Das Drama Europas

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 26.03.2017 in Varna

Link zum Vorlesungsvideo

Die ganze Vorlesung im PDF-Format

Gebet: Herr Gott Jesus Christus, wir bitten Dich, Europa zu beschützen, damit die europäischen Völker ihre Missionen erfüllen können in Deinem Namen. Amen!

Ich heiße Sie alle willkommen und vor allem diejenigen, die zum ersten Mal hier sind. Wir haben auch Besucher von auswärts, denen wir danken wollen, dass sie sich auf den weiten Weg hierher gemacht haben, um bei diesem Vortrag dabei zu sein. Wir werden versuchen, dieses äußerst wichtige Thema am heutigen Tag der Parlamentswahlen für das bulgarische Volk sehr eingehend zu beleuchten, um zu verstehen, was wirklich heute auf der Erde passiert. Das, was passiert, ist von solchem Ausmaß, dass das Schicksal der Menschheit heute am seidenen Faden hängt. Zu unserem Thema „Das Drama Europas“ müssen wir ein gigantisches Bild entfalten, um in der angemessenen Art an das Drama heranzukommen, in das Europa und seine Völker hineingezogen worden sind.

Aus den ältesten Zeiten, die dem menschlichen Bewusstsein zugänglich sind, wurde bis in unsere Tage hinein eine Sage überliefert – die Sage von der entführten Europa. Diese Sage können wir in einigen Sätzen wiedergeben, falls jemand sie vergessen hat. Die schöne phönizische Prinzessin Europa wurde von Zeus entführt, der in einen Stier verwandelt war. Mit Europa auf seinem Rücken schwamm Zeus über das Meer auf die Insel Kreta hinüber. Dort wurden aus der Liebe zwischen Zeus und Europa drei Söhne geboren – Minos, Rhadamanthys und Sarpedon. Der Sage nach war Europa eine phönizische Prinzessin, deren Vater Agenor der Führer bzw. der Priesterkönig der Phönizier war. Doch Pavel Serafimov, bekannt unter dem Pseudonym Sparotok, den ich außerordentlich hoch achte, hat auf der Grundlage altbulgarischer Wörter die Namen aus der Sage ins Neubulgarische übersetzt.

Wir wissen sehr wohl, dass in jenen Zeiten nichts nach dem spontanen Einfall von jemandem einen Namen bekam. Die Namen, die in den Mythen vorkommen, entstammten immer den großen Mysterien und diese Mythen wurden an die Menschen draußen weitergegeben, wo die kleinen Mysterien praktiziert wurden. Agenor bedeutete etwa „starker Führer, Feldherr der Männer“ (vgl. http://sparotok.blogspot.de/2013/03/blog-post_8.html). Minos lässt sich auf Sanskrit manati ‚denken’ zurückführen und ist mit dem altbulgarischen Verb мьнети- ‚denken’ verwandt. Bei Rhadamanthys bedeutet der erste Teil Rada ‚Freude’, auf Sanskrit ‚Erfolg, Wohlstand, Freude’ und auf Altbulgarisch радъ ‚Freude’. Die Partikel mant– drückt im Sanskrit den Besitz aus, was dem altbulgarischen Verb имати, nasalisiert иманти ‚haben’ entspricht. Der zusammengesetzte Name Rhadamanthys bedeutet demnach ‚Freude haben’. Sarpedon war ein Schutzname mit der Bedeutung „verwachsener Mensch“ und wird im Sanskrit von sarpa ‚Schlange’ (etwas, was sich schlängelt) und im Bulgarischen сърп ‚Sichel’ vertreten. Solche Schutznamen wurden manchmal Babys gegeben, das Böse vom Kind fernzuhalten.

Nach den linguistischen Erklärungen sollte der Okkultismus einsetzen, der uns diese Sage entschlüsseln kann und uns verraten wird, was hinter diesen Namen steckt. Dieser Mythos stellt bildhaft den Übergang von der zweiten zur dritten Kulturepoche dar. Wir können ihn auch in Europas Traum sehen, den sie in der Nacht vor ihrer Entführung hatte. Dieser Übergang erfolgt von den Zwillingen (2. Kulturepoche) zum Stier (3. Kulturepoche). Der Übergang vom „Meer des Geistes“ zum endgültigen Herabstieg auf den Erdenplan wurde begleitet vom Reißen der Verbindung zwischen den Kontinenten Asien und Europa durch die Meerenge Bosporus und vom Trojanischen Krieg, bei dem herausragende Individualitäten zusammenkamen. Die kretisch-mykenische Kultur ist die erste bulgarische Kultur nach dem Aufstieg des vierten Bodhisattva in den Buddharang im Rila ca. 3500 v.Chr., der eine Synthese von Denken, Fühlen und Wollen in seinem Ich vollzogen hat, welche vorher in den drei Mysterienzentren in Europa ausgearbeitet worden waren. Der Mythos selbst ist ca. 3000 v.Chr. entstanden, als es weder Hellenen noch Phönizier gab. Sie werden sicherlich von den beiden ältesten Schriften auf diesen Gebieten gehört haben – die Linearschrift A und B. Erstere ist älter und stammt aus jener Zeit, sie wurde auf der Insel Kreta benutzt. Wenn von der sichtbaren Menschengeschichte die Rede ist, so ist das die Zeit nach dem vierten Bodhisattva und seiner Erhebung zum Buddha. Das geschah auf der Balkanhalbinsel, von der aus die Thraker mit ihren Kulturinvasionen zogen und die kretisch-mykenische Kultur, das sumerische, babylonische, ägyptische Reich gründeten. Wenn davon die Rede ist, dass die Prinzessin Europa eine Phönizierin war, müssen wir bedenken, dass der Name Europa im Bulgarischen ‚die Schöne; Frau mit schönen Formen’ bedeutet. Der Name des Kontinentes Europa ist die ursprüngliche Bezeichnung eines europäischen Teilgebiets südlich des Balkangebirges zwischen dem Schwarzen Meer bis zum Thrakischen (Ägäischen) Meer, also Thrakien und Ägäis-Thrakien bis Konstantinopel, wobei diese Stadt damals nicht existierte.

Betrachten wir in dieser Weise die Sage von Europa, aus der der Name unseres Kontinentes kommt, können wir sehen, dass sie eine bulgarische Sage mit bulgarischen Bezeichnungen ist, in der die Namen auf Bulgarisch etwas bedeuten. Der Vater Europas Agenor, „der starke Mann“ ist zweifellos das Ich – der Führer des Menschen. Minos symbolisiert das Denken – in der dritten Kulturepoche begann man nach und nach, in den Mysterien das Denken zu kultivieren – damit Europa auf die Ankunft des Christentums vorbereitet werden konnte. Das Denken selbst kann dem Menschen „große Freude“ (Rhadamanthys) bringen, aber wenn es verzerrt wird (Sarpedon) und ins Labyrinth gerät, erscheint das Ungeheuer Minotauros. In diesem für Europa grundlegenden Mythos wird folglich der Übergang von der zweiten zur dritten Kulturepoche und von der dritten zur vierten Kulturepoche dargestellt. Diese Verzerrung des Denkens – d.h. der Verlust der Beziehung zur geistigen Welt – kam in der vierten Kulturepoche mit dem Übergang zum reflektierenden Denken zustande. All das ereignete sich auf der Semele (‚Erde’) – so heißt die thrakische Göttin der Erde. Semele ist die Tochter des Königs Kadmos, der ein Bruder Europas war, und die Mutter des Dionysos – des wichtigsten Helden der Thraker. Nicht zufällig kam Paulus bei seiner Ankunft auf dem Kontinent zuerst zu den Bulgaren nach Philippopolis am Maritzafluss und hat Lydia in das Christentum eingeführt. Hierher kam auch Andreas der Erstberufene, denn von hier waren früher die Thraker-Bulgaren zur Insel Kreta, nach Troja u.v.m. gestartet, um die Völker auf die Ankunft des Erlösers vorzubereiten.

In den alten Zeiten kam alles, was in Mythen ausgedrückt wurde, von den großen Mysterien und war mit den die Evolution antreibenden Göttern abgestimmt. Nun wird die Entführung Europas in ganz anderen Zentren der dunklen Mächte geplant und sie soll in einer außerordentlich barbarischen Art verwirklicht werden. Heute werden wir über diese Mächte sprechen und wollen mit dieser Vorlesung einen Übergang zum bevorstehenden Runden Tisch machen, der am 1. und 2. April 2017 in Varna stattfinden und zum Thema „Die gegenwärtigen Mysterien des Bösen und seine Erlösung durch das Gute“ haben wird.

Wir leben in einer Zeit, die kolossale Wichtigkeit für die Zukunft der Menschheit hat. Deshalb hat jede Form der oberflächlichen und infantilen Einstellung zum Leben fatale Folgen für unsere Evolutionsentwicklung. Wir sind die Zeitzeugen der Periode, in der der Strom, der vor ca. 10000 Jahren mit der altindischen Kulturepoche begann, allmählich in seiner Bewegung nach Westen Mitteleuropa erreicht hat und nun nach einem qualitativen Sprung zu einer anderen Entwicklungsspirale, die den Menschen zur sechsten und siebten Kulturepochen führen wird, ostwärts einschwenken soll. Der Europäer muss ein solches geistiges Leben entwickeln, dass er durch Absterben und Metamorphosieren des Alten selbständig seine Artenumwandlung verwirklichen kann – ohne die Hilfe der Natur, d.h. der Götter. Europa ist der Kontinent, dessen Bevölkerung auf diese große Umwandlung vorbereitet wurde. Deshalb gilt das Interesse sowohl der rechtmäßig entwickelten als auch der unrechtmäßig entwickelten Wesenheiten hauptsächlich unserem Kontinent. Hier finden wir die Antwort auf die Frage, welche Zukunft die Erde erwartet und deshalb streben die Widersachermächte nach allen Möglichkeiten, den Evolutionsprozess zu verhindern und zu entarten. Welche sind diese Mächte, warum tun sie das, wohin wollen sie die Entwicklung treiben und wie gehen sie dabei vor – das sind die Fragen, ohne deren Beantwortung wir uns in keiner Weise diesen Mächten widersetzen können. Das Böse muss man vor allem im okkulten und mystischen Aspekt kennen, denn seine Herkunft ist übersinnlich und seine Urquellen sind in der geistigen Welt zu suchen.

In dieser geistigen Welt, auf der geistigen „Erde“ befand sich der Urmensch Adam, der die Substanz für sein Dasein vom „Baum des Lebens“ bzw. aus der Ätherwelt schöpfte. Im Paradies hatte Adam die Form eines Pentagramms und die kosmischen Ätherkräfte strömten in ihn durch den Kopf zum rechten Fuß ein, danach zur linken und rechten Hand, zum linken Fuß und am Ende schloss sich der Kreis. Auf diese Weise wird der Mensch vom Äther mit Lebenskraft gespeist. In diesem Strom wirken die Planetenkräfte, deshalb wird das Pentagramm mit dem in ihm eingeschlossenen Menschen ‚Mikrokosmos‘ genannt. Dieser Mikrokosmos strebt zur Sonne, die sich in seinem Zentrum befindet. Dieses Zentrum ist das Ich.

Damit die Zuhörer aus der „Weißen Bruderschaft“ nicht verwirrt werden, muss ich erwähnen, dass man beim Pentagramm, das Beinsa Douno gab, unten beginnen soll. Sein Pentagramm veranschaulicht aber den Weg des Schülers, der von unten nach oben aufsteigend den Weg zurücklegen muss, um danach in den inneren Kreis, in das Zentrum des Pentagramms einzutreten und zum Lehrer der Menschheit zu werden.

Im Unterschied dazu besprechen wir hier das Pentagramm, das in jedem Menschen von Anfang an existiert. Hier geht es um die Speisung des Menschen mit Lebenskräften aus der ätherischen Welt und der Zirkulation in seinem Ätherleib. Um auf die materielle Erde zu treten, drehte sich der Mensch mit dem Kopf zum Mittelpunkt der Erde und wurde als ein umgedrehtes Pentagramm „aus dem Paradies vertrieben“. Mit dem Sündenfall begann unsere Individualisierung und Adam kostete die Früchte vom Baum der Erkenntnis. Dabei ging nach und nach die richtige Art der Versorgung mit Ätherkräften verloren.

Allmählich kam Adam – also jeder von uns – im Laufe des Evolutionsprozesses wieder auf die Beine. Die rechtmäßigen Götter halfen dem Menschen dabei, die Stellung eines aufrecht stehenden Pentagramms einzunehmen. Doch in seelisch-geistiger Hinsicht hat sich die Menschheit bis heute nicht aufgerichtet, da sie nicht die Kraft des höheren Ich erlangt hat, sondern sich mit dem kläglichen reflektierenden Ich zufrieden gibt. Damit wir gesund sind, sollte der Ätherstrom in uns in richtiger Weise fließen. Das ist der Fall, wenn man ein richtig aufgebautes logisches Denken hat, wenn man den Menschen gegenüber wohlwollend gestimmt ist, wenn man natürlich und nicht gekünstelt wirkt, wenn man eine optimistische innere Einstellung und den Glauben an das Gute hat, statt immer in allem das Schlechte zu sehen. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, dann fließt der Ätherstrom richtig und man kann eine rechtmäßige Beziehung zu den Göttern herstellen. Befindet man sich dagegen im negativen Spektrum, steht das Pentagramm auf dem Kopf und diese Beziehung kann nicht in rechter Weise hergestellt werden. Dann kommen die großen Probleme und die Gesundheit wird auch angegriffen.

Welche Kräfte waren an der Umdrehung des Pentagramms beteiligt und wollen, dass wir für immer in der Stellung des ewigen Sündenfalls verbleiben – in der Stellung des umgedrehten Pentagramms? Wir wissen, dass es sich dabei um übersinnliche Kräfte geht. Wir wollen uns oberhalb der Weltschöpfung ein Dreieck  mit den drei Hypostasen vorstellen, dessen Spiegelung nach unten durch die geistigen Hierarchien bis zur Grenze der sinnlichen Welt führt. Nach seiner Spiegelung durch den Menschen haben wir es mit einem neuen Dreieck zu tun, das ich hier auf diesem Bild gezeichnet habe – das ist das Dreieck des Bösen.

 

Evropa

Wie wir wissen, stellt das Symbol des Grals zwei ineinandergeflochtene Dreiecke dar, die ein Hexagramm ergeben. Unser menschliches Dreieck hat eine nach oben zeigende Spitze und wir müssen uns geistig zu dem von oben kommenden Dreieck der Engel, Erzengel und Archai erheben, welches in der übersinnlichen Welt liegt und uns am nächsten ist. Das kann durch die Umwandlung unseres Astralleibes, Ätherleibes und physischen Leibes in Manas, Buddhi und Atma geschehen. Das Dreieck des Bösen ist nicht einfach der Antipode der dritten Götterdrei, sondern der Prinzipien des Vaters, Sohnes und des heiligen Geistes selbst. Mit seiner Schwere drückt es den Menschen hinunter, so dass er sich geistig-seelisch nicht aufrichten kann. Als die geistigen Hierarchien der zweiten und sogar der ersten Reihe die Rolle der luziferischen und ahrimanischen Kräfte übernahmen, haben sie das bewusst und aufopfernd wegen der großen Gesetze des Zyklus getan. Hier reden wir aber von Luzifer, Ahriman, Asuras und Sorat und nicht von den ihnen unterordneten Wesen aus der dritten Reihe, denen nachdem sie zurückzubleiben begannen, allmählich die Einsicht in diesen Prozess abhanden kam. Doch bei ihren Anführern war das Verständnis da. Sie unternahmen das alles, damit wir von dem Hauptprinzip der Alleinheit, das im Zyklus des Vaters vorherrschend war, zu der Polarität unseres Zyklus übergehen konnten. Auf der Basis dieser Polarität wird eine Synthese im Auferstehungsleib vollzogen und die Bedingungen für den dritten Zyklus des Heiligen Geistes geschaffen, dessen Hauptmerkmale wir noch nicht kennen. Die zurückgebliebenen Wesen aus der dritten Reihe haben ihre Ich-Evolution in unserem Zyklus nicht gemeistert, woran sie bis zu einem gewissen Grade selbst Schuld sind. Sie haben die wahre Vorbestimmung des Zurückbleibens nach der Weltnotwendigkeit vergessen und sind eine Beziehung zum Bösen eingegangen.

Obwohl die Frage nach dem Bösen eine der schwierigsten und rätselhaftesten Fragen des Okkultismus ist, können wir davon ausgehen, dass Luzifer auf dem alten Saturn die geistige Macht eines heutigen Engels hatte; Ahriman hatte die Macht eines Archen und Sorat – die Macht eines Eloha im Erdenäon. Hätten sie sich also in rechter Weise entwickelt, hätten sie heute jeweils den Rang eines Geistes der Form, Bewegung, Weisheit und des Willens. Als Steiner über zurückgebliebene Wesen der zweiten und sogar der ersten Rehe sprach, ging es um die erwähnten Geister. Heute besitzen sie nicht die Macht der rechtmäßig entwickelten Wesen, so dass z.B. Jehova  viel stärker als Luzifer ist. Doch sie haben in den vergangenen Äonen eine kolossale, alles zerschmetternde Kraft angehäuft. Vor Jahren wurde uns in übersinnlicher Weise gezeigt, welche Macht die Asuras besitzen. Wenn sind fähig, die Erde zu zerstören, was ist dann wohl von Sorat, dem Anführer dieses Triumvirats des Bösen zu erwarten? Sorat ist der systembildende Faktor des ganzen Übels. Die Menschen sollten auf die dargestellte Weise das Böse verstehen und nicht in der Art, welche ihnen die Politologen darlegen, da sie bloße Marionetten auf dem äußeren Plan sind, oder in der Art der Konspirologen, die etwas tiefer hinter die Kulissen schauen, jedoch nicht an das Wesen des Bösen heranreichen.

Das Hauptziel der zurückgebliebenen Geister in ihrem Kampf gegen die rechtmäßigen Hierarchien ist die Ich-Substanz des Menschen. Der Mensch ist das Maß aller Dinge, er ist der Sinn und das Ziel der Weltentwicklung und deshalb steht er im Mittelpunkt des gigantischen Weltkampfes, der um seinetwillen und für ihn geführt wird. Die luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesen können nur an die Substanz heranreichen, die uns die Elohim geschenkt haben und die wir als unser höheres Ich individualisieren müssen. Sie ist das Ergebnis des uranfänglichen Opfers der Throne, die die Basissubstanz für den ganzen Zyklus ausgestrahlt haben. Die ursprüngliche Substanz ist die Substanz der einzelnen Iche. Doch in unseren Zyklus hat ein Ich eingegriffen, das über den Zyklen steht – das ist das Ich Christi als das Ich des väterlichen Weltengrundes. Das Ich von den Elohim ist folglich auch vom Ich des Christus durchdrungen. Das höhere Ich des Menschen ist auch vom Ich Christi durchdrungen. Hier werde ich etwas Wichtiges präzisieren – die Wesen der zweiten Götterdrei – Luzifer, Ahriman und Asuras sowie Sorat, der zur ersten Götterreihe gehört, haben ihre Ich-Stufe im vorangegangenen Zyklus erreicht. Sie wollen persönlich an das Ich des Christus in uns herankommen. Ihre „Zöglinge“ streben nach der Ich-Substanz von den Elohim, da sie an das Ich Christi nicht herankommen, aber die Führer suchen nach diesem Ich.

Die Angriffe auf den Menschen geschehen auf verschiedenen Stufen. In der ersten Zeit unseres Aufenthalts auf der Erde waren die luziferischen und ahrimanischen Wesen eine Art Freunde des Menschen. Die Ersteren regten uns an, damit wir nach der individuellen Freiheit strebten und die Letzteren arbeiteten an der Mineralisierung der Materie und der Schaffung der physischen Grundlagen dieses Prozesses. Mit der Entwicklung unseres reflektierenden Ich konnten wir eine selbständigere Existenz führen und haben die Beziehung zu den uns führenden Hierarchien abgebrochen. Daher haben uns die Widersachemächte angegriffen. Je weiter die Zeit heranrückte, wenn wir unser höheres Ich individualisieren mussten, desto intensiver und stärker wurden diese Angriffe. Die Widersachermächte wissen sehr wohl, dass sie für immer denjenigen Menschen für ihr Werk verlieren, dem diese Individualisierung gelingt. Die luziferischen Wesen wollen die Evolution vom väterlichen Weltengrund abtrennen und sie zurück zum Geistigen treiben, ohne abzuwarten, dass sie sich in rechtmäßiger Art, indem sie sich vorwärts entwickelt, sich zum Geist erhebt. In ihrer Bestrebung, alle einzelnen menschlichen Iche wieder in verschiedenen Formen des Gruppen-Ich, Gruppen-Bewusstseins miteinander zu verschmelzen, stellen sie sich dem Heiligen Geist und der Zukunft entgegen. Wenn es ihnen gelingt, die Ich auf diese Weise unter ihre Kontrolle zu bringen, wird die Erde sich in ein großes organisches Wesen mit einer einzigen Gruppenseele verwandeln. Die zukünftigen Evolutionsetappen können sie leicht in eine Wiederholung des Vergangenen ohne Metamorphose verwandeln und zu ihrer eigenen Evolutionslinie lenken, die den Menschen zum Zustand des Allmenschen mit dem bewusstlosen Allbewusstseins aus der alten Saturnzeit zurückbringen würde. So würden wir nicht zur Uroffenbarung des väterlichen Weltengrundes kommen, sondern die Widersachermächte wollen ihre eigene Weltschöpfung einleiten – ein Weltall, in dem Luzifer die Rolle eines Gesamt-Ich spielen würde. Deshalb brauchen sie die im Menschen eingeschlossene Substanz aus dem väterlichen Weltengrund, mit der sie ein eigenes Weltall aufbauen können.

Im Gegensatz zu ihnen interessieren sich die ahrimanischen Wesen überhaupt nicht für die Vergangenheit, diese wollen sie streichen. Doch sie möchten, dass der Weg in die Zukunft nicht durch die Erhebung des Menschen zu seinem höheren Ich geht, sondern durch den Herabstieg zu der Materie und die unterphysischen Welten, wo die Materie nicht vergeistigt, sondern in Energie, Magnetismus, Elektrizität und Atomkräfte verwandelt wird. Auf diese Weise werden die ahrimanischen Wesen zu Feinden des vatergöttlichen Prinzips, da der Vatergott erwartet, dass ihm die Materie als geistige Substanz zurückgebracht wird. Stattdessen beschleunigen diese Geister die Evolution aufs Äußerste, indem sie die Gesetze der normalen Entwicklung überschreiten. Eine solche unrechtmäßige Evolution wird unumgänglicherweise in die Abwärtsrichtung materialisiert, wo sie nach der Ansicht dieser Wesen ihren Endpunkt erreichen soll. Dann soll ein neuer Evolutionszyklus beginnen, der sich von demjenigen, der auf dem alten Saturn begonnen hat, unterscheidet. Auf diesem Abwärtsweg würde das menschliche Ich endlos differenziert, zerkleinert und in Weltenstaub (im biblischen Sinne) verwandelt. Aus diesem Staub wollen sie den Lehm zusammenrühren, aus dem menschenähnliche Wesen geformt werden sollen, über die in Ahrimans Weltschöpfung sein Ich herrschen soll.

Auf diese Weise wollen die ahrimanischen und luziferischen Wesen ihr Zurückbleiben wettmachen und den Menschen als Individualität eliminieren. Luzifer und die luziferischen Wesen stellen sich dem Heiligen Geist und der Zukunft entgegen. Ahriman und die ahrimanischen Wesen stellen sich dem vatergöttlichen Prinzip und der Vergeistigung der Materie entgegen. Dem Prinzip des Sohnes widersetzen sich die Asuras, die den physischen Leib wortwörtlich zerstören wollen. Die luziferischen Wesen haben eine Affinität zum Astralleib und die ahrimanischen – zum Ätherleib, der den physischen Leib belebt. Die Asuras greifen nach der Bewusstseinsseele und dem physischen Leib, den sie direkt zerstören.

Hinter all diesen Wesenheiten steht der mächtige Sonnendämon Sorat, der sich Christus selbst – dem Welten-Ich – widersetzt. Doch die Widersachermächte wollen sich mit den rechtmäßigen Hierarchiewesen nicht direkt konfrontieren, sondern machen den Menschen zu ihrem Werkzeug, indem sie sich in seine Entwicklung einklemmen und allmählich den kulturhistorischen Prozess in die von ihnen gewünschte Richtung treiben. Sie wollen, dass der Mensch für immer ein umgedrehtes Pentagramm bleibt, was das Symbol der schwarzen Magie ist. Dagegen ist das Symbol der weißen Magie ein Pentagramm, dessen Spitze nach oben zeigt. Wenn das Pentagramm umgedreht ist, strömen durch den Kopf Kräfte aus der Erde hinein, die in ihr nach der Abspaltung des Mondes in der lemurischen Zeit geblieben sind. Diese Kräfte strömen dann in die Füße, die auf die geistige Welt gerichtet sind. Der Mensch wird zum Vermittler dieser schlechten Einwirkungen, die er in die geistige Welt und in die ihn umgebende Natur weiterleitet. Heute bewundern viele Che Guevara und halten ihn für einen Freiheitskämpfer, doch er war ein Terrorist und trug nicht zufällig einen umgedrehten Stern an seiner Kappe. Der Lebensstrom fließt von oben abwärts, aber hier kommt er nicht durch den Kopf hinein, sondern durch die Füße. Doch dann hat der Lebensstrom nicht mehr jene belebende Funktion, die er bei der rechtmäßigen Bewegung dem Pentagramm entlang hat. In diesem Fall können die dunklen Geister bewirken, dass durch den Ätherleib ihre Substanz in den Menschen hineingelangt. Der Zusammenprall der luziferischen und ahrimanischen Wesen geschieht in jener gedanklichen Ebene, auf die wir letztes Mal eingegangen sind, die den Menschen zweiteilt. Sie versuchen, aus der Schlaufe des dialektischen Denkens durch den Spalt im Punkt 4 der Lemniskate des anschauenden Denkens in den Menschen hineinzukommen, bevor er den Punkt „Stirb und werde“ erreicht, und wollen zu der Schlaufe des anschauenden Denkens gelangen, wo sie die Substanz der Erstoffenbarung ergreifen und sie rückwärts oder abwärts entführen und dabei sogar die göttlichen Hierarchien mitreißen. Damit unser Denken existiert, brauchen wir den Träger des Bewusstseins – unseren Astralleib, auf den es die luziferischen Wesen abgesehen haben, sowie den Ätherleib, den die ahrimanischen Wesen angreifen.

Neben diesen Geistern mischen sich immer deutlicher auch die Asuras ein – die Hauptfeinde unseres Ich, unseres physischen Leibes und des höchsten Teils unserer Seele – der Bewusstseinsseele. Wenn der Mensch seine Bewusstseinsseele und seinen physischen Leib verliert, hat er keine Chance, selbständig seine dreigliedrige Seele und dann auch seine drei Leiber zu vergeistigen, da er nicht mehr über das Ich, das Werkzeug dieser Metamorphose verfügt.

Über die Asuras hat Steiner nicht so ausführlich gesprochen, da der Zusammenprall mit ihnen in der weiteren Zukunft liegt. Über Sorat hat er lediglich ein paar Sätze gesagt. Während die Asuras nach dem von den Elohim geschenkten Ich greifen, das aus dem Urfeuer des alten Saturn stammt, stellt sich Sorat dem makrokosmischen Christus-Ich entgegen, das über allen Zyklen steht und unser Ich durchdringt. Nach dem Christus-Ich können nur solche Wesen greifen, die ihre Ich-Stufe im vorherigen Zyklus des Vaters zurückgelegt haben. Das sind Luzifer, Ahriman, Asuras und Sorat, jedoch nicht ihre Werkzeuge aus der dritten Götterreihe, die ihre Aufgaben wegen viel größerer Ziele erfüllen – um den Übergang von der All-Einheit im Zyklus des Vaters zur Polarität im Zyklus des Sohnes und zu etwas Drittem im Zyklus des Heiligen Geistes, für das in unserem Zyklus kein Wort vorhanden ist, das es beschreiben könnte. Die Garantie, dass ein solches Wort existiert, ist der Auferstehungsleib. Wer ihn individualisiert, der kann den Weg zu diesem Wort finden.

Damit wir zur Einsicht in die Ursachen dieser Entwicklung kommen, müssen wir die Etappen und die Logik in der Menschenentwicklung ergründen. Das Menschengeschlecht besteht hauptsächlich aus zwei Menschentypen. Die einen sind „die Söhne des Hirten Abel“ und sie sind eher der geistigen Welt zugewandt als der irdischen. Im Altertum traf man sie unter den Priestern, Königspriestern, in den damaligen geistigen Eliten. Heute finden wir sie in den spirituellen Gemeinschaften. Die anderen sind die Nachkommen „des Ackerbauers Kain“, die eher den persönlichen Anfang, die Aneignung des Irdischen und dessen Erlernen im weltlichen Leben suchen. Das sind die Menschen der Wissenschaft, des Wirtschaftslebens usw.

Als die herausragendsten Vertreter der Abeliten und Kainiten in den alttestamentlichen Zeiten galten  der Königspriester Salomo und der Baumeister des salomonischen Tempels Hiram Abif. Während am Anfang des Sündenfalls Kain seinen Bruder Abel tötete, hat später der bedeutendste Kainit Hiram Abif einen Tempel für Salomo errichtet. Danach wurde mit seinem stillen Einverständnis Hiram getötet. Die Evolutionsaufgabe jedes Menschen auf der Erde besteht darin, diese zwei großen Hypostasen seiner einheitlichen Persönlichkeit in sich zu vereinigen und zu harmonisieren, d.h. gleichzeitig Priester und Baumeister zu werden, in seinem Ich die himmlische und irdische Weisheit zu vereinen und zum Hexagramm zu werden. Doch dazu muss er im seelisch-geistigen Sinne zu einem aufrecht stehenden Pentagramm werden. Vor der Ankunft des Erlösers konnte kein menschliches Wesen diese erhabene Synthese vollziehen, da das makrokosmische Ich, das die Kraft zu einer solchen Vereinigung hat, noch nicht da war. In den alten Zeiten erlebten die Bulgaren und mit ihnen auch die fortgeschrittensten Menschen die Trennung in den abelitischen Mysterien des Apollon und den kainitischen Mysterien des Dionysos. Das große Urbild ihrer Vereinigung im Ich sehen wir im auf Golgatha gekreuzigten makrokosmischen Ich, das für immer Salomo (inkarniert als die Jungfrau Sophia) und Hiram (inkarniert als Lazarus-Johannes) vereinigte. Erst nach einer solchen Vereinigung kann der Mensch wie Joseph von Arimathäa (inkarniert als Skythianos) nach dem Geheimnis des Menschwerdung Christi im Hexagramm des Grals suchen, das in sich als Form das Geheimnis des Herabstiegs des Ich des väterlichen Weltengrundes und das ewige Leben (das Wasser) enthält. Der Auferstehungsleib ist das Welten-Ich und das ewige Leben im auferstandenen Phantom. Das Hauptgeheimnis des esoterischen Christentums ist der Gral mit seinem Inhalt, der eine Form hat, während das Hauptgeheimnis des exoterischen Christentums das Kreuz ist.

Bei Skythianos, der die Individualität der Synthese ist, können wir die Geburt des Menschentyps „Faustische Seele“ sehen, der danach strebt, in all seinen Beziehungen im Leben auf den eigenen Beinen zu stehen und sich von allen Formen des Gruppenbewusstseins zu trennen. Die Erscheinung einer solchen Persönlichkeit ist eine welthistorische Notwendigkeit, die mit der Ankunft Christi auf die Erde zusammenhängt und die Entwicklung eines selbständigen Ich erfordert. Die ersten Vertreter des neuen Menschentyps waren neben Skythianos auch Menschen wie der Apostel Paulus oder Dionysios Areopagita. Das christliche Leben, das seinen Lauf genommen hatte, brauchte Formen, die sich ständig erneuern. Paulus hat die äußere Christengemeinde gegründet, doch er schuf zusammen mit seinem Freund Dionysios auch seine esoterische Schule. Das Verständnis, das Petrus vom Christentum hatte, war nicht auf der Höhe des paulinischen Verständnisses und deshalb war es das Leben des kaiserlichen Roms, das zu der Form des Christentums für den bulgarischstämmigen Konstantin den Großen wurde. Die Bulgaren waren noch hellsehend, was ihnen erlaubte, die Gegensätze der guten und bösen kosmisch-geistigen Mächte zu sehen (vgl. GA 237:80). Deshalb wurden jahrhundertelang alle, die diese Fähigkeit besaßen, ‚Bulgaren‘ genannt, etwa die französischen Katharer – les Bougres ‚Bulgaren‘. Für diejenigen, die sich dem exoterischen Christentum anschlossen, waren solche Menschen ‚Heiden‘. Zu diesen Heiden ist Paulus zuerst gegangen, da unter ihnen der individuelle Anfang am leichtesten entwickelt werden konnte.

In diesen frühen christlichen Jahrhunderten erschien Mani, der wie kein anderer den Gegensatz zwischen Gut und Böse kannte und seinen mächtigen geistigen Blick auf die künftige sechste Wurzelrasse gerichtet hatte. Dann wird eine solche äußere Form existieren, in der sich das christliche Leben in seiner ganzen Fülle manifestieren kann. Mani wurde von den Vertretern des Dunklen getötet, auch Julian Apostata wurde getötet, der sich mit der Form, die das exoterische Christentum annahm, nicht zufrieden gab. Der erste, der der Faustischen Seele auf den Grund gehen wollte, war der Selige Augustinus, der das im vierten Jahrhundert machte.

Am Anfang war er wie gebannt von der Geburt dieser Seele und ihrem Streben, in die übersinnliche Welt einzutreten und die zukünftige Form des Christentums vorzubereiten. Doch später bekam er Angst und hat sich auf die Seite des Katholizismus geschlagen, der gegen jede Form von Häresie kämpfte. Die Konfrontation zwischen Kainiten und Abeliten entflammte wieder, wobei sie mit dem Zusammenbruch des Weströmischen Reiches einherging, den der Bulgare Attila und seine Riesenarmee aus vielen, jedoch hauptsächlich bulgarischen Stämmen hervorgerufen hat. Die sog. Große Völkerwanderung hängt größtenteils mit der Vernichtung des Römischen Reichs zusammen und sie ging mit der Ankunft Odoakers auf die Apenninische Halbinsel zu Ende. Es begann der Prozess der Herausbildung der europäischen Völker und deren Übernahme durch die jeweiligen Volksgeister zur Erfüllung ihrer Missionen in der gesamteuropäischen und Weltentwicklung. Aus der Vermischung der Germanen und Latiner entstanden die Franken und Italiener. Als die Sachsen vom europäischen Kontinent auf die Inseln kamen, vermischten sie sich mit der dortigen Bevölkerung und es entstand das englische Volk. Im Osten erhielt Boris I. den Auftrag der geistigen Welt, den Antrieb zur Entstehung des Slawentums zu geben. Die Bulgaren waren an der Formierung der Franken und des englischen Volks durch die früher in jene Gebiete migrierten thrakischen Stämme beteiligt. In die Gebiete des späteren Frankreichs gab es die Migration von 14 thrakischen Stämmen, die der Entstehung des französischen Volkes zugrunde liegen. Auf die heutige Insel Großbritannien zogen dreimal im Laufe der Jahrtausende thrakische Stämme und nicht zufällig lässt sich die Bedeutung von Toponymen wie London oder Themse problemlos im Bulgarischen rekonstruieren. Die älteste irische Urkunde über die Entstehung Irlands kommt aus Skythien und aus den alten Chroniken wissen wir, dass die Skythen Bulgaren sind. Für uns ist es jedoch besonders wichtig zu sehen, wie das russische Volk mit Rücksicht auf seine künftige Mission und seiner Beziehung zu den anderen slawischen Völkern formiert wurde.

Die Slawen sind laut Steiner Menschen, die von Natur aus ihre dreigliedrige Seele in Einheit erlebt haben. Diese Seele wurde lange auf die Aufnahme des Christentums von Skythianos im Einweihungszentrum vorbereitet, das er nördlich vom Schwarzen Meer geleitet hat. Dort befand sich das „zweite“ Bulgarien – das Großbulgarische Reich und das Christentum kam später in die Kiewer Rus aus Bulgarien und nicht aus Byzanz. Es wurde danach in die sog. Byzantinische Orthodoxie entartet. Dagegen haben die Finnen im Norden von Natur aus die Seele, die die Slawen als eine Einheit erlebten, als dreigegliedert erlebt. Dieser Archetyp wurde im finnischen Volksepos „Kalevala“ zum Ausdruck gebracht. Im Vorlesungszyklus über „Kalevala“ ist Steiner ausführlich über die drei Helden Väinämöinen, Ilmarinen und Lemminkäinen eingegangen, die die dreigegliederte Seele symbolisieren.

Als die Normannen-Waräger ihre Feldzüge in die Gebiete der Finnen unternahmen, sahen die Finnen ein Volk, in dem die Seele von Natur aus in Einheit und nicht wie bei ihnen dreigliedrig erlebt wurde. Der Name Waräger bedeutet ‚Eindringling, Räuber‘ und bezeichnet nicht die Volkszugehörigkeit, sondern die Beschäftigung. Die „Normannen“ selbst sind die in den ersten christlichen Jahrhunderten nach Norden migrierten bulgarischen Kimmerer aus dem Schwarzmeerraum, in dem sich das Einweihungszentrum von Skythianos unter Menschen befand, die ihre Seele als eine Einheit erlebten.

Als sie in die Gebiete der Finnen einfielen, sahen die örtlichen Finnen einen völlig anderen Seelenarchetyp. Dieser war so stark, dass er ihre dreifach erlebte Seele erstickte. Dieses Erlebnis prägten die Finnen in das Wort ‚Ruotsi‘ oder ‚Rutsi’. Mit diesem Wort nannten die Finnen die Normannen Rjuriks und die Bezeichnung wurde auf die Slawen übertragen, die zu ‚Russen‘ wurden. Mit dem Umzug der Waräger von Norden in südliche Richtung bildete sich laut Steiner ein großer Seelenstamm, der geistig durch die europäischen Gebiete des künftigen Russland wuchs und den Archetyp der finnischen dreigliedrigen Seele mit der slawischen einheitlichen Seele verbinden sollte. Doch sowohl Steiner als auch Prokofieff und Bondarew verweisen fälschlicherweise auf Byzanz als die Quelle des Christentums, das als geistiger Impuls in die Kiewer Rus zog. Dieser Impuls kam aus Bulgarien, was der russische Patriarch selbst vor zwei Jahren bei seinem Besuch hier bestätigt hat: „Wir haben das Christentum nicht von Byzanz bekommen, sondern von Bulgarien empfangen“.

Dieses Christentum, das die Russen erhielten, war ein ätherisches Christentum. Es wirkte auf den Ätherleib des russischen Volkes ein, das seine Seele in Einheit erlebte. Das russische Volk musste einen Impuls von außen erhalten, damit es nicht im einheitlichen Erleben der Seele blieb, sondern sich auf das individuelle Prinzip hin entwickeln konnte. Das Bindeglied zwischen der finnischen und slawischen Seele ist das Ich der Waräger und Sie sehen nun, warum die Bulgaren das Volk sind, das für die Ich-Evolution der Menschheit zuständig ist. Die Bulgaren aus dem Norden (die Kimmerer) trafen auf die Bulgaren vom Süden und es entstand die Kiewer Rus. Die Waräger, die Steiner als Normannen, also als Skandinavier, Germanen bezeichnet, und die die Seele als Einheit erlebten, haben ihre Bezeichnung von den Finnen erhalten. Diese Normannen sind jedoch die kimmerischen Bulgaren, die in jene Gebiete einwanderten. Im ersten Jahrhundert n.Chr. lebten sie nördlich des Schwarzen Meeres – etwa dort, wo die Halbinsel Krim ist. Sie wanderten nordwärts, um dort eine Mission zu erfüllen. Der Namen ‚Russen‘ wurde zum ersten Mal den kimmerischen Bulgaren gegeben. Die Russen müssen also wissen, dass mit dem Namen „Russen“ zuerst die kimmerischen Bulgaren bezeichnet worden sind. Sie erhielten diesen Impuls durch eine Invasion. Vom Norden durch die sog. Waräger – die bulgarischen Kimmerer und vom Süden als Christentum, das in die Kiewer Rus gebracht wurde.

Der Volksgeist übernahm die Führung der Russen und allmählich entstand das slawische russische Volk, es entstand das Slawentum, dem ein langer und leidensvoller Weg zum individuellen Erleben der dreigegliederten Seele bevorstand. Dieser Prozess wird unter den Russen bis zur sechsten Kulturepoche andauern und dieser Zeit geht eine Bildung voran, auf deren Existenz uns Steiner verwiesen hat. Durch das polnische, tschechische und slowakische Volk und durch die südslawischen Völker schaut die slawische Seele der sechsten Kulturepoche in die fünfte Kulturepoche wie durch drei vorgeschobene „Halbinseln“ hinein. Deshalb sind gegenwärtig die Polen, Tschechen, Slowaken die größten Kritiker der entstellten Vereinigung, die ‚Europäische Union‘ heißt. Diese Völker spüren innerlich, dass ihre Mission als slawische Halbinseln darin besteht, Mittel- und Westeuropa zur Vorbereitung auf das Christentum der Zukunft anzutreiben. Sie sind nicht die Agenten des russischen Panslawismus, wir reden hier von rein geistigen Aufgaben. Russland selbst ist eine geistig-seelische Einheit und keine staatlich-politische Einheit, die mit der Doktrin der ‚atomaren Orthodoxie‘ einhergeht. Dieser Begriff entstand 2007 nach der Antwort Putins auf eine journalistische Frage und er verbindet die äußere Sicherheit des Landes durch die Atomwaffen mit der inneren Sicherheit durch die traditionelle Konfession der Russischen Föderation, die zusammen Russlands Macht ergeben sollen. Die atomare Orthodoxie gerät in Widerspruch mit dem mitteleuropäischen geistigen Leben, das aus den sog. Goten, eigentlich Geten mit ihrer archetypischen Einheit im Ich entstanden ist. Aus diesem Archetyp ist die Wandlung im Denken, die starke Individualisierung hervorgekommen und aus ihm heraus wird der Übergang vom Ich durch das reine Denken zum Ich-Geistselbst erfolgen. Wir sehen, dass die Bulgaren gegenüber den Slawen und Germanen unterschiedlich verfahren haben. Die Ersteren sind nicht zur Entwicklung des irdischen Intellekts vorbestimmt und bauen ihre Kultur nicht nur auf der Grundlage des Intellekts auf. Aus diesem Grund kam die Einheit des Ich in ihrer einigen Seele durch die Waräger. Diese Einheit im Ich ist der einigen Seele der Mitteleuropäer als Archetyp durch die hierarchischen Wesen veranlagt, weshalb die Einmischung der Bulgaren unter den Namen ‚Goten’ scheinbar verborgen blieb. Während die Russen von den Bulgaren das ätherische Christentum des Paulus empfingen, haben die Germanen das Christentum der Verstandesseele von Rom übernommen, das von Rationalismus durchdrungen und stark theologisiert wurde. Darin liegt einer der Gründe des Schismas zwischen der östlichen und westlichen Kirche und der Spaltung der europäischen Völker.

Die ersten, die einen neuen Versuch unternahmen, die Abeliten und Kainiten zu vereinen, waren die Bogomilen. Ihnen haben sich sowohl die Katholiken als auch die Orthodoxen entgegengesetzt. Nicht zufällig gingen die Jungfrau Sophia und der Evangelist Johannes – die beiden, die die Synthese versinnbildlichen – als „die beiden Syrer“ inkarniert zu den ersten Bogomilen, damit die Synthese ihren Lauf nehmen konnte. Nicht zufällig inkarnierte einer der ersten Träger der Faustischen Seele Dionysios Areopagita als Bojan Maga (dem Begründer des Bogomilentums), damit die Synthese zwischen Abel und Kain auf einer neuen Stufe erneuert werden konnte. Die Bogomilen versuchten mit der Erkenntnis über die Christus-Kraft die beiden gegeneinander kämpfenden Strömungen zu versöhnen. Doch sie und alle ihren Kreationen wurden bis zum Anfang der fünften Kulturepoche von der Außenwelt ausgelöscht. Trotzdem wirkte ihr inneres Leben weiter und führte zur Entstehung von zwei Bewegungen, die aus der europäischen Kultur selbst hervorgebracht wurden – Jesuitismus (Augustinismus) und Freimaurerei (Manichäismus). Äußerlich gesehen entstand der Jesuitismus als eine Gegenströmung zu dem Protestantismus, der sich vom Katholizismus abgespalten hat. Doch der wahre Feind der Jesuiten blieben die alten „Friedensstörer“ – die ketzerischen „Bulgaren“, denn alle Ketzer wurden „Bulgaren“ genannt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Mit den Kreuzzügen zogen viele von ihnen ostwärts nach Jerusalem und die restlichen wurden für Hexen und Hexer erklärt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt – die Inquisition handelte gnadenlos.

Die Ketzer waren gezwungen, sich von der äußeren Welt zurückzuziehen, damit der Faden zur Faustischen Seele nicht endgültig reißt. Während Rom herrschte, wurde das östliche Christentum durch die hereinstürmenden seldschukischen Türken – Osmanen – liquidiert. Es blieben bestehen das westliche Christentum und das Christentum, das sich in Russland als Orthodoxie herausgebildet hat. Die Grenze zwischen dem Katholizismus und der Orthodoxie verlief bis zum 15. Jahrhundert genau dort, bis wohin sich der heutige Einfluss Russlands nach der Ansicht der Logen erstrecken darf, die verschiedene Karten der Einflusssphären zeichnen.

Während die manichäische Strömung äußerlich verschwunden war, erschien der Lordkanzler Englands Francis Bacon auf die Bühne – der wieder inkarnierte Harun al-Rashid. Mit seinem „Neuen Organon“, das wir letztes Mal besprochen haben, gab er den Anfang der fünften materialistischen Kulturepoche. Er zeigte den Weg zur neuen Atlantis. Der Weg der Arche führte nach seiner Ansicht durch die Wüste des Materialismus und der Naturwissenschaft zum neuen Paradies – der neuen Atlantis.

Nach ihm kam die Aufklärung mit Rousseau und Voltaire auf, die mit ihrer Philosophie den Anspruch erhoben, die Fesseln des dogmatischen Katholizismus zu brechen und zu einem freien Verständnis der Welt überzugehen. In England wurde die Freimaurerei wieder belebt, doch das Überqueren des Meeres der Naturwissenschaft hatte starke Spuren hinterlassen und deshalb erreichte die Freimaurerei nie wieder den Glanz und die Größe, die sie in der vierten Kulturepoche erlebt hatte. Die britischen Logen haben 1789 die Französische Revolution inspiriert und trotz der Warnung des als Graf Saint-Germain reinkarnierten Evangelisten Johannes begann der Austausch des Evolutionsweges durch den Weg der Revolution. Der politisierte britische Okkultismus begann seinen Kampf um die Vorherrschaft des britischen Imperialismus über die Welt, da er das Christentum verloren hatte. Die anderen Freimaurerlogen waren auch auf dem Weg, die Beziehung zum Christentum zu verlieren, was auch im Katholizismus geschah.

Bis zum 15. Jahrhundert war das Verständnis des Christentums, das Augustin und Thomas von Aquin hatten, immerhin eine große Leistung, aber nach der Entstehung des Jesuitismus und insbesondere nach dem Sieg des jesuitischen Geistes auf dem ersten Vatikanischen Konzil 1870 mit der Aufnahme des Dogmas über die Unfehlbarkeit des Papstes, erreichte der Katholizismus die letzte Stufe der Entartung des Christus-Verständnisses. Während die Hochrangjesuiten durch die spezifischen Exerzitien, die den ganzen Menschen in Bewegung setzen, zu der Einsicht in die Weltereignisse und in die Hintergründe ihres Kampfes gegen die Freimaurer kommen können, so sind nur wenige unter ihren Opponenten in der Lage, zu dem zu gelangen, was Manes vorausgesehen hat.

Anfang des 19. Jahrhundert überlegten die Freumaurer, unter denen es zweifellos Menschen mit guten Absichten gab, wie sie den im Materialismus versinkenden Menschen das Vorhandensein von spirituellem Leben vorführen konnten. Das haben sie in den 40er Jahren mit dem Spiritismus versucht, als auf dem übersinnlichen Plan der Kampf des Erzengels Michael gegen Ahriman gerade begann. Doch bei den spiritistischen Sitzungen erschienen die Seelen der Verstorbenen, weshalb die Idee, über die Elementarwelt zu reden, scheiterte. Die wohlgesinnten Freimaurer haben daraufhin auf den Mediumismus verzichtet. Sie sahen ein, dass die Menschen nicht moralischer wurden, sondern das Praktizieren des Spiritismus auch auf das Leben im Kamaloka negative Auswirkungen hatte. Dort wollten die Menschen alles Geistige mit den physischen Sinnesorganen beobachten und das führte zu Leiden. Doch die Brüder des linken Weges beschlossen, dem Spiritismus nicht den Rücken zu kehren. Sie haben von ihm Besitz ergriffen – im Grunde ist es bis heute so. Sie bevorzugen es, durch ein Medium zu arbeiten, da sie keinen persönlichen Kontakt zur geistigen Welt haben. Diese Freimaurer liegen dem später entstandenen Panamerikanismus zugrunde.

Im späteren 19. Jahrhundert entschieden sich die Freimaurerokkultisten, den theosophischen Weg zu besteigen, damit die Menschen zur Erkenntnis kommen konnten, dass in ihnen der Geist lebt. Zur Vermittlerin dieser Spiritualität wurde Helena Blavatsky gewählt, doch die „linken Brüder“ begannen  allmählich, gefährliche schwarzmagische Manipulationen an ihr vorzunehmen, um ihre Möglichkeiten zum Empfang geistiger Offenbarungen zum Zwecke des panamerikanischen Imperialismus auszunutzen. Das ist schwarze Magie der schlimmsten Sorte, wenn so etwas zu solchen Zwecken verwendet wird.  Die Hauptquelle der nachfolgenden Nöte der Menschheit sind diese Brüder aus dem Schottischen Ritus, zu denen auch unser Landsmann Dimitar Nedkov gehört. Als Blavatsky hinter ihre Pläne kam, wurde sie durch schwarzmagische Manipulationen in okkulte Gefangenschaft genommen, was ihre Beziehung zur geistigen und äußeren Welt äußerst erschwerte. Aus dieser Gefangenschaft haben sie indische Eingeweihte befreit, doch indem Blavatsky unter ihren Einfluss geriet, wurde ihre Mission endgültig verhindert. Dementsprechend begann auch die Theosophie zu verfallen und es mussten Rudolf Steiner und Beinsa Douno kommen, um Christus an seinen wahren Platz zu stellen.

Mit dem Ausbruch der Französischen Revolution wurde der Welt verkündet, dass ein neues globalistisches Modell der Weltherrschaft entsteht, in dem die Hauptrolle der gegeneinander kämpfenden Kräfte zwei Menschentypen spielen sollen – das war eine Art metamorphosierte Konfrontation von Kain und Abel. Das globalistische Modell selbst wurde Ende des 19. Jahrhunderts endgültig geformt, aber bereits in seiner Vorbereitung wurden Ansichten über die weitere menschliche Entwicklung deutlich erkennbar, die durch äußere Mittel nicht zu einer Synthese gebracht werden können, sondern nur zu Chaos und Zerstörung führen. Auf der einen Seite stehen die Linken, die sich in einem dauerhaften „fibrilen“ Zustand befinden, der sie zu Revolutionen und Änderungen treibt. Im politischen Spektrum sind sie durch die Liberalen und Demokraten vertreten. Ihnen gegenüber stehen die rechten Konservativen, die die schwächeren Bewegungen, die Erbmacht, die Blutsverwandtschaft, die Einhaltung der Traditionen favorisieren. Die beiden Menschentypen sind sogar genetisch unterschiedlich. Die Ersteren können wir eher in der Freimaurerei finden und die Letzteren unter den Jesuiten. Die einen beschleunigen die Evolutionen, die anderen führen sie zurück und werden daher zu einfachen Mittlern übersinnlicher ahrimanischer oder luziferischer Wesen. Und wenn diese beiden eine unnatürliche Ehe eingehen, erscheinen politische Monster, hinter denen die Asuras hervorlugen.

Als mit der Reformation der Einfluss der Jesuiten schwächer wurde, unterwanderten sie die Freimaurerei, wo sie führende Posten besetzten und die Logen zu ihren Zwecken zu benutzen begannen. Aus diesen vereinten „Bemühungen“ wurde der sowjetische Bolschewismus hervorgebracht, der ihre Waffe gegen das anbrechende michaelische Zeitalter werden sollte. Die beiden Hauptzentren der okkult-politischen Weltmacht des Globalismus haben ein drittes Zentrum geschaffen, damit die zurückgebliebenen Wesen der dritten Reihe als Inspiratoren eine Sozialisierung unter den Menschen erhalten konnten. So hat die sozialpolitische Konfrontation ein kosmisches Ausmaß erhalten. Es herrscht kein dialektischer Kampf auf dem Erdenplan, sondern die Konfrontation bezweckt die Sozialisierung geistiger Wesen und die Abwendung des Menschen von seinem Evolutionsweg in die Richtung, die diese Wesen anstreben – zur Beherrschung der Ursubstanz der Offenbarung des väterlichen Weltengrundes. Wie wird das erreicht?

Alle seelisch-geistigen Eigenschaften des Menschen, die stabil werden, gehen eine Beziehung zu übersinnlichen Wesen ein und kommen sogar zu einer Personifizierung, indem sie Elementarwesen hervorbringen. Wenn diese Eigenschaften der Seele und des Geistes gut sind, wenn der Mensch zum richtig aufgebauten logischen Denken fähig ist, wenn er positiv und natürlich wirkt, wenn er den Anforderungen des Zeitalters angemessen wirkt, verläuft der Ätherstrom des Lebens in rechter Weise durch sein aufrecht stehendes Pentagramm und bringt gute Elementarwesen hervor. Durch sie stellt der Mensch eine Beziehung zu den Hierarchien her und entwickelt sich zu seinem höheren Ich hinauf, indem er langsam den Weg zur zehnten Hierarchie der Freiheit und Liebe antritt.

Wenn Seele und Geist jedoch ein umgedrehtes Pentagramm bewohnen, so bringt der Mensch luziferisierte und ahrimanisierte Elementarwesen hervor, die sofort die zurückbleibenden Wesen der dritten Reihe anziehen. Letztere bringen die Menschen in Gruppen, Parteien, Sekten, Cliquen zusammen und formen ein Gruppenbewusstsein in ihnen, dessen Leiter ein Wesen der zurückbleibenden dritten Reihe ist. Auf diese Weise sozialisieren sich die luziferischen und ahrimanischen Wesen in Menschen und Organisationen. So können sie sich in die kulturhistorische Entwicklung der Menschheit und dann in den Evolutionsprozess einmischen, um dessen Art zu verändern. Allmählich erschaffen sie in diesen Gruppen auch eine Art Priestertum aus Menschen, es wird rituelle Magie eingeführt und sogar eine bewusste Verbindung der „Priester“ zu ihrem übersinnlichen Patron erreicht, durch den die Absichten der höherstehenden Widersachermächte nach unten geleitet werden. Diese Spiritualität fließt durch denjenigen, der ein umgedrehtes Pentagramm darstellt, und führt zur Vereinigung der sozialpolitischen Zentren unter ihrer Führung in Form des umgekippten Pentagramms, das Sie auf der Zeichnung sehen können. Das ist das Urphänomen des okkult-politischen Lebens der Erdenmenschen im Teil, der von den zurückbleibenden Wesen erfasst wird. Hier kann keine der zurückbleibenden Mächte der dritten Reihe den vollen Sieg erlangen, obwohl sie wütend gegeneinander kämpfen. Nach den Gesetzen der Entwicklung müssen sie nebeneinander existieren, doch das Böse metamorphosiert in immer neuen und neuen Erscheinungsformen und schmiedet endlose Komplotte gegen die rechtmäßige Evolution der Menschen. Das verursacht überall ein ständiges Leiden und Chaos. Wir sind verpflichtet, diese Komplotte aufzudecken und sie zum anschauenden Bewusstsein der Götter zu bringen. Erst dann werden die guten Götter in der Lage sein, in Zusammenarbeit mit dem Menschen einen gesundmachenden Eingriff in die Entwicklung vorzunehmen.

Im 20. Jahrhundert können wir nach Bondarew  fünf weltweit relevante Zentren der okkult-politischen Macht unterscheiden. Bis zum gegenwärtigen Augenblick haben sie bestimmte Änderungen erfahren und ich habe auf der Zeichnung meine Ansicht über die Situation angegeben.

Wenn wir auf das Symbol des Grals schauen, das aus zwei ineinandergeflochtenen gleichseitigen Dreiecken besteht, so zeigt die Spitze des geistigen Dreiecks nach unten. Wenn wir diesem Dreieck das menschliche Dreieck anbieten, dessen Spitze nach oben zeigt, in dem der Mensch geistig-seelisch ein aufrecht stehendes Pentagramms darstellt, so wird die Bildung des Grals zu einer menschlich-kosmischen Angelegenheit. Wenn der Mensch unten ein umgekipptes Pentagramm darstellt, so verflicht er sich unvermeidlich statt mit dem rechtmäßigen geistigen Dreieck mit dem Dreieck der zurückbleibenden Wesen. Dieses Dreieck ist sehr „schwer“ und zermürbt die geistigen Anstrengungen des Menschen, indem es ihn in eine andere Richtung umleitet. Das raubt uns das Prinzip der Metamorphose von Seele und Leibern in den Geist.

Auf der Zeichnung sehen wir, dass an den Spitzen des umgedrehten Pentagramms nun die „Väter der Finsternis“ stehen, hinter denen wir die Jesuiten und die Rechten wiedererkennen können. Hinter den „Brüdern des Schattens“ stehen die Freimaurer, die jedoch nur unbewusste Vermittler der linken okkulten Mächte sind. Luzifer steht hinter den Rechten und treibt die Evolution zurück, während Ahriman hinter den Linken steht und die Evolution in die Richtung der unterphysischen Welten führt und beschleunigt. Doch sowohl Linke als auch Rechte stehen auf einer materialistischen Grundlage. Der Anführer der Asuras stellt eine todbringende Synthese der beiden her.

Luzifer wirkt durch das weiße Papsttum und der voreilige Austausch des Deutschen Benedikt XVI. durch den Jesuiten Franziskus I. aus Lateinamerika ist ein klares Zeichen, dass etwas Schicksalhaftes bevorsteht. Allen denjenigen, die diese Vorlesung sehen werden, möchte ich sagen, dass sie diesem Papst absolut kein Vertrauen schenken sollen – egal, worum es geht!

Ahriman wirkt durch die „Brüder des Schattens“ und das schwarze Papsttum. Ein solcher schwarzer Papst war Albert Pike, der in der Zeit der Helena Blavatsky lebte und auch ein Medium war. Beide starben unter anderem 1891 mit einem Monat Unterschied.

Der russische Offizier und Schriftsteller Grigorij Klimov, der Chefingenieur der sowjetischen Militäradministration in Deutschland war und 1948 von Berlin aus in den Westen floh, berichtete in seinem Buch „Mein Name sei Legion“ über das „rote Papsttum“ und die „rote Inquisition“ und die geheime 13. Abteilung des KGB, die den Auftrag hatte, die „Ketzer“ in der UdSSR zu liquidieren.

Die hohen KGB-Offiziere kennen sehr gut die Bibel und die geistigen Strömungen, allerdings empfinden sie sie als Symbole in materialistischer Art. Mit der festen Überzeugung, dass sie Recht hatten, zermürbten sie jede Manifestation wahrer Spiritualität in einer Art, die nur von den Asuras kommen kann.

Vor etwa 15 Jahren hatte ich eine Begegnung mit einem solchen General vom KGB, der dauernd von „milliardy dolarov“ sprach und sehr gut die geistigen Strömungen kannte. Damals lebte er in Bulgarien, da in Russland der Wind der Perestrojka wehte. Mit dem Aufstieg Putins verschwand er wohl wieder nach Russland  – in das heutige Russland, wo in Moskau immer noch das Mausoleum Lenins existiert und als ein offenes schwarzmagisches Zentrum auf der Erde weiterhin Millionen Menschen bestrahlt. Ich habe gelesen, dass die Zellen der Mumie Lenins immer noch eine gewisse natürliche Feuchtigkeit besitzen. Die Feuchtigkeit bedeutet Leben. Stellen Sie sich vor, wie verhärtet der Ätherleib Lenins war, wenn dieser verhärtete Äther heute noch wirken kann! Diese Seele klebt am physischen Leib, der nicht beerdigt wurde und nicht zerfallen ist, so dass sie ihn befeuchtet. Gut, dass das Mausoleum im Zentrum von Sofia gesprengt wurde und die Mumie unseres Trunkenbolds Georgi Dimitroff beigesetzt wurde. Das bulgarische Volk ist das Volk des Ich – hier darf es ein solches Kultzentrum aus der dritten Kulturepoche in der fünften Kulturepoche nicht geben! Die Russen – die Menschen der sechsten Kulturepoche, haben in ihrer Hauptstadt ein Kultzentrum aus der dritten Kulturepoche!

Laut Bondarew besetzte der okkulte Bolschewismus bis zum Zusammenbruch des Kommunismus in der UdSSR die untere Spitze des umgedrehten Pentagramms. Auf das obere Horn, wo jetzt die „Brüder des Schattens“ und die EU stehen, stellt Bondarew er den Panamerikanismus, in dem immerhin bestimmte Ideale der Freiheit der Individualität zu bemerken waren. Nach dem Sturz des Bolschewismus befindet sich bei Bondarew unten der Panamerikanismus als eine Art Bolschewismus. Dorthin stelle ich auch den islamischen Radikalismus in seiner hässlichsten Form als der Islamische Staat. Bondarew meint, dass Russland ins Zentrum des Pentagramms verdrängt wurde, wo es jeder für seine Zwecke benutzen kann. Ich vertrete die Meinung, dass Russland gegenwärtig auf eine Restauration des stalinistischen Nationalismus zusteuert, deshalb ordne ich es der Ecke der „Väter der Finsternis“ zu.

Ich stelle auch Sorat ins Zentrum, da er der systembildende Faktor des ganzen Übels ist. Zweifellos gibt es auch das Böse der östlichen okkulten Logen, doch es hat nicht eine solche Dimension, dass es das Schicksal Europas bestimmen kann wie die anderen Zentren des Bösen. Im 20. Jahrhundert haben der Nationalsozialismus und der Zionismus die Plätze an die anderen zwei Spitzen des umgedrehten Pentagramms besetzt. Wie der Bolschewismus stellen beide eine Entartung des Sozialismus dar, die die Menschheit zu Weltkriegen und dauerhaften Krisen treiben. Es ist uns bekannt, dass die Zukunft der Menschheit mit der Brüderlichkeit in der sechsten Kulturepoche verbunden ist. Deshalb wird eine Entstellung des Sozialismus angestrebt. Zudem haben die ahrimanischen Geister nach ihrer Fesselung an die Erde durch ihre irdischen Vertreter eine so kolossale Macht angehäuft, dass es seit Ende des Ersten Weltkriegs keinen einzigen Staat auf der Welt gibt, das souverän geblieben ist. Seitdem werden die Weltereignisse von übernationalen Komplotten angetrieben, so dass die Geschichte der Nationalstaaten praktisch zu Ende gegangen ist. Diese Geheimbünde setzen die Komplotte der zurückgebliebenen Hierarchiewesen gegen den richtigen Gang der menschlichen Evolution in die Praxis um. Es wird ein Kampf um eine Artenumwandlung des Menschen geführt, die seine Individualität degradieren will, und nicht ein Kampf um Geld, Macht, Erdöl, Territorien und alles andere, was an der Oberfläche der Ereignisse liegt und von den zahlreichen Analysten und Politologen durchgekaut wird. Wer das Bewusstsein der Menschen durch Manipulationen unter seine Kontrolle bringt, hat die ganze Macht auf Erden und kann tun und lassen, was er will. Die Staaten selbst als territoriale Vereinigungen werden wegen natürlicher Evolutionsursachen absterben. Doch Steiner warnte, dass die Menschen sich nach 1917 in immer kleinere Volksgruppen und Gruppierungen differenzieren werden, bis zuletzt der einzelne Mensch ebenfalls in eine linke und eine rechte Hälfte zweigeteilt wird, die  gegeneinander kämpfen werden. Auf der einen Seite deindividualisieren die luziferischen Wesen den Menschen in verschiedenen Organisationen des Gruppenbewusstseins und machen ihn zu einem Nationalisten, zu einem rechten „Europäer“, auf der anderen Seite zerstören die ahrimanischen Geister das Ich durch die Subkultur und zerstückeln den Nationalismus in kleine Grüppchen. Die sog.“Euro-Atlantier“ sind die typischen Vertreter der Linken. Diese „Priester“, die an der globalen Degradierung der Menschheit arbeiten, wirken ihrer eigenen Existenz entgegen. Sie sind das Opfer der dunklen Mächte, doch sie tun das, da sie sich in ihren okkulten Praktiken mit diesen Mächten verbinden und  nach ihrem Beispiel auch unsterblich werden wollen. Dieses Streben erfasst mit einer unüberwindlichen Macht die Schwarzmagier, die Menschen quälen, denn dadurch dringen sie tatsächlich in die geistige Welt ein, die mit der Unsterblichkeit lockt. Der Schwarzmagier vernichtet sein höheres Ich, doch in seinem Rausch verbindet er sich mit dem Bösen und wird zu dessen Mittler. Solche Schwarzmagier lassen sich nie öffentlich sehen und treten nicht in den Massenmedien auf. Für sie wäre es eine Beleidigung, sich der von ihnen modifizierten Menschheit zu zeigen. Alle, die sich im Fernsehen zeigen und sich für die Herren der Welt halten – etwa der rechte graue Kardinal Brzezinski oder der linke graue Kardinal Kissinger, die immer noch im Dienst sind, die Bilderberger, die britische Königsfamilie, Rothschild usw. sind lediglich Spielfiguren. Die wahren Herren, die einen persönlichen Kontakt mit der unrechtmäßigen geistigen Welt erreicht haben, lassen sich nie öffentlich sehen. Doch die Unsterblichkeit, die sie zu erreichen gedenken, ist die illusorische ahrimanisch-luziferische Unsterblichkeit. In Wirklichkeit werden sie ihr Ich und ihre Seele zerstören und zum zweiten Seelentod kommen. Diesen Tod kennen wir aus der Apokalypse des Johannes und er ist viel furchtbarer ist als der physische Tod. Das gilt für jeden auf der Erde, der bei der Wahl zwischen Christus und dem Bösen sich bewusst auf die Seite des Bösen im kosmischen Kampf stellt, von dem das Schicksal unseres Zyklus abhängt. Denn der wahre Kampf wird darum geführt, ob wir in der Art existieren werden, die die rechtmäßigen Götter geplant haben, nicht um Geld, Macht oder Ressourcen. Dieser Kampf war schon immer ein okkulter, alles andere sind nur die äußeren Erscheinungsformen dieses Kampfes, die Europa zum Untergang treiben.

Bei seinem Versuch zu begreifen, warum sich Europa in diese Richtung entwickelt, diagnostiziert Bondarew drei Knoten, die in den letzten 200 Jahren in der Menschengeschichte geknüpft wurden. Der erste Knoten wurde durch die Französische Revolution geknüpft, die die Freimaurer bzw. die Linken verursacht haben. In jeder Revolution, die dem natürlichen Evolutionslauf der Entwicklung vorauseilt, werden Leidenschaften entfesselt, einschließlich der sexuellen, so dass ein massenhaftes blutiges Bacchanal beginnt. Die Moral wird stark korrumpiert, was die Rechten auf den Plan ruft,die erscheinen, um für Ordnung zu sorgen. Damals mischte sich Napoleon ein, der mehrere europäische Kriege führte. Seinen wichtigsten Krieg führte er gegen Russland und die Revolution wurde vernichtet.

Den Kern des zweiten Knotens bildete die bolschewistische Revolution von 1917, die von den linken Lenin und Trotzki in die Wege geleitet und von Terror und offener Sexualität begleitet wurde. Es sind Informationen an das Tageslicht gekommen, wie die Menschen in Russland 1919 nackt zur Arbeit gingen, Straßenbahn fuhren, in den Kantinen aßen usw. Der Sex zwischen den Genossinnen und Genossen wurde offen gefördert, ebenfalls die sexuelle Gewalt gegen die Bourgeoisie. Es musste der rechte Stalin sich einmischen, der seine „rote Inquisition“ alle diejenigen ermorden ließ, die die Revolution verwirklicht hatten und auf diese Weise einen Umsturz dieser Revolution vollbrachte. Der Bulgare Krastjo (Christian) Rakovsky, der ein Freimaurer und Mitkämpfer Lenins und Trotzkis war und zum ersten Premierminister der künstlichen Bildung Ukraine wurde, begriff während des Prozesses um die Sache „Rote Symphonie“, als er dem „roten Inquisitor“ gegenüber stand, dass ihn selbst der hohe Freimaurergrad nicht schützen konnte. Deshalb beschloss er, das große Geheimnis der Freimaurerei zu lüften. Jede Freimaurerorganisation ist bemüht, der kommunistischen Revolution Hilfe zu leisten, um die Bourgeoisie und ihre Regierungen physisch zu liquidieren. Das führt unvermeidlich zum Selbstmord der Freimaurerei als Organisation und zum Selbstmord jedes bedeutenden Freimaurers. Schon unter Lenin wurde die Freimaurerei verboten und bei der Säuberungsaktion nach 1935 wurden viele Freimaurer, unter denen auch Rakovsky, ermordet. Nach seinen Worten sei es interessant den dummen Gesichtsausdruck der Freimaurer zu beobachten, wenn sie erfahren, dass sie durch die Hand der Revolutionäre ermordet werden sollen, die sie selbst zur Macht geführt haben. Erdogan ist derjenige, der diesen dummen Gesichtsausdruck annehmen wird, wenn die Zeit gekommen ist – nicht bevor er das Referendum gewonnen und die Todesstrafe eingeführt haben wird. Er ist eine der Marionetten, die sich einbilden, dass sie Führer sind, doch in Wirklichkeit sind andere die Drahtzieher und hinter ihnen stehen übersinnliche Drahtzieher.

Der andere, der sich in seine Rolle des „Rechten“ eingelebt hatte, war Hitler. Nach dem Vertrag von Versailles stand Deutschland vor der Wahl zwischen dem nationalistischen oder bolschewistischen Sozialismus. Die Deutschen haben sich für den Nationalsozialismus entschieden und Hitlers Kriege in Europa waren die Antwort der Rechten, wobei wieder der Hauptkrieg gegen Russland geführt wurde. Die rechten Stalin und Hitler haben sich im zweiten Knoten gut verstanden. Wie wir aus der Trilogie Alexander Ossokins „Das große Geheimnis des Großen Vaterländischen Krieges“ erfahren, die in den letzten Jahren erschienen ist, besteht das größte Geheimnis des Zweiten Weltkrieges in der „großen Transportoperation“, die Stalin und Hitler abgesprochen haben. Die sowjetischen Truppen sollten über Polen und Deutschland zur Nordsee disloziert werden und Großbritannien eingreifen, während die deutschen Truppen durch die UdSSR, Türkei und den Irak die Britischen Kolonien angreifen sollten. So wollten sich die beiden Diktatoren das Britische Reich und die Welt untereinander aufteilen. Danach sollten die Ideologien des Nationalsozialismus und Stalinismus zu einer Intergralideologie für die ganze Welt vereinigt werden. Die Dislozierung sollte ohne Munitionen und Treibstoff mit der Eisenbahn erfolgen. Die deutsche Armee sollte nach dem Betreten des russischen Gebietes entwaffnet werden und die Russen hatten in ihren Grenzgebieten Treibstoff und Munitionen gelagert, die schon in den ersten Stunden des Krieges vernichtet wurden. Um zwei Uhr in der Nacht des 22.06.1941 bombardierten jedoch britische Flugzeuge Sevastopol und Kronstadt. Hitler begriff, dass der Krieg begann und ging dazu über, den Plan Barbarossa umzusetzen. Dieser Plan sah einen Angriff auf die UdSSR im Falle, dass Stalin sich nicht an das geheime Abkommen hielt. Großbritannien bot Kreml ein Militärbündnis an und die Verschwörer erwiesen sich als Feinde wider Willen. Am Morgen des ersten Kriegstages und in den nachfolgenden Tagen erlitt die UdSSR kolossale Verluste von Technik und Menschenleben. Allein in den ersten zwei Tagen wurden 2500 Flugzeuge vernichtet. Trotzdem verfügte Russland über immense Menschenreserven und konnte mit vielen Millionen Toten im Kampf der zwei Tiere siegen. Das russische Volk wurde in ein Komplott derjenigen übersinnlichen Mächte einbezogen, die durch Hitler, Stalin und die britischen Logen wirkten. Der Krieg ist für Russland kein Großer und noch weniger ein Vaterländischer, aber das russische Volk muss zu dieser Einsicht heranreifen und endlich das schwarzmagische Kultzentrum in Moskau beseitigen, wo jedes Jahr die Militärparade anlässlich des Tages des Sieges stattfindet.

Was Deutschland betrifft, so wurde es zerstört und geriet nach dem Krieg unter den Einfluss der „linken Brüder“ aus der angelsächsischen Welt. Die Wirtschaft wurde schnell wieder aufgebaut, doch der Geist des deutschen Volks wurde in die Ecke getrieben. Die sexuelle Revolution hat der Psyche aller westlichen Völker immense Schäden zugefügt, die diese Völker auf den dritten Knoten vorbereiteten, der wortwörtlich vor unseren Augen den Untergang Europas einleitet. Worin besteht dieser Knoten?

Um die Quellen dieses dritten Knotens zu berühren, müssen wir auf die Prophezeiung des schwarzen Papstes Albert Pike eingehen. 1871 erzählte er Giuseppe Mazzini – dem Mitstreiter Garibaldis – von seiner Vision. Ein Geist habe Pike diktiert, dass es drei Weltkriege geben soll. Im ersten Krieg sollte Russland liquidiert und unter die Kontrolle der „Brüder des linken Weges“ gestellt werden. Der zweite Krieg sollte durch die Machenschaften des okkulten Nationalsozialismus und des okkulten Zionismus unter anderem auch zur Entstehung eines jüdischen Staates in Palästina führen, während der internationale Kommunismus stark genug sein sollte, um das Gegengewicht zum Christentum in der Welt zu bilden, bis die Zeit der letzten sozialen Kataklysmen in der Welt komme. Über den dritten Krieg sagte Pike, dass er von den Agenten der Illuminaten angestiftet sein werde und das Ziel habe, einen Krieg zwischen den Zionisten und der islamischen Welt zu entfachen, so dass sich beide – die islamische arabische Welt und der Zionismus (der Staat Israel) – gegenseitig vernichten.  Die anderen Völker sollen auch gezwungen werden, bis zur völligen physischen, moralischen, geistigen und ökonomischen Erschöpfung zu kämpfen. Es sollten die Nihilisten und Atheisten entfesselt und große soziale Kataklysmen verursacht werden, die den Völkern die Schrecken des absoluten Atheismus zeigen würden. Dann würden die Menschen überall gezwungen sein, sich vor der Weltminderheit der Revolutionäre zu verteidigen. Als Ergebnis dieser sozialen Kataklysmen werde ein Verfall des Christentums beginnen und die Menschen würden endlich das wahre Licht durch die universelle Erscheinung der reinen Doktrin Luzifers sehen. Die nachfolgenden reaktionären Bewegungen würden sowohl das Christentum als auch den Atheismus vernichten, indem sie sie gleichzeitig erobern und zerstören. Es ist klar, welcher Geist zu Pike gesprochen hat, doch wichtiger ist es, wie dieses Szenario in unseren Tagen verwirklicht werden könnte.

Wir sehen, wie die Linken in den letzten Jahren eine Reihe von Revolutionen inspiriert haben – von Nordafrika über die arabische Welt bis zur Ukraine. Es sind inzwischen viele Tatsachen über eine äußere Einmischung bei den Ereignissen in der Ukraine ans Licht gekommen. Es wurde das Monster ISIS geschaffen. Obwohl die Ereignisse in Syrien zum Stillstand kamen, da sich das „rechte“ eurasische Russland eingemischt hat, wurde das Ziel trotzdem erreicht – aus den Konfliktregionen machte sich ein Riesenstrom nach Europa auf den Weg, der aus Menschen bestand, die sich rassenmäßig von den Europäern unterschieden und ganz andere historische, politische, kulturelle und religiöse Erfahrungen hatten. Es begann die erneute Entführung Europas, die von den europäischen Bürgern völlig friedlich aufgenommen wurde, da sie einer noch nie dagewesenen Bearbeitung durch die Medien unterzogen wurden. Die „rechte“ Kanzlerin Merkel hat die Migranten nach Europa eingeladen und der „rechte“ Papst hat sich dem überhaupt nicht widersetzt, sondern spekulierte unverhohlen mit den christlichen Gefühlen der Menschen, indem er alle aufrief, Migranten bei sich zu Hause aufzunehmen. Alle möglichen linken Organisationen haben ihre Kräfte eingespannt, um die Ankommenden auf jede erdenkliche Art, auch sexuell, am besten zu umsorgen. Es wurde den Menschen eingeflößt, dass die Migranten Europa vor der demographischen Krise retten und die Wirtschaftsprosperität aufrechterhalten würden. Das ist natürlich leeres Geschwätz, da die Technologien, die sich extrem schnell entwickeln, sehr bald einen großen Teil der örtlichen Bevölkerung auf dem Arbeitsmarkt überflüssig machen werden. Da werden die Migranten, die größtenteils unqualifiziert sind, nicht unbedingt gebraucht. Die Globalisten reden seit langem darüber, dass auf der Erde nur die sog.“Goldene Milliarde“ bleiben soll. Die Wirtschaftsargumente für den Nutzen des Migrantenstroms sind folglich nicht tragbar. Der Hauptstrom kam nach Deutschland, doch Merkel hat keine Obergrenze für die Zahl der aufzunehmenden Migranten genannt, von denen die meisten kommen, um die europäische Kultur zu vernichten und eine Revanche für die Zerstörung ihrer eigenen Länder zu suchen. Die Zionisten unterstützen auch die Migrantenströme. Schon vor zehn Jahren sagte Sarkozy, dass die Franzosen und Europäer sich mit den anderen Rassen vermischen sollen. Die Hemmungen sind infolge der sexuellen Revolution gefallen, die gesetzlichen Maßnahmen der EU, die Medienkanonade und alle möglichen anderen Mittel schufen eine von Lügen getränkte Atmosphäre, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischt werden. Diese Atmosphäre ist die bestmögliche für die Inkarnation des Antichristen. Jede vernünftige Stimme, die die Wahrheit ausspricht, wird sofort als fremdenfeindlich, faschistisch usw. gebrandmarkt. Es wird offenbar ein wichtiges Ziel verfolgt. Bondarew gibt zwei mögliche Antworten auf diese Frage, indem er die Invasion „das Projekt Tsunami“ nennt. Ich halte beide Antworten für richtig. Die erste ist, dass die Globalisierung der Welt nicht mit einer einheitlichen Weltregierung, sondern mit der Vermischung der Völker beginnen wird, als deren Folge der Menschen bis zur Unkenntlichkeit verändert sein wird. Die zweite Möglichkeit ist es, dass mit diesem Projekt eine Wende der Weltentwicklung nach rechts zum Konservatismus bezweckt wird, nachdem in den letzten 200 Jahren die Entwicklung hauptsächlich nach links steuerte. Die „rechten Väter“ wissen sehr wohl, dass die Zukunft dem Sozialen, der Brüderlichkeit in der sechsten Kulturepoche gehört, die mit dem linken Sozialismus des 20. Jahrhundert nichts zu tun hat. Deshalb treffen sie rechtzeitig Maßnahmen, um die Entwicklung umzuwenden, indem sie die „Tsunamiwelle“ benutzen. Auf den ersten Blick sind die Ursachen der Massenmigration die Revolutionen der Linken, die die weiße Rasse durch die Verschmelzung mit den anderen Rassen vernichten wollen, damit künftig nur eine Rasse bestehen kann, wie das in der dritten Kulturepoche in Ägypten der Fall war. Sie wissen sehr wohl, dass der weiße Mensch vorbestimmt ist, sich zum Geist zu erheben. Dann wird er für sie unlenkbar sein. Es gibt also weiße Menschen, die die Vernichtung der weißen Rasse anstreben. Zu diesem Ziel brauchen sie eine Rassenrevolution, die lange Zeit auch durch die vorangegangene sexuelle Revolution vorbereitet wurde. Für diese Revolution brauchen sie ein Proletariat und diese Revolution soll unbedingt von massenhafter Sexualität, einer massenhaften sexuellen Vermischung begleitet sein. In Europa gibt es kein Proletariat, deshalb wird es von überall her exportiert, und zwar in Form von Menschen mit erhöhter sexueller Empfindung, für die die Europäerinnen „weißes Fleisch“ sind. Für die Moslems sind die Frauen Wesen zweiter Wahl und sie haben im Unterschied zu den Europäern mit ihrer christlichen Entwicklung keine Hemmungen. Mit der revolutionären massenhaften sexuellen Rassenvermischung wollen die Linken in einer naturmäßigen, evolutionären Art gegen den geistigen Evolutionsprozess der Europäer kämpfen. Die Ereignisse in der Silvesternacht vor dem Kölner Dom waren nur die Probe, die die Reaktion der Gesellschaft testen sollte. So wird die Welt zuerst vermeintlich sozialistisch und dann global werden. Die Menschheitsentwicklung geht nach links, aber nicht zum Sozialismus der nahen Vergangenheit oder zum Bolschewismus der EU. Wir in Osteuropa haben noch Abwehrkräfte, da wir den Kommunismus erlebt haben und wissen, was schleichender Bolschewismus bedeutet. Die EU lebte 30 Jahre lang unter den Bedingungen der sexuellen Revolution und des Aufbaus einer Form für den Bolschewismus. Die westlichen Völker haben keine Abwehrkräfte gegen den Bolschewismus, da sie ihn nicht wiedererkennen können. Deutsche, Franzosen, Österreicher usw. haben keine Erfahrungen mit dem Bolschewismus und sind wirklich schutzlos. Heutzutage besteht in Europa der Bolschewismus in einem viel stärkeren Maße, als das bei uns im Kommunismus der Fall war. Die Gehirnwäsche ist radikal und alle Lebenssphären sind praktisch von Schwarzmagie durchzogen.

Hier steckt wohl die Absicht der Rechten, die wahrscheinlich hinter dem „Tsunami“ stehen. Je mehr Migranten nach Europa strömen, desto mehr werden sich die europäischen Völker nach rechts orientieren und den Rechten zur Macht verhelfen. Wenn die Rechten an die Macht kommen, werden sie die EU auflösen, die Grenzen wieder herstellen und die Migranten abzuschieben beginnen. Dann werden die Migranten aufbegehren und es wird eine von den Linken angeführte Revolution ausbrechen. Die Konflikte zwischen den Völkern werden in einen dritten Weltkrieg münden, überall werden Hunger, Tod und Zerstörung wüten. Die Linken werden in den Augen der Europäer völlig kompromittiert sein, die Meute wird sie lynchen und es wird jener soziale Kataklysmus erscheinen, über den Pike sprach.

Die Linken organisieren die Revolutionen, doch sie sind unfähig, das Chaos unter Kontrolle zu bringen und dann kommen die Rechten mit der wütenden Meute. Sie gelten als Christen und wissen sehr gut, dass es keine sozialistischen Christen gibt. Wenn Ahriman auf die Bühne erscheint, werden sie sich vor ihm verbeugen und erklären, dass Christus in seiner Zweiten Wiederkunft erschienen ist. Danach werden sie den Okkultismus verbieten, damit niemand auf die Wahrheit hinweisen kann und anschließend werden sie sich in aller Ruhe an die Restauration der Vergangenheit machen. Auf diese Weise werden sich sowohl die Linken als auch die Rechten durch die Rassenkarte dem Erlöser und seinem Werk auf Golgatha entgegenstellen. Er kam, damit der Geist das Fleisch durchströmt und erfasst und darin besteht die Mission des weißen Menschen in der fünften Kulturepoche. Bei der anderen Menschheit kann der Geist nicht bis zum physischen Plan durch das Fleisch herabsteigen und muss von außen wirken, als bliebe er in der Entwicklung zurück. In diesem Fall wirkt er atavistisch. Das ist eine objektive Tatsache der Evolution, deren Aufdeckung dazu führte, dass Steiner bis zum heutigen Tag des Rassismus bezichtigt wird. Das Unverständnis der Unterschiede in der Hautfarbe wegen karmischer Ursachen wird zum Zusammenprall der weißen und farbigen Menschheit beim Übergang zur sechsten Kulturepoche führen. Der Prozess der Vermischung der Völker ist seit Jahrhunderten im Gange und er geht den natürlichen Weg der Evolution. Er darf nicht durch eine Revolution beschleunigt werden, sondern muss sich auf dem Weg der Evolution entfalten, indem bei der kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit eingesetzt wird. Künftig werden auch die Rassenunterschiede überwunden werden, aber das wird nicht vor der Verwirklichung der wahren Brüderlichkeit in Christo geschehen. Die Menschheit braucht eine geistige Evolution, die ein jeder für sich gestalten soll, indem er sich einer Artenumwandlung unterzieht. Das betrifft auch die farbige Menschheit, die eine Harmonisierung von Rasse und Individualität, des Natur-, bzw. Rassenmäßigen und des Ich erreichen muss. Das Ich inkarniert sich entsprechend den geistigen Gesetzen von einer in die andere Rasse, von einem in das andere Volk. Die Liebe zur ganzen Menschheit entsteht auf dem Wege der Evolution, nicht der Revolution. Letzteres bringt nur Chaos und Zerstörung mit sich.

Da die geistigen Gesetze unverstanden blieben, hat sich der Mensch von den Göttern entfernt und seine höchste Pflicht vergessen – die Pflicht zur eigenen Erhebung zum Geist. Das führte zum Binden der drei Knoten, über die Bondarew spricht. Hierbei tragen die Völker eine große Verantwortung, die lange durch die Evolutionsentwicklung auf die heutigen Zeiten vorbereitet worden sind. Beinsa Douno sagte einmal, dass das Slawentum jene Unterlage ist, „auf die England, Deutschland, Amerika und Frankreich okuliert werden sollen. Diese Länder sind die vier Professoren des Slawentums. Die sechste Rasse wird die Frucht dieses okulierten Baums sein, sie wird alle guten Merkmale der Völker der weißen Rasse vereinen“. Es ist klar, dass der Meister die sechste slawische Kulturepoche meint, die im Sinne der Vorsehung nur dann verwirklicht werden kann, wenn die weiße Rasse aufbewahrt wird. Wenn dieser Plan scheitert, gibt es die Möglichkeit einer sechsten Kulturepoche mit Zentrum Südamerika, genauer gesagt Brasilien. Doch das ist ein Land mit einer stark rassenvermischten Bevölkerung, das geistige Potenzial dort ist mit dem Potenzial des Slawentums nicht vergleichbar, der moralische Verfall ist allgegenwärtig usw. Die Statistik zeigt, dass 70% der Geburten dort durch Kaiserschnitt erfolgen, in den Privatkrankenhäusern liegt ihr Anteil sogar bei 90%. Das Hauptsubjekt der kulturhistorischen Entwicklung sind die Völker Mitteleuropas sowie Russland. Denen müssen wir die romanischen Völker Europas und die angelsächsische Welt hinzufügen, allerdings in einem ganz anderen Aspekt.

Wir wollen uns ein großes Kreuz vorstellen, an dessen unterem Senkrechtenende Deutschland (Mitteleuropa) und am oberen Senkrechtenende Russland steht. Die Aufgabe Mitteleuropas besteht darin, das abstrakte Denken durch die spirituelle Wahrnehmung des einigen sinnlich-übersinnlichen Universums zu vergeistigen und mit dieser Wahrnehmung die Zivilisation des Materialismus bis zu ihrem kleinsten Detail zu durchdringen. Russland muss diesen Impuls von Mitteleuropa übernehmen und ihn in die sechste Kulturepoche hineintragen. Auf der Waagerechten des Kreuzes befinden sich auf der einen Seite die „rechte“ romanische Welt und auf der anderen – die „linke“ angelsächsische Welt. Dieses Kreuz ist das Urphänomen des kulturhistorischen und sozialen Lebens der gegenwärtigen Kulturepoche. Deshalb ist er von der Tätigkeit übersinnlicher Wesen durchströmt, mit denen die Menschen interagieren, da sie sich mit ihnen in einer wechselseitigen Beziehung der Interdependenz befinden. Die senkrechte und die waagerechte Achse des Kreuzes befinden sich im dialektischen Widerspruch und auf diesem Kreuz (der Weltpolitik) wird die Seele des gegenwärtigen Menschen gekreuzigt. Der Mensch ist wie niemals zuvor tief in die Politik getaucht und selbst wenn jemand sich für apolitisch erklärt, kann er sie nicht umgehen, da in seinem Leben der Zusammenprall auf der Waagerechten zwischen dem Eurasieretum und dem Atlantismus unmittelbar widerspiegelt wird. Alle Probleme im Leben hängen mit der Konfrontation von Linken und Rechten zusammen, deren Ziel darin besteht, die Länder der Senkrechten einander gegenüberzustellen. Während der bolschewistischen Revolution war Russland das Schwachglied in der Kette, nun ist es Deutschland. Der Übergang zwischen den beiden Seiten der waagerechten Achse ist lemniskatenförmig und der Übergang auf der Senkrechten bildet eine andere Lemniskate. Beide kreuzen sich im Mittelpunkt des Kreuzes – im menschlichen Ich, das zum höheren Ich metamorphosieren muss. Hierbei spielen die Bulgaren als das Volk des Ich eine wichtige Rolle. Wir kennen alle vier Spitzen des Kreuzes zur Genüge, wir hatten schon oft mit ihnen zu tun und können deshalb sie ausgleichen, indem wir unseren eigenen geistigen Beitrag in Hinblick auf die Ich-Entwicklung einbringen. Das beherrscht auch der Ministerpräsident Borissov, wahrscheinlich ohne sich dessen bewusst zu sein. Ich hoffe, dass er nach den heutigen Wahlen in seinem Amt bestätigt bleibt, denn in dieser schwierigen Situation aller möglichen finsteren Szenarien sollte an der Spitze der Politik ein Mensch mit starker geistiger Vorgeschichte aus früheren Inkarnationen stehen. Nur kurzsichtige Menschen und Personen mit geistigen Minderwertigkeitskomplexen können diesen Hintergrund bei Bojko Borissov nicht sehen.

Was geschieht jetzt und was können wir in der nächsten Zukunft erwarten? Das erste Heft der Zeitschrift „Economist“,  hinter der mächtige okkult-politische Kreise stehen, bringt jedes Jahr eine Collage auf die Titelseite. Dadurch wollen die Mächte, die hinter dieser Zeitschrift stehen, dem Fußvolk zeigen, was sie im kommenden Jahr zu machen gedenken. 2012 war auf der Collage über David Camerons Kopf eine Atomexplosion abgebildet. Dementsprechend hatten alle erwartet, dass bei den Olympischen Spielen in London eine Atombombe explodieren würde. Den Plan gab es, doch die Königin hat zu verstehen gegeben, dass sie den Plan kennt und nicht einverstanden ist, dass das englische Volk geopfert wird. Trotzdem wird der Generalplan der Widersachermächte über die Artenumwandlung des Menschen nicht geändert.

2016 zeigte „Economist“ eine Politikerriege mit Merkel im Vordergrund als einen Eisbrecher, dessen Kapitänin Merkel zu sein scheint. Dieser Eisbrecher ist die Arche Noah, die uns in das Paradies der Zukunft führen wird. Die „Neue Atlantis“, die Francis Bacon einst verkündete, dieses Loch der materialistischen Kultur, das von der neuen Sintflut der Migrantewelle überschwemmt wird, geht auf ihr Ende zu und deshalb ist eine neue Arche notwendig. Auf der Collage fällt das Dreieck auf, das von Merkel, Marine le Pen und Franziskus gebildet wird. Merkel ist zwar eine Christdemokratin und gehört zu den Rechten, doch mit der Einladung an die Migranten erfüllt sie den Plan der Linken. Le Pen hat Chancen auf den Präsidentschaftsposten in Frankreich, sie will, dass Frankreich die EU verlässt und die Migranten abgeschoben werden. Dann würden genau die Rechten eine Revolution verursachen. Der Papst ist auch rechts und neben ihm gleichsam unterordnet sieht man den russischen Patriarchen. Die Jesuiten haben sowohl im Stalinismus als auch unter Hitler eine wichtige Rolle gespielt.

Es hängt Vieles von den Wahlen in Frankreich und Deutschland ab. Doch welche Wahl gibt es eigentlich in Deutschland? Zwischen der „rechten“ Merkel und dem „linken“ Schulz, der als Vorsitzender des EU-Parlaments zu diesem Zustand beigetragen hat, in dem sich nun Europa befindet?

Auf der Titelseite des diesjährigen ersten Heftes des „Economist“ sind die Tarotkarten abgebildet. Ein Himmeldonner spaltet einen Turm auf der ersten Karte und es fallen Steine von oben. Auf der einen Seite des Turms sind die Linken, die die bolschewistische Fahne mit dem Hammer und der Sichel hochhalten. Auf der anderen Seite sind die Rechten, die das Kreuz erheben. Mir fällt auf, dass die größeren Steine auf die Linken fallen. Deshalb behaupte ich, dass sie in den bevorstehenden Konflikten liquidiert werden.

Die mächtigen okkult-politischen Kreise, die hinter dieser Zeitschrift stehen, sagen uns, dass nach ihrem Wunsch 2017, wenn sich die bolschewistische Revolution zum 100. Mal jährt,  der entscheidende Zusammenprall zwischen Rechten und Linken stattfinden soll. Damit soll die Welt, die in den letzten 200 Jahren aufgebaut wurde, zerfallen und das globalistische Modell in die Tat umgesetzt werden.

Anatolij Tschubajs sagte nach dem Forum in Davos, wo jedes Jahr die sichtbare Elite der Welt zusammenkommt, in einem Interview: „Diejenigen, die in Davos anwesend waren, sind über den bevorstehenden politischen Zerfall der Welt erschrocken. Tschubajs gehörte zu Boris Yeltsins engem Kreis und ist seit etwa 10 Jahren Generaldirektor der ROSNANO-Holding – der russischen Nanotechnologie-Gesellschaft.

Was fehlt, damit dieser Prozess in Gang gesetzt werden kann? Wahrscheinlich fehlt noch die kritische Masse an Migranten. Es ist ein Ereignis notwendig, das eine revolutionäre Änderung wünschenswert machen soll. Die europäischen Völker sollen selbst eine revolutionäre Änderung herbeiwünschen. Vorläufig haben die Russen gute Beziehungen zu den Chinesen, doch wir wissen, dass der Weltzusammenprall zwischen den USA und China bestehen wird. Nun scheinen die USA Russland zu unterstützen, sie haben Russland die Möglichkeit gewährt, stärker zu werden, da sie es brauchen, um es China gegenüberzustellen. Die Prophezeiung von Wladimir Solowjow, dass eine vier Millionen starke chinesische Armee sich auf den Weg durch Zentralasien nach Russland machen und Russland zerstören wird, kann Wirklichkeit werden. Steiner warnte vor dem unvermeidlichen Zusammenprall zwischen den USA und China, der nach Möglichkeit auf dem Gebiet des Pazifiks und nicht auf europäischem Boden stattfinden soll. Anderenfalls würde Europa aufhören zu existieren. Putin ist klug, er scheint nicht in diese Falle zu tappen. In die Falle der orangenen Revolution in der Ukraine ist er auch nicht gefallen, auch nicht in die türkische Falle. In Syrien hat er versucht sich einzumischen – und das Flugzeug mit dem Alexandrow-Chor stürzte im Schwarzen Meer ab. Es hängt davon ab, was Putin weiter unternehmen wird, doch in Russland ist eine Restauration des stalinistischen Nationalismus im Gange und das ist eine völlig falsche Richtung. China stählt zwar seine Muskeln, doch es wird ausgenutzt werden.

In Deutschland scheren sich weder die Linken noch die Rechten um das geistige Leben Europas und die Mission Mitteleuropas. Nun hängt alles vom deutschen Volk ab. Wie soll es reagieren? Zweifellos muss es den Weg der Annäherung mit Russland suchen. Wie das gemacht werden wird – indem es seine geistige Mission, seine Herkunft versteht, die Rolle des Bodhisattva, den kulturbestimmenden Faktor Bulgaren und die wahre gigantische Mission des bulgarischen Volks. Die Deutschen müssen verstehen, dass durch die Synthese der zwei Impulse Steiners und des Bodhisattva eine zeitgemäße Wende zur geistigen Welt gestaltet werden kann, damit sich die rechtmäßigen Götter einmischen.

Die drei Knoten wurden in den letzten 200 Jahren gebunden, da der Mensch die geistige Welt ignoriert und seine Pflicht vergessen hatte – die über allen anderen Pflichten stehende Pflicht zur individuellen geistigen Entwicklung.

Die Völker und die Rassen werden noch lange bestehen, aber die Zeit ist nicht weit, wenn die Staaten aussterben werden. Manche Staaten nehmen sich als sehr wichtig, doch sie sind alle Marionetten der übersinnlichen Mächte und des Pentagramms des Bösen. Die Bedingungen, unter denen der Mensch von seinem niederen zum höheren Ich übergehen und frei atmen kann, sind die Bedingungen des dreigliedrigen sozialen Organismus. Für Ahrimans Inkarnation ist dagegen eine Atmosphäre der totalen Lüge die geeignete Atmsphäre und heute durchdringt die Lüge alle Lebenssphären.

Jeder steht in unseren Tagen vor einer Wahl – entweder die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich bedingungslos für Christus zu entscheiden und den richtigen Weg zu Ihm zu suchen oder unvermeidlich in das Netz des Pentagramms des Bösen zu geraten. Dieses Netz wird weiter metamorphosieren und immer raffiniertere Fallen stellen. Die übersinnlichen Mächte, die dahinter stecken, sind bereit, Tausende von Metamorphosen zu durchlaufen, da sie auf der Erde über Instrumente zur Sozialisierung dieses Pentagramms des Bösen verfügen.

Man braucht heute also ein mächtiges Wissen, eine unentwegte Ausrichtung auf Christus und ein Begreifen der Weltgeheimnisse, um den Mächten des Bösen Respekt einzuflößen. Leeres Geschwätz über Humanismus, Brüderlichkeit, Mitleid etc. beeindruckt sie nicht. Hier ist anderes notwendig – das Begreifen und Aussprechen ihrer Absichten. Erst dann können wir uns auf den Schutz der geistigen Welt verlassen. Anderenfalls werden die dunklen Mächte das Geplante tun, was den zukünftigen Weg der Menschheit anders gestalten wird und das wird fatale Folgen haben.

Man muss jegliche Leichtsinnigkeit vergessen und beginnen, das Leben mit der größtmöglichen Ernsthaftigkeit zu behandeln. Entweder Christus oder der Antichrist, das ist die Wahl. Der Antichrist könnte uns nach dem Ablaufen der Zeit eines Mondknotens gezeigt werden, der 18 Jahre, 7 Monate und 9 Tage seit dem Herunterstieg seines Gefäßes (am 11.08.1999) umfasst. Dann wird der passende Augenblick seiner Inkorporation in das Gefäß sein und alles, was demnächst weltweit passieren wird, müssen wir durch das Prisma dieses Ereignisses betrachten. Hoffentlich können wir ihn mit Christus im Verstand, Herzen, Willen und Ich empfangen. Amen!

 

 

 

Advertisements

Ein Gedanke zu „Das Drama Europas

  1. Pingback: erzengelmichaelblog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s