Piercings, Tätowierungen, Bodybuilding, Mode

Am 04.02.2017 wurden 18 kurze Videoclips zu Themen aus dem esoterischen Christentum aufgezeichnet, die sich nicht an Anthroposophen, sondern an junge Menschen mit Interessen für die Spiritualität richten und der Orientierung dienen sollen. Einige der Themen, die auch für deutschsprachige Leser von Interesse sein könnten, da sie aktuell sind, werden im Blog als Text vorgestellt. Über eine Fortsetzung dieser Arbeit mit Minivorträgen (10-20 Minuten) über verschiedene spirituelle Themen, die bisher sehr erfolgreich war, wird nachgedacht.

 

Textfassung einer Videodatei vom 04.02.2017

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Wir gehen zu den Erscheinungen unserer absterbenden Zivilisation über, die als Piercing, Tätowierung, Bodybuilding und Mode bekannt sind und werden darlegen, wohin sie führen.

Wir wissen, wie die Menschen des Altertums gekleidet waren – jeder kennt etwa die römische Toga oder die altgriechischen Gewänder, die üppige Kleidung des Mittelalters, über die jeder Modemacher sagen würde: „All das war die damalige Mode“. Die Menschen jener Zeiten jedoch, die Reste des alten atavistischen Hellsehens in sich erhalten hatten, konnten in die uns am nächsten liegende Astralwelt sehen. Dort wurden sie von den Farben überwältigt, denn selbst die schrillsten und wunderbarsten Farben, die wir kennen, lassen sich nicht mit der Üppigkeit und dem Farbenreichtum der Astralwelt vergleichen. Indem die Menschen diese Farben in der Astralwelt erlebten, machten sie ihre Kleider dem in der übersinnlichen Welt Erlebten ähnlich. Früher entsprach also die Kleidung dem, was oben gesehen werden konnte. Die Art und Weise, wie man gekleidet war, hatte durchaus einen Sinn – das Gewand war das Spiegelbild von etwas Realem. Je mehr die Zeit der fünften Kulturepoche herannahte, desto sinnentleerter wurde die Bekleidung der Menschen, so dass wir irgendwann zu diesen zwei engen Röhren kamen, die die heutige Hose darstellt, und zum Jackett. Der Mensch wurde allmählich in eine völlig sinnlose Kleidung eingeengt, in der jegliche Spiritualität fehlt. Es gibt nichts Geistiges in der heutigen Kleidung! Jene alten großen Märkte mit den vielen kleinen Läden verwandelten sich in die modernen Einkaufszentren, die die Tempel des heutigen Menschen sind. Die Mysterientempel des Altertums, denen die Impulse der Menschenführung in politischer, sozialer, ökonomischer und jeder anderen Hinsicht entstammten, sind heutzutage zu den sinnlosen Mammuts verkommen, die „Malls“ heißen, in die Menschen mit abstraktem Bewusstsein und in enger Kleidung, in die sie von Ahriman eingezwängt wurden, hineinströmen, um sich über völlige Belanglosigkeiten auszutauschen.

Aus dem menschlichen Leben hat sich jegliche Geistigkeit zurückgezogen. Wir wissen, wie bunt die Kleidung der Hippies war, mancher hat vielleicht noch Erinnerungen an die 70er Jahre und die Jüngeren können im Internet nachschauen, wie sich die Hippies gekleidet haben – mit bunten, weit geschnittenen Kleidern, mit Schlaghosen, sie haben sich mit Blumen geschmückt usw. Die Hippies nahmen Drogen und gerieten in die Astralwelten – in jene, die von dunklen Geistern bewohnt werden, doch trotzdem schillernd und vielfarbig sind. Dieses Erlebnis, das sie oben hatten, nahmen sie in Form bunter Kleider mit. Es gab unter den Hippies einen außerordentlich starken Missbrauch der Sexualität. Jeder, der sich in einer nicht rechtmäßigen Art mit der Spiritualität beschäftigt, beginnt unvermeidlich auch die Sexualität in unrechtmäßiger Art zu praktizieren – im östlichen Okkultismus ist das die Regel. Dort kommt es zum Missbrauch des Sexuellen, da die Bremse fehlt. Christus ist die einzige Bremse, die einen zum Anhalten bringen kann, kein anderer vermag das zu tun! Deshalb sind die Worte Beinsa Dounos so aussagestark, das liegt  an der Sittlichkeit, die von ihm ausgeht, denn er ist der Vertreter Christi in der höheren Moralität, die das Böse in Gutes transformieren kann. Aus diesem Grund sind seine Anhänger in der „Weißen Bruderschaft“ Vegetarier und achten darauf, dass ihr Sexualleben nicht zügellos wird. Natürlich hat jeder seine schwachen Stellen – wenn die wahre Erkenntnis, die aus der Anthroposophie kommt, fehlt, kann man sich des Impulses des Meisters Beinsa Douno nicht bewusst werden und die moralische Kraft, die durch diesen Impuls strömt, in rechter Weise aneignen.

Heutzutage sucht der Mensch, dessen Seelenleben leer ist, nach etwas, was dieses Leben verschönern kann, was ihm einen Sinn geben kann. Deshalb beginnt er, seinen Körper zu durchbohren, um sich mit Piercings zu „schmücken“, die zu Hässlichkeit und Satanismus verkommen. Das artet sogar in der Implantierung von Hörnern aus, mit denen man wie ein wahrer Dämon aussieht. Manche lassen sich überall, auch an den Geschlechtsteilen tätowieren oder ihre Zunge durchstechen. Dieser Alptraum geht in erschreckendem Tempo vor sich, so dass jeder, der nicht gepierct oder tätowiert ist, als nicht modern da steht – das ist es, was Ahriman uns vermittelt. Luzifer schließt sich ihm an, denn am Ende jedes Jahrhunderts oder Jahrtausends wirken beide zusammen und greifen den Menschen an, ohne sich gegenseitig zu eliminieren. Grundsätzlich sind sie ja zwei Widersachermächte, die sich gegenseitig eliminieren, was den Menschen teilweise rettet. Aber ohne den Weg zu Christus zu finden, kann man die beiden Widersacher nicht ausgleichen und mit ihnen arbeiten. Sich darauf zu verlassen, dass sie einander aus dem Weg räumen und dass man dabei heil bleibt, hilft nicht. Das geht heutzutage nicht mehr!

Wenn jemand sich also mit Tätowierungen „schmückt“, ist es klar, dass der Satanismus und die luziferische Üppigkeit in ihm wirken. Ahriman möchte grundsätzlich einengen, jede Farbe abtöten, durch das Graue ersetzen und in ein Gesetz einkleiden. Dagegen finden wir Luzifer im Schöpfertum, in der Musik, in der Malerei, er steht hinter den Genies, die die großen Werke schaffen, und das ist seine rechtmäßige Tätigkeit. Beide Widersacher haben einen rechtmäßigen und einen unrechtmäßigen Aspekt. Wenn sie zu unseren Verführern werden, wirken sie unrechtmäßig und reiben uns auf, wenn uns etwa Luzifer zu einem genialen Gemälde oder Musikwerk inspiriert, so wirkt er in rechter Weise. Beide spielen also auch eine rechtmäßige Rolle in der Menschenevolution. Ahriman möchte alles, was von Luzifer kommt, vernichten. Er engt die Menschen ein, aber die Menschen haben auch einen Astralleib und Emotionen, sie haben eine Seele und ein Ich, die darunter leiden. Daher beginnen sie, sich mit Tattoos zu „verschönern“. Wenn die Kleider ihnen Hässlichkeit anbieten, beginnen sie, die Mode auf ihre Haut zu übertragen. Dabei sagt der Mensch: „Mein Körper gehört mir und ich kann ihn durchbohren und tätowieren, wie ich will“. Dem ist aber nicht so, Menschen! Euer Körper gehört euch nicht! Euer physischer Leib ist das Produkt einer dreieinhalb Äonen dauernden Evolution und einer dreieinhalb Äonen dauernden intensiven geistigen Tätigkeit der Götter, damit dieses perfekte Instrument geschaffen werden konnte. Wenn wir überhaupt einen Leib haben, der vollkommen vollendet wurde, so ist das unser physischer Leib, der am frühesten hervorgekommen ist und die längste Evolution durchlaufen hat. Der Ätherleib ist einen Äon später entstanden uns ist weniger evolviert und der Astralleib ist noch einen Äon später entstanden und folglich noch weniger evolviert. Das Ich ist im Erdenäon aufgekeimt – in Lemurien vor ca. 33000 Jahren, doch in seinem Wesen haben wir es erst vor 2500 Jahren ausgebildet. Das Ich ist also von unseren Wesensgliedern das am schwächsten Entwickelte. Und das, was als Letztes ausgebildet wurde und dessen Evolution am kürzesten war, muss der systembildende Faktor sein, der die drei Leiber in Einklang zu einander bringen soll. Das ist, als ob ein kleines Kind lebenserfahrenen Erwachsenen Ratschläge erteilen würde, nach denen sie zu handeln haben. Und hier liegen die Wurzeln der großen Probleme. Der Mensch ist der Meinung, dass der Körper ihm gehört, doch das ist falsch. Der Körper ist das Produkt der Götter, das sie ihm als eine Gabe geschenkt haben. Der Mensch hat sich gar keine Verdienste um seinen Leib erworben, der ihm vermietet, „in Konzession gegeben“ worden ist, damit das Ich und die Seele einen Arbeitsort haben, wo sie evolvieren und die drei Leiber in den nächsten Äonen in Geist verwandeln. Das ist eine grandiose Aussicht! Wenn man seinen Körper durchbohren und tätowieren lässt, bedeutet das, dass man kein guter Hausherr ist. Man verwaltet schlecht das, was einem vermietet wurde, weil man es als sein Eigentum betrachtet. Das ist völlig falsch! Wenn man seinem Körper das antut, dann spuckt man wortwörtlich auf die ganzen Anstrengungen der Götter, die sie dreieinhalb Äonen lang unternommen haben. Der Mensch ist ein Schwachsinniger, der das nicht wahrhaben will und der sagt, dass ihn das nicht interessiere, dass er alles mit seinem Körper machen, selbst sein Bein abschneiden könne. Das egozentrische, niedere Ich, das nicht zu Gott aufsteigt, behandelt seinen eigenen Körper barbarisch. Je mehr man sich tätowiert, desto mehr tilgt man die Anstrengungen der Götter. Das alles wird karmisch abbezahlt werden müssen, denn eines der Gesetze der geistigen Welt lautet: Wenn die geistige Welt lange Zeit ignoriert wird – und das ist es, was der heutige Mensch macht -, dann rächt sie sich auf grausame Art. Nicht dass die guten Götter grausam wären, aber so ist das Gesetz. Wenn man ihnen lange Zeit nur den Rücken zugedreht hat, dann folgt ein Schlag auf den Po des unartigen Kindes. Alle, die sich piercen und tätowieren lassen, sind unartige Kinder, die ihren Vätern und Erzeugern den Rücken gekehrt haben und nicht auf sie hören wollen. Dann werden sie das bekommen, was sie sich verdient haben – den Stock auf den Hintern. Durch die barbarische Behandlung des eigenen Körpers fällt dieses perfekte Instrument aus.

Wichtig ist aber auch das Bild, das dem Körper in Form einer Tätowierung aufgeprägt wird. Die Tätowierungen sind aufschlussreich – bei vielen Frauen sind es vielfalls Blumen, die sie sich aus einer hohlköpfigen Laune heraus tätowieren lassen, doch bei den tätowierten Männern überwiegen nicht die runden, harmonischen Formen, sondern die zackigen. Viele Männer  haben sich jede Menge schreckliche Bilder von Tieren und Drachen aus der Menagerie der Dunklen tätowieren lassen. Die zerstörerischen Emotionen, die in solchen Menschen wirken, drücken sie sich auf ihren Körper ab. Alle Emotionen, die in jedem Menschen zerstörerisch wirken – Minderwertigkeitskomplexe, Hass usw. – werden nicht auf die Kleider abgedrückt, was das kleinere Übel wäre, sondern auf die eigene Haut. Die Haut ist aber dasjenige, was die drei Leiber zu einer Einheit bringt und einkleidet. Das war das letzte Mittel, das uns die Götter gaben, damit wir eine Einheit bilden und ein Ich haben, das die drei Leiber in der Haut kontrolliert. Selbstverständlich kann die Haut nicht den Astral- und Ätherleib in ihre Grenzen aufhalten, aber sie ist das Element, das die Vollendung und Abgeschlossenheit des Menschen zum Ausdruck bringt, so dass er sich selbständig als Ich entwickeln kann. Wenn der Mensch auf diese Weise seine Haut beschädigt, hat das neben allen Infektionen und Verletzungen auch zur Folge, dass er seine eigene Ich-Evolution auslöscht. Dadurch vermittelt er, dass er sich nicht um die vergangene Evolution kümmert, sondern im Hier und Jetzt auf seine abscheuliche Art leben will.

Die Mode des nackten Bauches, der viele junge Mädchen anhängen, verursacht Riesenprobleme mit den Reproduktionskräften. Die dunklen Mächte interessieren sich am meisten für den menschlichen Stoff im Gehirn und in den Reproduktionsorganen, denn das sind die Funktionen, die uns als Folge des Sündenfalls zu Erdenmenschen gemacht haben. Der Mensch wird also doppelt angegriffen – im Kopf durch das abstrakte, leere Denken und in den Reproduktionsorganen durch die Unmöglichkeit, Kinder zu bekommen.

Die Hälfte der Kinder kommt per Kaiserschnitt zur Welt, da die Frauen Angst vor der natürlichen Entbindung haben. Am Anfang der Bibel heißt es aber: „Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären“ (1. Mose, 3:16). Das ist die rechtmäßige Art, Kinder zu gebären, aber durch den Kaiserschnitt will der Mensch alles, was Vergangenheit ist, umgehen und in den Bus in die Zukunft ohne Fahrkarte einsteigen. Doch auf diese Weise fährt er in den Abgrund.

Zu den Techniken, die uns Ahriman gibt, gehört neben Tätowierungen und Mode auch das Bodybuilding, das reiner Darwinismus ist. Jeder, der es betreibt, beginnt, einem Affen ähnlich  zu werden – sein Kopf wird klein, er lässt sich die Haare kurz rasieren, der Körper wächst überdimensional, die Seele fehlt vollkommen, das Ich verschwindet. Der Mensch beginnt, in seinem Bewusstsein abzufallen und wirkt gorillaähnlich. Er beginnt langsam, wie die Affen auszusehen, die zwar mit dem Menschen nichts zu tun haben, ihm jedoch am nächsten stehen. Warum gefällt das dem Menschen? Wenn man sich jeglicher Ideale entleert hat, wenn man sein Seelen- und Geistesleben ausgeräumt hat, bleibt der Leib übrig, der wachsen muss. Je mehr der Körper wächst, desto größer wird das Selbstwertgefühl, das man etwas Bedeutsames ist. Darwins Theorie, dass der Mensch vom Tier abstammt, stimmt zwar nicht, doch der Mensch kann mit seinem Handeln zu den Tieren abstürzen. Das ist es, was durch das Bodybuilding gemacht wird und das ist ein großes Problem. Die Frauen ihrerseits verzichten auf ihre Fähigkeiten, Kinder zu bekommen, die ihnen nach dem Sündenfall als die Hauptfunktion angelegt worden waren, damit wir uns reproduzieren und die Seelen inkarnieren können.

Wir sehen also, wie alle Faktoren dieser Zivilisation von Ahriman, Luzifer, den Asuras und dem hinter ihnen allen stehenden Sorat eingespannt werden, um die zukünftige Verwandlung des Menschen in ein Mittelding zwischen Maschine und Lebewesen zu bewirken. Es wird nämlich die Schaffung einer besonderen Menschenart angestrebt. Statt dass der Mensch durch die Transformation des Bewusstseins in eine rechtmäßige imaginative Bewusstseinsform zu einem engelähnlichen Wesen wird, suchen die Widersacher eine Mittelform zwischen Tier und Mensch zu verwirklichen, in der das Maschinenhafte präsent ist. An dieser Menschenart wird im Silicon Valley gearbeitet und durch die besprochenen Techniken und auch durch die Nahrung wird der Organismus des Menschen allmählich in diese Richtung verändert.

 

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