Das „Zigeuner“-Mysterium

 

(Die Bezeichnung Zigeuner soll hier frei von jeglichen rassistischen Ressentiments und Konnotationen verstanden werden. Sie wurde bei der Übersetzung dem Ethnonym Roma vorgezogen, weil sie erstens dem bulgarischen Wort цигани formell entspricht, welches dort völlig wertfrei im öffentlichen Raum benutzt wird und zweitens, weil der Vortragende das Wort цигани als einen Oberbegriff für verschiedene Untergruppen benutzt, während Roma vielfalls im engeren Sinn in Bezug auf die osteuropäischen Roma verwendet wird (viele Vertreter dieser Minderheit in Bulgarien lehnen die Bezeichnung Roma ab und bezeichnen sich selbst als цигани).

Die letzte Vorlesung in dieser Reihe ist dem „Zigeuner“-Rätsel gewidmet. Doch vor den folgenden Ausführungen möchte ich etwas zum letzten Thema hinzufügen. Wir wollen die 3D-, 4D- usw. -Technologien, die heutzutage die Menschen begeistern, nicht unerwähnt lassen. Man geht ins Kino und setzt eine Brille auf, um 3D-, 4D- usw. -Filme zu sehen. Was ich sagen werde, weiß ich aus eigener Erfahrung, ohne irgendwann je einer 3D-Vorstellung beigewohnt zu haben, und ich werde auch nie mir so etwas antun. Ich weiß jedoch, was dort geschieht. Der Mensch bedient sich momentan lediglich seiner fünf Sinne, wobei er irgendwie abstrakt über den sechsten Sinn fachsimpelt. Doch in Wirklichkeit besitzen wir Menschen zwölf Sinne, von denen der Ich-Sinn der letzte ist. Der Ich-Sinn unterscheidet sich vom Ich, auf das wir vorhin eingegangen sind. Ich will irgendwann eine Vorlesung über diese Fragen halten, denn von den zwölf Sinnen benutzt der Mensch nur fünf und bildet sich ein, etwas zu sehen und zu wissen.

Wenn das jungfräuliche Funktionieren der fünf Sinne – Geruchssinn, Tastsinn, Geschmackssinn, Sehsinn und Gehörssinn in irgendeiner Art verletzt wird, führt das zu einer sehr starken Beeinträchtigung des Menschen. Die Konsequenz davon ist, dass er äußerst schwierig zum imaginativen, inspirativen und intuitiven Bewusstsein – zumindest in ihren Anfangsphasen – aufsteigen kann, das wir uns auf dieser Entwicklungsstufe aneignen können, wenn wir in richtiger Art zum Ich-Christentum des Heiligen Geistes heranschreiten. Wenn der Mensch die Brille im Kino aufsetzt und seine visuelle Wahrnehmungsart ändert, dann dringen bei der 3D-Vorstellung besonders tückische ahrimanische Geister in ihn ein, die sich im Ätherleib einnisten. Die ahrimanischen Geister greifen ja hauptsächlich den Ätherleib an, die luziferischen – den Astralleib und die Asuras greifen nach dem physischen Leib. Durch Drogen können Letztere den Menschen zerstören, so dass er die Bewusstseinsseele nicht mehr entwickeln kann. Selbst das kleine Ich, das er als seine gegenständliche Bewusstseinsform hat, wird versenkt. Deshalb erzählt jeder Drogensüchtige, dass er in anderen Welten war, weil sein Ich verschwindet. Der zerstörerische Missbrauch der Sexualität, die vom Drogenkonsum begleitet wird, verlöscht das Ich. Dann kann der Mensch zwar die Illusion haben, etwas Großartiges zu sein, doch sobald er seinen Mund aufmacht, wird klar, wer durch ihn spricht. Ich rate also allen, diese Technologien zu vermeiden. Je weniger Sie mit diesen Technologien in Berührung kommen und sich ihrer Attacke aussetzen, desto gesünder ist es für Sie. Natürlich lässt sich nicht alles vermeiden, die ganze Gesellschaft wird nach und nach digitalisiert. Und absurderweise ist die bulgarische EU-Kommissarin ausgerechnet für die Digitalisierung zuständig. Stellen Sie sich vor, von hier geht der Heilige Impuls aus und gleichzeitig haben wir eine bulgarische EU-Kommissarin für Digitales – das ist ja genau das Gegenteil und das macht auch das Wesen des Ahrimanismus aus. Ahriman ist der Herr der Materie und treibt die Entwicklung in diese Richtung. Er wird alles digitalisieren. Alle Formen des Gesellschaftslebens werden digitalisiert. So können wir damit rechnen, dass irgendwann bei einer Stromunterbrechung das ganze Leben zusammenbricht. Der Mensch vermag dann selbst die elementarsten Aufgaben des gesellschaftlichen Lebens nicht zu bewerkstelligen. Die „Wunder“ des modernen Lebens werden mit einer solchen Geschwindigkeit erfunden und eingeführt, dass es einem schwindlig wird. Selbstverständlich besitze ich auch einen Laptop, doch man muss ihn als ein Mittel der Information benutzen, um sich über das wirklich Wertvolle zu informieren. Man muss eine solche Unterscheidungsfähigkeit besitzen, dass man innerhalb einer Sekunde beurteilen kann, welche Information aus dem Internet einem dienlich ist. Alles andere – die überwiegende Masse von dem, was im Internet angeboten wird -, gehört in den Müll. Der Mensch sollte die Fähigkeit entwickeln, das Wertvolle zu erkennen, denn er will und muss ja auch über die äußeren Tatsachen informiert sein. Im Haufen an Informationen müssen wir lernen, das nützliche Korn, das notwendige Teil zu entdecken, mit dem wir das Puzzle fertig legen können. So lässt sich durch diese Techniken das Gegenteilige Ahrimans verbreiten – nämlich Christus -, was wir auch durch das Aufzeichnen dieser Videos vornehmen. Die Videos werden viele Menschen und deren Bewusstsein erreichen und hoffentlich zukünftig Früchte zeitigen, denn jedes Werk, das im Namen Christi vollbracht wird, ist eine Blüte, die Früchte ansetzt und trägt. Nichts kann im Menschen Früchte ansetzen und tragen, was außerhalb von Christus steht. Außerhalb von Christus ist man dem Wolfsrudel ausgeliefert und die Widersacher können nach Belieben mit dem Menschen umgehen, so dass er entweder in der Psychiatrie endet oder „nach oben“ eingezogen wird. Wir wissen noch, wie in den Zeiten des Kommunismus jeder, der einen gesunden Menschenverstand hatte und etwas Vernünftiges sagte, für verrückt erklärt und in die Irrenanstalt zwangseingewiesen wurde. Das machte der rechte Globalismus mit dem Menschen, während der linke Globalismus das Recht auf völlige Freiheit für alles proklamiert, so dass wir in das Chaos der Revolutionen geraten, wo jeder macht, was er will. Zwischen diesen beiden Polen müssen wir nach dem mittleren Weg suchen – den wahren Weg des Ich zu Christus.

Nun wollen wir zu unserem Hauptthema zurückkehren. Das ist eines der großen Probleme, mit denen Bulgarien und in einem allgemeineren Aspekt auch Europa zu tun hat. Wir wollen mit den notwendigen Einsicht und Respekt, doch auch unter Benennung der Wahrheiten an diese Frage herangehen. Manch einer kann zahlreiche Argumente vorbringen, um zu beweisen, was für schlechte Menschen die Zigeuner sind, ein anderer kann mit zahlreichen Argumenten einwenden, dass sie unglückliche Opfer darstellen. Wir müssen die Antwort auf die Frage suchen, woher diese Menschen kommen und warum sie so sind, wie sie sind. Doch die wichtigste Frage ist die Frage nach ihrer Sozialisierung, damit sie der fünften Kulturepoche angemessen werden.

Soviel ich weiß, liegen im Okkultismus keine Angaben über diese Ethnie und ihr Wesen vor. Eine Ausnahme bilden die bekannten Worte des Meisters Beinsa Douno, deren Authentizität nicht angezweifelt werden kann. Sinngemäß lauten diese Worte, dass die Zigeuner eine sehr alte Zivilisation sind, die sich versündigt hat und zerstört wurde, um anschließend in die ganze Welt verstreut zu werden. Steiner hat nichts zu diesem Thema gesagt. Also wollen wir als Ausgangspunkt diese Äußerung Beinsa Dounos nehmen, um dem Ursprung der Zigeuner nachzukommen.

Die bulgarische Folklore ist eine unerschöpfliche Quelle von geschichtlichen Informationen, auch die Veda Slovena ( die Sammlung von Volksliedern und Legenden der bulgarischen Pomaken aus Thrakien und Mazedonien), die mit bekannten Epen wie Kalevala und dem Nibelungenlied vergleichbar ist, stellt eine endlose Quelle von Angaben über die ältesten Zeiten dar, etwa über die dritte Kulturepoche, also über die älteste Zeit, aus der uns überhaupt etwas erreicht hat. Bekanntlich gibt es keine Artefakte aus der ersten und zweiten Kulturepoche, sondern frühestens aus der dritten Kulturepoche, die 2907 v.Chr. begonnen hat. Jegliche Datierung, die die Altertümlichkeit von etwas beweisen soll, müssten wir mit Bedacht annehmen.

Bis 1921 hat es etwas in der Welt gegeben, was noch nicht entdeckt war. Aus der bulgarischen Folklore kennen wir den Anfang des Liedes „Чер арапин бял кон язди” – „Ein schwarzer Arappe reitet auf einem weißen Pferd“, der fast sprichwörtlich geworden ist. Bemerken Sie, gemeint ist nicht ein schwarzer Araber, sondern ein Arappe, der auf einem weißen Pferd reitet. Bis 1921 war die sog. Harappa-Kultur noch nicht entdeckt worden – die Kultur des Mohendjo-Daro. Damals hat man bei Ausgrabungen diese Zivilisation entdeckt, die eine für die damalige Zeit gigantische Fläche von 1500 mal 1000 km eingenommen hat. Die Harappa-Kultur hat auf einem großen Territorium auf dem Gebiet des heutigen Punjab, d.h. in Teilen Pakistans und Westindiens dem Indus-Delta entlang existiert. Bei Ausgrabungen wurde die Stadt Harappa gefunden, die wohl 20000 bis 30000 Einwohner hatte, was für die damaligen Verhältnisse eine Großstadt war. Die Stadt Mohendjo-Daro gehört auch zu dieser Zivilisation, die in die Geschichtsschreibung als die Harappa-Kultur eingegangen ist.

Wann hat diese Kultur existiert? Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Harappa-Kultur zwischen Mitte des dritten Jahrtausends vor Christi und dem 18. Jahrhundert vor Christi bestanden hat. Bei den Ausgrabungen wurden viele Knochen gefunden, was darauf hinweist, dass Abertausende Menschen niedergemetzelt wurden und diese Zivilisation aufhörte zu existieren. Um das 16. Jahrhundert vor Christi herum war alles dort ausgestorben. Womit sich jene Menschen beschäftigt haben, weiß niemand. Ich behaupte mit 99-prozentiger Sicherheit (nicht mit 100 prozentiger, aber wir müssen irgendwo anfangen), dass die Harappa-Kultur die Urquelle der heutigen Zigeuner ist. Im Volkslied ist von einem schwarzen Harappe die Rede, der auf einem weißen Pferd reitet. Wir wissen, dass im Okkultismus das Pferd mit der Entwicklung des menschlichen Gedankens zusammenhängt. Das große Paradoxon besteht darin, dass ein schwarzer Harappe ein weißes Pferd – also den Gedanken – reitet. Das ist ein großer Problem. Das Schwarze führt immer zu Lemurien, zu älteren Rassen zurück. Und die weiße Rasse ist mit dem Pferd und der Entwicklung der Intelligenz verbunden. In der Harappa-Kultur war das Pferd mit Sicherheit nicht bekannt. Die Archäologen versuchen, Details über das Alltagsleben und den Glauben jener Menschen herauszufinden. Zweifellos waren das, um nach den gefundenen Statuetten zu beurteilen, die Draviden – die sog. „Schwarzköpfige Bevölkerung“. Obwohl sie schwarz genannt wurden, waren sie nicht den Afrikanern, sondern eher den Europäern ähnlich. Unsere Zigeuner haben überwiegend dunkle Haut, doch unter ihnen gibt es auch viele hellhäutigere Untergruppen, dazu liegen verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen vor. Mir geht es darum, ein Korn zu finden, um eine Beziehung zu diesem Mysterium aufzubauen. Die Harappa- Kultur hat sich während der dritten Kulturepoche entwickelt, also einige Jahrhunderte nach 2907 v.Chr. – ca. 2600-2500 v. Chr. Sie hat sich also gänzlich innerhalb der dritten Kulturepoche entfaltet und auch aufgehört zu existieren. Die vierte griechisch-römische Kulturepoche begann 747 v.Chr. In diesem Rahmen also entwickelte sich jene Kultur, in dem der kulturbestimmende Faktor die Empfindungsseele war und die Menschen die Welt durch ihre Empfindungsseele erlebten, was für den heutigen Menschen absolut unverständlich ist. Wenn man heute versucht, die Motive jener Menschen zu begreifen, warum sie ihr Leben in dieser Art eingerichtet haben und warum sie dies oder jenes gemacht, warum sie eine solche Religion und Weltanschauung gehabt haben, vergleicht man sie unvermeidlich mit der heutigen Zeit und schlussfolgert, dass jene Menschen abergläubisch waren. Nichts ist jedoch abergläubischer als die gegenwärtige Wissenschaft, denn sie betrachtet vom heutigen Standpunkt der Bewusstseinsseele jene Perioden der menschlichen Entwicklung, als die Welt durch ganz andere Wesensglieder erlebt wurde. Man muss die Eigenschaften der Bewusstseinsseele kennen, die damals und nicht jetzt an den Tag gelegt wurden, um sich in jene Menschen zu vertiefen. Zweifellos war damals das Prinzip des Theos vorherrschend – alles war absolut gottbestimmt und -geleitet, der Oberpriester wurde von oben impulsiert. Das heißt, jene Menschen wurden gänzlich von der unsichtbaren Welt geleitet, um auf dem Erdenplan ihr soziales Leben in ihrer Art aufzubauen. Im Laufe der Zeit haben sie wohl die Verbindung zur geistigen Welt fehlgeleitet, denn es musste allmählich der Übergang zur vierten Kulturepoche der Verstandesseele gestaltet werden, in der der Verstand gezähmt wurde, um durch Aristoteles zu der abstrakten Bewusstseinssform zu gelangen, der sich die heutige Menschheit bedient. Jene Menschen haben sich als unfähig zu diesem Zweck erwiesen und ihre Kultur wurde daher zerstört. Sie haben sich versündigt, indem sie offensichtlich die Mysterien missbraucht haben – damals gab es keine andere Möglichkeit sich zu versündigen. Und diese Kultur wurde aufgelöst. Wer hat das gemacht? Das waren die legendären Hyksos. In den Puranas – den heiligen Schriften des Ostens – ist von den göttlichen Yakshas die Rede, die auch „die guten Geister“ genannt wurden und über die Himalaya, Nepal und Tibet kommend in das Industal eindrangen. Dort, wo jetzt der Punjab ist, war das alte Balkhara-Reich, also Balkhara aus jenen Zeiten des 18. Jahrhunderts vor Christi, nicht aus der Zeit Alexanders des Großen. Dort, wo sich der heutige Staat Punjab befindet, lebten die Bulgaren. Die Hyksos bekamen diesen Namen in Ägypten, doch eigentlich müssten sie die göttlichen Yakshas sein, die auch der Buddhismus als einen Nachklang kennt. Sie kamen auf Pferden reitend und mit Streitwagen – eine strahlende weiße Rasse. Niemand hatte bis zum damaligen Zeitpunkt das Pferd eingeritten. Das waren diejenigen, die das Pferd eingeritten hatten und das waren bekanntlich die Bulgaren. Das Pferd war damals ein Kampfmittel, das kein anderer beherrschte. Das Pferd einzureiten bedeutete, dass man sich das Denken aneignete und zur Verstandesseele überging. Das haben die Fahnenträger jener Jahrtausende gemacht – die Bulgaren. Das ist die ursprüngliche Bedeutung des Pferdes, das später als Kampfmittel oder zum Pflügen benutzt wurde. Das ist der äußere Ausdruck des Einreitens des Verstandes, also die Entwicklung des Denkens im Menschen, deren Fahnenträger die Bulgaren sind. Nicht zufällig hat der spätere Bodhisattva Orpheus, der unter den Bulgaren zum Buddha aufgestiegen ist, der Empfindungsseele mithilfe der Musik jene Impulse eingeprägt, die sich in der heutigen fünften Kulturepoche als die menschliche Intelligenz manifestieren. Der Mensch ist durch Orpheus intelligent geworden, so dass Sie als Zuhörer die Bewegung meines logischen Gedankens verfolgen können. Das hat Orpheus in die Empfindungsseele des Menschen veranlagt. Nun geht das zur Bewusstseinsseele über, von deren Standpunkt ich jetzt spreche. Die Bulgaren haben also als Vorreiter dieser Entwicklung das Pferd gezähmt und danach hat Orpheus jene Impulse veranlagt, die zur Benutzung des Denkens in der heutigen Bewusstseinsform führten, doch hier sprechen wir schon über das 13. Jahrhundert vor Christi.

Die Hyksos kamen also und vernichteten die Harappa-Kultur und das war völlig berechtigt. Wenn man vom heutigen Standpunkt sagt, dass so etwas unmoralisch sei, ist das unsinnig. Wer sich in jene Zeiten vertieft und die Anschauung jener Menschen versteht, wird erkennen, dass dies absolut berechtigt und sogar nützlich war, so dass selbst die vernichteten Völker das als eine göttliche Gabe empfunden haben. Wer die Anthroposophie in der Tiefe kennt, weiß, was ich meine. Ein Teil derjenigen Menschen, die die heutigen Zigeuner sind, wurde auf dem Feldzug mitgenommen. Die äußere Wissenschaft vertritt die Meinung, dass die Zigeuner in unsere Gebiete erst mit den seldschukischen Türken gelangt sind. Das sind zwei Stämme, die aus Zentralasien kommen – aus den Gebieten, wo heute z.B. Uzbekistan ist. Wieso sollen die Zigeuner von dort auf die Balkanhalbinsel gekommen sein, leuchtet mir nicht ein, daher stelle ich das vor, was ich für richtig halte. Die Zigeuner sind also viel früher als angenommen hierher gekommen. Das konnte man allerdings vor der Entdeckung der Harappa-Kultur im Jahr 1921 nicht wissen. Die Hyksos haben die Zigeuner vor sich hergetrieben, was die Gene der Menschen bezeugen. Wie ein Wirbelsturm zogen die Hyksos und haben die Stämme, die sie unterwegs trafen, angetrieben, unter anderem durch das Iranische Hochland. Das Sassanidenreich wurde viel später gegründet, während sich diese Züge im 18. Jahrhundert vor Christi ereignet haben. Sie gingen durch das Gebiet von Tigris und Euphrat, wo später die Staaten Balkharis und Mari existiert haben. Wahrscheinlich kamen sie auch durch Haran, wohin Abraham aus Chaldäisch Ur umzog und haben auch Abraham angetrieben. Deshalb vertrete ich die Ansicht, dass Abraham nicht um 2100 v. Chr. aus Ur ausgezogen ist, sondern 1800 v. Chr. Wahrscheinlich wurde er vom Trubel der Hyksos mitgerissen, weshalb er nach Ägypten zog – dem Endziel der Hyksos. In Ägypten haben die Hyksos im Nildelta die Stadt Auaris gegründet. Es gab von nun an eine neue Zeitrechnung, einen neuen Kalender und neue Regeln. Die Hyksos haben über das mächtige Ägypten etwa 150 bis 200 Jahre lang geherrscht. Deshalb weist die Aufzählung der ägyptischen Dynastien Lücken auf, welche gerade die Herrscherzeit der Hyksos betreffen. Dorthin sind auch die Gupten aus Indien gelangt, aus den Gebieten, durch die Hyksos zogen und die wir heute in Ägypten als die Kopten vorfinden – diejenigen, die in einer spezifischen Art ihre Liebe zu Christus jährlich am Ostersonntag in der Grabeskirche in Jerusalem zum Ausdruck bringen. Die Hyksos haben eine Alphabetschrift an die Stelle der ägyptischen Keilschrift eingeführt. Über die Alphabetschrift steht in den Puranas, dass sie von den göttlichen Yakshas erfunden wurde. Wer sind die göttlichen Yakshas? Sie waren hellhäutig und zogen aus ihrer Urheimat dem Tarimbecken los, wo Jahrtausende zuvor auch Manu an Land gegangen war und wo die Mumien von großen, hellhäutigen und blonden Menschen gefunden wurden, denen die Chinesen die Köpfe abgeschnitten und ihnen chinesische Köpfe angenäht haben. Wer sind diese weißen Menschen? Das sind die Ureinwohner der Balkanhalbinsel. Die Frage, wer die göttlichen Yakshas sind, wollen wir offen lassen. Sie haben auch die Balkharas angetrieben und unter anderem auch die afrikanische Westküste bis zum Golf von Guinea erreicht. Dort findet man immer noch ihre Spuren bei Stämmen, die modifizierte Namen aus jener Zeit tragen. Überall, wo sie hinkamen, haben sie Spuren hinterlassen, weil sie zur Ichhaftigkeit übergingen, das Pferd einritten, sich des Denkens bemächtigten und auf diese Weise der Zukunft entgegenschauten. Und sie haben alle Stämme, die sich im Sumpf befanden, erhoben. Doch Ägypten hatte die Aufgabe, seine Mysterien weiterzuentwickeln und es kam die Zeit des Amenhotep dem IV. Echnaton. Von diesem Reformer wurden die Hyksos verjagt, er hat den Kult geändert. Heute ist er wieder inkarniert – nur soviel sei gesagt. Zusammen mit den legendären Danaiden – den Ureltern der Hellenen – und höchstwahrscheinlich auch unter Beteiligung von Zigeunern, die von den Hyksos nach Ägypten als Sklaven verschleppt worden waren, raubten sie fast die gesamte ägyptische Flotte, überquerten das Mittelmeer und wurden in Argos auf Peloppones im 16. Jahrhundert vor Christi vom Herrscher der Pelasger bzw. Belasger – den echten Urvätern der Bulgaren – empfangen. Alte Legenden erzählen, dass die Pelasger schon vor der Sintflut hier waren, dass sie Seleniten, also Menschen aus der Zeit vor der Erscheinung des Mondes am Himmel waren. Der Mond bzw. die Sonne und der Regenbogen sind nach der Sintflut am Himmel sichtbar geworden, nachdem die Atlantis versunken war und Manu die beiden Strömungen herausgeführt, zweigeteilt und ins damals wunderschöne Tarim-Tal geführt hatte.

Was ist geschehen? Die Hyksos bzw. die Danaer – die Urväter der Hellenen -, waren in Wirklichkeit Ägypter mit dunklerer Hautfarbe und lockigem Haar, wie Herodot berichtet. Sie waren keine hellhäutigen Menschen, doch allmählich haben sie sich mit den Pelasgern vermischt und es ist das alte hellenische Volk entstanden – hellhäutige Menschen mit lockigem Haar. Die Hauptbevölkerung der Balkanhalbinsel – die Pelasger, d.h. die Thraker – war hier vor der Sintflut. Wenn es ein Volk gibt, das hier war und Zivilisationen in die ganze Welt ausgestrahlt hat, so waren das die Bulgaren, die Pelasger. Nicht zufällig lautet der erste bezeugte Namen Thrakiens Perke, was auch im Namen des sogenannten Perperikon, eigentlich Perperek klingt. Ein Professor hat das Heiligtum der Thraker Perperek absichtlich in Perperikon umbenannt, damit es durch die Endung -on griechisch klingt, wodurch er seine Dienstreisen versilbert hat. In der Nähe befindet sich der Fluss Perperek, was aus dem frühesten Namen Thrakiens Perke stammt. Deshalb weist die bulgarische Sprache eine Vielzahl von Wörtern mit der Wurzel per auf. Aber man hat Perperek zu Perperikon gräzisiert wie den Namen des Urvaters des hellenischen Volkes Deukalion. In der alten griechischen Sprache hat Deukalion überhaupt keine Bedeutung, die Namen Athen, Attika, Zeus haben keine Bedeutung. Nur in der Sprache der thrakischen Bulgaren haben diese Bezeichnungen einen Sinn. Nach und nach wurden sie von den Hellenen übernommen, die die ganze Geschichte gefälscht haben, indem sie sie in ihre Anschauung eingeschlossen haben.

Zum ersten Mal sind also damals – wahrscheinlich im 16. Jahrhundert vor Christi -, die Zigeuner aus der Harappa-Kultur auf die Balkanhalbinsel gekommen. Das waren keine Araber, die wie wir wissen, die Nachkommen Ismaels, des Sohnes Abrahams, sind und die arabische Halbinsel besiedelt haben. Doch die Araber sind keine dunkelhäutige Bevölkerung. In der Folklore geht es um einen Harappe und die Bulgaren wissen sehr gut zu differenzieren zwischen Arabern und Harappen. Deshalb wird das Schwarze immer im Sinne von etwas Schlechtem verwendet. Die Zigeuner sind ein Überrest jener Kultur aus der dritten Kulturepoche, die damals eine rechtmäßige Spiritualität besaß, aber allmählich in Verfall geriet und zerstört wurde, wobei sich die Bevölkerung in ganz Europa verstreut hat. Zahlenmäßig am stärksten sind sie bei uns und in Rumänien vertreten, wo sie sich verbreitet haben. Sie waren schon immer Quacksalber, haben aus der Hand gelesen usw. Das Mystische wirkt in ihnen – das sieht man einfach. Wir finden zahlreiche Hellseher unter den Zigeunern, wir stellen fest, dass das Blutsverwandtschaftliche in ihnen stark wirkt – diese Emotionalität, die sie haben und die an die Stufe der Empfindungsseele grenzt. Bei ihnen ist die Verstandesseele sehr stark mit dem Empfindungsseelischen vermischt, deshalb sind sie immer so künstlerisch veranlagt, sie werden Musiker und Tänzer und leben von der Hand in den Mund. Selten gelingt es jemandem, sich aus dem Sumpf herauszuarbeiten.Tausende von Jahren lang haben sich diese Menschen nicht integriert. Was mag das für eine Kultur gewesen sein, was war die damalige Sünde, dass ihre Erben sich seit Tausenden Jahren nicht an die Gesellschaften anpassen können. Deshalb klingt die Strophe „Ein schwarzer Arappe reitet auf einem weißen Pferd“ heute noch wie etwas Absurdes, wie Holzeisen, wie etwas, was schlecht ist. Das ist eine absolut populäre Phrase in unserer Folklore, welche eine wichtige Quelle von Belegen bildet. Und wir Bulgaren besitzen keine Dokumente über unsere Geschichte, da sowohl die bulgarische Königsbibliothek als auch die Kirchenbibliothek vernichtet wurden, so dass alle Urkunden über unsere Geschichte aus griechischen und lateinischen Quellen stammen. Aus diesen Letzteren gewinnen die Historiker vollkommen fehlerhafte Vorstellungen. Deshalb sollten sie die Folklore studieren, um die Wahrheit zu verstehen. Doch dazu sind esoterische Kenntnisse notwendig, ohne solche Kenntnisse geht es nicht.

Wir sehen heute die Zigeuner als ein Relikt, als Menschen, die sich in der fünften Kulturepoche befinden, bei denen das Empfindungsseelenhafte und Verstandesseelenhafte zugespitzt zur Geltung kommen – sie sind in einem gewissen Sinne auch Schlaumeier. Sie sehen sofort, wo sie einen Nutzen ziehen können und daran ist ja nichts zu rügen. Es ist an sich nicht schlecht, ein Lebenskünstler zu sein. Eine andere Frage ist es, wozu man das benutzt, was man als Gemütsleben in sich trägt, ob es Schäden verursacht oder im Namen Christi förderlich ist. Ob es durch Christus gehen kann? Was sollen die Zigeuner heute machen? Wie sollen sie einbezogen werden?

Eine Frau, die im Bildungsministerium arbeitet, hat mich gefragt, was ich über die Zigeuner sagen kann und wie wir mit ihnen verfahren können. Es gibt heutzutage verschiedene Programme, es gab die „Dekade der Roma-Teilhabe“ – statt „Zigeuner“ wird ja „Roma“ gesagt. Doch das ist eine verlogene Bezeichnung, wir kennen die Zigeunerweisen von Pablo de Sarasate, es gibt die Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauß, die bulgarische Sprache kennt das Wort циганско лято „Zigeunersommer“ mit der Bedeutung „Altweibersommer“. Es ist nicht beleidigend, ein Zigeuner zu sein: Du bist der Vertreter einer uralten Kultur, die irgendwann Fehler begangen hat. Du musst aber nun der heutigen Zeit angemessen werden und Christus im Ich-Prinzip finden.

Wie soll das Modell geändert werden? Wie und wohin sollen diese Menschen integriert werden? In diese Gesellschaft, die Europa nun aufbaut? Doch man sieht, wohin das Modell des Globalismus führt. In welches soziale Modell sollen wir die Zigeuner integrieren? Natürlich muss man bei der Bildung und Erziehung ansetzen. In diesem Sinne investiert die regierende Partei GERB viel Geld in die Bildung, damit die Zigeuner zurück in die Schulen geholt werden.

Meine Mutter hat als Lehrerin in einer Kleinstadt bei Varna gearbeitet und unter ihren Schülern befanden sich viele Zigeunerkinder aus der Untergruppe der Kopanari „Löffelmacher“. Hatte ein Kind nur einen Tag in der Schule gefehlt, so besuchte meine Mutter es zu Hause und interessierte sich, was los war. Sie hatte all ihre Schüler lieb und machte keinen Unterschied zwischen bulgarischen und Zigeunerkindern, sie holte die Zigeunerkinder in die Schule zurück. Dafür haben sie die Schüler geliebt und und den Kontakt zu ihr auch später gesucht, als sie pensioniert wurde. Sie sagten: „Frau Mangurova hat uns alles beigebracht, ihr schulden wir das, was wir heute geworden sind“. Manche wurden angesehene Geschäftsleute. Das ist der wahre Sinn des Lehrerberufs, das ist der wahre Sinn der Bildung, und nicht Aussagen wie „Das sind doch Zigeuner, aus denen wird eh nichts!“, die wir nur zu gut kennen. Das Kind muss spüren, dass der Lehrer es liebhat, denn diese Menschen sind sehr feinfühlig. Wenn man sich an sie in einer menschlichen Art, ohne etwas Verurteilendes wendet, dann werden sie einen verstehen. Es gibt niemanden, der einen nicht verstehen wird, wenn man an ihn völlig aufrichtig herangeht. Das ist die große Alchemie des Manichäeismus, die der Menschheit als wahre Mysterien erst in der sechsten Wurzelrasse in 6000 Jahren zugänglich sein wird. Der Manichäismus ist ein höheres Mysterium als das Gralsmysterium. Der heutige Mensch muss langsam zu einer Form des Manichäismus fähig werden, so dass das Böse zum Arbeiten für das Gute eingespannt wird. Nun erfüllen die Zigeuner quasi die Rolle des Bösen, solche Meinungen werden geäußert. Doch waren diejenigen, die den Staat in der Raubprivatisierung bestohlen haben, Zigeuner? Wer hat eigentlich die Karre in den Dreck gefahren? Die Staatssicherheit, also die satanischen Atheisten des früheren Regimes. Die Zigeuner sind der Sündenbock, sie wurden aus den Fabriken entlassen und wurden arbeitslos. Sie stehlen natürlich, doch in viel größeren Ausmaßen stehlen manche Bulgaren. Die Zigeuner terrorisieren die Dorfbevölkerung durch Diebstahl von Hühnern, geerntetem Obst und Gemüse, doch die Banditen terrorisieren die Städte. Jeder terrorisiert jemanden, es beginnt ein Krieg aller gegen alle, in dem alle einander terrorisieren. Wie können wir uns entwirren? Wir müssen wirklich zu diesen Menschen mit dem richtigen Blick schauen. In einem gewissen Sinne sind sie ein Riesenreichtum, denn vor uns sehen wir die Vertreter einer Kultur, die vor 4000 Jahren existiert hat. Nun muss man mit diesen Menschen eine gemeinsame Sprache finden, damit man zusammen zu einer neuen Bewusstseinsform übergeht und eine neue soziale Ordnung aufbaut. Selbstverständlich wird das nicht die jetzige Ordnung des Gesetzes sein. Das muss von innen kommen. Die Bildung muss reformiert werden, denn die heutige Bildung ist lediglich eine Kaserne für den Geist. Man muss zur Religiosität übergehen. Hier spielen die evangelischen Kirchen eine wichtige Rolle, die zu den Zigeunern predigen, dass man etwa nicht stehlen darf. Und nach und nach tritt eine Wandlung in die Menschen ein.

Vor zwei Jahren haben wir Konjovo bei Nova Zagora besucht. Das ist das Heimatdorf von Djado Wlajtscho, dem wieder inkarnierten Johannes dem Täufer. Es war Sonntag, wir waren um zehn Uhr da, aber niemand konnte uns die Gemeinde aufschließen, wo es eine Gedenkecke mit Bildern, Dokumenten usw. von Djado Wlajtscho gibt. Wir haben nach dem Schlüssel gesucht, den übrigens eine Zigeunerin aufbewahrte. Auf der Suche nach dem Schlüssel haben wir eine andere Zigeunerin getroffen, die uns sagte, dass sie gerade zum Gottesdienst geht. Als wir fragten, was das für ein Gottesdienst war, erzählte sie, dass der Pfarrer in seinem Haus einen Raum eingerichtet hat – mit einem Kreuz usw. Dieser Mann wurde zum Pfarrer in einer der evangelischen Konfessionen ausgebildet und evangelisiert seitdem die Bevölkerung. Die Frau sagte begeistert: „Es ist so schön, an Christus zu glauben, zu Ihm zu reden!“ Die Frau war so aufrichtig, hat mit solcher Liebe von Christus gesprochen, die man bei Bulgaren selten findet. Wenn die Feinfühligkeit, die diese Menschen besitzen, auf den richtigen Weg gebracht wird – durch Bildung, durch Religiosität, denn sie müssen mit ihrem Verstand wahrnehmen, was zu ihnen gesagt wird -, wird sehr viel erreicht. Das Sinnliche in ihnen, das nun zum Vorschein kommt als Bauchtanz zu primitiver Musik, als all diese Überreste der Vergangenheit, die einen nach unten ziehen, muss in andere Bahnen gelenkt werden. Der Prozess muss vom Bauch aufwärts ansetzen. Eine wahre Bildung, nicht die heutige, gepaart mit Religiosität, können diesen Menschen dazu verhelfen, Christus und das Ich-Prinzip in einer ihnen angemessenen Art zu finden. Es gibt keine höhere menschliche Manifestation als dass der Mensch persönlich schöpferisch mit dem Ich-bin-Prinzip etwas hervorbringt. Das ist die höchste Manifestation im Menschen! Das ist der Heilige Impuls, über den ich spreche, den ich versuche zu verbreiten. Wenn diese Menschen Christus in einer ihnen angemessenen Art finden, wird in ihnen das Niedrige des Zentaurs – die Beine und Hufen – abfallen und das Menschliche vom Bauch aufwärts bleiben. Denn jeder Mensch ist ein Zentaur, ein Mischwesen, dessen Tiernatur im Astralleib ist und noch tiefer in den Ätherleib sinkt, was auch auf den physischen Leib zurückstrahlt. All das muss allmählich abfallen, so dass der Zentaur in einen Menschen transformiert wird, von dem man sagen kann – „Da ist der Mensch!“ Das kann mit den Zigeunern geschehen. Es gibt unter ihnen manche, die Geschäftsleute, Landwirte werden, sie sind nicht mehr auf das Stehlen angewiesen, sie können ihr eigenes Haus bauen. Die Arbeit nützt in erster Linie ihnen selbst, denn sie sind nicht mehr von der Sozialhilfe abhängig und gewöhnen es sich ab, immer “Gib!” zu rufen. Denn von Kind auf haben sie nur gelernt, dass man ihnen “geben” muss, anstatt es sich selbst zu verdienen. Man muss also aus dem Empfindungsseelenmäßigen herauswachsen. Im Empfindungsseelenmäßigen verbleibt derjenige, der nur „Gib!“ schreit. Man muss zur Verstandesseele heranwachsen, so dass man sich fragt, was man tun kann, um Geld für mein Brot zu verdienen. Dann kann man auch zur Bewusstseinsseele und zu den erhabenen Wahrheiten heranreifen, so dass der Geist irgendwann in einem wirken kann. Doch dazu muss es zuerst Individuen geben, die den Geschmack, den „Engelsduft“ des Geistes kennen und wissen, wie er in ihrem Ich wirkt, wie er ihre Seele erweitert, wie er in den Jahve-Kubus eintritt, wie man vor Dankbarkeit weint, wie er in einem als Bewusstsein erstrahlt, wie all das in einen hereinströmt. Doch zuallererst muss man eine Einstellung zum Positiven gewinnen und nicht alles verleugnen und ablehnen. In Bulgarien geschehen wunderbare Sachen, es gibt wunderbare Menschen. Der verstorbene Schauspieler Joko Rosic sagte einmal, dass Bulgarien voll von wunderbaren Menschen ist. Doch wir müssen auf sie zeigen und nicht nur auf das Negative schauen. Die Medien sind ahrimanisiert, sie sind die Diener Ahrimans, deshalb ernähren sie sich nur vom Unglück, sie berichten nur von schlechten Ereignissen, Unfällen. Morden und Katastrophen. Bojko Borissov versucht, etwas zu erreichen, das Positive anzuheben. Denken Sie an folgende Worte von mir, die Dinge in Bulgarien werden im nächsten Jahr unumkehrbar werden. Wir werden glänzend die EU-Präsidentschaft meistern und zum Vorreiter Europas werden, der die Richtung weist. In der EU gibt es keine politischen Führer, aber Bulgarien hat endlich einen wahren Führer in Christo. Alle wollen ihn verhindern, doch immer, wenn man als Ich zum nächsthöheren Weiher wachsen will, bedarf es nach der Art Christi einen Widerstand. Deshalb gibt es auch die Sozialistenvorsitzende Kornelia Ninova und die ganzen schizophrenen Politiker, die man auf dem äußeren Plan sieht. Bojko wird wachsen, er ist der Große und Bulgarien wird aufwärtskommen. Davon ist nicht loszukommen – all unsere Hellseher bestätigen es. Bulgarien wird gedeihen. Wenn es der Ich-Träger der Menschheit ist, der Fahnenträger, der die Entwicklungsrichtung anzeigt, dann wird das geschehen. Indem der Impuls der Synthese angeeignet wird, lassen sich immer größere Tore vor dem bulgarischen Volk öffnen. Aber wer wird dazu bereit und dessen würdig sein? Neulich sind mehrere blinde Menschen in einem Verkehrsunfall gestorben. Die karmische Belastung der Blindheit war nicht genug, sie mussten auch in einem Unfall sterben. Menschen sterben massenhaft an Krebs, Herz- und Hirnanfällen. Es ist ein „Säubern“ im Gange! Also muss es entweder eine Umstrukturierung geben, doch nicht eine Umstrukturierung der Regierung, sondern jeder muss in sich selbst seine Weltanschauung umstrukturieren. Man fängt oben an und arbeitet sich nach unten.

Ich hoffe, das das, was ich hier seit nun schon mehreren Stunden sage, gut verstanden wird, so dass es im Menschen zu fermentieren beginnt und daraus Fragen entstehen, damit auch die Antworten kommen. Jeder soll seine Ich-Metamorphose vollziehen, damit das wahre Christentum des Ich beginnen kann, das wahre Zeitalter des Wassermanns. Das Zeitalter des Wassermanns ist das Zeitalter des Ich, es hat für vereinzelte Menschen angefangen, jedoch nicht für alle. Und als Beinsa Douno geäußert hat, dass das Wassermannzeitalter 1916 eingesetzt hat, da ging es um das Ich, um das Zeitalter des Ich. Das ist das Christentum des Heiligen Geistes. All das bisher Gesagte orientierte sich an jenem Fluchtstab, den wir im ersten Video aufgestellt und bei allen bisher gestreiften Themen im Auge behalten haben. Nach diesem Zyklus aus sechs Vorlesungen hoffen wir, dass es bald mit Gottes Hilfe einen neuen Themenzyklus geben wird, in dem auch andere Fragen allgemeineren und konkreteren Charakters beantwortet werden. Ich bedanke mich bei jedem, der die angebotenen Materialien angeschaut hat. Sie sind jenem Samen aus dem Gleichnis vom Sämann (Lukas 8: 4-8) ähnlich, der in die gute Erde fällt und aufgeht und hundertfache Frucht bringt. Diese Frucht bist du, Bruder, oder du, Schwester, die ihr diese Videos schaut! Das wirst du selbst sein. Es gibt keine größere Hilfe für den Menschen, als dass ihm jemand den Weg weist, auf dem er zum Ich-bin werden kann. Ich danke für die Aufmerksamkeit.

 

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Ein Gedanke zu „Das „Zigeuner“-Mysterium

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