Archiv für den Monat Dezember 2017

Das „Zigeuner“-Mysterium

 

(Die Bezeichnung Zigeuner soll hier frei von jeglichen rassistischen Ressentiments und Konnotationen verstanden werden. Sie wurde bei der Übersetzung dem Ethnonym Roma vorgezogen, weil sie erstens dem bulgarischen Wort цигани formell entspricht, welches dort völlig wertfrei im öffentlichen Raum benutzt wird und zweitens, weil der Vortragende das Wort цигани als einen Oberbegriff für verschiedene Untergruppen benutzt, während Roma vielfalls im engeren Sinn in Bezug auf die osteuropäischen Roma verwendet wird (viele Vertreter dieser Minderheit in Bulgarien lehnen die Bezeichnung Roma ab und bezeichnen sich selbst als цигани).

Die letzte Vorlesung in dieser Reihe ist dem „Zigeuner“-Rätsel gewidmet. Doch vor den folgenden Ausführungen möchte ich etwas zum letzten Thema hinzufügen. Wir wollen die 3D-, 4D- usw. -Technologien, die heutzutage die Menschen begeistern, nicht unerwähnt lassen. Man geht ins Kino und setzt eine Brille auf, um 3D-, 4D- usw. -Filme zu sehen. Was ich sagen werde, weiß ich aus eigener Erfahrung, ohne irgendwann je einer 3D-Vorstellung beigewohnt zu haben, und ich werde auch nie mir so etwas antun. Ich weiß jedoch, was dort geschieht. Der Mensch bedient sich momentan lediglich seiner fünf Sinne, wobei er irgendwie abstrakt über den sechsten Sinn fachsimpelt. Doch in Wirklichkeit besitzen wir Menschen zwölf Sinne, von denen der Ich-Sinn der letzte ist. Der Ich-Sinn unterscheidet sich vom Ich, auf das wir vorhin eingegangen sind. Ich will irgendwann eine Vorlesung über diese Fragen halten, denn von den zwölf Sinnen benutzt der Mensch nur fünf und bildet sich ein, etwas zu sehen und zu wissen.

Wenn das jungfräuliche Funktionieren der fünf Sinne – Geruchssinn, Tastsinn, Geschmackssinn, Sehsinn und Gehörssinn in irgendeiner Art verletzt wird, führt das zu einer sehr starken Beeinträchtigung des Menschen. Die Konsequenz davon ist, dass er äußerst schwierig zum imaginativen, inspirativen und intuitiven Bewusstsein – zumindest in ihren Anfangsphasen – aufsteigen kann, das wir uns auf dieser Entwicklungsstufe aneignen können, wenn wir in richtiger Art zum Ich-Christentum des Heiligen Geistes heranschreiten. Wenn der Mensch die Brille im Kino aufsetzt und seine visuelle Wahrnehmungsart ändert, dann dringen bei der 3D-Vorstellung besonders tückische ahrimanische Geister in ihn ein, die sich im Ätherleib einnisten. Die ahrimanischen Geister greifen ja hauptsächlich den Ätherleib an, die luziferischen – den Astralleib und die Asuras greifen nach dem physischen Leib. Durch Drogen können Letztere den Menschen zerstören, so dass er die Bewusstseinsseele nicht mehr entwickeln kann. Selbst das kleine Ich, das er als seine gegenständliche Bewusstseinsform hat, wird versenkt. Deshalb erzählt jeder Drogensüchtige, dass er in anderen Welten war, weil sein Ich verschwindet. Der zerstörerische Missbrauch der Sexualität, die vom Drogenkonsum begleitet wird, verlöscht das Ich. Dann kann der Mensch zwar die Illusion haben, etwas Großartiges zu sein, doch sobald er seinen Mund aufmacht, wird klar, wer durch ihn spricht. Ich rate also allen, diese Technologien zu vermeiden. Je weniger Sie mit diesen Technologien in Berührung kommen und sich ihrer Attacke aussetzen, desto gesünder ist es für Sie. Natürlich lässt sich nicht alles vermeiden, die ganze Gesellschaft wird nach und nach digitalisiert. Und absurderweise ist die bulgarische EU-Kommissarin ausgerechnet für die Digitalisierung zuständig. Stellen Sie sich vor, von hier geht der Heilige Impuls aus und gleichzeitig haben wir eine bulgarische EU-Kommissarin für Digitales – das ist ja genau das Gegenteil und das macht auch das Wesen des Ahrimanismus aus. Ahriman ist der Herr der Materie und treibt die Entwicklung in diese Richtung. Er wird alles digitalisieren. Alle Formen des Gesellschaftslebens werden digitalisiert. So können wir damit rechnen, dass irgendwann bei einer Stromunterbrechung das ganze Leben zusammenbricht. Der Mensch vermag dann selbst die elementarsten Aufgaben des gesellschaftlichen Lebens nicht zu bewerkstelligen. Die „Wunder“ des modernen Lebens werden mit einer solchen Geschwindigkeit erfunden und eingeführt, dass es einem schwindlig wird. Selbstverständlich besitze ich auch einen Laptop, doch man muss ihn als ein Mittel der Information benutzen, um sich über das wirklich Wertvolle zu informieren. Man muss eine solche Unterscheidungsfähigkeit besitzen, dass man innerhalb einer Sekunde beurteilen kann, welche Information aus dem Internet einem dienlich ist. Alles andere – die überwiegende Masse von dem, was im Internet angeboten wird -, gehört in den Müll. Der Mensch sollte die Fähigkeit entwickeln, das Wertvolle zu erkennen, denn er will und muss ja auch über die äußeren Tatsachen informiert sein. Im Haufen an Informationen müssen wir lernen, das nützliche Korn, das notwendige Teil zu entdecken, mit dem wir das Puzzle fertig legen können. So lässt sich durch diese Techniken das Gegenteilige Ahrimans verbreiten – nämlich Christus -, was wir auch durch das Aufzeichnen dieser Videos vornehmen. Die Videos werden viele Menschen und deren Bewusstsein erreichen und hoffentlich zukünftig Früchte zeitigen, denn jedes Werk, das im Namen Christi vollbracht wird, ist eine Blüte, die Früchte ansetzt und trägt. Nichts kann im Menschen Früchte ansetzen und tragen, was außerhalb von Christus steht. Außerhalb von Christus ist man dem Wolfsrudel ausgeliefert und die Widersacher können nach Belieben mit dem Menschen umgehen, so dass er entweder in der Psychiatrie endet oder „nach oben“ eingezogen wird. Wir wissen noch, wie in den Zeiten des Kommunismus jeder, der einen gesunden Menschenverstand hatte und etwas Vernünftiges sagte, für verrückt erklärt und in die Irrenanstalt zwangseingewiesen wurde. Das machte der rechte Globalismus mit dem Menschen, während der linke Globalismus das Recht auf völlige Freiheit für alles proklamiert, so dass wir in das Chaos der Revolutionen geraten, wo jeder macht, was er will. Zwischen diesen beiden Polen müssen wir nach dem mittleren Weg suchen – den wahren Weg des Ich zu Christus.

Nun wollen wir zu unserem Hauptthema zurückkehren. Das ist eines der großen Probleme, mit denen Bulgarien und in einem allgemeineren Aspekt auch Europa zu tun hat. Wir wollen mit den notwendigen Einsicht und Respekt, doch auch unter Benennung der Wahrheiten an diese Frage herangehen. Manch einer kann zahlreiche Argumente vorbringen, um zu beweisen, was für schlechte Menschen die Zigeuner sind, ein anderer kann mit zahlreichen Argumenten einwenden, dass sie unglückliche Opfer darstellen. Wir müssen die Antwort auf die Frage suchen, woher diese Menschen kommen und warum sie so sind, wie sie sind. Doch die wichtigste Frage ist die Frage nach ihrer Sozialisierung, damit sie der fünften Kulturepoche angemessen werden.

Soviel ich weiß, liegen im Okkultismus keine Angaben über diese Ethnie und ihr Wesen vor. Eine Ausnahme bilden die bekannten Worte des Meisters Beinsa Douno, deren Authentizität nicht angezweifelt werden kann. Sinngemäß lauten diese Worte, dass die Zigeuner eine sehr alte Zivilisation sind, die sich versündigt hat und zerstört wurde, um anschließend in die ganze Welt verstreut zu werden. Steiner hat nichts zu diesem Thema gesagt. Also wollen wir als Ausgangspunkt diese Äußerung Beinsa Dounos nehmen, um dem Ursprung der Zigeuner nachzukommen.

Die bulgarische Folklore ist eine unerschöpfliche Quelle von geschichtlichen Informationen, auch die Veda Slovena ( die Sammlung von Volksliedern und Legenden der bulgarischen Pomaken aus Thrakien und Mazedonien), die mit bekannten Epen wie Kalevala und dem Nibelungenlied vergleichbar ist, stellt eine endlose Quelle von Angaben über die ältesten Zeiten dar, etwa über die dritte Kulturepoche, also über die älteste Zeit, aus der uns überhaupt etwas erreicht hat. Bekanntlich gibt es keine Artefakte aus der ersten und zweiten Kulturepoche, sondern frühestens aus der dritten Kulturepoche, die 2907 v.Chr. begonnen hat. Jegliche Datierung, die die Altertümlichkeit von etwas beweisen soll, müssten wir mit Bedacht annehmen.

Bis 1921 hat es etwas in der Welt gegeben, was noch nicht entdeckt war. Aus der bulgarischen Folklore kennen wir den Anfang des Liedes „Чер арапин бял кон язди” – „Ein schwarzer Arappe reitet auf einem weißen Pferd“, der fast sprichwörtlich geworden ist. Bemerken Sie, gemeint ist nicht ein schwarzer Araber, sondern ein Arappe, der auf einem weißen Pferd reitet. Bis 1921 war die sog. Harappa-Kultur noch nicht entdeckt worden – die Kultur des Mohendjo-Daro. Damals hat man bei Ausgrabungen diese Zivilisation entdeckt, die eine für die damalige Zeit gigantische Fläche von 1500 mal 1000 km eingenommen hat. Die Harappa-Kultur hat auf einem großen Territorium auf dem Gebiet des heutigen Punjab, d.h. in Teilen Pakistans und Westindiens dem Indus-Delta entlang existiert. Bei Ausgrabungen wurde die Stadt Harappa gefunden, die wohl 20000 bis 30000 Einwohner hatte, was für die damaligen Verhältnisse eine Großstadt war. Die Stadt Mohendjo-Daro gehört auch zu dieser Zivilisation, die in die Geschichtsschreibung als die Harappa-Kultur eingegangen ist.

Wann hat diese Kultur existiert? Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Harappa-Kultur zwischen Mitte des dritten Jahrtausends vor Christi und dem 18. Jahrhundert vor Christi bestanden hat. Bei den Ausgrabungen wurden viele Knochen gefunden, was darauf hinweist, dass Abertausende Menschen niedergemetzelt wurden und diese Zivilisation aufhörte zu existieren. Um das 16. Jahrhundert vor Christi herum war alles dort ausgestorben. Womit sich jene Menschen beschäftigt haben, weiß niemand. Ich behaupte mit 99-prozentiger Sicherheit (nicht mit 100 prozentiger, aber wir müssen irgendwo anfangen), dass die Harappa-Kultur die Urquelle der heutigen Zigeuner ist. Im Volkslied ist von einem schwarzen Harappe die Rede, der auf einem weißen Pferd reitet. Wir wissen, dass im Okkultismus das Pferd mit der Entwicklung des menschlichen Gedankens zusammenhängt. Das große Paradoxon besteht darin, dass ein schwarzer Harappe ein weißes Pferd – also den Gedanken – reitet. Das ist ein großer Problem. Das Schwarze führt immer zu Lemurien, zu älteren Rassen zurück. Und die weiße Rasse ist mit dem Pferd und der Entwicklung der Intelligenz verbunden. In der Harappa-Kultur war das Pferd mit Sicherheit nicht bekannt. Die Archäologen versuchen, Details über das Alltagsleben und den Glauben jener Menschen herauszufinden. Zweifellos waren das, um nach den gefundenen Statuetten zu beurteilen, die Draviden – die sog. „Schwarzköpfige Bevölkerung“. Obwohl sie schwarz genannt wurden, waren sie nicht den Afrikanern, sondern eher den Europäern ähnlich. Unsere Zigeuner haben überwiegend dunkle Haut, doch unter ihnen gibt es auch viele hellhäutigere Untergruppen, dazu liegen verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen vor. Mir geht es darum, ein Korn zu finden, um eine Beziehung zu diesem Mysterium aufzubauen. Die Harappa- Kultur hat sich während der dritten Kulturepoche entwickelt, also einige Jahrhunderte nach 2907 v.Chr. – ca. 2600-2500 v. Chr. Sie hat sich also gänzlich innerhalb der dritten Kulturepoche entfaltet und auch aufgehört zu existieren. Die vierte griechisch-römische Kulturepoche begann 747 v.Chr. In diesem Rahmen also entwickelte sich jene Kultur, in dem der kulturbestimmende Faktor die Empfindungsseele war und die Menschen die Welt durch ihre Empfindungsseele erlebten, was für den heutigen Menschen absolut unverständlich ist. Wenn man heute versucht, die Motive jener Menschen zu begreifen, warum sie ihr Leben in dieser Art eingerichtet haben und warum sie dies oder jenes gemacht, warum sie eine solche Religion und Weltanschauung gehabt haben, vergleicht man sie unvermeidlich mit der heutigen Zeit und schlussfolgert, dass jene Menschen abergläubisch waren. Nichts ist jedoch abergläubischer als die gegenwärtige Wissenschaft, denn sie betrachtet vom heutigen Standpunkt der Bewusstseinsseele jene Perioden der menschlichen Entwicklung, als die Welt durch ganz andere Wesensglieder erlebt wurde. Man muss die Eigenschaften der Bewusstseinsseele kennen, die damals und nicht jetzt an den Tag gelegt wurden, um sich in jene Menschen zu vertiefen. Zweifellos war damals das Prinzip des Theos vorherrschend – alles war absolut gottbestimmt und -geleitet, der Oberpriester wurde von oben impulsiert. Das heißt, jene Menschen wurden gänzlich von der unsichtbaren Welt geleitet, um auf dem Erdenplan ihr soziales Leben in ihrer Art aufzubauen. Im Laufe der Zeit haben sie wohl die Verbindung zur geistigen Welt fehlgeleitet, denn es musste allmählich der Übergang zur vierten Kulturepoche der Verstandesseele gestaltet werden, in der der Verstand gezähmt wurde, um durch Aristoteles zu der abstrakten Bewusstseinssform zu gelangen, der sich die heutige Menschheit bedient. Jene Menschen haben sich als unfähig zu diesem Zweck erwiesen und ihre Kultur wurde daher zerstört. Sie haben sich versündigt, indem sie offensichtlich die Mysterien missbraucht haben – damals gab es keine andere Möglichkeit sich zu versündigen. Und diese Kultur wurde aufgelöst. Wer hat das gemacht? Das waren die legendären Hyksos. In den Puranas – den heiligen Schriften des Ostens – ist von den göttlichen Yakshas die Rede, die auch „die guten Geister“ genannt wurden und über die Himalaya, Nepal und Tibet kommend in das Industal eindrangen. Dort, wo jetzt der Punjab ist, war das alte Balkhara-Reich, also Balkhara aus jenen Zeiten des 18. Jahrhunderts vor Christi, nicht aus der Zeit Alexanders des Großen. Dort, wo sich der heutige Staat Punjab befindet, lebten die Bulgaren. Die Hyksos bekamen diesen Namen in Ägypten, doch eigentlich müssten sie die göttlichen Yakshas sein, die auch der Buddhismus als einen Nachklang kennt. Sie kamen auf Pferden reitend und mit Streitwagen – eine strahlende weiße Rasse. Niemand hatte bis zum damaligen Zeitpunkt das Pferd eingeritten. Das waren diejenigen, die das Pferd eingeritten hatten und das waren bekanntlich die Bulgaren. Das Pferd war damals ein Kampfmittel, das kein anderer beherrschte. Das Pferd einzureiten bedeutete, dass man sich das Denken aneignete und zur Verstandesseele überging. Das haben die Fahnenträger jener Jahrtausende gemacht – die Bulgaren. Das ist die ursprüngliche Bedeutung des Pferdes, das später als Kampfmittel oder zum Pflügen benutzt wurde. Das ist der äußere Ausdruck des Einreitens des Verstandes, also die Entwicklung des Denkens im Menschen, deren Fahnenträger die Bulgaren sind. Nicht zufällig hat der spätere Bodhisattva Orpheus, der unter den Bulgaren zum Buddha aufgestiegen ist, der Empfindungsseele mithilfe der Musik jene Impulse eingeprägt, die sich in der heutigen fünften Kulturepoche als die menschliche Intelligenz manifestieren. Der Mensch ist durch Orpheus intelligent geworden, so dass Sie als Zuhörer die Bewegung meines logischen Gedankens verfolgen können. Das hat Orpheus in die Empfindungsseele des Menschen veranlagt. Nun geht das zur Bewusstseinsseele über, von deren Standpunkt ich jetzt spreche. Die Bulgaren haben also als Vorreiter dieser Entwicklung das Pferd gezähmt und danach hat Orpheus jene Impulse veranlagt, die zur Benutzung des Denkens in der heutigen Bewusstseinsform führten, doch hier sprechen wir schon über das 13. Jahrhundert vor Christi.

Die Hyksos kamen also und vernichteten die Harappa-Kultur und das war völlig berechtigt. Wenn man vom heutigen Standpunkt sagt, dass so etwas unmoralisch sei, ist das unsinnig. Wer sich in jene Zeiten vertieft und die Anschauung jener Menschen versteht, wird erkennen, dass dies absolut berechtigt und sogar nützlich war, so dass selbst die vernichteten Völker das als eine göttliche Gabe empfunden haben. Wer die Anthroposophie in der Tiefe kennt, weiß, was ich meine. Ein Teil derjenigen Menschen, die die heutigen Zigeuner sind, wurde auf dem Feldzug mitgenommen. Die äußere Wissenschaft vertritt die Meinung, dass die Zigeuner in unsere Gebiete erst mit den seldschukischen Türken gelangt sind. Das sind zwei Stämme, die aus Zentralasien kommen – aus den Gebieten, wo heute z.B. Uzbekistan ist. Wieso sollen die Zigeuner von dort auf die Balkanhalbinsel gekommen sein, leuchtet mir nicht ein, daher stelle ich das vor, was ich für richtig halte. Die Zigeuner sind also viel früher als angenommen hierher gekommen. Das konnte man allerdings vor der Entdeckung der Harappa-Kultur im Jahr 1921 nicht wissen. Die Hyksos haben die Zigeuner vor sich hergetrieben, was die Gene der Menschen bezeugen. Wie ein Wirbelsturm zogen die Hyksos und haben die Stämme, die sie unterwegs trafen, angetrieben, unter anderem durch das Iranische Hochland. Das Sassanidenreich wurde viel später gegründet, während sich diese Züge im 18. Jahrhundert vor Christi ereignet haben. Sie gingen durch das Gebiet von Tigris und Euphrat, wo später die Staaten Balkharis und Mari existiert haben. Wahrscheinlich kamen sie auch durch Haran, wohin Abraham aus Chaldäisch Ur umzog und haben auch Abraham angetrieben. Deshalb vertrete ich die Ansicht, dass Abraham nicht um 2100 v. Chr. aus Ur ausgezogen ist, sondern 1800 v. Chr. Wahrscheinlich wurde er vom Trubel der Hyksos mitgerissen, weshalb er nach Ägypten zog – dem Endziel der Hyksos. In Ägypten haben die Hyksos im Nildelta die Stadt Auaris gegründet. Es gab von nun an eine neue Zeitrechnung, einen neuen Kalender und neue Regeln. Die Hyksos haben über das mächtige Ägypten etwa 150 bis 200 Jahre lang geherrscht. Deshalb weist die Aufzählung der ägyptischen Dynastien Lücken auf, welche gerade die Herrscherzeit der Hyksos betreffen. Dorthin sind auch die Gupten aus Indien gelangt, aus den Gebieten, durch die Hyksos zogen und die wir heute in Ägypten als die Kopten vorfinden – diejenigen, die in einer spezifischen Art ihre Liebe zu Christus jährlich am Ostersonntag in der Grabeskirche in Jerusalem zum Ausdruck bringen. Die Hyksos haben eine Alphabetschrift an die Stelle der ägyptischen Keilschrift eingeführt. Über die Alphabetschrift steht in den Puranas, dass sie von den göttlichen Yakshas erfunden wurde. Wer sind die göttlichen Yakshas? Sie waren hellhäutig und zogen aus ihrer Urheimat dem Tarimbecken los, wo Jahrtausende zuvor auch Manu an Land gegangen war und wo die Mumien von großen, hellhäutigen und blonden Menschen gefunden wurden, denen die Chinesen die Köpfe abgeschnitten und ihnen chinesische Köpfe angenäht haben. Wer sind diese weißen Menschen? Das sind die Ureinwohner der Balkanhalbinsel. Die Frage, wer die göttlichen Yakshas sind, wollen wir offen lassen. Sie haben auch die Balkharas angetrieben und unter anderem auch die afrikanische Westküste bis zum Golf von Guinea erreicht. Dort findet man immer noch ihre Spuren bei Stämmen, die modifizierte Namen aus jener Zeit tragen. Überall, wo sie hinkamen, haben sie Spuren hinterlassen, weil sie zur Ichhaftigkeit übergingen, das Pferd einritten, sich des Denkens bemächtigten und auf diese Weise der Zukunft entgegenschauten. Und sie haben alle Stämme, die sich im Sumpf befanden, erhoben. Doch Ägypten hatte die Aufgabe, seine Mysterien weiterzuentwickeln und es kam die Zeit des Amenhotep dem IV. Echnaton. Von diesem Reformer wurden die Hyksos verjagt, er hat den Kult geändert. Heute ist er wieder inkarniert – nur soviel sei gesagt. Zusammen mit den legendären Danaiden – den Ureltern der Hellenen – und höchstwahrscheinlich auch unter Beteiligung von Zigeunern, die von den Hyksos nach Ägypten als Sklaven verschleppt worden waren, raubten sie fast die gesamte ägyptische Flotte, überquerten das Mittelmeer und wurden in Argos auf Peloppones im 16. Jahrhundert vor Christi vom Herrscher der Pelasger bzw. Belasger – den echten Urvätern der Bulgaren – empfangen. Alte Legenden erzählen, dass die Pelasger schon vor der Sintflut hier waren, dass sie Seleniten, also Menschen aus der Zeit vor der Erscheinung des Mondes am Himmel waren. Der Mond bzw. die Sonne und der Regenbogen sind nach der Sintflut am Himmel sichtbar geworden, nachdem die Atlantis versunken war und Manu die beiden Strömungen herausgeführt, zweigeteilt und ins damals wunderschöne Tarim-Tal geführt hatte.

Was ist geschehen? Die Hyksos bzw. die Danaer – die Urväter der Hellenen -, waren in Wirklichkeit Ägypter mit dunklerer Hautfarbe und lockigem Haar, wie Herodot berichtet. Sie waren keine hellhäutigen Menschen, doch allmählich haben sie sich mit den Pelasgern vermischt und es ist das alte hellenische Volk entstanden – hellhäutige Menschen mit lockigem Haar. Die Hauptbevölkerung der Balkanhalbinsel – die Pelasger, d.h. die Thraker – war hier vor der Sintflut. Wenn es ein Volk gibt, das hier war und Zivilisationen in die ganze Welt ausgestrahlt hat, so waren das die Bulgaren, die Pelasger. Nicht zufällig lautet der erste bezeugte Namen Thrakiens Perke, was auch im Namen des sogenannten Perperikon, eigentlich Perperek klingt. Ein Professor hat das Heiligtum der Thraker Perperek absichtlich in Perperikon umbenannt, damit es durch die Endung -on griechisch klingt, wodurch er seine Dienstreisen versilbert hat. In der Nähe befindet sich der Fluss Perperek, was aus dem frühesten Namen Thrakiens Perke stammt. Deshalb weist die bulgarische Sprache eine Vielzahl von Wörtern mit der Wurzel per auf. Aber man hat Perperek zu Perperikon gräzisiert wie den Namen des Urvaters des hellenischen Volkes Deukalion. In der alten griechischen Sprache hat Deukalion überhaupt keine Bedeutung, die Namen Athen, Attika, Zeus haben keine Bedeutung. Nur in der Sprache der thrakischen Bulgaren haben diese Bezeichnungen einen Sinn. Nach und nach wurden sie von den Hellenen übernommen, die die ganze Geschichte gefälscht haben, indem sie sie in ihre Anschauung eingeschlossen haben.

Zum ersten Mal sind also damals – wahrscheinlich im 16. Jahrhundert vor Christi -, die Zigeuner aus der Harappa-Kultur auf die Balkanhalbinsel gekommen. Das waren keine Araber, die wie wir wissen, die Nachkommen Ismaels, des Sohnes Abrahams, sind und die arabische Halbinsel besiedelt haben. Doch die Araber sind keine dunkelhäutige Bevölkerung. In der Folklore geht es um einen Harappe und die Bulgaren wissen sehr gut zu differenzieren zwischen Arabern und Harappen. Deshalb wird das Schwarze immer im Sinne von etwas Schlechtem verwendet. Die Zigeuner sind ein Überrest jener Kultur aus der dritten Kulturepoche, die damals eine rechtmäßige Spiritualität besaß, aber allmählich in Verfall geriet und zerstört wurde, wobei sich die Bevölkerung in ganz Europa verstreut hat. Zahlenmäßig am stärksten sind sie bei uns und in Rumänien vertreten, wo sie sich verbreitet haben. Sie waren schon immer Quacksalber, haben aus der Hand gelesen usw. Das Mystische wirkt in ihnen – das sieht man einfach. Wir finden zahlreiche Hellseher unter den Zigeunern, wir stellen fest, dass das Blutsverwandtschaftliche in ihnen stark wirkt – diese Emotionalität, die sie haben und die an die Stufe der Empfindungsseele grenzt. Bei ihnen ist die Verstandesseele sehr stark mit dem Empfindungsseelischen vermischt, deshalb sind sie immer so künstlerisch veranlagt, sie werden Musiker und Tänzer und leben von der Hand in den Mund. Selten gelingt es jemandem, sich aus dem Sumpf herauszuarbeiten.Tausende von Jahren lang haben sich diese Menschen nicht integriert. Was mag das für eine Kultur gewesen sein, was war die damalige Sünde, dass ihre Erben sich seit Tausenden Jahren nicht an die Gesellschaften anpassen können. Deshalb klingt die Strophe „Ein schwarzer Arappe reitet auf einem weißen Pferd“ heute noch wie etwas Absurdes, wie Holzeisen, wie etwas, was schlecht ist. Das ist eine absolut populäre Phrase in unserer Folklore, welche eine wichtige Quelle von Belegen bildet. Und wir Bulgaren besitzen keine Dokumente über unsere Geschichte, da sowohl die bulgarische Königsbibliothek als auch die Kirchenbibliothek vernichtet wurden, so dass alle Urkunden über unsere Geschichte aus griechischen und lateinischen Quellen stammen. Aus diesen Letzteren gewinnen die Historiker vollkommen fehlerhafte Vorstellungen. Deshalb sollten sie die Folklore studieren, um die Wahrheit zu verstehen. Doch dazu sind esoterische Kenntnisse notwendig, ohne solche Kenntnisse geht es nicht.

Wir sehen heute die Zigeuner als ein Relikt, als Menschen, die sich in der fünften Kulturepoche befinden, bei denen das Empfindungsseelenhafte und Verstandesseelenhafte zugespitzt zur Geltung kommen – sie sind in einem gewissen Sinne auch Schlaumeier. Sie sehen sofort, wo sie einen Nutzen ziehen können und daran ist ja nichts zu rügen. Es ist an sich nicht schlecht, ein Lebenskünstler zu sein. Eine andere Frage ist es, wozu man das benutzt, was man als Gemütsleben in sich trägt, ob es Schäden verursacht oder im Namen Christi förderlich ist. Ob es durch Christus gehen kann? Was sollen die Zigeuner heute machen? Wie sollen sie einbezogen werden?

Eine Frau, die im Bildungsministerium arbeitet, hat mich gefragt, was ich über die Zigeuner sagen kann und wie wir mit ihnen verfahren können. Es gibt heutzutage verschiedene Programme, es gab die „Dekade der Roma-Teilhabe“ – statt „Zigeuner“ wird ja „Roma“ gesagt. Doch das ist eine verlogene Bezeichnung, wir kennen die Zigeunerweisen von Pablo de Sarasate, es gibt die Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauß, die bulgarische Sprache kennt das Wort циганско лято „Zigeunersommer“ mit der Bedeutung „Altweibersommer“. Es ist nicht beleidigend, ein Zigeuner zu sein: Du bist der Vertreter einer uralten Kultur, die irgendwann Fehler begangen hat. Du musst aber nun der heutigen Zeit angemessen werden und Christus im Ich-Prinzip finden.

Wie soll das Modell geändert werden? Wie und wohin sollen diese Menschen integriert werden? In diese Gesellschaft, die Europa nun aufbaut? Doch man sieht, wohin das Modell des Globalismus führt. In welches soziale Modell sollen wir die Zigeuner integrieren? Natürlich muss man bei der Bildung und Erziehung ansetzen. In diesem Sinne investiert die regierende Partei GERB viel Geld in die Bildung, damit die Zigeuner zurück in die Schulen geholt werden.

Meine Mutter hat als Lehrerin in einer Kleinstadt bei Varna gearbeitet und unter ihren Schülern befanden sich viele Zigeunerkinder aus der Untergruppe der Kopanari „Löffelmacher“. Hatte ein Kind nur einen Tag in der Schule gefehlt, so besuchte meine Mutter es zu Hause und interessierte sich, was los war. Sie hatte all ihre Schüler lieb und machte keinen Unterschied zwischen bulgarischen und Zigeunerkindern, sie holte die Zigeunerkinder in die Schule zurück. Dafür haben sie die Schüler geliebt und und den Kontakt zu ihr auch später gesucht, als sie pensioniert wurde. Sie sagten: „Frau Mangurova hat uns alles beigebracht, ihr schulden wir das, was wir heute geworden sind“. Manche wurden angesehene Geschäftsleute. Das ist der wahre Sinn des Lehrerberufs, das ist der wahre Sinn der Bildung, und nicht Aussagen wie „Das sind doch Zigeuner, aus denen wird eh nichts!“, die wir nur zu gut kennen. Das Kind muss spüren, dass der Lehrer es liebhat, denn diese Menschen sind sehr feinfühlig. Wenn man sich an sie in einer menschlichen Art, ohne etwas Verurteilendes wendet, dann werden sie einen verstehen. Es gibt niemanden, der einen nicht verstehen wird, wenn man an ihn völlig aufrichtig herangeht. Das ist die große Alchemie des Manichäeismus, die der Menschheit als wahre Mysterien erst in der sechsten Wurzelrasse in 6000 Jahren zugänglich sein wird. Der Manichäismus ist ein höheres Mysterium als das Gralsmysterium. Der heutige Mensch muss langsam zu einer Form des Manichäismus fähig werden, so dass das Böse zum Arbeiten für das Gute eingespannt wird. Nun erfüllen die Zigeuner quasi die Rolle des Bösen, solche Meinungen werden geäußert. Doch waren diejenigen, die den Staat in der Raubprivatisierung bestohlen haben, Zigeuner? Wer hat eigentlich die Karre in den Dreck gefahren? Die Staatssicherheit, also die satanischen Atheisten des früheren Regimes. Die Zigeuner sind der Sündenbock, sie wurden aus den Fabriken entlassen und wurden arbeitslos. Sie stehlen natürlich, doch in viel größeren Ausmaßen stehlen manche Bulgaren. Die Zigeuner terrorisieren die Dorfbevölkerung durch Diebstahl von Hühnern, geerntetem Obst und Gemüse, doch die Banditen terrorisieren die Städte. Jeder terrorisiert jemanden, es beginnt ein Krieg aller gegen alle, in dem alle einander terrorisieren. Wie können wir uns entwirren? Wir müssen wirklich zu diesen Menschen mit dem richtigen Blick schauen. In einem gewissen Sinne sind sie ein Riesenreichtum, denn vor uns sehen wir die Vertreter einer Kultur, die vor 4000 Jahren existiert hat. Nun muss man mit diesen Menschen eine gemeinsame Sprache finden, damit man zusammen zu einer neuen Bewusstseinsform übergeht und eine neue soziale Ordnung aufbaut. Selbstverständlich wird das nicht die jetzige Ordnung des Gesetzes sein. Das muss von innen kommen. Die Bildung muss reformiert werden, denn die heutige Bildung ist lediglich eine Kaserne für den Geist. Man muss zur Religiosität übergehen. Hier spielen die evangelischen Kirchen eine wichtige Rolle, die zu den Zigeunern predigen, dass man etwa nicht stehlen darf. Und nach und nach tritt eine Wandlung in die Menschen ein.

Vor zwei Jahren haben wir Konjovo bei Nova Zagora besucht. Das ist das Heimatdorf von Djado Wlajtscho, dem wieder inkarnierten Johannes dem Täufer. Es war Sonntag, wir waren um zehn Uhr da, aber niemand konnte uns die Gemeinde aufschließen, wo es eine Gedenkecke mit Bildern, Dokumenten usw. von Djado Wlajtscho gibt. Wir haben nach dem Schlüssel gesucht, den übrigens eine Zigeunerin aufbewahrte. Auf der Suche nach dem Schlüssel haben wir eine andere Zigeunerin getroffen, die uns sagte, dass sie gerade zum Gottesdienst geht. Als wir fragten, was das für ein Gottesdienst war, erzählte sie, dass der Pfarrer in seinem Haus einen Raum eingerichtet hat – mit einem Kreuz usw. Dieser Mann wurde zum Pfarrer in einer der evangelischen Konfessionen ausgebildet und evangelisiert seitdem die Bevölkerung. Die Frau sagte begeistert: „Es ist so schön, an Christus zu glauben, zu Ihm zu reden!“ Die Frau war so aufrichtig, hat mit solcher Liebe von Christus gesprochen, die man bei Bulgaren selten findet. Wenn die Feinfühligkeit, die diese Menschen besitzen, auf den richtigen Weg gebracht wird – durch Bildung, durch Religiosität, denn sie müssen mit ihrem Verstand wahrnehmen, was zu ihnen gesagt wird -, wird sehr viel erreicht. Das Sinnliche in ihnen, das nun zum Vorschein kommt als Bauchtanz zu primitiver Musik, als all diese Überreste der Vergangenheit, die einen nach unten ziehen, muss in andere Bahnen gelenkt werden. Der Prozess muss vom Bauch aufwärts ansetzen. Eine wahre Bildung, nicht die heutige, gepaart mit Religiosität, können diesen Menschen dazu verhelfen, Christus und das Ich-Prinzip in einer ihnen angemessenen Art zu finden. Es gibt keine höhere menschliche Manifestation als dass der Mensch persönlich schöpferisch mit dem Ich-bin-Prinzip etwas hervorbringt. Das ist die höchste Manifestation im Menschen! Das ist der Heilige Impuls, über den ich spreche, den ich versuche zu verbreiten. Wenn diese Menschen Christus in einer ihnen angemessenen Art finden, wird in ihnen das Niedrige des Zentaurs – die Beine und Hufen – abfallen und das Menschliche vom Bauch aufwärts bleiben. Denn jeder Mensch ist ein Zentaur, ein Mischwesen, dessen Tiernatur im Astralleib ist und noch tiefer in den Ätherleib sinkt, was auch auf den physischen Leib zurückstrahlt. All das muss allmählich abfallen, so dass der Zentaur in einen Menschen transformiert wird, von dem man sagen kann – „Da ist der Mensch!“ Das kann mit den Zigeunern geschehen. Es gibt unter ihnen manche, die Geschäftsleute, Landwirte werden, sie sind nicht mehr auf das Stehlen angewiesen, sie können ihr eigenes Haus bauen. Die Arbeit nützt in erster Linie ihnen selbst, denn sie sind nicht mehr von der Sozialhilfe abhängig und gewöhnen es sich ab, immer “Gib!” zu rufen. Denn von Kind auf haben sie nur gelernt, dass man ihnen “geben” muss, anstatt es sich selbst zu verdienen. Man muss also aus dem Empfindungsseelenmäßigen herauswachsen. Im Empfindungsseelenmäßigen verbleibt derjenige, der nur „Gib!“ schreit. Man muss zur Verstandesseele heranwachsen, so dass man sich fragt, was man tun kann, um Geld für mein Brot zu verdienen. Dann kann man auch zur Bewusstseinsseele und zu den erhabenen Wahrheiten heranreifen, so dass der Geist irgendwann in einem wirken kann. Doch dazu muss es zuerst Individuen geben, die den Geschmack, den „Engelsduft“ des Geistes kennen und wissen, wie er in ihrem Ich wirkt, wie er ihre Seele erweitert, wie er in den Jahve-Kubus eintritt, wie man vor Dankbarkeit weint, wie er in einem als Bewusstsein erstrahlt, wie all das in einen hereinströmt. Doch zuallererst muss man eine Einstellung zum Positiven gewinnen und nicht alles verleugnen und ablehnen. In Bulgarien geschehen wunderbare Sachen, es gibt wunderbare Menschen. Der verstorbene Schauspieler Joko Rosic sagte einmal, dass Bulgarien voll von wunderbaren Menschen ist. Doch wir müssen auf sie zeigen und nicht nur auf das Negative schauen. Die Medien sind ahrimanisiert, sie sind die Diener Ahrimans, deshalb ernähren sie sich nur vom Unglück, sie berichten nur von schlechten Ereignissen, Unfällen. Morden und Katastrophen. Bojko Borissov versucht, etwas zu erreichen, das Positive anzuheben. Denken Sie an folgende Worte von mir, die Dinge in Bulgarien werden im nächsten Jahr unumkehrbar werden. Wir werden glänzend die EU-Präsidentschaft meistern und zum Vorreiter Europas werden, der die Richtung weist. In der EU gibt es keine politischen Führer, aber Bulgarien hat endlich einen wahren Führer in Christo. Alle wollen ihn verhindern, doch immer, wenn man als Ich zum nächsthöheren Weiher wachsen will, bedarf es nach der Art Christi einen Widerstand. Deshalb gibt es auch die Sozialistenvorsitzende Kornelia Ninova und die ganzen schizophrenen Politiker, die man auf dem äußeren Plan sieht. Bojko wird wachsen, er ist der Große und Bulgarien wird aufwärtskommen. Davon ist nicht loszukommen – all unsere Hellseher bestätigen es. Bulgarien wird gedeihen. Wenn es der Ich-Träger der Menschheit ist, der Fahnenträger, der die Entwicklungsrichtung anzeigt, dann wird das geschehen. Indem der Impuls der Synthese angeeignet wird, lassen sich immer größere Tore vor dem bulgarischen Volk öffnen. Aber wer wird dazu bereit und dessen würdig sein? Neulich sind mehrere blinde Menschen in einem Verkehrsunfall gestorben. Die karmische Belastung der Blindheit war nicht genug, sie mussten auch in einem Unfall sterben. Menschen sterben massenhaft an Krebs, Herz- und Hirnanfällen. Es ist ein „Säubern“ im Gange! Also muss es entweder eine Umstrukturierung geben, doch nicht eine Umstrukturierung der Regierung, sondern jeder muss in sich selbst seine Weltanschauung umstrukturieren. Man fängt oben an und arbeitet sich nach unten.

Ich hoffe, das das, was ich hier seit nun schon mehreren Stunden sage, gut verstanden wird, so dass es im Menschen zu fermentieren beginnt und daraus Fragen entstehen, damit auch die Antworten kommen. Jeder soll seine Ich-Metamorphose vollziehen, damit das wahre Christentum des Ich beginnen kann, das wahre Zeitalter des Wassermanns. Das Zeitalter des Wassermanns ist das Zeitalter des Ich, es hat für vereinzelte Menschen angefangen, jedoch nicht für alle. Und als Beinsa Douno geäußert hat, dass das Wassermannzeitalter 1916 eingesetzt hat, da ging es um das Ich, um das Zeitalter des Ich. Das ist das Christentum des Heiligen Geistes. All das bisher Gesagte orientierte sich an jenem Fluchtstab, den wir im ersten Video aufgestellt und bei allen bisher gestreiften Themen im Auge behalten haben. Nach diesem Zyklus aus sechs Vorlesungen hoffen wir, dass es bald mit Gottes Hilfe einen neuen Themenzyklus geben wird, in dem auch andere Fragen allgemeineren und konkreteren Charakters beantwortet werden. Ich bedanke mich bei jedem, der die angebotenen Materialien angeschaut hat. Sie sind jenem Samen aus dem Gleichnis vom Sämann (Lukas 8: 4-8) ähnlich, der in die gute Erde fällt und aufgeht und hundertfache Frucht bringt. Diese Frucht bist du, Bruder, oder du, Schwester, die ihr diese Videos schaut! Das wirst du selbst sein. Es gibt keine größere Hilfe für den Menschen, als dass ihm jemand den Weg weist, auf dem er zum Ich-bin werden kann. Ich danke für die Aufmerksamkeit.

 

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Der Niedergang der gegenwärtigen Wissenschaft

Diese sog. kurzen Videos fallen gar nicht so kurz aus, doch die Zeiten verdichten sich und drängen zur Begründung durch mehr Argumente. In meinen zahlreichen mehrstündigen Vorlesungen findet sich zwar eine Vielzahl von Argumenten, die den geisteswissenschaftlichen Standpunkt bei der Behandlung dieser Probleme vertreten. Nun aber werden sie in einer stärker verdichteten Form Ihrer Aufmerksamkeit angeboten.

Bisher haben wir über den ersten Impuls der Schutzengel gesprochen und dabei gesehen, wie die Brüderlichkeit als ein zerstörerischer Missbrauch der Sexualität zutage tritt und zum Ich-Vampirismus führt, der jegliche Brüderlichkeit erdrückt. Um eine Brücke zur Wissenschaft zu schlagen, wollen wir wieder auf das Gemälde „Salvator mundi“ eingehen, das neulich für mehr als 400 Millionen Dollar verkauft wurde. Wenn wir dieses Porträt des Erlösers betrachten, können wir eine gewisse Ähnlichkeit mit Mona Lisa feststellen. Christus scheint hier geschlechtslos zu sein und die Verfechter der sexuellen Revolution würden sagen: „Seht her, sogar Christus ist geschlechtslos! Wir sollten uns doch zu Ihm hinauferheben!“ Doch dieser Christus, Den Leonardo dargestellt hat, hat das Geschlechtliche in rechtmäßiger Weise überwunden und ist Selbst zum Gral geworden. Das wird auch der Mensch zukünftig erreichen, jedoch nur in der Gemeinsamkeit von Mann und Frau. Deshalb trägt Christus auf dem Bild eine Ellipse oben auf Seinem Gewand. Wer von diesen Dingen etwas versteht, sieht hier die Versinnbildlichung der Entwicklung vom Saturn bis zum Vulkan. Nur derjenige, der diese Entwicklung in der richtigen Weise zurückgelegt hat, kann zum Erlöser der Welt werden und im wahren Sinne des Wortes am Ende des zukünftigen Vulkan von sich sagen: „Ich bin Christus“. Dann werden wir zum nächsten Zyklus übergehen. Christus hat als Jesus alle notwendigen Etappen erlebt, indem Er die drei Leiber Jesu in ein Geistselbst, einen Lebensgeist und einen Geistesmenschen innerhalb von zweieinhalb Jahren verwandelt hat. Wir werden dreieinhalb Äonen zur Verfügung haben, um das Gleiche zu bewältigen. Hier kann man das Ausmaß des Golgatha-Mysteriums erahnen und erkennen, wie vielschichtig es ist. Man muss nur die notwendigen Fragen stellen, wie ich sie im ersten Video gestellt habe, z.B. die Frage nach dem Phantom. Dann werden uns die Hierarchien die Antworten offenbaren, die noch tiefgründigere neue Fragen provozieren. Wie ich bereits betont habe, ist das unsere wahre Waffe gegen die geplante ahrimanische Irreführung, die der Menschheit bevorsteht und in der Ankunft des Antichristen kulminieren wird.

Nun wollen wir uns der Wissenschaft und dem Dämonismus widmen, den ihr Niedergang einleitet. Dabei werden wir nicht nur die Beziehung zum ersten Impuls herstellen, denn der Missbrauch der Geheimnisse der Empfängnis und der Geburt, der Missbrauch der Sexualität, all das sind schicksalsträchtige Misserfolge der Wissenschaft. Der zweite Impuls der Engel bezieht sich darauf, dass der Mensch in seinem Mitmenschen ein heiliges Wesen, „ein verborgenes Göttliches“ sehen soll. Er soll spüren, dass er vor einer Seele steht, die absolut individuell und authentisch ist. Das menschliche Miteinander, die Beziehung gleich welcher Art soll ein heiliger Austausch von Seele zu Seele ohne jegliche Vermittlung sein. Deshalb sagte Steiner, dass die Kirche, „wenn sie sich selber richtig versteht“, dahingehend wirken soll, sich selbst „unnötig zu machen“ (vgl. GA 182:146). Die Kirche erhebt den Anspruch, der Mittler, der „Distributor“ sozusagen zwischen mir und Gott zu sein. Doch ich habe gar keinen Bedarf nach einer diesbezüglichen Vermittlung! Es gibt viele Menschen, die diesen Bedarf haben, da sie sich in einem Weiher befinden, der auf einer bestimmten Höhe des Ich-bin-Flusses gebildet wurde. Das Wasser in diesem Weiher ist zwar nicht ganz rein, doch es ist trotzdem Wasser, ohne das man austrocknen wird.

Der zweite Impuls der Schutzengel betrifft die vollständige Freiheit im geistigen Umgang der Menschen, welcher ein heiliger Akt der Seelen sein soll. Wenn dieser Impuls nicht in rechter Weise empfangen, erkannt und in den nächsten Leben umgesetzt wird, führt das zur „instinktiven Erkenntnis gewisser Heilmittel“ (ebd., S.155). Diese Impulse treten in uns als Instinkte in Erscheinung, da sie zum Willen vorgestoßen sind und von dort als Instinkte wirken. Das führt zu einem immensen Chaos in der Medizin, es wird bereits möglich sein, Krankheiten zu schaffen. Der Mensch entscheidet aus rein egoistischen Gründen heraus, ob er Krankheiten schaffen will, die er mit angeblichen Heilmitteln heilen wird. Die Menschen berauschen sich an der Möglichkeit, Krankheiten zu schaffen und sie zu heilen, aber das wird die Medizin und die Gesellschaft zu einem unüberwindbaren Chaos führen. Den Missbrauch der Medizin sieht man im Herumwühlen im Genom und in der Suche nach solchen heilenden Substanzen verwirklicht. Jetzt wird angestrebt, unbedingt alle Babys zu impfen. Gemeint sind hier nicht jene traditionellen Impfstoffe gegen Tetanus u.dgl., sondern solche Substanzen, die die Kinder buchstäblich vergiften – solche Fälle gibt es schon -, so dass sie später keine Beziehung zu Christus, zum Spirituellen haben werden. Zukünftig, sagte Steiner in GA 177 – und das ist womöglich schon Wirklichkeit geworden -, wird es einen Impfstoff geben, der auf dem Verwaltungsweg als eine Pflichtimpfung jedem eingespritzt wird, damit er später nie zu dem Gedanken kommt, dass es eine Seele und einen Geist gibt. Alle sollen nur Leiber sein, wie Ahriman das wünscht.

Der dritte Impuls der Schutzengel, der auch nicht in der angemessenen Art empfangen wurde, bezieht sich darauf, dass der Mensch zu einer Weltanschauung kommt, die in allem, was ihn umgibt, in allen Natureichen, das Geistige sieht. Es soll Brüderlichkeit unter den Menschen herrschen, jedoch nicht im Sinne einer entarteten Sexualität, sondern die Brüderlichkeit von Ich-Persönlichkeiten der sechsten Kulturepoche, in denen der Heilige Geist als die Gruppenseele solcher Gruppen herabsteigen wird. Doch wir sehen, wie heute anstelle des freien geistigen Lebens eine Unzahl von Kirchen und geistigen Strömungen existieren, in denen manche die geistigen Bestrebungen der Menschen zu versilbern wissen.

Dieser dritte Impuls äußert sich darin, dass der Mensch instinktiv zu der Fähigkeit kommen wird, durch bestimmte Bewegungen mechanische Kräfte in den Maschinen auszulösen. Die Maschinen werden nur durch die menschliche Berührung in Gang gesetzt. Das Berühren des Displays eines iPhones erinnert uns sehr stark an die Erfüllung dieser Worte Steiners. Die Maschine des amerikanischen Erfinders aus dem 19. Jahrhunderts John Worrell Keely, die nur von ihm in Gang gesetzt werden konnte, war nur die Prophezeiung des Zukünftigen. Mit dem heutigen abstrakten Denken kann man gegenwärtig nur solche mechanischen Kräfte auslösen, die den Menschen schaden, aber das gefällt den Menschen, sie berauschen sich daran. Heutzutage ist jedes Kind von seinem Smartphone abhängig. Was wird wohl folgen, wenn in das menschliche Gehirn erstmal ein Chip eingepflanzt wird? Die Welt wird von der Wissenschaft in eine Richtung getrieben, die zu noch mehr Entsetzlichem führt. Der herkömmliche Materialismus der vergangenen Jahrhunderte wird uns geradezu romantisch erscheinen im Vergleich zum Hypermaterialismus, zu dem wir seit der Mitte des 20. Jahrhunderts vorgerückt sind.

Harun al-Raschid, dessen mohammedanische Anschauung kombiniert mit der Anschauung Aristoteles‘ die damalige europäische Anschauung in den Schatten stellte, und sein weiser Ratgeber inkarnierten jeweils als Francis Bacon und Jan Amos Comenius und begründeten den Materialismus in Wissenschaft und Bildung. Der Lordkanzler von Großbritannien Bacon bahnte den Weg zu der neuen Atlantis ( „Nova Atlantis“), d.h. zu der neuen Anschauung der Naturwissenschaft. Zusammen mit dem aus dem Slaventum heraus wirkenden Comenius haben beide wie in einer Zange Europa fest umklammert und das neue Organon entworfen, nach dem sich die Wissenschaft, ja die Zivilisation überhaupt zu entwickeln hatte. Danach hat Kant dieses Organon bereichert, Steiner hat sein Organon beigetragen und wie ich in meiner letzten Vorlesung sagte, ist das, was ich als die Synthese der beiden Impulse vortrage, das neue Organon, nach dem die Zivilisation der Menschheit aufgebaut werden soll. Das mag jemandem anmaßend klingen, doch ich weiß, worüber ich spreche und habe meine Argumente dargelegt. Es ist empfehlenswert, die Vorlesung „Die michaelische Methode der Beziehung zur geistigen Welt“ in ihrer schriftlichen Fassung zu studieren (vgl. https://erzengelmichaelblog.wordpress.com/2017/11/13/die-michaelische-methode-der-beziehung-zur-geistigen-welt/).

Nachdem Bacon und Comenius die Bildung und die Wissenschaft in Europa in ihrer Zange fest umklammert hatten, fand die materialistische Anschauung auch in der Bildung Einzug – als die von Comenius eingeführte Anschaulichkeit. Und man hat begonnen, den Kindern Dinosaurier zu malen und ihnen Märchen von Tieren zu erzählen, die vor Millionen Jahren existiert haben sollen. Wenn ein Versuch ein paar Mal durchgeführt wurde und zum gleichen Ergebnis führte, wurden die Ergebnisse für wahr erklärt. Das ist die Methode der Naturwissenschaft, die jedoch nur im Mineralreich funktionieren kann, nicht im Lebendigen. Aber der Wissenschaftler wendet die Gesetze, die ihm zur Verwendung im Mineralreich gegeben wurden, auch auf die lebendigen Reiche, auf das Pflanzen- Tier- und Menschenreich an. Und das hat erschreckende Folgen. Die ahrimanisierte kosmische Intelligenz, die dem Menschen innewohnt, wird mit der Raumfahrt auf den Kosmos ausgeweitet, um zuerst das Sonnensystem zu ahrimanisieren und anschließend jenseits des Sonnensystems vorzudringen. Doch das wird nicht möglich sein, da es dort draußen keinen Kosmos gibt. Dort befindet sich alles, was sich unserem Sinnesblick als Sterne, Sternhaufen und Galaxien zeigt, in der geistigen Zeit.

Die Anschauung, die Francis Bacon mit der Unterstützung von Jan Amos Comenius durchsetzte, führte zur Entwicklung des verstärkten Materialismus des 19. Jahrhunderts. Doch jener Materialismus war etwas Leichtes im Vergleich zu dem, was jetzt geschieht – der heutige Hypermaterialismus verwandelt sich bereits in einen okkulten Materialismus, der von den in der Wissenschaft herrschenden schwarzen Logen und übersinnlichen Widersacherwesenheiten inspiriert wird. Diesen Weg schlägt die Wissenschaft gegenwärtig ein. Seit langem wirken wir nicht mehr auf dem physischen Plan, sondern in den unterphysischen Welten der Elektrizität, des Magnetismus und der Atomkraft. Immer tiefer abstürzend, steigt der Mensch nicht nach oben zum nächsten Weiher auf der Ich-Leiter auf, sondern buddelt im Mineralischen und sucht dort immer tiefer einzudringen. Das Ich-bin-Prinzip, das vom Absoluten ausgeht und als Geist, Liebe, Gedanke, Licht, Energie, Stoff kondensiert wird, treiben wir in die Unterwelten als Elektrizität, Magnetismus und Atomkraft. Und am CERN wird noch tiefer gebuddelt, dort sucht man nach der göttlichen Partikel, von der alles entstanden ist. Was geschieht dabei? Das Ich wird dabei als Substanz eingeflochten, von deren Beschaffenheit man nichts weiß, denn nur durch das Erleben von Christus kann man irgendwann zur Erkenntnis dieser Substanz von Christus gelangen, die anders ist als die Substanz von Engeln, Erzengeln usw. Das ist ein großes Geheimnis, das ist die wichtigste Frage im menschlichen Leben – das Mysterium des Ich, mit dem wir diese Videoreihe eingeleitet haben. Dieses Ich-bin-Prinzip wird immer tiefer in die unterphysischen Welten eingebuddelt, die als Erdschichten bestehen. Man ist bis zur Atomkraft vorgedrungen. Bisher sind neun Erdschichten bekannt und auf dem zukünftigen Jupiter werden wir zur zehnten und elften Schicht blicken, auf der zukünftigen Venus – zur zwölften. Ich weiß noch nicht, ob dort das Ende ist oder noch tiefere Schichten bestehen. Hier streifen wir das, was Judith von Halle mitgeteilt hat, worüber alle Anthroposophen, einschließlich des verstorbenen Sergej Prokofieff, gestolpert sind.

Der Astrophysiker Ian O’Neill hat neulich über den Stand der Untersuchungen am CERN berichtet und dabei etwas höchst Aufschlussreiches erwähnt. Die Astrophysiker gehen von einem Urknall aus, der vor sechs Milliarden Jahren stattgefunden hat (was nachher zu 13,8 Milliarden Jahren berichtigt wurde, man hat keinen Respekt vor Zahlen). Materie und Antimaterie kämpfen gegeneinander, wobei obligatorisch die Materie über die Antimaterie siegen muss, denn sonst wären wir nicht entstanden. Die Wissenschaftler am CERN haben ihre Messgeräte dermaßen vervollkommnet, dass sie in der Lage sind, bei den Teilchenkollisionen, die sie im Teilchenbeschleuniger vornehmen, Vakuumfallen abzusondern, damit sich Protonen und Antiprotonen nicht verbinden. Jedem Proton entspricht ein Antiproton mit einer bestimmten Quantenzahl, die mit dem umgekehrten Vorzeichen erscheint. Die Wissenschaftler nahmen Messungen des magnetischen Moments der Protonen und Antiprotonen vor, wobei die Antiprotonen in diesen Vakuumfallen eingefangen wurden. Es wurde festgestellt, dass das Proton und das Antiproton das gleiche magnetische Moment haben, was die Forscher vor die große Frage stellt, warum wir dann existieren. Das Proton und das Antiproton müssten sich gegenseitig neutralisieren, so dass nichts existieren kann. Doch wir existieren eindeutig. Die klassische Newtonsche Physik erscheint schon seit langem als etwas Antiquiertes, obwohl Newton mit seinem Apfelexperiment gar nicht das Wesen der Gravitation und die Kräfte, die ihr zugrunde liegen, erfassen konnte. Nach der Entstehung der Quantenphysik Ende des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts hat man beobachtet, dass die Materie entweder als Atome (also Stoff) oder als ein Feld in Erscheinung tritt, je nachdem, wie man sie beobachtet. Das hat die Wissenschaftler sehr verblüfft und die Newtonsche Physik überholt gemacht. Doch was ist eigentlich die Materie? Laut Karl Marx ist sie das Primäre und Darwin hat diese Ansicht mit seiner Theorie der Abstammung des Menschen vom Affen bekräftigt. Das war zwar nur eine Idee von ihm, doch die Menschen haben sie bedenkenlos übernommen. Danach ist diese Anschauung als Ideologie in die Köpfe von Lenin, Trotzki und co. eingezogen und die Entstehung des Bolschewismus bewirkt – jenes Ereignisses, das die Welt unter Aufbringung von Millionen Opfern umgekrempelt hat. Und der Bolschewismus ist noch nicht am Ende, er wird auch zukünftig Tribut fordern, da sich die Anschauung der Menschen nicht entwickelt hat. Kombiniert mit dem Hypermaterialismus wird die materialistische Anschauung dazu führen, dass die Menschen Ahriman begeistert empfangen werden.

Die Quantenphysik hat also die Newtonsche Physik zerschlagen und auf diesem Nährboden ist Einsteins Relativitätstheorie als ein Ausdruck des abstrakten Denkens entstanden. Doch für die Menschen ist Einstein groß, da sie ihn nicht verstehen. Das Problem, warum es einmal Materie und ein anderes Mal Feld gibt, scheint unlösbar. Einstein soll am Ende seines Lebens bereut haben, was er gemacht hat, denn das, was er mit seinem abstrakten Verstand bewirkte, führte zum Auslösen der Atomkraft.

Am CERN wird heutzutage immer tiefer in die unterphysischen Welten gebuddelt, um das Rätsel zu lösen, warum wir existieren, wenn das Proton und das Antiproton die gleichen magnetischen Momente haben. Das Ich-Prinzip wurde nicht erhoben, sondern immer tiefer hineingesteckt. Statt mit Christus aufzusteigen, wird mit dem Ich-bin-Prinzip immer tiefer gebuddelt. Dabei werden immer feinere Teilchen – die göttlichen Teilchen – entdeckt. Das Ich-bin ist zu einem Teilchen verkommen, statt das Ich-bin vom Absoluten zu sein! Das kondensierteste Ich-bin befindet sich am tiefsten. Das entspricht der Absicht Ahrimans, der aus dem tiefsten Schlund verkündet: „Das, was ihr hier unten gefunden habt, ist Gott“. Ahriman ist der Gott von all dem und indem er alles, was vom absteigenden Ich-bin-Prinzip erschaffen wurde, vernichtet, will er mit seiner eigenen Schöpfung unten beginnen. Was ist das, was Materie und Antimaterie, Protonen und Antiprotonen genannt wird? Die Quantenphysik war nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu dem, was gegenwärtig am CERN unternommen wird. Sie hat zur Atomkraft und zu den thermonuklearen Reaktionen geführt und wir können beobachten, wie so etwas in Nordkorea als Drohwaffe verwendet wird. Doch wir Menschen gehen immer noch abwärts. Wonach suchen wir dort unten und was werden wir dort finden? Vor der Materie steht das physische Prinzip. Es hat mit dem Weltenfeuer angefangen, das die Throne auf dem alten Saturn in der höchsten Astralität ausgestrahlt haben. Das war die Liebe des Vatergotts, die sich als Wille durch die Geister des Willens (Throne) manifestiert hat. Nach dem Durchlaufen aller bisherigen Äonen hat sie den Tod im Stoff (im Mineralischen) erreicht. Deshalb bestimmte Beinsa Douno den Stoff als die unterste Stufe der ganzen Weltschöpfung. Dieses Weltenfeuer, das eine Manifestation des Ich der Geister des Willens ist, breitet sich nach unten aus und erreicht das Mineralische. Immer tiefer hinein stopfen wir das Ich der Throne, das Ich-bin-Prinzip, dem auch Christus immanent ist, denn Er ist auf der Leiter, auf der sich das Ich-Prinzip manifestiert, immer anwesend. Die Throne sind durch ihr Opfer aufgestiegen, wie das immer bei einer Opferbringung geschieht. Das, was man als ein Proton sieht, ist die mineralische Manifestation des physischen Prinzips, die diese Stufe erreicht hat – sozusagen das Sinnlich-Sichtbare. Das Anti-Proton bzw. die Antimaterie ist das geistige Prinzip, das hinter dem sinnlich Wahrnehmbaren steht. Warum vernichten sich beide nicht gegenseitig? Hinter allem steht ein geistiges Prinzip. Wenn wir über die Gravitation sprechen, die selbstverständlich als ein Naturgesetz wirkt (der Apfel fällt uns auf den Kopf und steigt nicht nach oben), so stehen Wesenheiten hinter all dem, die durch das Naturgesetz wirken. Die Throne wirken über die Geister der Bewegung und die Elohim, damit die Erde diese Form hat, die uns als statisch erscheint. Die Arbeit der Hierarchien erscheint in unserem Äon der Erde als ein Naturgesetz. All das wurde im Pralaya zwischen dem alten Mond und dem Erdenäon auf der Grundlage des Produkts der alten Sonnen- und Saturnverkörperung ausgearbeitet, damit es bei uns – unter den Bedingungen der physisch-sinnlichen Welt – in Form von Naturgesetzen wirkt. Wenn wir also von Gesetzen reden, so stehen Wesenheiten hinter diesen Gesetzen. Wenn wir von Materie reden, so stehen Wesenheiten hinter der Materie – die Throne. Wenn wir von Antimaterie reden, so ist das der tatsächliche Thron im geistigen Sinne des Wortes, der dieser Substanz vom Vatergott und somit allem zugrunde liegt. Es gibt nichts, was außerhalb dieser Substanz ist. Mit Ausnahme von Christus, der den Auferstehungsleib aus dem Pralaya in den irdischen Äon hinübergerettet hat. Alles andere ist die vom Vatergott kommende und über die Throne ausgestrahlte Substanz. Was ist also die Antimaterie? Das ist das geistige Korrelat der Materie. Je tiefer man buddelt, desto mehr dringt man in geistige Zustände, in Protonen ein und nicht in Gestein, Eisen u.dgl. Immer mehr geht man zu Feldern über. Beim Proton gibt es schon den Übergang zum Feld. Man kann so tief graben, wie man will: Auf dem Boden der Welten wird man die uranfängliche Substanz als die Manifestation des Ich-bin-Prinzips finden. Allerdings sucht man da unten in einer unberechtigten Art nach ihr, wobei die Pforten der Hölle geöffnet werden. In der sechsten, siebten, achten Erdschicht gibt es immer stärkere vernichtende Kräfte. Diesen Kräften öffnen die Forscher das Tor und sie können draußen zur Geltung kommen. Gerade das geschieht heutzutage. Wenn man einen geistigen Blick hat – das, was der dritte Impuls der Schutzengel ausmacht, den sie uns eingeprägt haben -, wird man überall sehen, wie die Materie vom Christus-Prinzip durchzogen ist. Christus ist der Geist der Erde. Egal, wie tief am CERN gebuddelt wird, auf dem tiefsten Boden wird man wieder das Ich-bin Prinzip Christi finden. Aber da dies nicht in der rechten Weise geschieht, wird die Pforte für die Dämonen geöffnet, die an die Oberfläche kommen – die luziferischen Wesenheiten als Felder und die ahrimanischen Wesenheiten als Atome. Und gegenwärtig wird am CERN das Tor für die Asuras geöffnet – die größten Gegner der Bewusstseinsseele und des menschlichen Ich-bin. Und hinter ihnen steht Sorat. Soweit hat es die „Elite“ der Wissenschaft mit den Experimenten am CERN gebracht.

Wohin wird das alles führen? Steiner hat das Werk von Ernst Haeckel, der die Evolution vom materialistischen Standpunkt betrachtet, transformiert und vergeistigt. Danach ist es herabgestiegen als die Geisteswissenschaft über die Evolution im wahren geistigen Sinne, die auf dem alten Saturn ihren Lauf genommen hat. Ohne eine Hinwendung der Wissenschaft zur Geisteswissenschaft wird die Menschheit immer tiefer buddeln und immer größere dämonische Kräfte zutage fördern. Diese Kräfte werden den Menschen angreifen. Das Silicon Valley in Amerika arbeitet parallel mit dem CERN in der Schweiz. Anzumerken ist, dass das alles nicht weit von Dornach geschieht, von wo die Geisteswissenschaft ausgestrahlt wurde. Das, was am CERN vorgenommen wird, ist noch viel schlimmer als das in Silicon Valley. Das Silicon Valley besorgt quasi das Instrumentarium, es ist der Comenius der Gegenwart, doch der gegenwärtige Harun al-Raschid, das sind jene Forscher am CERN. Wenn beide sich vereinigen, wird aus dem Menschen ein Bioroboter – eine Kombination aus Mensch und Maschine.

Das wird uns vorbereitet, das wird angestrebt und deshalb müssen wir vorsorgen. Das, was ich sage, sollte wahrgenommen werden. So kann jeder die notwendigen Entscheidungen über sein zukünftiges Handeln treffen und in sich die michaelische Anschauung ausbilden. Die michaelische Anschauung kann in alle uns umgebenden Tatsachen eindringen und beurteilen, was sie bedeuten, damit diese Wahrheiten ausgesprochen und verkündet werden. So werden sich die geistigen Wesen einmischen und sich hinter uns stellen können, um gegen die Widersacher zu kämpfen. Wir besitzen nicht die Schleuder Davids und der Krieg wird auch nicht mit Raketen geführt. Dieser Krieg ist ein Krieg der Weltanschauungen, ein Krieg zwischen Menschen, die zu Schwarz- oder zu Weißmagiern werden. Der weiße Magier zieht die himmlischen Kräfte an, die gegen die luziferischen, ahrimanischen und asurischen Widersacher kämpfen können. Sorat wird auch bei der Begegnung mit dem Antichristen in Erscheinung treten, so wie alle vorhandenen dunklen Mächte. Wie soll man mit der kläglichen Anschauung, die in den Sümpfen der unrechtmäßigen Spiritualität gepflegt wird, ihnen entgegentreten? Ein jeder stelle sich diese Frage, die tief in seinem Inneren, in seinem Ich erklingen möge. Soviel dazu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Dämonismus der sexuellen Revolution

 

Mit dem letzten Thema hängt das vorliegende Thema über den Dämonismus der sexuellen Revolution zusammen. Bekanntlich wird seit einigen Jahrzehnten weltweit die Flagge der sexuellen Revolution geschwenkt, die uns als die Zukunft des Menschenlebens im Bereich der Sexualität proklamiert wird. Eine kleine Ergänzung über die In-Vitro-Kinder will ich an dieser Stelle einschieben: Diese Kinder bezahlen ein spezifisches Karma ab. Sie sind die Träger eines besonderen Karmas, das sie abzutragen haben, über das ich vorläufig keine weiteren Details liefern darf. Das wird aber im Leben dieser Kinder sichtbar werden.

Es gibt große Unterschiede unter den Menschen auf der Erde und nicht zufällig ist die weiße Rasse der Fahnenträger der Entwicklung, da sie das Ich-Prinzip der Bewusstseinsseele trägt. Die fünfte nachatlantische Kulturepoche ist die germanische Kulturepoche. Nicht von ungefähr wird die weiße Rasse den meisten Angriffen ausgesetzt – durch die Entwicklung der Technologien, durch den „Modernismus“ in den sozialen Lebensformen, die „Revolution“ von Wissenschaft und Technik. Deshalb wird sie im Kopf angegriffen – wir sehen, dass heutzutage die Männer zunehmend kahler werden – vor 30 bis 40 Jahren gab es nicht so viele glatzköpfige Männer. Zudem werden die Menschen der weißen Rasse im Geschlechtssystem angegriffen – es herrscht massenhafte Unfruchtbarkeit. Eine große Anzahl von Paaren können keine Kinder bekommen, da die Frau, der Mann oder gleichzeitig beide Fertilitätsprobleme haben. Den weißen Menschen trifft also das, was wir „Fortschritt“ nennen, am meisten. Doch wie sollen die Seelen heruntersteigen und ihr Karma abbezahlen, wie sollen die Iche auf die Erde kommen, um Geburt und Tod zu erleben, wenn keine Kinder zur Welt kommen können? In diesem Sinne stellt der Dämonismus, der mit der sog. sexuellen Revolution einherschreitet, ein erhebliches Problem dar. Grundsätzlich ist jede Revolution ein dämonisches Werk, da sie das Schlechteste, was im Menschen schlummert, herausholt. Die sexuelle Revolution, die unter freiwilliger Beteiligung der Menschen durchgesetzt wird, hinterlässt keine äußeren Schäden und Zerstörungen, wie wir sie von der sog. „Großen“ Französischen und der Oktoberrevolution kennen.

Der im letzten Video erwähnte erste Impuls der Schutzengel hat einen weiteren Aspekt. Nicht nur kommen die Menschen in instinktiver Weise hinter die Geheimnisse der Empfängnis und Geburt, sondern dieser Instinkt tritt auch als ein zerstörerischer Missbrauch der Sexualität in Erscheinung. Die Menschen werden zu wahrhaftigen Teufeln. Die äußere Wissenschaft behaupten natürlich, dass diese Instinkte im Menschen in rechter Weise existieren, dass sie berechtigt sind und wir uns ihnen nicht widersetzen dürfen, dass es normal ist, wenn sie äußerlich ausgelebt werden. Es soll keine Rolle spielen, ob der Mensch ein Teufel oder ein Engel ist, ob er auf die Tierstufe absinken oder sich
dem Ich-Prinzip folgend sich aus dem Sumpf zum nächsten Weiher erheben wird – das Ausleben von Instinkten soll ja ein natürlicher Prozess sein. Wir können heute beobachten, dass sich die Sexualität auf der Erde in immer mehr Formen ausbreitet. Man spricht von 70 Formen der Sexualität, von neuen Geschlechtern, von Gendern u.dgl., auf deren Hintergrund die üblichen Lesben und Schwulen geradezu etwas Altmodisches sind. All diese Menschen, die tief unglücklich sind, kommen mit einer unüberwindlichen Macht in ihnen zur Welt, die sie dazu drängt, homosexuell zu werden bzw. all die neuen Formen von Sexualität auszusuchen, aus sich alles zu machen, wonach es ihnen beliebt. In der neuen bulgarischen Fernsehserie „Gestohlenes Leben“ werden solche Themen behandelt, und dort wird durchgehend die Idee propagiert, dass das normal sei, dass jeder über seinen Körper nach Belieben verfügen kann. Stellen Sie sich vor, welcher Satanismus durch die sog. Kunst lanciert wird! Auf dem äußeren Plan sieht der Film nicht schlecht aus, die Schauspieler sind gut, doch in den Film werden die ahrimanischen Impulse eingestreut. Wer wachsam ist, kann das bemerken.

Wenn der Impuls zur Brüderlichkeit sich im Menschen nicht entwickelt, warnte Steiner, wenn dieser Impuls nicht aufgeht und wächst, so dass aus ihm in der sechsten Kulturepoche die neuen soziale Lebensformen entstehen, in denen wir leben werden, wird das einen schrecklichen Missbrauch der Sexualität nach sich ziehen, der das Ich vernichten wird. Hierbei geht es um einen Vampirismus, der gegen das Ich gerichtet ist und furchtbare Folgen für die Menschheit haben wird. Wir sehen, dass das alles, wovor Steiner warnte, längst zu einer vollendeten Tatsache auf der Erde geworden ist.

Was treibt die Menschen dazu, solche abweichende Sexualität an den Tag zu legen? Ist es tatsächlich eine Naturnotwendigkeit oder ist es etwas anderes? Welche ist die wahre Ursache? Es liegen zahlreiche Fernsehkommentare, Äußerungen von Soziologen, Priestern, Vertretern von LGBT-Organisationen vor, doch sie sagen nichts Wesentliches, sondern gleiten lediglich auf der Oberfläche des Problems. Alle scheinbar ernsthaften Argumente klingen äußerst naiv. Die Kirche behauptet, dass es keine Reinkarnation gibt. Doch warum antwortete dann Christus bei der Rückkehr vom Berg Tabor auf die Frage der Jünger nach Elia, dass Elia kam, doch die Menschen ihn nicht erkannt haben? Und diesen Worten wurde der Satz hinzugefügt „Da verstanden die Jünger, daß er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte“ (Matth.17:13). Christus Selbst sagte also im Matthäus-Evangelium, dass Elia als Johannes der Täufer wieder inkarniert war. Warum sollen die anderen Menschen nicht wieder inkarnieren können ? Warum gibt es Kinder, die fünf Tage nach der Geburt sterben? Manche Kinder sterben bei der Geburt, andere mit einem Jahr, mit fünf Jahren. Es wurden bei ihnen weder das Ich noch das Ich-Bewusstsein entwickelt, es fand keine Evolution statt. Das Kind wurde einfach nach oben geschickt und soll nach der Logik der Kirche nie wieder auf die Erde kommen. Warum sind solche früh verstorbenen Kinder überhaupt auf die Erde heruntergestiegen? „Damit ihre Eltern dadurch bestraft werden“, werden manche antworten. Aber das Kind ist ein Ich-bin, wann wird es evolvieren? Dazu sind Inkarnationen notwendig. Gott müsste also unheimlich ungerecht sein, wenn manche nur ein paar Tage leben, ohne irgendwann wieder das Privileg zu haben, auf der Erde zu sein, Christus durch Leiden und Schmerzen zu finden und Ihn anzunehmen. Stattdessen kehren sie schnell wieder ins Paradies (denn die Neugeborenen haben keine Sünden und müssten folglich zurück ins Paradies kommen). Wir leben angeblich ein Leben und werden ins Paradies kommen, wenn wir Christus gefunden haben bzw. in die Hölle, wenn wir Ihn verfehlen. Diese Ansicht der Kirche ist absolut naiv! Dann hat also Gott schon im Voraus entschieden, wer wann zu sterben hat. Es wird jemand in niedrigsten sozialen Verhältnissen geboren, dessen Mutter Prostituierte und der Vater – drogensüchtig ist und dessen ganzes Leben von täglichen Schlägereien und Drogenexzessen begleitet wird. Wann wird er Christus finden? Ein anderer wird in die Familie eines Pfarrers hineingeboren, unter Christen, die auch finanziell abgesichert sind, dort genießt er eine passende Erziehung und Bildung. Er wird garantiert ins Paradies kommen, da er Christus gefunden haben wird. Eine andere Frage ist es, was er von Christus verstehen wird.

Immer wenn ich evangelische Pfarrer mit ein paar dieser Beispiele konfrontiert habe, gab es heftige Reaktionen, manche haben vor Wut so geschäumt, dass sie mich vielleicht umgebracht hätten, wenn sie ein Messer zur Hand gehabt hätten. Ich habe mit dem gutmütigsten Ton etwas über Christus gesagt, doch die Pfarrer waren entsetzt, da ihre ganze Gesinnung durch meine Worte untergraben wurde. Ich hatte sogar erlebt, dass ein Pfarrer nach nur drei Sätzen von mir ausgerufen hat: „Dimitar, kein Wort mehr, sonst wird meine Weltanschauung zerfallen!“

Was seid ihr denn für komische Vertreter Christi? Wenn die Kirche also behauptet, dass es keine Reinkarnation gibt, kann jeder Homosexuelle sagen, dass er zum ersten Mal inkarniere: „Gott hat das in mich hineingelegt, dass ich so bin, wie ich bin, ich kann es nicht überwinden. Ich kann bisexuell, homosexuell sein, alles, was ich will, ich kann sogar mein Geschlecht ändern, denn ich kann dagegen nicht kämpfen, Gott hat mich so geschaffen.“ Rehabilitiert die Kirche eine solche Ansicht, indem sie behauptet, dass es nur ein Leben gibt? Ohne jeden Zweifel! Neben der Nichtannahme der drei Impulse der Schutzengel trägt auch die Kirche mit ihrer Ansicht über das einzige Leben eine Riesenschuld an der sexuellen Revolution. Dann kann die Wissenschaft in aller Ruhe behaupten, dass die Natur das in uns hineingelegt hat. Wir können sogar mit solchen Argumenten die Gesetzgebung ändern, so dass beispielsweise solche Formen des Soziallebens geschaffen werden, die eine Gesellschaft nur aus Homosexuellen begründen, in der es niemanden gibt, der eine traditionelle Sexualität hat. Deshalb sagte Steiner, dass der zerstörerische Missbrauch der Sexualität furchtbare Formen des Egoismus hervorbringen wird. Das ist Luziferismus in gigantischen Ausmaßen, das ist Vampirismus gegen das Ich, denn nichts ist in der Lage das Ich so zu vernichten, wie der Missbrauch der Sexualität.

Neulich ist der „Playboy“-Gründer Hugh Hefner gestorben. Er und all diejenigen, die mit 500, 1000 Partnerinnen Sex gehabt hat, werden bald wieder auf die Erde geschickt, wo er unvermeidlich eine völlig gestörte Sexualität haben wird.

Was sind das für Menschen und warum kommen sie auf die Erde mit einer solchen psychischen Störung? Im Astralleib weisen sie nämlich unvermeidlich psychische Störungen auf. Warum bekommen sie solche Impulse in den physischen Leib, dass sie „anders“ werden?

In allen Zeiten hat es Fälle der missbrauchten Sexualität gegeben, doch unter ihnen gibt es erhebliche Unterschiede. Das Praktizieren der Sexualität in der Zeit des Kamasutra war ein heiliger Akt, davon unterschieden sich die Sexualität in der Zeit, als Christus auf der Erde war und die Sexualität in der fünften Kulturepoche. Der Missbrauch der Sexualität geschieht aus einem jeweils unterschiedlichen Wesensglied des Menschen heraus, das in der jeweiligen Zeit entwickelt wird. In der ägyptisch-chaldäischen Zeit war die Empfindungsseele dasjenige Wesensglied, das den Kulturentwicklungsfaktor darstellte – wir haben damals die Welt durch die Empfindungsseele wahrgenommen. In der griechisch-römischen Zeit geschah das durch die Verstandesseele und gegenwärtig durch die Bewusstseinsseele, die jeder in seiner Art entwickelt – der eine in ahrimanisierter Art, der andere entwickeln die Bewusstseinsseele nicht, sondern stürzt zur Stufe der Empfindungsseele ab. Es herrscht ein völliges Durcheinander in der Rechtmäßigkeit des psychischen Lebens der Menschen. Manche haben im vorherigen Leben die Sexualität wie Messalina und Agrippina in der römischen Zeit missbraucht. Heutzutage gibt es Prostituierte, die diesen Römerinnen beim Missbrauch der Sexualität weit voraus sind. Die heutigen Prostituierten leben allerdings in der Epoche der Bewusstseinsseele. Daher begehen sie eine Sünde, die viel größere Konsequenzen für sie hat als die Sünde einer Messalina oder Agrippina in jener Zeit. Die Promiskuität eines Casanova ist geradezu lächerlich und ein Leichtes als karmische Belastung im Vergleich zu Hugh Hefner oder zu den anderen Wahnsinnigen in Hollywood, die damit prahlen, mit 5000 Frauen geschlafen zu haben.

Der Missbrauch der Sexualität führt zu einer spezifischen Infektion des Astralleibes, der buchstäblich infiziert wird. Der Astralleib ist der Leib der Gefühle, in dem Luzifer nach seinem Belieben tobt. Im Astralleib hat auch die Versuchung durch Luzifers Schar stattgefunden. Dort sticht er all unsere Karten. Der endlose Genuss zahlreicher sexueller Vergnügen, die immer neuen Methoden zum Erleben sexueller Befriedigung führen letztendlich zum Verrücktwerden. Wenn man seinen Astralleib durch diesen Missbrauch infiziert, wird das im nächsten Leben als ein Problem zurückkommen, das einem in die Natur hineingelegt ist und von unten im menschlichen Willen wirkt. Das wird jetzt durch den Impuls der Schutzengel verstärkt, dessen unrechtmäßige Aufnahme durch die Menschen zum Eindringen in den Willen auf der Stufe des physischen und nicht des astralischen Leibes führte. In der Folge mischt sich jener Willensimpuls des physischen Leibes in Form eines Instinkts der Infektion im Seelenleben, also im Astralleib bei. Das führt zu einer solchen Verstärkung dieses Instinkts, dass er für den Menschen unüberwindbar wird: Ein Mann könnte von sich sagen, dass er unmöglich eine Frau anfassen kann. Eine Hollywood-Diva äußerte: „Ich möchte mit einer Frau intim sein, die Männer ekeln mich an, der Sex mit ihnen ist so widerlich, dass ich mit Männern nichts zu tun haben möchte.“ Und das alles wird auf ein Podest erhoben und beeinflusst die Lebensweise von Milliarden Menschen. Doch solche Vorbilder wie die Zitierten werden zukünftig nichts Gutes erleben, es steht sehr schlecht um sie. Im nächsten Leben werden sie die Ärmlichsten unter den Menschen sein, denn Gott erhebt und Gott senkt. Diese Menschen haben die Sexualität missbraucht und deshalb fühlen sie sich in dieser Art. Doch das Problem ist, dass sie ihre Empfindungen als normal gelten lassen wollen, sie wollen sie als das Recht auf die freie Wahl deklarieren. Wenn dieser Impuls der Schutzengel nach Brüderlichkeit nicht in der rechten Weise aufgenommen wird, können ihn die Menschen nicht bewusst erleben, so dass er eine bewusste Handlung hervorruft. Wenn jemand die Regenbogenflagge schwenkt und wenn im Fernsehen homosexuelle Szenen ausgestrahlt werden, die von Kindern gesehen werden, so kann das die junge Generation stark beeinflussen. Diejenigen, bei denen das im vorigen Leben veranlagt wurde, werden es aus Neugier ausprobieren wollen. Auf diese Weise erfolgt ein vollständiger Ersatz der Brüderlichkeit. Der zerstörerische Missbrauch der Sexualität führt zu einem Gegenangriff auf die Brüderlichkeit. Solche Menschen gruppieren sich zwar in Interessengemeinschaften, treffen sich in Bars usw., doch darin ist keine Spur von Brüderlichkeit. Was ist die wahre Brüderlichkeit?

Wenn der Mann und die Frau sich körperlich vereinigen, weist das eine gleichseitige Dreieck nach oben (das männliche Prinzip) und das andere nach unten (das weibliche Prinzip). Deshalb bekommen die Frauen Kinder und die Himmlische Sophia (die Weisheit Gottes) wirkt in ihnen. Beim rechtmäßigen Geschlechtsakt entsteht in beiden ein Makrokosmos, das Kind kommt aus dem Makrokosmos auf die Erde. Das ist der Gral, dieser Begriff hat nicht zufällig viele Bedeutungen. Das Gralssymbol ist das Hexagramm, das ist eine der Bedeutungen. Dieses Gralssymbol entstammt dem menschlichen Geschlechtsleben, und zwar dem rechtmäßigen Geschlechtsleben von Mann und Frau. In ihrer Verbindung bilden beide als Familie den Gral und deshalb wird auch etwas Drittes geboren – das Kind. Im Laufe von vielen Jahrhunderten werden wir zu der neuen Reproduktionsart kommen – in etwa 2000 Jahren werden die ersten Menschen erscheinen und in 5000 Jahren werden alle Frauen aufhören, auf die heutige Art Kinder zu bekommen. Bis dahin muss der Übergang zur Reproduktion durch den modifizierten Kehlkopf vollzogen worden sein, bei dem die Menschen als ätherische Bildungen ausgesprochen sein werden. Das wird die Überwindung der Erbsünde sein, wegen der wir in zwei Geschlechter eingeteilt wurden. Der Mann und die Frau müssen in einem heiligen Bund vereint gemeinsam zu der neuen Reproduktionsart kommen, die zukünftig von der Frau auf den modifizierten Kehlkopf des Mannes übertragen wird. Da die Freimaurer dies nicht in der Tiefe verstehen, verbannen sie die Frauen aus ihren Logen, auch wenn in den gemischten Logen die Dinge ebenfalls sehr oberflächlich sind. Der Gral entsteht aus dem Geschlechtsleben zwischen dem Mann und der Frau auf dem physischen Plan, das zu einer Seelengemeinschaft heranreifen und in einen geistigen Bund übergehen muss. Also muss sich dieser heilige Bund auf drei Stufen entfalten. Wenn das nicht geschieht, wird die Ehe zerfallen bzw. auf einer niedrigen Stufe zum Zweck des materiellen Überlebens weiterbestehen. Wenn es zu keiner Synthese von Mann und Frau im Geiste kommt, so dass ein großes Ideal die beiden in Christo leitet, bleibt die Ehe nur auf Papier bestehen. In einer solchen Ehe gibt es nichts Schöpferisches und sie wird künftig an Bedeutung verlieren, da beide nicht zum Gral werden. Dieser Gral ist der Übergang zu jenem Gral, der in 6000 Jahren zustande kommen wird, wenn nach dem Krieg aller gegen alle in der siebten Kulturepoche der fünften Wurzelrasse der Mond mit all seinen zurückbleibenden, rückständigen Kräften sich wieder mit der Erde vereinigt haben wird. Mond und Erde werden sich in 6000 Jahren in einem gemeinsamen Körper vereinigen. Dann werden die Menschen nicht als physische Wesen existieren, dann wird es die neue Reproduktionsart geben. Dann wird aus dem Gral, der entstanden ist durch das Geschlechtsleben zwischen dem Mann und der Frau und der allmählichen Überwindung des Geschlechtliche, der kosmische Gral zwischen Mond und Erde entstehen. In noch fernerer Zukunft werden sich Mond und Erde auf ganz anderen geistigen Stufen auch mit der Sonne vereinigen. Diese Dreieinheit von Mond, Erde und Sonne, die vor der lemurischen Zeit existiert hat, wird erneuert werden. Doch die Menschen müssen dermaßen Christus-ähnlich werden, so dass sie die Einheit von Mond, Erde und Sonne überleben können. Wir müssen also die rückständigen Mondimpulse, die eine Schlacke bilden, zur Erdenevolution und dann zur Sonnenevolution erheben. Wir müssen dem Leben der Sonnenwesen entsprechen, wir müssen Wesen der Sonnenevolution werden, damit wir auf diesem vollendeten kosmischen Gral existieren können.

Die Menschen mit abweichender Sexualität können einwenden, dass sie schon im Voraus die Geschlechterunterschiede überwunden haben, dass sie Menschen der Zukunft sind. Zukünftig wird es natürlich keine Geschlеchterunterschiede geben, der Mensch wird androgyn werden, um zur neuen Reproduktionsart überzugehen. Die Menschen werden Menschen aussprechen und es wird keine Aufteilung in Männer und Frauen geben. „Das machen wir ja schon auf dem Wege der Homosexualität, Transsexualität“, wird jemand entgegnen. Jedoch muss man wissen, dass jeder
Impuls, der heutzutage eine Manifestation erlebt, obwohl er für die Zukunft vorbestimmt ist,
Ahrimanismus darstellt. Jeder Impuls, der in der heutigen Zeit zur Geltung kommt, doch in Wirklichkeit ein vergangener, überholter Impuls ist, der ohne eine Transformation in Christo auf die Gegenwart übertragen wird, stellt Luziferismus dar. So wollen manche die Zeiten des Kamasutra wiederbeleben. Doch der Geschlechtsverkehr in all den zahlreichen Stellungen war damals für das geistige Wachstum der Menschen notwendig und wurde überhaupt nicht in der heutigen Art sinnlich erlebt. Er stellte einen rein geistigen Akt dar. Dann wurde er in den späten babylonischen Mysterien im fünften bis sechsten Jahrhundert v.Chr. entartet. Die Kamasutra-Zeit wird heute auf die fünfte Kulturepoche ohne jegliche Transformation unter der heute herrschenden menschlichen Sinnlichkeit übertragen, wo die Welt durch die Bewusstseinsseele erlebt wird. Früher wurde die Welt durch die Empfindungsseele erlebt, als es noch keine Verstandes- und Bewusstseinsseele gegeben hat. Wenn man mit dem heutigen Ich-Selbstbewusstsein diese Sexualität als Missbrauch praktiziert, so geht selbst das niedere reflektierende Menschen-Ich abhanden. Wenn man wiederum von sich behauptet, die Zukunft zu sein, da die Menschen zukünftig androgyn sein werden, so ist das eine unrechtmäßige Zukunft. Das ist die Art der Bolschewiken, die die Brüderlichkeit von Individuen der sechsten Kulturepoche in die Gegenwart vorzeitig holen wollten. Alle hatten unter der Androhung von Gewalt gleich zu sein, eine neue Menschenrasse, der Homo sovieticus wurde propagiert. Das war der Ahrimanismus in seiner reinsten Ausprägung. Im Osten wirkt immer noch der Luziferismus unter den Buddhisten und allen anderen, die sich von der Welt abtrennen und nicht wieder inkarnieren wollen. Beides ist falsch! Luzifer ist die Vergangenheit und Ahriman ist die Zukunft, aber Christus ist die Gegenwart und gleicht beide aus.

Was müssen diese Menschen also tun? Sie müssen den Weg zu Christus finden. Es gibt Fälle, wo Homosexuelle beim Besuch der evangelischen Kirche und Erleben von Christus durch die Rituale allmählich diesen Fehler überwinden. „Das ist keine Krankheit, das kommt von innen“, kann man einwenden. Es ist eine Infektion des Astralleibes, die in dieser Art in Erscheinung tritt und all diese Menschen tief unglücklich macht. Sie mögen auf Parties gehen, sich wunderbar vergnügen und prächtig fühlen, aber an Weihnachten bleibt ein solcher Mensch wie Evgeni Mintschev (ein bulgarischer homosexueller Prominenter) allein und erlebt ein seelisches Drama. Was zähen all die schillerndsten Klamotten, dieses luziferische Gefieder, wenn einem zum Heulen, jämmerlich zumute ist! Das Nichtüberwinden seelischer Schmerzen resultiert äußerlich in beißender Kritik, wie wir das bei Evgeni Mintschev sehen. Das ist die Schlange Luzifer, die einen verführt, quasi gebissen hat. Ahriman gibt einem dann durch das Haften am Materiellen, an der materialistischen Weltanschauung den Rest und der Mensch wird zur Boxbirne der beiden Widersacher.

Diejenigen, die sich ein Kind wünschen, doch keines auf natürliche Weise bekommen, könnten ein Kind adoptieren. Manche werden darauf antworten, dass sie sich eigene Kinder wünschen. Ich habe ein eigenes und ein adoptiertes Kind und kann aus eigener Erfahrung reden. Wir streben die Brüderlichkeit in Christo an und nicht das Blutsverwandtschaftliche. Dieses muss allmählich in rechter Weise überwunden werden. Es gibt so viele unglückliche Kinder in den Heimen, adoptiert eins, wenn ihr selbst keine Kinder bekommen könnt! Es ist weitaus wertvoller, ein fremdes Kind aus einem Fleischklumpen zu einem wahren Menschen, zu einem wahren Ich-Christen aufzuziehen als ein eigenes Kind zu haben. Das hat einen viel größeren Wert und gibt einem ein viel festeres Fundament für sein Wachstum als Ich. Wenn man keine Kinder hat, so hat das seine Ursachen, dann kann man ein Kind adoptieren, denn jedes Kind braucht Eltern. Wir sehen, wie heutzutage Schwule oder Lesben Kinder adoptieren, wie eingeschlechtliche Ehen weltweit legalisiert werden, das ist alles ein Alptraum! Das ist ein Frontalangriff gegen das Ich, gegen Christus! Solche Menschen denken, dass sie sich auf diese Weise verwirklichen. Doch das Aufwachsen mit homosexuellen Eltern hat ernsthafte Folgen für die Kinder. Gott hat uns nach der luziferischen Versuchung gesagt, wie das zu sein hat. Alles andere ist Dämonismus. Das Schlimmste ist, wenn so etwas durch die Legalisierung und Reglementierung zu sozialen Lebensformen erhoben wird. Wenn man in den westlichen Ländern Homosexuelle kritisiert, hat man mit Konsequenzen zu rechnen. Bei uns gibt es immer noch einen gesunden Menschenverstand, der selbstverständlich im Slaventum existiert, obwohl wir keine richtigen Slaven sind, doch das Fundament der Slaven bilden. Der eugenische Okkultismus ist von Geburt an am stärksten im Slaventum vertreten, so wie der hygienische Okkultismus in Mitteleuropa und der mechanische Okkultismus unter den westlichen Völkern am stärksten ist. Deshalb sind in Amerika die Technologien, die Instinkte fürs Geschäftemachen am stärksten entwickelt. Doch sie wollen die Eugenik des Slaventums erobern und wir sehen heutzutage, wieviele hübsche Slavinnen senile reiche westliche Männer wegen des Geldes heiraten. Das ist ein Missbrauch der Eugenik, die dem Slaventum immanent ist. Zukünftig werden die Kinder planmäßig zur Welt kommen, abhängig von der Sternenkonstellation, vom Bedürfnis dieser Seele, auf die Welt zu kommen, vom richtigen Zeitpunkt. Das heutige wahllose Durcheinander wird es künftig nicht mejr geben. Wir sehen, dass nur die weißen Menschen von der Unfruchtbarkeit betroffen sind. In dieser Aussage gibt es keinen Rassismus, das sind okkulte Tatsachen. Doch wenn man nur das Wort Rasse erwähnt, gehen einen gleich mehrere Dutzend Holzköpfe an, ohne überhaupt zu begreifen, worum es geht, um welchen Austausch von Begriffen es handelt. Das bulgarische Volk reagiert jedoch instinktiv richtig und das ist gut, denn wir müssen uns bewahren, um bald wieder zum Fahnenträger der Menschheit zu werden. Diese Zeit hat schon angefangen. So lassen wir uns diese Vorlesung an dieser Stelle beenden und zum nächsten Thema übergehen.

 

 

 

 

Über die In-Vitro-Babys, die Leihmutterschaft und das Klonen

Wir gehen zum dritten Thema über. Die Videos werden länger, denn die besprochenen Probleme sind äußerst wichtig und lassen sich nicht innerhalb von zehn bis fünfzehn Minuten auseinanderlegen. Nun wollen wir mit den nächsten Folgen zu mehr Konkretem vorgehen – zu Problemen, mit denen wir heute kollidieren und die einer okkulten Erklärung bedürfen. Jede andere, rein äußere Erklärung wäre wertlos, sie wäre nur ein Kratzen an der Oberfläche des Problems. Ich werde selbstverständlich nicht die vollständige okkulte Erklärung liefern, die in viel umfangreicheren Untersuchungen entfaltet werden kann, ich will heute nur die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Hintergründe dieser Erscheinungen lenken.

In dieser Folge wird es um das Geheimnis des In-Vitro-Verfahrens gehen, an das die Themen der Leihmutterschaft und des Klonens angehängt werden. All das sind moderne Methoden der Wissenschaft. Was ich dazu sagen werde, weiß ich seit vielen Jahren, doch bisher habe ich es hinausgezogen, das Problem öffentlich anzugehen und publik zu machen, denn das Thema ist außerordentlich delikat. Jeder, der lange Zeit trotz seines sehnlichen Wunsches kinderlos geblieben ist und nun durch eine In-Vitro-Befruchtung Mutter oder Vater geworden ist, empfindet eine Riesenfreude. Insbesondere weil einem durch dieses Verfahren oft gleich zweifaches oder dreifaches Kinderglück geschenkt wird. Aus diesem Grunde ist das Besprechen dieser Problematik, die Suche nach Problemen in diesem Bereich eine sehr delikate Angelegenheit. Deshalb hoffe ich, dass das, was ich sage, sehr gut und in rechter Weise aufgenommen wird. Ich möchte mich auch im Voraus bei denjenigen entschuldigen, die durch meine Worte sich verletzt fühlen würden, weil sie mich nicht richtig verstanden haben.

Vor einigen Jahren musste ich zum ersten Mal ein paar Tage im größten Krankenhaus in Varna verbringen, da ich Dauerfieber ohne klare Ursachen hatte. Ich ahnte, woran das liegen könnte und habe es den Ärzten gesagt, aber sie wollten mit mir nach ihrer Vorgehensweise verfahren. Seit anderthalb Monaten hatte ich zu hohes Fieber und das zehrte an mir, ich fühlte mich sehr angegriffen. Nur weil ich seit 20 Jahren Vegetarier bin, konnte ich so lange diesen Zustand aushalten, ein Fleischesser wäre bei diesem extrem hohen Fieber längst gestorben.

Während meines Aufenthalts im Krankenhaus habe ich im Garten des Gebäudes eine Kapelle bemerkt und dort gelesen, dass einmal pro Woche ein Priester aus der Kirche „Hl. Gottesmutter“ kommt. Das ist übrigens eine sehr alte Kirche in Varna, die halb in den Boden gebaut wurde. Da die Zeit der Priesteranwesenheit mit meinem Aufenthalt im Krankenhaus zusammenfiel, ging ich zur angegebenen Stunde in die Kapelle. Als ich hineinkam, wurde ich von einem jungen, starken, energiestrotzenden Mann mit einer wachen, vertrauensstiftender Art empfangen. Er fragte mich, ob ich schwer erkrankt sei, worauf ich erwiderte, dass ich schon genesen werde. Er lobte meinen hohen Geist und lud mich in die Kapelle ein. Wir begannen die Ikonen zu betrachten und kamen ins Gespräch. Der Priester hat mich behutsam ausgeforscht, um meine Bewusstseinsstufe festzustellen. Im Laufe des Gesprächs sagte ich ihm Einiges über den kommenden Ahriman. Dabei knickten seine Beine ein und der junge Priester sank zu Boden. Da an dieser Stelle ein Staubsauger abgestellt war, hat er es geschafft, sich auf ihn hinzusetzen. Meine Worte haben den Priester in den Willen getroffen. Er kam hoch und wir haben uns weiter unterhalten. Es hat sich herausgestellt, dass dieser Mann Nikolai Berdjaev und die russischen Philosophen kannte und auch in der evangelischen Kirche war. Der Protestantismus ist bekanntlich in der fünften Kulturepoche unter Menschen aufgekommen, die mit der Ausbildung einer Bewusstseinsseele über Christus beginnen. Doch wenn sie Christus nicht richtig verstehen, fahren sie hoch, als wären sie von einer Wespe gestochen, wenn man die Re-Inkarnation erwähnt. Diese Erfahrung habe ich in der Zeit gemacht, als meine Frau und ich zwei Jahre lang die Methodistenkirche in Varna regelmäßig besuchten. Ich habe immer versucht, die Gläubigen dort zum Ich-Prinzip zu erheben, aber trotz ihrer modernen Gesinnung und guter Bildung reagierten sie mit Angst darauf. Es war klar, dass mein Unterfangen nicht möglich war, denn die Gläubigen dort verbleiben lieber in dieser sozialen Form. Jedweder Impuls des Heiligen Geistes, der von draußen kommt, um ihnen Christus in einer anderen Art zu verkünden, wird von ihnen mit Vorbehalt und schließlich mit Ablehnung aufgenommen. Die gleiche Erfahrung habe ich in der „Weißen Bruderschaft“ gemacht, auch mit katholischen Priestern habe ich mich mit dem gleichen Ergebnis unterhalten. Der junge Priester sagte, dass ihm der Selige Augustinus imponiert habe und еr aus der evangelischen Kirche ausgetreten und zum orthodoxen Priester geworden sei. Wer Augustinus war und wie er mit Mani gestritten hat, können nur Anthroposophen verstehen, doch dieser Mann des 21. Jahrhunderts, den Augustinus in dieser Art beeinflusste, konnte mit der Anthroposophie nicht fertig werden. Als ich einige anthroposophisch nuancierte Bemerkungen machte, fiel er wörtlich zu Boden.

Im Laufe unserer Unterhaltung kamen wir auf die In-Vitro-Frage zu sprechen und ich bot an, ihm zu erklären, worin das Problem bei diesem Verfahren liegt. Doch er sagte: „ Möchtest du, dass ich dir stattdessen zuerst über mein Erlebnis im Zusammenhang mit dem In-Vitro erzähle?“ Ich willigte ein und dann erzählte er mir, dass er in der Kirche Kleinkinder taufe. Jeder, der einer orthodoxen Taufe beigewohnt hat (welchen Wert sie hat, steht auf einem anderen Blatt), weiß, dass die Kinder auf das Tauchen in das Taufbecken unterschiedlich reagieren. Manche schreien, andere schauen nur neugierig zu, das ist normal.

Der Priester erzählte: „Bereits zwei Fälle habe ich erlebt, wo der Täufling bei meinen Worten „Du wirst getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ wie tollwütig schrie, er verkrampfte sich und der Blick veränderte sich“. Das sind Kleinkinder, die die Worte „im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ überhaupt nicht begreifen können. Warum reagieren sie in dieser Art? Warum krampfen und biegen sie sich, als hätte sich ein Dämon in ihnen eingenistet? „Bei allen anderen Kindern gab es keine Probleme“, fuhr der Priester fort, „ sie haben ein bisschen geweint, weil ihnen das Taufwasser zu kalt oder zu warm war, doch diese zwei Fälle waren völlig anders. Daraufhin habe ich die Eltern gefragt, ob das Baby ein In-Vitro-Kind ist und sie haben es bestätigt. Zwei Fälle von dieser Art habe ich bisher gehabt“.

Hier entsteht eine ernsthafte Frage, die eine Antwort braucht – warum reagieren diese Kinder in dieser Art, wenn der Priester die Worte „Du wirst getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ sagt? Der Priester teilte mir seine Erfahrung mit und ich habe überhaupt keinen Grund, ihre Authentizität anzuzweifeln. Ich hatte ihm ja vorher nichts über diese Frage gesagt, da er zuerst über seine Erfahrungen berichten wollte. Danach habe ich ihm kurz erklärt, worum es geht. Hier müssen wir das etwas ausführlicher darlegen, damit es zu einer Einsicht in das Problem kommt.

Steiner sprach darüber (GA 182:138ff.), dass die Schutzengel begonnen haben, unter der Anleitung der Geister der Form, Bilder in unserem Astralleib zu formen. Indem diese Bilder dort allmählich ihre Wirkung entfalten, müssen sie den Menschen vorbereiten, so dass er zur Aufnahme von drei Impulsen fähig wird. Die Impulse müssen wir uns bis zur Zeit der sechsten Kulturepoche aneignen, so dass wir dann in der Lage sein werden, nach dem Modell dieser Impulse die soziale Struktur unseres irdischen Lebens zu gestalten. Die sechste Kulturepoche wird im Jahre 3573 beginnen, das wissen wir von der Anthroposophie. Dann wird auch das Wassermann-Zeitalter im hierarchischen Sinne beginnen, also in mehr als 1500 Jahren. Im Hinblick auf den Tierkreis wird das Wassermann-Zeitalter in einigen Jahrhunderten beginnen, über den genauen Zeitpunkt gibt es unterschiedliche Auffassungen von Astrologen. Im Hinblick auf das Ich hat das Wassermann-Zeitalter im 20. Jahrhundert mit dem anbrechenden Christentum des Heiligen Geistes angefangen. Das, was ich vortrage, ist das Wassermann-Zeitalter, das andere, was als Wassermann-Zeitalter verstanden wird, hat noch nicht eingesetzt – weder im astronomischen Sinne (wenn die Sonne zum Frühlingsäquinoktium im Sternbild des Wassermanns steht) noch im Hinblick auf die Hierarchien (wenn die Erzengel die Führung der Menschheit übernehmen), also im Sinne von Kulturepochen. Wenn folglich heutzutage vom Eintritt in das Wassermann-Zeitalter, von Quanten-Übergängen u.dgl. die Rede ist, liegt völliges Missverstehen vor. In der gleichen Art wird über „Energien“ gefachsimpelt. Wir haben schon im ersten Video dargelegt, was die Energie darstellt – das, was über dem Stoff steht. Die Energie ist natürlich kondensierter Geist, kondensierte Liebe. Doch wenn jemand sagt, dass alles Energie ist, beweist er vollkommene mentale Schwäche und einen fehlenden Einblick in die Spiritualität. Und das ist es, was unter den sog. spirituellen Menschen der Gegenwart Verbreitung findet.

Die Schutzengel haben uns drei Impulse eingeprägt, was im Laufe des 20. Jahrhunderts bis zum Beginn des dritten Jahrtausends zu geschehen hatte. Diese Impulse mussten unserem wachen Ich-Bewusstsein eingeprägt werden, so dass sie in uns wirken, wenn wir wach sind. Und wir sind wach, wenn wir nicht schlafen und Ich, Ätherleib, Astralleib und physischer Leib eine Einheit bilden. Wenn wir schlafen, verlassen bekanntlich das Ich und der Astralleib den physischen und den astralischen Leib, die im Bett bleiben. Dann fehlen der Bewusstseinsleib, also das Licht des Bewusstseins vom Astralleib und das Ich-Selbstbewusstsein, das die Kontrolle über diesen Leib ausüben und der systembildende Faktor für die restlichen drei Leiber sein soll.

Die Engel haben diese drei Impulse eingeprägt, doch der Mensch des 20. Jahrhunderts hat das komplett verschlafen. Niemand hatte eine Vorstellung davon, was vor sich ging. Aber wenn uns diese Impulse während des Schlafes eingeprägt wurden, so gingen sie in den Ätherleib und in den physischen Leib und den Willen, d.h. diese Impulse sind sogar in unseren Willen eingesunken. Bedenken Sie, nicht in den Willen, der im Astralleib als ein Element unseres Seelenlebens in Erscheinung tritt, denn unser Sееlenleben manifestiert sich auf dem Astralplan als Denken, Fühlen und Wollen, sondern die Impulse haben die Stufe des Willens erreicht, der dem physischen Leib zugrunde liegt. Die Geister des Willens (die Throne8 haben jene Substanz ausgestrahlt, die am Anfang des physischen Prinzips steht, das sich im Äon der Erde bis zum Mineralischen verdichtete. Weil die Menschen diese Impulse ohne ihr Astralleib und ohne das Ich aufgenommen haben, ohne dass sie vom Ich in seiner wachen gegenständlichen Form auf der Grundlage des vom Astralleib getragenen Bewusstseins erkannt wurden, sind die Impulse tief in das Unterbewusstsein gesunken. Deshalb kommen sie im Menschen nicht als berechtigte freie, bewusst gewordene Impulse zur Geltung, sondern als versteckte Instinkte. Die Tiere leben durch Instinkte, die von einer Gruppenseele geleitet werden. Doch der Mensch ist kein Tier, er hat ein Ich, das selbst die menschlichen Instinkte unter Kontrolle halten soll, was natürlich erst nach vielen Inkarnationen erreicht werden kann. Sogar unser Herz wird künftig zu einem Willensorgan werden. Erst dann werden wir ein vernünftiges Herz im Sinne von Beinsa Douno haben und nicht im Sinne, den die Anthroposophie dem Begriff zugrunde legt. Die Anthroposophie spricht von einem vernünftigen Herzen, das heute besteht. Alles Okkulte, was eintritt, ohne dass der Mensch es bewusst erlebt, wird zu etwas Entsetzlichem.

Was war der erste Impuls, den uns die Schutzengel einprägen sollten und der mit dem In-Vitro-Verfahren zusammenhängt? Zukünftig soll „kein Mensch Ruhe haben im Genüsse von Glück, wenn andere neben ihm unglücklich sind“(ebd.). Dieser Impuls sollte in unserem Ich, in unserem Astralleib wirken, und durch das Ich bewusst erkannt werden, so dass wir in unseren nächsten Inkarnationen zu der Brüderlichkeit von Individuen heranreifen. Die wahre Brüderlichkeit unter den Menschen wird in der sechsten Kulturepoche unter einzelnen Ich-Individualitäten aufblühen, die durch Christus zu Ichen geworden sind. Alle müssen die Wüste der Bewusstseinsseele überqueren und zu Ichen werden und dann wird in Gruppen aus unterschiedlichen Ichen, die durch Christus zu einzelnen Individuen geworden sind, der Heilige Geist als Manas in seiner Zeit der sechsten Kulturepoche in diesen brüderlichen Gruppen herabsteigen. Dann wird Beinsa Douno wieder erscheinen, um Maitreya zu werden und dann werden all diese Gruppen im Maitreya die wahre Manifestation des Christus-Impulses als das zu Wort gewordene Fleisch sehen. Dann wird es auch die neue Reproduktionsart geben, in der das Geschlechtliche, das der Sündenfall verursacht hat, überwunden sein wird. Wir reden von einer Brüderlichkeit, die als die soziale Dreigliederung im Wirtschaftsleben verwirklicht werden muss. Doch das kann nur eintreten, wenn die Menschen sich als einzelne Iche individualisiert haben, bei denen der eine arbeitet und der andere sich von der Frucht dieser Arbeit ernährt und wiederum die eigene Frucht anderen anbietet. All das hat Steiner unter verschiedenen Blickwinkeln ausgearbeitet und in mehreren Vorträgen dargelegt. Wenn die Menschen, so Steiner, diesen Impuls der Brüderlichkeit nicht mit ihrem Bewusstsein aufnehmen, wird das in ihnen das instinktive Wiedererkennen von bestimmten Kräften verursachen, die mit dem Geschlechtsleben und genauer gesagt mit dem Geheimnis der Geburt und der Empfängnis zusammenhängen. Dann werden die Menschen beginnen, diese Instinkte zu praktizieren, so dass sie in das soziale Leben übergehen, zu sozialen Formen des Lebens werden. Nicht der Impuls der Brüderlichkeit von Individuen in der sechsten Kulturepoche wird eine soziale Form des Lebens sein, sondern aus der unrechtmäßigen Aufnahme dieser Impulse werden soziale Formen des Lebens entstehen, die zu einer Art Gegenimpuls werden. Wohin wird das führen? Die Genetik dringt immer tiefer in die Genome ein und kommt allmählich an diese Geheimnisse heran, die zum Menschen instinktiv kommen, obwohl er scheinbar im Labor daran herumbastelt. Das führt zum Eindringen in Sphären, zu denen der Mensch eigentlich zukünftig Eintritt erhalten soll – zu der Sphäre der wahren Eugenik, während die heutige Eugenik reiner Dämonismus ist.

Was geschieht, wenn die In-Vitro-Babys gezeugt werden? An dem Akt der körperlichen Vereinigung von Mann und Frau, dieser beiden Zweige des einigen Prinzips (denn in der richtigen Bibelübersetzung heißt es, dass der Mensch als Mann-Frau geschaffen wurde, nicht als Mann und Frau), nimmt auch etwas Drittes teil – das Ich-bin-Prinzip derjenigen Seele, die sich inkarnieren will. Diese Verbindung wird von der Himmlischen Sophia und von Christus vermittelt und es entsteht etwas Drittes. Deshalb gibt es die Trinität sowie die vorchristliche Trinität von Mutter, Vater und Sohn. Dieser Akt der Vereinigung verbindet die beiden Dreiecke zu einem Hexagramm des Makrokosmos, es wird eine Beziehung zum Makrokosmos hergestellt, damit die Seele mit dem Ich inkarnieren kann. Doch beim In-Vitro-Verfahren mischt sich in diese Beziehung jemand anderer ein – der Arzt, der die Befruchtung vornimmt. Der heutige Arzt erfüllt die Rolle Gottes bei diesem Eingriff. Doch im Unterschied zu Gott hat der Arzt die gegenständliche wache Ich-Bewusstseinsform, in der das reflektierende niedere Ich in Erscheinung tritt. Dieses niedere Ich ist nur eine Hülse, das haben wir schon öfters besprochen. Durch sie kommt das Ego umvermeidlich zur Geltung. Wenn man in diese Sphären eintritt, darf man nie seine persönlichen Mängel dort hineinbringen. Der Erdenmensch darf sich nur mit dem Mineralischen beschäftigen und Formen aus ihm bilden, wie die Kamera, die mich jetzt filmt, oder der Stuhl, auf dem ich sitze. Das ist die „königliche Kunst“ in der Freimauerei. Dem Erdenmenschen ist es untersagt, Lebendiges hervorzubringen. Im Pflanzenreich werden Hybride wie der Hybridweizen hergestellt, doch die Einmischung bleibt nur in diesem Reich. Wenn Kreuzungen von Tieren unternommen werden, wird mit bzw. ohne Erlaubnis des Gruppen-Ich dieser Tierart eine verbesserte Rasse geschaffen. Hier geschieht das innerhalb des Tierreichs. Doch es werden auch unterschiedliche Reiche miteinander vermischt, so bei den genetisch modifizierten Nahrungsmitteln, bei denen das Pflanzen- und das Tierreich zu monströsen Missgestalten gekreuzt werden. Doch die GMO-Nahrung hat keine ätherische Entsprechung und kann uns daher nicht ernähren. Folglich ist sie völlig überflüssig für die Menschen, das ist als würde man Papier kauen und herunterschlucken, doch unser Magen ist nicht für die Papierverdauung geschaffen. Die GMO-Lebensmittel haben keinen Nährwert, sie sind überflüssig und schädlich. Die ganze heutige Wissenschaft kann – selbst unter Einspannung all ihrer Kräfte und Ressourcen – keine einzige lebendige Zelle synthesieren, keine pflanzliche, und keine tierische, welche auch einen Astralleib haben muss, geschweige denn eine menschliche Zelle, die zusätzlich vom Ich durchdrungen werden muss. Dem Menschen ist gesetzt, nur mit dem Mineralischen zu wirken. Aber wir produzieren monströse Maschinen, Bestien von Autos. Wer eine Aggression in sich hat, bevorzugt solche Autos, da sie ihm das Gefühl der Macht geben.

Was ist den Gegenständen eingeprägt, mit denen wir uns umgeben? Dort wirkt der ahrimanische Impuls, denn Ahriman hat die menschliche Intelligenz vollständig geraubt, die uns die erste Hierarchie über die zweite im 15. Jahrhundert in den Nerven-Sinnes-Apparat eingepflanzt hat. Ahriman hat diese Intelligenz seit der Zeit Francis Bacons vollständig geraubt, so dass sich der heutige Arzt oder Hochschuldozent, eigentlich jeder Mensch dieser vollkommen satanisierten Intelligenz bedient. Das ist die ausgetauschte und ahrimanisierte kosmische Intelligenz. Wenn der Arzt den Eingriff der In-Vitro-Befruchtung vornimmt, erfüllt er die Rolle Gottes und bringt seine Intelligenz in das erzeugte „Produkt“ hinein. Doch was für ein „Produkt“ wird das sein, wenn die ahrimanisierte Idee vom Heiligen Geist in dieses „Produkt“ hineingeht? Auf den ersten Blick weisen die In-Vitro-Kinder keinen Unterschied zu den Kindern auf, die auf natürliche Weise gezeugt wurden – ich behaupte ja nicht, dass die In-Vitro-Kinder krank, beschädigt o.dgl. sind. Sie sind physiologisch wie die anderen, sie haben alle Glieder, Organe usw. Doch wo ist dann der Unterschied? Warum reagieren solche Kinder in der beschriebenen Art auf die Taufe, als wären sie von einem dunklen Geist besessen? Wegen der Besonderheit ihrer Empfängnis werden diese Kinder viel leichter zu „Leitern“ materialistisch-ahrimanischer Impulse als die anderen Kinder, die aber in keiner Weise gegen solche Impulse versichert sind. Bei den In-Vitro-Kindern kommt die „Leitfähigkeit“ für den Atheismus, das Hinziehen für das Materielle viel leichter zur Geltung. Daher können solche Kinder jetzt, wenn Ahrimans Erscheinen auf der Erde erwartet wird, zu seinen Kriegern werden. Der Leib für ihn wird schon vorbereitet, er ist bereits 18 und Ahriman wird sich inkorporieren. Die ganze restliche Menschheit wird fast ausnahmsweise glauben, Christus bei Seiner zweiten Wiederkunft zu sehen. Deshalb kommen diese Kinder oft gleich zwei- oder dreifach zur Welt, damit es mehr Ahriman-Krieger gibt.

Ein anderes Problem stellt die große Zahl der Kaiserschnitt-Geburten dar. Mittlerweile kommt jedes zweite Kind in Bulgarien per Kaiserschnitt zur Welt. Der Kaiserschnitt ändert alles radikal, es können das geplante Sternzeichen oder die Geburtszeit geändert werden – kurzum das karmische Schema, nach dem das Kind sein Leben führen soll, was noch größere Komplikationen im Leben nach sich zieht. Natürlich schließen wir die Fälle aus, wenn der Kaiserschnitt wegen zu hoher Risiken unumgänglich ist. Aber vielfalls kommt es zu einer Kaiserschnitt-Geburt, da die Frauen Angst vor der natürlichen Geburt haben. Doch die Geburt müsste so stattfinden, wie Gott im Buch Moses zu Eva gesagt hat: „Du sollst mit Schmerzen Kinder gebären“. Zu Adam sagte Gott, dass die Männer mit Mühe und Anstrengung das Mineralreich erobern werden: „Verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren“ (vgl. 1. Moses 3:16-17). Die Frau sollte die natürliche Geburt vorziehen, zumindest weil sie für beide – Kind und Mutter – gesund ist, sie darf nicht diese Hauptfunktion ihres Geschlechtes ängstlich umgehen.

Diese Geheimnisse, die mit der Empfängnis zusammenhängen und zu instinktiven Erkenntnissen in der Menschennatur führen, werden schädlich, wenn gewisse Engel, so Steiner, von den Instinkten eine Veränderung erfahren werden. Welche diese Engel sind, verriet Steiner nicht. Auch sagte er nicht, welche Veränderung sie durchmachen werden, da dies „zu jenen höheren Geheimnissen der Initiationswissenschaft gehört, von denen heute noch nicht gesprochen werden darf“ (ebd., S. 154).

Das, was ich sage, kann ich nicht hundertprozentig behaupten, doch wir sollten darüber nachdenken, welche Engel von einem Zeugungsakt nach dem In-Vitro-Verfahren angezogen werden können. Nur diejenigen können es sein, die Michael bei seinem Kampf im Himmel im 19. Jahrhundert vertrieben hat. Diese Engel treten in die In-Vitro-Kinder ein, da sie durch sie freier wirken können. So können wir uns erklären, warum ein Kind bei der kirchlichen Taufe auf die Worte „Du wirst getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ mit hysterischem Geschrei reagiert. Weil in diesem Augenblick Ahriman, der ahrimanische Engel im Kind wütend wird, nicht das Kind selbst. Das kindliche Geschrei ist nur die Folge, die äußere Erscheinung davon. Diese zurückgebliebenen, des Himmels verwiesenen Engel, die auf die Erde heruntergestiegen sind und in unserem Blut, im Nerven-Sinnes-Apparat, überall in uns toben, können solche Menschen für den Dienst im Namen des Antichristen inspirieren. Zur Beruhigung der Eltern solcher Kinder und aller anderen heutigen Zeitgenossen, die sich beeilen, das nächste IPhone-Modell zu kaufen und an derlei technischem Spielzeug heften, sei gesagt, dass sie alle Träger dieser schwarzen Engel sind und das Fundament für ihre Wirkung bilden. Ausnahmslos alle! Nur kann die Manipulation bei diesen Kindern noch leichter geschehen.

Was können wir den Eltern von In-Vitro-Kindern raten, die dieses Video sehen und mich hoffentlich in der rechten Art verstehen werden? Die Eltern müssen wissen: Ihre Kinder sind nicht beschädigt, sie sind körperlich gesund, sogar sehr gesund, manche können später auch Spitzensportler werden. Doch hier ist etwas anderes gemeint – das seelisch-geistige Leben dieser Kinder. Der Mensch hat ja nicht nur einen Körper, sondern er hat auch eine Seele und einen Geist, darunter ist in diesem Fall ein Ich zu verstehen. Was ist mit diesen menschlichen Elementen zu tun? Wenn wir die Art der Zeugung und deren Folgen auf das seelisch-geistige Leben dieser Kinder bedenken, haben wir uns dasjenige ins Gedächtnis zu rufen, was Steiner gesagt hat: Bis zum 14. Lebensjahr müssen dem Kind drei Impulse in einer angemessenen Art eingeprägt werden. Das Kind muss erstens eine Beziehung zur Natur haben, damit es später einen gesunden physischen Leib hat. Es muss zweitens eine Beziehung zur Kunst haben, um später einen gesunden Ätherleib und die Grundlage für ein reiches Seelenleben zu haben. Schließlich muss dem Kind die wahre Religiosität vorgestellt werden, die selbstverständlich nur das Christentum und nichts anderes sein kann, denn das Christentum des Heiligen Geistes ist die rechtmäßige Spiritualität für den Anfang des 21. Jahrhunderts. Diese Wahrheiten müssen dem Kind in einer geeigneten Art vorgestellt werden. So kann sich im kindlichen Astralleib das passende Seelenleben entfalten, damit im 21. Lebensjahr allmählich das Ich-bin-Prinzip, also Christus, in angemessener Art aufgehen kann. Wenn das nicht geschieht, wenn religiöse Impulse im Astralleib fehlen, ist im späteren Leben mit starken psychischen Störungen zu rechnen. Zukünftig werden die Menschen massenhaft wahnsinnig werden, das wird zu einem ständigen Sich-Selbstverzehren führen, zu einem Kampf des weiblichen und männlichen Anteils im Menschen und zu einem Kampf mit seinen Mitmenschen. Wenn dem Ätherleib keine rechtmäßigen Impulse eingeprägt worden sind, sondern ausschließlich Rap und dergleichen, statt wahrer Musik, welche die klassische Musik und die vom Volksgenius hervorgebrachten Kinderlieder darstellen, wird der Mensch später Charaktermängel haben. Fehlt die Beziehung zur Natur, wird das Kind nicht ab und zu auf Waldspaziergängen, Bergwanderungen o.dgl. mitgenommen, sondern es verbringt seine Freizeit in Internetclubs oder vor dem Bildschirm, werden irgendwann die physischen Krankheit kommen. Wir sehen ja: Die Menschen werden immer anfälliger, immer kränker. Was können also die Eltern aller Kinder tun, unabhängig von der Art ihrer Empfängnis? Sie können die Leiber ihrer Kinder mit diesen drei Impulsen in der rechten Art imprägnieren. Doch sind die Eltern überhaupt tauglich dazu?

Eine andere Entstellung des Geheimnisses der Empfängnis und des Impulses der Brüderlichkeit, der durch das Eindringen in diese Geheimnisse entartet wurde, ist die Leihmutterschaft. Der Fußballer Cristiano Ronaldo hat eine Frau beauftragt, ihm ein Kind zu gebären, der russische Sänger Filipp Kirkorov hatte auch eine Leihmutter für seine Kinder usw. Bei uns wollte neulich eine dumme Abgeordnete einen Gesetzentwurf zur Leihmutterschaft einbringen. Gut, dass die bulgarischen Parlamentarier einen gewissen gesunden Menschenverstand an den Tag legten und die Legalisierung der Leihmutterschaft abgelehnt haben. Welche Probleme gibt es hier?

Wenn das Kind zur Welt kommt, den mütterlichen Leib abwirft und selbständig zu leben beginnt, muss es in den ersten sieben Jahren viel essen und an Körpergewicht zulegen, denn in den ersten sieben Jahren ist es hauptsächlich ein physischer Leib. In dieser Zeit lebt das Kind im Ätherleib seiner Mutter. Es hat zwar einen eigenen Ätherleib, doch es ist völlig abhängig von dem ätherischen Schutz der Mutter. Wenn sie nach der Geburt wieder arbeiten will oder das Kind anderen Eltern übergibt bzw. zur Adoption freigibt, so wird das Baby von der Mutter getrennt. Das ist, als trenne man das Kind vom Leben selbst, denn der Ätherleib ist das Leben. Doch auch vom siebten bis zum vierzehnten Jahr, wenn das Kind bereits einen eigenen Ätherleib hat, lebt es in der mütterlichen Aura. Es muss auch in dieser Zeit in der mütterlichen Umgebung sein, damit es im 14. Jahr einen gesunden Astralleib ausbilden kann. Das Kind braucht die Nähe seiner Mutter, es muss an ihrem seelisch-geistigen Leben teilnehmen. Wenn dies dem Kind entzogen wird, hat das später unvermeidliche Auswirkungen im Leben, die als Mängel oder psychische Störungen auftreten. Dann werden sich alle über das Verhalten des Kindes wundern, obwohl man es gut erzogen zu haben denkt. Doch man kann nicht dem Kind die Erziehung wie mit einer Spritze einführen, wie die heutige Bildung macht. Sie verwandelt den Menschen in einen kleinen Roboter und nach dem Studium ist er bereits ein vollendeter Roboter, der sich in Ahrimans System einpassen soll. Schon Steiner hatte die Universitäten „Kasernen des Geistes“ genannt, heute gilt das in noch stärkerem Ausmaß, da in den Umiversitäten alles Geistig-Seelische im Menschen vernichtet wird.

Das Kind, das von einer Mutter geboren und dieser dann entnommen und derjenigen Frau übergeben wird, die die „Ware“ bestellt und bezahlt hat, hat dennoch eine Beziehung zur leiblichen Mutter. Es hat sich diese Mutter ausgesucht, obwohl Befruchtungsmaterial aus der anderen Mutter entnommen wurde. Das Eiweiß wird abgebaut und aus dem „Nichts“ kommt das, was zum Menschen werden soll. Man hält das Eiweiß für die komplizierteste Sache, doch es wird bei der Empfängnis nur abgebaut, um danach in das Chaos zu gehen. Das Eiweiß ist eine außerordentlich einfache Substanz. Indem es in das Chaos, ins Nichts geht, entsteht aus dem Nichts, aus Gott der Mensch. Das Material kann der bezahlenden Mutter oder dem bezahlenden Vater entnommen sein (das spielt keine große Rolle, obwohl die Vererbung vorhanden ist), doch die Vernichtung des Eiweißes, des Spermiums geschieht im Körper der Leihmutter, damit aus dem Nichts das Kind entsteht. Das ist eigentlich die authentische Mutter des Kindes. Was wird aus ihm später, wenn man es von ihr vor dem siebten, vor dem vierzehnten Jahr getrennt hat? Sein Programm für die Zukunft wird vernichtet. Das stellt die sog. Leihmutterschaft dar. Reiche Mütter wollen oder können nicht auf natürliche Art gebären, um ihre Figur nicht durch eine Schwangerschaft zu verderben oder ihre Karriere nicht zu unterbrechen. Von derlei egoistischen Beweggründen geführt, bezahlen sie eine arme Frau, die ihr Kind austragen soll. Das ist reiner Dämonismus!

Wenn wir der Spirale der vernichtenden dämonischen Instinkte weiter folgen, die die Brüderlichkeit ersetzen, kommen wir zum Klonen. Das berühmte geklonte Schaf Dolly ist gestorben, da es nicht lebensfähig war. Manche Wissenschaftler träumen davon, auch den Menschen zu klonen. Was wird geklont? Durch das Klonen wird ein Leib entstehen, doch wo wird die Seele, wo wird das Ich sein? Was wird in diesen Leib eintreten? Diese Leiber werden zu Wohnstätten von Dämonen. Der geklonte Körper soll sehr gesund werden, das verspricht man sich davon. Doch einen gesunden Leib gibt es nur dann, wenn es einen gesunden Geist gibt. Hier sehen wir, wohin die entsetzlichen Ergebnisse der unbewussten Aufnahme des ersten Impulses der Schutzengel führen können. Sie können auch zu etwas anderem führen, das im nächsten Teil besprochen wird.