Der Auferstehungsleib – Teil 1

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 04.12.2016 in Varna

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Gebet: Herr Gott Jesus Christus, wir danken Dir für das große Opfer und bitten Dich, uns auch in Zukunft dabei zu helfen, unsere Beziehung zum Auferstehungsleib zu festigen. Amen!

Das neue geistige Jahr haben wir mit zwei Themen eingeleitet, die sehr kompliziert sind – das erste Mal haben wir uns hauptsächlich mit der uranfänglichen Substanz des alten Saturn und des Geistesmenschen befasst und letzten Monat sind wir auf die Doppelmanifestation der zweiten Hypostase der Heiligen Trinität im Weltenall als Gott-Sohn und als Christus eingegangen. Die Frage haben wir im Zusammenhang mit der Entwicklung des Ich-Prinzips und der Rolle des Heiligen Pfingstgeistes erörtert. Nun werden wir das Thema fortsetzen und auf den Auferstehungsleib, der das Hauptgeheimnis des Christentums darstellt, einen besonderen Akzent legen. Leider bleibt er für die ganze Menschheit von Nebel umhüllt, obwohl seine weitere Entwicklung vollkommen von der bewussten Vertiefung in das Christus-Mysterium aus der Zeitenwende abhängt.

Zum Ziel der Betrachtung müssen wir die Entwicklung nicht nur in unserem Äon der Erde umreißen, sondern auch unseren geistigen Blick auf den ganzen Zyklus des Sohnes richten, dessen Hauptereignis das Golgatha-Mysterium ist. Das Golgatha-Mysterium geht sogar über diesen Rahmen hinaus und führt uns zu den höchsten Sphären, die dem menschlichen Geist zugänglich sind. Die Dimensionen dieses Mysteriums sind so unermesslich, dass wir sie heute nur streifen können. Zusammen mit der nächsten Vorlesung, die die Fortsetzung der letzten drei sein wird, und zusammen mit ihnen eine strenge Kontinuität bildet, werden diese vier Vorlesungen meine persönliche Frage an die Götter darstellen, die bekanntlich bei der Öffnung der Himmelspforten an Weihnachten von oben herabschauen und auf unsere Fragen warten. Mit diesen Vorlesungen richte ich die möglichst ernsthaften Fragen, zu denen ich zum heutigen Zeitpunkt fähig bin, obwohl die Ausführungen eher als Antworten und nicht als Fragen aussehen.Vor drei Stunden noch hatte ich nicht die Absicht, eine Stellungnahme zu den Ereignissen bei uns und in der Welt abzugeben, wie ich das letztes Mal getan habe. Jedoch würden die Beschäftigungen mit esoterischen Fragen keinen Sinn haben, wenn wir keine vernünftigen Antworten auf die Ereignisse auf der Erde geben können, welche für alle deutlich ernsthaft sind. Alle spüren, dass etwas passieren wird, etwas Schlimmes. In Bulgarien haben Präsidentschaftswahlen stattgefunden, bei denen ein Protestvotum zustande kam. In den USA wurden auch Präsidentschaftswahlen durchgeführt, bei denen die Bürger auch ein Protestvotum abgegeben haben. Heute finden Präsidentschaftswahlen in Österreich statt, und es ist durchaus möglich, dass ein bekennender Nationalist den Posten gewinnt. Obwohl das Präsidentenamt in Österreich keine erstrangige Bedeutung hat, deutet die Tatsache, dass ein extremer Nationalist an der Stichwahl teilnimmt, auf die Einstellungen der Menschen in Europa. Wie wir wissen, kam 1933 parallel zum Anfang der ätherischen Wiederkunft Christi Adolf Hitler an die Macht. Ich will keine Parallelen zu der heutigen Wahl in Österreich ziehen, denn die gegenwärtige Situation ist völlig unterschiedlich, aber eine solche Wahl kann Einfluss auf ganz Europa haben. Heute findet in Italien ein Referendum zur Verfassungsänderung statt, das auch zu einer ernsthaften politischen Krise führen könnte.

In Europa sind offenbar Desintegrationsprozesse im Gange. Doch was steckt dahinter, wohin führt das und warum reagieren die Menschen in dieser Art? Warum und in wessen Namen erheben sich die Völker? In Bulgarien war es gerade zu einer Stabilisierung gekommen und wir hatten ein Wirtschaftswachstum verzeichnet, als auf einmal bei der Wahl eines neuen Präsidenten ein unmissverständliches Protestvotum gegen die Regierenden entstand. Wir wollen auf der Grundlage der Geisteswissenschaft eine Erklärung dieser Prozesse geben, weil wir sonst in keiner Weise ihre tatsächlichen Ursachen aufdecken können.

Der Anlass meiner Suche nach einer esoterischen Antwort auf diese Fragen hat mir das Interview des politischen Analysten Valentin Vazev gegeben. Er hat ein interessantes Beispiel angeführt, das ich auch benutzen werde, um meine Ansicht über die Ereignisse darzulegen. Vazev berichtete, dass Friedrich Engels seinerzeit in Amerika war und danach zu Karl Marx gesagt haben soll, wie gut er es finde, dass es in den dortigen Hotels warmes Wasser gegeben habe. Fließend warmes Wasser in einem Hotel des 19. Jahrhunderts war in der Tat ein wahrer Luxus. Wenn es um die Industrialisierung, das Kapital und die äußere Wirtschaftsentwicklung geht, ist zweifellos Amerika mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten, der Privatinitiative und ihren bemerkenswerten Leistungen weltweit führend. Vazev hielt es für aufschlussreich, dass Marx in seinem Bewusstsein die Industrialisierung und die materiellen Errungenschaften des menschlichen Fortschritts gemocht hat, jedoch in seinem Unterbewusstsein streng gegen das Kapital war. Bei seinem Versuch, diesen Widerspruch zu erklären, sagte Vazev, nachdem er ausführlich die Transformation des Industriekapitals in Finanzkapital besprochen hatte, dass Marx wohl ein Visionär wäre und die Zukunft vorausgesehen habe, wenn das Industriekapital in Finanzkapital transformiert wird und zu der heutigen Situation führen würde, wenn ein einziges Streichholz die ganze Welt zur Explosion bringen kann. Das ist jedoch nicht die wahre Ursache des Widerspruchs. Marx war kein Visionär und hat die Entwicklung nicht vorausgesehen.

Was bedeutet es, dass in seinem Unterbewusstsein ein Impuls gewirkt hat, der gegensätzlich zu seiner Anschauung über die Industrialisierung war, die er in seinem wachen Ich-Bewusstsein hatte? – Wir können uns auf die Anthroposophie stützen, die uns aufgedeckt hat, wer Karl Marx in einem früheren Leben war. Im 8., 9. Jahrhundert war er Gutsbesitzer irgendwo in Nordostfrankreich und unternahm Beutezüge. Während eines solchen Zuges wurde sein Landgut von einem Eroberer in Besitz genommen, der ihn besiegte. Marx blieb im Landgut als Leibeigener des neuen Besitzers und schmiedete mit einem Teil seiner Leute immer wieder Pläne, wie er wieder das Landgut zurückerobern könnte. Da dies nicht geschah, bildete sich in ihm eine negative Einstellung zum Kapital und zur Ausbeutung der Arbeiter. Im 19 Jahrhundert inkarnierte diese Person als Karl Marx und der Eroberer seines Landguts inkarnierte als Friedrich Engels. Nachdem die Stimmung aus seinem wachen Ich-Leben während des Lebens zwischen Tod und Neugeburt metamorphosiert war, kam sie in Marx‘ Unterbewusstsein zur Geltung. Das, was er in der Lehre des neuen Sozialismus und der proletarischen Revolution gab, ist die Frucht seiner früheren Erfahrungen. Wir sehen, wie bei Marx die Stimmung des früheren Lebens im äußeren Bewusstsein, im Denken wirkt und wie es im Unterbewusstsein, im Willen wirkt. Von der Esoterik wissen wir, dass die Impulse, die im menschlichen Willen entstehen, viel später zutage treten. Wenn etwas heute passiert, suchen wir normalerweise nach der Ursache im jetzigen Zeitpunkt bzw. in der nahen Vergangenheit. Die Ursachen des vorübergehenden Machtwechsels in Bulgarien liegen auch nicht in der unmittelbaren Vergangenheit. (Nach der verlorenen Präsidentschaftswahl durch seine Kandidatin hat Bojko Borissov den Rücktritt seiner Regierung eingereicht und es wurde eine provisorische Regierung bis zu den nächsten Parlamentswahlen gebildet, Anm. des Übersetzers). Wo können wir dann nach den wahren Ursachen des Machtwechsels suchen – in Bulgarien, Amerika und auch anderswo? Es liegt auf der Hand, dass der Wähler auch emotionale Ursachen hat, wenn er gegen jemanden abstimmt. Was sehen wir, wenn wir auf die vergangenen Ereignisse in Bulgarien zurückschauen? – Wir sehen die Regierung der dreifachen Koalition, die das Land zugrunde gewirtschaftet hat, vor ihnen den Schlaumeier und Ex-König Simeon von Sachsen und Coburg-Gotha, die betrügerische Privatisierung unter Ivan Kostov, die alptraumhafte Führung der Kommunisten Lukanov und Videnov, vor ihnen die Zeit des Kommunismus. Doch was begann für alle am Anfang des 20. Jahrhunderts?

Es begann die ätherische Wiederkunft Christi, die im menschlichen Ätherlieb vor sich geht, was eigentlich das Unterbewusstsein im Menschen darstellt. Diese Wiederkunft hat in keiner Weise das wache Ich-Bewusstsein der Menschen erreicht – in das wache Ich-Bewusstsein dringt nur das ein, was in den Fernsehsendungen besprochen wird. Wenn wir noch tiefer – bis zum physischen Leib – hinuntersteigen, können wir zur Zeitenwende zurückkommen und zum Auferstehungsleib, der seit nunmehr 2000 Jahren wirkt, doch in keiner Weise an das wache Ich-Bewusstsein der Menschen kommen kann. Die Techniken, durch die die Menschen heutzutage bearbeitet werden, zielen auf ihr waches Ich-Bewusstsein, welches das reflektierende Denken darstellt und zu gefühlsbedingten Entscheidungen führt. Deshalb wird solchen Entscheidungen ein Alibi durch die Kommentare von Politologen und Soziologen ausgestellt, die die Ursachen in Fehlern von Bojko Borissov suchen oder etwa in der Tatsache, dass seine Kandidatin kein attraktives Äußeres hätte usw. Das sind aber nicht die wahren Ursachen der Ereignisse! Das, was die Menschen zum Protestvotum getrieben hat, sind die Willensimpulse, die unabhängig von dem wirken, was im reflektierenden Bewusstsein vor sich geht. Das sind mächtige Willensimpulse – der Auferstehungsleib, das das Hauptgeheimnis im Menschenleben ist, hat sich im 20. Jahrhundert mit dem zweiten großen Ereignis synchronisiert – der ätherischen Wiederkunft Christi. Im Menschen wirken auf der Stufe des physischen, ätherischen und astralen Leibes unterbewusst Impulse die die Menschen zu Protesten auf die Straßen treiben und sie zu einer logisch unmotivierten Wahl führen. Unter den Völkern beginnt ein Prozess der Hinwendung zu sich selbst, der aber äußerlich als eine Hinwendung zum Nationalen in Erscheinung tritt. Wir wissen jedoch, dass hinter allen Revolutionen Luzifer steht und dass Ahriman zum Nationalismus provoziert. Die Menschheit befindet sich im Zeitalter Michaels, wenn die Rückkehr zum Nationalen ein Atavismus ist. Da aber in den Leibern der Menschen Willensimpulse wirken, die sehr langsam zu wirken beginnen, brechen sie sich erst heute Bahn, was dazu führt, dass sich der Mensch als Erstes an das Nationale klammert.

Es werden Angstinstinkte ausgelöst. Im Willen ist die Liebe tätig, doch ihr Gegenstück ist die Angst. Aus dem bisherigen liberalen Griff Luzifers pendeln die Menschen zu Ahrimans Griff, was zur Trennung in Nationen und Abkapselung führt. Ich möchte niemanden verurteilen, sondern lediglich feststellen, dass es ein Schwanken zwischen Luzifer und Ahriman gibt und dass das Michaelische vollkommen fehlt. Christus ist wegen des Individuums gekommen, wegen des Ich, aber der Weg zu Ihm wird uns total versperrt. Von der bisherigen totalen Aufweichung der Völker und Rassen wird nun ein Schlenker zu deren immer größeren Absonderung gemacht. Die Menschen suchen nach einer Zuflucht in überholten Formen, da sie für das Neue nicht reif sind, was sehr schlechte Folgen hat. In Russland berauscht sich die Mehrheit am Putinismus, der eine Rückkehr zum Zarismus reinster Probe darstellt. Amerika hat auf Trump gesetzt, der versprach, es wieder großartig zu machen. Da die Menschheit nicht weiß, wohin sie gehen soll, kommt es zu solchen Absurditäten.

Nun wollen wir an unser eigentliches Thema herantreten, um eine mögliche Antwort auf die Frage zu geben, wohin man gehen soll. Wie bereits in den vorherigen zwei Vorlesungen hervorgehoben, begann alles im Zyklus mit dem nichtmanifestierten Gott, Der in einer Offenbarung einen Teil Seines Selbst zu enthüllen beschloss. Er – der väterliche Weltengrund – setzte den absoluten Anfang, an den Er Sich als Ich stellte. Dieses Ich hat die Aufgabe. die drei Hypostasen der Heiligen Trinität zur Einheit zu bringen. Christus ist die Einheit. Zuerst ist der väterliche Weltengrund da, Er macht den Anfang und Christus übernimmt Seine Manifestation in der Offenbarung in der Form der kreuzähnlichen Struktur der Welt. Christus Selbst bringt die Offenbarung des väterlichen Weltengrunds der Senkrechten entlang zur Geltung, indem Er das ewige Leben bringt, das durch alle Entwicklungszyklen geht. Der Vatergott übernimmt von Christus die Aufgabe, den Anfang der Evolution im Zyklus auf der Waagerechten zu setzen. Der Vatergott ist das Atma-Prinzip in der Heiligen Trinität und Seine Bereitschaft, Sich Selbst wegen der Entstehung jeglicher Daseinsformen in der Zeit zu opfern, ist zweifelsohne die höchste Form des Bewusstseins des Einigen Gottes in der Offenbarung. In diesem Sinne ist der Erste Logos – der Vater – der Führer des Zweiten und des Dritten Logos in der manifestierten Offenbarung. Das Opfer bringt Er am Anfang des alten Saturn durch die Geister des Willens auf, die das von ihnen erreichte höchste Ich-Atma-Bewusstsein als eine Opfersubstanz des nichtvorherbestimmten (neutralen) Weltenfeuers ausgestrahlt haben.
Der dritte Logos stellte Sich sofort als die Idee an das Ende des Zyklus auf Vulkan und indem Er auf diese Weise diese Grenze zog, ging Er der Substanz entgegen. Aus der Begegnung im Sohn-Leben kamen durch eine Metamorphose die Bewusstseinsformen im Zyklus hervor. Aus der Wechselwirkung dieser drei Weltenstrahlen bzw. Weltenprinzipien entstand auch der erste Keim des Menschenwesens – jene Wärmemonade, in die gegen Ende des alten Saturn die Geister des Willens ihr Atma als den Geistesmenschen einprägten.

Der Geistesmensch ist ein bewusstes Allbewusstsein, aber dieses wurde von der Monade mit einem Null-Selbstbewusstsein wahrgenommen, also als ein unbewusstes Allbewusstsein. Es stand die gigantische Evolution bis zum Vulkan bevor, wenn der Geistesmensch durch Verinnerlichung vom Menschen als ein bewusstes Allbewusstsein belebt werden soll. Der Geistesmensch wurde zum A und O unserer ganzheitlichen Gestaltung durch die Hierarchien. Auf ihn hat Christus das Leben und den Ausbau des Weltenalls sowie bis zu einem bestimmten Grad auch deren Überführung in den nächsten Zyklus des Heiligen Geistes errichtet.

Die auf dem alten Saturn entstandene Monade war die erste Manifestation des physischen Prinzips (Atma) des Vaters in der Zeit, und sie schenkte den ersten Keim des menschlichen physischen Leibes mit der reinstem Bewusstseinsform – das war die Phantom- Leibform mit dem Trancebewusstsein.

Der alte Saturn war eine Art Wiederholung des vorherigen Zyklus des Vaters, der durch eine Metamorphose in das Große Pralaya übergegangen war. Logischerweise lebten auch die Wesen auf dem alten Saturn ein Leben, das mit dem vorherigen Zyklus in einer bestimmten Art zusammenhing.

Doch das Atma, das vom Vater über die Geister des Willens ausgestrahlt wurde, sollte auch das Leben des neuen Zyklus des Sohnes erlangen. Deshalb sandte der Erste Logos den Zweiten Logos in die Welt, damit dieser Seiner Wirkung auf der alten Sonne vorauskommt. Der Zweite Logos konnte diese Aufgabe erfüllen, nur weil Er in der gleichen Zeit auch vom väterlichen Weltengrund herabgesandt wurde als Träger des Makrokosmischen Ich-Prinzips, des Gottes-Ich, der die drei Hypostasen zur Einheit bringt. Vom Sohn kamen über die Geister der Weisheit das Buddhi-Prinzip und der Ätherleib für die Monade, und das ist das eigene Leben des Zyklus, das auf der Waagerechten verläuft. Christus bringt als Ich-Buddhi das ewige Leben vom väterlichen Weltengrund auf der Senkrechten.

Nach der Verbindung mit der Wärmesubstanz auf dem alten Saturn, nahm der Geistesmensch seine Entwicklung zusammen mit ihr auf und nahm auch die Hierarchien auf dem Weg der ersten Intention mit – das war eine Erhebung durch den Hinunterstieg der Schöpfung. Dabei bilden sich die Leiber allmählich aus und entfernen sich von der Urquelle, da der Mensch im Erdenäon Selbstbewusstsein erlangt hat. Das ist die grundlegende Intention, die mit dem neutralen Weltenfeuer startet und von Gott persönlich stammt. Ihr Hauptvertreter im Zyklus ist der Vater und sie wird durch die Geister des Willens durchgesetzt.

Der Endpunkt dieser Intention war nicht vorbestimmt, d.h. es war nicht bekannt, wie weit die Herausbildung von Formen durch das unvorbestimmte Weltenfeuer kommen würde. Doch es gibt auch eine zweite Intention, eine Sonnenintention, deren Träger Chrisus ist. Bei ihr streben die Leiber ständig nach einer Erhebung zur Ich-Bewusstseinsstufe. Das ist etwa die Art des Aufstiegs der Hierarchien. Indem sie sich vor den tieferstehenden Wesen opfern, „entleeren“ sie ihr Bewusstsein und in dieses „ergießt sich“ das Bewusstsein eines höherstehenden Wesens. Dadurch steigen sie auf. Auf der alten Sonne hat das Ich-Atma der Geister des Willens die Form des Ich-Buddhi der Geister der Weisheit angenommen (ist in sie hinuntergestiegen) und damit hat es das Leben des Zyklus erlangt. Auf dem alten Mond ist das Ich-Atma in das Ich-Manas. der Geister der Bewegung hinuntergestiegen, von denen wir eigene Astraleiber erhalten haben und das Leben des Zyklus hat. sich „spezialisiert“, wobei psychisches Leben entstanden ist.

Hier müssen wir etwas Wichtiges präzisieren: Gott als Vater liegt dem physischen, Äther- und Astralleib zugrunde, Gott als Sohn liegt dem Äther- und Astralleib zugrunde und Gott als Heiliger Geist liegt dem Astralleib zugrunde. Aus diesen Worten Steiners folgt, dass der Äther- und Astralleib, in denen der Vater wirkt, sich von denjenigen unterscheiden, in denen der Sohn wirkt. Der Astralleib enthält auch eine dritte Gestalt, in der der Gott als Heiliger Geist wirkt. Neben der Tätigkeit des Vaters die weiterging, haben der Sohn und der Heilige Geist auf der alten Sonne und auf dem alten Mond ihre Natur in den Äther- und Astralleib angelegt. Damit ist die Wirkung der zweiten Intention in diesen Leibern präsent. Trotzdem war das Prinzip des Vaters mit seiner ersten Intention über den Sohn und den Heiligen Geist vorherrschend, was dazu führte, dass der physische Leib den Äther- und Astralleib unterdrückte. Dieses Vorherrschen übertrug sich auch auf den Äon der Erde, als der Mensch einen komplizierten physischen Leib als eine Summe von vier Elementen ausarbeitete, die von den vier Ätherarten belebt wurden. Der Leib erlangte auch ein selbständiges Dasein – ein eigenes organisches und seelisch-geistiges Leben. Von der alten Einheit im Ich von den Formgeistern, die für die ganze Menschheit galt, kam es zu einer für den Leib inneren Einheit im Ich des Menschen. In diesem komplizierten Gebilde wirkte das Atma in seinen drei Formen, die es angenommen hat, als es dem physischen Leib auf dem Weg der Wärme nach unten folgte. Doch nachdem die Einheit des Leibes auf das Ich übertragen wurde, geriet das Atma im Menschen unter den Einfluss der dritten – der mondischen – Intention des Zurückbleibens. Wie und wann ist diese Intention entstanden?

Das Zurückbleiben existiert in zwei Varianten – als Zurückbleiben der Substanz und des Bewusstseins der Ich-Wesen. Die Substanz begann sich bereits auf dem alten Saturn mit dem Entstehen der Wärme zu entwickeln, doch ein zurückbleibender Strom der Evolution hat sich wesentlich am Ende des Äons der alten Sonne herausgebildet, als ein Teil der saturnischen menschlichen Monaden keinen Ätherleib in sich aufnehmen konnten. Ihr höheres Urbild – das Atma – ist nicht in die Entwicklung hinuntergestiegen, sondern das Urbild des Atma auf dem alten Saturn – die reine Wärme – hat einen äußeren Träger erhalten – die Luft. Dieser Prozess charakterisierte sich mit einem ahrimanischen Charakter und führte zur Entstehung der Tiere. Die Tiere sind jene auf der alten Sonne zurückgebliebenen Monaden, die ihre Ätherleiber auf dem alten Mond erhielten und die Astralleiber – im heutigen Äon. Ein anderer Teil der menschlichen Monaden vom alten Saturn sind auch während der alten mondischen Zeit zurückgeblieben und haben ihren Ätherleib erst im Erdenäon erhalten – das sind die Pflanzen. Die Mineralien sind bis heute nicht in den Rhythmus des Lebens (des Ätherischen) des Zyklus eingegangen. Sie haben ein Null-Selbstbewusstsein und werden erst auf dem zukünftigen Jupiter das Zurückbleiben überwinden. Ihre ahrimanische Seite im Erdenäon drückt sich in der Erstarrung aus, in der Grobheit, im fehlenden Verhältnis zum Leben. Ihre luziferische Seite kommt in ihrer reinen Schönheit zum Ausdruck, die eine Folge des luziferischen Blicks zurück zum alten Saturn und zur Ewigkeit ist. Sofern diese Ewigkeit zur ersten Hierarchie zurückzuführen ist, die das Ich der Mineralien trägt, drückt sie sich in ihren erhabenen Formen, in der ästhetischen Wirkung auf die Seele, in ihrer heilenden Wirkung aus.

Als Resultat der dritten Intention, die im ahrimanischen Sinne in Erscheinung tritt, sind die Naturreiche die drei großen Opfer, die die Substanz im Namen des Menschen aufgebracht hat. Der Mensch ist ihr Schuldner bis zum Ende des Zyklus, denn sie sind das Fundament, in dem wir uns spiegeln, um uns selbst als selbständige Ich-Wesen mit freiem Willen zu erleben. Obwohl unsere Freiheit nur ein Ebenbild der Freiheit des väterlichen Weltengrunds darstellt, ist sie unser großes Privileg, auf das wir uns beim Aufbau der grandiosen Zukunft stützen können, die uns erwartet.

Unter manchen Wesen der dritten Hierarchie ist ein Zurückbleiben des Bewusstseins festzustellen, das auch auf dem alten Saturn mit jenen Geistern der Persönlichkeit begonnen hat, welche ihre Aufgaben im Hinblick auf das Ich nicht lösen konnten. Nach der Metamorphose des alten Saturn in ein Pralaya herrschten im Äon der alten Sonne neue Entwicklungsgesetze und die auf dem alten Saturn gescheiterten Wesen unterschieden sich von den Wesen, die ihre Aufgabe erfüllt hatten. Hier beträgt das Zurückbleiben eine Stufe und wenn die Wesen dies nicht durch eine beschleunigte Entwicklung nachholen, werden sie luziferisiert. Eine solche Art des Zurückbleibens ist auch in der zweiten Hierarchie festzustellen und sogar in der ersten, doch hier entstammt das Zurückbleiben einem Opfer wegen der Evolution. Dagegen liegt bei der dritten Hierarchie ein tatsächliches Zurückbleiben vor, was ein Phänomen unseres Zyklus ist und nicht des vergangenen. Die dritte Intention ist eine Folge der ersten, die von dem väterlichen Weltengrund kommt. Also können wir eine gewisse Vorbestimmtheit im Zurückbleiben der dritten Hierarchie wegen der Verführung des Menschen feststellen. Das tritt in zwei entgegengesetzten Arten auf. Die luziferischen Wesen führen uns zurück zur Vergangenheit und nach oben zu den geistigen Höhen. Sie haben die Absicht, die Ewigkeit in den Augenblick (in die Zeit) hineinzutragen. Sie wollen dem Menschen zu viel Ewigkeit geben und führen ihn zu dem großen Pralaya – dem Mahaparinirvana. Eine solche Transformation kann kein einziger Mensch ertragen, selbst im Augenblick des Todes nicht.

Deshalb hat das Verleihen von zuviel Geist-Ewigkeit eine entgegengesetzte Wirkung und anstatt sich emporzuheben, bindet sich der Mensch an die tote Materie, in der die ahrimanischen Wesen herrschen. Sie wollen dem Augenblick Ewigkeit verleihen („Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! du bist so schön!“, „Faust“ I) und führen den Menschen vorwärts und abwärts, indem sie seine bisherige Evolution streichen und eine neue beginnen, die vollkommen auf dem irdischen Mineralreich gegründet ist.

Der alte Saturn nahm seine Entwicklung auf der Grundlage des Atma der Geister des Willens auf und Ahriman weiß, dass früher oder später alles Mineralische verschwinden wird. Damit dieses Mineralische weiter vorwärts und abwärts geht, will er das Leben mithilfe des Menschen beherrschen und dieses Leben dem Mineralreich geben. Sollte ihm das gelingen, würde ein mechanisches Universum entstehen, eine Welt der Maschinen, mit denen der Mensch unumkehrbar verbunden ist, und die Pflanzen und Tiere aus dieser Beziehung ausgeschlossen sind. Bisher erscheint eine solche Entwicklung unmöglich, da der Zugang zum Lebensäther im Ich abgeschnitten wird. Wenn der Mensch das Leben aufsucht, erhebt er sich mit dem Ich zum Reich der Engel, in dem Ahriman keine Macht besitzt. Er herrscht in den unterphysischen Reichen, wohin er auch die Menschen antreibt, um dort das Leben aus dem Geistesmenschen zu rauben. Könnte das wirklich gelingen? Und wenn ja, welche Folgen würde das für solche Personen in den nächsten Äonen haben? – Diese Frage müssen wir sehr ernst nehmen, wenn wir die Bedeutung des Geistesmenschen für die Erfüllung der Ziele im ganzen Zyklus des Sohnes bedenken. Mit der Inkarnation Ahrimans gewinnt diese Frage an noch mehr Wichtigkeit! Wie verhält sich diese Gefahr zum Auferstehungsleib?

Es ist deutlich, dass die Entstehung des Mineralreichs von entscheidender Bedeutung für das Auftauchen des menschlichen Selbstbewusstseins ist – das geschah wegen der Überlegenheit der ersten Intention über die zweite, was eine dritte Intention hervorgebracht hat. Zur Mineralisierung der saturnischen Wärme hat auch der Sündenfall eine große Rolle gespielt. Luzifer hatte vor, den Menschen durch das Phantom zu einer Bewegung des Heiligen Geistes von der Zukunft zur Vergangenheit zu führen, indem das Dasein im Erdenäon nur leicht gestreift wird und der Mensch sich sofort zum Manas erhebt. Auf diesem Weg wären wir unsichtbare Übermenschen geworden, ohne dass wir eine Seelenentwicklung durchgemacht und ein Ich erlangt hätten. Steiner nennt einen solchen Menschen einen „korrumpierten Engel“, der anstatt auf den Jupiter auf eine Art Mond übergehen würde.

Dagegen sah Jahves Plan etwas anderes vor. Am Anfang hat Jahve den Erdenmenschen in der Form einer menschlichen Individualität erschaffen, deren Prinzip der Einheit der drei Leiber sich in Jahves Ich-Bewusstsein befand. In der lemurischen Zeit hat er aber dieses Prinzip in die innere Leiblichkeit des All-Menschen eingeführt, was das Beschenken der Menschheit mit einem eigenen Ich bedeutete. Die Wesen der dritten Hierarchie an dem Ich zu arbeiten und es zu personalisieren, was später zur Entstehung der Rassen, Völker usw. führte, die auch ein äußeres Prinzip der Einheit hatten. Luzifer wollte das alles nicht, doch mit der Versuchung hat er die Sinnesorgane für die Außenwelt geöffnet. Der Mensch begann, sich nach Eindrücken von dieser Welt zu sehnen und das äußere Prinzip der Einheit hat sich drinnen in der Leiblichkeit widerspiegelt. Deshalb entstand das niedere Ich. Luzifer hat das ungewollt bewirkt. Er hat mit einer solchen Folge der Individualisierung nicht gerechnet. Ahriman hat als Luzifers Karma den Prozess vertieft, indem er das Phantom mit Stoff gesättigt hat und uns zu jenem Verstand geführt hat, bei dem das Wissen über die Außenwelt und über uns selbst abhanden kam. Anstatt zur luziferisierten Sphäre des Manas bewegte sich der Mensch zu den unterphysischen Welten Ahrimans. Luzifer hat diesen ganzen Prozess in Gang gesetzt, als er verführend im Astralleib vom Vater wirkte, in dem die zweite Intention fehlt. Sie war im Astralleib des Sohnes und im Astralleib des Heiligen Geistes, doch auch dort war die erste Intention vorherrschend, die mit dem Prinzip des Vaters zusammenhängt. Dieses Prinzip hat den Menschen zum Gruppenbewusstsein geführt, aber das Zentrum dieses Bewusstseins konnte nicht in die sinnliche Realität übergehen. Im Laufe der Evolution haben der Sohn und der Heilige Geist das Gruppenbewusstsein zerkleinert und das Bewusstsein wurde für jeden Menschen individuell. Dieser Prozess fand allerdings im absteigenden Evolutionsstrom statt und deshalb haben sich die beiden Hypostasen beim Hinunterstieg bis zur sinnlichen Realität zurückgezogen und das menschliche Bewusstsein begann, von der toten Widerspiegelung bedient zu werden. Dieses entstand aus der „Verhärtung“ der Gesetze des physischen Leibes in der Sphäre des Materiellen und seiner Macht über die feinen geistigen Gesetzmäßigkeiten der Äther- und Astralleiber. Dem Form-Leib haben sich die menschlichen Gedankenformen widersetzt. Die Idee der Welt hat sich im Menschen sich selbst widersetzt. Der Form-Leib hat mit schnellem Tempo Materie in sich aufgenommen und begann auszuarten. Die Realität im Weltenall sind die Formen der Substanz und selbst wenn sie kein Bewusstsein haben, bewirken sie trotzdem Handlungen. Aber dann fehlen in ihnen die zurückbleibenden Wesen und es entsteht eine Form, in der fehlt die Harmonie der Wechselwirkung zwischen den drei Weltenprinzipien – Idee, Substanz und Leben – und der drei Hypostasen der Heiligen Trinität. In der komplizierten Zusammensetzung der drei menschlichen Leiber hat sich das Phantom mit dem Produkt des Zerfalls der Dreieinigkeit im Menschen verbunden – der Aschenbildung. Dabei sollte das Phantom zusammen mit dem Ätherleib von der Erdenevolution (in der die erste Intention ihr Ende erreicht hat) zur zweiten Intention der Erhebung der Senkrechten entlang übergehen. Die Asche ist die tote Endform der Substanz, in der das Leben des väterlichen Weltengrundes, vom Vater über die Substanz vermittelt, zu Tod wurde. In der Asche fehlt das Leben, die Kraft der Metamorphose. Hierher reichte das Urfeuer der Substanz vom alten Saturn und die Wärme können wir im irdischen Feuer finden.

Das Atma-Bewusstsein sollte ebenfalls eine Metamorphose erleben, von der ersten Intention befreit werden und zur zweiten übergehen. In der Sphäre der Hierarchien metamorphosierte sein Hinunterstieg ohne Rest und ohne Schäden in eine Erhebung, denn das Göttliche Bewusstsein steigt strukturiert in die Hierarchien hinunter, um sie als eigene Elemente zu höheren Bewusstseinszuständen zu erheben. Bei einzelnen Wesen der dritten Hierarchie lag das Zurückbleiben am Hinunterstieg des Menschenreichs und hatte die Tendenz der Unumkehrbarkeit.
Bei dem Menschen und den Naturreichen hat der Hinunterstieg unerhörte Tiefen erreicht. Dabei wurde das Leben schwächer, die Idee hat sich differenziert und die Substanz materialisiert. Es entstanden Systemobjekte ohne innere Einheit. Der Prozess hat bereits auf dem alten Saturn begonnen und seitdem strebt das Universum mit seiner ganzen Kraft danach, den Objekten, die in den sinnlich-materiellen Teil des Weltenalls übergegangen sind, ein immanentes Prinzip der Einheit zu verleihen. In den menschlichen Monaden geschieht das mit dem vierten Wesensglied des dreifachen Leibes – dem Mineralleib. Im Mineralleib sind die Kräfte konzentriert, die dem materiellen Weltenall eine innere Einheit verleihen. Aber diese Einheit ist der Gegensatz der äußeren übersinnlichen Einheit.

Das Atma wirkt auch in diesem vierten Wesensglied des Menschen, in dem es aber weder Leben noch Manas-Bewusstsein gibt. Deshalb gerät das Atma in ihm unter die Abhängigkeit vom Mineralischen, von den unternatürlichen Kräfte, was Schäden im Phantom verursacht hat, das die Zerfallprodukte der Dreieinheit (Atma, Buddhi und Manas) in sich aufgenommen hat.

Andererseits kam es zum wachen Ich-Bewusstsein im Erdenäon gerade wegen der Bindung des Atma (des Geistesmenschen) mit seinem Gegenstück – der Wärme – im Laufe der Entwicklung. Das entstandene Ich ist der Gegensatz zum Atma, doch es ist immerhin ein eigenes Prinzip der Einheit. Hier entsteht die Frage, wie das Ich-Bewusstsein sich zum Ich erheben soll, das der Schutzengel bewahrt? Das Manas des Engels als eine Bewusstseinsstufe ist dem Ich (Geistselbst) des Menschen ähnlich, aber es hat eine andere Form, da der Engel keinen physischen Leib und kein Ich braucht, um das Manas zu erlangen und zu verinnerlichen. Beim Menschen sollte die Wende von der ersten zur zweiten Intention im Ich in der sinnlichen Realität des Daseins erfolgen, denn das Wesen der zweiten Intention manifestiert sich im Wachsen des Ich-Bewusstseins. Die eine Methode, die hauptsächlich im Osten praktiziert wird, bedient sich der Auslöschung des Ich, das der Gegensatz des Göttlichen Bewusstseins ist. Das geschieht bei den Menschen, die Luzifer befolgen. Die Rückkehr des Atma aus der Sphäre des Nichtdaseins zu der zweiten Intention sollte aber nicht einfach durch die Auslöschung des Ich erfolgen, sondern den Charakter einer Metamorphose tragen, einer Vereinigung des Nichtdaseins mit dem Dasein. Da die Intentionen der Entwicklung vom väterlichen Weltengrund kommen, konnte die Änderung für das Atma in der physisch-sinnlichen Realität nur von dort kommen, indem der Zweite Logos – der Gott-Sohn – herabgesandt wurde – das ist Christus als die Einheit des väterlichen Weltengrunds im Zyklus, als das Makrokosmische Ich des väterlichen Weltengrunds, das die drei Hypostasen zu einer Einheit im Zyklus des Sohnes bringt, wobei Christus eine dieser Hypostasen ist – das Buddhi-Prinzip. In der Manifestation des Buddhi-Prinzips sieht man am besten den Unterschied zwischen dem Sohn und Christus. Als das Atma unter die Abhängigkeit vom physisch-mineralischen Leib geriet, reichten die Kräfte des Sohnes-Buddhi nicht, die Intention zum Atma zu wenden und Er richtete die Substanz zum Vater zurück. Der Sohn brauchte das auch nicht zu tun. Der Mensch unterscheidet sich aber wesentlich von den Hierarchien und die Rückkehr des Lebens in die Substanz konnte daher nicht vom Buddhi des Sohnes ausgehen, welcher das Leben des Zyklus ist, sondern vom Buddhi des Christus, Welcher das Leben des väterlichen Weltengrundes ist – das Ewige Leben, das nur als Ich und im Ich manifestiert ist. Dieses Ich-Buddhi trägt beide Intentionen in sich und konnte als Einziges die Wende der Intentionen im Menschen vornehmen. Die Sonnenintention steht grundsätzlich über der Zeit, aber sie hat immerhin nicht nur einen Opfercharakter, sondern hängt mit der physisch-sinnlichen Realität zusammen, damit die Hierarchien sich in ihr wegen der eigenen Entwicklung spiegeln können. Am Anfang des Alten Testamentes ist davon die Rede, dass Gott etwas getan hat und „gesehen hat, dass es gut ist“, d.h. Er hat Sich Selbst in der Schöpfung gesehen, auch wenn diese physisch-sinnlich und das Ergebnis der ersten Intention war. Der Vater hat den Sohn bis zur Schwelle der Sinneswelt begleitet, doch in die Sinneswelt hat schon der väterliche Weltengrund den Sohn als Christus geschickt. Auf dem alten Saturn hat der Vater den Sohn-Christus vorgeschickt, und Dieser sollte ihm auf der alten Sonne vorauskommen und dem Zyklus Leben verleihen, doch in unserem Äon wurde das Leben im Werk des Vaters zum Tod. Im Erdenäon hat nun Christus wieder den Vater überholt, doch Er wurde vom väterlichen Weltengrund herabgesandt, um das Atma vor dem Absturz in die Aschenbildung zu retten und sein wahres Bild vom Anfang des Zyklus – das Bild des Vaters – zurückzugeben. Statt Buddhi, das die Cherubim dem Menschen auf der alten Sonne einprägten, um nicht nur das Leben, sondern das Leben des Ich im Ätherleib (durch die Geister der Weisheit) zu schenken, sollte nun Christus Selbst als Ich-Buddhi in die drei Hüllen eines Menschenwesens eintreten. Wie hat Er das gemacht?

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3 Gedanken zu „Der Auferstehungsleib – Teil 1

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