Die unrechtmäßigen Methoden der Verbindung mit der geistigen Welt: Rückführung, Hypnose, Derwischtänze u.a.

Am 04.02.2017 wurden 18 kurze Videoclips zu Themen aus dem esoterischen Christentum aufgezeichnet, die sich nicht an Anthroposophen, sondern an junge Menschen mit Interessen für die Spiritualität richten und der Orientierung dienen sollen. Einige der Themen, die auch für deutschsprachige Leser von Interesse sein könnten, da sie aktuell sind, werden im Blog als Text vorgestellt. Über eine Fortsetzung dieser Arbeit mit Minivorträgen (10-20 Minuten) über verschiedene spirituelle Themen, die bisher sehr erfolgreich war, wird nachgedacht.

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Textfassung einer Videodatei vom 04.02.2017

Nachdem wir über den zukünftigen Weg der Menschheit zur Trennung in die Rasse der Guten und die Rasse der Bösen gesprochen haben, wollen wir auf einige Methoden eingehen, die unrechtmäßig für den heutigen Menschen, darunter die Rückführung, die Hypnose oder der Derwischtanz.

In den alten Zeiten, als über der Kastalischen Quelle bei Delphi im alten Griechenland die Pythia die aus der Quelle heraufströmenden Dämpfe einatmete, geriet sie in einen ekstatischen Zustand und sprach Worte aus, ohne sich im eigenen Bewusstsein zu befinden. Neben ihr stand der Priester in seinem wachen Tagesbewusstsein und deutete die Worte der Pythia. Die Pythien waren Frauen mit einem solchen Körperaufbau, dass eine Lockerung ihrer Leiber durch diesen äußeren Faktor – den heraustretenden Schwefel –  leicht zustande kommen konnte. Dabei empfing sie das, was Wesenheiten von oben sagten. Die Frage ist aber, was für Wesenheiten das sind. Im Altertum waren es rechtmäßige Wesenheiten, später sind mit der Entartung der Mysterien dunkle Wesenheiten in sie eingedrungen. Dadurch gerieten die Mysterien in eine ernsthafte Krise und unterlagen einem Verfall. Wenn wir über die alten Mysterien sprechen, müssen wir bedenken, ob es um die älteste, mittlere oder jüngste Phase der Mysterien geht, da zwischen diesen erhebliche Unterschiede bestehen.

Etwas Ähnliches wie bei den Pythien geschieht durch die Einnahme von Betäubungsmitteln. Carlos Castaneda schrieb in seinen Büchern über den sog. Don Juan und den Gebrauch von Mescalito/Peyote. Das ist eine Psychodroge aus einer Kaktusart, die das Bewusstsein entrückt und durch deren Einnahme man sich für die übersinnlichen Welten öffnet. Allerdings öffnet man sich für völlig andere Welten, denn es gibt sowohl rechtmäßige als auch unrechtmäßige übersinnliche Welten. Letztere sind die Welten der dunklen Mächte. Es gibt verschiedenartige Astralwelten, die Frage ist, in welche Welten man durch den Konsum dieser Droge gerät. Von außerordentlicher Wichtigkeit sind die Illusion, die man dort erlebt, und das Bewusstsein, mit dem man sich dort aufhält. In der Vergangenheit wurden solche Substanzen benutzt, um leichter in die geistige Welt zu gelangen. Zum Drogenkonsum kam es erst später, als die natürliche Beziehung zur geistigen Welt verloren wurde. Das Hellsehen in den Menschen erlosch, das Gehirn wurde immer stärker mineralisiert. Um die alten Fähigkeiten wieder herzustellen, wurden solche Drogen eingenommen. Wohlgemerkt, das waren Drogen aus der Natur, keine synthetischen Drogen, aber dadurch wurden die alten Fähigkeiten auf eine unrechtmäßige Art wieder hergestellt.

Wenn der heutige Yogin versucht, durch sein Atmen jenes Erlebnis zu erreichen, das ein Yogin in der Zeit eines Patanjalis hatte, obwohl das schon zu spät ist, oder  Krishnas – das sind enorme Zeitunterschiede – muss er wissen, dass ca. 2000 Jahre v. Chr. die Atmosphäre nicht so beschaffen war, wie die Luft, die wir heutzutage atmen, sondern sie war voller Leben. Damals gab es selbstverständlich auch Sauerstoff, aber die Atmosphäre war mit Seele gesättigt, sie war geradezu lebendig.  Als der Yogin mit jener bildhaften Gruppenform des Bewusstseins meditiert und geatmet, sein Atmen in den Rhythmus gebracht hat, konnte er eine Beziehung zum Makrokosmos herstellen oder in sein Inneres gelangen und mystische Erlebnisse haben. Diese Erlebnisse bestanden entweder in der Ekstase – der Öffnung nach draußen – oder der Vertiefung in das Innere. Das sind die beiden Formen der Erlebnisse, die auch in der nördlichen und südlichen Strömung zum Ausdruck kommen – Ekstase, die man draußen in der Natur fand oder Mystizismus – das Sich-selbst- Erleben in seinem Innern. Man kann sagen, dass Die oberen und die unteren Götter erlebt wurden, die unteren sind die dunklen luziferischen Götter, die oberen sind die rechtmäßigen Götter. Später entsprach das den Apollonischen und Dionysischen Mysterien. Dabei waren die Mysterien zum Eindringen ins Innere viel komplizierter, da man dem Bösen im eigenen Innern begegnete und durch ein großes Fegefeuer gehen musste. Um in diese Mysterien des Innern zu kommen und Eingeweihter zu werden, war eine umfangreiche Reinigung des Astralleibes notwendig. Nicht zufällig musste der große Pythagoras 20 Jahre lang vor dem Tor der Priester in Ägypten warten, damit er zugelassen wurde und alle Prüfungen der Luft, des Wassers usw. durchlaufen konnte.

So sah es im Altertum aus, als die Mysterien rechtmäßig waren. Damals gab es auch Sexkulte – in großer Zahl bestanden sie in Babylonien-, doch in der Sexualität gab es das gefühlsmäßige Element nicht, sondern die Sexualität wurde in den Geist erhoben, wobei man zu einer Beziehung zur Geisteswelt kam. Das ist auch der Sinn des altindischen Kamasutra. Der heutige Mensch nimmt es mit seinem heutigen Bewusstsein als Pornografie auf, ohne überhaupt etwas von seinem tieferen Sinn zu verstehen. Jenes war geistige Technik zum Verbinden mit der geistigen Welt, ohne das die Beziehung erotisch erlebt wurde. So hat sich auch die Empfängnis der Jungfrau Maria vom Heiligen Geist zugetragen, die selbstverständlich von Joseph empfangen hat, aber im Geist, ohne Sinnlichkeit. Die beiden haben diesen Akt überhaupt nicht physisch erlebt, alles ereignete sich im Geist. Der heutige Mensch macht sich über diese Empfängnis vom Heiligen Geist lustig, weil er nichts davon verstehen kann.

Solche Handlungen waren im Altertum rechtmäßig. Als die Kulte sich zu  entarten begannen, kam es zu sexuellen Ausschweifungen im Zweistromland, weshalb der Begriff die Hure Babylon in der Offenbarung des Johannes verwendet wird, da sich diese Kulte zu fleischlichen Leidenschaften entartet haben, in die sich dunkle Wesenheiten einmischen. Durch sie kam es zu allen Exzessen, die den Verfall jener Mysterien verursacht haben.

In den neuen Zeiten der fünften Kulturepoche, die nach 1413 begann, sind all diese Formen der Verbindung zur Geisteswelt – Drogen, Sex usw. atavistisch und schädlich. Wenn der Mensch, der seine Beziehung zur geistigen Welt abgebrochen hat, Probleme im Leben hat, möchte er einen neugierigen Blick in seine Vergangenheit werfen, insbesondere wenn er Interesse an Themen wie Karma und Reinkarnation hat, um zu sehen, warum diese Probleme ihn heimsuchen. Diese Neugier ist nur natürlich, doch müssen wir folgende Warnung aussprechen: Hinter allen Geheimnissen der Welt steht das Geheimnis des menschlichen Karma. An der Karma-Bildung beteiligen sich alle neun Götterhierarchien und passen das individuelle Minikarma des Einzelnen in das Karma des ganzen Weltalls, des ganzen Manvantara ein. Hier sind gigantische geistige Kräfte am Werk! Selbst wenn man also einen Blick nach hinten wirft, braucht man sehr starke Urteilskräfte, um den Sinn dessen zu verstehen, was man aktuell im Leben erlebt. Mit dieser Sinnlichkeit, mit diesen Emotionen der Sympathien und Antipathien kann jemand z.B. als Reaktion auf die Tatsache, dass seine gegenwärtige Frau ihn im vergangenen Leben getötet hat, sofort eine schlechte Einstellung zu ihr ausbilden. Damit einem Menschen folglich der Zugang und Blick zu vorherigen Inkarnationen gewährt werden, muss er sehr fortgeschritten auf dem Gebiet der Spiritualität sein. Nur so kann er dieses Wissen als „anschaulichen Unterricht“ auffassen und seinem heutigen Leben durch diesen Blick in die Vergangenheit einen Sinn geben, damit er sein zukünftiges Leben gottgefällig und den Aufgaben seiner heutigen Inkarnation entsprechend erlebt. Hier ist also jegliche Neugier verhängnisvoll und stellt eine wahre Pest in der Spiritualität dar. Steiner hat es vermieden, solche Details mitzuteilen. Er hat Vieles über vergangene Leben lebender Personen aufgedeckt, doch in einer Art, dass es nicht klar wird, um wen es geht. Hier ist jegliche Neugier schädlich und kann großen Ärger bringen.

Was stellt z.B. etwas die Hypnose dar, von der sich die Rückführung nicht wesentlich unterscheidet. Der Mensch hat ein Ich – das gegenständliche, wache Ich, das niedere Ich, mit dem ich etwas diese Kamera sehe, die mich filmt. Dieses Ich, das im Laufe von Tausenden Jahren errungen wurde, muss m Menschen existieren, denn es ist die Grundlage des Menschen. Wenn diese Grundlage beseitigt wird, verliert der Mensch sein Bewusstsein und wird in eine andere Art von Bewusstsein versetzt. Alles ist in Bewusstseinsstufen unterteilt. Das Bewusstsein des Minerals ist trancehaft, über ihm befindet sich das Bewusstsein des Baums, über ihm ist das Bewusstsein des Tieres, über diesem – unser Bewusstsein. Über unserem Bewusstsein befinden sich die Bewusstseine des Engels, Erzengels usw. bis zum Seraphim und der Trinität. Innerhalb der Menschenebene unterscheiden wir uns auch in der Stufe unseres Bewusstseins voneinander und alles andere in unserem Leben ist eine Folge davon- wie man aussieht, was man sagt, was man tut – alles ist eine Folge der von uns erreichten Bewusstseinsstufe. Ändert jemand seine Bewusstseinsform, so wird er zu einer anderen Art, die scheinbar nicht von dieser Welt ist.

Wenn man also schläft und träumt, verfällt man in den Zustand eines Tieres. Das Tier sieht uns an – besonders manche Hunde können uns sehr klug ansehen -, aber es träumt von uns. Das Tier sieht uns an, doch das ist sein Traum. Das ist wörtlich der Traum des Menschen. Das Tier hat kein Gedächtnis, obwohl jeder sagen würde, dass ein Hund sich nach seinem Herrchen sehnt und leidet, wenn er nicht da ist – dort geschieht etwas anderes, worauf wir jetzt nicht eingehen werden. Das Tier hat kein Gedächtnis, nur ein Wesen, das ein Ich besitzt, hat ein Gedächtnis. Das Gedächtnis des Tieres ist in seinem Gedächtnis, das in der Astralwelt liegt. Das Tier hält sich auf der Erde auf, es besteht aus einem physischen, ätherischen und astralischen Leib und sein Ich ist oben. Wir Menschen haben diese drei Leiber auch, doch unser Ich ist hier auf der Erde. Wir sind die einzigen Wesen, deren Bestandteile in der materiellen Welt sind, deshalb haben wir in einer besonderen Art unsere Ich-Substanz gebildet. Alle anderen Wesen haben ihre Ich-Substanz in ganz anderer Art gebildet, um Menschen zu werden. Ein Mensch zu werden, bedeutet ein Ich zu werden. Unser Engel musste früher auch ein Mensch sein, allerdings unter völlig anderen Bedingungen (auf dem alten Mond.). Die menschliche Evolutionsstufe ist die Ich-Stufe. Nach dem Erlangen dieser Stufe steigt man in seinem Bewusstsein auf. Damit ein Wesen also ein Gedächtnis hat, muss es ein Ich im Diesseits haben. Das Tier hat in diesem Sinne kein Gedächtnis. Wenn man hypnotisiert wird oder bei einer Rückführung in Trance versetzt wird, was fast das Gleiche ist, dann eliminiert man dieses gewöhnliche Ich und der Mensch wird zu seinem Astralleib zurückgebracht. Der Patient wird also zu einer Art Tier, obwohl er eigentlich ein Mensch ist. Auf diese Weise wird man anfällig. Der Hypnotiseur bzw. der Rückführer wird quasi zum Ich seines Klienten. Er leitet ihn an, da er sein Ich eliminiert hat. Er verfährt mit dem Klienten so wie wir zum Hund „Sitz“, Gib Pfote“ sagen und ihm Tricks beibringen. Doch die Menschen sind keine Tiere, denn die Ich-Evolution hatte auch Auswirkungen auf die Leiber – auf den physischen, ätherischen und astralischen. Selbst wenn wir unser Ich aufheben, unterscheiden wir uns von den Tieren. Uns hat das Ich zum aufrechten Gang gebracht. Das ichlose Tier dagegen ist in seiner Stellung parallel zu Erde verblieben. Die aufrechte Stellung wurde vom Ich bewirkt und von nichts anderem. Wenn man das Ich eliminiert, stürzt man den Menschen auf eine niedrigere Stufe herab. Das Bewusstsein der Pflanze ist gleichsam ein traumloser Schlaf. Das Tier schläft und träumt und die Pflanze schläft ohne zu träumen, das Mineral befindet sich im Trancezustand, es hat die niedrigste Bewusstseinsform und sein Ich befindet sich am höchsten in der Geisteswelt, deshalb wird das Mineral erst auf dem Vulkan ein Mensch werden – natürlich unter völlig anderen geistigen Bedingungen.

Wenn man sich also einer Hypnose oder Rückführung unterzieht, wird man in niedrigere Bewusstseinsformen eingeführt und man unterliegt allmählich bestimmten Manipulationen. Von der Qualität desjenigen, der sich mit dieser Praktik beschäftigt hängt es ab, was mit dem Klienten geschehen wird. Er kann seine Ichhaftigkeit in die Menschenleiber des Klienten anlegen, vor allem in den Astralleib (den Seelenleib), wo sich die Emotionen, die Begierden befinden. Wenn der Rückführer also in unserem Astralleib Jenes einführt, was von ihm kommt, mischt er sich in einer sehr unrechtmäßigen Art in unseren Astralleib ein, der durch die eigene Ich-Evolution erarbeitet worden ist. Auf diese Weise wird man von dem Hypnotiseur oder Rückführer abhängig. Mit der Zeit kann er uns manipulieren und mit uns alles machen. Zudem bekommt er Geld für seine Dienstleistungen und wenn man in diese Tätigkeit Geld einführt, kommt es zum Satanismus in reinster Ausprägung.

Diese Praktiken führen uns zu vergangenen Bewusstseinsformen zurück – das bildhafte Gruppenbewusstsein, das wir vor  über 3000 – 5000 Jahren hatten. Stattdessen appelliere ich, dass die Menschen von dieser wachen Bewusstseinsform, die wir alle  jetzt haben, zur Bewusstseinsform der Engel aufsteigen. Der Engel beherrscht ein waches Bewusstsein in seinem Astralleib. Dann hat man nicht ein eliminiertes Ich, wie das bei der Rückführung oder Hypnose der Fall ist, sondern man muss im Astraleib wach werden. Das bedeutet, dass man seinen Astralleib in Geist verwandelt. Nicht zum Tier sollten wir zurückkehren, sondern zum Dasein eines Engels streben und den vernünftigen, wachen Geist im Astralleib haben, All die atavistischen Formen wie der Derwischtanz, die Hypnose, die Rückführung bringen uns in die Vergangenheit, in vergangene Perioden der Evolution zurück, die damals und für den damaligen Aufbau des Menschen, in dem es kein Ich gab, rechtmäßig waren. Wenn der Mensch bereist ein Ich besitzt, ist es eine absolute Barbarei und ein Verbrechen, dieses Ich zu eliminieren und am Menschen als Gruppen-Ich zu arbeiten. Denn der Rückführer erfüllt quasi die Rolle des Gruppen-Ich eines Tieres. Dieses Gruppen-Ich sagt etwa den Störchen, dass sie aus Afrika zu ihrem Nest etwa in Bulgarien fliegen sollen. Das ist die Rolle, die dieses Gruppen-Ich erfüllt. Mit welchem Recht will also ein Rückführer diese Rolle für sich beanspruchen? Das ist die größte Barbarei, die man einem Menschen antun kann! Schamanismus, Hypnose  bis hin zur Voodoo-Magie – das sind schwarzmagische Praktiken, alte Formen, die noch existieren und sich noch lange Zeit hinziehen werden. Je mehr das Böse mit der Manifestation des Antichristen ansteigen wird, desto mehr werden diese Formen an Kraft gewinnen, denn Menschen, die das praktizieren, werden zu Mittlern der dunklen Mächte. Dort, wo das wache Ich-Bewusstsein mit dem höheren  Ich in rechter Weise („Nicht ich, sondern Christus in mir“) funktioniert, kann das nicht passieren. Christus ist das einzige Wesen, Das unser Ich auswechseln darf – kein anderer! Christus kann unser Ich für einen Augenblick aufheben, damit wir die Idee aus der übersinnlichen Welt ergreifen. Wenn wir über jedes andere Wesen sagen, etwa „Nicht ich, sondern der Engel in mir“, verlieren wir sofort unser Ich-Selbstbewusstsein und verfallen in eine niedrigere Evolutionsstufe. Deshalb bestimmen die bemerkenswerten Worte des Apostels Paulus „Nicht ich, sondern Christus in mir“ den ganzen zukünftigen Verlauf der menschlichen Evolution. Er war das erste Menschenwesen auf der Erde, das diese Tatsache gewahr wurde – dass Christus nunmehr in uns leben kann und wir für einen Augenblick unser niederes Ich aufheben  können, so dass Christus dessen Platz einnimmt und uns die Geisteswelt in der rechtmäßigen Art offenbart. Danach wird der Vorhang der Geisteswelt wieder zugezogen, man kommt zu seinem niederen Ich zurück, aber in diesem Fall erinnert man sich und weiß, was man erlebt hat. Man kann dann die Idee in richtiger Weise in das Erdenleben einführen, um die gesellschaftliche Form des Menschenlebens zu verändern. So kann die Menschheit zur Entstehung der guten und nicht der bösen Rasse beitragen.

Di angeführten Formen atavistischer, vergangener Geistigkeit existieren in Bulgarien in großer Menge, da die Weltmysterien von den Bulgaren begründet wurden. Deshalb ist es unvermeidlich, dass hier inkarnierte Menschen unter anderem aus karmischen Gründen diese Geistigkeit mitbringen. Nicht von ungefähr sagte Beinsa Douno über die Geistigkeit in Bulgarien: „Wenn solche Hellseher in Bulgarien inkarnieren, bedeutet das, dass hier der Geist wirkt“. Hier sind alle Mysterien der Welt vertreten und das ist natürlich, wenn man bedenkt, dass die Bulgaren für die Ich-Evolution der Menschheit zuständig sind.

Trotzdem dürfen wir nicht unsere Hellseher leichtsinnigerweise leugnen – eine Stojna Prepodobna mag die Methode der Anthroposophie nicht benutzt haben, um sich in Verbindung zur Geisteswelt zu setzen, aber sie war dermaßen asketisch und Christus ergeben, dass ihr Hellsehen tadellos war – es werden Legenden über die Hilfe erzählt, die sie leidenden Mitmenschen erwiesen hat. Das Gleiche gilt für Djado Wlajtscho aus dem Dorf Konjowo – eine kolossale Persönlichkeit – der wieder inkarnierte Johannes der Täufer. Nicht zu vergessen Beinsa Douno, Slava Sevrjukova, Baba Wanga – obwohl Wanga grundsätzlich die Schwächste war, doch sie wurde in den Vordergrund geschoben, denn in der Zeit des Kommunismus und des vorherrschenden Atheismus brauchten die Menschen die Berührung mit dem Übersinnlichen. Und als sie zu der blinden Wanga kamen, erlebten sie mit Ehrfurcht den Kontakt mit dem Mystischen, unabhängig davon, ob sie Minister oder einfache Menschen waren. Jedes Ding braucht seine Zeit. Für den Kommunismus war Wanga die geeignete Form der Spiritualität. Die jetzt geeignete Form für das bulgarische Volk und für die Menschheit schlechthin ist das, was als Synthese dieser großen Impulse im menschlichen Ich angeboten wird. Steiner hat die Methode zur Belebung des Denkens gegeben und Beinsa Douno hat an der Schaffung moralischer Kräfte einer neuen Art mitgewirkt, die zum zukünftigen Bewältigen des Bösen dienen. Die Synthese der beiden Impulse ist eine qualitativ neue Methode der Ich-Entwicklung und Wiederherstellung unserer verlorenen Beziehung zu den Göttern.  Nur diese Synthese kann uns auf einen Weg mit festem Boden unter den Füßen zur geistigen Welt führen. Jeder, der sich anschickt, okkulte Praktiken zu vollführen, sollte wissen, dass er das enorme Risiko eingeht, sein Bewusstsein zu verlieren und in der Psychiatrie zu enden.

 

 

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Ein Gedanke zu „Die unrechtmäßigen Methoden der Verbindung mit der geistigen Welt: Rückführung, Hypnose, Derwischtänze u.a.

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