Der Jerusalem-Knoten

Video vom 24.12.2017

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Wir wollen heute unseren geistigen Blick auf die Welt richten und schauen, was dort passiert. Unter Berücksichtigung der Rolle der Menschheit wird uns dieser Blick in die ferne Zukunft führen – zu der  Schaffung eines Neuen Himmels, einer Neuen Erde und eines neuen Zyklus der Schöpfung – des Zyklus des Heiligen Geistes.

Was geschieht gegenwärtig in der Welt? Das wollen wir nur sehr kurz umreißen, damit sich das Video nicht in die Länge zieht. In Amerika ist 2017 Trump auf den Plan getreten, denn nach den endlosen und vorher nie für möglich gehaltenen Abgründen, in die uns der linke luziferische Globalismus geführt hatte, war es nur logisch, dass das Pendel in die andere Richtung schwingen und die Erscheinung des rechten Globalismus in der Person von Trump herbeiführen würde. Das ist ein natürlicher Prozess, doch man muss bedenken, dass in diesem Hin- und Herschaukeln zwischen Links und Rechts, zwischen dem luziferischen und ahrimanischen Prinzip Christus fehlt. Das ist das große Problem. Wenn das Pendel also nach rechts schwingt und dort sich eine Riesenkraft ansammelt, die den Weg des Antichristen absteckt, wird es mit einer noch größeren Kraft zurück nach links schwingen. Auf diese Weise wird die Menschheit seelisch und geistig immer härteren Proben unterzogen, ohne dass sie die Möglichkeit hat, das Gleichgewicht zu finden. Das luziferische Prinzip ist das primäre, da es sich, wie wir bereits in sehr spezifischen Vorlesungen darüber gesprochen haben, auf alle neun Hierarchien erstreckt und nicht nur, wie üblicherweise angenommen wird, bis zu den Thronen. Es erfasst alle neun Hierarchien, da die Götter selbst ihre Widersacher schufen, damit wir bis zum Mineralischen hinunterreichen und sich unser Ich-Bewusstsein auf dem physischen Plan ausbilden konnte. Da das luziferische Prinzip führend ist, ruft es unvermeidlich Karma hervor – es tritt Ahriman auf den Plan. Wenn Ahriman erscheint, wird der Mensch wie ein Ball hin- und hergeworfen und es tauchen die Asuras auf, d.h. das asurische Prinzip. Dieses Prinzip ist eine unrechtmäßige Synthese des Luziferischen und Ahrimanischen, die den bösen Einfluss der beiden verstärkt und praktisch das Zentrum, d.h. Christus verdrängt. Ins Zentrum, wo Christus stehen müsste, drängen sich die Asuras und stecken den Weg für Sorat ab – für den Hauptwidersacher Christi, dem Hauptfeind des Ich-Prinzips, der hinter den drei Sechsen steht. Das, was wir heute auf der Erde beobachten können, ist die Geburt des Asurismus – wir finden ihn im vernichtenden Missbrauch der Sexualität, in der Drogenabhängigkeit, im Islamischen Staat, im Terrorismus des Ghettos und in allen Grausamkeiten, die noch zukünftig geschehen werden. Das alles ist der Austausch des wahren Ausgleichsreglers – der Austausch des Christus gegen den Asurismus. Das ist es, was jetzt zum Zug kommt.

Was ist in den USA geschehen, die das bisherige Zentrum der Welt waren? Dort ist Trump mit all seinen Eigentümlichkeiten und unerwarteten Entscheidungen erschienen – ein Geschäftsmann, der buchstäblich mit Stollenschuhen in der Weltpolitik auftritt. All das ruft die von uns beobachteten Wirkungen hervor: Wenn Trump niest, kriegt die Welt Schnupfen und wird krank. Selbstverständlich gibt es sehr mächtige Kräfte des linken Globalismus, die Trump zu verhindern suchen, so dass man nicht weiß, wie lange er es noch an der Spitze aushalten und was er alles zustande bringen wird. Auf jeden Fall geht die Einpolwelt ihrem Ende zu. Amerika kann nicht mehr die Rolle der führenden Weltmacht spielen, die es bis gestern für sich beansprucht hatte. Sowohl China als auch Indien bzw. Russland erheben nämlich auch den Anspruch, weitere Weltzentren zu sein.

Was geschieht in Russland? Putin wird wieder zum Präsidenten gewählt werden. Die lange Agonie des russischen Volkes, die mit der Ermordung des elfjährigen Thronfolgers des Iwan des Schrecklichen Dmitrij/Demetrius angefangen hat, wird weitergehen. Durch die Ermordung des Demetrius wurde die Nabelschnur des entstehenden russischen Volkes, die es mit seinem bulgarischen Ursprung verbunden hatte, abgeschnitten, denn die Rjuriks sind keine Normannen, sondern ein bulgarisches Geschlecht. Durch das Abbrechen der Stammesbeziehung und auch der geistigen Beziehung zum bulgarischen Volk – der Beziehung zur Mutter – wurde das russische Volk wie ein Zweig vom Strom des Lebens mitgerissen. Es erschien Peter der Große, es kamen die Bolschewiken, nun ist Putin an der Macht. Die Russen wissen nicht, wie sie sich entwickeln sollen. Mit Ausnahme von zwei oder drei Großstädten, die etwas mehr Glanz haben, ist der Rest des Landes 100 bis 150 Jahre zurückgeblieben. Zukünftig ist in Russland mit ernsthaften Wirtschaftsproblemen zu rechnen. All das ist denjenigen, die das Leben in Russland verfolgen, bekannt. Putin lässt sich nicht durch eine neue Oktoberrevolution stürzen, denn das Volk ist offensichtlich hypnotisiert, sondern er kann wahrscheinlich durch einen inneren Umsturz gestürzt werden. Es wird spekuliert, dass in Russland Milliarden entwendet sind. In diesem Fall ist damit zu rechnen, dass ein innerer Widerstand entstehen wird, so dass Putins eigene Umgebung ihn stürzen könnte. Wozu das führen kann, steht auf einem anderen Blatt. Das russische Volk, das sich grundsätzlich mit verlangsamtem Tempo entwickelt, da seine Zukunft in der sechsten Kulturepoche liegt, muss allmählich beginnen, von der Verstandesseele zu den ersten Keimen der Bewusstseinsseele zu gelangen. Dementsprechend darf Russland nicht in der bisherigen imperialen Manier Bulgarien behandeln, sondern es muss sich zu unserem Land hinwenden wie zu seiner eigenen Mutter, die es geboren hat.

In China wird die Wirtschaftsmacht mit einem absurden politischen System kombiniert und dort werden auch gleichzeitig mit dem wirtschaftlich immer stärker werdenden Indien Ansprüche auf Weltvorherrschaft erhoben. Was können diese beiden Staaten anbieten? Sie bieten eine vergangene Spiritualität an, die unserer gegenwärtigen Zeit völlig unangemessen ist. Doch gepaart mit Wirtschaftsmuskeln ist sie in der Lage, große Probleme zu schaffen. Steiner hat schon vor 100 Jahren den Konflikt in der Ukraine vorausgesagt, der nun tatsächlich eingetreten ist. Nun will Amerika Waffen in die Ukraine liefern, damit sie sich gegen Putin und die Invasion in das sogenannte Donezkgebiet wehren kann. Das bedeutet eine weitere Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und den USA. Die amerikanischen Habichte werden darauf bestehen und Trump wird auf sie hören – das wurde schon abgestimmt. Steiner hat auch einen Krieg zwischen China und Amerika vorausgesagt – einen Riesenzusammenprall, der im Pazifik ausgetragen werden soll. Wenn dieser Krieg sich auf europäischem Gebiet entfalten würde, würde Europa weggefegt werden. Trump hat gegenwärtig jegliche China-Rhetorik aus der Zeit seiner Wahlkampagne vergessen und gibt sich als ein China-Freund aus. Er begreift nämlich, dass die amerikanischen Kapitale nach China abfließen und ist bemüht, die Beziehungen zum asiatischen Land zu verbessern. Der amerikanische Präsident hat diese Woche die Steuerreform unterzeichnet, die die großen Firmen enorm entlastet. Das wird die Staatseinnahmen drastisch reduzieren und das soziale System sprengen, von dem eine hohe Anzahl von Menschen abhängig ist. Also ist in Amerika mit großen Erschütterungen zu rechnen. Ein zukünftiges Impeachment Trumps ist nicht ausgeschlossen. Das wird den Widerstand gegen China vertiefen. Früher oder später wird der von Steiner vorausgesagte Krieg eintreten. Der äußere Anlass kann auch der Nordkoreaner sein, der wie ein debiles Kind mit Atomspielzeug spielt. Dieses Atomspielzeug an der Grenze zu China könnte als äußerer Anlass für diesen Krieg dienen. Anfang des 20. Jahrhunderts brachte die Ermordung des österreich-ungarischen Thronfolgers Franz Ferdinand das Geschwür zum Platzen und war der Anlass für den Ersten Weltkrieg, nun könnte es auch einen ernsthaften äußeren Anlass geben. Aus China und Indien kann nichts Positives kommen, da sie nicht zeitgemäß sind.

Wie Sie sehen, fokussieren wir unseren Blick nur auf die Nordhalbkugel, weil der gesamte kulturhistorische Prozess, der mit dem Versinken der Atlantis seinen Lauf genommen hat, von Osten nach Westen wandert – über die urindische Kultur, die mit dem späteren Indien Krishnas nichts zu tun hat, über die urpersische Kultur, über die ägyptisch-chaldäische, griechisch-römische Epoche bis hin zur fünften Kulturepoche in Mitteleuropa. Die angloamerikanischen Logen wollen die Linie der Weltentwicklung bis nach Amerika verlängern, so dass der Angloamerikanismus führend wird. Stattdessen erfordert die rechtmäßige Weltentwicklung eine Kurve von Mittel- nach Osteuropa, eine Rückkehr nach Osten. Gemeint ist eine geistige Vereinigung des Deutschtums und des Slawentums, damit der Weg zur sechsten Kulturepoche gebahnt wird und nicht eine Rückkehr nach China oder Indien. Die Südhalbkugel ist bei diesen Prozessen nicht bestimmend, von dort können nur Probleme kommen. Wir kennen die Probleme in Südamerika mit seinen Junten und Drogenkartellen. Afrika stellt nur eine Quelle von Migration dar, da dort Armut und Mord (Boko Haram) herrschen. Aus Australien können auch keine geistigen Impulse kommen. Deshalb konzentrieren wir uns nur auf die Nordhalbkugel, die in geistiger Hinsicht führend ist, und konkreter auf Europa.

Großbritannien treibt hin und her und kann sich selbst nicht entscheiden, ob es mit Amerika oder mit Europa sein will. Dahinter steht der angloamerikanische Okkultismus, denn von England aus nahm das Freimaurertum seinen Lauf. Das Brexit wird ernsthafte Folgen für das englische Volk haben bzw. für das, was man unter diesem Namen versteht. England hat ein Riesenkarma aus seiner kolonialen Vergangenheit angehäuft, das abgetragen werden soll. London sieht nicht mehr aus wie eine englische Stadt, sondern wie ein neues Babylon. Von allen ehemaligen Kolonien strömen Migranten nach England, was zu einer Änderung der ethnischen Zusammensetzung der Bevölkerung mit den entsprechenden katastrophalen Konsequenzen führen wird.

In Frankreich ist der Präsident Macron wie ein Blitz eingeschlagen. Mit seiner Frau Brigitte bilden sie ein karmisches Paar aus einem früheren Leben – wir wissen nämlich, wer sie sind. Macron hat unter anderem auch Philosophie studiert. Er nimmt die Philosophie der Aufklärung, die Ansichten der französischen Philosophen sehr gut auf, aber wir wissen, dass in dieser Philosophie das wahre Alibi des Materialismus wurzelt. Macron wird sich nie zum Idealismus der deutschen Philosophie erheben können, in ihm wirken die materialistischen Impulse. Er hat nach dem Zusammenbruch des Clowns Hollande mit seiner Sozialistischen Partei für frische Luft gesorgt – in Frankreich wie auch europaweit. Doch denken Sie an meine Worte: In diesem Mann wirkt die materialistische Weltanschauung mit luziferischem Unterfutter, denn in ihm treffen sich der Luziferismus und der  Ahrimanismus, ohne dass Christus vorhanden ist. Schauen Sie, welche Schritte er zukünftig unternehmen wird, sie werden kaum dem christlichen Charakter Europas nutzen, der von der geistigen Welt geplant war. Die Europäische Union ist momentan eine Wirtschafts- und Staatenunion und keine geistige Union. Aber wenn es kein reines Wasser gibt, sollte man wenigstens das trübe Wasser nehmen, um eine Art Vereinigung der 28 Mitgliedsstaaten hervorzubringen. Von diesen 28 Staaten haben 22 die Homo-Ehe erlaubt (Bulgarien gehört erfreulicherweise nicht zu ihnen). Man kann sich das Ausmaß der Ansteckung vorstellen, die Europa erfasst hat! In Schweden muss man vor einem Sexualakt eine schriftliche Einverständniserklärung unterschreiben – mit solchen Absurditäten befassen sich die Skandinavier neuerdings. Dort hat sich das Virus der sexuellen Revolution flächendeckend ausgebreitet und der vernichtende Liberalismus hat in Skandinavien gigantische Ausmaße angenommen. Trotz des äußeren Wohlstandes befinden sich die skandinavischen Länder in einer totalen Katastrophe, die nicht ohne Folgen bleiben wird.

Schauen wir nach Süden auf Spanien, so finden wir dort die Spaltungsprozesse in Katalonien. Spanien ist ein Konglomerat aus mittelalterlichen Fürstentümern, die den spanischen Staat zustande brachten, in dem sich jeder heute noch für etwas Eigenständiges hält. Das hat zu der gegenwärtigen Ausweglosigkeit geführt. Auch Spanien und Frankreich haben ein schweres koloniales Karma, das abgeglichen werden soll. Nicht zufällig existieren in Frankreich zahlreiche Ghettos als Quellen von Terrorismus. In Spanien hat früher die Große Inquisition begonnen, dort hat der Großinquisitor Tomás de Torquemada gewirkt, der jetzt wieder inkarniert ist. Italien ist völlig schutzlos. Die Zeit des Latinertums war die vierte Kulturepoche. Griechenland befindet sich in einer verzweifelten Situation – alle Inseln sind voll von Migranten, die sich nicht aufhalten lassen. Wir sehen, wie falsch Griechenland ist mit den linken Experimenten, die dort durchgeführt werden, wir sehen, wie sich die Griechen daran gewöhnt haben, auf Kosten anderer zu leben.

Was sehen wir in Polen? In Polen tritt man in der Justizreform mit Stollen um sich, was ein Riesenproblem verursacht hat. Bulgarien stehen in dieser Beziehung große Probleme während der EU-Präsidentschaft bevor. Auch damit muss unser Ministerpräsident Bojko Borissov fertig werden. Orbán entschloss sich zu einem Veto gegen das EU-Verfahren gegen Polen. Nachdem Trump die Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt Israels unterzeichnet hatte, stimmte die UNO-Vollversammlung mit 128 Stimmen gegen diese Anerkennung, doch 35 Länder haben sich enthalten, darunter Polen und Rumänien. Beide Länder polen sich langsam auf Amerika um. Trump drohte den Ländern, die gegen seinen Beschluss gestimmt haben, die  Finanzhilfen zu streichen. Deshalb bin ich gespannt, ob die „America for Bulgaria“-Stiftung ihre Tätigkeit einschränken wird. Lange Zeit hat die Stiftung, die im Volksmund „Amerika gegen Bulgarien“ genannt wird, gewisse Schmarotzer mit Zuwendungen durchgefüttert. In letzter Zeit hat die Stiftung ihre Tätigkeit auf Finanzierung bestimmter Projekte in Kindergärten und Schulen ausgeweitet, um dadurch den Amerikanismus in Bulgarien in Form von Zuwendungen durchzubringen. Ob dieser Geldstrom versiegen wird, nachdem Bulgarien gemeinsam mit der EU (mit Ausnahme von sechs der neuen Mitgliedsstaaten) gegen die Anerkennung des Trump-Beschlusses gestimmt hat?

Das sind zwar Ereignisse, die auf dem äußeren Plan geschehen, doch eine Widerspiegelung geistiger Gegebenheiten darstellen. In der EU herrscht große Spaltung. Das ist auch der Zustand in Deutschland, wo die kläglichen Versuche, eine Regierungskoalition zu bilden, immer noch nichts hervorgebracht haben. Die EU wird nicht nur regionen- und nationenweise deutlich schwächer, sondern auch die EU-Kommission als supranationale Regierung verliert immer mehr an Autorität und Handlungsfähigkeit. Die zentrifugalen Tendenzen, das Auseinanderdriften, das sich bemerkbar macht und zukünftig stärker werden wird, bewirkt gleichzeitig ein Verlangen, den aufgebauschten Verwaltungsapparat in Brüssel zu reduzieren. Mehrere Milliarden Euro werden aus Großbritannien nicht mehr in die Kassen der EU fließen. Das muss unumgänglich zu Einsparungen führen, denn es kann nicht sein, dass in Brüssel irgendwelche Nutznießer in ihren Büros sitzen und 20-30000 Euro Monatsgehalt fürs Nichtstun erhalten. Es wird unvermeidlich Widerstand gegen den Status quo in Brüssel geben. Selbstverständlich muss die EU allmählich aus einer Wirtschafts- und Staatenunion in eine geistige Union transformiert werden. Das muss das Führende sein, aus dem sich der Rest als eine Wirtschafts- bzw. Rechtsvereinigung usw. ergibt. Anderenfalls ist die EU dem Zerfall geweiht. Doch ist die EU trotzdem jenes trübe Wasser, das zu einer Art Vereinigung führen kann und soll.

All das wird in der so beschriebenen Situation nach Bulgarien kommen, wo in den nächsten sechs Monaten die wichtigsten Beschlüsse gefasst werden sollen. Bojko Borissov wird der Vermittler sein. Sein Schlüsselwort ist „Frieden“ und man muss ein wahrer Friedensstifter sein, denn der Kampf muss in der Stiftung von Frieden bestehen und nicht im Beziehen einer einseitigen Position und Schaffung von Nervosität.

Es ist deutlich, dass es große Probleme und große Erwartungen im Zusammenhang mit der EU-Präsidentschaft gibt. Sie muss von unserer Seite bewältigt werden, so dass dasjenige, was im Himmel geschrieben ist – die aktuelle Planetenkonstellation, die geistige Konstellation – in glänzender Weise erreicht werden kann. Es muss lediglich das Notwendige getan werden. Die ganze Welt ist voller Spannung und erwartet das Eintreten schlimmer Ereignisse. Erstaunlicherweise haben die Menschen in Bulgarien die Erwartung, dass etwas Positives geschehen wird.

Nachdem wir diesen kurzen Überblick über die Weltsituationen verschaffen haben, wollen wir uns dem Jerusalem-Knoten zuwenden, der unser heutiges Hauptthema darstellt. Wenn man das Schicksal Jerusalems kennenlernen will, das mit dem Schicksal des jüdischen Volkes zusammenhängt, kann man zahlreiche Bücher über dieses Thema lesen, auch im Internet gibt es eine Unmenge an Informationen. Wer die Politik der vergangenen Jahrzehnte verfolgt hat, der weiß, welche Wendungen die Ereignisse um Jerusalem genommen haben, bevor Trump den seit 20 Jahren anhängigen Beschluss unterzeichnet hat. Kein amerikanischer Präsident hat sich bisher getraut, Jerusalem als die Hauptstadt Israels (unter Vorbehalt) anzuerkennen. Dieser Beschluss hatte eine enorme Auswirkung auf die ganze Welt, insbesondere auf die islamischen Länder. Unter anderem war das ein geschickter Zug. Es gibt verschiedene Deutungen der Argumente Trumps, und wir müssen bedenken, dass die Juden in Amerika dagegen waren. Auf den ersten Blick ist es überraschend, dass sie etwas dagegen haben können, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels wird. Doch sie waren dagegen, weil sie wussten, wohin das führen könnte – zu einer dritten Intifada, die anders als die ersten zwei sein würde. Manche vermuten, dass die strengsten Evangelikalen, die das Ende aller Zeiten erwarten und Trump gewählt haben, diese Entscheidung beeinflusst haben, damit die Ereignisse vorangetrieben werden. Ob Trump auch diese Vorstellung von den letzten Zeiten hat, weiß ich nicht. Doch er hat mit seinem Beschluss den Prozess angeregt, denn die Dinge waren ins Stocken geraten und der Gordische Knoten blieb ungelöst. Alexander der Große hat seinerzeit den Gordischen Knoten durchschlagen, doch das hat er in einer Art getan, die der damaligen Zeit und den damaligen Bedingungen angemessen war. Selbstverständlich ist Trump nicht in der Lage, diesen Jerusalem-Knoten zu durchschlagen, da er nicht das geistige Potential oder die Möglichkeiten besitzt. Er hat lediglich den Vorgang aktiviert.

Um was für einen Vorgang handelt es sich? Was wollen die Palästinenser? Die UNO-Resolution von 1948 hat es ihnen ermöglicht, einen Staat zu haben. Doch in Wirklichkeit ist nur der Staat Israel entstanden, die Palästinenser haben keinen Staat, sondern eingezäunte Städte. Die Palästinenser erheben den Anspruch einer langen Geschichte, die auf die Philister zurückgeht – jenen Stamm, dessen Mitglied Goliat war. David und Goliat sind übrigens jetzt wieder inkarniert, nur soviel sei dazu gesagt. Die Palästinenser erheben Anspruch auf Jerusalem, das unter UN-Verwaltung gestellt werden sollte und nicht die Hauptstadt von einem der beiden Staaten sein durfte. Doch in Wirklichkeit hat Israel die Kontrolle über die Stadt. Der Anspruch der Palästinenser ist nicht berechtigt, denn Jerusalem wurde von David gegründet. Es gibt Angaben über eine schon vorher bestehende Siedlung auf dem Gebiet Jerusalems, doch 1000 Jahre v.Chr. hat David am Berg Zion die Davidsstadt gegründet und damit die Idee der Begründung eines israelischen Staates mit dem Symbol des Tempels veranlagt. Der Tempel war der Nabel der Erde, in dem sich die geistige Welt mit der physischen Welt traf. Das Volk Israel, das mit Abraham begann, hatte die Aufgabe, das Gefäß für Gott bereitzustellen, damit Gott im 30. Jahr Jesu in dessen Leib eintreten konnte. Als der Leib geschaffen wurde, war die Mission zu Ende und der Mondeneloah Jahve hat sich zurückgezogen. Das Volk Israel wurde nach dem Jüdischen Krieg im Jahr 70 durch Titus Vespasianus besiegt, Jerusalem und der Tempel wurden zerstört und die politische Autonomie der jüdischen Bevölkerung ging zu Ende. Die Aufgabe des Volkes war somit beendet. Die Juden hatten ein geozentrisches Weltbild, das auf die Schaffung des Leibes für Gott gerichtet war, also auf das Irdische, damit sich das Himmlische im Irdischen spiegeln konnte. Zuerst musste der Leib ausgebildet werden, der dann das makrokosmische Ich aufgenommen hat. Jehova wirkte in einer Mondenart über Erzengel Michael, aber hinter allem stand Christus, der Seinen Leib vorbereitete. Aus der Blutsverwandtschaft heraus sollte dieser Leib entstehen und das Blutsverwandtschaftliche wirkte in diesem Volk in einer einmaligen Art, die anders als bei allen anderen Völkern war. Die Kreuzigung schuf ein Riesenkarma und das Volk wurde verstreut. Michael ist allmählich zum Sonnen-Antlitz Christi geworden. Im Garten Gethsemane wurde Jahve von seinem Mondenamt befreit und er ist zu einem Sonnenelohim geworden. Es ist also eine vollständige Transformationen im geistigen Sinne eingetreten, die sich auf der Erde gespiegelt hat. Wenn ein Volk keinen führenden Volksgeist mehr hat, hört seine Existenz auf, weil es seine Mission erfüllt hat. Das Volk Israel sollte zum Ferment werden, das die ganze Menschheit mit dem Christentum säuert. Christus hat die Jünger um sich versammelt, die zum Ferment für alle anderen Menschen werden sollten. Ein Eingeweihter – Ahasver -, der im Unterschied zu Christus nicht Tod und Auferstehung erlebt hat,  beschloss, der ewige Jude zu sein, in dem das Mondische, das Blutsverwandtschaftliche bewahrt wird. Er erfüllt quasi die Rolle einer Gruppenseele des Volkes Israel. Nachdem Theodor Herzl im 19. Jahrhundert die Weltanschauung des Zionismus formuliert hatte, rief David Ben-Gurion 1948 mit der Unabhängigkeitserklärung den modernen Staat Israel aus. All das wirkt gegen die wahre Mission des Volkes Israel und stellt eine Rückkehr zum Mondischen, zum Salomonischen Tempel dar. Deshalb brauchten sie Jerusalem. Vom Tempel, genauer gesagt vom zweiten Tempel, ist nur eine Mauer übrig geblieben. Das ist alles, was vom Tempel übrig geblieben ist, der die Weltanschauung des Volkes Israel symbolisierte, der den Nabel der Welt und eine Vorbereitung auf die Ankunft Christi und auf den Übergang vom Ich zum Geistselbst darstellte. Das haben die Juden nicht verstanden und ihren Staat gegründet. Es ist ein wunderbarer Staat, in dem die Wüste in ein Paradies verwandelt wurde. Vom Flugzeug aus kann man erkennen, welche Siedlungen zu Israel gehören und welche zu Palästina. Die Palästinenser hatten die PLO, die terroristische Hamas, nun werden sie durch Zuwendungen finanziert, wobei Europa der größte Geldgeber ist, ohne am Konflikt beteiligt zu sein. Europa gibt das Geld, aber es ist an der Lösung des Konfliktes im Nahen Osten nicht beteiligt. Der Keim des Konfliktes wurde schon nach dem Ersten Weltkrieg angelegt, als die Siegermächte quasi mit einem Lineal die Grenzen der neuen Staaten gezogen haben. Die Grenzen, die gezogen wurden, gingen durch Völker, Stämme, Dörfer und haben Minen für die Zukunft gelegt. Nach dem Vertrag von Neuilliy-sur-Seine verlief auch die bulgarische Grenze durch das Plumpsklo manches Bauern und teilte einige Dörfer in eine bulgarische und eine serbische Hälfte. Dieselben Schwachsinnigen haben die Grenzen auf der Balkanhalbinsel und im Nahen Osten gezeichnet und dabei dort Minen gelegt, die eine nach der anderen zu explodieren begannen. Auf der Balkanhalbinsel haben die Minen explodiert und zu den Jugoslawienkriegen geführt. Das Erfreuliche auf der Balkanhalbinsel ist jedoch, dass sie Bojko Borissov hat. Wer wird die Rolle des Friedensstifters im Nahen Osten spielen, Trump etwa? Amerika beansprucht das Recht dort mitzumischen. Auch Putin hat einen Stützpunkt in der Region – bei Latakia -, denn im Mittelmeer gibt es gigantische Erdgasreserven. Auf dem äußeren Plan geht es also um Wirtschaftsziele. Diese Riesenvorräte an Gas könnten Europa versorgen, aber was wird dann die Gazprom machen? Doch dieser Zusammenprall von Wirtschaftsinteressen besteht auf dem äußeren Plan. Die Russen haben sich eingemischt und in Syrien Karma auf sich geladen. Der Islamische Staat wurde formell vernichtet, aber seine Metastasen bestehen weiterhin in ganz Europa. Die Folgen dieses Konfliktes reflektieren am stärksten auf Europa, doch Europa fehlt bei den Versuchen, den Konflikt beizulegen. Die Palästinenser warten darauf, versorgt zu werden, so wie es bisher war. Es ist übrigens nicht sicher, ob sie überhaupt Araber sind, obwohl sie Moslems sind.

Hier entsteht die Frage, was dieser Jerusalem-Knoten darstellt, ist er wirtschaftlicher, staatenrechtlicher oder geistiger Natur? Auf dem äußeren Plan scheint er wirtschaftlichen Charakter zu haben – es gibt große Interessen und absurde Bündnisse, etwa zwischen Iran, Türkei und Russland. Russland und die Türkei haben sich nach dem abgeschossenen Flugzeug umarmt,  gleichzeitig koalieren sie mit dem Iran, obwohl wir die angespannten Beziehungen zwischen der Türkei und dem Iran kennen, die nicht zuletzt durch die iranische Unterstützung der Kurden schwierig sind. Mischen sich auch die USA ein, wird ein völlig widernatürliches Bündnis entstehen – Iran, Türkei und Russland – was für Gemeinsamkeiten kann es zwischen diesen Ländern geben? Das kann nur gegen Europa und die USA gerichtet sein. Saudi-Arabien macht sich Sorgen um sich selbst, Katar hat Riesenvorräte an Erdgas und möchte auch nach Europa liefern. Trump sprach über Flüssiggas, das mit Tankern transportiert werden soll, was sehr teuer ist. Es gibt nur ein Terminal für Flüssiggas in Polen, das für Amerika geöffnet ist. Die wirtschaftlichen Interessen sind natürlich nur der Schaum an der Oberfläche. Ist der Jerusalem-Knoten eine staatenrechtliche Angelegenheit wegen der Grenzenziehung und der daraus entstehenden Konflikte? Seitdem der Staat Israel gegründet wurde, hat es sechs oder sieben Kriege gegeben und immer war Israel der Sieger, obwohl es von arabischen Ländern umzingelt ist. Wie war das möglich?

Als Stalin gegen Hitler kämpfte, kämpfte Ahriman gegen Luzifer. Die geistige Welt stellte sich auf die Seite des bolschewistischen Russland, denn in Russland ist die Zukunft. Deutschland sollte begreifen, dass es sich von seinen Aufgaben in der fünften Kulturepoche sehr stark entfernt hat. Wider jede Logik hat Israel in allen Kriegen gesiegt und ist bis heute in militärischer und wirtschaftlicher Hinsicht in der Region am stärksten. Natürlich beziehen sie Finanzhilfe aus Amerika, die sich eine Zeit lang auf fünf Milliarden Dollar jährlich belaufen haben soll. Aber es kam der Augenblick, als Israel Anspruch auf Jerusalem erhoben hat. Netanjahu hat einen Spaziergang durch Europa gemacht und die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt gefordert, doch EU-Außenbeauftragte Mogherini machte deutlich, dass das nicht in Frage kommt. Aber bei der Abstimmung wurde deutlich, dass die EU keine einheitliche Meinung hat, denn ein paar Länder haben sich enthalten. Bulgarien hat sich hinter die Position von Mogherini gestellt. Borissov hat einen Instinkt für solche Sachen, aber es steht auf einem anderen Blatt, ob er auch ein tiefes Verständnis hat.

Nun wollen wir zum Wesen des Jerusalem-Knotens vordringen. Haben die Moslems das Recht, auf Jerusalem Anspruch zu erheben? Der Streit zwischen Palästinensern und Juden ist nämlich nur eine Verschiebung der Frage, um diesen Streit geht es nur vordergründig. Jerusalem ist das ätherische Zentrum, der ätherische Nabel der Welt, weil sich auf dem Golgatha-Hügel das große Mysterium der Zeitenwende abgespielt hat. So wie der ätherische Mittelpunkt des Menschen das dritte Auge ist, so liegt der ätherische Mittelpunkt der Erde in Jerusalem. Ein Angriff auf diesen ätherischen Punkt führt zur Abschwächung der Lebenskraft der Erde und dadurch zur Abschwächung der Lebenskraft der Menschheit. Die Juden sagen, dass David die Stadt gegründet hat und sie den Anspruch auf den Tempel in Jerusalem haben. Dem ist aber nicht so, denn ihre Mission ist in der Zeitenwende zu Ende gegangen. Durch die Ansprüche wird lediglich Ahasver – dieses Wesen, das auf dem Astralplan wandert – vergrößert, seine Astralmacht steigt an. Eine astrale Gedankenform, die riesige Ausmaße angenommen hat, muss sich früher oder später auf dem Erdenplan manifestieren. Das wird katastrophale Folgen haben. Der Drache der heutigen Medien, der falsche Nachrichten speit, schafft unheimliche Gedankenformen im menschlichen Astralleib, die auch den Ätherleib beeinflussen und riesige Astralwesen schaffen. Wie Luftballons werden sie platzen und Unheimliches bewirken. Das werden die sog. Fake News verursachen, die wegen rein egoistischer Gründe verbreitet werden. Die Menschen sind sich absolut nicht im Klaren, was sie mit den falschen Nachrichten, die sie bei Facebook posten, in Gang setzen. Wie viele scheinbar spirituelle Menschen posten völligen Unsinn, ohne das Falsche vom Wahren zu unterscheiden? Trump hat mit seiner Anerkennung eben dieses Astralwesen aufgepumpt und eine Konsolidierung der islamischen Welt bewirkt, die ein neues Astralwesen als Gedankenform bildet. In Wirklichkeit werden zwei Astralwesen gebildet. Aber das Problem besteht nicht in der Gegenüberstellung von Palästina und Israel, denn weder die einen noch die anderen haben den Anspruch auf diesen Ort, der die Welt Gottes, die Welt des Christentums ist. Diese Welt ist die irdische Stadt Jerusalem, die nicht zufällig einige Jahrhunderte lang heruntergekommen war, bis Konstantin der Große kam und mit ihrer Wiederherstellung begann. Als der Islam erschien, haben die Mohammedaner die Kontrolle über die Stadt übernommen, dann kamen die Kreuzzügler – wir kennen die Geschichte Jerusalems. Es wird behauptet, dass Jerusalem der Sammelpunkt der drei abrahamitischen Religionen ist: Das stimmt nicht. Der Islam kann als eine abrahamitische Religion angesehen werden, denn Mohammed ist der Nachkomme Ismaels – des Sohnes der Nebenfrau Abrahams (H)agar. Die Juden stammen bekanntlich von Isaak ab. Bis zur Zeitenwende hatten sie den rechtmäßigen, aus der Blutsverwandtschaft abgeleiteten Anspruch auf Jerusalem, da sie die Begründer dieser Stadt waren. Danach hat dieses Prinzip aufgehört zu wirken, es muss stattdessen das Prinzip der Brüderlichkeit in Christo gelten. Doch „wer nicht mit mir ist, der ist wider mich“ (Matth. 12:30) – so steht es um die Beziehung zu Christus. Als die Mohammedaner diese Stadt einnahmen, haben sie auf dem Tempelberg, wo einst der Tempel von Jerusalem gestanden hatte, die drittwichtigste Moschee, die al-Aqsa-Moschee gebaut. Dort befindet sich auch der berühmte Felsendom, der mit der Moschee nicht zu verwechseln ist. Laut der Legende hat dort Mohammed bei einer Nachtreise seine wichtigste spirituelle Erfahrung erlebt, über die ich in der Vorlesung „Gottes Plan und die freie Wahl des Menschen“ (https://erzengelmichaelblog.wordpress.com/2016/06/29/gottes-plan-und-die-freie-wahl-des-menschen/) eingegangen bin. Nachdem er nach Jerusalem geritten war, trat er auf den Felsen und begab sich auf seine Himmelfahrt zu Allah. Allah ist ein ahrimanischer Abglanz aus der Hierarchie der Elohim, obwohl die Konstitution der Mohammedanerseele luziferisch ist, da sie nach hinten zu Abraham blickt. Doch dieser Luziferismus bringt immer Ahrimanismus hervor. Jene Weltanschauung, die sich im „Haus der Weisheit“ in Bagdad im achten und neunten Jahrhundert unter Al-Maʾmūn herausgebildet hat, war das sogenannte Mohammedanertum, das den Aristotelismus aufgenommen und modifiziert hat. Die dabei entstandene Weltanschauung hat sich in Europa durch die wieder inkarnierten Mohammedaner im Materialismus manifestiert – durch Francis Bacon, Comenius usw. Nur zur Information möchte ich erwähnen, dass auch Mohammed heute wieder inkarniert ist und von innen in Europa wirkt. Laut der Legende ist er auf den Felsen getreten, hat sich von dort abgestoßen, ist hinaufgefahren und hatte einen Kontakt zu Allah. Über die Art und den Sinn dieses Kontaktes habe ich bereits gesprochen. Als Ergebnis wurde der Impuls aufgenommen, der in versteckt ahrimanischer Weise in der luziferisierten Seele des Mohammedaners wirkt. Die Araber erheben den Anspruch auf diese Stadt, da dieser Felsendom auf dem Stein steht, auf dem sich Mohammed einst befunden hat. Doch dieser Felsendom liegt auf dem Grundstein des Tempels von Jerusalem, also auf dem Grundstein des Heiligtums, in dem sich einst die Bundeslade befunden hat. Auf diese Weise tritt der Islam im wörtlichen Sinne auf jene abrahamitische Religion, die durch die spirituellen Erfahrungen Mohammeds verändert wurde.

Im Gegensatz zu der verbreiteten Ansicht, die sogar von Theologen vertreten wird, ist das Christentum keine abrahamitische Religion. Selbstverständlich findet man das Alte und das Neue Testament an einer Stelle, in einem Buch, doch das Christentum fängt mit Christus an und hat mit dem Prinzip der Blutsverwandtschaft nichts zu tun. Als Jesus zum Jordan ging, war das Ich Zarathustras aus dem Leib herausgetreten. An seine Stelle trat ein Ich ein, das nie vorher auf die Erde gekommen war und nie wieder in einem physischen Leib auf die Erde kommen wird. Das Christentum ist keine abrahamitische Religion, sondern es steht über allen Religionen, die Bäche aus diesem Strom bilden. Hier müssen wir eine viel spirituellere Anschauung haben, um begreifen zu können, was primär und was sekundär ist und wie über Folgen gesprochen werden kann, die vor der Ursache liegen. Der Islam und der Judaismus als Religionen der Blutsverwandtschaft treffen sich auf natürliche Weise in Abraham. Wir sagten bereits, dass beide Religionen keinen Anspruch auf Jerusalem haben dürfen. Es gibt eine christliche Legende, dass Christus bei seiner Zweiten Wiederkunft aus dem Osten kommend durch das Osttor in Jerusalem eingehen wird. Da die Mohammedaner diese Legende kannten, haben sie dort vorsorglich einen Friedhof angelegt, um Christus zu verhindern, da Er nicht über die mohammedanischen Gräber kommen würde. Warum haben sie das getan? Wir haben bereits gesagt, dass die Seelenkonstitution des Mohammedaners luziferisch, doch der hervorgebrachte Impuls ahrimanisch ist. Nicht von ungefähr ist die mohammedanische Anschauung stark materialistisch ausgerichtet. Deshalb existiert der Glaube an die Jungfrauen im Paradies und die sinnlichen Vergnügen, die jeden Moslem erwarten, der Ungläubige tötet. Sie glauben, dass sie mit ihrem physischen Leib hinauffahren, um die gleichen sinnlichen Vergnügen zu genießen wie in der materiellen Welt. Der Materialismus existiert also im Mohammedanertum und er wird durch den Blick nach hinten, d.h. durch die Luziferisierung  begleitet. Luzifer führt immer zur Entstehung von Karma und ahrimanischen Folgen. Beides geht Hand in Hand. Deshalb besteht dort diese unrechtmäßige Synthese von Luzifer und Ahriman, die zu den Ausgeburten der Asuras führt und zu solchen Bildungen des reinen Asurismus wie dem Islamischen Staat. Die Moslems behaupten, nichts damit zu tun zu haben. Doch das alles geschieht im Namen Allahs, das führt zu diesen Konsequenzen, wenn in der Zeit des Großen Christentums des Heiligen Geistes der Weg zu Christus nicht gefunden wird. Sowohl der Judaismus als auch der Islam müssen metamorphosieren und den Weg zu Christus in einer zeitgemäßen Art finden. In diesem Sinne muss Jerusalem christlich sein – als das Gedächtnis der Menschheit für das größte Mysterium, das sich dort ereignet hat. Am heutigen Tag, an Heiligabend müssen wir uns auch an dieses Mysterium erinnern, damit in uns in einer neuen Art die nathanische Seele geboren werden kann. Das physische Jerusalem ist die Erinnerung an das Mysterium von Golgatha. Als das ätherische Zentrum der Erde müsste die Stadt den Status eines Fokuspunktes der Menschheit zwecks Transformation und Blick in die Zukunft haben. Dass Christus aus dem Osten kommen soll, das meint in der Esoterik immer die geistige Welt, das Geistige, denn bei Seiner Zweiten Wiederkunft geht Christus mit Seinem Ätherleib in der Astralwelt und man kann Ihn nur dann finden, wenn man ein wahres ätherisches Hellsehen entwickelt.

Die Christen rätseln auch darüber, wie Christus kommen wird, ob im physischen Leib oder anders, um alle zu richten. Wenn der Mensch stirbt, verlassen nicht zufällig seine seelisch-geistigen Teile den Körper durch den Kopf, um in den Osten zu gehen, sogar auf dem physischen Plan. Doch eigentlich steigen sie zum Geist hoch, denn das ist die Bedeutung des Ostens. Wir brauchen nicht in China oder Indien nach dem Geist zu suchen. Wenn es also heißt, dass Christus aus dem Osten kommt und durch das Osttor gehen wird, bedeutet das, dass Er im Geist kommen wird. Der Mensch muss folglich zu seiner Begegnung mit dem Erlöser heranwachsen.

Die Lösung des Jerusalem-Knotens hängt sehr eng mit drei großen Ereignissen zusammen, die wir in der Heiligen Schrift finden – das sind die Zweite Wiederkunft Christi, die Begegnung mit dem Antichristen und die geheimnisvolle Schlacht von Armagedon. Über die Zweite Wiederkunft Christi haben wir mehrmals gesprochen. Die Begegnung mit dem Antichristen, die in den nächsten 10 bis 15 Jahren bevorsteht, haben wir ebenfalls aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und uns werden auch zukünftig wichtige Elemente zu unserer angemessenen Vorbereitung auf diese Begegnung enthüllt. Über die Schlacht von Armagedon, die in der „Offenbarung des Johannes“ erwähnt wird, besteht völlige Unklarheit. Es mag erstaunlich klingen, doch die Antwort habe ich bei einem Adventisten gefunden, und zwar bei einem sehr sympathischen jungen Bulgaren, der in der bulgarischen Siebenten-Tags-Adventisten-Gemeinde in Wien predigt. Er sagte bei einer Predigt, dass wir den Schlüssel zu der Offenbarung des Johannes finden müssen, um zu verstehen, was das für eine Schlacht ist. Und es ist klar, dass es einen solchen Schlüssel gibt, denn wir sehen, dass es dort um Siegel, Posaunen, um das Ergießen des Zorns Gottes geht. Dieser Pfarrer vergleicht die Offenbarung mit einem Computerprogramm, wo beim Anklicken einer Menüleiste ein Angebot an Befehlen erscheint, aus dem man den passenden Befehl aussuchen kann. Wenn man etwas anderes anklickt, erscheint ein anderer Befehl usw. In einer ähnlichen Art wird Johannes laut dem Pfarrer durch Christus zu immer tieferen Geheimnissen geführt, wenn ihm schon bestimmte Geheimnisse offenbar geworden sind. Und wenn man in dieser Weise auf das Buch der Apokalypse schaut, dann scheint die Entschlüsselung nicht so schwierig zu sein. In der Offenbarung (16:16) gibt es den Satz „Und er hat sie versammelt an einem Ort, der da heißt auf hebräisch Harmagedon“. Jedes Wort der Offenbarung hat eine wichtige Bedeutung, und es wird explizit mitgeteilt, dass die Bedeutung des Wortes „Harmagedon“ im Hebräischen zu suchen ist. Nach einer Deutung bedeutet Armagedon „der Berg von Megiddo“ und es hat tatsächlich eine solche Stadt im Norden Israels existiert. Es wird daher vermutet, dass Armeen von Christen und Moslems sich an diesem Berg in den letzten Zeiten gegenüberstehen werden. Es gibt dort jedoch keinen Berg. Das ist das materialistische Verständnis, das massenhaft unter den Christen existiert. Aber die „Offenbarung des Johannes“ müssen wir nur geistig betrachten, wie auch dieser Pfarrer sagte. Das Wort harmagedon ist nach einer anderen Deutung die griechische Wiedergabe von har mô’ed, was „der Versammlungsberg“ bedeutet. Der Berg bedeutet die geistige Welt und in der Versammlung werden Probleme gelöst. Steiner sagte, dass Armagedon die Schlacht gegen die Dämonisierung der Menschheit ist, die sehr lange dauern wird. Dieser adventistische Pfarrer vermischte natürlich die drei Ereignisse (die Zweite Wiederkunft Christi, die Begegnung mit dem Antichristen und die Schlacht von Armagedon), da er sie als zur gleichen Zeit stattfindend betrachtete.

Was bedeutet die Schlacht von Armagedon in Wirklichkeit? Diese Schlacht gegen die Dämonisierung der Menschheit wird sehr lange dauern, sie wird auch bestehen, nachdem die physische Existenz des Menschen aufgehört haben und wir zu der neuen Reproduktionsart übergegangen sein werden. Wahrscheinlich wird die Schlacht sogar bis zum Äon der Venus andauern, wenn bestimmte menschliche Seelen endgültig von der Evolution abgefallen und in Weltenstaub verwandelt sein werden. Die Schlacht von Armagedon bedeutet, dass die Entscheidung über die endgültige Trennung der Menschen in eine gute und eine böse Rasse in den geistigen Welten getroffen wird, d.h. auf dem Versammlungsberg. Diese Schlacht hat ihren Anfang und ihr Ende. Mir der Vertreibung der ahrimanischen Geister durch Michael, dem Ende des Kali Yuga und der Befreiung des Tieres aus dem Abgrund hat die Schlacht von Armagedon im Wesentlichen begonnen. Vorher hat die geistige Welt die dunklen Mächte aufgehalten, nun hat die Schlacht angefangen, die Äonen lang bestehen wird. Die Begegnung mit dem Antichristen wird auch einen Anfang und ein Ende haben. Wenn er sich in jenem Leib inkorporieren wird, der nun 18jährig ist – vermutlich im 29. oder 30. Jahr – wird er dort wahrscheinlich drei Jahre leben. Von dieser Begegnung wird unsere ganze Zukunft abhängen. Die ätherische Wiederkunft Christi hat einen Anfang, etwa in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, doch sie wird im Unterschied zu den anderen zwei Ereignissen kein Ende haben. Stattdessen wird sie sich auf immer höheren Ebenen des Seins manifestieren – nach der gegenwärtigen Erscheinung im Ätherischen wird Christus astralisch im niederen Devachan erscheinen, in der siebten Kulturepoche wird Er als ein Welten-Ich im höheren Devachan und in den nächsten Äonen auf noch höheren Stufen erscheinen, bis wir zum Pralaya am Ende der Schöpfung (des Zyklus) gelangen. Die Zweite Wiederkunft Christi ist also eine außergewöhnliche Tatsache, die nie ein Ende haben wird. Alle anderen Ereignisse haben einen Anfang und ein Ende und das ist der grundsätzliche Unterschied zu ihnen.

Wohin weist diese Schlacht von Armagedon und wie können wir sie in Beziehung zu Jerusalem setzen? In der „Offenbarung des Johannes“ ist bekanntlich auch vom Himmlischen Jerusalem mit den zwölf Toren, von einem Neuen Himmel und einer Neuen Erde die Rede. Die Schlacht von Armagedon, die Schlacht gegen die Dämonisierung der Menschheit im Erdenäon führt zur Vorbereitung des Himmlischen Jerusalem, der der Plan über den neuen Himmel und die neue Erde ist. Der neue Himmel und die neue Erde sind der zukünftige geistige Jupiter, d.h. die zukünftige Inkarnation der Erde. An der Ausarbeitung des Planes über den zukünftigen geistigen Jupiter, der das Himmlische Jerusalem ist, werden die besten Vertreter der Menschheit teilnehmen – die Weißmagier. Sie sind bereits dabei, diesen Plan zu entwerfen. Die anderen, die den Weg zu Christus nicht finden und keine „weißen Kleider anziehen“ wollen, werden nach schrecklichen Prüfungen auch an der Entstehung des zukünftigen geistigen Jupiter teilnehmen, doch sie werden den Mond schaffen, der wie eine blutende Wunde im geistigen Jupiter existieren wird. Sie nehmen an der Schaffung des glänzenden Himmlischen Jerusalem nicht teil, sie sind nicht seine Architekten. Der einzige Sinn der heutigen Stadt Jerusalem ist die Existenz dieses Punktes der Welt, zu dem wir immer zurückkehren und unter den Bedingungen der fortdauernden Armagedon-Schlacht neue Kräfte zur Ausarbeitung dieses Plans ansammeln müssen. Die heutige Stadt Jerusalem hat weder für Palästina noch für Israel, weder für den Islam noch für den Judaismus einen Sinn, sie bringt ihnen ausschließlich Probleme, wobei nur Öl ins Feuer der Armagedon-Schlacht gegossen wird.

Der Knoten muss entwirrt werden. Nicht zufällig hat das Schicksal Bojko Borissov neulich nach Saudi-Arabien geschickt, denn er wird sich eines Tages auch in diese Region einmischen. Bis vor kurzem haben Politologen und Soziologen seine Außenpolitik ausgelacht und ihn als „scheinbaren Geopolitiker“ bezeichnet. Doch er ist in Wirklichkeit ein Geopolitiker, der wie mit einem Zauberstab Probleme löst, die seit Jahrzehnten bestanden haben. Allerdings steht Christus hinter ihm: Egal wohin Borissov geht, betet er zuerst zu Christus. Bevor seine Delegation ins Flugzeug steigt, beten alle zu Gott. Borissovs Politik ist die wahre Geopolitik, während die Geopolitik Trumps nur Ahriman bedient. Doch für diejenigen, die nur die äußerste Bewusstseinsschicht besitzen, ist Trump ein Geopolitiker. Die wahre Bewusstseinsschicht ist geistig, sie besteht darin, die Ursachen zu kennen. Borissov spürt die Ursachen intuitiv und stiftet Frieden. Nur so etwas kann Erfolg haben.

Wenn die drei zuvor genannten Ereignisse von manchen traditionellen christlichen Konfessionen zeitlich in Verbindung gesetzt werden, behaupten sie, dass wir in den letzten Zeiten leben. Leben wir wirklich in den letzten Zeiten, von denen in der Bibel die Rede ist? Nein, denn die letzten Zeiten werden sich sehr lange hinziehen, sie liegen in der weiten Zukunft. In welchen Zeiten leben wir dann? Wir leben in den Großen Zeiten, sagt die geistige Welt. Deshalb habe ich in einer Vorlesung über „die Große Schlacht auf Erden“ gesprochen (https://erzengelmichaelblog.wordpress.com/2016/05/). Auf dem Hintergrund der Armagedon-Schlacht und der Zweiten Wiederkunft Christi charakterisiert die Begegnung mit dem Antichristen diese Großen Zeiten. Von der Art und Weise, wie wir sie meistern, wird unser nächster Zug abhängen. In der Menschenseele werden daraus neue, grundlegende Kräfte zum Bestehen gegen das Böse hervorgehen. Damit wir der Armagedon-Schlacht  angemessen sind, müssen wir das Bevorstehende meistern.

Es fließt also Vieles ineinander und es entsteht ein Knoten. Dieser Knoten lässt sich entwirren, nur wenn die Menschen zum Golgatha-Hügel aufblicken und nach der nächsten Entwicklung suchen – nach dem, was ich den „Heiligen Impuls“ nenne. Das bulgarische Volk muss den Weg zu diesem Impuls finden, denn anderenfalls werden ihn andere Menschen im Ausland finden. Ich appelliere an die Auslandsbulgaren, über Bulgarien nicht zu lästern, falls sie mit etwas unzufrieden sind, denn das sind Schmähungen gegen den Volkserzengel, gegen die Mission, die das bulgarische Volk zu erfüllen hat. Stattdessen sollen sie sich bewusst werden, aus welchen Ursachen sie das Karma dorthin geführt hat, wo sie sind. Sie sollen eine Zusammenarbeit mit den Inlandsbulgaren suchen, damit wir zusammen am Aufstieg Bulgarien teilnehmen, denn der Volkserzengel beobachtet einen dort, wo man sich gegenwärtig befindet. Die Auslandsbulgaren dürfen sich nicht entfremden und die Nabelschnur zu Bulgarien abtrennen – das wird einen persönlichen Schaden für sie haben.

Was ist zu tun? Zuerst muss sich das Bewusstsein erhellen, was dann gelingt, wenn man anthroposophische Literatur liest. Danach muss das Gelesene zum Herz hinuntersteigen, es müssen reinere Gefühle entstehen und schließlich muss das alles zu den Gliedmaßen, zum Willen hinunterfließen. Dann beginnt man, vernünftige Willenstaten im Namen Christi zu vollbringen, die die wahre zeitangemessene Liebe sind. Wenn man seinen Kopf erhellt, wird man in der rechten Art vom Schutzengel geleitet, der Volkserzengel kann sich einmischen und Michael, der beide anführt, kann auch eingreifen. Auf diese Weise ebnet Michael den Weg für die Zweite Wiederkunft Christi. Es sind große Wachsamkeit und Entschiedenheit notwendig, denn der Wille bedeutet Entschiedenheit, der Wille bedeutet das Ich. Mit der Synthese der beiden Impulse, über die ich seit 17 Jahren vortrage, wird das menschliche Ich erreicht und von da aus wird Christus erreicht. Die Zwölf Heiligen Nächte liefern bei der aktuellen Sternenkonstellation jedem eine außerordentliche Möglichkeit, den rechtmäßigen Weg zu seinem Ich und von dort zu Christus zu suchen. Zu diesem Ziel muss man die wahre spirituelle Anschauung erlangen, für die regelrecht gekämpft werden muss. Das ist die wahre michaelische Anschauung, die als einzige unserer Zeit angemessen ist. Durch diese Anschauung kann man hinter die äußeren Ereignisse gelangen, sie durchleuchten und begreifen, welche Kräfte hinter diesen Ereignissen wirken. Dann kann man sich in sie einschalten, was die Herstellung einer rechtmäßigen Beziehung zur geistigen Welt voraussetzt. Die Götter greifen nämlich nur dann ein, wenn man eine rechtmäßige Beziehung zu ihnen herstellt und etwas von ihnen erbittet.

In dieser heiligen Zeit, liebe Brüder und Schwestern, dürft ihr essen, doch lieber nicht trinken! Richtet euer Bewusstsein auf die Frage, wie ihr diese Anschauung entwickeln könnt, welche Anstrengungen ihr unternehmen werdet, um die Gedanken auszubilden, die die Götter empfangen und sich sowohl in euer persönliches Karma als auch in das Volkskarma und das Weltkarma einmischen können. Auf diese Weise helfen wir Christus und das ist die Art, in der wir Ihm in der Zeit des Christentums des Heiligen Geistes helfen können. Wer seine Anschauung ändern will, der höre das, was aus Bulgarien kommt. So soll es sein. Amen!

 

 

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Ein Gedanke zu „Der Jerusalem-Knoten

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