Das Drama Europas – Teil 2

Was hat Steiner hier nicht erwähnt, was auch keiner der russischen Historiker außer Acht lässt? Was sind diese Waräger? Waräger ist keine Nation oder Völkerschaft, sondern die Bezeichnung für einen Räuber, Eindringling. Diese Waräger, die Steiner als Normannen, also als Skandinavier, Germanen bezeichnet, und die die Seele als Einheit erlebten, haben ihre Bezeichnung von den Finnen erhalten. Diese Normannen sind jedoch die kimmerischen Bulgaren, die in jene Gebiete einwanderten. Im ersten Jahrhundert n.Chr. lebten sie nördlich des Schwarzen Meeres – etwa dort, wo die Halbinsel Krim ist. Sie wanderten nordwärts, um dort eine Mission zu erfüllen. Der Namen „Russen“ wurde zum ersten Mal den kimmerischen Bulgaren gegeben. Die Russen müssen also wissen, dass mit dem Namen „Russen“ zuerst die kimmerischen Bulgaren bezeichnet worden sind. Diese Kimmerier haben die einheitliche Seele erlebt. Im nördlichen Schwarzmeerraum befand sich das Mysterienzentrum des großen Skythianos, der die einheitliche Seele dieser Bevölkerung auf das Christentum vorbereitete. Als die Waräger von Skandinavien nach Kiew und noch weiter südwärts zogen, bildete sich laut Steiner eine Art Seelenstamm, der durch einen Impuls von unten bereichert wurde.

Dieser Impuls war der Impuls des Christentums, das nach der Kiewer Rus geraten sollte. Dieser Impuls kam aus Bulgarien. Selbst der russische Patriarch hat das bestätigt, als er vor zwei Jahren nach Bulgarien kam: „Wir haben das Christentum nicht von Byzanz bekommen, sondern von Bulgarien“. Dieses Christentum, das die Russen erhielten, war ein ätherisches Christentum. Es wirkte auf den Ätherleib jenes Volkes ein, das seine Seele in Einheit erlebte. Das russische Volk musste einen Impuls von außen erhalten, damit es nicht im einheitlichen Erleben der Seele blieb sondern sich auf das individualistische Prinzip hin entwickeln konnte. Der Träger dieses individualistischen Impulses ist zweifellos der Ich-Impuls Christi und sie erhielten ihn als eine Invasion. Vom Norden durch die sog. Waräger – die bulgarischen Kimmerier und vom Süden als Christentum, das in die Kiewer Rus gebracht wurde. So konnte die Begegnung der Waräger und Finnen und das Erleben der Seele durch dieses Ich-Prinzip stimuliert werden. Auf solch komplizierte Art hat die Individualisierung der Seele der Russen begonnen. Wir wissen, dass Boris I. der Täufer die Aufgabe, das Slawentum zu gründen vom Himmel, von einem der sechs Sonnenelohim erhalten hatte. Vom achten bis zum neunten Jahrhundert begann sich das Slawentum auszubilden. Auch Steiner sprach darüber, dass das russische Volk seit dem neunten Jahrhundert entstand. Die Herausbildung des Slawentums begann in jeder Hinsicht von den Bulgaren aus – volksbildend, seelenbildend und als Christus-Impuls. Russland ist zu einer physischen, seelischen und geistigen Bildung geworden durch das, was die Bulgaren ihm hineingelegt haben. Darin besteht auch der wahre Sinn Russlands, nicht die Erfüllung des Anspruchs, das dritte Rom zu sein. Doch wie Sie wissen, gerieten wir unter Samuil unter byzantinische Herrschaft und in Russland bekam nicht das bulgarische Christentum die Oberhand, sondern die sog. Orthodoxie aus Konstantinopel. Der Patriarch Nikon unternahm eine Reform der Kirche nach griechischem Vorbild und hat dabei die alten Kirchenbücher, die ihm ketzerisch erschienen, revidiert. Аllmählich kam es zur Bildung der Synode unter Nikon bei der Reform in Russland, die eigentlich Peter I. unternahm und zum Traum vom dritten Rom des Panslawismus, der nur Niedergang und Unglück der Menschheit und den Russen bringt. Das Slawentum hat sich nach und nach herausgebildet, nicht nur in Russland, sondern auch als drei Halbinseln, durch die laut Steiner die slawische Seele zu Mitteleuropa schaut – dort, wo Polen ist, wo Tschechien und die Slowakei sind und wo die Südslawen sind.

Hier müssen wir präzisieren, dass wir Bulgaren in Rassenhinsicht keine Slawen sind im Unterschied zu Tschechen, Polen Slowaken usw., sondern den Slawen die Sprache gegeben haben. Wenn wir also über diese drei slawischen Halbinseln in Europa sprechen, müssen wir bedenken, dass dies keine Halbinseln des panslawistischen Imperialismus Russlands sind. Diese Halbinseln repräsentieren das Schauen der dreigliedrigen Seele des Slawentums der sechsten Kulturepoche in der heutigen fünften Kulturepoche zu Mittel- und Westeuropa. Sie wurden ätherisch in der richtigen Art durch die Volkserzengel formiert, um dort zu sein. Die Erzengel haben ihre Völker übernommen, wir wissen, dass sich die europäischen Völker in dieser Zeit herauszubilden begannen – im 8. bis 11. Jahrhundert. Die ersten, die sich der Teilung in Abeliten und Kainiten widersetzten, die sich im Augustinismus und Manichäismus abzeichnete, waren die Bogomilen. Nicht zufällig gingen die beiden, die die Vereinigung symbolisieren – die Jungfrau Sophia und Johannes Evangelist – zu den ersten Bogomilen, damit die Synthese ihren Lauf nehmen konnte. Die ersten Träger dieser Synthese, des Faustischen Seelentyps, waren Skythianos, der Apostel Paulus und Dionysios Areopagita. Letzterer inkarnierte nicht von ungefähr als Bojan Maga, damit die Synthese zwischen Abel und Kain auf einer neuen Stufe erneuert werden konnte. Deshalb gingen die Bogomilen mit der Christus-Kraft und der Erkenntnis aus der kosmischen Intelligenz als dem Goldregen, um die beiden gegeneinander kämpfenden Strömungen zu versöhnen. Alle Kreationen der Bogomilen wurden bis zum Anfang der fünften Kulturepoche von der Außenwelt ausgelöscht. Der Katholizismus kämpfte gegen die Ketzer – alle, die Ketzer waren, wurden „Bulgaren“ genannt, sie wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ein großer Teil der westlichen Ketzer gingen mit den von ihnen initiierten Kreuzzügen nach Jerusalem, allen voran die Tempelherren. Jedoch haben sie ihr Ziel nicht erreicht und wurden durch den Papst Clemens und Philipp den Schönen, der in einer früheren Inkarnation in den satanischen Mysterien der Maya war, vernichtet. Allmählich verschwand der Manichäismus auf dem äußeren Plan. Während Rom herrschte, wurde das östliche Christentum durch die hereinstürmenden seldschukischen Türken – Osmanen – liquidiert. Es blieben bestehen das westliche Christentum und das Christentum, das sich in Russland als Orthodoxie herausgebildet hatte. Die Grenze zwischen dem Katholizismus und der Orthodoxie verlief bis zum 15. Jahrhundert genau dort, bis wohin sich der heutige Einfluss Russlands nach der Ansicht der Logen erstrecken darf, die verschiedene Karten der Einflusssphären zeichnen.

Doch das christliche Leben ging weiter. Die Hauptmission, -bedeutung und der Hauptaufschwung der Freimaurer waren in der vierten Kulturepoche. Am Anfang der fünften Kulturepoche hatten sie sich bereits ins Verborgene zurückgezogen, damit sie nicht wieder auf dem Scheiterhaufen ihr Leben verlieren. Sie verschwanden von der Außenwelt und es erschien der Lordkanzler Englands Francis Bacon – der wieder inkarnierte Harun al-Rashid. Mit seinem „Neuen Organon“, das wir letztes Mal besprochen haben, gab er den Anfang der fünften Kulturepoche. Er zeigte den Weg zur neuen Atlantis und der Weg der Arche führte nach seiner Ansicht durch die Wüste des Materialismus und der Naturwissenschaft zum neuen Paradies – der neuen Atlantis.

Nach ihm kam die Aufklärung mit Rousseau und Voltaire, die mit ihrer Philosophie den Anspruch erhoben, die Fesseln des dogmatischen Katholizismus zu brechen und zu einem freien Verständnis der Welt überzugehen. Es kam die Französische Revolution 1789, die eigentlich durch die britischen okkulten Logen hervorgerufen wurde. Hier kommen wir schon näher an unsere Zeit. Mit der Ära der Aufklärung wurden die Freimaurer bemerkbar, sie begannen, sich in äußeren Logen zu organisieren und ein äußeres Leben zu führen. Sie hatten nicht mehr so viel Angst vor den Vätern der Finsternis – der Großinquisition. Zuerst wurde die Loge des Schottischen Ritus in England neugegründet. Diese Freimaurerlogen, die die vernichtende Wüste des Materialismus erlebt hatten, gingen bei der Wiederherstellung der Freimaurerei im 18. Jahrhundert in eine völlig falsche Richtung, indem sie den britischen Imperialismus der ganzen Welt aufzwingen wollten. Durch Manipulationen initiierten sie den Ausbruch der Französischen Revolution, die die Fesseln des Katholizismus brechen sollte. Sie haben die Franzosen, deren Blut schäumt, angestiftet, diese Revolution zu organisieren, deren Ziele später durch die Guillotine völlig entartet wurden und die schließlich durch die Napoleonischen Kriege zu Ende ging. Diese Freimaurer haben durch die Französische Revolution das Signal gegeben, dass sie einen neuen Weg vor der Menschheit anlegen wollen – den Weg des Globalismus, bei dem der Weg der Evolution durch einen Weg der Revolution ersetzt werden sollte. Das war der Sinn der Französischen Revolution – sie begannen, die Welt zu verändern und ließen sie nicht durch die Evolution gehen, so wie die Götter das geplant hatten. Wir wissen, wie geistreich Voltaire diesbezüglich war – Ahriman ist äußerst scharfsinnig, er kann alle möglichen Argumente heranziehen, um etwas zu begründen. Die Masse der Menschen war absolut ungebildet, und wurde von den Gebildeten angestachelt, die aber auf schwarzmagische Art wirkten. Der Sinn der schwarzen Magie bedeutet nämlich die Verwendung okkulter Kräfte für private Zwecke, in diesem Fall für die Zwecke des britischen Imperialismus. Die Feinde der Freimaurer – die Jesuiten, die angeblich als Gegenbild der Reformation erschienen und den 30jährigen Krieg anzettelten, kämpften in Wirklichkeit gegen das Bogomilentum in der Gestalt der Ketzer. Auf dem Konzil 870 haben sie erreicht, dass der Jesuitismus für immer in der katholischen Kirche vorherrschend blieb. Die Augustiner und der Manichäismus als die Freimaurer waren im 19. Jahrhundert bereits an das Tageslicht gekommen, doch sie basierten nun vollständig auf dem Materialismus. Der Okkultismus, den beide Seiten praktizierten, wurde zum Erreichen privater Zwecke eingespannt. Die Konfrontation zwischen Abel und Kain, die rein geistigen Charakter hatte, geriet in eine Konfrontation auf materialistischer Grundlage mit geistigen Ansprüchen. Dann begann das große Unglück der Menschheit, deren Genesis in der Tat im Schottischen Ritual ist, dem unter anderem auch der uns bekannte Freimaurer Dimitar Nedkov angehört. Sie sind der Hauptgenerator des Unheils, das über die Menschheit hereinbrach. Jedoch stellen sie lediglich die Fassade für andere Logen dar, die dahinter stecken, denn es begann eine Teilung der Menschheit in Linke und Rechte. Die fundamentale Gegenüberstellung von Abel und Kain begann, sich in eine Konfrontation von Linken und Rechten zu verwandeln, unter denen sogar genetische Unterschiede bestehen. Heutzutage werden die Menschen in Linke und Rechte getrennt, wobei sie genetische Unterschiede aufweisen. Wenn wir heute die spezifische Konfrontierung zwischen der bulgarischen Partei GERB und der Bulgarischen Sozialistischen Partei sehen, ist das eine Art Widerspiegelung dieser Hauptkonfrontation, obwohl Bojko Borissov über dem Ganzen steht. Doch der Sinn, der dieser Spaltung in Linke und Rechte zugrunde gelegt wird, ist heute ein ganz anderer.

Was haben die Freimaurer im 19. Jahrhundert getan? – Unter ihnen gab es in der Tat Menschen mit guten Absichten, es gab verschiedene Logen. Sie überlegten, wie sie bewirken konnten, dass die Masse der Menschen draußen zur Ansicht der Existenz einer geistigen Welt kommen konnte. Die Freimaurer wollten, dass die Menschen zum Verständnis kommen, dass eine Elementarwelt existiert. Sie beschlossen, den Spiritismus zu diesen Zwecken zu benutzen. Doch bei den spiritistischen Sitzungen erschienen die Seelen der Verstorbenen. Auch Baba Wanga war ein Medium, zu dem die Seelen der verstorbenen Verwandten der Menschen kamen, die sie um Hilfe baten. Die wohlgesinnten Freimaurer sahen, dass dieser Versuch gescheitert war und haben sich zurückgezogen. Doch die Brüder des linken Weges beschlossen, nicht nur dem Spiritismus nicht den Rücken zu kehren, sondern sie haben von ihm Besitz ergriffen – bis heute. Sie bevorzugen es, durch ein Medium zu arbeiten, da sie keinen persönlichen Kontakt zur geistigen Welt haben, so wie die Jesuiten mit ihren Exerzitien, die den ganzen Menschen in Bewegung setzen, einen solchen Kontakt haben. Die Jesuiten begreifen unheimlich besser als die Freimaurer, was in der Welt geschieht. Selbst die Hochgradfreimaurer haben längst das Verständnis des Manichäismus verloren, sie wissen nicht, was Mani anstrebte. Dagegen wissen die Eingeweihten der Jesuiten sehr wohl, wogegen sie kämpfen. Da haben die linken Brüder, die Freimaurer den Spiritismus als ihr Rüstzeug aufgenommen und von ihm Besitz ergriffen. Die anderen Freimaurer kamen zusammen, um zu besprechen, wie dieser Spiritismus durch etwas anderes ersetzt werden konnte und so kamen sie zu der Theosophie. Doch allmählich begannen sie, an Helena Blavatskaja gefährliche schwarzmagische Manipulationen vorzunehmen, um ihre Möglichkeiten zum Herunterholen geistiger Offenbarungen zum Zwecke des panamerikanischen Imperialismus auszunutzen. Das ist schwarze Magie der schlimmsten Sorte, wenn so etwas zu solchen Zwecken verwendet wird! Blavatskaja war innerlich ein sehr anständiger Mensch und sie suchte aufrichtig die geistige Welt. Ich kenne nicht ihre vorherigen Inkarnationen, doch sie war offenbar ein in vorherigen Leben sehr gut bearbeiteter Mensch, der die Theosophie auf den Erdenplan herunterholen konnte. Als sie sah, was die Brüder des linken Weges taten, wurde sie in okkulte Gefangenschaft genommen. Aus dieser Gefangenschaft haben sie die linken Brüder aus dem Osten befreit – die Begründer des Agni-Yoga und die anderen, die wir kennen. Da geriet sie in ihre Abhängigkeit und das bedeutete den Verfall der Theosophie. Der Sinn der Theosophie bestand darin, dass jeder Mensch erfahren sollte, dass in ihm der Geist lebt. Doch diese Idee ging in den allgemeinen Phrasen unter, der Sinn des Karmas konnte nicht richtig verstanden werden. Deshalb mussten Beinsa Douno und Rudolf Steiner kommen, um Christus an Seinen wahren Platz zu stellen, der mit dem Aufbruch des michaelischen Zeitalters in den Vordergrund trat.

Die Linken und Rechten differenzierten sich immer deutlicher. Die „Brüder des Schattens“ sind hauptsächlich die Freimaurer, die Rechten sind die Jesuiten – die „Väter der Finsternis“. So nennt sie Bondarew und wir wollen sie so nennen. Was ist der Hauptunterschied zwischen Linken und Rechten? Steiner warnte vor etwas Ernsthaftem, indem er sagte, dass sich die Menschen nach und nach aus Völkern in einzelne Gruppen und Grüppchen teilen werden. Danach wird es dazu kommen, dass der Mensch eine Gruppe für sich bildet und schließlich wird er sich in links und rechts teilen, und die beiden Teile werden im Menscheninneren grausam gegeneinander kämpfen – Doktor Jekyll und Mister Hyde werden künftig durchgehend in jedem Menschen leben, was zur inneren Verwüstung und Zerstörung führen wird. Der uranfängliche Kampf zwischen Kain und Abel muss stattdessen in Christo harmonisiert werden, so dass er sich der Mensch in der richtigen Art mit den Göttern verbinden kann. Wenn der Mensch sich nicht rechtmäßig entwickelt, wird dieser Kampf ihn zerreißen, der von den Jesuiten und den Freimaurern (Rechte und Linke bzw. Eurasier und Atlantiker) repräsentiert wird. Die Atlantiker sind die Linken, die die heutige Europäische Union völlig unter ihrer Kontrolle haben. Die Eurasier wollen nicht schlechthin Beziehungen zu beispielweise Kasachstan entwickeln, sondern sie repräsentieren das Luziferische, das die Entwicklung zurückbringen will. Die Linken unter Ahriman wollen die Zukunft vorzeitig in die Gegenwart holen. Die Freimaurer sind grundsätzlich Menschen, die sich immer im febrilen Zustand befinden und sind bestrebt, Revolutionen und Chaos zu verursachen und der Evolution vorauszueilen. Die Rechten repräsentieren die Traditionen, das Blutsverwandtschaftliche, die Kirche – sie streben eine Restauration des Alten unter den neuen Bedingungen an. Zwischen diesen beiden Polen besteht ein gigantischer Widerspruch – die einen ziehen die Entwicklung zurück und die anderen entstellen die Zukunft. Das ist ein kolossaler Zusammenprall, in dessen Mitte wir stehen.

Es gibt jedoch nicht nur diese beiden Polen, durch die die dunklen Mächte arbeiten – die Widersachermächte wollen sich wie ein umgekipptes Pentagramm sozialisieren. Dort oben auf unserer Zeichnung sind die beiden Hörner des Bösen, doch das Pentagramm hat insgesamt fünf Spitzen. Diese übersinnlichen Wesen wollen sich unten sozialisieren. Wenn sie das Bewusstsein von Menschen in Besitz nehmen, können sie über diese Menschen auf dem Erdenplan arbeiten und eine irdische Sozialisierung erfahren. Das ist etwas Entsetzliches, denn auf der Erde verfügen sie über Gefäße, die ihre höllischen Pläne umsetzen können. Wie wird das erreicht? – Alle geistigen und seelischen Eigenschaften des Menschen, die auf eine Individualisierung hinarbeiten, haben die Fähigkeit, sich mit der geistigen Welt zu verbinden. Wenn der Mensch seine seelische Entwicklung durchlaufen hat, muss er zur geistigen Entwicklung übergehen. Dann beginnen die seelisch-geistigen Eigenschaften des Menschen selbst Elementarwesen zu erzeugen. Ich habe bereits in älteren Vorlesungen (z.B. am Ende der neunten Vorlesung aus dem Zyklus „28 Strahlen“) über einen Schweif gesprochen, den wir besitzen – eine Art Phantom. Das sind Elementarwesen, die mitgeschleppt werden. Nach dem mitgeschleppten Schweif kann man beurteilen, wie der Mensch sich entwickeln wird.

Wenn das Pentagramm des Menschen richtig funktioniert und er sich in der angemessenen Art evolutionsmäßig entwickelt, dann kann er in eine rechtmäßige Beziehung zur geistigen Welt treten. In diesem Fall werden die Elementarwesen, die der Mensch erzeugt, quasi zu seiner Beziehung zur geistigen Welt. Wir wissen, dass unsere Gedanken Wesen darstellen. Dann steigen durch den Menschen jene Impulse von oben herab und der Mensch, der ein richtiges, aufrecht stehendes Pentagramm ist, wird zum Mittler des Göttlichen Willens. Wenn wir nicht richtig funktionieren, dann erzeugen wir Wesen, die uns in Verbindung mit den luziferischen und ahrimanischen Wesen setzen. Diese beginnen, durch den Schweif von Elementarwesen in den Menschen einzudringen und werden zu Gefäßen der zurückgebliebenen Mächte. Auf diese Weise führen die luziferischen und ahrimanischen Wesen getrennt oder miteinander vereint solche Menschen zu Gruppen, Cliquen oder Parteien zusammen. Allmählich erschaffen sie in diesen Gruppen auch eine Art Priestertum aus Menschen, die höhere Fähigkeiten besitzen. Solche „Priester“ können sogar zu einem persönlichen Kontakt zu ihren „Patronen“ kommen – den oben befindlichen luziferischen oder ahrimanischen Wesen und werden so zu deren Mittlern. Auf diese Weise sozialisieren sich die luziferischen und ahrimanischen Wesen als Menschen und Organisationen. So können sie sich in die kulturhistorische Entwicklung der Menschheit und dann in die Evolutionsentwicklung einmischen, um deren Art zu verändern. Sie greifen nach unserer Ich-Substanz. Aber damit sie diese Substanz rauben, möchten sie, dass wir für immer in einem auf dem Kopf stehenden Pentagramm bleiben. Sie streben danach, unsere Art zu verändern, um ihre Ziele zu erreichen. Sie kriechen hinauf durch den Punkt 4 der uns bekannten Lemniskate des Denkens, wenn man in das höhere Ich hinaufgehen muss. Sie wollen sich in das niedere Ich hineinschleichen und unser höheres Ich erreichen, unsere Ich-Substanz ergattern und sie herunterziehen. Das ist in der Tat ein großes Problem – wenn man abstrakt denkt und nicht zum Punkt 4 der Lemniskate („Stirb und werde“) kommen kann, wenn einem die Idee eröffnet wird.
Die luziferischen und ahrimanischen Wesen wollen also diese Ich-Substanz rauben und sie herunterziehen – Luzifer will sie nach hinten zur Vergangenheit ziehen, Ahriman – in die unterphysischen Welten. Gleichzeitig wollen sie auch die rechtmäßigen Götter herunterziehen, die mit unserer Ich-Substanz verbunden sind. So bedrohen sie die ganze ursprüngliche Vorsehung bis zum Vulkan. Wir wissen, dass der Wille Gottes erfüllt werden wird – den Vulkan wird es geben, jedoch wird das der leere Vulkan ohne die Auferstehung des Menschen sein. Der Mensch soll nach dem Wunsch der Widersachermächte zum Bindeglied zwischen der sinnlichen und übersinnlichen Welt werden, das den ganzen Zyklus nach unten mitreißt. Das sind große kosmische Ziele, die Luzifer, Ahriman, Asura und Sorat kennen. Ihre Zöglinge aus der dritten Hierarchie der zurückgebliebenen Geister kennen diese Ziele jedoch nicht. Wenn sie durch Menschen wirken, ist das wie ein Urphänomen, das auf einmal entsteht und die Form eines Pentagramms annimmt. Das umgedrehte Pentagramm ist eigentlich die Sozialisation des Bösen der dritten Hierarchie – der luziferischen, ahrimanischen und asurischen Wesen. Als der Bolschewismus zerfiel und die Perestroika kam, ordnete Bondarew den Panamerikanismus den Brüdern des Schattens zu – damals besaß der Panamerikanismus noch eine gewisse Humanität. Seit dem 19. Jahrhundert hatten die Freimaurer Ideale – für Freiheit, Humanismus usw., es gab aufrichtige Menschen unter ihnen. Unten auf der Zeichnung befand sich der russische Bolschewismus – wenn Luzifer und Ahriman zusammen zu wirken beginnen, entsteht etwas Drittes – das sind die Asuras. Die Asuras sind eine Art „Balanceur“, der etwas viel Entsetzlicheres hervorbringt. So wie die Substanz des Vatergotts und die Idee des Heiligen Geistes in der Mitte durch den Sohn ausgeglichen werden, damit es die Form gibt, in der wir leben, so entsteht hier auch als der Ausgleich von Luzifer und Ahriman durch Asura etwas Neues. Mit dem Nationalsozialismus und Bolschewismus meldete sich „das Tier aus dem Abgrund“. Nach dem Ende des Bolschewismus befinden sich die Brüder des Schattens hier (oben rechts). Bondarew ordnet die Europäische Union den Linken zu. Die „Väter der Finsternis“ sind die Jesuiten. Dem Bösen der Asuras (unten) ordne ich auch den islamischen Fundamentalismus zu. Bondarew überlegte, wo Russland einzuordnen ist. Er meint, dass Russland nach innen, ins Zentrum des Pentagramms hineingedrängt wurde. Dort wird es von jedem für die eigenen Zwecke missbraucht. Deshalb habe ich auf dieser Zeichnung Russland im Zentrum stehen gelassen, obwohl ich der Meinung bin, dass Russland sich heute auf dem Weg zur Restauration des stalinistischen Nationalismus befindet. Russland ist dabei, sich zu der oberen Spitze – zu den Vätern der Finsternis – zu bewegen. Nicht von ungefähr trafen sich der Papst und der russische Patriarch. Bondarew stellt auch Sorat nicht ins Zentrum, sondern betrachtet ihn als einen Teil der Asuras. Im Unterschied zu ihm stelle ich Sorat ins Zentrum, da er für mich der systembildende Faktor des ganzen Pentagramms ist. Laut Bondarew bestehen im 20. Jahrhundert diese fünf Formen des Bösen, die eine Bedeutung für die ganze Welt haben – die Jesuiten, die Freimaurer, der Panamerikanismus, der Nationalsozialismus und der Zionismus. Zweifellos gibt es jedoch auch das östliche Böse – diejenigen, die hinter Agni-Yoga u.dgl. stehen. Doch hat dieses Böse nicht so große und entscheidende Bedeutung für das Drama Europas, das wir heute besprechen. Hier in der unteren Spitze des umgedrehten Pentagramms ist das größte Übel. Der islamische Fundamentalismus in der Form der ISIS ist etwas in der Art des roten Bolschewismus in Russland – er zerfetzt die Menschen vollständig. Der Nationalsozialismus ist ein verfehlter Sozialismus, der Bolschewismus ist auch ein verfehlter Sozialismus. Auch der Zionismus ist ein verfehlter Sozialismus – das ist eigentlich ein Dreieck des verfehlten Sozialismus. Sie wissen, dass die Zukunft der Menschen in der sechsten Kulturepoche im Sozialen liegt, deshalb wird auch der Kampf um die Entstellung des Sozialismus geführt. Diese Sozialismusarten, die wir im 20. Jahrhundert erlebt haben, sind eine Entartung des Sozialismus.

Hier seitlich habe ich das weiße, schwarze und rote Papsttum gekennzeichnet. Das weiße Papsttum ist das Jesuitentum, die „Väter der Finsternis“, die Eurasier. Der weiße Papst ist zweifellos der Papst in Rom – der aktuelle Papst ist ein Jesuit. Mit einer solchen Geschwindigkeit hat er den vorherigen deutschen Papst ersetzt, der angeblich nicht in der Lage war, seine Aufgaben zu erfüllen. Der deutsche Papst wurde ersetzt, weil etwas vorbereitet wird. Es hat noch nie einen jesuitischen Papst gegeben, der frecherweise auch noch den Namen Franziskus angenommen hat. Allen denjenigen, die diese Vorlesung sehen werden, möchte ich sagen, dass sie diesem Papst absolut kein Vertrauen schenken sollen – egal, worum es geht! Selbst wenn er sich des gigantischen Ausmaßes seiner zugefallenen Mission nicht bewusst sein sollte, ist er der Vertreter der einen Seite des Dreiecks des Bösen.

Das schwarze Papsttum wird vom schwarzen Papst Albert Pike aus dem 19. Jahrhundert repräsentiert, der auch zum Schottischen Ritus gehörte. Unter anderem war er ein Medium, im Unterschied zu den Freimaurern, die keine übersinnlichen Fähigkeiten besitzen. Doch es gibt auch das rote Papsttum. Der russische Offizier und Schriftsteller Grigorij Klimov, der 1948 von Berlin aus in den Westen floh, sprach unter anderem über die Existenz einer 13. Abteilung der KGB neben den zwölf bekannten Abteilungen. Die 13. Abteilung war die Abteilung der roten Inquisition. Dort arbeiten KGB-Generäle, die den Okkultismus, die Bibel und das Christentum sehr gut kennen, doch vollkommen auf dem Materialismus stehen. Sie haben unter Stalin die Säuberungen in Russland durchgeführt. In späteren Zeiten haben sie Seminare für die politische und Wirtschaftselite Russlands veranstaltet. Dieser Elite wurde unter anderem erzählt, dass Lenin, Marx und Engels degenerierte Menschen sind. Stellen Sie sich vor, wie man in den 70ern und 80ern Jahren so etwas Armeegenerälen erzählt hat! In Moskau stehen immer noch die Mumie Lenins und die Urnen der anderen kommunistischen Ausgeburten im Mausoleum am Roten Platz und die begeisterten Menschenmassen gehen an ihnen vorbei und empfangen die schwarzmagischen Einwirkungen, die von diesem okkulten Zentrum der Erde ausgehen. Millionen von Menschen besuchen dieses Mausoleum und empfangen die Einflüsse aus dem Pentagramm des Bösen, ohne etwas mitzubekommen. Die Zellen des physischen Leibes Lenins sollen sogar natürliche Feuchtigkeit besitzen, obwohl sie mit Chemikalien bearbeitet worden sind. Die Feuchtigkeit bedeutet Leben. Stellen Sie sich vor, wie verhärtet der Ätherleib dieser Bestie Lenin war, wenn dieser verhärtete Äther heute noch wirken kann! Diese Seele klebt am physischen Leib, der nicht beerdigt wurde und nicht zerfallen ist, so dass sie ihn befeuchtet. Gut, dass das Mausoleum im Zentrum von Sofia gesprengt wurde und Georgi Dimitroffs Mumie beigesetzt wurde. Das bulgarische Volk ist das Volk des Ich – hier darf es ein solches Kultzentrum aus der dritten Kulturepoche in der fünften Kulturepoche nicht geben! Die Russen – die Menschen der sechsten Kulturepoche, haben in ihrer Hauptstadt ein Kultzentrum aus der dritten Kulturepoche! Dieses Ding da wirkt, ohne von jemandem beachtet zu werden. Jeder Gedanke, jeder Blick ist Magie! Dieses Mausoleum muss so schnell wie möglich aus Moskau verschwinden!

Die KGB-Generäle haben also darüber gesprochen, was für Bestien die linken Lenin, Marx und Engels waren. Sie wurden alle vom rechten Stalin liquidiert. Alle, die an Lenins Seite standen, hat Stalin ermorden lassen. Diese rote Inquisition hat die Inquisition der Jesuiten bewundert und vertrat die Meinung dass gegen die Ketzer richtig vorgegangen wurde. Sie haben auch alle vernichtet, die ein selbständiges Denken hatten. Solche Menschen wurden zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen, jede Art von Okkultismus wurde verboten – die Rechten verbieten den Okkultismus! Die Linken stimulieren jede Art von Geistigkeit, um das Christentum zu verwischen. Doch wenn die Rechten an die Macht kommen, verbieten sie jegliche Geistigkeit. Schon Steiner hatte vor jenem Impfstoff gewarnt, der dagegen wirkt, dass der Mensch überhaupt zum Verständnis der Existenz von Seele und Geist kommt.

Heutzutage driftet die Welt nach rechts. Die KGB-Offiziere haben die russische Elite auf eine solche schockierende Art auf die Zukunft vorbereitet, dass ein hoher Armeegeneral sich erschoss, nachdem er seine Frau und die Kinder erschossen hatte. Er konnte die Aussicht auf ein Leben in diesem Schrecken nicht ertragen. Während im ganzen sozialistischen Lager überall Lenin-Denkmäler standen, erzählen die von dem KGB erzählen, dass Lenin degeneriert war. Warum? – Weil die KGB-Generäle zu den Rechten gehörten. Die Linken sind die Bolschewiken, die die Revolutionen anzetteln und das Chaos verursachen, danach kommen die Rechten, um für Ordnung zu sorgen – so läuft es immer. Die Linken sind unfähig, das Chaos unter Kontrolle zu halten. Wenn die Bulgaren heute Kornelia (Kornelia Ninova von der Bulgarischen Sozialistischen Partei) u.dgl. wählen, wird es ein Chaos geben! Diese Frage ist eine okkulte, und keine Frage von Sympathien.

Mit den roten Generälen wird der Übergang zu einer anderen Stufe gemacht – von Luzifer und Ahriman zu Asura. Dieser Prozess begann im 20.Jahrhundert in Erscheinung zu treten. Vor etwa 15 Jahren hatte ich eine Begegnung mit einem solchen General vom KGB. Er hörte, wie ich sprach und begann, mir öffentlich zu widersprechen und gab mir zu verstehen, dass er Bescheid weiß. Er hatte wirklich kein Problem mit den Kenntnissen der östlichen Lehren, des Christentums usw. Aber er sprach die ganze Zeit von „miliardy dolarov“: sowohl die Jesuiten, als auch die Roten haben eine vollständig materialistische Grundlage. Dieser Mann sagte offen, dass er vom KGB ist. Wir standen uns gegenüber und ich schaute ihm in die Augen und sagte ihm, dass ich ihm zuhöre. Darauf sagte der Mann: „Ich gehöre zu denen. Du weißt nicht, worum es geht“. Damals wusste ich wirklich nicht, worum es geht. Dieser Mann war eine Weile in Bulgarien und verschwand, als der Aufstieg Putins begann. In Russland gibt es viele Machtzentren, zur Zeit Stalins gab es im Kreml eine sehr starke probritische Lobby, deshalb war er sehr vorsichtig. Um Hitler gab es auch zahlreiche Lobbys, deshalb haben sowohl Stalin als auch Hitler aufgepasst, dass niemand sie ermordet.

Nach dem Ersten Weltkrieg stand Deutschland nach dem Vertrag von Versailles vor der Wahl zwischen Nationalsozialismus oder Bolschewismus. Die Deutschen haben sich für den Nationalsozialismus entschieden, der Bolschewismus ging mit Lenin und seiner Bande nach Russland. Der Zionismus entstand auch im 19. Jahrhundert und verfolgt seine eigenen Ziele. Das ist das Urphänomen der Sozialisation des Bösen heute (das umgedrehte Pentagramm). Das Böse metamorphosiert ständig. Egal wer an die Spitze auf dem Erdenplan kommt, es wird ihm nie erlaubt werden, die Oberhand zu bekommen und die ganze Welt zu kontrollieren. So arbeitet das Böse. Die fünf Spitzen kollidieren miteinander, vorübergehend kann eine von ihnen die Oberhand bekommen: Hitler wollte die ganze Welt beherrschen, Stalin wollte es auch. Diese Kollisionen führen zu Chaos und unermesslichen Leiden für die Menschen. Es gibt ständig Unionen, Koalitionen, Verschwörungen, die unser Leben unheimlich erschweren. Nie bisher in der Geschichte war die Menschheit derart in die Politik eingetaucht wie heute. Wenn jemand sagt, dass er sich nicht für Politik interessiert, zeigt das nur, dass er absolut kein Verständnis hat. Unser ganzes Leben ist ein Pentagramm der Politik, unser Leben hängt von der Politik ab. Nun sehen wir, wie die Linken gegen den rechten Trump wettern, ohne sich um Demokratie und Toleranz zu scheren. Die Linken sprechen immer von Toleranz, lassen die Fußballspieler vor jedem Spiel „Say No to Racism“-Transparente tragen. Doch sie sind die größten Rassisten und Nichtdemokraten. Das haben sie an den Tag gelegt, nachdem in Amerika Trump gewählt wurde. Das sind die intolerantesten Menschen überhaupt, die Tausende von Organisationen zum Schutz von allem Möglichen geschaffen haben, doch die größten Feinde der weißen Rasse sind.

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