Über die In-Vitro-Babys, die Leihmutterschaft und das Klonen

Original-Video

Wir gehen zum dritten Thema über. Die Videos werden länger, denn die besprochenen Probleme sind äußerst wichtig und lassen sich nicht innerhalb von zehn bis fünfzehn Minuten auseinanderlegen. Nun wollen wir mit den nächsten Folgen zu mehr Konkretem vorgehen – zu Problemen, mit denen wir heute kollidieren und die einer okkulten Erklärung bedürfen. Jede andere, rein äußere Erklärung wäre wertlos, sie wäre nur ein Kratzen an der Oberfläche des Problems. Ich werde selbstverständlich nicht die vollständige okkulte Erklärung liefern, die in viel umfangreicheren Untersuchungen entfaltet werden kann, ich will heute nur die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Hintergründe dieser Erscheinungen lenken.

In dieser Folge wird es um das Geheimnis des In-Vitro-Verfahrens gehen, an das die Themen der Leihmutterschaft und des Klonens angehängt werden. All das sind moderne Methoden der Wissenschaft. Was ich dazu sagen werde, weiß ich seit vielen Jahren, doch bisher habe ich es hinausgezogen, das Problem öffentlich anzugehen und publik zu machen, denn das Thema ist außerordentlich delikat. Jeder, der lange Zeit trotz seines sehnlichen Wunsches kinderlos geblieben ist und nun durch eine In-Vitro-Befruchtung Mutter oder Vater geworden ist, empfindet eine Riesenfreude. Insbesondere weil einem durch dieses Verfahren oft gleich zweifaches oder dreifaches Kinderglück geschenkt wird. Aus diesem Grunde ist das Besprechen dieser Problematik, die Suche nach Problemen in diesem Bereich eine sehr delikate Angelegenheit. Deshalb hoffe ich, dass das, was ich sage, sehr gut und in rechter Weise aufgenommen wird. Ich möchte mich auch im Voraus bei denjenigen entschuldigen, die durch meine Worte sich verletzt fühlen würden, weil sie mich nicht richtig verstanden haben.

Vor einigen Jahren musste ich zum ersten Mal ein paar Tage im größten Krankenhaus in Varna verbringen, da ich Dauerfieber ohne klare Ursachen hatte. Ich ahnte, woran das liegen könnte und habe es den Ärzten gesagt, aber sie wollten mit mir nach ihrer Vorgehensweise verfahren. Seit anderthalb Monaten hatte ich zu hohes Fieber und das zehrte an mir, ich fühlte mich sehr angegriffen. Nur weil ich seit 20 Jahren Vegetarier bin, konnte ich so lange diesen Zustand aushalten, ein Fleischesser wäre bei diesem extrem hohen Fieber längst gestorben.

Während meines Aufenthalts im Krankenhaus habe ich im Garten des Gebäudes eine Kapelle bemerkt und dort auf einem Schild gelesen, dass einmal pro Woche ein Priester aus der Kirche „Hl. Gottesmutter“ kommt. Das ist übrigens eine sehr alte Kirche in Varna, die halb in den Boden gebaut wurde. Da die Zeit der Priesteranwesenheit mit meinem Aufenthalt im Krankenhaus zusammenfiel, ging ich zur angegebenen Stunde in die Kapelle. Als ich hineinkam, wurde ich von einem jungen, starken, energiestrotzenden Mann mit einer wachen, vertrauensstiftender Art empfangen. Er fragte mich, ob ich schwer erkrankt sei, worauf ich erwiderte, dass ich schon genesen werde. Er lobte meinen hohen Geist und lud mich in die Kapelle ein. Wir begannen die Ikonen zu betrachten und kamen ins Gespräch. Der Priester hat mich behutsam ausgeforscht, um meine Bewusstseinsstufe festzustellen. Im Laufe des Gesprächs sagte ich ihm Einiges über den kommenden Ahriman. Dabei knickten seine Beine ein und der junge Priester sank zu Boden. Da an dieser Stelle ein Staubsauger abgestellt war, hat er es geschafft, sich auf ihn hinzusetzen. Meine Worte haben den Priester in den Willen getroffen. Er kam hoch und wir haben uns weiter unterhalten. Es hat sich herausgestellt, dass dieser Mann Nikolai Berdjaev und die russischen Philosophen kannte und auch in der evangelischen Kirche war. Der Protestantismus ist bekanntlich in der fünften Kulturepoche unter Menschen aufgekommen, die mit der Ausbildung einer Bewusstseinsseele über Christus beginnen. Doch wenn sie Christus nicht richtig verstehen, fahren sie hoch, als wären sie von einer Wespe gestochen, wenn man die Re-Inkarnation erwähnt. Diese Erfahrung habe ich in der Zeit gemacht, als meine Frau und ich zwei Jahre lang die Methodistenkirche in Varna regelmäßig besuchten. Ich habe immer versucht, die Gläubigen dort zum Ich-Prinzip zu erheben, aber trotz ihrer modernen Gesinnung und guter Bildung reagierten sie mit Angst darauf. Es war klar, dass mein Unterfangen nicht möglich war, denn die Gläubigen dort verbleiben lieber in dieser sozialen Form. Jedweder Impuls des Heiligen Geistes, der von draußen kommt, um ihnen Christus in einer anderen Art zu verkünden, wird von ihnen mit Vorbehalt und schließlich mit Ablehnung aufgenommen. Die gleiche Erfahrung habe ich in der „Weißen Bruderschaft“ gemacht, auch mit katholischen Priestern habe ich mich mit dem gleichen Ergebnis unterhalten. Der junge Priester sagte, dass ihm der Selige Augustinus imponiert habe und еr aus der evangelischen Kirche ausgetreten und orthodoxer Priester geworden sei. Wer Augustinus war und wie er mit Mani gestritten hat, können nur Anthroposophen verstehen, doch dieser Mann des 21. Jahrhunderts, den Augustinus in dieser Art beeinflusste, konnte mit der Anthroposophie nicht fertig werden. Als ich einige anthroposophisch nuancierte Bemerkungen machte, fiel er wörtlich zu Boden.

Im Laufe unserer Unterhaltung kamen wir auf die In-Vitro-Frage zu sprechen und ich bot an, ihm zu erklären, worin das Problem bei diesem Verfahren liegt. Doch er sagte: „ Möchtest du, dass ich dir stattdessen zuerst über mein Erlebnis im Zusammenhang mit dem In-Vitro erzähle?“ Ich willigte ein und dann erzählte er mir, dass er in der Kirche Kleinkinder taufe. Jeder, der einer orthodoxen Taufe beigewohnt hat (welchen Wert sie hat, steht auf einem anderen Blatt), weiß, dass die Kinder auf das Tauchen in das Taufbecken unterschiedlich reagieren. Manche schreien, andere schauen nur neugierig zu, das ist normal.

Der Priester erzählte: „Bereits zwei Fälle habe ich erlebt, wo der Täufling bei meinen Worten „Du wirst getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ wie tollwütig schrie, er verkrampfte sich und der Blick veränderte sich“. Das sind Kleinkinder, die die Worte „im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ überhaupt nicht begreifen können. Warum reagieren sie in dieser Art? Warum krampfen und biegen sie sich, als hätte sich ein Dämon in ihnen eingenistet? „Bei allen anderen Kindern gab es keine Probleme“, fuhr der Priester fort, „ sie haben ein bisschen geweint, weil ihnen das Taufwasser zu kalt oder zu warm war, doch diese zwei Fälle waren völlig anders. Daraufhin habe ich die Eltern gefragt, ob das Baby ein In-Vitro-Kind ist und sie haben es bestätigt. Zwei Fälle von dieser Art habe ich bisher gehabt“.

Hier entsteht eine ernsthafte Frage, die eine Antwort braucht – warum reagieren diese Kinder in dieser Art, wenn der Priester die Worte „Du wirst getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ ausspricht? Der Priester teilte mir seine Erfahrung mit und ich habe überhaupt keinen Grund, ihre Authentizität anzuzweifeln. Ich hatte ihm ja vorher nichts über diese Frage gesagt, da er zuerst über seine Erfahrungen berichten wollte. Danach habe ich ihm kurz erklärt, worum es geht. Hier müssen wir das etwas ausführlicher darlegen, damit es zu einer Einsicht in das Problem kommt.

Steiner sprach darüber (GA 182:138ff.), dass die Schutzengel begonnen haben, unter der Anleitung der Geister der Form, Bilder in unserem Astralleib zu formen. Indem diese Bilder dort allmählich ihre Wirkung entfalten, müssen sie den Menschen vorbereiten, so dass er zur Aufnahme von drei Impulsen fähig wird. Die Impulse müssen wir uns bis zur Zeit der sechsten Kulturepoche aneignen, so dass wir dann in der Lage sein werden, nach dem Modell dieser Impulse die soziale Struktur unseres irdischen Lebens zu gestalten. Die sechste Kulturepoche wird im Jahre 3573 beginnen, das wissen wir von der Anthroposophie. Dann wird auch das Wassermann-Zeitalter im hierarchischen Sinne beginnen, also in mehr als 1500 Jahren. Im Hinblick auf den Tierkreis wird das Wassermann-Zeitalter in einigen Jahrhunderten beginnen, über den genauen Zeitpunkt gibt es unterschiedliche Auffassungen von Astrologen. Im Hinblick auf das Ich hat das Wassermann-Zeitalter im 20. Jahrhundert mit dem anbrechenden Christentum des Heiligen Geistes angefangen. Das, was ich vortrage, ist das Wassermann-Zeitalter, das andere, was als Wassermann-Zeitalter verstanden wird, hat noch nicht eingesetzt – weder im astronomischen Sinne (wenn die Sonne zum Frühlingsäquinoktium im Sternbild des Wassermanns steht) noch im Hinblick auf die Hierarchien (wenn die Erzengel die Führung der Menschheit übernehmen), also im Sinne von Kulturepochen. Wenn folglich heutzutage vom Eintritt in das Wassermann-Zeitalter, von „Quanten-Übergängen“ u.dgl. die Rede ist, liegt völliges Missverstehen vor. In der gleichen Art wird über „Energien“ gefachsimpelt. Wir haben schon im ersten Video dargelegt, was die Energie darstellt – das, was über dem Stoff steht. Die Energie ist natürlich kondensierter Geist, kondensierte Liebe. Doch wenn jemand sagt, dass alles Energie ist, beweist er seine vollkommene mentale Schwäche und einen fehlenden Einblick in die Spiritualität. Und das ist es, was unter den sog. spirituellen Menschen der Gegenwart Verbreitung findet.

Die Schutzengel haben uns drei Impulse eingeprägt, was im Laufe des 20. Jahrhunderts bis zum Beginn des dritten Jahrtausends zu geschehen hatte. Diese Impulse mussten unserem wachen Ich-Bewusstsein eingeprägt werden, so dass sie in uns wirken, wenn wir wach sind. Und wir sind wach, wenn wir nicht schlafen und Ich, Ätherleib, Astralleib und physischer Leib eine Einheit bilden. Wenn wir schlafen, verlassen bekanntlich das Ich und der Astralleib den physischen und den Astralleib, die im Bett bleiben. Dann fehlen der Bewusstseinsleib, also das Licht des Bewusstseins vom Astralleib und das Ich-Selbstbewusstsein, das die Kontrolle über diesen Leib ausüben und der systembildende Faktor der restlichen drei Leiber sein soll.

Die Engel haben uns diese drei Impulse eingeprägt, doch der Mensch des 20. Jahrhunderts hat das komplett verschlafen. Niemand hatte eine Vorstellung davon, was vor sich ging. Aber da uns diese Impulse während des Schlafes eingeprägt wurden, so gingen sie in den Ätherleib und in den physischen Leib und den Willen ein, d.h. diese Impulse sind sogar in unseren Willen eingesunken. Bedenken Sie, nicht in den Willen, der im Astralleib als ein Element unseres Seelenlebens in Erscheinung tritt, denn unser Sееlenleben manifestiert sich auf dem Astralplan als Denken, Fühlen und Wollen, sondern die Impulse haben die Stufe des Willens erreicht, der dem physischen Leib zugrunde liegt. Die Geister des Willens (die Throne) haben jene Substanz ausgestrahlt, die am Anfang des physischen Prinzips steht, das sich im Äon der Erde bis zum Mineralischen verdichtete. Weil die Menschen diese Impulse ohne ihren Astralleib und ohne das Ich aufgenommen haben, ohne dass sie vom Ich in seiner wachen gegenständlichen Form auf der Grundlage des vom Astralleib getragenen Bewusstseins erkannt wurden, sind die Impulse tief in das Unterbewusstsein gesunken. Deshalb kommen sie im Menschen nicht als berechtigte freie, bewusst gewordene Impulse zur Geltung, sondern als versteckte Instinkte. Die Tiere leben durch Instinkte, die von einer Gruppenseele geleitet werden. Doch der Mensch ist kein Tier, er hat ein Ich, das selbst die menschlichen Instinkte unter Kontrolle halten soll, was natürlich erst nach vielen Inkarnationen erreicht werden kann. Sogar unser Herz wird künftig zu einem Willensorgan werden. Erst dann werden wir ein vernünftiges Herz im Sinne, den Beinsa Douno meinte und nicht im Sinne, den die Anthroposophie dem Begriff zugrunde legt. Die Anthroposophie spricht von einem vernünftigen Herzen, das heute besteht. Alles Okkulte, was eintritt, ohne dass der Mensch es bewusst erlebt, wird zu etwas Entsetzlichem.

Was war der erste Impuls, den uns die Schutzengel einprägen sollten und der mit dem In-Vitro-Verfahren zusammenhängt? Zukünftig soll „kein Mensch Ruhe haben im Genüsse von Glück, wenn andere neben ihm unglücklich sind“(ebd.). Dieser Impuls sollte in unserem Ich, in unserem Astralleib wirken, und durch das Ich bewusst erkannt werden, so dass wir in unseren nächsten Inkarnationen zu der Brüderlichkeit von Individuen heranreifen. Die wahre Brüderlichkeit unter den Menschen wird in der sechsten Kulturepoche unter einzelnen Ich-Individualitäten aufblühen, die durch Christus zu Ichen geworden sind. Alle müssen die Wüste der Bewusstseinsseele überqueren und zu Ichen werden und dann wird in Gruppen aus unterschiedlichen Ichen, die durch Christus zu einzelnen Individuen geworden sind, der Heilige Geist als Manas in seiner Zeit der sechsten Kulturepoche in diesen brüderlichen Gruppen herabsteigen. Dann wird Beinsa Douno wieder erscheinen, um Maitreya zu werden und dann werden all diese Gruppen im Maitreya die wahre Manifestation des Christus-Impulses als das Wort gewordene Fleisch sehen. Dann wird es auch die neue Reproduktionsart geben, in der das Geschlechtliche, das der Sündenfall verursacht hat, überwunden sein wird. Wir reden von einer Brüderlichkeit, die als die soziale Dreigliederung im Wirtschaftsleben verwirklicht werden soll. Doch das kann nur eintreten, wenn die Menschen sich als einzelne Iche individualisiert haben, bei denen der eine arbeitet und der andere sich von der Frucht dieser Arbeit ernährt und wiederum die eigene Frucht anderen anbietet. All das hat Steiner unter verschiedenen Blickwinkeln ausgearbeitet und in mehreren Vorträgen dargelegt. Wenn die Menschen, so Steiner, diesen Impuls der Brüderlichkeit nicht mit ihrem Bewusstsein aufnehmen, wird das in ihnen das instinktive Wiedererkennen von bestimmten Kräften verursachen, die mit dem Geschlechtsleben und genauer gesagt mit dem Geheimnis der Geburt und der Empfängnis zusammenhängen. Dann werden die Menschen beginnen, diese Instinkte zu praktizieren, so dass sie in das soziale Leben übergehen, zu sozialen Formen des Lebens werden. Nicht der Impuls der Brüderlichkeit von Individuen in der sechsten Kulturepoche wird eine soziale Form des Lebens sein, sondern aus der unrechtmäßigen Aufnahme dieser Impulse werden soziale Formen des Lebens entstehen, die zu einer Art Gegenimpuls werden. Wohin wird das führen? Die Genetik dringt immer tiefer in die Genome ein und kommt allmählich an diese Geheimnisse heran, die zum Menschen instinktiv kommen, obwohl er scheinbar im Labor daran herumbastelt. Das führt zum Eindringen in Sphären, zu denen der Mensch eigentlich zukünftig Eintritt erhalten soll – zu der Sphäre der wahren Eugenik, während die heutige Eugenik reiner Dämonismus ist.

Was geschieht, wenn die In-Vitro-Babys gezeugt werden? An dem Akt der körperlichen Vereinigung von Mann und Frau, dieser beiden Zweige des einigen Prinzips (denn in der richtigen Bibelübersetzung heißt es, dass der Mensch als Mann-Frau geschaffen wurde, nicht als Mann und Frau), nimmt auch etwas Drittes teil – das Ich-bin-Prinzip derjenigen Seele, die sich inkarnieren will. Diese Verbindung wird von der Himmlischen Sophia und von Christus vermittelt und es entsteht etwas Drittes. Deshalb gibt es die Trinität sowie die vorchristliche Trinität von Mutter, Vater und Sohn. Dieser Akt der Vereinigung verbindet die beiden Dreiecke zu einem Hexagramm des Makrokosmos, es wird eine Beziehung zum Makrokosmos hergestellt, damit die Seele mit dem Ich inkarnieren kann. Doch beim In-Vitro-Verfahren mischt sich in diese Beziehung jemand anderer ein – der Arzt, der die Befruchtung vornimmt. Der heutige Arzt erfüllt die Rolle Gottes bei diesem Eingriff. Doch im Unterschied zu Gott hat der Arzt die gegenständliche wache Ich-Bewusstseinsform, in der das reflektierende niedere Ich in Erscheinung tritt. Dieses niedere Ich ist nur eine Hülse, das haben wir schon öfters besprochen. Durch sie kommt das Ego umvermeidlicherweise zur Geltung. Wenn man in diese Sphären eintritt, darf man nie seine persönlichen Mängel dort hineinbringen. Der Erdenmensch darf sich nur mit dem Mineralischen beschäftigen und Formen aus ihm bilden, wie die Kamera, die mich jetzt filmt, oder der Stuhl, auf dem ich sitze. Das ist die „königliche Kunst“ in der Freimauerei. Dem Erdenmenschen ist es untersagt, Lebendiges hervorzubringen. Im Pflanzenreich werden Hybride wie der Hybridweizen hergestellt, doch die Einmischung bleibt nur in diesem Reich. Wenn Kreuzungen von Tieren unternommen werden, wird mit bzw. ohne Erlaubnis des Gruppen-Ich dieser Tierart eine verbesserte Rasse geschaffen. Hier geschieht das innerhalb des Tierreichs. Doch es werden auch unterschiedliche Reiche miteinander vermischt, so bei den genetisch modifizierten Nahrungsmitteln, bei denen das Pflanzen- und das Tierreich zu monströsen Missgestalten gekreuzt werden. Doch die GMO-Nahrung hat keine ätherische Entsprechung und kann uns daher nicht ernähren. Folglich ist sie völlig überflüssig für die Menschen, das ist als würde man Papier kauen und herunterschlucken, doch unser Magen ist nicht für die Papierverdauung geschaffen. Die GMO-Lebensmittel haben keinen Nährwert, sie sind überflüssig und schädlich. Die ganze heutige Wissenschaft kann – selbst unter Einspannung all ihrer Kräfte und Ressourcen – keine einzige lebendige Zelle synthesieren, keine pflanzliche, und keine tierische, welche auch einen Astralleib haben muss, geschweige denn eine menschliche Zelle, die zusätzlich vom Ich durchdrungen werden muss. Dem Menschen ist gesetzt, nur mit dem Mineralischen zu wirken. Aber wir produzieren monströse Maschinen und Bestien von Autos. Wer eine Aggression in sich hat, bevorzugt solche Autos, da sie ihm das Gefühl der Macht geben.

Was ist den Gegenständen eingeprägt, mit denen wir uns umgeben? Dort wirkt der ahrimanische Impuls, denn Ahriman hat die menschliche Intelligenz vollständig geraubt, die uns die erste Hierarchie über die zweite im 15. Jahrhundert in den Nerven-Sinnes-Apparat eingepflanzt hat. Ahriman hat diese Intelligenz seit der Zeit Francis Bacons vollständig geraubt, so dass sich der heutige Arzt oder Hochschuldozent, eigentlich jeder Mensch dieser vollkommen satanisierten Intelligenz bedient. Das ist die ausgetauschte und ahrimanisierte kosmische Intelligenz. Wenn der Arzt den Eingriff der In-Vitro-Befruchtung vornimmt, erfüllt er die Rolle Gottes und bringt seine Intelligenz in das erzeugte „Produkt“ hinein. Doch was für ein „Produkt“ wird das sein, wenn die ahrimanisierte Idee vom Heiligen Geist in dieses „Produkt“ hineingeht? Auf den ersten Blick weisen die In-Vitro-Kinder keinen Unterschied zu den Kindern auf, die auf natürliche Weise gezeugt wurden – ich behaupte ja nicht, dass die In-Vitro-Kinder krank, beschädigt o.dgl. sind. Sie sind physiologisch wie die anderen, sie haben alle Glieder, Organe usw. Doch wo ist dann der Unterschied? Warum reagieren solche Kinder in der beschriebenen Art auf die Taufe, als wären sie von einem dunklen Geist besessen? Wegen der Besonderheit ihrer Empfängnis werden diese Kinder viel leichter zu „Leitern“ materialistisch-ahrimanischer Impulse als die anderen Kinder, die aber in keiner Weise gegen solche Impulse versichert sind. Bei den In-Vitro-Kindern kommt die „Leitfähigkeit“ für den Atheismus, das Hinziehen für das Materielle viel leichter zur Geltung. Daher können solche Kinder jetzt, wenn Ahrimans Erscheinen auf der Erde erwartet wird, zu seinen Kriegern werden. Der Leib für ihn wird schon vorbereitet, er ist bereits 18 und Ahriman wird sich inkorporieren. Die ganze restliche Menschheit wird fast ausnahmsweise glauben, Christus bei Seiner Zweiten Wiederkunft zu sehen. Deshalb kommen diese Kinder oft gleich zwei- oder dreifach zur Welt, damit es mehr Ahriman-Krieger gibt.

Ein anderes Problem stellt die große Zahl der Kaiserschnitt-Geburten dar. Mittlerweile kommt jedes zweite Kind in Bulgarien per Kaiserschnitt zur Welt. Der Kaiserschnitt ändert alles radikal, es können das geplante Sternzeichen oder die Geburtszeit geändert werden – kurzum das karmische Schema, nach dem das Kind sein Leben führen soll, was noch größere Komplikationen im Leben nach sich zieht. Natürlich schließen wir die Fälle aus, wenn der Kaiserschnitt wegen zu hoher Risiken unumgänglich ist. Aber vielfalls kommt es zu einer Kaiserschnitt-Geburt, da die Frauen Angst vor der natürlichen Geburt haben. Doch die Geburt müsste so stattfinden, wie Gott im Buch Moses zu Eva gesagt hat: „Du sollst mit Schmerzen Kinder gebären“. Zu Adam sagte Gott, dass die Männer mit Mühe und Anstrengung das Mineralreich erobern werden: „Verflucht sei der Acker um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich darauf nähren“ (vgl. 1. Moses 3:16-17). Die Frau sollte die natürliche Geburt vorziehen, zumindest weil sie für beide – Kind und Mutter – gesund ist, sie darf nicht diese Hauptfunktion ihres Geschlechtes ängstlich umgehen.

Diese Geheimnisse, die mit der Empfängnis zusammenhängen und zu instinktiven Erkenntnissen der Menschennatur führen, werden schädlich, wenn gewisse Engel, so Steiner, von den Instinkten eine Veränderung erfahren werden. Welche diese Engel sind, verriet Steiner nicht. Auch sagte er nicht, welche Veränderung sie durchmachen werden, da dies „zu jenen höheren Geheimnissen der Initiationswissenschaft gehört, von denen heute noch nicht gesprochen werden darf“ (ebd., S. 154).

Das, was ich sage, kann ich nicht hundertprozentig behaupten, doch wir sollten darüber nachdenken, welche Engel von einem Zeugungsakt nach dem In-Vitro-Verfahren angezogen werden können. Nur diejenigen können es sein, die Michael bei seinem Kampf im Himmel im 19. Jahrhundert vertrieben hat. Diese Engel treten in die In-Vitro-Kinder ein, da sie durch sie freier wirken können. So können wir uns erklären, warum ein Kind bei der kirchlichen Taufe auf die Worte „Du wirst getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ mit hysterischem Geschrei reagiert. Weil in diesem Augenblick Ahriman, der ahrimanische Engel im Kind wütend wird, nicht das Kind selbst. Das kindliche Geschrei ist nur die Folge, die äußere Erscheinung davon. Diese zurückgebliebenen, des Himmels verwiesenen Engel, die auf die Erde heruntergestiegen sind und in unserem Blut, im Nerven-Sinnes-Apparat, überall in uns toben, können solche Menschen für den Dienst im Namen des Antichristen inspirieren. Zur Beruhigung der Eltern solcher Kinder und aller anderen heutigen Zeitgenossen, die sich beeilen, das nächste IPhone-Modell zu kaufen und an derlei technischem Spielzeug heften, sei gesagt, dass sie alle Träger dieser schwarzen Engel sind und das Fundament für ihre Wirkung bilden. Ausnahmslos alle! Nur kann die Manipulation bei diesen Kindern noch leichter geschehen.

Was können wir den Eltern von In-Vitro-Kindern raten, die dieses Video sehen und mich hoffentlich in der rechten Art verstehen werden? Die Eltern müssen wissen: Ihre Kinder sind nicht beschädigt, sie sind körperlich gesund, sogar sehr gesund, manche können später auch Spitzensportler werden. Doch hier ist etwas anderes gemeint – das seelisch-geistige Leben dieser Kinder. Der Mensch hat ja nicht nur einen Körper, sondern er hat auch eine Seele und einen Geist, darunter ist in diesem Fall ein Ich zu verstehen. Was ist mit diesen menschlichen Elementen zu tun? Wenn wir die Art der Zeugung und deren Folgen für das seelisch-geistige Leben dieser Kinder bedenken, haben wir uns dasjenige ins Gedächtnis zu rufen, was Steiner gesagt hat: Bis zum 14. Lebensjahr müssen dem Kind drei Impulse in einer angemessenen Art eingeprägt werden. Das Kind muss erstens eine Beziehung zur Natur haben, damit es später einen gesunden physischen Leib hat. Es muss zweitens eine Beziehung zur Kunst haben, um später einen gesunden Ätherleib und die Grundlage für ein reiches Seelenleben zu haben. Schließlich muss dem Kind die wahre Religiosität vorgestellt werden, die selbstverständlich nur das Christentum und nichts anderes sein kann, denn das Christentum des Heiligen Geistes ist die rechtmäßige Spiritualität für den Anfang des 21. Jahrhunderts. Diese Wahrheiten müssen dem Kind in einer geeigneten Art vorgestellt werden. So kann sich im kindlichen Astralleib das passende Seelenleben entfalten, damit im 21. Lebensjahr allmählich das Ich-bin-Prinzip, also Christus, in angemessener Art aufgehen kann. Wenn das nicht geschieht, wenn religiöse Impulse im Astralleib fehlen, ist im späteren Leben mit starken psychischen Störungen zu rechnen. Zukünftig werden die Menschen massenhaft wahnsinnig werden, das wird zu einem ständigen Sich-Selbstverzehren führen, zu einem Kampf des weiblichen und männlichen Anteils im Menschen und zu einem Kampf mit seinen Mitmenschen. Wenn dem Ätherleib keine rechtmäßigen Impulse eingeprägt worden sind, sondern ausschließlich Rap und dergleichen, statt wahrer Musik, welche die klassische Musik und die vom Volksgenius hervorgebrachten Kinderlieder darstellen, wird der Mensch später Charaktermängel haben. Fehlt die Beziehung zur Natur, wird das Kind nicht ab und zu auf Waldspaziergängen, Bergwanderungen o.dgl. mitgenommen, sondern es verbringt seine Freizeit in Internetclubs oder vor dem Bildschirm, werden irgendwann die physischen Krankheiten kommen. Wir sehen ja: Die Menschen werden immer anfälliger, immer kränker. Was können also die Eltern aller Kinder tun, unabhängig von der Art ihrer Empfängnis? Sie können die Leiber ihrer Kinder mit diesen drei Impulsen in der rechten Art imprägnieren. Doch sind die Eltern überhaupt tauglich dazu?

Eine andere Entstellung des Geheimnisses der Empfängnis und des Impulses der Brüderlichkeit, der durch das Eindringen in diese Geheimnisse entartet wurde, ist die Leihmutterschaft. Der Fußballer Cristiano Ronaldo hat eine Frau beauftragt, ihm ein Kind zu gebären, der russische Sänger Filipp Kirkorov hatte auch eine Leihmutter für seine Kinder usw. Bei uns wollte neulich eine dumme Abgeordnete einen Gesetzentwurf zur Leihmutterschaft einbringen. Gut, dass die bulgarischen Parlamentarier einen gewissen gesunden Menschenverstand an den Tag legten und die Legalisierung der Leihmutterschaft abgelehnt haben. Welche Probleme gibt es hier?

Wenn das Kind zur Welt kommt, den mütterlichen Leib abwirft und selbständig zu leben beginnt, muss es in den ersten sieben Jahren viel essen und an Körpergewicht zulegen, denn in den ersten sieben Jahren ist es hauptsächlich ein physischer Leib. In dieser Zeit lebt das Kind im Ätherleib seiner Mutter. Es hat zwar einen eigenen Ätherleib, doch es ist völlig abhängig von dem ätherischen Schutz der Mutter. Wenn sie nach der Geburt wieder arbeiten will oder das Kind anderen Eltern übergibt bzw. zur Adoption freigibt, so wird das Baby von der Mutter getrennt. Das ist, als trenne man das Kind vom Leben selbst, denn der Ätherleib ist das Leben. Doch auch vom siebten bis zum vierzehnten Jahr, wenn das Kind bereits einen eigenen Ätherleib hat, lebt es in der mütterlichen Aura. Es muss auch in dieser Zeit in der mütterlichen Umgebung sein, damit es im 14. Jahr einen gesunden Astralleib ausbilden kann. Das Kind braucht die Nähe seiner Mutter, es muss an ihrem seelisch-geistigen Leben teilnehmen. Wenn dies dem Kind entzogen wird, hat das später unvermeidliche Auswirkungen im Leben, die als Mängel oder psychische Störungen auftreten. Dann werden sich alle über das Verhalten des Kindes wundern, obwohl man es gut erzogen zu haben denkt. Doch man kann nicht dem Kind die Erziehung wie mit einer Spritze einführen, wie die heutige Bildung macht. Sie verwandelt den Menschen in einen kleinen Roboter und nach dem Studium ist er bereits ein vollendeter Roboter, der sich in Ahrimans System einpassen soll. Schon Steiner hatte die Universitäten „Kasernen des Geistes“ genannt, heute gilt das in noch stärkerem Ausmaß, da in den Universitäten alles Geistig-Seelische im Menschen vernichtet wird.

Das Kind, das von einer Mutter geboren und dieser dann entnommen und derjenigen Frau übergeben wird, die die „Ware“ bestellt und bezahlt hat, hat dennoch eine Beziehung zur leiblichen Mutter. Es hat sich diese Mutter ausgesucht, obwohl Befruchtungsmaterial aus der anderen Mutter entnommen wurde. Das Eiweiß wird abgebaut und aus dem „Nichts“ kommt das, was zum Menschen werden soll. Man hält das Eiweiß für die komplizierteste Sache, doch es wird bei der Empfängnis nur abgebaut, um danach in das Chaos einzugehen. Das Eiweiß ist eine außerordentlich einfache Substanz. Indem es in das Chaos, ins Nichts geht, entsteht aus dem Nichts, aus Gott der Mensch. Das Material kann der bezahlenden Mutter oder dem bezahlenden Vater entnommen sein (das spielt keine große Rolle, obwohl die Vererbung vorhanden ist), doch die Vernichtung des Eiweißes, des Spermiums geschieht im Körper der Leihmutter, damit aus dem Nichts das Kind entsteht. Das ist eigentlich die authentische Mutter des Kindes. Was wird aus ihm später, wenn man es von ihr vor dem siebten, vor dem vierzehnten Jahr getrennt hat? Sein Programm für die Zukunft wird vernichtet. Das stellt die sog. Leihmutterschaft dar. Reiche Mütter wollen oder können nicht auf natürliche Art gebären, um ihre Figur nicht durch eine Schwangerschaft zu verderben oder ihre Karriere nicht zu unterbrechen. Von derlei egoistischen Beweggründen geführt bezahlen sie lieber eine arme Frau, die ihr Kind austragen soll. Das ist reiner Dämonismus!

Wenn wir der Spirale der vernichtenden dämonischen Instinkte weiter folgen, die die Brüderlichkeit ersetzen, kommen wir zum Klonen. Das berühmte geklonte Schaf Dolly ist gestorben, da es nicht lebensfähig war. Manche Wissenschaftler träumen davon, auch den Menschen zu klonen. Was wird geklont? Durch das Klonen wird ein Leib entstehen, doch wo wird die Seele, wo wird das Ich sein? Was wird in diesen Leib eintreten? Diese Leiber werden zu Wohnstätten von Dämonen. Der geklonte Körper soll sehr gesund werden, das verspricht man sich davon. Doch einen gesunden Leib gibt es nur dann, wenn es einen gesunden Geist gibt. Hier sehen wir, wohin die entsetzlichen Ergebnisse der unbewussten Aufnahme des ersten Impulses der Schutzengel führen können. Sie können auch zu etwas anderem führen, das im nächsten Teil besprochen wird.

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Ein Gedanke zu „Über die In-Vitro-Babys, die Leihmutterschaft und das Klonen

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