Der Mensch der Oktave

vorgetragen von Dimitar Mangurov am 25.12.2016 in Varna

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Gebet: Herr Gott Jesus Christus, wir danken Dir, dass Du auf die Erde herabgestiegen und Mensch geworden bist. Wir bitten Dich, das Ich von einem jeden auszufüllen, damit wir die erhabene Vorsehung Gottes für die Erdenmenschheit erfüllen. Amen!

Frohe Weihnachten! Möge Gott uns mehr Licht im Kopf und Frieden im Herzen geben, damit jeder von uns den wahren Weg für sich findet.

Das wichtigste Ereignis in Bulgarien der vergangenen drei Wochen seit unserem letzten Treffen ist zweifellos die Eisenbahnkatastrophe im Dorf Hitrino am frühen Morgen des 10.12.2016, bei der infolge der Entgleisung eines Güterzugs mehrere Gastanks explodiert und fünf Menschen gestorben sind. Über den Fall wurde viel geredet und geschrieben, man hat verschiedene Interpretationen gehört, doch am Ende wurde die Schuld den Lokführern wegen der zu hohen Geschwindigkeit gegeben. Die Geschwindigkeit ist als physische Ursache der Katastrophe wichtig, aber wir wissen, dass es immer etwas Geistiges gibt, das hinter dem Sichtbaren „hervorlugt“. Die Katastrophe wimmelt von Zeichen, die bei den Kommentaren überhaupt nicht berücksichtigt wurden, die uns aber auf die wahre Ursache der Tragödie hinweisen. Doch diesmal werde ich am Ende unserer Veranstaltung auf den Fall eingehen. Heute am frühen Morgen ist über dem Schwarzen Meer das Flugzeug abgestürzt, in dem das russische Alexandrow-Ensemble und der Chor der Roten Armee für ein Weihnachtskonzert zum russischen Militärstützpunkt in Latakia (Syrien) unterwegs waren. In beiden Unfällen gibt es nichts Zufälliges. Unser heutiges Thema „Der Mensch der Oktave“ steht in besonderer Beziehung zu diesen Katastrophen. Dieses Thema ist das vierte und wahrscheinlich das letzte in der Reihe, die zur Michaelizeit begann und sich durch besondere Charakteristika kennzeichnet.

Wir werden wie auch bei dem letzten drei Vorlesungen am höchsten Punkt beginnen – beim Väterlichen Weltengrund (VWG) bzw. Gott und Seiner Offenbarung -, d.h. beim Nichts, aus dem etwas absolut Neues entstehen sollte – der neue Evolutionszyklus mit dem Erdenmenschen im Zentrum. Es mussten ein gigantischer Weg zurückgelegt werden, unzählige Metamorphosen erfolgen, Riesenmengen an Geisteskraft verbraucht werden, bis in der Mitte des Zyklus ein Wesen mit einem Prinzip der Einheit auftauchte, das durch nichts bedingt wurde.

Der Weg beginnt bei den drei Göttlichen Hypostasen, in denen der VWG  sich nicht vorausgesetzt, bedingungslos offenbart, d.h. formlos. Indem sie im einigen Bewusstsein des VWG weilen, sind sie wesensgleich und für uns unerkennbar. Ihre Manifestation vollzieht sich über die neun Hierarchien von Wesen als drei einzelne Prinzipien der Einheit ihres Bewusstseins, also wenn sie die Form dreier Weltallstrahlen annehmen, die durch mehrere Unterstufen wirken. Der erste Strahl des Prinzips des Vatergotts wird von der ersten Hierarchie der wesenhaften Intelligenzen personifiziert, das Prinzip des Sohnes – durch die zweite Hierarchie und das Prinzip des Heiligen Geistes – durch die dritte Hierarchie. Die Beziehung zwischen den drei Stufen des Göttlichen Bewusstseins und den Unterstufen wird vom Sohn aufrechterhalten. Das Prinzip des Vater(gott)s manifestiert sich als sieben Stufen (Äonen) des Bewusstseins im Zyklus und sein Symbol ist ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte. Das Prinzip des Sohnes manifestiert sich als 49 Lebensstufen (Runden) und sein Symbol ist ein sechsstrahliger Stern. Das Prinzip des Heiligen Geistes manifestiert sich als 343 Formzustände (Globen), die 343 Modifikationen der Idee der Welt darstellen und sein Symbol ist der fünfstrahlige Stern. Das ist der uranfängliche allgemein bestimmte Sinn der Evolution in der Offenbarung des VWG, der den Charakter ihres Verlaufs bestimmt. Wenn wir nur den Verlauf der Evolution berücksichtigen, können wir sagen, dass der Sohn und der Heilige Geist aus dem Vater herausgehen – dem Ersten Logos -, wobei der Kreis den Vater symbolisiert und der Punkt im Kreis für die Offenbarung des VWG steht. Die Einheit der drei Hypostasen wird vom VWG gewährleistet, in Dem sie ihr äußeres und höheres Prinzip der Einheit haben. Selbstverständlich manifestiert sich jede der Hypostasen im Zyklus in einer eigenständigen Rolle, in der sie ihre innere Einheit besitzt. Deshalb können wir den Sohn und den Heiligen Geist auch durch Kreise veranschaulichen. Wenn die drei Kreise sich schneiden, bilden die Schnittpunkte ein gleichseitiges Dreieck, das aus den höchstmöglichen Prinzipien Atma, Buddhi und Manas besteht und „das Goldene Dreieck“ heißt.  Ins Zentrum des Dreiecks stellt Sich der Gottsohn, indem Er Christus wird – der Vertreter des VWG im Zyklus, „das allsehende Auge“, das die innere Einheit der drei Hypostasen im Zyklus gewährleistet. Wenn in der Offenbarung des VWG nur Seine drei Hypostasen wirken würden, würden sie sich zu einer Siebenfachheit entfalten. Allerdings wäre sie in sich geschlossen und nach einem solchen Zyklus müsste der VWG Seine Offenbarung „beseitigen“, „verschieben“ und Sich dann wieder manifestieren, um eine weitere siebengliedrige Metamorphose hervorzurufen, die keine Verbindung zu der vorherigen hat. So wäre eine Reihe geschlossener Offenbarungen entstanden, über deren Bestimmung sich nichts Konkretes sagen lässt.

Deshalb hat sich der VWG nicht einfach als drei Hypostasen geoffenbart, sondern Er hat in einer von ihnen – in der Hypostase des Gottsohnes – Seine Einheit manifestiert, indem Er den Sohn zum Gott-Allerhalter des Zyklus machte, zu dessen Alpha und Omega. Deshalb gehen vom Standpunkt der Aufgaben im Zyklus aus der Vater und der Heilige Geist von Christus hervor. Während der Erste Logos durch die geopferte Substanz auf dem alten Saturn die Grundlage der äußeren, objektiven, vom VWG vorbestimmten Einheit der Welt ist, so ist Christus als Träger des ewigen Lebens und des Ich vom VWG die Grundlage der inneren, subjektiven Einheit der Wesen in der Welt und der Hypostasen selbst, die auf dem Grund des Lebens ihres Ich verwirklicht wird. Dieses ewige Leben des Ich kann die im Zyklus durch die Hypostasen manifestierte Siebengliedrigkeit metamorphosieren und sie zur „Oktave“ erheben. Das ist eine Metamorphose der Metamorphose, bei der die Gesetze der Metamorphose selbst verändert werden. Dadurch wird es möglich, dass die Kulturepochen in Wurzelrassen übergehen, die Wurzelrassen – in Globen, die Globen – in Runden, die Runden – in Äonen und die Äonen – in einen neuen Zyklus nach dem Vulkan.

Wo erfolgt der Übergang zur Oktave? Wir wollen uns ein Bild vorstellen, das aus einem System aus Kreisen besteht, die ineinander geschlossen sind. Der innerste Kreis stellt unser Sonnensystem dar, um ihn herum ist der Tierkreis und der letzte Kreis ist die Offenbarung des VWG. Der VWG selbst umringt Seine Offenbarung von außen und von allen Seiten seiner Unsagbarkeit. Das, was sich innerhalb des Tierkreises befindet, ist das verinnerlichte Weltall des Evolutionszyklus, das über die drei Hypostasen errichtete Werk des VWG. Der Übergang zur Oktave erfolgt in der geistigen Sphäre zwischen dem Tierkreis und dem Kreis der Offenbarung – das ist das Gebiet des Pralaya, wo der Übergang zwischen den Äonen stattfindet. Wäre die Wirkung des Pralaya nicht durch Christus in die verschiedenen Stufen der Evolution hineingetragen worden, hätte jeder Übergang von der Siebengliedrigkeit zur Oktave zur völligen Vergeistigung der in dieser Siebenfachheit metamorphosierten Substanz geführt – selbst auf der Stufe der Kulturepochen und Wurzelrassen. Doch diese Tätigkeit Christi im Zyklus, die die 343 Formzustände mit Leben erfüllt, ist immerhin etwas, was eine „einfache Einheit“ gewährleistet. Christus hat als Hauptziel das Beschenken dieser Formen mit dem immanenten Prinzip der Einheit, das sie zu autonomen Individualitäten macht. Christus ist fähig, dies zu machen, denn Er ist der Träger der uranfänglichen Gottmenschlichkeit, die sich jenseits des Zyklus und der drei Hypostasen bis zum VWG Selbst erhebt. Das ist das Ich-bin-Prinzip – das vierte Glied der Dreihypostasen-Offenbarung des VWG. Es wird nicht innerhalb des Zyklus bedingt, sondern direkt vom VWG, was der Idee des Zyklus eine zweifache Bedeutung verschafft. Einerseits erhöht der VWG die Kraft Seiner eigenen Einheit, indem Er neue Wesen erschafft, denn die Wesen sind der Ausdruck Seiner eigenen Entwicklung – das ist die abstrakte Wesensgleichheit. Andererseits gibt Er sich den Wesen unwiderrufbar hin, indem Er sie in Freiheit zu Ich-Wesen heranwachsen lässt, die fähig sind, mit Ihm mitzuschaffen. Das ist die Wesens-, die Gottähnlichkeit in ihrer konkreten Form. Gott mischt Sich nicht in das Opfer ein, das Er auf dem Altar der Schöpfung darbringt, selbst wenn dieses Opfer in Widerspruch zu Seinem Willen gerät. Die wesenhaften Intelligenzen erheben sich in ihrem Ich-Bewusstsein, doch selbst wenn sie zum VWG zurückkehren wollen, behalten sie für immer ihren hierarchischen Namen bei, unabhängig davon, welche Metamorphose ihrer Wesensglieder das Wachstum in diesem Bewusstsein verursacht. Jeder Wirkende, der von Gott erschaffen wurde, hat einen Wert und ist eine unersetzbare Individualität. Der Engel wir immer ein Engel bleiben, der Arche – ein Arche usw. Mit der Erschaffung der Wesen gewährleistet der VWG die äußere Einheit, deren Hauptausführende die drei Hypostasen (über die Hierarchien) sind. Christus hat diese äußere Einheit mit der inneren Ich-Einheit vereinigt und das ist die wichtigste treibende Kraft der Entwicklung des Zyklus.
Wir wollen verfolgen, wie sich die erste Einheit als drei Weltensubjekte entfaltet, die folgende Zusammensetzung haben:

  1. Vatergott                       1. Gottsohn                      1. Gott Heiliger Geist
  2. Gottsohn                       2. Gott Heiliger Geist     2. Atma
  3. Gott Heiliger Geist      3. Atma                             3. Buddhi
  4. Atma                              4. Buddhi                         4. Manas
  5. Buddhi                          5. Manas                           5. Ich
  6. Manas                           6. Ich                                  6. Astralleib
  7. Ich                                  7. Astralleib
  8. Astralleib                      8. Ätherleib
  9. Ätherleib
  10. physischer Leib                             ​​

In der angegebenen Reihe widerspiegeln Atma, Buddhi und Manas das Dasein der hierarchischen Wesen, die diese Wesensglieder in einem bestimmten Ausmaß in sich bereits verwirklicht haben. Es fällt auf, dass das Weltenwesen in seiner manifestierten Fülle der Evolution zehngliedrig ist. Sein potenzieller Träger ist der Mensch und der Erste Logos ist in diesem Sinne der Vater der Welt der sieben Äonen. Das Weltenwesen des Sohnes ist achtgliedrig – so ist das Prinzip des Lebens in der Welt, das sich in den siebenfachen Metamorphosen manifestiert, die sich zur Oktave erheben und damit dem Lebensprozess Ununterbrochenheit verleihen. Das Wesen des Heiligen Geistes ist sechsgliedrig und in ihm ist die Idee der Welt als zwei Dreiheiten von Dasein manifestiert  – ein höheres und ein niederes. Somit wurde der Idee der Welt das Prinzip des Aufbaus angelegt – Abstieg – Aufstieg – Aufstieg durch Abstieg.

Hier streifen wir die drei Typen von Evolution im Zyklus, die wir letztes Mal besprochen haben. Die Sonnenevolution kam in den Zyklus (im weiteren Sinne) aus dem vorigen Zyklus und wird auch nach dem Vulkan weiter bestehen. Bei diesem Evolutionstyp erfolgt die Ich-Erhebung durch ein Opfer. Aus dem freien Schöpfertum der Sonnenevolution wurde der zweite Evolutionstyp hervorgebracht – Aufstieg durch Abstieg -, der auf die Schaffung des Neuen gerichtet ist. Die Geister des Willens haben die Substanz, d.h. sich selbst geopfert, indem sie die Substanz der zweiten Hierarchie als ein Objekt geschenkt haben, an dem noch zu arbeiten ist. Da sie ihr wesenloses Gegenbild – die Wärme – hervorgebracht hat, können wir die Zweite Intention (Aufstieg durch Abstieg) als das Phänomen der Erdenevolution betrachten. Diese Evolution hat im Saturn-Äon angefangen und wird im Vulkan-Äon zu Ende sein. Aus ihr kam die zurückbleibende stagnierende Mond-Evolution hervor, die eine noch kürzere Wirkungsdauer hat. Hinter der Sonnenevolution steht Christus und hinter der Erdenevolution – der Vater. Können wir dann den Heiligen Geist als den Hervorbringer der Mond-Evolution ansehen? Wir wollen zwecks Beantwortung dieser Frage die Struktur der Welt betrachten, die kreuzförmig aus den drei Hypostasen und Christus entsteht. Jede der Hypostasen innerhalb des Tierkreises besitzt ihr eigenes substanzielles, den Evolutionsprozess strukturierendes Kreuz aus lebendigen Kräften. Solche Kräfte sind die Tierkreiszeichen. Dem Prinzip des Vaters entspricht das Kreuz der physischen Kräfte („das Kreuz des Salzes“), das die Zeichen Krebs, Steinbock, Widder und Waage zu einer Einheit bringt. Dem Prinzip des Sohnes entspricht das Kreuz der Ätherkräfte („das Menschenkreuz“) – Zwillinge, Jungfrau, Schütze und Fische. Dem Prinzip des Heiligen Geistes entspricht das Kreuz der Astralkräfte („das Kreuz des Schwefels“) – Stier, Löwe, Skorpion, Wassermann. Doch neben diesen „persönlichen“ Kreuzen der drei Hypostasen gibt es zwei grundlegende Kreuze, die sich über das Gebiet des Tierkreises als Urbilder impulsierend erheben. Auf dem einen Kreuz vollzieht sich die Evolution des Zyklus aus der vereinenden Wirkung der drei Hypostasen (Logoi), wobei die Weltsubstanz der Weltidee im Weltenleben begegnet. Hier ist das ewige Leben von Christus durch den Sohn die Grundlage des Lebens im Zyklus. Dieses Kreuz wird von den Schöpfern des Tierkreises (der Tierkreis als die Sphäre des evolvierenden Weltalls innerhalb der Sphäre der Uroffenbarung) – den Seraphim – personifiziert. Die Offenbarung des VWG innerhalb des Tierkreises wird von den Cherubim ausgelöst.

Das zweite Kreuz ist das Kreuz Christi, des einigen Gottes des Zyklus. Das ist das Kreuz des uranfänglichen Gott-Menschenseins Christi, das Kreuz des Lebens des Zyklus, das die vier Hauptcherubim personifizieren, wobei jeder von ihnen zwei begleitende Cherubim an seiner Seite hat. Insgesamt gibt es derer also zwölf, die innerhalb des Tierkreises das evolvierende Weltall erschaffen. Auf diese Weise machen die zwei grundlegenden Kreuze die Weltstruktur achtgliedrig. Über diese äußerst wichtige Wahrheit hat Steiner schon 1907 auf dem theosophischen Kongress in München gesprochen. Deshalb wurde der Umschlag des Programmbuches mit einem von acht Rosen umwundenen Kreuz dekoriert.

Nach einer Reihe von Metamorphosen, die drei Äonen lang währten, tauchte zu Beginn des Erdenäons aus der achtgliedrigen Struktur der Welt der ursprüngliche Wärmenebel auf. Zuerst begann sich aus ihm alles abzusondern, das der Erden- und Mond-Evolution angehörte, damit die Götter auf der Sonne alles, was in der Evolution stagnierend war, anführen konnten. „Götter auf der Sonne“ meint die Wesen der zweiten Hierarchie, die sich auf dem Vulkan zur Bewusstseinsstufe der ersten Hierarchie erheben werden. Dann wird die Sonnenevolution zur Stufe der Tierkreisevolution aufsteigen und die Wesen der heutigen dritten Hierarchie werden sich zum Bewusstsein der zweiten Hierarchie erheben. Zudem werden sie fähig sein, das neue Sonnensystem für den neuen Zyklus zu schaffen.

Die irdische Evolution hat alles abgeworfen, was sie belastete. Das geschah wegen der irdischen „Götter“ (die heutigen Menschen in ihrer Entwicklungspotenz), deren höhere Entwicklung eine Weltnotwendigkeit ist. Auf dem Vulkan sollte der Mensch das Bewusstsein der Archai erreicht haben, und manche werden sich noch höher emporheben, um Wichtiges am Anfang des nächsten Zyklus zu vollbringen.

Doch nicht nur die Erde, sondern auch die anderen Planeten des entstandenen Sonnensystems – der wichtigsten Bildung innerhalb des Tierkreises – werfen Kräfte ab, die zu starker Materialisierung führen. Daraus entstehen die materialisierten Satelliten der Planeten. Die Mond-Evolution hat nichts abgeworfen und sie braucht das auch nicht. Ihre Götter sind die zurückbleibenden Wesenheiten der dritten Hierarchie, die entweder irgendwann die „Menschenstufe“ erreichen, also ihr Ich in richtiger Weise entwickeln werden oder sie werden sich immer stärker an das Böse binden. Wahrscheinlich werden einige von ihnen beim „Letzten Gericht“ im Venus-Äon aus dem Zyklus abfallen, andere werden bis zum Anfang des neuen Zyklus bleiben, da das Mineralreich zu den hierarchischen Reichen übergehen wird.

Im Sonnensystem bilden die äußeren Planeten Mars, Jupiter und Saturn quasi den wieder hergestellten Zustand der vorherigen drei Äonen. Dieser Zustand kann nicht in die Sonnenevolution eingehen, doch er braucht einen sehr tiefen Herabstieg in die Materie, wie das bei der Erde der Fall ist. Im weiteren Sinne der irdischen Evolution betrachtet, ist die Evolution der drei besagten Planeten schneller als die Evolution der Erde. In den inneren Planeten Merkur und Venus wurden die geistigen Bedingungen zur Vorbereitung der beiden zukünftigen Äonen des Jupiter und der Venus geschaffen. Der Uran, Neptun und Pluto haben sich wegen bestimmter zu erfüllender Aufgaben später dem Sonnensystem angeschlossen und erscheinen als seine äußeren Planeten. Sie stellen die Verbindung zum Tierkreis in einer Art her, die bisher nicht besprochen werden kann.

Auf diese Weise können wir im endgültig ausgebildeten Sonnensystem drei Typen von Evolutionen feststellen –  eine Sonnenevolution, die von der Sonne repräsentiert und geleitet wird, eine Erdenevolution, die von den sieben Planeten repräsentiert und von der Erde geleitet wird und eine Mond-Evolution, die von den Satelliten der Planeten repräsentiert und vom Mond geleitet wird. Hier fällt die doppelte Rolle des Mondes als Planet und Satellit auf. In der Ganzheit des Weltalls leitet er die zurückbleibende Evolution, die sich von der Erdenevolution ableitet. Deshalb ist der Mond im physischen Aspekt nur ein Satellit der Erde. Doch diese zurückbleibende Evolution hat eine geistige Quelle, deshalb hat der Mond auch den Rang eines Planeten. Im Sonnensystem wirken gemeinsam alle drei Evolutionstypen, ohne ihre Charakteristika zu verlieren. Die führende Rolle der Sonnenevolution lässt sich in der Kopernikanischen Ansicht über den Aufbau des Sonnensystems sehen. Dagegen zeigt sich die führende Rolle der Erdenevolution im älteren Ptolemäischen Weltbild. Bei Kopernikus bildet die Sonne den Ausgangspunkt und das Zentrum zur Entstehung des sinnlich wahrnehmbaren Sonnensystems. Bei Ptolemäus ist die Erde der Ausgangspunkt zur Entstehung und zum Wachstum des Bewusstseins. Die Erde müssen wir dabei auch als einen Äon und als die Hauptidee verstehen, aus der sich die Ideen der Planeten abtrennen und ein äußeres Dasein erhalten. In diesem Sinne hat sich auch die Sonne von der Erde abgetrennt. Die beiden Ansichten sind die beiden Seiten eines Ganzen – des sinnlich-physischen und des geistigen Weltalls. Nach Kopernikus steht die Sonne im Zentrum der ersten Ansicht und nach Ptolemäus steht die Erde im Zentrum der zweiten Ansicht. Die erste Ansicht ist in ihrem Wesen auch geistig, da die Sonne nicht nur eine „Spur“ im materiellen Weltall hinterlässt, durch die zur Sinnesseite Ätherkräfte eindringen. Bei ihrem Zusammenstoß mit dem Physisch-Materiellen entsteht die ewig dauernde Katastrophe, die wir als das Leben und die Wirkung der Sonne beobachten. Das geistige Zentrum des einheitlichen Weltalls wird jedoch durch das gröbste Materielle manifestiert, damit der Geist in die materiell-geistige Einheit bis zum Mineralischen herabsteigen kann, um es zu vergeistigen. Beide Systeme – das Kopernikanische und das Ptolemäische hängen hauptsächlich durch den Menschen und wegen des Menschen zusammen, denn von allen Ich-Wesen weilt nur der Mensch im Mineralreich.

Wenn wir im Kopernikanischen  System die sechs Planeten auf die eine Seite der Sonne stellen, so hat dieses System gemeinsame Züge mit dem Ptolemäischen System, in dem der Mond als Planet existiert. Beide Systeme stehen mit der kreuzförmigen Struktur des Weltalls in Beziehung. Auf der horizontalen Achse finden wir das Kopernikanische System, denn dieses ganze System befindet sich auf der gegenständlichen menschlichen Bewusstseinsstufe. Das Ptolemäische System beginnt bei der Sphäre des Gegenständlichen, danach folgen die imaginative, inspirative und intuitive Bewusstseinsstufe. Im Unterschied zu den sieben Himmelskörpern des Kopernikanischen Systems gibt es also hier acht Bewusstseinssphären, in dem die Hierarchien wirken. Die erste übersinnliche Sphäre ist die Mondsphäre.

Das Sonnensystem ist auf dem Weg der Evolution von den Hierarchien entstanden und in seinem Zentrum befindet sich die Erde. Der Übergang des Weltalls zur materiell-sinnlichen Seite wurde durch den Erdenstrom der Evolution bewirkt, der weniger vorbestimmt ist als der Sonnenstrom. Da er achtgliedrig ist, wird offensichtlich erwartet, dass er etwas Neues im Weltall hervorbringen wird. Im Altertum hat der nicht individualisierte Mensch als die achte Sphäre im geozentrischen System die Sphäre der Fixsterne wahrgenommen. Sie war das Prinzip der äußeren und inneren Einheit des Systems. Viel früher – in den ersten drei Äonen – war der Mensch ein Glied im hierarchischen Ich, ohne dass das Ich für ihn geboren war. Wir können sagen, dass der Mensch im Atma-Zustand war. Aus der Wirkung des Buddhi ist das Ich für uns geboren worden und wir haben die Früchte des Lebensbaums, des Ich als Leben, des Lebens als Ich gekostet. Doch wir haben diese Früchte nicht dergestalt individualisiert, dass wir vom Baum der Erkenntnis – vom Manas-Bewusstsein – „gegessen“ haben. Die Vertreibung aus dem Paradies, also aus der Sphäre des Tierkreises in die materielle Sphäre geschah im Astralkreuz des Heiligen Geistes, das das Kreuz des Menschen als Mikro- und Makrokosmos ist. Dann wurde der Adler zum Skorpion, d.h. wir haben das Ich-Surrogat erhalten – das Ich in der physisch-materiellen Wirklichkeit – und gerieten in Widerspruch zu den Weltenzielen. Um uns zu erlösen und auf den vorgezeichneten Weg  als Träger des ewigen Lebens im Ich zu führen, ist auch Christus dem Kreuz des heiligen Geistes entlang heruntergestiegen, indem Er das Evolutionswerk Jesus aus Nazareth benutzte. Auf diese Weise hat Sich Christus mit dem Kreuz der Evolution verbunden, mit all ihren Abstürzen und Widersprüchen. Nachdem Er die größtmöglichen Leiden erlebt hatte, stellte Er nach Golgatha das Evolutionskreuz an den Platz Seines Kreuzes und Sein Kreuz (Sich Selbst) – an den Platz des Evolutionskreuzes. So erhielt das Kreuz Christi acht Enden, die Weltstruktur wurde umgewandelt und in das Zentrum dieser neuen achtgliedrigen Struktur stellte Sich Christus als Ich-Lebensgeist und Symbol des Übergangs von der Siebenfachheit zur Oktave. Durch diese Verinnerlichung in einen Menschen wurde die ganze Weltstruktur in ein wesentliches Verhältnis mit dem Achtenden-Kreuz Christi gebracht, in dem die Evolution nur auf das Erlangen von Leben im Ich gerichtet ist. Der Mensch hat nunmehr eine innere und keine äußere Beziehung zum Kreuz der Evolution, auf dem er entstanden und erschienen ist, auf dem er sich aufgerichtet hat und nun zurückzubleiben riskiert. In den ersten Äonen wurde er auf das Weltenkreuz der Evolution physisch, seelisch und geistig aufgerichtet, nun muss er sich mit Christus selbst kreuzigen, d.h. er muss wie Christus auf Golgatha beide Weltenkreuze vereinigen. Dann kann man auch von einem Übergang zur Oktave reden. Golgatha fand im Erdenäon statt, allerdings in einer ganz anderen Weltkonstellation zwischen der Mars- und Merkurhälfte – wie in einer „achten Sphäre“. Das ist das Kreuz des neuen Anfangs und der neuen Ursache, in denen die reine Gesetzmäßigkeit der Erhebung zur Oktave existiert. Diese Sphäre ist nicht von dieser Welt. Während die Marshälfte die Bilanz der vergangenen drei Äonen (des Abschnittes des Vatergotts) und die Merkurhälfte die Vorbereitung auf die Zukunft (den Abschnitt des Heiligen Geistes) ist, so wird in der Mitte zwischen ihnen ihre allgemeine Metamorphose in eine Oktave vorbereitet. Hier ist das Zentrum des achtgliedrigen Kreuzes Christi, hier ist die „achte Sphäre“. Sie umhüllt geistig die Erde und den Mond und bereitet den zukünftigen Vulkan in dieser Bedeutung von ihm vor, in der die sieben Äonen zur Oktave übergehen werden. Wir wollen gleich differenzieren zwischen dem Geschehen auf der Sonne bei der Sonnenevolution und dem Geschehen in der Sphäre zwischen Erde und Mond. Die Wesen der zweiten Hierarchie werden die Sonne zum Vulkan-Zustand am Ende des Zyklus erheben, die Sonne wird zu einer Supersonne werden und sich opfernd in den Tierkreis des neuen Zyklus des Heiligen Geistes verwandeln. Auf dem Vulkan wird sich die achte Sphäre (die innere Einheit des Zyklus) mit der achten Sphäre des Tierkreises (der äußeren Einheit) vereinigen und beide werden sich gegenseitig durchdringen. Doch der Übergang der jetzigen Sonne unseres Sonnensystems von einem Stern zum Tierkreis wird gerade durch das Geschehen in der achten Sphäre der Erde und des Mondes vorbereitet. Es gewährleistet die Kontinuität zwischen den Zyklen. Hier ist der Mensch der Hauptfaktor der Entwicklung  – der Mensch der Oktave. Wer ist dieser Mensch?       ​

Das Ich Christi ist eine solche Substanz der Liebe, die sich von der Substanz der drei Hypostasen unterscheidet, weil sie direkt vom VWG kommt. Die Iche aller anderen Hierarchien gehen aus den drei Hypostasen hervor, wohingegen der Mensch seine eigentliche Individualisierung direkt vom VWG beginnt – mit dem universellen vierten Prinzip des Zyklus, das Christus im Zyklus verwirklicht hat. Indem der Mensch sein niederes Ich, das das Ergebnis der irdischen Evolution ist, in sein höheres Ich durch die Kraft des Christus-Ich metamorphosiert, wird er allmählich zur Vergeistigung seiner drei Leiber übergehen und diese nach und nach in Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch umwandeln. Das Ich der zehnten Hierarchie der Freiheit und Liebe muss den Charakter des Christus-Ich tragen, was durch die Umsetzung der bemerkenswerten Worte des Apostels Paulus „Nicht ich, sondern Christus in mir“ in die Praxis erreicht werden kann. Der Gott-Mensch Christus ist der Schöpfer des Menschen der Oktave. Das ist der Übergang zur Sonnenevolution, die uns durch Opfer zum Vulkan führt, wo die Auferstehung im Auferstehungsleib erfolgen wird. Dadurch wird der Mensch das Bewusstsein der heutigen Geister der Form erlangen, jedoch nicht als Resultat der Evolution der sieben Äonen, sondern durch ihre Erhebung zur Oktave. Der Mensch wird nur ein Ich wie das Christus-Ich sein, das jedoch als einzelnes Ich für den Menschen existieren wird. Dieses Ich wird der vom Menschen individualisierte Auferstehungsleib sein, der sich aus dem Grab erhoben hat. Bei weitem nicht alle Menschen, die den Vulkan-Äon erreichen werden, werden sich zur Oktave erheben können. Die entscheidende Bedeutung für den Vulkan selbst und für den nächsten Zyklus wird die nicht zahlreiche Gruppe jener Menschen haben, die am Anfang des nächsten Zyklus ihren Auferstehungsleib opfern werden, um das Fundament zur Entwicklung des neuen Zyklus zu legen. Gegenwärtig sind diese Menschen der allgemeinen Entwicklung voraus und bereiten sich auf diese grandiose Aufgabe vor. Die Wesen der zweiten Hierarchie werden zum Bewusstsein der ersten Hierarchie aufgestiegen sein und die jetzige Sonne in einen neuen Tierkreis verwandelt haben, aus dem das neue Sonnensystem im Zyklus des Heiligen Geistes entstehen wird. Die Sonne dieses neuen Sonnensystems wird die heutige Erde sein, die von den Menschen in einen Stern, in eine Sonne als eine achte Sphäre, als Oktave verwandelt werden wird. Zu den Hausherren dieser Sonne werden die heutigen irdischen Menschen gehören, die zu Geistern der Form, also auf die Stufe der Oktave aufgestiegen sein werden. Um sich zur Tierkreisevolution zu erheben, schließen die heutigen Geister der Form selbst in ihre Tätigkeitssphäre von der Sonne die Erde und den Mond ein, also die Erden- und Mond-Evolution.

Auf diese Weise wird die ganze Zukunft unseres Zyklus zentral vom Dreieck der Kräfte von Erde, Mond und Sonne vorbereitet, die die drei Evolutionsarten im Zyklus führen.

Als Christus Sich als die Christus-Sonne ins Zentrum des achtarmigen Kreuzes stellte, hat die Erde das Kreuz der Weltstruktur auf sich genommen. Deshalb fand im Sonnensystem eine hierarchische Metamorphose statt, bei der die Wirkungen der Planeten sich der Erde zudrehten, wobei diese Wirkungen von der Sonne metamorphosiert werden. Dank den Kräften, die aus dem höheren überplanetarischen Raum auf die Sonne zukommen, durch die das Ich Christi wirkt, ist die Sonne fähig, derlei zu bewirken. Die Erde metamorphosiert die Impulse, die auf die Menschen zuströmen und wandelt die Prinzipien der Venus und des Mars in eine Art Kraft um. Durch die geistigen Sphären dieser beiden Planeten erhebt sich die Erde also zu der Sonnenevolution und bereitet ihre Zukunft vor. Gleichzeitig muss sich auch die Mond-Evolution zur Sonnenevolution erheben, denn die in der Sphäre zwischen Erde und Mond entstehende achte Sphäre kann beim Scheitern ihr Gegenstück – die böse ahrimanische achte Sphäre hervorbringen. In diese Sphäre stürzt alles ab, was in der Evolution zurückbleibt. Entweder gibt es die achte höhere Sonnensphäre, das Vorgefühl auf den Vulkan-Äon, oder die böse achte Sphäre – jene „dunkle Sonne“, die Finsternis und totale Ablehnung der aufsteigenden Evolution ausstrahlt. Diese „dunkle Sonne“ ist alles, was die ahrimanischen Wesenheiten erreichen wollen und sie wird ihr Ergebnis des Zyklus sein, falls der Mensch die Erde und ihre Verwandlung in eine Sonne aufgibt und sich in die „Kolonisierung“ des Kosmos stürzt. Für Ahriman ist die Ansicht, die den Menschen und die Erde als Zentrum des Weltalls betrachtet, ein besonderes Ärgernis, er möchte lieber, dass der Mensch sich selbst als ein Staubkorn im Weltall empfindet. Von der Wahl dieses „Staubkorns“ hängt es ab, welche Entwicklung folgen wird. Christus mischt sich in unsere Wahl nicht ein, Er lässt uns frei handeln und bestimmt anschließend über die Hierarchien das Karma, das wir abzuzahlen haben. Die Menschen sind die Ursachen und Christus befasst Sich mit den Folgen. Je falscher die Wahl, desto schwerer die Folge. Alles resultiert aus dem Unverständnis und der Weigerung des Menschen, die Form seines Bewusstseins in der von Steiner vorgeführten Art zu ändern – durch das Metamorphosieren des niederen Ich. Das niedere Ich ist potenziell dem Weltall-Ich gleich, obwohl es nur eine Widerspiegelung des Ich ist – es wirkt von nichts bedingt, sondern als von sich selbst bedingtes Prinzip. In diesem reflektierenden Ich, das der Mensch des Verstandes besitzt, wird die Natur des nicht vorausgesetzten Wesens manifestiert und dieses Ich wurde zum systembildenden Faktor der Einheit unseres Seelenlebens. Indem das Ich diese Funktion unzureichend erfüllte, begann es auch dem dreifachen Leib zu schaden, dessen systembildender Faktor es durch die Metamorphose zum höheren (tatsächlichen) Ich und zum Christus-Ich werden sollte. Die innere Dreieinigkeit entsteht am besten, wenn die drei Glieder zuerst selbständig wirken und danach sich zu einer Einheit vereinigen, die nicht von außen hineingebracht worden ist, sondern als Ergebnis entsteht.

Die Erkenntnistheorie selbst, die der Ich-Natur entspricht, sollte wie das Ich völlig selbst bedingt sein und ihren Anfang in der Tätigkeit des denkenden Bewusstseins machen – also nicht vorausgesetzt. Mit seiner Erkenntnistheorie, die der anthroposophischen Methodologie zugrunde liegt, hat Steiner das Fundament der anthroposophischen Methodologie gelegt. Mit dem anschauenden (kontemplativen) Denken beginnt der Mensch, das „kleine Kreuz“ der Evolution zu tragen, um allmählich zum Tod des Ich in Christo und zur Auferstehung im Heiligen Geist – also zum wahren Erkennen von Mensch und Gott – zu kommen

Was kann uns dieses Wissen über das Drama in Hitrino (wörtlich: ‚Dorf der List, schlaues Dorf’) sagen? Wir wollen hier von den Kommentaren und Berichten der Massenmedien abstrahieren und auf die Symbole dieser Katastrophe eingehen, um die Dinge auf einer höheren Stufe zu betrachten als die konkrete Tragödie der Menschen, die nach der Vorsehung Unglück erleiden sollten. Es gab eine List im schlechten Aspekt, die zur Katastrophe führte. Vor einem Jahr hat Ahmed Dogan plötzlich Lütfi Mestan seines Amtes des Vorsitzenden der Partei der bulgarischen türksprachigen Bevölkerung DPS suspendiert und dadurch Bulgarien vor der Erfüllung der unheilvollen Prophezeiung Slava Sevrjukovas gerettet, dass ein Teil Bulgariens von der Türkei okkupiert wird (vgl. die Vorlesung „Der Heilige Impuls und Amerikas Mission“ in diesem Blog, wo auf diese Ereignisse ausführlich eingegangen wird https://erzengelmichaelblog.wordpress.com/2017/01/13/der-heilige-impuls-und-amerikas-mission-teil-1/). Damit war die Mission Dogans und seiner Partei abgeschlossen. Wir wollen eine Parallele ziehen zur Zeitenwende, als die alten Hebräer ihre Mission, den Leib für Gott hervorzubringen, erfüllt hatten. Nach der Geburt dieses Leibes an Weihnachten in der Krippe sollten sie sich unter die Bevölkerungen und Kulturen der restlichen Welt verstreuen und Christen werden. Sie haben es nicht getan und deshalb wurden sie anstatt von Jehova von der Wesenheit Ahasfer geführt, dem sog. ewigen Juden, der die Stammesverbundenheit nie überwinden und den Weg zu Christus und zum ewigen Leben finden wird, das aus dem Absoluten hervorgeht und nichts enthält, was mit den Äonen und Zyklen, geschweige denn mit der Verwandtschaft zu tun hat. Sie sollten keinen Staat haben, was bis 1948 der Fall war. Vom geistigen Standpunkt aus war die Gründung dieses Staates ein großer Fehler. Die Partei DPS hatte auch eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen – nämlich der Baseballschläger zu sein, der dem bulgarischen Volk auf den Kopf hauen sollte, damit es sein Karma der Umbenennung der sog. türkischen Bevölkerung Bulgariens 1985 abbezahlen konnte. Ich benutze das Wort „sogenannte“, denn nach dem Ende des Russisch-Türkischen Krieges 1878 sind nach Midhat Paschas Worten keine Türken in Bulgarien geblieben. Doch die heutigen türkischsprachigen Bulgaren haben ein türkisches Bewusstsein, worauf sie ja ein Recht haben, obwohl die Wirklichkeit manchmal anderes sagt. Früher oder später wird die Wirklichkeit selbst alle Illusionen, die man in seinem niederen Ich hat, widerlegen, egal worauf sie sich beziehen. Die Luftballons werden platzen.

Die Partei DPS hätte sich nach den Ereignissen vor einem Jahr auflösen und ihre Mitglieder sich in die anderen politischen Parteien verstreuen sollen. Die Türken hätten aus Moslems allmählich zu Christen werden und von sich aus ihre Namen durch christliche ersetzen sollen. Hier steckt kein Nationalismus, sondern das ist die objektive Realität! Sie kennen ja Beinsa Dounos Worte „Entweder bist du mit Christus oder gegen Ihn“. Eine Zwischenstellung gibt es nicht. Jeder ist frei zu bekennen, was er möchte, doch er muss wissen, dass er – falls er sich zur Anschauung Mohammeds bekennt, dessen, was ihn die Hodschas lehren – gegen Christus ist, gegen die Evolution und gegen die objektiven Realitäten, gegen das, was der Mensch im Laufe der Evolution werden soll. Ein solcher Mensch ist de facto der Feind Christi. Das ist die Wirklichkeit, obwohl ein solcher Mensch den anderen nichts Böses angetan haben und an Ostern mit den Christen mitfeiern kann. Die Christen selbst bekennen sich statt zu Christus zur „Religion des Alltags“ mit viel Essen und Trinken an christlichen Feiertagen, die mit dem, was wir hier erörtern, nichts zu tun hat. Die Partei DPS hätte ihre Existenz beenden sollen, doch sie hat es nicht getan. Der Bürgermeister des Dorfes Hitrino ist Mitglied der DPS. Als der Ministerpräsident Bojko Borissov nach der Tragödie das Dorf besuchte, hat er den Bürgermeister umarmt und gesagt, dass er für wie ein Bruder sei. Ist es eine PR-Aktion, wenn heute der Premier zusammen mit dem Metropoliten von Varna und dem Bezirksmufti in Hitrino anwesend sind?

Der alte Name von Hitrino ist Scheitandjik, ‚Scheitan’  bedeutet auf Türkisch ‚Teufel’. Über Hitrino als das Sinnbild Luzifers ist Ahriman in der Form der Eisenbahnkatastrophe hergefallen. Die beiden Lokomotiven mit den ersten fünf Kesselwagen fuhren unbeschädigt weiter. Der sechste Wagen hat sich abgekoppelt. Es wurden viele Hypothesen der Öffentlichkeit vorgestellt, manche von denen irrsinnig sind. Dort, wo Luzifer und Ahriman wirken, gibt es eine Sechs – das Symbol des Zurückbleibens und der unrechtmäßigen Evolution. Soviel ich weiß, sind insgesamt elf Wagen entgleist. Das ist Ahrimans Zahl, das weiß ich aus okkulter Erfahrung und nicht zufällig hängen die großen Tragödien wie die Nuklearkatastrophe in Fukushima (11.03.2011) oder das Zersören der Twin Towers in New York (11.09.2001) mit der Zahl 11 zusammen.

Die Opfer von Hitrino – Friede und Licht seien in ihren Seelen – sind allesamt Menschen mit islamischen Namen. Der Bürgermeister – übrigens ein guter Mensch – ist DPS-Mitgleid, er arbeitet für eine rückständige politische Kraft. Das Antlitz des Dorfes ist der Vertreter von etwas Atavistischem, was gegen die rechte Entwicklung des Landes weiterwirkt, nachdem es seine Aufgabe schon erfüllt hat. Die Frage ist, warum die Katastrophe ausgerechnet dort und in dieser Weise geschah. Was ist in Bulgarien passiert, so dass die Katastrophe von Hitrino eingetreten ist?

Seit Golgatha steht der Mensch immer vor der Wahl, ob er mit Christus oder gegen Ihn ist. Vor einem Monat haben bei uns Präsidentschaftswahlen stattgefunden. Ich werde etwas mitteilen, was für mich eine okkulte Tatsache ist: Mit ihrer emotionellen und nicht durch die Vernunft begründete Abstimmung für den von der ehemaligen kommunistischen Partei BSP unterstützen Kandidaten Rumen Radev haben die Bulgaren diese Katastrophe verursacht. Der Unfall ist die Folge dieser Wahl. Die Präsidentschaftswahlen wurden durch ein Referendum begleitet, bei dem über drei Fragen abgestimmt werden sollte (unter anderem über die Einführung von Mehrheitswahlrecht). Hätten die Organisatoren des Referendums die benötigten Stimmen erhalten, wozu nur einige Tausend Stimmen nicht reichten, wäre Bulgarien in den nächsten Jahren in eine Regierungskrise, begleitet durch völlige politische Anarchie geraten. Rumen Radev hätte eine temporäre Regierung berufen, die mit unklaren Zuständigkeiten lange hätte regieren können. Zum Glück ist das Referendum gescheitert, doch die Ergebnisse der anderen Wahl mussten die Einwohner von Hitrino ausbaden. Rumen Radevs Kandidatur wurde von einer Partei unterstützt, die konspirativ, „in Sünde gezeugt“ wurde und mit einem Riesenkarma beladen ist. Ich denke nicht, dass aus einer solchen Partei etwas Substanzielles herauskommen kann. Jedenfalls nicht bevor sie für ihre Sünde Reue bekannt hat. Ihre Parteichefin Kornelia Ninova  hat die Parteielite zu Todor Zhivkovs Denkmal nach Pravetz geführt – das war eine „Pilgerfahrt“ zum Geburtsort des kommunistischen Führers. Interessanterweise studieren die Kinder dieser Elite an westeuropäischen und amerikanischen Universitäten – also dort, wo Ahriman wirkt und wo Christus vollständig fehlt. Aus solchen Menschen kann nichts hervorgehen, was im Namen Christi ist. Die andere Präsidentschaftskandidatin der Partei des amtierenden Premiers Bojko Borissov (GERB) – Tzetzka Tzatscheva – hat sich auch blamiert, da sie papageienartig das ihr von sog. Imagemakern vorgelegte Mantra von den „euro-atlantischen Werten“ wiederholte. Liebe Tzetzka, euro-atlantische Werte gibt es nicht! Es gibt christliche Werte, die metamorphosieren und vom vorbereitenden Christentum der letzten 2000 Jahren zum Christentum des Heiligen Geistes übergehen müssen, was uns zum Menschen der Oktave führen wird. Die sog. euro-atlantischen Werte, die in die Köpfe der westlichen Völker eingehämmert  wurden, haben diesen Völkern nun all das eingebrockt, was ihnen heute passiert. Durch das luziferisch-librale und ahrimanisch-konservative Modell werden alle Entwicklungsmöglichkeiten der Menschen unterbunden. Also beginnt gefälligst in der Menschensprache zu reden, so wie Bojko Borissov es macht! Ich werde nur erwähnen, dass Bojko Borissov einer der alttestamentlichen Vorbereiter des Ereignisses war, das die Welt heute feierlich begeht (Weihnachten). Deshalb hat er kein Problem damit, auf seiner heutigen Entwicklungsstufe den Mufti und den Popen mitzunehmen und die Leidtragenden der Katastrophe an diesem  Feiertag zu trösten, die zum Sühnopfer derjenigen wurden, die gegen Borissovs Kandidatin gestimmt haben. Warum sind die Politiker, die Borissov vorwerfen, er betreibe mit seinem Aufenthalt in Hitrino Image-Arbeit, nicht in am Unfallort, sondern verbringen die Weihnachtstage lieber in ihren warmen Nestern? (Der Aufenthalt in der Nähe des Bahnhofs in Hitrino war in den ersten Tagen nach dem Unglück wegen der Gefahr neuer Explosionen höchst gefährlich). Ihm kommt das aus dem Herzen, alle Kritikaster passen in seine Hand. An ihm kommt keiner vorbei in Bulgarien und die Bulgaren sollten sich gut überlegen, was sie bei den anstehenden Parlamentswahlen im nächsten Jahr machen werden.

Neulich habe ich das Bekenntnis eines ehemaligen Mitglieds der BSP gelesen, der früherer sehr aktiv beim Posten gehässiger Facebook-Kommentare über den Ministerpräsidenten Borissov war. Er schrieb in etwa: „Mit 19 Jahren wurde ich stolzes Mitglied der kommunistischen Partei. Nach dem Fall des Kommunismus habe ich die BSP unterstützt. Nun habe ich nach so vielen Jahren begriffen, dass das die Partei der 40 Räuber ist. Die BSP – das sind eine Handvoll Familien, die sich einzig um den eigenen Hintern kümmern und bestrebt sind, an die Macht und an öffentliche Aufträge zu kommen, um sich den Hintern bedienen zu können. Und wenn du als Mitglied eine gute Idee hervorbringst, stehlen sie diese Idee, um sie zu verderben und zu vernichten.“

Deshalb ist  besser, zuerst auf denjenigen zu schauen, der etwas vorschlägt, wofür ​man abstimmen wird. Wer hat die Fragen für das Referendum vorgeschlagen? Derjenige, der das emotionale Leben der jungen (und nicht nur der jungen) Bulgaren zerstört. Wie kann man bloß darauf hereinfallen? Wer hat jemanden (den Militärpiloten Rumen Radev) zum Präsidenten vorgeschlagen, der keinen einzigen Tag Erfahrung in der Politik hat und von dem man nicht weiß, was in seinem Kopf vorgeht? Es reicht nicht, dass jemand ein Profi auf seinem Fachgebiet ist, damit er ein guter Präsident wird.

Heute Morgen ist das Flugzeug abgestürzt, mit dem das Militärorchester und der Alexandrow-Chor nach Latakia in Syrien flogen. Die Passagiere wurden zum Sühnopfer der Politik Russlands. Was hat die Mission des russischen Volkes und seiner Menschen als Träger des unbesiegbaren Gralsgeistes in ihren Seelen mit den Ereignissen in Syrien? Putin will das Nuklear-Arsenal seines Landes erhöhen und benutzt die Orthodoxie als die Waffe des Panslawismus. Dieser todbringende Imperialismus wird zu nichts Gutem führen – die Katastrophe von heute Morgen ist eine diesbezügliche Warnung. Jedes Volk, das eine falsche Wahl trifft, verursacht die Einmischung Ahrimans, der immer näher kommt, da sein Leib bereits auf der Erde ist. Er wartet immer mit Aufsehen erregenden Katastrophen auf. Dem Menschen steht eine ruhmreiche Zukunft bevor, doch der Weg dorthin geht zuerst zum großen Privileg der freien Wahl unter den Bedingungen der Sinneswahrnehmung des Weltalls und des begrifflichen Denkens. Wenn wir durch die Metamorphose unseres Bewusstseins unseren Blickwinkel zu ändern beginnen, auf die Zeichen achten und unsere gewöhnlichen Begriffe in vergeistigte Begriffe transformieren, können wir sagen, dass wir unser kleines Evolutionskreuz auf uns genommen haben und den Weg zu unserem eigenen Golgatha angetreten sind. Nur so können wir die grandiose Vorsehung erfüllen, die im vorigen Zyklus für uns geplant wurde oder sogar im uranfänglichen Augenblick, in dem Gott beschlossen hat, Sich zu offenbaren. Wenn man bedenkt, was die Menschen heute anrichten, müsste die Geduld Gottes wahrhaftig grenzenlos sein. Was werden Sein Trost und Preis in diesem Zyklus sein? Sein Preis wird sein die Auferstehung eines jeden von uns mit dem individualisierten Auferstehungsleib als seinem ewigen Bewusstsein im Vulkan-Äon.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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Ein Gedanke zu „Der Mensch der Oktave

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