diesem Weg suchen oder es wird ein Chaos ausbrechen, das von unsäglichen Leiden begleitet sein wird. Deshalb ist es absolut angebracht, in dieses Thema tief einzugehen und es methodologisch vom anthroposophischen Standpunkt aus zu begründen. Seit langer Zeit habe ich keine Zeichnungen mehr benutzt, doch heute werde ich eine Tabelle benutzen, die uns als Orientierungspunkt dienen soll. Zum Schluss werden wir auf die Situation in Bulgarien eingehen, denn in einem Monat stehen Parlamentswahlen bevor, die außerordentlich wichtig sind. Im Licht des Vorgetragenen werden wir auch die Situation in Bulgarien betrachten. Weiterlesen

Die Krise der Zivilisation und der Ausweg durch das fünfte Reich – Teil 2

Die ganze Vorlesung im PDF-Format

Kehren wir zurück zu Prokofieffs Problem mit Judith von Halle. Er reagierte besonders stark auf die Bindung ihrer Visionen an den Auferstehungsleib. Prokofieff hat große Tiefe des Verständnisses des Auferstehungsleibes erreicht, doch er wurde irregeführt, als er die Aufteilung in Phantomleib und Auferstehungsleib unternahm. Es gibt einen Leib und das ist der Auferstehungsleib. Ich werde kurz erklären, worum es geht, denn dieses Mysterium gehört mit zu den tiefsten Mysterien. Nachdem ein Mensch durch die Pforte des Todes gegangen ist, sieht er das Phantom im ätherischen Panorama. Der Ätherleib wird bis zur Sphäre des Saturn erweitert und in diesem Panorama sieht man das Phantom des Menschen. Das Ätherische bringt das Prinzip des Lebens zum Ausdruck, es hat eine belebende Eigenschaft. Als Jesus am Kreuz starb, gab es das ätherische Panorama und das Phantom war sichtbar dort. Doch nicht das Ätherische hat das Physische belebt, das in der auferweckten ursprünglichen physischen Form dargestellt war, sondern das Physische belebte das Ätherische. Das habe ich in einem einzigen Vortrag Steiners gefunden, den Prokofieff nicht verstanden zu sein scheint. Deshalb sprach er von zwei Leibern, wobei der Phantomleib primär sein soll, der sich dann in den Ätherleib einkleidet und zum Auferstehungsleib wird. Ich behaupte, dass der Auferstehungsleib von Anfang an ein solcher ist. Ob Judith von Halle ein Verständnis dafür hat, ist es eine andere Frage, doch lässt sich eine Beziehung herstellen zwischen dem Auferstehungsleib und ihren Visionen? – Womöglich existiert eine solche Beziehung. Das ist keine Beziehung, die durch die siebenstufige Metamorphose des Denkens erreicht worden ist, aber es tauchen Tatsachen auf und diese Tatsachen müssen kommentiert werden. Prokofieff erwähnt in seinem Buch die Behauptung von Halles, dass drei Schwarzmagier kamen, die die Nägel geschmiedet haben, mit denen Christus an das Kreuz geschlagen wurde. Es gibt Abbildungen, die beide Füße durch einen Nagel angenagelt zeigen und solche, die jeweils einen Nagel durch jeden Fuß zeigen. Diese Behauptung kann ich nicht bestätigen, doch zwei Tatsachen, über die sie berichtet – das Vervollständigen des Leibes mit den Partikeln und die unterschiedlichen Eigenschaften des Blutes vor der Kreuzigung und danach, kann ich bestätigen. Können wir also sagen, dass wir Judith von Halle Glauben schenken sollen? – Natürlich ist keiner verpflichtet allem zu glauben. Kann jemand ihre Angaben, die höchst bewegend sind, überprüfen? Die Anthroposophen sollen versuchen, dies zu tun. Ich behaupte, dass zwei ihrer Angaben wahr sind und auf eine erstaunliche Art eine Beziehung zu allem haben, das mich bewegt. An Judith von Halle sollte man mit dem notwendigen Respekt herangehen, aber auch mit einem gewissen Misstrauen. Prokofieff berichtet nämlich über etwas, was die Vorführung höchsten Luziferismus ist. In einer Anrede an das Goetheanum soll von Halle behauptet haben, dass Christus heute durch sie zur Menschheit spreche und dass die Menschen, die aus karmischen Gründen sie gestreift haben, gesegnet seien. Prokofieff bemerkt sehr richtig, dass nach einer solchen Behauptung jegliche Anthroposophie aufhört. Das ist in der Tat so. Doch können wir a priori Judith von Halle leugnen? Wir können uns fragen, ob es bei Prepodobna Stojna die Benutzung der Methodologie der Anthroposophie zur Beziehung zur geistigen Welt vorhanden ist. Natürlich nicht. Ist Stojnas Weg zur geistigen Welt dann rechtmäßig, da sie immer streng gefastet und völlig mittellos gelebt, Wahrheiten ausgesprochen und Wunder vollbracht hat? Ihre Visionen tragen atavistischen Charakter, doch solche Erscheinungsformen des Atavismus werden uns noch lange begleiten und wenn die Tatsachen, die dadurch an das Tageslicht kommen, vom Leben geprüft und für richtig befunden wurden, dürfen sie nicht geleugnet, sondern verstanden werden. Wanga, Djado Wlajtscho, Slava Sevrjukova, Beinsa Douno – sollen wir sie alle leugnen? Hat Beinsa Douno etwa die Methode der Anthroposophie benutzt? – Nein, er hat sie nicht benutzt, ich werde auf seine Methode später eingehen. Sollen wir ihn dann leugnen? – Das wäre absurd! Sollen wir Djado Wlajtscho, den wieder inkarnierten Johannes den Täufer leugnen? Er hat so viel erlebt und getan, doch die meisten Menschen haben keine Vorstellung darüber. Man kann ihn grundsätzlich nicht leugnen. Es existiert nicht nur der anthroposophische Weg, sondern er wird durch anderes ergänzt, das wir zu beachten haben. Prokofieff wurde verkündet, wer der Bodhisattva des 20. Jahrhunderts war, er hat die Mitteilung nicht angenommen und diesen Impuls nicht beachtet, indem er dadurch eine große Sünde wider den Heiligen Geist begangen hat. Nachdem er frühzeitig über die Schwelle gegangen ist, hat er begriffen, was er getan hat und kann sich diese Sünde selbst nicht verzeihen. Er hat bedingungslos die Tatsachen aus dem fünften Reich um das höhere Ich Steiners angenommen, doch er hat es nicht für nötig gehalten, diese Tatsache aus meinem fünften Reich anzunehmen bzw. sie durch die Methode der Anthroposophie zu prüfen. Der Brief, den ich ihm geschickt habe, enthielt die Argumentation, die in 18 Punkten in der Sprache der Anthroposophie mit dem Begriffsapparat der Methode dargelegt wurde, die er für maßgeblich in der heutigen Zeit hält. Ich beherrsche gut genug die Methodologie der Anthroposophie und ihren Begriffsapparat, um zu wissen, wer mir was sagt und wie ich darauf zu reagieren habe. Manchmal kommen von verschiedenen Seiten offensichtliche Absurditäten, auf die man sofort und kategorisch reagieren muss, doch manchmal ist es anders. Einmal war z.B. eine Frau zu unserer Gruppe gekommen, die weit entfernt von den hier behandelten Themen war. Der einzige Sinne ihrer Anwesenheit damals – es war vor zwei oder drei Jahren – war die Antwort auf eine Frage von mir. Als ich mir die Frage stellte, was mit dem Geist der Erde geschah, als Christus zum Geist der Erde wurde, kam über diese Frau, die keine Ahnung von der Anthroposophie hat, geschweige denn von ihrer Methodologie und ihrem Organon, die Antwort der geistigen Welt: „Sie sind miteinander geschmolzen“. Ich habe sofort begriffen, dass ich durch diese Frau, die wir danach nie mehr gesehen haben, die Antwort erhalten habe. Mit Sicherheit hat sie das Vorkommnis schon vergessen, da sie in diesem Fall nur ein Werkzeug war, doch diese Idee wurde zu einem Element meines fünften Reiches. Um ein eigenes fünftes Reich um das höhere Ich auszubilden, muss dieser Prozess bewusst gemacht worden sein, man darf nicht bloß ein Werkzeug sein. Im Brief des Paulus an die Korinther heißt es: „In einem jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum allgemeinen Nutzen“ ((1. Brief 12:7). Der Geist kann sich bis zum Mineralischen in unserer Welt verhärten, warum sollte er nicht durch einen Menschen sprechen? Wichtig ist es, dass man das, was von der geistigen Welt kommt, versteht. Selbst wenn man nicht hellseherisch für die übersinnliche Welt ist, ist es viel wichtiger zu verstehen, was von dort kommt. Denn heute sehen viele Menschen bestimmte Dinge, doch sie verstehen das Gesehene nicht. Deshalb können wir zusammenfassen, dass Prokofieff mit Hinblick auf Judith von Halle Recht hatte, jedoch nur teilweise. Deshalb wollte er meine Aufmerksamkeit auf sie richten, damit ich sie in einem objektiveren Licht erscheinen lassen kann, wodurch auch neue Ideen in mein fünftes Reich gekommen sind.

Wenn die Methodologie der Anthroposophie und ihr Organon der rechtmäßige Weg der heutigen Zeit sind, entsteht die Frage, wieso mir Ideen gegeben werden über andere Menschen, die von meinen Vorlesungen aktiviert worden sind und diese Ideen aussprechen, die ich sofort verstehe – also es entsteht ein fünftes Reich? Wozu brauchen wir dann den Impuls des Meisters Beinsa Douno, wenn die Methodologie der Anthroposophie der rechtmäßige Weg ist? Gibt es in seinem Impuls eine Methodologie? Die Anthroposophie hat ihren Kern und das ist die Methodologie. Hat auch der Impuls des Meisters einen solchen Kern? – Der einzige Mensch, der bisher versucht hat, diese Methodologie zu formulieren und sie sogar den Menschen der Wissenschaft angeboten hat, ist Dimitar Kalev. Er ist der Mann aus der „Weißen Bruderschaft“, der die stärkste geistige Kraft besitzt. Ohne die Frage der Methodologie zu verstehen, kann man auch nicht das verstehen, was ich vorschlage. Schon vor Jahren habe ich etwas sehr Wichtiges erkannt. Als Steiner den Weg zur geistigen Welt bahnte, begann er bei der dialektischen Triade, holte für einen Augenblick das niedere Ich herunter, ersetzte es durch „Nicht ich, sondern Christus in mir“ und ergriff die Idee. Der Weg führt von unten nach oben, vom niederen zum höheren Ich. Der Bodhisattva Beinsa Douno steigt von oben nach unten in das vorbereitete Gefäß Petar Danov, von dem wir sagten, dass er der wieder inkarnierte Boris I. der Täufer ist. Nach den Worten des Gruppengeistes des ganzen Slawentums Elohil selbst, die durch Beinsa Douno gesagt wurden, ist er der demütigste und aufrichtigste Herrscher im slawischen Haus. Beinsa Douno stieg in das Gefäß Peter Danov mit seinem Ich herunter. Das ist sein persönliches, von der Gruppensubstanz der Elohim individualisierte Ich und dieses Ich war in der Transformation zum Ich-Geistselbst fortgeschritten. Dieses Ich bewohnte den Leib Petar Danovs, der zum Lehrer der Menschheit wurde. Ein niederes Ich ist nur im Menschen Petar Danov anwesend. In dem, was heruntersteigt, ist kein niederes Ich. Ich hatte mich gefragt, was Beinsa Douno 1936 opferte. Vor einer Woche habe ich die Antwort erhalten, dass er sein Ich geopfert hat und dass das Opfer nach dem Muster „Nicht Ich (mit großem I!), sondern Christus in mir“ geschah. Als sich Steiner opferte, gab er sein niederes Ich hin, damit in ihm das höhere Ich aufleuchtet und er das fünfte Reich um dieses Ich herum ausbaut. Beinsa Douno opferte sein höheres Ich, d.h. sein Opfer hat kosmischen Charakter. Es kommt zu einer Fülle, der Kreis schließt sich. Es wird das Ziel unserer Evolution erfüllt – dass wir das Subjekt der Evolution werden. Auf der zweiten Stufe der Offenbarung eröffnet Sich Gott Sich Selbst als Einheit, die aus einem Weltenobjekt und einem Weltensubjekt besteht – dort ist der Ursprung jeder Zweiheit. Damit es eine Fülle gibt, damit die geistige und die sinnliche Welt vertreten sind, müssen die zwei Opferarten da sein. Beinsa Douno kommt von oben als Meister herab und erklärt manchmal in einer sehr imperativischen Art, wie die Dinge aufgebaut sind. Steiner legt den Weg von unten nach oben zurück und er hat die Erkenntnistheorie, die das Organon der Methodologie ist, zu der Geisteswissenschaft gebracht, die auch eine Wissenschaft zur Einweihung ist. Die Erkenntnistheorie wurde durch die Änderung im Denken zu einer Art Selbsteinweihung. Durch diese beiden Wege kommt es zu einer Vollheit. Die Methodologie der Anthroposophie leitet sich vom Opfer her, bei dem Steiner sein niederes Ich hingab. Die Methodologie des Impulses des Meisters müssen wir vom Opfer herleiten, das er dargebracht hat. Das Urbild dieses Opfers ist das Opfer, bei dem Christus Sein makrokosmisches Ich opferte und durch Tod und Auferstehung ging. Die Bodhisattvas reichen an die Hierarchiestufe heran, auf der das höhere Ich ergriffen und am Ich-Geistselbst gearbeitet wird. Bei Beinsa Douno hat das Opfer einen ganz anderen Charakter, da er von oben herab wirkt. Das zweite Golgatha Christi am Ende des 19. Jahrhunderts bestand im Verschlingen der dunklen Sphäre der materialistischen Menschengedanken, die die Erde umgeben, und in deren Transformation, damit im 20. Jahrhundert das geistige Licht – die Anthroposophie – erscheinen konnte. Im 20. Jahrhundert wurden die Fesseln, die das Böse daran hinderten, zur Geltung zu kommen, gebrochen. Nachdem der Mensch zu den Gipfeln der Erkenntnis durch sein niederes Ich gekommen war, haben die Götter ihre Unterstützung zurückgezogen und das Böse entfesselt – es ist höchste Zeit, dass der Mensch in eine andere Menschenart mit einer anderen Bewusstseinsform metamorphosiert. Die Götter legen den Keim für die Zivilisation der sechsten Kulturepoche, die Gesetze und Regeln, nach denen sie funktionieren wird. Die Menschen müssen selbst den Zugang zu den Göttern finden. Die heutige Zivilisation ist dem Tode geweiht, aber die Frage ist, wohin wir gehen sollen, denn bis zur neuen Zivilisation bleiben noch 1500 Jahre.

Beinsa Douno wird zum Buddha des Guten – das ist der Schlüssel seiner Mission. Alle 5000 Jahre, in denen er insgesamt 50 Mal auf die Erde heruntersteigen wird, dienen dazu, dass er zum Buddha des Guten aufsteigt. Hier haben wir es mit den drei Fundamenten zu tun – Erkenntnis, Gut und Böse. Als Christus in den drei Jahren auf der Erde war, hat er drei Personen auferweckt. Lassen Sie uns erörtern, was Er in sie hineingelegt hat. In die Tochter des Jaïrus, in der die Seele und das Ich des Bodhisattva waren, den wir im 20. Jahrhundert als Beinsa Douno kennen, hat Christus das Gute hineingelegt. In Lazarus-Johannes hat Er die Erkenntnis hineingelegt. Ihm hat Er unter dem Kreuz gesagt: „Siehe, das ist deine Mutter!“ (Joh.19:27), wobei Er Sophia meinte, durch die das Golgatha-Mysterium erklärt werden sollte. In den Jungen von Nain – den künftigen Manes hat Christus das tiefe Verständnis der unaussprechlichen Gründe und der großen Geheimnisse des Bösen hineingelegt, die uns entlang der Kette nach oben zum Weltenobjekt und Weltensubjekt führen können. Alles ist als Gut im Gott enthalten, doch ist das Böse Gutes, das nicht an seinem Platz steht. Der Weg zum Guten geht von der Erkenntnis über die Transformation des Bösen zum Guten im kosmischen Sinne und auf diesem Weg wird nicht das niedere, sondern das höhere Ich geopfert. Das ist ein Opfer im kosmischen Sinne – solchen Charakter hatte das Opfer von Beinsa Douno im Jahre 1936, bei dem er uns zeigte, wie das Christentum, das von unten hinaufstrebt, durch das Christentum ersetzt wird, das von oben herabsteigt. Wenn die Impulse der Anthroposophie und des Bodhisattva im Ich eines Menschen miteinander verschmelzen, erhält man nicht einfach die Summe der beiden Impulse, sondern etwas Neues. Das ist es, was ich anbiete. Zuerst nehmen wir die Methodologie der Anthroposophie, die wir mit der Erkenntnis identifizieren können und die von Johannes Evangelist bzw. Christian Rosenkreutz repräsentiert wird. Ohne diese Erkenntnis kann kein Mensch dem Bösen entgegentreten. Das Verständnis des Bösen und der Kampf gegen dieses werden von Manes oder das manichäische Prinzip repräsentiert. Es heißt, dass die Anthroposophie das rosenkreuzerische Prinzip und Beinsa Douno das manichäische Prinzip vertreten. Heute sage ich zum ersten Mal, dass Beinsa Douno jenseits dieses Prinzips steht. In die drei Auferweckten wurden die Erkenntnis und das Verständnis des Bösen hineingelegt, das transformiert und zur Arbeit für das Gute eingespannt werden soll, um jenes Gute zu erhalten, dessen Antlitz auf dem Erdenplan Beinsa Douno verkörpert. Wenn er in 2500 Jahren zum Buddha des Guten aufsteigt, wird er zu einer Kraft werden, die auf die Menschheit wirkt. Im Christentum des Heiligen Geistes geht es um das Gute, das die Menschheit noch nicht kennt, denn sie muss zuerst ihr höheres Ich beherrschen, ihr fünftes Reich ausbilden, damit sie etwas hat, was sie opfern kann. Niemand darf unterschätzt werden – dessen sollten sich die sog. Anthroposophen und die sog. „Weißen Brüder“ bewusst werden. Jeder befindet sich nach der großen Vorsehung genau an dem Platz, an dem er sein soll. Deshalb habe ich auf der Konferenz 2014 in Varna das Panorama der zehn Individualitäten dargestellt, die an den Ereignissen von Golgatha beteiligt waren, allen voran die Jungfrau Sophia. All dem liegt eine Göttliche Regie zugrunde. Wir brauchen Christian Rosenkreutz, da wir die wahre Erkenntnis über Christus, die Hierarchien und die ganze geistigen Welt besitzen sollen. Manes brauchen wir, um zu lernen, das Böse zu metamorphosieren. Nicht zufällig weihte er 1459 Christian Rosenkreutz in die Mysterien des Bösen ein. Doch um das Böse metamorphosieren zu können, brauchen wir Kräfte, die uns helfen, mit ihm fertig zu werden. Mit dem Zweiten Golgatha vom Ende es 19. Jahrhunderts gab uns Christus die Möglichkeit zur Erkenntnis – die Anthroposophie. Danach muss aber der wesentliche Teil des Weges beginnen. Wir sollen nicht nur das Böse kennen, sondern es auch zur Arbeit für das Gute einspannen. Auf diese Weise können wir zum kosmischen Guten kommen – durch die Erhebung des kosmischen Bewusstseins erreichen wir das kosmische Gute. Der ätherische Christus wird dann immer sichtbarer auf dem Astralplan werden. Die Zweite Ankunft wird immer weiter gehen, um den Menschen zum größten Augenblick in seinem Leben zu führen – der persönlichen Begegnung mit dem ätherischen Christus. Doch zuerst müssen wir Leben in unsere Erkenntnis einführen, also die Substanz, das Evolutionsprinzip, und zum Subjekt der Evolution werden. Erst dann kann Beinsa Douno in seiner ganzen Größe vor uns erscheinen, dessen Opfer von 1936 die Fortsetzung des Zweiten Golgatha ist. An diesem Opfer war Christus der Hauptfaktor, doch Beinsa Dounos Ich nahm auch daran teil und aus den gemeinsamen Anstrengungen mit Christus entstanden die Kräfte des Guten in der Menschenseele, mit deren Hilfe wir dem Bösen entgegentreten können. Die Menschen besitzen diese Kräfte dank der Zusammenarbeit zwischen Christus und Beinsa Douno. Der Weg durch das Minenfeld des Bösen wurde von Johannes Evangelist über Manes bis Beinsa Douno abgesteckt. In 2500 Jahren wird der Bodhisattva als der Buddha des Guten vollständig das Wesen des Christus-Impulses vorführen. Vor 2000 Jahren wurde das Wort oder der ursprüngliche Ton zum Fleisch, in 2500 Jahren wird das Fleisch zu Wort werden. Der Meister Beinsa Douno wirkt auf die sechste Kulturepoche hin, er arbeitet für das Gute im kosmischen Sinne. Damit wir das auch können, müssen wir über das Werkzeug verfügen, das wir opfern können. Die Mitglieder der „Weißen Bruderschaft“ sind stolz, dass ihr Meister der Größte unter den Menschen ist, doch sie wissen überhaupt nicht, wie sie an ihn herankommen können. Zuerst müssen sie nämlich die Anthroposophie beherrschen, durch die jeder sein fünftes Reich ausbilden muss, um danach an Beinsa Douno heranzukommen, sich auf sein Opfer von 1936 fokussieren und die moralischen Kräfte zum Meistern des Bösen finden, die aus diesem Opfer hervorgebracht wurden. Wenn man zum ersten Mal auf dem Weg der Transformation des Denkens in die geistige Welt hinübersetzt, steht man in Punkt 5 der Lemniskate vor der Moral des Kosmos. Wenn diese Moral in die Gesellschaftsbeziehungen auf der Erde hineingeführt wird, hat sie die Eigenschaft, keine Probleme und kein Chaos zu verursachen. Im Gegenteil, diese kosmische Moral hat eine harmonisierende Wirkung, denn alle Iche oben sind Töne, die in einer gemeinsamen Harmonie klingen. Die Ausrichtung auf den Impuls Beinsa Dounos bedeutet eine Ausrichtung auf die Moralität, die man als die Moralität des Kosmos erlebt, wenn man die Methodologie der Anthroposophie zu erlernen beginnt. Ich hatte immer das Gefühl, dass in Beinsa Douno etwas ist, was jenseits des „normalen“ Manichäismus ist, eine Art Gipfel des Manichäismus – die Verwandlung des größtmöglichen Bösen und das Gute, das nicht von dieser Welt ist. Der Manichäismus wird seine wahre Entfaltung erst dann erleben, wenn sich die Rasse des Bösen und die Rasse des Guten in der sechsten Wurzelrasse herausbilden werden, also in ca. 6000 Jahren. Doch die eigentliche Vorbereitung darauf beginnt schon jetzt, beginnt mit dem, was bevorsteht. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich Folgendes vorschlage: die beiden gigantischen Impulse des 20. Jahrhunderts als zwei einzelne Elemente zu nehmen, die man in sein höheres Ich einführt. Dann entsteht nach der Methode „Nicht ich, sondern Christus in mir“ eine Synthese und es wird etwas Neues geboren, das die individuelle Methodologie des Lebens des Menschen und sein persönliches Schöpfertum darstellt. Jeder Mensch ist aus dem Absoluten herausgekommen und keiner hat das Recht, sich in die Erfüllung dieser Aufgabe einzumischen. Die Verwirklichung dieser Aufgabe ist der heilige Impuls, den Erzengel Michael durch Steiner versprochen hat. Das ist eine solche Riesenherausforderung, dass ich einen gewissen Grund habe zu behaupten, dass bis zur sechsten Kulturepoche kaum etwas anderes angeboten sein wird.
Es sind fast 2000 Jahre nach Golgatha vergangen, damit der Impuls der Anthroposophie kommen konnte und jene reifen christlichen Wahrheiten ausgeschüttet werden konnten, ohne die wir überhaupt nicht zum Verständnis der Weltgeschehnisse gelangen können. Das Zweite Golgatha und die Fortsetzung von 1936 mit dem Opfer des Ich Beinsa Dounos haben das Neue hervorgebracht, über das ich vortrage. Steiner hat sein niederes Ich geopfert, damit das höhere Ich aufgehen konnte, Beinsa Douno hat sein höheres Ich geopfert und ich schlage vor, dass diese beiden Opfer in das menschliche Ich aufgenommen werden, damit daraus das wahre Schöpfertum des Menschen als Subjekt der Evolution und seine individuelle Lebensmethodologie entstehen. Dese individuelle Methodologie schließt die anderen zwei Impulse nicht aus, sondern sie metamorphosieren in etwas Neues, das das individuelle Wesen jedes Menschen ausmacht. Wenn das in der richtigen Art geschieht, wird es nichts Höheres für den Menschen geben. Doch wenn jemand die Verkörperung dessen in mir sehen will, kann er lange warten – das ist nämlich ein Prozess, der Jahrhunderte und viele Inkarnationen in Anspruch nehmen wird. Deshalb sollte man nicht durch die Augen des niederen Ich auf jemanden schauen, der versucht, eine solche Synthese vorzunehmen und seine moralischen Schwächen suchen, die jeder zweifellos hat. Jeder hat eine bestimmte Stufe erreicht, und nur Christus darf sein moralisches Korrektiv sein, denn alles, was man tut, im Kosmos widerspiegelt wird. Die Anthroposophie und der Impuls Beinsa Dounos metamorphosieren auf verschiedenen Stufen im Menschen, was das Niveau seines Ich-Selbstbewusstseins bestimmt, das sich ständig erhebt. Es gibt nichts Aufregendes im Leben als das und nichts anderes kann uns die Ewigkeit geben als das! Doch dem stehen Widersacherwesen entgegen und wollen es aufhalten. Ahriman will auch das menschliche Bewusstsein auf dem Weg der Technologisierung des Menschen verändern, so dass eine Kombination zwischen Roboter und Mensch entsteht. Es wird intensiv an der Schaffung künstlicher Intelligenz gearbeitet, die das langsame Menschenhirn mit seinem reflektierenden Ich-Denken, das in der Systemkrise der Zivilisation immer stärker verfällt, ersetzen soll. Die Menschen sind heutzutage äußerst kraftlos im Denken, wofür es auch rein physiologische Ursachen gibt. Beim Anfang der griechischen Epoche und Übergang zum reflektierenden Denken begann die ätherische Welt in unserem Nervensystem zu wirken und sie aufzufressen, damit die Begriffe dieses Denkens geprägt werden konnten. Je mehr ein Mensch reflektierend denkt, desto mehr wird sein Nervensystem aufgefressen, sein Ätherleib wird schwächer und er wird wortwörtlich verrückt. Nach diesem Kriterium ist jeder Mensch mehr oder weniger verrückt. Andererseits werden die Menschen rein biologisch auf die Einführung des künstlichen Intellekts vorbereitet. Ein Element dieser Vorbereitung ist die Benutzung genmodifizierter Organismen. Nun werden wir auf das Wesen der GMO vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt eingehen.

Alle Wesen in der Natur, die sich unter dem Menschen befinden, haben ihre Gruppen-Iche. Die Gruppen-Iche der Tiere sind in der Astralwelt, die Gruppen-Iche der Pflanzen sind im niederen Devachan und die Gruppen-Iche der Mineralien – im höheren Devachan. Im Unterschied zu den drei Naturreichen hat der Mensch ein niederes Ich auf dem physischen Plan und gleichzeitig ein höheres Ich in der geistigen Welt. Doch zwischen dem niederen und höheren Ich gibt es einen großen Widerspruch. Unser Funktionieren als eine dialektische Triade basiert auf dieser Gegenüberstellung und der Möglichkeit der Selbstbewegung, die sie hervorruft. Das höhere Ich, das in der geistigen Welt ist, lehnt alles Sinnliche ab. Das niedere Ich dagegen lehnt alles Übersinnliche ab, denn seine Grenze ist diesseits, in der sinnlichen Welt, sie liegt an der Peripherie der Begriffe. Was geschieht beim Essen? – Wenn wir Nahrung aus der Tier- oder Pflanzenwelt zu uns nehmen, müssen wir wissen, dass es einen großen Unterschied gibt, ob sie einer höheren oder niederen Art angehört. Der Unterschied zwischen einem blühenden und Früchte tragenden Baum und den Pilzen ist so groß wie der Unterschied zwischen einem Menschen, dessen Ich richtig funktioniert und einem Autisten, bei dem das Ich wegen karmischer Ursachen nicht richtig inkarniert ist. Das bedeutet, dass das Ich des Obstbaums viel näher an diese Pflanze ist und der Obstbaum viel mehr vom Ich-Einfluss erfasst ist als der Pilz. Wenn man sagt, dass die Pflanzen-Iche im niederen Devachan sind, bedeutet das nicht, dass sie alle auf der gleichen Stufe sind, denn das niedere Devachan hat viele Stufen. Das gilt auch für die Gruppen-Iche der Tiere in der Astralwelt, die auch viele Stufen hat. Es gibt einen Riesenunterschied zwischen den Säugetieren und den Würmern. Das Gruppen-Ich der Kuh ist viel näher an sie und durchdringt sie viel stärker als das Gruppen-Ich eines Wurms. Es gibt daher einen großen Unterschied, ob man sich von Früchten oder von Pilzen ernährt, Letzteres ist schädlich.

Wenn wir Nahrung, egal welcher Art, zu uns nehmen, gerät die Ich-Substanz dieser Nahrung in Widerspruch mit unserem niederen Ich. Wir haben mehrmals gesagt, wie das Ich über die anderen herrschen will. Unser niederes Ich muss sich der Ich-Substanz widersetzen, etwa der Ich-Substanz der Zwiebel, die wir essen. Das Gruppen-Ich der Zwiebel möchte unser niederes Ich eliminieren und wenn das passiert, würden wir ohnmächtig werden. Wir widersetzen uns diesem Prozess nicht bewusst. Was rettet uns dann davor, in Ohnmacht zu geraten und zum Tierbewusstsein hinuntergezogen zu werden? – Wenn das Gruppen-Ich der Zwiebel in uns eintritt, leistet unser höheres Ich Widerstand. Durch diesen Widerstand kommt das höhere Ich, das keinen Zugang zur Sinneswelt hat, zum organischen Einfluss in uns. Unser höheres Ich weiß über diese Gegenüberstellung Bescheid, unsere Leiber, die das Produkt der drei Äonen Evolution sind, wissen Bescheid. Nur unser niederes Ich versteht nicht den Umstand, dass mit der Nahrung, die in unseren Magen hineinkommt, auch fremde Iche eindringen. Je mehr Nahrungsmittel wir essen, desto mehr Iche strömen in den Menschen ein. Der Mensch verliert sein Selbstbewusstsein nicht, nur weil sein höheres Ich alle fremden Iche pariert, die in ihn als Nahrung hineingeraten. Wie kommt das zustande? – Der größte Irrtum beim Essen ist, dass man von der Nahrung satt wird und sie den physischen Leib in Stand hält. Dem ist nicht so! In dem Moment, wenn wir die Zwiebeln gegessen haben, beginnt ihr Ich, dessen Tonfrequenz sich von der Frequenz unseres Ich unterscheidet, unseren Ätherleib zu reizen, da beide Frequenzen in Dissonanz zueinander geraten. Unser höheres Ich versucht sofort, die Nahrung in den Stoffwechsel hineinzuzwängen und sie aus dem Körper zu vertreiben. Jede Nahrung, die wir zu uns nehmen, ist der Feind unseres höheren Ich, denn es wirkt in der übersinnlichen Welt und hat mit der Sinneswelt nichts zu tun. Wenn die Zwiebel unseren Ätherleib reiz, spannt das höhere Ich den Ätherleib ein, aus der Umwelt eine der Zwiebel ähnliche Nahrung anzuziehen, doch nicht auf dem physischen Plan, sondern aus dem Äther. Wir ernähren uns also von der ätherischen Entsprechung der Nahrung, die wir verschlungen haben. Wir essen verschiedene Speisen und der Ätherleib liefert unter dem Kommando des höheren Ich, das versteht, was in diesem Augenblick passiert, die ätherische Entsprechung von allem, was wir verzehrt haben. Das, was der Ätherleib liefert, hält das Leben des physischen Leibes in Stand. Unser physischer Leib wird nicht von der Nahrung aufgebaut, die wir essen, sondern von dem, was unser höheres Ich uns durch den Ätherleib in Form von ätherischen Entsprechungen gibt. Das verschlungene Essen erfüllt lediglich die Rolle des Reizstoffs, der sofort in den Stoffwechsel hineingeführt und dann ausgeschieden wird. Wenn man in dieser Art die Ernährung betrachtet, erhält sie eine ganz andere Nuance. Als im Altertum die Priester eine Pflanzenart verändern wollten, haben sie sich an ihr Gruppen-Ich gewandt, um eine eventuelle Veränderung dieser Pflanzenart zu erbeten. Es gibt zwei Typen von Änderungen. Die eine geschieht innerhalb der Art, indem bestimmte Eigenschaften verstärkt werden und die andere tritt ein, wenn eine Art auf ihr Ende zugeht und in eine andere Art metamorphosieren soll. Die Priester haben sich nie in die Artenentwicklung des zweiten Typs eingemischt. Auf diese Weise sind aus der wilden Natur die Kulturpflanzen und die Haustiere entstanden. Die Priester hatten das Wissen, ob die Nahrung, in deren Schaffung sie sich einmischten, dem Menschen angemessen war, da sein Ätherleib in der Umwelt die Entsprechung finden soll, mit der er in der Tat satt wird. Als die Rosenkreuzer im Mittelalter das Quecksilber in Gold verwandelten, haben sie sich an den Geist des Merkur und an den Geist der Sonne gewendet, um diese Transformation völlig uneigennützig vorzunehmen. In den alten Zeiten haben die Menschen immer Rücksicht auf die Iche genommen, die hinter einer bestimmten Sache stehen. Wenn der heutige Geningenieur die Gene manipuliert, hat er keine Ahnung, was er treibt. Die Veränderungen im Rahmen einer Art könnte man leichter „schlucken“, doch wir wollen schauen, was geschieht, wenn die verschiedenen Reiche miteinander vermischt werden.

Wenn ein Tiergen in eine Pflanze eingeführt wird, damit sie schneller wächst oder größer bzw. kältebeständiger wird, findet eine künstliche Übertragung der gegebenen Pflanzenart unter Bedingungen statt, die normalerweise auf der Erde nicht existieren. Der Astralleib der Pflanze ist in der Astralwelt und mit dem Tiergen wird in die Pflanze auf dem physischen Plan Astralität eingeführt. Wenn im Frühling die Bäume blühen, erleuchten sie ihre Gruppen-Iche mit Astralität und sie sind in einer Art Euphorie, denn gewöhnlich hat die Pflanze auf dem physischen Plan nur einen physischen und einen Ätherleib. Deshalb wirkt ein blühender Baum immer erhebend auf den Menschen, da er in Wechselwirkung mit dem menschlichen Astralleib kommt, in dem die Emotionen sind. Stellen Sie sich einen Sportler vor, der ständig in einem künstlichen Zustand der Euphorie durch Stimulanzien gehalten wird. Das ist, als ob ein Baum ständig blühen würde. Dieser fibrile Zustand kann zu temporären Erfolgen führen, doch letztendlich frisst er den Astralleib auf und führt zu dem tragischen Zustand, in den viele ehemalige Sportler geraten, die gedopt haben. Wenn ein Tiergen in eine Pflanze eingeführt wird, wird die Pflanze künstlich in Bedingungen versetzt, die im zukünftigen Äon existieren werden. Das Gruppen-Ich der Pflanze hat seinen Ton, der im Kosmos klingt. Das Gruppen-Ich des Tieres, dem das Gen entnommen wurde, hat eine ganz andere Frequenz, mit der es auch im Kosmos tönt. Wenn zwei unvereinbare Frequenzen zusammengeführt werden, versuchen die Iche dieser Arten oben, übereinander die Oberhand zu erhalten. Es kommt also nicht zu einem neuen Ton, sondern zu einer Kakophonie in der Weltenharmonie. Dieser Missklang hat keine Entsprechung unter den Tönen, die durch die Ich-Evolution auf natürliche Weise entstanden sind. Wenn ein solches Produkt des Gen-Engineerings vom Menschen gegessen wird, so kann dessen höheres Ich keine Entsprechung in der umgebenen Ätherwelt finden, mit dem es den Menschen ernähren kann. Dieses Produkt hat keinen Nährwert, doch es führt zusätzlich zur Entfremdung des Menschen von seinem höheren Ich, das ihm nicht das Benötigte geben kann. Durch die Verbreitung der genmanipulierten Organismen will Ahriman den Weg des Übergangs vom niederen zum höheren Ich blockieren. Er will auch eine Bewusstseinsänderung erreichen, doch nicht durch die Transformation des Bösen, durch eine Synthese von Impulsen und Erhebung zum höheren Ich. Wenn man sich ihm gegenüberstellt, stellt man sich der ganzen Zivilisation und den Wesen der Subgeschichte gegenüber. Erfährt man dann keine Unterstützung von der geistigen Welt hat, können diese Wesen schnell mit jedem fertig werden, der sich erdreistet, ihre wahren Absichten aufzudecken.

Ich werde eine Frage zur gemeinsamen Überlegung einschieben, von der ich noch keine endgültige Meinung habe. In den letzten Jahren erhöht sich der Verbrauch des Einkorns in Bulgarien, der eine 7-8000 Jahre alte Pflanze sein soll. Manche datieren ihn sogar auf die fantastischen 17-18000 Jahre. Ich habe schon mehrmals erwähnt, dass die ältesten Artefakte in der Geschichte viel jünger sind als die offizielle Wissenschaft bestimmt hat. Doch wir wollen annehmen, dass das Einkorn aus der Zeit der Thraker stammt, als die Menschen die bildhafte Bewusstseinsform hatten. Das Einkorn hat gerade diese Bewusstseinsform genährt, doch die Menschheit sollte zum Gegenstandsbewusstsein übergehen. Das Einkorn hat existiert, als es eine den äußeren Bedingungen und der Bewusstseinsstufe des damaligen Menschen eine angemessene Pflanzenart war. Es entsteht die Frage, was das Einkorn heute in uns aktiviert. Ich habe gelesen, dass es die Bildhaftigkeit aktiviert, was den spirituell gestimmten Menschen besonders gefallen würde – bei ihnen würde das Einkorn zu einer chaotischen Bildhaftigkeit führen, ohne dass der Weg durch die Anthroposophie zurückgelegt wird. Das wäre dann der unrechtmäßige Gewinn vergangener Bildhaftigkeit, die heute durch das höhere Ich gehen müsste. Ich würde niemandem vom Verbrauch des Einkorns abraten, denn die Frage, was es im Menschen bewirkt, noch nicht geklärt ist. Doch das Einkorn hat existiert, als es eine andere Bewusstseinsform gab und wir müssen uns fragen, ob es heute die angemessene Nahrung für uns ist.

Wie bereits erwähnt, stellt der Abbruch der Beziehung zum höheren Ich das große Problem beim Verbrauch genmodifizierter Lebensmittel. Was passiert, wenn Genmanipulationen im Tierreich vorgenommen werden? – Dann entstehen im Astralleib des Menschen, der solche Produkte zu sich nimmt, große Lücken, durch die er von dunklen Wesen angegriffen werden kann. Es werden Versuche unternommen, höheren Tieren Intellekt einzuführen, also das Gruppen-Ich einer Art will man aus der Astralwelt in ein konkretes Tier auf dem physischen Plan einführen. Wie wir wissen, sind die Tiere verdinglichte Menschenleidenschaften. Diese Leidenschaften haben astralischen Charakter und werden von den Gruppen-Ichen der jeweiligen Tierarten in der Astralwelt aufrechterhalten. Wenn aus der Astralwelt die Intelligenz des Gruppen-Ich dieser Tierart in ein konkretes Tier auf dem physischen Plan heruntergeholt wird, wird die von diesem Ich oben aufgehaltene Astralität heruntergeholt. Auf diese Weise wird das Tier auf dem physischen Plan zum Werkzeug des Bösen, das eine bestimmte Intelligenz besitzt. Wenn dem Tier künstlich Intelligenz eingepflanzt wird, wird die rechtmäßige Beziehung zu seinem Gruppen-Ich in der Astralwelt unterbrochen, das Tier wird unkontrollierbar. Die Versuche, künstliche Intelligenz in Maschinen einzuführen, sind auch sehr fortgeschritten. Sie können auf einer bestimmten Etappe außer Kontrolle geraten, so dass die Erfinder ihre Erfindungen nicht mehr beherrschen werden. Der Austausch des menschlichen Ich durch ein dämonisches Wesen führt ebenfalls zum Entstehen eines unkontrollierbaren Individuums. Auf diese Weise wird Böses hervorgebracht, das für den Menschen absolut unbegreiflich ist, da es in der Subgeschichte seine Herkunft hat. Wir kennen das Böse, das wir aus uns selbst heraus generieren können. Doch wenn sich vor uns das Böse stellt, das zurückgebliebene Wesen produziert haben, ist es für uns unbegreiflich. Der Angriff erstreckt sich auf alle Naturreiche und in alle Richtungen – in den nächsten 10 bis 15 Jahren wird er fantastische Ausmaße annehmen. Es werden alle Faktoren angegriffen, die die Zivilisation stützen. Die Zwischenform zwischen Mensch und Menschenmaschine mit künstlicher Intelligenz ist der sog. „neue Nomade“, dem der Schwarzmagier aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts Aleister Crowley sagte: „Mach, was du willst“. Der moderne Nomade ist ein Produkt sowohl des Liberalismus als auch des Konservatismus und Globalismus. Er bricht alle Beziehungen zum Verwandtschaftlichen, Volkstümlichen, Rassenhaften, Kulturellen, d.h. die Beziehungen zu der Umgebung, in die sein Karma ihn gestellt hat, damit er seine Evolution und den Weg zu seinem höheren Ich zurücklegen kann. Diese Beziehungen werden nicht metamorphosiert, sondern gebrochen, wobei solche Menschen sich für Weltbürger erklären. Diese Kosmopoliten sind die neuen Nomaden, durch die Ahriman wirkt und die leider zum Vorbild für die Jugend werden.

In zwei Monaten stehen bei uns Parlamentswahlen bevor. Heute ist es massenhaft üblich, dass jeder, der Probleme hat, egal welchen Charakters, sie auf die Regierung projiziert und denkt, dass der Staat schuld an seinen Problemen ist. Der Bulgare pflegt, auf den Staat böse zu sein, ohne zu begreifen, dass diejenigen, die regieren, eine Projektion von ihm sind. Diejenigen, die den Staat regieren, müssen wissen, dass sie nur auf Undankbarkeit stoßen werden, wenn sie die richtigen Werke tun.
In diesem Sinne braucht sich Bojko Borissov nicht zu wundern, warum die Bulgaren undankbar waren und seine Kandidatin bei den Präsidentschaftswahlen nicht unterstützten. Dankbarkeit können nur Menschen empfinden, die verstehen, um was es geht, aber derer gibt es nicht viele. Es müssen neue Ideen ausgestrahlt werden. Ich trage seit 16 Jahren über die Synthese der beiden esoterischen christlichen Impulse des 20. Jahrhunderts vor, so dass früher oder später einzelne Vertreter dieses Volkes zu diesen Themen heranreifen werden. Heute ist es klar, dass im Neuen, das angeboten wird, etwas Soziales sein muss. Was heißt das? – Am Anfang sagte ich, dass eine vergewaltigte alte Frau mehr wert ist als Tausende von Autobahnkilometern, die gebaut werden. Alles, was als Infrastruktur in Bulgarien gebaut wird, ist nützlich und notwendig und man muss sich darüber freuen und dankbar sein. Nur jemand, der sich freut und das Gemachte wertschätzen kann, kann Christ sein. Doch nun werden neue Ideen gebraucht. Diese werden durch das Streifen des höheren Ich entstehen. Gibt es heute unter den Weltführern Menschen, die solche Ideen anbieten können? Nachdem Trump erschienen war, setzten viele Menschen auf der Welt große Hoffnungen auf ihn, dass er die Beziehungen zu Russland normalisieren, die Konflikte in der arabischen Welt lösen und Amerika neue Zukunft Amerika geben würde, damit es wieder zum wegweisenden Stern für die Menschheit wird. Wo liegt hier der große Betrug? – Der kulturhistorische Prozess, der seit über 8000 Jahren im Gang ist, stellt eine Spirale dar, die zu einer anderen Spirale mit dem Übergang zu einer neuen Bewusstseinsform übergehen soll. Die Entwicklung der bisherigen Bewusstseinsform bewegt sich geografisch mit dem Kulturprozess vom alten Indien über Persien, Ägypten, Griechenland und Rom nach Mitteleuropa. Allmählich soll eine Kurve nach Russland gemacht werden und erst in der fernen Zukunft soll die Entwicklung den Weg nach Amerika nehmen. Nach dem Versinken der Atlantis verlief die Bewegung von Westen nach Osten, in den letzten 8000 Jahren wendete sie sich von Osten nach Westen und nun muss wieder eine Kurve nach Osten gemacht werden. Doch vorher hat das Deutschtum dasjenige auszustrahlen, was von ihm erwartet wird. Nur so kann in den nächsten Jahrhunderten die Staffelübergabe mit dem Slawentum stattfinden, damit die sechste Kulturepoche aufleuchtet. Was machen aber der linke und der rechte Globalismus, die ihre Kräfte vereint haben? – Ihr Hauptziel ist es, die Richtung dieses Prozesses nach Amerika zu wenden. Was folgt für die Menschheit daraus? – Die Erde hat einen Äther- und einen Astralleib. Der natürliche Gang des kulturhistorischen Prozesses ist mit dem Äther- und Astralleib der Erde synchron. Alle kulturellen Impulse kommen von der Nordhalbkugel. Die Menschen in Australien, Südamerika und Afrika dürfen mir nicht böse sein, doch von ihnen kommen keine Impulse. Die Impulse kommen über die weiße Rasse und in dieser Aussage steckt kein Rassismus, sondern sie ist der Ausdruck der Evolutionsstufe. Die weiße Rasse soll den Übergang zur neuen Bewusstseinsform gestalten. Sollten die Versuche, die Richtung des kulturhistorischen Prozesses zu ändern, fortgesetzt werden, und die aktuelle Äußerung Trumps geht in diese Richtung, würde das bedeuten, dass der Kulturstrom, der ein lebendiger Strom ist und mit dem Äther- und Astralleib der Erde verbunden ist, sich auf die ganze Erde zerstreuen wird. Das würde den ganzen bisherigen 8000jährigen Übergang, der zu unserer heutigen Bewusstseinsform, zu den Errungenschaften in der Aneignung der äußeren Welt und zu der Kapitulation der Zivilisation geführt hat, sinnlos machen. Das würde den geistigen Tod der Menschheit bedeuten. Dann würde es wirklich schlimm um uns bestellt sein. Jeder, der heute begeistert auf Trump schaut und erwartet, dass er etwas Gutes für die Menschheit bringt, sollte wissen, dass er dabei seinen eigenen geistigen Tod herbeisehnt. Trump ist einfach eine andere Form des Globalismus. Ich hoffe, dass das, was wir hier von Bulgarien aus tun, zum Abwenden der Versuche, den Strom abzuwenden, beitragen wird, und der Strom langsam eine Kurve nach Osten macht. Die Phänomenologie des Volksgeistes der mitteleuropäischen Völker verlangt, dass das deutsche Volk und die Völker Mitteleuropas den Übergang vom niederen zum höheren Ich machen. Doch der Impuls, der von oben herabströmt, kommt über Beinsa Douno. Folglich müssen sich diese Völker mit diesem Impuls verbinden. Nicht zufällig kam nach dem Ende der Konferenz von 2014 die außerordentlich wichtige Offenbarung, dass der Erzengel des deutschen Volkes und der Erzengel des russischen Volkes eine Beziehung zueinander über den Erzengel des bulgarischen Volkes herstellen werden. Die Deutschen müssen zuerst die Art und Weise erlernen, wie man das Denken verändert und zu einer anderen Bewusstseinsform übergeht, Doch das können sie erreichen, wenn sie die moralischen Kräfte dazu haben. An der Herausbildung dieser moralischen Kräfte nimmt Beinsa Douno teil. Ohne sich seinem Impuls zuzuwenden und ohne die Synthese der beiden Impulse vorzunehmen, werden die Mitteleuropäer nicht die Kraft haben, eine Metamorphose ihres Denkens und Bewusstseins vorzunehmen. Der Weg, den ich vorschlage, ist eine Möglichkeit, dass die Menschheit nicht auf ihren geistigen Tod und auf andere Formen der ichlosen Evolution zugeht – Kombinationen von Mensch und Tier ohne den kontrollierenden Ich-Faktor. Steiner hatte gesagt, dass der Heilige Impuls für das geistige Leben der Menschheit rettend sein wird, also rettend auch für die Zivilisation und den kulturhistorischen Prozess. Dieser Prozess hat vor ca. 8000 Jahren begonnen und wird bis zum Ende der fünften Wurzelrasse andauern. In der sechsten Wurzelrasse werden wir schon eine andere Bewusstseinsform haben und die Evolution wird auch eine andere Form annehmen, die anders als der kulturhistorische Prozess sein wird. Heute steht viel auf der Karte – entweder geht man den richtigen Weg zu Christus oder Ahriman wird mit den entsprechenden Folgen seine Herrschaft durchsetzen. Das, was ich vorschlage, ist seiner Zeit sehr voraus, denn erst in der siebten Kulturepoche werden einzelne Menschen, die ihr Ich in der sechsten Kulturepoche individualisiert haben, die drei übersinnlichen Leiber für Christus ausbauen, in die Er heruntersteigen wird. In der siebten Kulturepoche werden einzelne Menschen eine solche Evolutionsstufe erreicht haben, dass sie eine Vorahnung auf den Vulkan, ein achtes Reich ausbauen werden. Der Vulkan wird eine Art achter Äon sein, denn der Äon der Erde besteht aus zwei Teilen. In der siebten Kulturepoche werden die Menschen etwas tun, was wie eine achte Kulturepoche sein wird. Das wird das Produkt absolut individualisierter Menschen sein, die nach der Formel „Nicht ich, sondern Christus in mir“ wirken und in der Lage sein werden, ihren physischen Leib zu dematerialisieren. Die Aufgabe der Transformation des physischen Leibes in einen übersinnlichen physischen Leib ist unsere persönliche Aufgabe, die mit der künftigen neuen Reproduktionsart zusammenhängt. Die Frage der Vergeistigung des Mineral-, Pflanzen und Tierreichs ist die Hauptaufgabe der geistigen Welt. Doch die Vergeistigung des physischen Leibes ist unsere persönliche Aufgabe und das wird künftig durch den Kontakt mit dem Auferstehungsleib geschehen. Solche fortgeschrittenen Menschen werden in der Lage sein, dieses achte Reich im Reich der siebten Kulturepoche zu formieren, wenn der Krieg aller gegen alle toben wird. Doch das ist eine zeitlich sehr entfernte Aussicht. Heute werden nur die Menschen, die die Synthese beider Impulse praktizieren können, nicht vom Absterben dieser Zivilisation betroffen sein. Alle anderen, die keine Lust haben, sich mit der Methodologie der Anthroposophie zu beschäftigen, die sie zur Transformation des Denkens führen kann, werden im Rahmen der reflektierenden Bewusstseinsform verbleiben und die Wirkung der Fäulnisprozesse der Zivilisation direkt erfahren. Die Rettung des Menschen ist sein persönliches Werk. Die geistige Welt hat uns lange genug umsorgt, doch nun besteht eine Entweder-Oder-Frage. Entweder wird der Mensch zum Menschen oder er wird zu Zwischenformen zwischen Tier und Mensch verkommen.
Hier kommen wir zu einer Frage, auf die es (noch) keine Antwort gibt. Wir wissen von Steiner, dass gegen Mitte der zukünftigen Venus Menschen eliminiert werden sollen. Wenn wir wissen, dass das Ich etwas ist, was einlegt und nicht eingelegt wird, besteht die Frage, wie Gott Sich Selbst als Ich vernichten wird, wenn diese Menschen, die zwar um zwei Stufen zurückgeblieben sind, trotzdem Spuren einer Ich-Entewicklung aufweisen werden. Was wird dann Gott vernichten? – Wahrscheinlich werden diese Menschen, die das Böse vollkommen verkörpern werden, in Weltenstaub verwandelt werden, sie werden zu Lehm, der im künftigen Zyklus des Heiligen Geistes zu etwas benutzt werden wird. Steiner hat ausdrücklich davor gewarnt, das Böse gewaltsam aufzuhalten. Jeder, der den Kampf gegen das Böse in dieser Art versteht, versteht das wahre Wesen des Bösen und seine Notwendigkeit nicht. Im Okkultismus wird kaum über die Geheimnisse des Bösen gesprochen, denn sie sind nur den höchsten Eingeweihten zugänglich, die dieses mächtige Wissen nicht missbrauchen werden. Das Gute, das aus der Transformation des Bösen entsteht, trägt kosmischen Charakter.

Die Hauptschlussfolgerung dieser Vorlesung können wir mit dem folgendem Satz ausdrücken: Die Götter haben uns bisher unterstützt, nun warten sie darauf, dass wir sie aufsuchen, um die große Vorsehung für jeden Menschen zu erfüllen, der aus dem Gott herausgegangen ist, damit Gott Sich Selbst am Ende dieses Zyklus erleben kann. Gott erhält Seine Früchte nämlich nicht nach der Ursache-Folge-Methode, sondern Er erntet dort, wo Er nicht gesät hat (Matth. 25:26). Der väterliche Weltengrund bringt das Opfer dar, doch Er wird dort ernten, wo Er nicht gesät hat. Ich vermute, dass das, was Er nicht gesät hat, der Auferstehungsleib ist, denn er war nicht vorgesehen und Christus war nicht verpflichtet, Sich in diesem Zyklus aufzuopfern, Er opferte Sich aus freiem Willen. Christus hat keine Aufgaben im Zyklus, sondern Aufgaben, die über dem Zyklus stehen. Alle anderen Wesen haben Aufgaben innerhalb des Zyklus. Mit dem Auferstehungsleib hat Er allen Zyklen einen Sinn gegeben. Das, was der väterliche Weltengrund am Ende des Vulkan ernten wird, ist nicht unsere letzte Hülse das Ich-Geistesmensch, sondern der Auferstehungsleib. Gott hat Christus gesät, doch Christus hat auf Golgatha gesät, damit es einen Auferstehungsleib gibt, den wir individualisieren können. Schließlich wird Gott das ernten, und das wird die Substanz sein, die der Anfang des nächsten Zyklus sein wird. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit!

Die Krise der Zivilisation und der Ausweg durch das fünfte Reich – Teil 1

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 29.01.2017 in Varna

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Gebet: Herr Gott Jesus Christus, wir bitten Dich, dass so viele Seelen wie möglich den Weg zu Dir finden, damit wir das Bevorstehende meistern können. Amen!

 

In den letzten vier Vorlesungen haben wir unseren Blick auf die größten Rätsel der Gotterkenntnis und der Menschenerkenntnis gerichtet. Heute werden wir versuchen, alles Vorgetragene quasi zur Landung zu bringen, um nach den Ursachen der Krise der heutigen Zivilisation und den Ausweg aus dieser dramatischen Lage zu suchen. Dabei werden wir wieder von den höchsten Sphären des Geistes ausgehen, da man von oben am besten sieht. Bei unseren vorherigen Treffen haben wir den Unterschied zwischen Christus und dem Gott-Sohn betont – das ist eine wahre Revolution in unserem Verständnis der hohen Göttlichkeit. Der große Anthroposoph und christlicher Theologe Emil Bock hat bei der Übersetzung des Neuen Testaments die wichtige Präzisierung gemacht, dass unter dem Wort „Vater“, das in den bisherigen Übersetzungen verwendet wurde, der „väterliche Weltengrund“ zu verstehen ist. Das ist etwas Unterschiedliches als die Erste Hypostase der Heiligen Trinität. Das hat Gennadij Bondarew bemerkt und den Sinn darin erkannt. Meiner Meinung nach ist Bondarew zum wichtigsten Anthroposophen unserer Zeit geworden. Sergej Prokofieff war der bekannteste Anthroposoph und ist auch ein sehr mächtiger Geist, doch der mächtigste Geist in der Anthroposophie heute ist Gennadij Bondarew. Es ist eine andere Frage, wie er auf die Bodhisattva-Herausforderung des 20. Jahrhunderts reagieren würde, falls er mit dieser Frage konfrontiert wird. Das ist jedoch nebensächlich, da jeder seinen Anteil an der Aufgabe erfüllen soll. Weiterlesen

Das Drama Europas – Teil 3

Die ganze Vorlesung im PDF-Format

Russland ging beschleunigt zur Restauration des stalinistischen Nationalismus. Russland, das Bondarew in die Mitte stellt (auf der Zeichnung in Klammern) ist schon auf dem Weg zu den „Vätern der Finsternis“ – das Treffen auf Kuba zwischen dem Papst und dem russischen Patriarchen beweist es. Das Ganze wird durch Sorat (in der Mitte). Das sind die fünf Spitzen die den Menschen verhindern, sich in die richtige Stellung zu drehen, zu einem Hexagramm zu werden und den Weg zu den nächsten Hierarchien zurückzulegen. Der Kampf wird nicht um Erdöl, Macht, Territorien oder Geld geführt – es ist ein okkulter Kampf im Gange, der um den Menschen, um die Substanz des Menschen geführt wird. Kein einziger Staat hat nach 1917 Souveränität. Das Böse, wie Sie es in diesem Pentagramm sehen, wurde 1933 auch mit Hitlers Erscheinung endgültig als das umgedrehte Pentagramm sozialisiert. Seitdem wirkt es und es gibt keinen Staat, der souverän ist – nicht die USA, nicht Großbritannien, keine anderen Staaten. Alle Länder werden von Komplotten, Geheimlogen – von all diesen Spitzen des Dreiecks – kontrolliert. Es wäre absurd, zu hoffen, dass ein Staat künftig souverän sein wird! Das ist eine Illusion. Die Hauptfrage besteht darin, zu begreifen, wer einen hin und her schubst und in welche Richtung und wie darauf zu reagieren ist. Das ist auch ein natürlicher Evolutionsprozess.

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Das Drama Europas – Teil 2

Was hat Steiner hier nicht erwähnt, was auch keiner der russischen Historiker außer Acht lässt? Was sind diese Waräger? Waräger ist keine Nation oder Völkerschaft, sondern die Bezeichnung für einen Räuber, Eindringling. Diese Waräger, die Steiner als Normannen, also als Skandinavier, Germanen bezeichnet, und die die Seele als Einheit erlebten, haben ihre Bezeichnung von den Finnen erhalten. Diese Normannen sind jedoch die kimmerischen Bulgaren, die in jene Gebiete einwanderten. Im ersten Jahrhundert n.Chr. lebten sie nördlich des Schwarzen Meeres – etwa dort, wo die Halbinsel Krim ist. Sie wanderten nordwärts, um dort eine Mission zu erfüllen. Der Namen „Russen“ wurde zum ersten Mal den kimmerischen Bulgaren gegeben. Die Russen müssen also wissen, dass mit dem Namen „Russen“ zuerst die kimmerischen Bulgaren bezeichnet worden sind. Diese Kimmerier haben die einheitliche Seele erlebt. Im nördlichen Schwarzmeerraum befand sich das Mysterienzentrum des großen Skythianos, der die einheitliche Seele dieser Bevölkerung auf das Christentum vorbereitete. Als die Waräger von Skandinavien nach Kiew und noch weiter südwärts zogen, bildete sich laut Steiner eine Art Seelenstamm, der durch einen Impuls von unten bereichert wurde. Weiterlesen

Das Drama Europas – Teil 1

Vorlesung vom 26.03.2017

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vom Autor nicht durchgesehene Textfassung der Videodatei
Gebet: Herr Gott Jesus Christus, wir bitten Dich, Europa zu beschützen, damit die europäischen Völker ihre Missionen erfüllen können in Deinem Namen. Amen!
Ich heiße Sie alle willkommen und vor allem diejenigen, die zum ersten Mal hier sind. Wir haben auch Besucher von auswärts, denen wir danken wollen, dass sie sich auf den weiten Weg hierher gemacht haben, um bei diesem Vortrag dabei zu sein. Wir werden versuchen, dieses äußerst wichtige Thema am heutigen Tag, dem Tag der Parlamentswahlen für das bulgarische Volk, sehr eingehend zu beleuchten, um zu verstehen, was wirklich heute auf der Erde passiert. Das, was passiert, ist von solchem Ausmaß, dass das Schicksal der Menschheit heutzutage am seidenen Faden hängt. Zu unserem Thema „das Drama Europas“ müssen wir ein gigantisches Bild entfalten, um in der angemessenen Art an das Drama heranzukommen, in das Europa und seine Völker hineingezogen worden sind.

Aus den alten Zeiten, die dem menschlichen Bewusstsein zugänglich sind, wurde bis in unsere Tage hinein eine Sage überliefert – die Sage von der entführten Europa. Diese Sage können wir in einigen Sätzen wiedergeben, falls jemand sie vergessen hat. Die schöne phönizische Prinzessin Europa wurde von Zeus entführt, der in einen Stier verwandelt war. Mit Europa auf seinem Rücken schwamm Zeus über das Meer auf die Insel Kreta hinüber. Dort wurden aus der Liebe zwischen Zeus und Europa drei Söhne geboren – Minos, Rhadamanthys und Sarpedon. Der Sage nach war Europa eine phönizische Prinzessin, deren Vater Agenor der Führer bzw. der Priesterkönig der Phönizier war. Weiterlesen